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[Rezension] Angelfall: Am Ende der Welt #3

Angelfall

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‚Angelfall: Am Ende der Welt‘
von Susan Ee

Angelfall # 3

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Penryn und Raffe, die Rebellin und der gefallene Engel, sind auf der Flucht vor dem Zorn der Engel. Und sie wissen: Sie müssen einen Arzt zu finden, der Raffe zu seinen Schwingen verhilft und Penryns kleine Schwester vom Fluch der Engel befreit, bevor die letzte Schlacht ansteht. Gelingt ihnen das nicht, sind sie alle verloren. Als Raffe von seiner Vergangenheit eingeholt wird, steht Penryn vor einer schrecklichen Entscheidung: Vertraut sie dem Engel, den sie liebt? Oder muss sie auch gegen ihn kämpfen, um die Menschheit zu retten?
(Source: Goodreads.com)

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Sehnsüchtig habe ich auf den letzten Band gewartet und endlich durfte ich ihn lesen. Da ich die beiden ersten Teile richtig klasse fand, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Vielleicht liegt es auch daran, dass es nicht ganz überzeugen konnte bzw. es teilweise anders war als erwartet.

Der Beginn der Geschichte setzt genau am Ende von Teil zwei an und es geht auch rasch so weiter, wie wir es bisher gewohnt waren. Post-Apokalyptisch mit zerstörter Welt, in der die Engel herrschen und die Menschen wir Kakerlaken behandeln sowie andere monströse Wesen ihr Unheil treiben. Dennoch bleiben Penryn und der Erzengel Raphael ein Gespann, auch wenn sie nicht zusammen sein dürfen. Doch der eine braucht noch immer den anderen und somit bestehen sie einige Hindernisse gemeinsam. Daher war die erste Hälfte gewohnt spannend und wieder richtig gut geschrieben. Mit passendem harten, knappen Schreibstil, der perfekt zur brutalen neuen Welt passt.
Dann jedoch ab der Hälfte fing diese Sache mit der Abyssus an und hier habe ich das Ganze mit den Erinnerungen und den Sprung hinein nicht wirklich verstanden. Bzw. war es zum Vergleich zu den anderen Sachen einfach zu unglaublich und abgedreht. Wie fandet ihr diesen Aspekt? Das einzig gute daran war, dass man Belil anders kennengelernt hat, was sehr interessant zu lesen war. Da hatte man danach doch richtig Mitleid mit ihm. Ansonsten gefielen mir diese Szenen weniger gut.

Was ich neben dieser Sache auch nicht so sehr mochte, waren die Wiederholungen vom Handlungsaufbau. Pen und Raphael sind zusammen, gemeinsam beim Widerstand  (schon wieder), trennen sich, Pen taucht bei den Engeln mittendrin auf, Raphael rettet sie und dann geht es ebenfalls ähnlich weiter. Noch dazu fehlt mir hier ein wenig die harte Pen, die nicht so teeniemäßig Raphael hinterher schmachtet, wie es hier immer wieder der Fall ist. Da hätte von seiner Seite auch mehr kommen können. Generell hätte es mehr sexy Szenen zwischen den beiden geben können, dafür dass wir schon drei Teile lang darauf warten. Aber leider nix. :/ *schade*

Das Ende kam mir dann auch zu schnell und ich fand es furchtbar schade, dass einige Fragen einfach offen blieben und nicht geklärt wurden. Woher kamen die Engel? Was wollten sie nun wirklich auf der Erde oder von den Menschen? Und einige mehr.
Daher leider nur vier Punkte für den Abschluss, obwohl ich eigentlich ein Fan der Reihe war/ bin. Dennoch hätte ich mir für den Schluss ein wenig mehr erwartet. Schade, aber dennoch okay.

 

Erneut ein tolles Cover mit passender Szenerie und einem gebrochenen, aber sexy Raphael. 😉

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Ein trotz einiger Kritikpunkte würdiger Abschluss, der ein paar Fragen offen ließ, aber nichtsdestotrotz gut zu unterhalten wusste. Ich mochte die Reihe gerne und kann sie Jugendbuch-Fans, die es brutaler wollen und sich auch mal ekeln, gerne weiter empfehlen. Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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#1: Susan Ee – Nacht ohne Morgen
#2: Susan Ee – Tage der Dunkelheit
#3: Susan Ee – Am Ende der Welt

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(© Goodreads)

Susan Ee:
She has eaten mezze in the old city of Jerusalem, surfed the warm waters of Costa Rica, and played her short film at a major festival. She has a life-long love of science fiction, fantasy and horror, especially if there’s a touch of romance. She used to be a lawyer but loves being a writer because it allows her souped-up imagination to bust out and go feral.
(Source: http://www.susanee.com/)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Lady Midnight: Die dunklen Mächte

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‚Lady Midnight: Die dunklen Mächte‘

von Cassandra Clare

Lady Midnight # 1.

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Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …
(Source: Goodreads.com)

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City of Bones – Teil eins der „Chroniken der Unterwelt“ war damals gleich in dreifacher Hinsicht mein ‚erstes Mal‘. Es war meine erstes Urban Fantasy Jugendbuch, die erste Reihe, bei der ich schon vor dem Lesen den Schuber von Teil 1-3 hatte und die erste Reihe, die ich auf Englisch gelesen habe. (später natürlich im re-read auch auf Deutsch ^^) Klarerweise hat diese Welt und CC mit ihrem Schreiben Eindruck auf mich gemacht, Spuren hinterlassen und mich seitdem immer wieder begleitet. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich nach der Infernal Devices und dem 6ten Teil der Chroniken der Schattenjäger wirklich überlegt habe, keine weiteren Bücher in dieser Schattenjägerwelt zu lesen, da CC manchmal doch etwas zu dramatisch ist, besonders was die Liebesgeschichten in ihren Büchern angeht. Daher hatte ich auch wirklich Angst vor diesem Buch und habe mit gemischten Gefühlen zu lesen begonnen.

Nur, um ganz bald festzustellen, wie gut es mir gefällt, wie toll ich mit den Charakteren klar komme, mit denen ich in anderen Reihen schon manchmal meine Probleme hatte.  Auch die Handlung hat mir gefallen und man steigt einige Jahre nach den Geschehnissen von Teil 6 ein und befindet sich in Los Angeles. Dort werden die Morde einiger Feen und Menschen mit übernatürlichen Kräften untersucht, besonders interessant für das Institut, weil bei der Lösung des Rätsels die Chance besteht, einen verloren geglaubten Bruder zurückzubekommen. Außerdem weisen diese Morde ähnliche Spuren auf wie bei Emmas Eltern, die sich seit damals nicht anderes als Rache und Vergeltung wünscht. Hinzu kommen noch ein geheimes Abkommen mit den Feen, denen man nie trauen darf und ein ziemliches Gefühlswirrwarr, bevor es in einem hitzigen, spannenden Showdown zu Ende geht. *huch*

Teilweise war es mir an manchen Stellen fast zu lange und zu detailverliebt. Manche Rückblicke und Erklärungen, warum einer der Geschwister so ist oder was Julian alles für sie getan hat, waren ja ganz nett, aber oft auch einfach zu viel des guten, da wir ja schon sehr bald wussten, dass Julian einer von den GUTEN ist – das würde auch ein Blinder sehen – nur manchmal hat CC etwas zu sehr auf diese „Armer Junge, helft ihm doch- Tränendrüse gedrückt. ^^ Nur als kleine Kritik am Rande. :p

Klingt zwar jetzt nicht so, aber ich fand es klasse und fühlte mich die meiste Zeit sehr gut unterhalten. Auch Emma, die weibliche Hauptfigur, ist großartig! Sie ist ein starker, netter Charakter, der sich nicht verbiegen lässt, ihren eigenen Kopf durchsetzt und dabei dennoch einen witzigen Humor hat und liebenswert ist. Kein Vergleich zu Clary, der man ja bei allem erst mal helfen musste. Außerdem mochte ich auch Emmas hitzige Art, ihre unüberlegten Aussagen und einfach ihre Willenskraft. Toll – das ich das nochmal von CC bekomme *freu*
Ihr Gegenpool ist ihr Parabatai Julian, mit dem sie eine Freundschaft seit der Kindheit verbindet und ja klar, es war von Anfang an logisch, dass sich die beiden verlieben und natürlich ist das strengstens verboten. Es führt sogar zum Ausschluss der Schattenjägerwelt, man wird vertrieben und alle Runen werden einen entrissen, sollte man sich ineinander verlieben und mit dem Parabatai romantisch zusammen sein. Die Gründe dafür erfährt man erst später, aber ja, es ist wie typisch für CC – sehr dramatisch. ^^
Julian ist der ruhig, verantwortungsvolle und besonnene Typ, der sich um seine ganzen Geschwistern kümmern muss. Die meiste Zeit fand ich ihn wirklich toll und dass er auch noch malt, ein Künstler im Herzen ist, lässt auch alle Leserherzen höher schlagen. Nur gegen Ende zeigte er manchmal eine Seite, eine Kälte und Unbarmherzigkeit, wenn es um seine Liebsten geht, die eine Gänsehaut verursachen kann. Daher ja, habe ich etwas Angst vor dem zweiten Teil, da ich eine Ahnung habe, was dort passieren wird und ich schon jetzt weiß, dass ich genau das nicht lesen will, weil es mir mein Herz schwer macht. Aber oft muss erst alles den Bach runter gehen, bevor es wieder besser wird, nicht wahr? *hope so*
Was ich aber nicht verstehe ist, warum man nicht einfach diese Parabatai Rune zerstören kann? Einfach darüber tätowieren oder einen breiten Schnitt darüber machen und mit Salz bestreuen, damit eine Narbe durch die Rune geht – egal was, solange das blöde Runenmal zerstört ist. Dann verliert es doch sicher auch die Wirkung, nicht? Was denkt ihr?

Das Ende und war gut gemacht und hat mir gefallen. Besonders da die Motivation Liebe war und gegen Liebe kann man nie etwas sagen, oder? 😉 Ach ja, an dieser Stelle muss ich gleich mal erwähnen, dass ich GANZ fest hoffe, dass Kieran und Mark doch wieder zusammenkommen, irgendwie, ist mir egal wie, aber sie müssen! Ship die beiden total ❤ Der düstere Dunkelelf und der verrückte, sanfte Halbschattenjäger gehören einfach zusammen *Herzen in den Augen*
Was ganz am Schluss jedoch diese kleine Szene aus Clarys Sicht sollte, weiß ich nicht… warum fängt CC jetzt wieder damit an, dass Clary Jace nicht heiraten möchte und es Trouble in Paradise gibt? Können die zwei nicht einfach in Frieden in Ruhe gelassen werden? xD

 

Wunder-Wunderschönes Cover, das einfach unglaublich toll zum Inhalt und Emma passt und ein mit Grund, warum ich dann trotz Zweifel doch nach dem Buch gegriffen habe, obwohl das englische Cover noch einen Tick besser ist. *wow*

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Wie immer wartet CC mit einem tollen, sehr detaillierten, bildhaften und verzaubernden Schreibstil auf, der uns in eine coole Welt, voller dunkler Gefahren und Intrigen, aber auch Zauber und Magie entführt. Es gibt so viele liebenswerte Charaktere, dass man sich gar nicht für einen Liebling entscheiden kann und es ist für alle Gefühle gesorgt. Spannung pur, Romantik fürs Herz, Grinser von Emmas Sprüchen und vieles, vieles mehr. Definitiv lesenswert für alle CC Fans, aber auch für jene, die bisher nicht zu ihren Büchern gegriffen haben. Man kann es problemlos ohne Vorwissen lesen.

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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(© Clare)

Der Mann schwang die Tür weit auf. „Kommt rein“, sagte er resigniert. „Du kennst die Regeln, Carstairs. Keine blanken Waffen. Und keine frechen Antworten.“
„Definiere ‚freche Antworten'“, erwiderte Emma und betrat das Haus. (Emma) 😀
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Aber er hatte den Sternen immer die Namen seiner Geschwister gegeben. Die Vorstellung von Freiheit hatte etwas Wunderschönes an sich, aber sie war eine Illusion. Jedes menschliche Herz war durch die Liebe gefesselt.
(Mark)


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# 1: Cassandra Clare – Lady Midnight
# 2: Cassandra Clare – Lord of Shadows
# 3: Cassandra Clare – Queen of Air and Darkness
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(© goodreads)

Cassandra Clare:
Clare was born overseas and spent her early years traveling around the world with her family and several trunks of fantasy books. Cassandra worked for several years as an entertainment journalist for the Hollywood Reporter before turning her attention to fiction. She is the author of City of Bones, the first book in the Mortal Instruments trilogy and a New York Times bestseller. Cassandra lives with her fiance and their two cats in Massachusetts.
(Source: Goodreads.com)

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[Snapshot] Die Nacht der Wölfin/ Befreit

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Die Nacht der Wölfin‘
von Kelley Armstrong

 Women of the Other World # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich zuvor die ersten Folgen der „Bitten“-Serie geguckt habe, was ein RIESIGER FEHLER war. Bitte, wenn ihr das Buch schon lesen wollt, dann startet neutral, denn bei mir hat es mindestens die Hälfte der Zeit gedauert, bis ich endlich einmal die Charaktere, ihr Aussehen und Mimik von der Serie aus dem Kopf bekommen habe. Ich weiß nicht warum die Typen in der Filmserie so einen unsympathischen, grimmigen, überhaupt nicht dem Bild im Buch entsprechenden Clay genommen haben. Der Buch-Clay ist nett, frech, sympathisch mit blonden Locken, Südstaaten-Akzent und er grinst, er grinst ständig und macht Späße. Und ja klar, er ist auch temperamentvoll und aufbrausend mit faustdicken Wutanfällen – aber es kommt mir vor, diese letzten Aspekte seines Charakters wurde komplett und vollkommen auf den Serien-Clay geschrieben, den Rest haben sie vergessen/ geändert. Keine Ahnung warum. Also ich mochte diesen Clay hier, auch wenn mir sein ständiges „Darling“ schon ziemlich auf den Nerv gegangen ist. 😉

Und was kann ich über Elena sagen… *würgs* Wir zwei werden wohl keine, nie im Leben, Freundinnen. Sie war egoistisch, selbstbezogen, illoyal, untreu, nervig, leidend, hat die Schuld auf andere abgewälzt, war verbohrt, unnachgiebig, aufbrausend, engstirnig und so vieles mehr… Vielleicht hat sie mal kurz Hilfe angeboten oder war nett zu Jeremy, aber ach, ich mochte sie das ganze Buch hindurch nicht, da sie ständig nur gejammert oder anderen die Schuld für Gott und die Welt gegeben hat und die Sache mit Clay, mein Gott, wie lange wollte sie denn noch brauchen, bis sie die Wahrheit erkennt? *grml* 😀
Und wenn einmal der Hauptcharakter für mich nicht funktioniert, kann auch die Handlung nicht viel retten, die hier zeitweise ganz interessant war, aber mich auch nicht durchgehend fesseln konnte. Das gleiche mit dem Schreibstil, der normal war. Für mich war das ganze Buch, dem ich unbedingt eine Chance geben wollte, eine Enttäuschung. Aber wohl nur, weil ich ihre „Darkest Power“ Reihe rund um Chloe und Derek liebe und mir hier den gleichen Zauber und Begeisterung gewünscht hätte. Dem war aber nicht so, daher kann ich auch nur für wirkliche Hardcore-Armstrong-Fans eine Empfehlung geben, allen anderen nur bedingt.

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„Befreit“
von Rebecca Lim

Mercy # 4

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich möchte mich dieses Mal wirklich ganz kurz halten – wirklich^^. Den ersten Teil der Reihe fand ich toll, Mercy war mir sympathisch, auch obwohl sie nicht wusste, wer sie wirklich ist oder was mit ihr passiert. Sie wusste nur, dass sie immer wieder in einen anderen Körper schlüpft. Hier gab es auch eine aufkeimende Liebe mit Ryan, meinem Liebling, und spannende Elemente durch die Entführung.
Teil 2 war viel schwächer und man erfuhr auch, dass Mercy ein Engel ist.
Und Teil 3 war furchtbar miserabel und die Hälfte davon drehte sich nur um Mode und nichtssagenden Schnickschnack und auch Ryan war nur ganz gegen Ende im Buch und endlich kommt auch Mercy darauf, wer ihr geliebter Luc in Wahrheit eigentlich ist, auf das man als Leser schon lange im zweiten Teil gekommen ist. *gähn*

Im vierten Teil geht es direkt nach dem Ende von Teil 3 weiter und ich habe es ehrlich nur noch gelesen, weil ich wissen wollte wie es endet. Doch es konnte mich durchwegs nicht mehr packen, da mir die Charaktere allesamt egal waren. Besonders Mercy, die mich mit ihrer Art leider gar nicht mehr überzeugen konnte. Sie hat mich meist nur genervt. Bloß Ryan war noch immer mein Lieblingscharakter, wie zu Beginn und für ihn habe ich dann auch weitergelesen.

Aber ich muss gestehen, dass ich einige Absätze nur schnell überflogen habe, da ich nur noch fertig werden wollte. Die ganze Sache mit den Engeln, mit der Apokalypse und Luzifer war mir zu hochtrabend, zu aufgebauscht, wie auch der Schreibstil an manchen Stellen, oder auch die Dialoge zu gestelzt. Es tut mir furchtbar leid, da ich wie gesagt Teil 1 wirklich gerne hatte, aber der Rest der Reihe war eher zu vergessen. *schade* Aber ich denke nicht, dass ich noch mal etwas von dieser Autorin lesen werde.

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Liebste Grüße

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[Rezension] Dreams of Gods and Monsters

German Cover

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‚Dreams of Gods and Monsters‘

von Laini Taylor

Zwischen den Welten # 3

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Die phantastische ›Zwischen den Welten‹-Trilogie geht zu Ende wie sie begonnen hat – furios und bildgewaltig!

Was würdest du geben, damit das Gute siegt?
Wie weit würdest du gehen, um deine Welt zu beschützen?
Wen würdest du retten, wen verraten?

Als der brutale Seraphim-Regent Jael seine Armee in die Welt der Menschen bringt, werden Karou und Akiva endlich wiedervereint – nicht als Liebespaar, aber in einer Allianz gegen ihren gemeinsamen Feind. Der Traum, den sie einst zusammen geträumt hatten, sah anders aus, aber sie kämpfen dennoch um Frieden und einen Neuanfang für Chimären und Engel. Und für sie beide …
(Source: Goodreads.com)

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Endlich, endlich war er da – der letzte Teil der „Zwischen den Welten“-Reihe und ich kann euch nicht sagen, wie sehr ich ihn mir schon herbei gesehnt habe. Ich liebe diese Reihe, vor allem Band 1 und war schon mächtig gespannt, wie das Finale ausfallen wird. Auch der letzte Teil hat mir wieder wirklich gut gefallen, auch wenn er nicht ganz an die Vorgänger herankommen konnte.

Ich muss gestehen, der Anfang hat mich total verwirrt, ^^ da ich mich noch daran erinnern konnte, wie der zweite Teil endet – und zwar damit, dass die Unseligen (also die Bastard-Engel) und die Chimären in einer Höhle waren, um dort die Rebellion zu planen.
Aber im dritten Teil setzt die Autorin früher ein und schildert die Geschehnisse, wie es dazu gekommen ist, dass sich die Engel und die Chimären zusammengeschlossen haben. Als ich diesen zeitlichen Sprung endlich gerafft habe, war auch die weitere Handlung wieder logisch. Also aufpassen an dieser Stelle. ^^

Auch war es etwas mühsam, richtig reinzukommen, da Taylor nicht nur aus den Sichten der Hauptcharaktere Karou und Akiva erzählt, sondern auch viele andere Figuren erzählen lässt. Wie zb. den bösen Imperator Jael, oder den gefallenen, missgebildeten Engel, Zuzanna usw. und es wird sogar eine neue Hauptfigur im letzten Band vorgestellt, die Eliza heißt und bei der ich mich lange gefragt habe, was sie überhaupt nun in der Geschichte zu suchen hat. Wobei wir auch schon bei meinem ersten großen Kritikpunkt des Buches wären: Mich hat es maßlos genervt, warum ständig diese Sichtwechsel waren bzw. warum die Autorin so lange bei dieser neuen Prota Eliza verharrt hat. Sie war zwar wichtig, das gebe ich zu. Aber ihr Part war auch immer viel zu lange, zäh und einfach nur LANGWEILIG.
Immer wenn sie dran war, habe ich mir nur gewünscht, wieder zu Akiva, Karou zu wechseln, die meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen sind, dafür, dass sie im ersten noch die vorrangigen Hauptcharaktere waren. Generell muss ich sagen, dass die Autorin die beiden – Karou & Akiva – ziemlich leiden hat lassen und uns gleich mit dazu. Ständig gab es neue Verstrickungen, warum sie nicht zusammen sein können, wieder auseinander gerissen wurden und im ganzen Buch gab es vielleicht nur 2 Küsse!! und irgendwann dann doch endlich mehr. Aber diese Szenen waren doch recht kurz beschrieben und na ja, nicht annähernd ausreichend für meinen Geschmack. Ihr kennt mich ja – ich will da viel mehr davon. 😉
Wie ihr seht, mochte ich die Charaktere Akiva und Karou wie auch in den Vorgängern und hätte gerne noch mehr Momenten mit ihnen erlebt. Aber ich habe auch Zuzanna und Mik ins Herz geschlossen, wie auch Ziri oder Liraz und viele mehr. Einfach alles klasse Figuren, die man gerne auch im realen Leben treffen würde. Aber wer weiß, vielleicht gibt es dieses Eretz ja tatsächlich und das ist nicht nur eine Geschichte, sondern ein Erfahrungsbericht von Taylor? 😀

Auch die generelle Handlung mochte ich sehr gerne und vor allem den Schreibstil – der war der Wahnsinn!!! *hammer* Taylor hat eine Poesie in den Texten, die ich selten in dieser Form, in diesem Zauber gelesen habe. Dadurch kommt man zwar etwas langsamer voran, weil es nicht so leicht wie andere Bücher zu lesen ist, aber es passt einfach zu diesen verzauberten Charakteren, zu den fantastischen Welten und der weitreichenden Handlung, die hier präsentiert wurde.

Generell war der Plot wirklich stimmig und grandios, auch wenn mir das mit den Stelianern und diesen bösen, schwarzen, rieisgen Monstern etwas zu fantastisch war. Hier hat sie sich vielleicht etwas zu sehr in ihrer Geschichte verstrickt und es langatmiger gemacht, als es mir lieb war. Auch hat es zwischendurch schon fast den Anschein gehabt, als ob die Reihe nun doch noch weitergehen würde, da diese Sache nicht ganz geklärt wurde.
Ernsthaft: ich habe nach dem Beenden des Buches sofort gegoogelt, ob es einen vierten Teil gibt. Dem ist zwar nicht so und daher muss man sich mit einem teilweise offenen Ende zufrieden geben. Aber damit kann ich leben, da für mich ansonst einfach alles super gepasst hat.

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Ein traumhaftes Cover, das sehr gut zur Handlung passt. Aber noch besser ist der Titel, der alleine schon zum Träumen einlädt und die Welt und dieses Universum einfach perfekt einfängt. *hach*

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Was kann ich noch hinzufügen, was ich noch nicht geschrieben habe? Es ist eine tolles Buch, eine grandios fantastische Reihe, die jeder Fantasy-Liebhaber und Fan von poetischer Sprache mit herzzerreißender Geschichte lesen sollte. Sooo grandios!! ♥

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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(© Taylor)

Issas Stimme war so leise, dass sie ihr fast vorkam wie ihr eigener Gedanke. „Siehst du, meine Süße? Dein Herz irrt sich nicht.“
Und zum ersten Mal seit langer, langer Zeit fühlte Karou die Wahrheit in diesen Worten. Ihr Herz irrte sich nicht. Aus all dem Verrat und all der Verzweiflung, inmitten feindlicher Bestien, einer Invasion von Engeln und einer Täuschung, die jederzeit auffliegen konnte, war etwas entstanden, das sie nicht mehr für möglich gehalten hatte: eine neuer Anfang. ♥

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Eine Sekunde nur – eine Ewigkeit – gestatten sie sich für ihr Lebewohl. Sie wünschen aussichtslose Wünsche und lassen ihre Was-wäre-wenns zu den Leichen auf den Boden fallen.
In der Legende sind die Chimären aus Tränen entstanden und die Seraphim aus Blut, aber in diesem Augenblick sind sie alle Kinder des Bedauerns.

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Liebste Grüße


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# 1: Laini Taylor – Daughter of Smoke and Bone »»
# 2: Laini Taylor – Days of Blood and Starlight »»
# 3: Laini Taylor – Dreams of Gods and Monsters »».
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(© goodreads)

Laini Taylor:
She’s a writer of fantasy books for young people, but her books can be enjoyed by adults as well. Her ‚Dreamdark‘ books, Blackbringer (2007) and Silksinger (2009) are about faeries — not dainty little flowery things, but warrior-faeries who battle devils. Her first young adult book, Lips Touch, is a finalist for the 2009 National Book Award! It’s creepy, sensual supernatural romance. . . about kissing. She’s also an artist with a licensed gift product line called „Laini’s Ladies.“
(Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Fischer FJB

 

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[Snapshot] Finding Sky/ Versuchung der Nacht

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Finding Sky‘ von Joss Stirling

Finding Sky # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Angefangen hat das Buch richtig gut und es hat sich schnell zu einem richtigen Page-Turner entwickelt, den ich nicht aus der Hand legen könnte. Besonders, da ich die Prota Sky einfach klasse fand mit ihren witzigen Gedanken, tollen Kommentaren oder mit ihren Nerd-Momenten, wenn sie sich selbst als Comicfigur gesehen hat *toll*

Doch dann kam bald mal der Love-Interest und ich hatte leider so einige Problem mit ihm. Mit ihm meine ich Zed, der zu Beginn immer nur griesgrämig und mies drauf war, fast schon gemein. Dann hat er bloß zwei oder drei Mal mit ihr geredet, etwas in ihr erkannt und plötzlich war er hin und weg von ihr. Weil es irgendwie Schicksals-mäßig war und sie sich jetzt lieben mussten – wah, nein, das kann ich gar nicht leiden… *nein*nein*

Außerdem hat auch der Mittelteil, etwas an Spannung verloren und wurde richtig zäh, was erst gegen Ende wieder besser wurde.
Ich habe leider die ganze Beziehung und die Gefühle den beiden nicht abgekauft. Sie waren von einem Moment auf den anderen für Zed da, was wohl bloß am der Tatsache des Seelenspiegels lag und er hat versucht, Sky von sich zu überzeugen. Diese Liebe war daher absolut nicht nachvollziehbar, sondern einfach vom Schicksal vorgegeben und sowas mag ich ja, wie schon gesagt, generell nicht.

Auch konnten mich bei den Charakteren nur Sky und ihre Eltern begeistert, aber sonst blieben alle anderen ziemlich neutral für mich. Außer vielleicht ein Bruder von Zed,… aber sonst. Nein. Leider nichts.
Das Ende war zwar ganz nett, aber hat mir zu viele lose Enden und zu wenig Tiefgang gebracht, was mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Momentan bin ich noch am Grübeln, ob ich die Reihe weiterlesen werde oder nicht. Bin wohl schon etwas zu alt dafür und es ist daher eher etwas für Leser ab 13?, die sich eine zarte Liebe und eine  kleine Portion Magie wünschen.

Zitate:

Mrs Green, unsere heimtückische Sportlehrerin, bereitete uns Mittwochmorgen eine kleine Überraschung. Es sollte ein Gesetz geben, das Lehrern so etwas verbietet. Wir hätten wenigstens die Chance kriegen müssen, uns eine Krankschreibung besorgen zu können. »Ladys, wie ihr wisst, haben wir sechs unserer besten Cheerleader ans College verloren, darum bin ich auf der Suche nach neuen Talenten.« Ich war nicht die Einzige, die dastand wie vom Donner gerührt »Na kommt, das ist jetzt keine angemessene Reaktion! Unser Team braucht eure Unterstützung. Wir können nicht zulassen, dass Aspen lauter singt und besser tanzt als wir, richtig?« Yes we can, sang ich leise den Obama-Refrain.

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‚Versuchung der Nacht‘
von Larissa Ione

Demonica # 4

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Wie immer konnte mich das Buch gleich von den ersten Seiten an mitnehmen und fesseln. Besonders, da es dieses Mal um dem Halbdämon Lore ging, der kein Arzt oder sonst eine Rolle im Krankenhaus hatte, sondern ein HalbMensch – ein Assassine ist. Ein Auftragsmörder, der in diesem Teil genau jenen Menschen töten muss, den der HalbEngel Idess beschützen soll. Doch anstatt nur den Menschen zu retten, entführt Idess Lore und kommt damit in mehrere prekäre Szenen.^^ Denn Lore ist dazu auch noch der Halbbrüder der anderen drei Seminus-Dämonen, sprich Sexdämonen, die Sex brauchen, um zu überleben. Nun, jeder kann sich denken was das bedeutet, wenn ein Sexdämon gefesselt ist, aber ‚Erlösung‘ braucht…. Da kann doch so ein guter, braver Engel wie Idess ihn nicht einfach leiden lassen. :p

Ich mochte in der Geschichte Lore sehr gerne, weil er der Typ ist, der sich selbst für schlechter hält, als er ist. Solche Charas können bei mir einfach immer punkten, weil sie so etwas Leidendes an sich haben. ^^ Dafür war mir Idess mit ihrem Engelsdasein etwas zu prüde oder zu gut… weiß nicht, sie war ganz nett, ist aber auch nicht bei mir hängen geblieben.

Gut, die Geschichte war ganz okay und es hat dazwischen auch spannende Szenen gegeben, wodurch es sich schnell weg lesen ließ. Besonders die Sache mit dem Auftrag und der Schwester Sin, und der komplizierten Verstrickung mit seinen Brüdern und diesem Menschen hat es sehr gut vorangetrieben, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Dennoch sind die Bücher, obgleich sie interessant und sehr viel Erotik in sich haben, manchmal schon etwas zu derb. Zu übertrieben und zu hochdramatisch, dass sogar ich manchmal die Augen verdrehen muss, was ja schon einiges aussagt. ^^ Daher auch nicht die volle Punktezahlt, auch wenn das Happy End ganz nett war.

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Mercy: Besessen/ Open Road Summer

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Mercy: Besessen‘ von Rebecca Lim

Mercy # 3

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Dieser Teil war leider so gar nicht nach meinem Geschmack. Ich fand den ersten Teil dieser Reihe ja wirklich noch total cool – dieses Souljacking und das Weiterjagen/-springen von einem Mensch zum anderen und auch die Hauptgeschichte des Teiles, war im ersten Band richtig spannend und gut. Aber nun kommt leider immer mehr diese Engelsgeschichte in den Vordergrund und außerdem war die Hauptgeschichte über ein Model! 😦 Daher war darin viel zu viel und viel zu lange Beschreibungen über die Klamotten, über die Location usw. und das alles hat mich einfach genervt und war total langweilig. Hinzu kommt das doch ewig lange vor der Auflösung klar war, wer Luc ist, oder?? Ich meine, wie engstirnig kann man sein. *sfz*
Nein, das Buch wie auch Mercy selbst, haben mir überhaupt nicht gefallen. Daher weiß ich jetzt leider auch nicht, ob ich das letzte Buch und somit die Reihe noch beenden soll. Ich würde ja gerne wissen wie es ausgeht, aber ich befürchte, dass der letzte Teil noch mehr Engelsgeschichte liefern wird und auf das habe ich momentan sowieso keine Lust. Vielleicht irgendwann mal später. Hat jemand von euch dieses Buch oder den letzten Teil gelesen? Wird der letzte wieder besser und kommt mehr Ryan vor? ^^

‚Open Road Summer‘ von Emery Lord

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Gleich vom Beginn weg, hat mir das Buch total gut gefallen. Ich hatte ein locker leichtes, luftig fluffiges Contemporary Romance Buch erwartet und genau das habe ich auch bekommen. Hier spielte besonders die Freundschaft der beiden Hauptfiguren eine wichtige Rolle, und ich mochte dieses Freundschaftsding der beiden wirklich total gerne. Besonders auch, weil ich Reagan sehr schnell ins Herz geschlossen habe und ich sie einfach toll fand. Aber ich hab eben einen besonderen Platz in meinem Herzen für ruppige Charaktere, die sagen was sie denken, handeln, kratzbürstig sind und doch ein ganz weiches Herz haben – wie ich eben. ^^ :p

Trotzdem fand ich es etwas komisch, dass mich Lilah/ Dee – die allseits bekannte Country Sängerin – mich ständig an Taylor Swift erinnert hat. Das war schon abartig schlimm – ehrlich. Die Sache mit dem Skandal oder die Folgen in der Presse… ich sah ständig Swift vor mir und ich habe mich mehrmals gefragt, ob das vielleicht ein Fan Fiction ist! 😀

Aber zum Glück kam dann endlich der Typ der Geschichte dazu und zwar der heiße Matt Finch, der früher mit seinen Brüder aufgetreten ist und mich sofort an einen Typen von den Jonah Brothers erinnert hat – definitiv Fan Fiction, oder? XD
Egal… er war wirklich süß und ich mochte auch Reagan und ihn zusammen…. Das hat einfach gepasst, auch wenn es Reagan lange nicht sehen wollte. Hier hätte ich mir gerne etwas mehr Details bei ihren jugendfreien Küssen gewünscht. ^^
Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, aber ist es das nicht oft oder fast immer bei solchen Büchern? Also stört mich das weniger.

Wie ihr seht, hat mir das Buch richtig gut gefallen, obwohl der letzte Funke dann doch noch gefällt hat… Und das Ende war wohl für mich etwas zu schnell da und wirkte nicht ganz fertig. Zuerst diese große Theater gegen ‚der Sache‘ und dann ein Gespräch, alles ist wieder gut und fertig aus. Mag es da lieber, wenn noch ein kleiner Epilog, ein Ausblick auf die Zukunft kommt… trenne mich so ungern von Charakteren, wenn ich sie mag und es gut läuft.

Eine süße Strandlektüre über eine knuffige Romanze und den wichtigen Wert einer langjährigen, innigen Freundschaft. *süß*

 Zitate:
(© Lord)

Tausende von Jungs würden sich ein Bein ausreißen, um ein einziges Mal mit Dee ausgehen zu dürfen. Aber sie will niemanden außer ihrem Cowboy – den Jungen, der gern reitet, in der Tierarztpraxis seiner Eltern aushilft und ihr jedes Jahr zum Valentinstag eine selbst gebastelte Karte geschenkt hat. Den Jungen, der sie zu sehr liebt, um bei ihr zu bleiben.

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Er hebt eine Augenbraue. »Ist notiert.«
Seine Augen sind irgendwas zwischen grau und blau, seine Haare irgendwas zwischen braun und blond und ich bin irgendwas zwischen feindselig und fasziniert.

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»Also hast du mit ihr Schluss gemacht?«
»Nein.« Er schüttelt sanft den Kopf, im Takt mit seinem Gitarrenspiel. »Sie mit mir. Als ich zurück an die Highschool gegangen bin, um meinen Abschluss zu machen. Sie wollte keinen ganz normalen Typen als Freund.«
»Ich würde dich nicht unbedingt als normal bezeichnen.«
Matt sieht wieder zu mir auf und lächelt, als könne er sich vorstellen, was als Nächstes kommt. »Ach, nein?«
»Ich meine, mal ehrlich, du bist offiziell volljährig und trotzdem hältst du Erdbeermilch und ein halbes Kilo Gummischnüre für eine ausgewogene Mahlzeit. Das geht ja wohl kaum als normal durch?«
»Du bist immer so liebenswürdig.«

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Demonica 2 / Demonica 3

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Demonica: Entfesselt‘
von Larissa Ione

Demonica # 2

 

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Andere mögen solche Bücher wie die Black Dagger, Psy Changeling oder eben diese Demonica Reihe belächeln, wo viel Action, Blut, Kämpfe zwischen den verschiedensten Kreaturen vorkommen – und eben auch viel Kitsch, Liebesszenen, Testosteron und aufgeblasene Machos, die von einer milden Frau gezähmt werden und eine 180°-Wende vollführen, nur für die eine. Meistens geht es neben der Hauthandlung um ein Hauptpärchen, die sich finden und bis am Ende hin glücklich und zufrieden werden, oft gekrönt mit Hochzeit oder Kind oder der ewigen Liebe. Und man weiß von Anfang an, erstens wer zusammen kommt, da oft aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt wird und zweitens auch, dass es am Ende gut ausgeht (egal wie schlimm es auch im Mittelteil des Buches scheinen mag).

Aber hey – wisst ihr was? Genau DAS mag ich an diesen Büchern – das man DAS bekommt WAS man erwartet. Keine unnötige tote Hauptfiguren, kein gequältes Ende, das einen das Buch am liebsten im Frust in die Ecke schmeißen lässt, sondern ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zaubert. Und das ist auch manchmal richtig, richtig nett, besonders wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist und die generelle Handlung passt und es Action gibt.
Und genau das gab es hier: Viel Blut, Rätsel, Wettrennen und auch prickelnde Liebesszenen – also was will man mehr? Ich war fast vollkommen und ständig in der Geschichte mitgerissen, konnte es nur schwer aus der Hand legen und mochte auch alle Figuren darin. Runa und Shade sind beide stark und zwei Dickschädel, die sich mit Humor gezankt und später zueinander gefunden haben. Nur das Ende war mir dann doch eine kleine Spur zu perfekt und kitschig, aber das ist nur ein kleiner, halber Minuspunkt, da ich mich sonst durchgehend sehr unterhalten gefühlt habe – und das Buch/ die Reihe jedem Fan von Adult Urban Fantasy Bücher, die zwar etwas übertreiben, aber im Herzen soft sind, weiter empfehlen. Ihr werdet euren Spaß damit haben 🙂

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‚Demonica: Fluch des Verlangens‘
von Larissa Ione

Demonica # 3

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Auch der dritte Teil in der Reihe ist genauso aufgebaut wie die Vorgänger und handelt wieder von einem halb-Dämon Wraith, der gleichzeitig auch halb Vampir und ein Bruder von Eidolon und Shade ist. Dieser ist mit einem tödlichen Gift in Berührung gekommen und hat nur noch wenige Wochen zu leben, aber es gibt einen Ausweg für ihn und zwar die gesegnete Menschenfrau Selena, die ein Geschenk der Engel besitzt, das ihn retten könnte. Daher macht er sich auf dem Weg, um sie zu täuschen, sie kennen zu lernen und trifft dabei nicht nur auf seine mögliche Lebensretterin, sondern Seelenverwandte. *hach*seufz*schmacht* ^^

Oh ja, das klingt doch richtig schön und kitschig und zugeben, das war es auch. Mir war es hier ehrlich gesagt auch schon eine Spur too much rosarote Brille und „am Ende wird alles gut“-Gefühl. Auch waren mir hier die Figuren allesamt zu aalglatt und nett, besonders Wraith und obwohl gerade er in den ersten beiden Büchern noch ganz anders, viel brutaler und skrupelloser dargestellt wurde. Aber in diesem Teil ist er zahm wie ein Kätzchen und das hat mich doch gestört, da ich einfach war viel Härteres von ihm erwartet habe. Das gleiche war mit Selena, die vieles einfach zu leicht hingenommen und ihm alles verziehen hat, auch wenn er sie von Anfang an fast durchgehend belogen hat. :/

Dennoch waren die Action und die Grundhandlung wieder sehr interessant und hat sich zum Ende hin auch sehr zugespitzt mit dem bösen Widersacher, der ein echt fieser Sack war, um es deutlich zu sagen. Auch hat es mir gefallen in welche Richtung sich das Ende mit Kanin bewegt hat und dass er noch eine größere Rolle für später spielen wird. Also man darf gespannt sein, wie die Haupthandlung noch weiter geht und ich bin neugierig was die Autorin daraus machen wird...

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[Rezension] Engelszorn

German Cover

English Cover

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‚Engelszorn‘

von Nalini Singh

Guild Hunter # 2

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Nachdem die Vampirjägerin Elena Deveraux ein Jahr lang im Koma lag, muss sie bei ihrem Erwachen feststellen, dass sie in einen Engel verwandelt wurde. Noch sind ihre Wunden nicht ganz verheilt und ihr Körper muss sich von der Umwandlung erholen. Da wird ihr Geliebter, der atemberaubend gut aussehende Erzengel Raphael, von der Unsterblichen Lijuan zu einem Ball geladen. Die Einladung abzulehnen wäre ein Zeichen von Schwäche. Deshalb müssen Raphael und Elena so schnell wie möglich nach Peking fliegen. Doch Lijuan empfängt die beiden keineswegs freundlich …
(Source: Goodreads.com)

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Wie der erste Teil endet, so geht es auch hier gleich weiter und zwar mit einem übertrieben, überzogenen Schreibstil und Beschreibungen, dass es zu viel des Guten ist. Man merkt dass Singh fast schon selbst in Raphael verliebt ist, ihn aber um jeden Preis nicht verweichlicht oder schwach zeigen will, und deswegen immer wieder seine Macht, Stärke und tödliche Skrupellosigkeit erwähnt. Beides oft im gleichen Satz und mindestens jedes Kapitel! Was mich nach dem ersten Band und hier dann schon wieder nach den ersten Kapiteln nur noch genervt hat. 😦
OKAY, nun wissen wir es – er ist ein sexy, aber todbringender Erzengel, also aufpassen – danke für die Wieder-Wieder-Wieder-Wiederholungen. ^^

Die Geschichte an sich war nicht so schlecht und beginnt für Elena dort, wo der erste Teil geendet hat, nur dass sie ein Jahr im Koma lag und die Welt sich ohne sie weitergedreht hat. Statt, wie alle in ihrem Freundeskreis annehmen, zu einer Vampirin geworden zu sein, hat Rafael sie mit Ambrosio geküsst – das man als Engel wohlgemerkt nur produzieren kann, wenn man fast stirbt und man aufrichtig liebt (was er ja nach 1 Woche oder so getan hat – immerhin kannte er da Elena ja schon so gut, dass sie seine unsterbliche Liebe verdient hat *hust*) – egal, weiter im Text. Ach ja, sie ist jetzt keine Vampirin, sondern tada tada -> ein Engelchen mit Flügeln und so weiter, ihr wisst schon, mit Engelsstaub der einem ganz wuschig macht und einer geschenkten Unsterblichkeit noch dazu. Aber nein! Halt! Elena ist zwar ein unsterblicher Engel, aber noch viel, viel zu schwach und eine leuchte Beute, so dass man sie doch töten könnte… *WTF*??
Ja genau, einfach einmal den Kopf abschneiden oder generell am besten gleich den ganzen Körper zerteilen und zerlegen, dann steht sie auch nicht mehr auf.
Aber keine Angst… ist nur bei Elena so, die anderen Engel sind wirklich unsterblich. Oder ne, wartet mal, auch nicht… Uram ist gestorben… andere sterben in diesem Teil und auch Raphael wäre fast unter der Erde gelandet. Also irgendwie versteh ich die Logik und die Aussage von Unterblich nicht, die Singh hier präsentiert. Kapier ich einfach nicht – ihr etwa?

Weiter in der Handlung, die nun hauptsächlich in dieser Engelsstadt irgendwo oben in den Bergen handelt, in den vielen Engel herumfliegen, Elena trainiert und Engelsgeschichte lernt. Außerdem tauchen immer wieder Gildendolche auf und zwar auch in gefolterten Vampiren, in Betten von anderen Engel und so weiter und fort, was eine klare Drohung gegenüber Elena ist, die ja zu den Gildenjägern gehört. Hinzu kommt, dass Elena und Raphael zu einem Ball vom Erzengel Lijuan eingeladen werden – sie ist die älteste und vielleicht auch mächtigste von ihnen allen. Außerdem lassen Alpträume und Elenas Vergangenheit sie nicht zur Ruhe kommen und alles spitzt sich immer weiter zu…

Mir hat es wieder nur mittelmäßig gefallen, da ich einiges einfach zu lächerlich, zu überspitzt, überdramatisch fand und manchmal sogar ins Lächerliche gezogen wurde, wie ihr vielleicht schon in der Rezi bemerkt habt. Vielleicht bin ich hier bei den Engelbüchern etwas strenger als sonst, aber das liegt wohl daran, dass ich Singhs Changeling Reihe so toll finde, aber hier fehlt einfach so viel und es ist überhaupt nicht mein Schreibstil…. Der einfach nur triiiiieft. Und wie gesagt, ich LIEBE die Psy Changeling Reihe von Singh und ich kann es daher überhaupt nicht verstehen, warum es hier nicht klappt und es sich so falsch anfühlt, wenn man diese Reihe liest.
Ich mag ja eigentlich Kitsch, aber eher die locker flockige süße Sorte, wie rosa Puder, der nicht haften bleibt, sondern einfach gute Laute verbreitet, nicht wie hier – diesen zähflüssigen, trägen wie schweren Honig-Kitsch, der alles klebrig macht.

Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, da es doch vorhersehbar war und nicht so einen großen Endkampf geliefert hat, wie ich erwartet habe. Außerdem war mir in der Geschichte eindeutig zu viel über die Engel und ich fand es schade, dass nicht mehr Wert auf die Gildenjäger gelegt wurde… immerhin heißt die Reihe ja auch Gildenjäger und nicht Engelssex oder so. xD

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Genau wie der erste Teil ein nettes Cover, was mir ganz gut gefällt.

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Wieder eine kleine Enttäuschung wobei ich schon etwas damit gerechnet habe. Irgendwie merkt man, dass das hier noch die ersten Bücher von Singh sind und sie noch nicht genau weiß, wie sie sich einschränken soll mit den ganzen Beschreibungen und Wiederholungen. Aber ich lese trotz Schwächen auch noch den dritten Teil und entscheide dann, ob ich abbrechen oder weiterlesen werde. Momentan kann alles passieren. ^^

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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#1: Nalini Singh – Engelskuss »»
#2: Nalini Singh – Engelszorn »»
#3: Nalini Singh – Engelsblut
#4: Nalini Singh – Engelskrieger
#5: Nalini Singh – Engelsdunkel
#6: Nalini Singh – Engelslied
#7: Nalini Singh – Archangel’s Shadow
#8: Nalini Singh – Untitled

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(© goodreads.com)

Nalini Singh:
She was born in Fiji and raised in New Zealand. She also spent three years living and working in Japan, during which time she took the chance to travel around Asia. She is back in New Zealand now, but she is always plotting new trips. If you’d like to see some of her travel snapshots, have a look at the Travel Diary page.
So far, she has worked as a lawyer, a librarian, a candy factory general hand, a bank temp and an English teacher and not necessarily in that order. Some might call that inconsistency but she calls it grist for the writer’s mill...
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »».

 

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