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[Rezension] Kalte Nächte, Warme Herzen

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English Cover

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‚Kalte Nächte, Warme Herzen‘
von Sarina Bowen

Gravity # 1

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Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.

Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.

Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.

Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.
(Source: Goodreads.com)

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Eigentlich habe ich mich auf das Buch gefreut, da ich bereits die HIM Reihe und den ersten Teil der Bittersweet Reihe der Autorin kenne. Leider konnte mich dieses hier am wenigsten überzeugen und natürlich musste ich gleich nachforschen, woran das womöglich liegen könnte. Dabei habe ich festgestellt, dass das hier eines ihrer ersten Bücher war und jetzt erst übersetzt wurde. Daher liegt es vielleicht daran.

Denn im Verglich zu Bowens anderen Werken ist das hier schon fast lieblos geschrieben und mM auch zu kurz ohne Highlights und auch sehr berechenbar. Wir lernen zuerst die Hauptfigur Willow kennen, bei der in den letzten Jahren mit Männern usw. einiges schiefgelaufen ist. Ein kleiner Pechvogel, wenn man so will. Im Schneegestöber mitten in der Pampa von Vermont fährt sie in den Graben und verursacht damit auch, dass ein zweiter Wagen von der Schneefahrbahn abkommt. Dieser wird von dem heißen Dane gefahren. Während sie auf den Schneepflug warten, kommt es im Auto zu einer heißen Nacht. Um sich warm zu halten, versteht sich. 😉

Diese Begegnung hat später, als sie noch einmal aufeinanderstoßen und ein weiteres Mal unbedacht Sex haben, ziemlich weitreichende Folgen. Sofort wusste man bei dieser ‚Sache‘ was daraus passieren wird und ich fand es einfach nur abgedroschen und vorhersehbar hoch 10. Außerdem total unrealistisch, da ich ‚damit‘ Erfahrung habe und das eigentlich nicht so leicht und schnell geht – das dauert meistens länger und benötigt mehrere ‚Versuche‘. 😉 So viel dazu. Aber dieses Thema reg mich IMMER auf, weil das in jedes Mal in dieser selben Art in solchen Büchern vorkommt. Unglaublich *grml*

Außerdem konnte ich außer mit Willow mit niemanden in dem Buch mitfühlen und ich mochte auch nicht die langen Zeitsprünge von einem Kapitel zum nächsten. Irgendwie fehlte dadurch eben sehr die Nähe zu den Charakteren und Verbundenheit. Dane war mir sowieso die meiste Zeit unsympathisch, da er sich wie ein Arsch benommen hat, egal wie sein Geheimnis war (das eh total offensichtlich gewesen ist) und tja, es war wohl einfach nicht mein Buch. Da hat es auch das kitschige puderrosa-Zuckerl-Ende nicht mehr herausgerissen oder mich mit der Geschichte/ Charaktere versöhnlich stimmen.

Dennoch hatte es zweitweise auch seine netten und sexy Momente und wie gesagt, Willow konnte ich doch ganz gut leiden. Trotzdem konnte das Buch bei weitem nicht mit Bowens anderen Büchern mithalten, aber da es ihr Erstlingswerk damals war, bin ich in der Bewertung mit 2,5 Punkten etwas nachsichtiger.

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Das deutsche Cover gefällt mir gut und passt auch zu den Figuren, wie sie im Buch beschrieben wurden.

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Ein etwas schlechteres Buch als alles, was man bisher von Bowen gewöhnt ist, aber da es ihr Debütroman war, bin ich nachsichtiger mit der Handlung, wie auch mit den Charakteren, die nicht auf voller Länge bei mir punkten konnten. Kein Must-Read, aber durch die Kürze schnell weg zu lesen.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Sarina Bowen – Kalte Nächte, Warme Herzen
#2: Sarina Bowen – Harter Fall, Weiche Landung
#3: Sarina Bowen – Shooting for the Stars

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Sarina Bowen:
Sarina Bowen is the USA Today bestselling author of steamy, angsty Contemporary Romance and New Adult fiction. She lives in the wilds of New England.
She is the author of The Ivy Years, an award-winning series set amid the hockey team at an elite Connecticut college. Also, the The Gravity series.
With Elle Kennedy, Sarina is the author of the RITA award winning HIM, and its sequel, US.
(Source: Goodreads.com)

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[Gast-Snapshot] I hate you, Honey! (Nadine)

.I hate you, Honey von [Smith, Emma]

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‚I hate you, Honey‘

von

Emma Smith

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Macho-Quarterback versus Mathe-Genie. Feuer trifft auf Wasser.
Blake hasst Amber. Amber hasst Blake.
Diese Tatsache ist jedem auf dem Berkeley-College bekannt. Die Diskussionen und Machtkämpfe der beiden sind schon beinahe legendär auf dem Campus. Ihre Sicht- und Lebensweisen sind einfach zu verschieden. Denken Amber und Blake. Denken ihre Freunde.
Aber dann passiert es.
Bei einer Party hilft ausgerechnet Blake Amber aus der Patsche. Der Student, den Amber seit Beginn ihres Studiums am liebsten als Leiche irgendwo verbuddelt sehen wollte. Und Blake wäre nun mal nicht Blake, wenn er für seine gute Tat nicht entlohnt werden möchte. Amber denkt nicht mal daran und hält ihm vor allen Studenten eine Predigt, die Blake so beeindruckt, dass sich plötzlich etwas in ihm ändert.
Blake Michaels, der Typ, der kein Mädchen ein zweites Mal anruft, kämpft plötzlich um eines. Leider hat er sich dafür ausgerechnet die Einzige ausgesucht, die keinerlei Interesse daran hat, überhaupt von ihm angerufen zu werden.
Ein Zerrspiel der Gefühle beginnt … mit überraschendem Ausgang.
Das Buch ist in sich abgeschlossen.  (Source: Amazon.de)

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Die Inhaltsangabe trifft ziemlich genau, womit wir es in dem Buch zu tun haben.

Es ist eine klassische amerikanische Liebesgeschichte bei der das Rad nicht neu erfunden wurde.

Ich habe Amber und Blake’s Schlagabtäusche genossen und sie haben mich einen kurzen Nachmittag lang begleitet.

Der Schreibstil der Autorin war einfach und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind in sich stimmig und es war ein schöner Zeitvertreib ihre Geschichte zu lesen.

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Typisches Cover mit jungem Paar – ohne zu viel preis zugeben. Es unterscheidet sich nicht sehr von anderen seiner Art und passt trotzdem. =)

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Für alle, die auf eine kurze amerikanische Liebesgeschichten à la „Eine wie Keine“  stehen – nur dieses Mal ohne Wette. =)

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3 of 5 points – (I liked it)

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Vielen Dank für diesen Gast-Snap-Shot von:

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Emma Smith:
Emma Smith wurde 1988 im Ruhrgebiet  geboren und schrieb schon als 10-Jährige ihre eigenen Geschichten. Mittlerweile genießt sie im Privaten ihr Kleinstadtleben mit Mann und Kindern und erschafft zwischen Haushalt und Kinderspielzeug ihre eigene Bücherwelt rund um Liebe, Lust und Leidenschaft.
(Source: Amazon.de)

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[Rezension] The Score: Mitten ins Herz

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‚The Score: Mitten ins Herz‘
von Elle Kennedy

Off Campus # 3

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Allie Hayes steckt in einer Krise. Sie hat keinen Plan für die Zukunft und außerdem ein gebrochenes Herz. Zügelloser Sex ist sicher nicht die Lösung ihrer Probleme, aber dem unglaublichen Hockeystar Dean Di Laurentis kann sie – zumindest in dieser Nacht – nicht widerstehen. Dean dagegen bekommt immer, was er will. Deshalb kann er es auch nicht fassen, dass Allie nach ihrer gemeinsamen Nacht nichts mehr von ihm wissen will. Dean findet, Allie muss um jeden Preis erobert werden. Aber weiß er wirklich, worauf er sich da einlässt? (Source: Goodreads.com)

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Hier haben wir schon den dritten Teil der Off Campus Reihe und ich muss zugeben, dass Band eins mit Abstand noch immer der Beste war. Zwar war Band zwei auch nicht schlecht aber mit Dean in diesem Teil konnte ich persönlich am wenigsten anfangen. Er war mir lange Zeit zu unbekümmert, zu Sex besessen und einfach zu sehr Weiberheld, als dass ich ihn ganz ins Herz schließen konnte, trotz Kennedys Versuch seine andere Seite mit Umgang mit Kindern oder ähnliches zu zeigen. Außerdem fand ich die Story rund um Dean und Allie insgesamt etwas mau.

Sie kennen sich bereits durch ihre gemeinsamen Freunde und haben dennoch eigentlich nicht viel miteinander zu tun. Und nur eine betrunkene Nacht, in der sie im Bett mit heißem Sex landen, ändert alles.  Vor allem für Dean. Was er selbst und auch die Autorin nicht erklären können. Zwar war es ja kein Insta Love, aber ein Insta Sex Love und die ganze Beziehung bzw. Deans Besessenheit danach von Allie, war mir zu aufgesetzt und unerklärlichen. Zwar war Allie ein okay Charakter und sexy und ne Granate im Bett, aber so eine richtig Tiefe habe ich bei ihr nicht empfunden. Bei beiden leider nicht.

Einige Zeit plätschert dann die Story vor sich hin von einer Sexszene zur nächsten, immer mit der Frage, was sie eigentlich am anderen so toll finden und ob sie mehr als eine Sex Affäre daraus machen sollen. Daher ja, die Figuren konnten mich leider nicht so mitnehmen wie in den Vorgängern und auch die Story an sich, war mir zu dünn.

Dennoch war es von Kennedy wie immer gutgeschrieben, schnell und locker zu lesen, wie es sich für ein New Adult Romancebuch gehört.  Ich fühlte mich zeitweise auch unterhalten, aber wie gesagt nicht so mitgenommen wie sonst von der Autorin. Außerdem war das Ende mit Deans Laufbahn schon lange vorher klar und es erinnerte damit auch sehr an Jamie aus der HIM Reihe, was es für mich zu ähnlich gemacht hat. Dennoch eine schöne Reihe für sonnige Tage.

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Ich mag Kusscover und auch hier finde ich die sichtbare Zweisamkeit sowie die Farbgebung richtig schön.  💖

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Ein gutes Buch in einer tollen Reihe, das unterhält und rasch zu lesen ist, aber dennoch der schwächste Teil der Reihe ist. Außer man kann sich besser auf die beiden Hauptfiguren einlassen, was mir dieses Mal leider nicht so gut geglückt ist.

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3,5 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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#1: Elle Kennedy – The Deal: Reine Verhandlungssache
#2: Elle Kennedy – The Mistage: Niemand ist perfekt
#3: Elle Kennedy – The Score: Mitten ins Herz
#4: Elle Kennedy – The Goal: Jetzt oder nie

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Elle Kennedy:
A New York Times, USA Today and Wall Street Journal bestselling author, Elle Kennedy grew up in the suburbs of Toronto, Ontario, and holds a B.A. in English from York University. From an early age, she knew she wanted to be a writer, and actively began pursuing that dream when she was a teenager.
Elle currently writes for various publishers. She loves strong heroines and sexy alpha heroes, and just enough heat and danger to keep things interesting!

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Piper

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[Rezension] True North: Wo auch immer du bist

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‚True North: Wo auch immer du bist‘
von Sarina Bowen

True North # 1

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Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe.

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv –, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach … (Source: Goodreads.com)

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Das Buch musste ich einfach lesen da ich die Autorin bereits von dem Autoren-Duo Buch „Him“ kannte. Daher war mir klar, dieses hier auch lesen zu müssen.
Alles beginnt damit, als die quirlige und liebenswerte Audrey wegen ihres Jobs nach Vermont fahren muss, um Bio Produkte direkt von den Farmen für ihre große Restaurant-Kette einzukaufen bzw. mit ihnen zu verhandeln. Die Farmer sind nicht gut auf den miesen Preis oder auf ihren Boss zu sprechen.  Besonders Griffin Shipley. Dem sie bereits aus ihrer kurzen Studentenzeit kennt, sogar zwei Nächte mit ihm geteilt hat. Nun, 5 Jahre später ist aus dem attraktiven Uni Footballspieler ein heißer, bärtiger Farmer geworden. Nur ist er jetzt um einiges abweisender und sehr brummig. Was vor allem an seiner ganzen Verantwortung gegebener seiner Familie und der Farm liegt. Dennoch hat er ein gutes Herz, möchte die Welt verbessern und hat einen Star Wars Faible. Alles in allem ein interessantes Paket mit Muskeln bepackt, wie auch Audrey feststellen darf.
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten kommen sie sich wie zu erwarten näher.  Was beide zuerst nur für außerordentliche körperliche Anziehung gehalten haben, entwickelt sich bald zu mehr. Denn Gefühle sind ebenso ein Thema.

Mir haben nicht nur die Figuren sowie die gesamte Familie und Helfer auf der Farm gut gefallen, sondern genauso der Schreibstil. Er war passend zum Genre leicht und locker zu lesen und ich fand die küchentechnischen Vergleiche von Audrey manchmal echt ganz witzig. Oder auch die Beschreibungen vom Grummel-Griff. 😉
Außerdem war die Stimmung auf der Farm mit der Familie oder generell die Idylle in Vermont gut nachzufühlen/ beschrieben. Man hat sich dadurch sofort selbst wohl gefühlt und wollte nicht mehr ‚heimfahren‘.

Was mich dann später etwas gestört hat, war, dass sich dann Griff relativ schnell bzw. ernst auf Audrey festgelegt hat, andererseits sich dann aber Audrey geziert hat. *Augen roll* Auch die Sache mit ihrer Mutter fand ich etwas komisch, gar unnötig.  Weil es zwar immer wieder erwähnt wurde, aber die Mutter nur ganz kurz vorkommen ist und plötzlich am Ende war alles gut zwischen ihnen. Das war mir gegen Ende hin eindeutig zu schnell und hier hätte sich die Autorin ein wenig mehr Zeit nehmen können.

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Das Cover gefällt mir eigentlich gut, nur den Titel verstehe ich bzgl. des Inhalts nicht ganz. Aber gut, das ist wohl mein Problem. ^^

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Ein angenehmes Wohlfühlbuch, das einem genau das gibt, was man erwartet. Zwar gab es keine großen Überraschungen, aber auch keine Enttäuschungen. Es war nett und ich habe es gerne gelesen, aber die vollkommene Begeisterung bleibt genauso aus. Trotzdem empfehle ich es gerne weiter. ❤

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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#1: Sarina Bowen – Wo auch immer du bist
#2: Sarina Bowen – Steadfast
#3: Sarina Bowen – Keepsake
#4: Sarina Bowen – Bountiful

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Sarina Bowen:
Sarina Bowen is the USA Today bestselling author of steamy, angsty Contemporary Romance and New Adult fiction. She lives in the wilds of New England.

She is the author of The Ivy Years, an award-winning series set amid the hockey team at an elite Connecticut college. Also, the The Gravity series.

With Elle Kennedy, Sarina is the author of the RITA award winning HIM, and its sequel, US.
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Das Herz des Verräters

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‚Das Herz des Verräters‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 2

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Lia wird in den Palast von Venda verschleppt und muss um ihr Leben fürchten. Eine Flucht wäre der einzige Ausweg, scheint jedoch unmöglich. Stattdessen setzt sie alles daran, sich im Palastleben zurechtzufinden. Sie hat längst ihr Herz verloren und auch erfahren, wer der Mann, den sie liebt, wirklich ist. Doch Gut und Böse sind nicht eindeutig verteilt. Denn auch der Mann, der eigentlich ihr Feind sein müsste, stellt sich plötzlich ein ums andere Mal auf ihre Seite. Warum? (Source: Goodreads.com)

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Ich muss gestehen, dass ich das Buch gar nicht so rasch auf dem Radar hatte und es eigentlich erst später lesen wollte, nachdem ich doch meine Probleme mit dem ersten Band gehabt habe. Weil ich aber Band eins schon als ReziExemplar gelesen habe, habe ich den zweiten Teil überraschend auch vom Verlag bekommen – vielen Dank hierfür! 🙂

So langsam der erste Band begonnen hat, so zäh hat sich auch hier manchmal der Mittelteil gezogen. Mir kommt es so vor als wäre Lia im ersten Band von einem Ort zum anderen gereist, um nie wirklich anzugkommen. In diesem Teil ist sie in Venda, wird dort vom Komizar, dem Anführer, im Palast festgehalten. Hier geht es hauptsächlich darum, dass sie durch die Gänge irrt oder sich Psychospielchen mit dem Komizar liefert, um nicht selbst umgebracht zu werden oder Rafe zu gefährden. Im weiteren Verlauf geht es auch hauptsächlich darum: Intrigen und Rollen, die jeder von den beiden für das Überleben spielen muss. Bis wie gesagt am Ende das große Finale kommt. Und das geht dann wieder recht flott, um mit einem Cliffhanger zu enden. 😀

Dadurch ist meiner Meinung in der Handlung auch nicht soo viel passiert. Irgendwie hat sich fast alles im Palast abgespielt und Lia hat nebenbei noch versucht, ein wenig die Geschichte zu erforschen. Aber ich finde, man hätte aus der Grundidee noch viel mehr machen können. Genauso der Schreibstil, der zwar echt schön und verträumt war, aber manchmal auch etwas zu aufgeblassen und zäher. Daher hat mich nicht nur der Schreibstil immer wieder eingebremst, sondern auch die manchmal langwierige Handlung. Hier muss ich beichten, dass ich ab ca. 60 % des Buches nicht mehr alles soo genau gelesen habe, sondern zähe Passagen etwas überflogen habe.

Bei den Charakteren ging es mir ähnlich wie im ersten Band. Lia hat sich sogar ein wenig gesteigert und ich konnte gut mir ihr mitfühlen. Kaden hat mich mit seiner leidenden Art eher etwas genervt und Rafe konnte nicht viel von sich zeigen, daher blieb er dieses Mal viel blasser und weniger in der Erinnerung haften.

Ich hoffe aber, das ändert sich im dritten Teil wieder, obwohl ich etwas Angst vor dem Teil habe, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe. Daher blicke ich mit gemischten Gefühlen dem Ende entgegen, obwohl ich nach diesem Bandende doch sehr neugierig bin. 😀

 

Erneut ein tolles Cover, das perfekt zur düsteren High Fantasy-Stimmung passt. Trotzdem muss ich gestehen, dass für mich das Mädchen auf dem englischen Cover einen Tick besser in die Stimmung passt.

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Ein Buch, das zwar mit einem schönen, aber auch sehr beladenen Schreibstil und verträumt düsterer Handlung aufwarten kann, das sich dadurch manchmal sehr zäh und langwierig lesen lässt. Erst gegen Ende wird es wieder so richtig spannend, aber bis dahin dauert es ziemlich lange. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch ein wenig Action sowie ein wenig etwas fürs Herz, das aufgrund der Gegebenheiten aber relativ kurz kommt.

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3 of 5 points – (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Die Gabe der Auserwählten

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Broken Pieces – Zerbrochen

German Cover

English Cover

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„Broken Pieces – Zerbrochen“
von Riley Hart

Broken Pieces # 1

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Mateo Sanchez ist der Sohn eines Gangsterbosses. Er ist stahlhart, abgebrüht, und zögert niemals, wenn etwas getan werden muss.
Josiah Evans hat früh seine Eltern verloren. Er ist schüchtern, hat ein sanftes Gemüt und in seinem Herz trägt er eine unstillbare Sehnsucht nach Liebe.
Tristan Croft ist ein wohlhabender Anwalt, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat. Er hat sich geschworen, sich niemals mehr von anderen abhängig zu machen oder reinreden zu lassen.
Drei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch wirft das Schicksal diese drei zerbrochenen Seelen zusammen in einen Wirbelsturm der Emotionen und Gefühle, die sie sich weder ersehnt haben noch jemals für möglich gehalten hätten.

Meisterhaft und gefühlvoll erzählt Riley Hart eine höchst ungewöhnliche Liebesgeschichte in drei Teilen.  (Source: Goodreads.com)

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Ich bin eigentlich zufällig auf das Buch aufmerksam geworden, aber nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich doch sehr neugierig.^^ Einerseits ein Gay Romance Buch und andererseits eine Geschichte über eine Dreiecksbeziehung, bei der drei Männer zusammen etwas miteinander haben. Tja, das musste ich einfach lesen. 😀

Was mich am Anfang etwas irritiert hat war, dass die ersten beiden Hauptfiguren Mateo und Josiah noch ziemlich jung und sich selbst noch nicht wirklich selbst gefunden haben. Ich wusste nämlich nicht, dass die Handlung über mehrere Jahre geht, ich glaube insgesamt über ca. 8-10 Jahre? In dieser Zeit lernt man die beiden in ihrer Jugendzeit kennen, erlebt wie sie sich annähern und sich ihre Liebesgeschichte entwickelt (die mir gut gefallen hat ♥ ), nur um dann auseinander gerissen zu werden. Obwohl auch hier insgesamt ungefähr 1-3 Jahre vergehen. Außerdem erfährt man vom brutalen Umfeld von Mateo, von dem er sich nicht lösen kann, egal was er auch dafür tut. Auf ihn liegt jedoch nicht nur die Last sein eigenes Wohlergehen, sondern auch die er Sicherheit von Josiah. Bis das unausweichliche passiert und ihre Zweisamkeit, ihre perfekte Blase zu zweit zerplatz und auch dem Leser das Herz zerrissen wird.

Danach kommen mehrere Jahre, die immer nur kurz angerissen werden und nur noch Josiahs Sichtweise zeigen. Vorher wechselten sich hier nämlich Josiah und Mateo ab. Bis dann ungefähr 5 Jahren später Tristan auf den Plan tritt, der ebenso seine Sichtweise schildert und auf Josiah trifft. Es kommt wie es kommen muss und diese beiden nähern sich an, bis auch irgendwann wieder Mateo eine Rolle spielt und danach wechseln sich alle drei Figuren ab, obwohl Josiah immer der Hauptpart bleibt.

Tja, wie ihr seht doch alles zusammen etwas kompliziert und ich muss gestehen, ich war auch kein sonderlicher Fan davon. Ich mochte diese jahrelangen Sprünge nicht und dass sich die Handlung über soo einen langen Zeitraum erstreckt hat. Außerdem fand ich es sehr schade, dass man zuerst nur Mateo und Josiah kennenlernt und dann viel später ein dritter Mann auftaucht, um Mateo einfach unter den Tisch zu kehren. Man hat nämlich vorher schon eine Bindung zu ihm aufgebaut, wollte mehr von ihm erfahren, hat man aber nicht. Stattdessen bekam man einen anderen Typen vorgesetzt, ohne auch ein wenig etwas von Mateo während des Mittelteils zu erfahren. Diese Passage war wirklich zäh für mich zu lesen und ich habe eigentlich nur auf ihn gewartet.

Daher kann ich auch sagen, dass mir Mateo fast am liebsten war. Tristan war auch okay, oder Josiah, wobei alle drei den Reiz gemeinsam ausgemacht haben. Da alle drei einzeln betrachtet doch sehr stereotypisch gezeichnet waren, so wie es in der Beschreibung steht. Aus diesen vorgefertigten Rollen wurden fast nicht durchbrochen und Josiah blieb immer der zu große Softie, Tristan der unnahbare Workaholic und Mateo der dunkle Bad Boy. Hier hätte ich mir viel mehr Wandlungsfähigkeit und vor allem mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht. Genauso gab es fast keine Entwicklung bei jedem einzelnen.

Hinzukam, dass mich der Schreibstil sehr irritiert hat. Woran das gelegen hat, kann ich gar nicht so genau sagen, aber manche Wörter haben einfach nicht rund zum Text gepasst. Ich weiß aber nicht, wie es im Original klingt.

Trotz dieser Kritik war es dennoch eine ganz nette, und vor allem sexuell ansprechende Geschichte, die mich ziemlich neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. Diese erscheint hoffentlich auch bald beim Sieben Verlag und wird dann hoffentlich in einer Zeitlinie (ohne große Sprünge) erzählt, was mir sicher leichter fallen wird. Daher freue ich mich schon jetzt darauf. 🙂

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Ehrlich gesagt finde ich das englische Cover nicht sehr toll, dafür ist das deutsche okay. Nur sieht es eben sehr photogeshoped aus. 😉

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Ein Buch, das mich nicht ganz von sich überzeugen konnte, dennoch seine guten, sexy interessanten Seiten hatte, die mich dann doch wieder mitreißen konnten. Nachdem ich mich auf die Zeitsprünge eingestellt habe, ging es auch besser und daher hoffe ich, dass es mir in Teil 2 von Anfang an leichter fallen wird, der Story ganz zu folgen und mitzufühlen. Ein sexy Gay Romance Buch, das seine Auf und Abs hat, aber mit dem Thema Dreier-Beziehung punkten kann. Es ist auf alle Fälle einen Blick wert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

 

Riley Hart:
Riley Hart is the girl who wears her heart on her sleeve. She’s a hopeless romantic. A lover of sexy stories, passionate men, and writing about all the trouble they can get into together. If she’s not writing, you’ll probably find her reading.
Riley lives in California with her awesome family, who she is thankful for everyday.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Sieben Verlag

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[Rezension] Der schwarze Thron: Die Schwestern

German Cover

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English Cover

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‚Der schwarze Thron: Die Schwestern‘
von Kendare Blake

Der schwarze Thron # 1

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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Source: Goodreads.com)

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Das Buch und ich hatten es echt nicht leicht miteinander, dabei habe ich mich doch so auf die Geschichte gefreut. Besonders, da ich die Autorin bereits von ihrer Geistergeschichte kannte und mir hier etwas ebenso tolles und frisches erwartet habe.

Ich muss zwar zugeben, dass die Grundidee gar nicht so schlecht war, aber die Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Da hätte man soo viel mehr daraus machen können.  Auch lag es an den Figuren, denen ich mich die ganze Handlung über durch den distanzierten Schreibstil, nicht nahe habe fühlen können. Irgendwie wurden generell die ganze Zeit über fast keine Gefühle transportiert oder sie kamen einfach nicht bei mir an und wenn, dann nur die negativen. Ohne Witz, das Buch hat mich nur schlecht fühlen lassen (deprimiert, traurig, eifersüchtig, betrogen), aber etwas positives, gute Gefühle waren bei mir beim Lesen nie da. Es war regelrecht ein Kampf für mich, das Buch zu lesen bzw. zu beenden. Manche mögen gerade das ja toll finden oder sagen, „Aber hey, die Autorin hat dich doch erreicht, weil du die negativen Gefühle gespürt hast und das muss man einmal schaffen…“ usw. usf. Aber ernsthaft? Das Leben kann manchmal scheiße genug sein im privaten oder beruflichen Alltag, dann gibt es jeden Tag irgendwelche Horrormeldungen in den Nachrichten und daher brauche ich in meiner Freizeit zum Vergnügen kein Buch, dass mich total hinunterzieht und deprimiert nach jedem Abschnitt zurücklässt. Ehrlich! Nach gewissen Passagen musste ich danach sogar Aufmunterungsmusik hören, damit ich mich wieder gefangen habe…

Ihr fragt euch jetzt, was mich so gestört hat oder was das Problem war?? Nun, um die Punkte meiner guten Freundin Tanja zu erwähnen, deren ‚halb-Rant‘ ich beinahe so übernehmen und unterschreiben könnte, kann ich schon mal diese Punkte hier nennen:

* Das nicht vorhandene Worldbuilding/Setting. Während der ganzen Zeit über blieben zu viele Fragen für mich offen. Die Geschichte spielt auf einer Insel, aber wo genau diese ist, weiß man nicht. Es wird immer nur vage auf das Festland hingedeutet, wo alles normal ist und nur auf dieser sagenumwobenen Insel gibt es eben Magie. Wieso und woher und überhaupt – keine Ahnung. Das erfährt man als Leser einfach nicht. Dann wird diese Insel in drei verschiedene Gruppierungen aufgeteilt, je nach Begabung der Einwohner. Die einen sind Giftmischer und können eben Gift brauen bzw. Gift ohne Schaden essen/ trinken und vergiften sich gegenseitig. Sehr witziges Hobby – by the way. ^^ Dann gibt es die Naturverbundenen, die Pflanzen wachsen lassen können oder Fische anlocken. Oder jeder von denen hat auch ein eigenes ‚Tier‘, das immer an deren Seite ist. (Wie bei „Der goldenen Kompass“) Und zu guter Letzt gibt es auch noch diejenige, die die Elemente beeinflussen können. Hier lebt die angeblich stärkste Schwester. Und immer wieder wird zwischen diesen Charakteren/ den Schwestern die Sichtweise gewechselt, um sie laaangsam, langsam alle kennenzulernen. Warum sich diese Schwestern aber gegenseitig killen müssen, damit nur eine überlebt, die dann die nächste Königin auf der Insel wird, bis sie selbst Drillinge bekommt – wird NICHT erwähnt!! Es ist einfach so und KEINER, einfach NIEMAND hinterfragt dieses System. Man könnte ja auch einfach ein Turnier oder was weiß ich abhalten und die zwei Verlierer auf das Festland verbannen. (dort kommen sowieso alle hin, die man abschieben möchte. Sogar die alten Königinnen, sobald sie Kiddies bekommen haben. Warum die Königinnen dann nicht über das Land herrschen, bis die Mädchen erwachsen sind, ist auch so eine Frage, die einfach nicht gestellt, geschweige denn Beantwortet wird *fail*) Aber nein, anscheinend ist es ja gerade cool, einen auf „Game of Thrones“ zu machen und die Leute lieber unnötig und ohne Erklärung abzuschlachten. Gleich viel unterhaltsamer, oder? *gna*

* Wo wir schon bei Punkt zwei wären: Ich konnte nicht sehr viel mit den Charakteren anfangen. Zwar handelt es von drei Schwestern, die alle total unterschiedlich sein sollen, aber so richtig kennengelernt oder mit ihnen mitgefühlt hat man nicht – zumindest ich. Sie kamen mir eher platt und stereotypisch vor.
Da gibt es die liebe, kleine, zarte Katharine (Giftmischerin), die immer wieder gequält und vergiftet wird, damit ihr Körper immun gegen Gifte wird – wie schon oben erwähnt: ein Heidenspaß einfach. *Sarkasmus off* Doch statt stark zu sein, Rache zu üben oder das System zu hinterfragen, nimmt sie es einfach hin, dass sie bald von ihrer stärkeren Schwester Mirabella kalt gemacht werden soll. *jipie* Als letzte Hoffnung sieht sie ihre weiblichen Reize, um damit vielleicht einen Interessenten anzulocken, der ihr später im Kampf beistehen kann (wie auch immer das funktionieren soll, man erfährt es ja nicht). Dass sie sich aber bereits in einen Typen verguckt hat, mit dem sie nicht zusammen sein darf, außer eben das Küssen trainieren (ja genau, er bereitet sie für die anderen Typen vor *haha*), ist nicht sonderlich wichtig. Gefühle kommen hier ja keine vor. Es ist mehr so eine wissenschaftliche Erklärung. 😀
Dann haben wir noch Arsinoe (Naturbegabte), die eigentlich nicht wirklich da ist und vom Essen lebt – also nicht so wie wir, sondern echt die meiste Zeit einfach nur isst oder daran denkt. Sonst macht sie nicht viel. Ihre Sichtweise ist sowieso sooo uninteressant, dass selbst die Autorin lieber von Arsinoes bester Freundin Jules erzählt und das große Liebesdrama rund um sie und Joseph. Tragisch, Drama, Baby Drama und extrem doof, aber mehr dazu etwas später. Die letzte Schwester ist schließlich Mirabella, die angeblich stärkste, von der ich noch weniger erzählen kann, außer dass sie Feuer oder Gewitter beherrschen kann. Zu ihrem Charakter – no idea. Sie verguckt sich in einem Typen und hier erfährt man noch die einzige Regung von ihr, ansonsten gähnende Leere und viel Gebete bei irgendso einem Tempel.

* Punkt drei ist, dass sich einfach nicht viel in der Handlung tut – fast gar nichts. Es wird einfach immer wieder zwischen den Mädels gewechselt und hin und wieder machen sie halt etwas. Aber meistens wird nur darüber sinniert, wie sie die anderen Schwestern töten können oder wie wenig Chance sie doch gegen die stärkste von ihnen – Mirabella – haben. Dann planen sie noch eine Geburtstagsparty auf ganz eigene Art und Weise, wobei einfach nur ihre Kräfte zur Schau stellen sollen. Aber auch nicht wirklich aufregend, sondern eher dazu gedacht, die Seiten zu füllen, wenn man mich fragt.

Und was mich neben der zähen, nichtssagenden Handlung dann noch am meisten aufgeregt hat, war diese ganze Sache mit Mirabella und Joseph!!! SEITENLANG wird über diese brühwarme Liebe von Jules und Joseph geschrieben, nur damit dann bei der Hälfte des Buches dieser Kerl einen Schiffsbruch erleidet und Mirabella ihn aus dem Meer fischt. Klarerweise ist ihm kalt, aber anstatt ihn einfach ausgezogen neben das Feuer zu legen, pennt die einfach mal so mit ihm. Und er – der seine Jules ja so sehr liebt – macht doch gleich mal mit, ist ja auch ein mega Spaß. Aber nicht nur, dass es ein Hoppla und eine einmalige Sache ist – nein, weit gefehlt. Die schlafen gleich am nächsten Tag und am Tag darauf nochmal miteinander. Warum auch nicht, wenn es sich so toll anfühlt. *yeah* Nur damit er dann reumütigst zu Jules zurückläuft, der er seine Schandtaten gesteht und Reue, Reue, Reue schwört. Fast vergibt Jules ihm dann sogar noch, pennt selbst fast mit ihm, nur damit der Idiot, sobald er ne halbe Stunde später Mirabella wiedersieht, ihr gleich wieder die Zunge reinsteckt und noch viel mehr. Hallo – geht’s noch? Nach der ganzen Beteuerung und Schuld ist er nach 1 Minute mit Mirabella sofort wieder in ihren Bann. Das kann selbst dieser verhunzte Zauber nicht erklären. Das ist einfach nur ätzend und mir ist ständig nur total übel davon geworden! Besonders da dieser Arsch dann auch noch die Frechheit besitzt, wie ein geschlagenes Hündchen zu heulen, als Jules fast abkratzt. Bei mir hätte der Typ sich längst verpissen können. Sorry, für meine Wortwahl, aber das Buch und diese ganze Sache hat mich furchtbar AUFGEREGT! Ehrlich.

Ich muss leider generell sagen und mich wiederholen, dass dieses Buch die ganze Zeit über nur negative Gefühl transportiert hat. Diese hat die Autorin gut eingefangen, aber positives oder Verbundenheit konnte es gar nicht zu mir bringen. Manchmal war es schon so schlimm, und mir übel und ich fühlte mich deprimiert, dass ich nach dem Lesen gute Laune Musik hören musste, um mich gedanklich von der Wut gegen das Buch und die Handlung abzulenken. Manche mögen jetzt ja sagen: oh, siehst du, dann hat die Autorin dich doch auf der Gefühlsebene erreicht, was etwas Gutes ist.“ – Aber Leute, nein! Das ist nichts Gutes, das ist traurig! Sehr schade drum. :/ Und daher werde ich bestimmt auch nicht weiterlesen oder generell kein Buch mehr von der Autorin anfassen.

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Der Titel und das Cover gefallen mir, aber es ist schon extrem auf ‚Game of Thrones‘ für Jugendliche gestylt, finde ich. Aber gut.

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Das hier war leider gar nicht mein Buch. Die Figuren waren platt und nervig. Nichts Interessantes passiert, die Handlung plätschert nur so dahin und wenn sich einmal was tut, dann will man das nicht lesen (Joseph-Liebesdraaama). Es gab nirgendwo eine Erklärung für diese ganze Geschwister-Killing-Sache (von dem immer nur geredet wird, aber nichts passiert) und auf mich hat es wie ein Jugend-Abklatsch gewirkt, im Versuch auf den „Game of Thrones“-Zug aufzuspringen. Für mich aber eindeutig nichts und kann ich leider auch nicht weiterempfehlen. Tut mir leid. :/

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1,5 of 5 points – (not my taste)

 

Liebste Grüße

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Kendare Blake:
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.
(Quelle: Random House)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Der letzte erste Blick

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„Der letzte erste Blick“

von

Bianca Iosivoni

Firsts # 1

Das Buch hier kaufen

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Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dylan ist genau die Art von Typ, von der Em sich unbedingt fernhalten wollte. Er sieht zu gut aus und ist viel zu nett – von den Streichen, die er Emery bei jeder sich bietenden Gelegenheit spielt mal abgesehen. Mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher. Doch Emery ahnt nicht, dass Dylan etwas vor ihr verbirgt. Etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellen könnte …  (Source: Goodreads.com)

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Ich habe bereits Bücher der Autorin gelesen und dementsprechend waren meine Erwartungen auch ziemlich hoch, da ich bisher nie enttäuscht wurde. Auch hier bekam ich, was ich erwartet habe und habe die Geschichte rund um Emery und Dylan gerne gelesen.

Wir beginnen damit, dass wir Emery auf der Uni bei einer halbwegs witzigen Szene kennenlernen, die auch ihre aggressive, defensive Art zeigt. Danach beginnt der normale Unialltag und wir lernen durch den Zimmerkollegen Mason auch den Freund von ihm und somit männlichen Hauptcharakter Dylan kennen. Er ist das genaue Gegenteil von Emery. Hilfsbereit, nett, liebevoll, tierlieb und so loyal, dass er sich für andere selbst in die Scheiße reitet.

Emery ist wie gesagt am Anfang etwas anders, was aber an ihren Erfahrungen in der Vergangenheit beruht. Stück für Stück kommen wir dieser näher und bald schon ist ungefähr klar, was ihr passiert ist und man weiß das große Geheimnissen schon einige Zeit vor ihrer Enthüllung.  Das war leider der erste Punkt, der mich gestört hat, da ich die Reaktion in ihrer alten High-School von den ganzen Mitschülern, Lehrern und sogar guten Freunden viel zu überzogen und total unrealistisch fand. Ihr und auch ihrem Ex gegenüber. Da hätte es mM einen anderen Grund haben müssen, um so eine Lawine loszutreten. Denn ernsthaft. Wer macht das nicht mit 17/ 18 Jahren? Mehr kann ich leider nicht darauf eingehen ohne zu spoilern.
Das gleiche Problem hatte ich auch mit der ganzen Sache zwischen Mason und Dylan. Warum Dylan da nicht schon viel früher etwas zu ihr gesagt hat, ist mir vollkommen schleierhaft.  Daher leider vorhersehbar und zu konstruiert.

Dennoch mochte ich das Buch bis auf diese zwei Punkte gerne, da die Stimmung an der Uni oder der Landschaften total schön und echt beschrieben wurden. Außerdem finde ich Iosivonis Schreibstil einfahren nur klasse und sehr schön zu lesen. Auch mochte ich die Streiche, die sie sich gegenseitig gespielt haben und die der Story etwas Leichtes zwischendurch verpasst haben. Und die anderen Leute aus der Gruppe habe ich ebenfalls rasch ins Herz geschlossen, besonders Elle und Luke, daher freue ich mich schon jetzt auf den zweiten Teil und ihre Geschichte.
Nur mit Emery hatte ich länger ein Problem und konnte sie nicht ganz erfassen. Oder auch der Anfang hat mich sehr an das Buch „My Favorit Mistake“ erinnert.
Aber wie gesagt, sonst war es toll und schön zu lesen. Also ist das meckern auf sehr hohem Niveau und hat der Lesefreude keinen Abbruch getan.

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Ich mag die Farben des Covers total gerne und das Bild passt auch total gut zum Pärchen.

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Ein berührendes New Adult Buch auf hohem Niveau mit kleinen Mängeln, über die man auch hinwegsehen kann. Wenn man etwas fürs Herz und zum Nachdenken, neue Freunde und Liebe kennenlernen möchte, dann ist man hier genau richtig.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße

 

Bianca Iosivoni:
Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seitdem nicht mehr vorstellen, jemals wieder damit aufzuhören.
Nach dem Abitur studierte sie Sozialwissenschaften in Hannover und arbeitete jahrelang in einer Online-Redaktion. Heute lebt und schreibt sie noch immer in Hannover und hat den Kampf gegen die tägliche Ideenflut längst aufgegeben. Ob unterwegs oder zu Hause, was immer dabei sein muss: Notizblock, Schokolade und jede Menge Koffein.
Ihre Kurzgeschichte „Bis der Tod uns vereint“ gehört zu den Gewinnern des LYX-Schreibwettbewerbs und wurde 2012 in der Anthologie „5 Jahre – 5 Geschichten“ veröffentlicht. 2014 erscheint der erste Teil ihrer neuen Romantic Suspense Serie bei Romance Edition.
Neben dem Schreiben eigener Projekte ist sie Mitbegründerin des Schreibwahnsinns, eines Gemeinschaftsprojekts mit befreundeten Autoren, in dem fleißig über diverse Schreibthemen gebloggt wird. (Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

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