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[Rezension] Der Prinz der Elfen

German Cover

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English Cover

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‚Der Prinz der Elfen‘
von Holly Black

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Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen…
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe mir beim Cover und beim Titel eigentlich eine fantasievolle High Fantasy Idee in einer fremden Welt vorgestellt, voller Wunder und dieser zauberhaften wow-Effekte. Fantasy habe ich zwar bekommen, aber nur im geringen Masse und es spielte auch nur in der realen Welt, in einem Dorf, das an einem Wald liegt, in dem es eben Elfen gibt und die langjährigen Bewohner wissen darüber Bescheid. In diesem Wald gibt es auch einen gläsernen Sarg und darin liegt seit Generationen schlafend ein Elf, mit spitzen Ohren und unmenschlich schönem Antlitz. Wer jetzt gedacht hätte, es ging in dem Buch um den Elf oder viel um Elfen oder eine Romanze mit ihm, der täuscht sich leider.

Denn eigentlich dreht sich fast alles nur um Hazel. Ein rothaariges Mädchen, das einfach so mit Jungs rumknutscht und generell oft handelt ohne zu denken, vom Impuls getrieben. Es wird viel aus Rückblenden erzählt, um eben ihre Beziehung zu ihrem Bruder zu erklären, der zwar kein Zwilling ist, aber fast wie sie aussieht und beinahe gleich alt ist… Tja, daher geht es eigentlich hauptsächlich um die geschwisterliche Beziehung und ein wenig kommen nebenbei die Elfen vor, kurz zusammengefasst. Da ich aber kein Fan von langen Nacherzählungen aus der Vergangenheit über Rückblenden bin und auch nicht von Büchern ohne wirklicher Romane, die man nachempfinden kann, war es nicht meins.

Auch der Schreibstil war etwas speziell, der für einen High Fantasyroman besser gepasst und der mich auch nicht so sonderlich gestört hatte, wenn der Rest mit besserem Spannungsbogen gewesen wäre. Aber so war es leider echt zäh zu lesen und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen. Dazu eben noch meine wenige Sympathie für Hazel und eine andere Welt, als gedacht/ erhofft, ergibt leider das etwas niedrige Rating von 2,5 Punkten.

Ich habe es ja wirklich versucht, aber lange Zeit konnte mich das Buch nicht mitnehmen. Erst gegen Ende wurde das Tempo etwas angezogen und schenkte uns Leser zumindest ein wenig Spannung, als sich die Sache mit Jack oder den Elfen zugespitzt hat und Hazel nach einer Lösung suchen musste. Nun ja, so schwierig war diese jetzt auch wieder nicht, aber immerhin etwas. 😀 Das Ende war okay, aber nachdem mich der Rest mit Hazel und allem eher kalt gelassen hat, ging es mir auch mit dem Abschluss ähnlich. Es hat mich einfach nicht berührt. Manchmal ist das eben so.

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Das Cover ist ein wahrer Hingucker, transportiert aber meiner Meinung nach eine andere Erwartung an das Buch, das man dann zum Lesen bekommt.

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Ich habe mich total auf das Buch gefreut, wollte in fremde Welten und zauberhafte High Fantasy entführt werden, und habe daher einfach etwas ganz Anderes erwartet, als ich im Endeffekt bekommen habe. Der Schreibstil und die Hauptfigur Hazel haben leider auch nicht geholfen, mich mit dem Buch anzufreunden. Wenn man ein richtiges High Fantasybuch möchte, sollte die Finger davonlassen. Wer jedoch eine jugendlichere Geschichte in der realen Welt lesen möchte, in der die Feen eine kleine Rolle spielen und es viel um die geschwisterliche Beziehung geht, ist hier genau richtig.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

 

Liebste Grüße

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Holly Black:
Holly Black is the author of bestselling contemporary fantasy books for kids and teens. Some of her titles include The Spiderwick Chronicles (with Tony DiTerlizzi), The Modern Faerie Tale series, the Curse Workers series, Doll Bones, The Coldest Girl in Coldtown, the Magisterium series (with Cassandra Clare), The Darkest Part of the Forest, and her new series which begins with The Cruel Prince in January 2018.
She has been a a finalist for an Eisner Award, and the recipient of the Andre Norton Award, the Mythopoeic Award and a Newbery Honor. She currently lives in New England with her husband and son in a house with a secret door. 

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Die Stadt der tausend Treppen

German Cover

English Cover

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‚Die Stadt der tausend Treppen‘
von Robert Jackson Bennett

Die göttlichen Städte # 1

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Einst besaß die Stadt Bulikov die Gunst der Götter – bis diese vernichtet wurden. Die göttlichen Wunder und Schreine sind zerschlagen oder einfach verschwunden. Tausende Treppen führen ins Nichts – ein Mahnmal vergangener Größe. Offiziell ist die junge Shara Thivani Nachwuchsdiplomatin, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Meisterspionin – nach Bulikov geschickt, um einen Mörder zu fassen. Bald beginnt sie zu ahnen, dass es um viel mehr geht und die Götter nicht so tot sind, wie es heißt. (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch und ich hatten es nicht leicht miteinander. Das habe ich bereits auf den ersten Seiten bemerkt, was vor allem an dem hochgestochenen, gestelzten Schreibstil gelegen hat. Nicht nur, dass er mir zu gewollt wirkte, war es deshalb auch extrem mühsam zu lesen. Ich habe für diese Geschichte statt ein paar Tage sogar fast zwei Wochen gebraucht, was für meine Verhältnisse echt untypisch ist.

Zuerst werden einige Kapitel von einem dritten, allwissenden Erzähler geschildert, wodurch man ein klein wenig über die aktuelle Situation dieser High Fantasy Welt bzw. der Stadt Bulikov, die früher Sitz der Götter war, erfährt. Doch die Götter wurden vor Jahrhunderten getötet und seitdem werden die einst göttlich gesegneten Menschen von ihrem Eroberern unterdrückt. Sämtliche religiösen Handlungen und Wörter wurden verbannt und stehen unter Strafe, genauso wie die Geschichte, die Vergangenheit zu den Göttern. Jahrhunderte später treten wir mit Shara in diese Welt, diese Stadt ein, nachdem ein Historiker, ein Professor ermordet wurde. Sie ist historisch bewandert und soll den Mord aufklären. Bald schon merkt Shara aber, dass hier viel mehr im Gange ist, als ‚nur‘ der Mord an dem geschätzten Professor und sie in einem gefährlichen, vielleicht sogar göttlich angehauchten Hornissennest gelandet ist, in das sie herumstochert.

Generell fand ich Shara zwar ganz interessant und ihre Klugheit war bewundernswert – sie war ein wandelndes Lexikon für vergessene Götter und alles Mögliche -, aber sie wirkte auch immer distanziert auf mich. Was daran liegt, dass sie generell ein in sich gekehrter Charakter ist, der sich mehr durch Forschung, Intelligenz definiert und nach außen, wie auch zum Leser hin, wenig Gefühl zeigt.  Ihr zur Seite fand ich Sigrud einfach toll, da er ein ‚Anpacker‘ ist, der handelt und tötet und ausmerzt anstatt lange nachzudenken, dabei aber ein Herz am rechten Fleck hat. Dieses Gespann war interessant und manchmal auch ulkig. Genauso wie ihr Ex-Freund Vohannes. Ich fand seine Unverblümtheit zum restlichen Text, der so hochgestochen und ermüdend war, echt toll und lockerte zum Glück später alles ein wenig auf. Schade, dass es hier nicht mehr gab.

Und trotz dieser drei Figuren, die durchaus mein Interesse wecken konnte, wurde ich nie so wirklich in die Geschichte gezogen, fiel es mir sehr schwer, am Ball zu bleiben, um weiter zu lesen. Erst nachdem ich angefangen habe, die unwichtigen Informationen, diese ganze Info-Dumb zu überfliegen, wurde es für mich besser und die Handlung kam zu tage, die zuvor von zu viel geschichtsträchtiger Erzählungen verschüttet war. Meiner Meinung nach hätte man das Buch rund um 20% kürzen können, straffen und nur das wichtigste behalten, dann hätte man immer noch genug Information und würde nicht total ermüdet lesen, sondern wirklich Spaß an dem Buch haben. Sicher, man merkt, der Autor liebt seine Welt, die er hier mit den Göttern und Kulten usw. erschaffen hat, die auch interessant sein könnte, nur bitte mit einer gänzlich anderen Umsetzung. Oft kam es mir wie Pflichtlektüre, wie ein Lehrbuch vor und nicht mehr wie eine Geschichte, ein Buch, das man als Spaß liest. Und so sollte es nicht sein.

Das Ende war okay für mich, auch wenn ich eine Situation, oder auch zwei, sehr schade fand. Aber da ich nicht vorhabe, diese Trilogie noch weiter zu verfolgen, machen sie mir nicht viel aus. Allen anderen weiterhin viel Spaß auf dieser göttlichen, historischen Entdeckungsreise, die ich mir vor dem Lesen ganz anders vorgestellt hatte.

 

Für mich war das englische Cover eines der Highlight 2016 und auch der Grund, warum ich soo neugierig auf das Buch war. Das deutsche Cover ist dazu etwas phantasielos. *schade*

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Eine pompös aufgebaute, interessant anmutende Welt mit verstorbenen Göttern und verborgenen Mythen, die so viel mehr hätte bieten können. Die Idee war toll und hätte mich packen sollen, doch der Schreibstil und die Erzählweise, die wie ein historisches Lehrbuch wirken, haben mir fast jeden Spaß daran genommen. Die Handlung selbst kommt erst spät zum Vorschein, zieht sich dann schleppend und kommt erst gegen Ende in Fahrt. Daher nur eine Empfehlung für hartgesottene Historien-Fans, die sich nicht an laaangen Erklärungen stören.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Die Stadt der tausend Treppen
#2: Die Stadt der toten Klingen
#3: City of Miracles (dt. Titel unbekannt)

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Robert Jackson Bennett:
Robert Jackson Bennett is a two-time award winner of the Shirley Jackson Award for Best Novel, an Edgar Award winner for Best Paperback Original, and is also the 2010 recipient of the Sydney J Bounds Award for Best Newcomer, and a Philip K Dick Award Citation of Excellence. His fifth novel, City of Stairs, is in stores now.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Wie die Luft zum Atmen

German Cover

English Cover

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‚Wie die Luft zum Atmen‘
von Brittainy C. Cherry

Elements # 1

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Als Elizabeth nach einem schweren Schicksalsschlag in ihr kleines Häuschen in ihrem Heimatort zurückkehrt, zieht ihr neuer Nachbar Tristan ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er ist geheimnisvoll, sonderbar und scheint mit niemandem etwas zu tun haben zu wollen.
Alle halten sich von ihm fern, und wilde Gerüchte kursieren im Ort, doch auf Elizabeth übt der Fremde eine ungekannte Anziehungskraft aus. Und so sehr Tristan versucht, Elizabeth aus dem Weg zu gehen, kann auch er die tiefe Verbundenheit zu ihr nicht leugnen – schließlich sieht er in ihren Augen einen Schmerz, den er selbst nur zu gut kennt! (Source: Goodreads.com)

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Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich schon im Vorfeld von einigen Freunden und Lesebekannten gehört habe, dass es sehr traurig, emotional und einfach zum Heulen sein soll, was ich ja manchmal echt gerne mag. Ich sage nur: Grey’s Anatomy. 😉
Und ich darf sagen, dass es mir hier am Anfang auch echt so ging, dass ich ein, zwei oder drei Tränchen verdrückt habe, als die Erinnerungen an das, was sie verloren haben, erzählt wurde, oder wenn Elizabeth, eine der Hauptfiguren mit ihrer kleinen Tochter über ihren verstorbenen Dad reden. Oder die Sache mit den Federn… *heul*

Aber Elizabeth ist nicht die einzige, die verloren und gelitten hat, noch immer nicht sie selbst ist. Auch Tristan Cole, das grimmige Arschloch der Stadt, der vor einiger Zeit in das alte Haus von Elisabeth eingezogen ist, in das sie nun nach einem Jahr Trauer, die sie bei ihrer Mutter verbracht hat, wieder zurückkehrt. Doch für Elizabeth Tristan nicht dieses Monstrum, das alle in der Stadt in ihm sehen wollen, da sie etwas in seinen Augen erkennt, etwas, das sie selbst jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde begleitet – der Schmerz, die Zerrissenheit. Er ist genauso zerbrochen wie Elizabeth. Für den Leser ist schon viel früher klar, dass ein Schicksalsschlag aus Tristan den Mann gemacht hat, den er nun nach außen zeigt, da wir von beiden Sichtweisen lesen dürfen, was ich persönlich bei Contemporary Büchern immer sehr toll finde, um beiden näher zu sein, besser mit ihnen mitfühlen zu können. Und Tristans Verlust und in meinen Augen noch viel, viel schlimmer. Ich glaube, daran zerbricht jeder und dennoch kämpft er weiter, auch wenn er glaubt, nur noch eine leere Hülle zu sein.

Eigentlich haben mir die Charaktere ganz gut gefallen, was ich aber nicht ganz verstanden habe, war Elizabeths gleich von Anfang an Besessenheit von Tristan, obwohl er ja wirklich ein Arsch ihr gegenüber war. Seine andere Seite, die, die berührt, kannten ja nur wir Leser wegen seiner Sichtweisen. Genauso habe ich jetzt nicht soo die Punkte gefunden, wie sich auch Tristan relativ rasch in sie verlieben konnte und sobald das passierte, war plötzlich sie diejenige, die sich eher zurückgehalten hat und er war ein richtiger Loveboy, fast schon zu soft und ist zu leicht mit dem Wort Liebe umgegangen. Auch fand ich es befremdlich wie sie sich einige Zeit lang sexuell ‚geholfen‘ haben, um sich an ihre verstorbenen Liebsten zu erinnern. Das kann ich mir beim besten Wille nicht vorstellen. Ein Mensch fühlt sich anders an, riecht und schmeckt anders… da kann ich mir so viel vorstellen und mir vormachen wie ich will und ich würde nicht glauben, dass irgendein anderer Typ mein Mann ist. Sorry, aber das war für mich leider total daneben und auch hier bekommt man dann keine prickelnde Erotik, sondern einfach nur die Tatsache vorgeworfen, dass sie eben jetzt miteinander pennen. Von einer Seite auf die nächste. Das fand ich total lieblos gemacht, wie auch den weiteren Verlauf. Leider. Eigentlich dachte ich hier, dass es zwar am Anfang eine traurige Geschichte ist, man aber dennoch gegen Mitte oder Ende heiße Szenen bekommen – New Adult /Adult eben. Aber die Erotikszenen fand ich nicht besonders prickelnd gemacht und ich konnte auch den Funken nicht spüren.

Tja, so gut, wie emotional die Geschichte auch stark begonnen hat, wurde sie ab der Hälfte leider immer schwächer und schon da war sie nur mehr auf einen 3-4 Sternekurs. Aber dann ist etwas total Irrsinniges mit einem Freund von Elisabeth passiert, was auf ein Drama gefolgt ist, was ich auch schon unnötig fand, besonders nach Tristans ständigem Gerede von Liebe. Aber dann noch das mit Tanner und die Sache dahinter… das war einfach nur total unnötig und hat mir auch den Rest der Geschichte sehr, sehr vermiest. Schade. Manche würden das vielleicht als gewagt gut finden, bei mir ist diese ‚Enthüllung‘ und das Drama darum leider nach hinten losgegangen. Daher auch nur die 2,5 Punkte und deshalb werde ich auch nicht mehr weiterlesen in der Reihe.

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Gefällt mit richtig gut mit dem Bild von Tristan, das perfekt passt. Außerdem steh ich auf Bärte, daher perfekt. 😀 Ich liebe das Cover! ^^

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Das Buch hat sehr stark, emotional und gefühlvoll begonnen und mochte es zeitweise auch echt gerne, aber dann wurde ab der Mitte leider immer schwächer und ich konnte auch keine Funken oder das gewisse Etwas zwischen dem Pärchen fühlen. Das Ende mit dem übertriebenen Drama rund um Tanner war mir dann zusätzlich viel zu oooover the top, was mir das ganze Buch madiggemacht hat. Sehr, sehr schade und daher nur eine bedingte Empfehlung von meiner Seite.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Wie die Luft zum Atmen
#2: Wie das Feuer zwischen uns
#3: The Silent Waters (dt. Titel unbekann)
#4: The Gravity of Us (dt. Titel unbekannt)
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Brittainy C. Cherry:
Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] The Rising

Hardcover

Paperback

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‚The Rising‘ von
Kelley Armstrong

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Things are getting desperate for Maya and her friends. Hunted by the powerful St. Clouds and now a rival Cabal as well, they’re quickly running out of places to hide. And with the whole world thinking they died in a helicopter crash, it’s not like they can just go to the authorities for help.
All they have is the name and number of someone who might be able to give them a few answers. Answers to why they’re so valuable, and why their supernatural powers are getting more and more out of control.
But Maya is unprepared for the truths that await her. And now, like it or not, she’ll have to face down some demons from her past if she ever hopes to move on with her life. Because Maya can’t keep running forever.
Old secrets are revealed and unexpected characters make a surprising return in this stunning conclusion to Kelley Armstrong’s New York Times bestselling Darkness Rising trilogy. (Source: Goodreads.com)

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Ich wiederhole mich hier, aber ehrlich – ich habe die Darkest Power Reihe rund um Chloe und Derek geliebt. Ehrlich, sie gehört nach wie vor (nach Jahren) noch immer zu meinen all-time-YA-Fantasy-Lieblingsreihen. Doch das hier, diese Spin Off Reihe um Maya und die anderen, deren Namen ich nicht einmal mehr richtig weiß, ist einfach nur ein fahler Nachmachungsbrei aus der vorigen Reihe, gemischt mit der Women of the Otherworld Reihe, die nicht funktioniert. Zumindest nicht für mich. 😦

Das Problem liegt wohl daran, dass ich NIE, die ganze Reihe hinweg keine richtige Verbindung zur Hauptfigur Maya aufbauen konnte. Einerseits ist sie so tough und viel zu erwachsen, kann alles und ist bei jedem beliebt – was sie leider absolut langweilig und austauschbar macht. Andererseits ist sie Jungs technisch einfach nur blind und naiv und sieht nicht, was direkt vor ihren Augen passiert, das muss ihr jemand gegen Ende sagen, damit sie sich selbst ihren Gefühlen bewusst wird, was der Leser beinahe von Anfang an weiß. Das hat für mich nicht zusammengepasst und die meiste Zeit war mir das Schicksal von Maya total egal.

Für wen ich jedoch gehofft und gebangt habe, war ihr bester Freund Daniel, der aber erst in diesem Teil richtig in den Vordergrund rücken durfte. Mit Rafe bin ich ja nie so ganz klar gekommen, der war mir immer zu gewollt cool und bad boy. Zu den anderen kann ich leider nicht viel sagen und ich muss gestehen, ich habe hier nur weitergelesen und die ganze Zeit nur darauf gewartet, bis ENDLICH Chloe und Derek auftauchen, die hier gegen Ende auch wieder eine kleine Rolle spielen durften. Zwar nicht annähernd genug, aber immerhin. ❤

Die Handlung setzt fast direkt nach Band 2 ein und führt die drei verbliebenen Ausreißer Maya, Daniel und Corey von einer Hetzjagd zur nächsten, um der bösen Gruppe, die Supernaturals jagen, zu entkommen. Dann mischt sich auch noch eine andere Gruppe ein und irgendwann sitzen die einen fest, werden wieder gerettet, nur um dann wieder gefasst zu werden. Es war ein ewiges Hin und Her und na ja, wie gesagt, habe ich es nur gelesen, um Derek und Chloe erneut zu treffen.^^

Dafür fand ich aber das Ende dann endlich auch wieder gut, nicht nur wegen den Figuren aus der Darkest Power Reihe, sondern auch, weil es einen guten Reihenabschluss für beide Reihen gab, der mich zufrieden gestellt hat. Dennoch hier ein kleiner Side-Kick: Sollte man als Fan von Chloe & Derek auch die Kurzgeschichte „Atoning“ lesen, die nach dem Ende von The Rising spielt und noch einen kleinen Schritt weiter in deren Leben geht. Dann, erst dann ist man wirklich vollends zufrieden mit dem Ende, das uns für die beiden gegeben wurde. *hach* 😀

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Ähnlich wie die anderen Cover der Reihe. Okay, aber stechen auch nicht besonders hervor.

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Für mich leider etwas enttäuscht, da mich die Haupthandlung Null interessiert hat, vor allem, da ich auch mit der Hauptfigur keine Bindung eingehen konnte und im Prinzip nur auf das Erscheinen von Derek & Chloe gewartet habe. Dafür und für das Ende der Reihe, gibt es aber 2,5 Punkte und ich bin froh, deren Geschichte jetzt bis zum Ende zu kennen. Ein Spin-Off Reihe die bei weitem nicht mit der Darkest Power Reihe mithalten kann und für alle Fans würde auch die Kurzgeschichte „Atoning“ reichen, um zu erfahren, wie es mit den beiden ausgeht.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

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.Liebste Grüße

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# 1: Kelley Armstrong – The Gathering
# 2: Kelley Armstrong – The Calling
# 3: Kelley Armstrong – The Rising

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(Source: Goodreads.com)

Kelley Armstrong:
Kelley Armstrong has been telling stories since before she could write. Her earliest written efforts were disastrous. If asked for a story about girls and dolls, hers would invariably feature undead girls and evil dolls, much to her teachers‘ dismay. All efforts to make her produce „normal“ stories failed.
Today, she continues to spin tales of ghosts and demons and werewolves, while safely locked away in her basement writing dungeon. She’s the author of the NYT-bestselling „Women of the Otherworld“ paranormal suspense series and „Darkest Powers“ young adult urban fantasy trilogy, as well as the Nadia Stafford crime series. Armstrong lives in southwestern Ontario with her husband, kids and far too many pets.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Perfect Touch: Intensiv

German Cover

English Cover

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‚Perfect Touch: Intensiv‘
von Jessica Clare

Perfect Passion # 2

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Edie King macht keinen Hehl daraus, dass ihr Katzen lieber sind als Menschen. Sie arbeitet leidenschaftlich gern als Katzenpsychologin, engagiert sich ehrenamtlich im Tierheim und adoptiert so ziemlich jede Katze, die ihr in die Quere kommt. Als der Milliardär Magnus Zeit mit ihr verbringen will, findet er also schnell einen Vorwand: Er schafft sich einfach ein Fellknäuel an, das dringend psychologische Hilfe braucht. Nur leider hat er sich sowohl mit der Katze als auch mit der Frau mehr eingebrockt als erwartet … (Source: Goodreads.com)

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In dem Buch geht es um Millionäre – natürlich alles heiße Kerle -, eine sarkastische, starke Frau, viel wilden Sex und …. Katzen. Ja, richtig gehört. Irgendwie fand ich diese erste Beschreibung ganz witzig und habe mich schnell ohne viel Gedanken darauf gestürzt.
Und was habe ich bekommen? Tja, genau das! Daher heißt es wohl: selbst Schuld, kein Mitleid. 😉

Der Beginn des Buches war okay. Wir treffen auf Edie, die eine sehr zynische, sarkastische, wenngleich etwas brummige Hauptfigur ist, bissige Kommentare abgibt und generell zuerst austeilt, bevor andere überhaupt so richtig zu Wort kommen. Nur ihre Liebe zu Katzen gibt ihrer Figuren einen soften Spot und auch ihr Humpeln, aufgrund von Knieschmerzen nach einem schweren Unfall, lassen ihre weiche, verletzliche Seite erkennen.

Ihr gegenüber steht ein ebenso eher grimmiger Mann, ein Workaholic, der mit Frauen, Tieren oder generell mit Menschen nicht viel anfangen kann. Er ist am liebsten für sich, tigert sich in die Arbeit rein, die mit Spieleprogrammierung zu tun hat. Obwohl er ein nerdiger Zocker sein sollte, ist er ein gutaussehender Millionär, der auch noch gut gebaut ist. Logisch mit der Erklärung, dass er dann halt immer trainiert, sobald er in der Arbeit nicht weiterkommt. Wer wünscht sich nicht so einen Mann. *löblich* 😉

So weit, so gut. Besonders nachdem sie die ersten Annäherungen hinter sich hatten (wenngleich auch aus einem fiesem Grund) und die ersten Erotikszenen kamen, die ganz nett waren. Dennoch wurde ich leider nie so ganz warm mit den beiden Figuren. Eben aus den oben genannten Gründen, da sie mir irgendwie zu stereotyp gezeichnet waren und ich nie richtig mit Edie warm geworden bin oder sie mir nie so richtig sympathisch wurde.

Außerdem war es mir dann auch wirklich zu viel des Guten mit den ganzen Katzen. Katzen hier, Katzen dort, Katzen im Bett (geht für mich ja gar nicht), Katzen zum Kuscheln und einfach ÜBERALL. Ich mag auch Tiere, ganz ehrlich, aber das grenzte schon an einer kleinen Besessenheit, die ich schon beinahe abstoßend fandm. Ich meine 7 Katzen in einer kleinen Wohnung? Ui, überall die ganzen Katzenhaare und ich möchte mir den Geruch gar nicht vorstellen, auch wenn jede ihr eigenes Katzenklo hat. Nein…

Das Ende war dann ganz nett und puderrosa kuschelig weich. Dennoch haben mir die Katzen und die zwei Hauptfiguren nicht ganz zugesagt, wie auch die Nebenfiguren. Außerdem fand ich es sehr befremdlich, dass beide Geschwister hatten, die derart asozial und gemein ihnen gegenüber waren. Und bis auf Gretchen mochte ich fast keinen Charakter in diesem Buch so wirklich. Daher ja, nicht ganz nach meinem Geschmack.

 

Leider wenig aussagekräftig und hätte mir hier auch gerne ein anderes gewünscht.

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Zwar war es ganz nett, aber manche Sachen war schon auch echt schräg und nicht ganz nach meinem Geschmack. Leider war mir darin eindeutig zu viel Katzen-Gerede und die Nebenfiguren funktionierten für mich ebenso wenig, wie auch teilweise die Hauptfiguren.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1:  Jessica Clare – Ungestüm
#2: Jessica Clare – Intensiv
#3: Jessica Clare – The Billionaire Takes a Bride
#4:  Jessica Clare – The Billionaire’s favorite Mistake
#5: Jessica Clare – Billionaire on the Loose
#6: Jessica Clare – Untitled

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Jessica Clare:
This is a pen name for Jill Myles.  Jill Myles has been an incurable romantic since childhood. She reads all the ’naughty parts‘ of books first, looks for a dirty joke in just about everything, and thinks to this day that the Little House on the Prairie books should have been steamier.
After devouring hundreds of paperback romances, mythology books, and archaeological tomes, she decided to write a few books of her own – stories with a wild adventure, sharp banter, and lots of super-sexy situations. She prefers her heroes alpha and half-dressed, her heroines witty, and she loves nothing more than watching them overcome adversity to fall into bed together.
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(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Snapshot] Ready Player One

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Ready Player One‘
von Ernest Cline

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich bin mit relativ hohen Erwartungen in das Buch gestartet, weil meine Freundin Anja so von dem Buch geschwärmt hat und wir normalerweise auf der gleichen Lese-Wellenlänge sind. Hier hat es nicht ganz geklappt, obwohl es auch nicht schlecht war. Nur waren bei dem Buch zu viele Verweise und Anspielungen auf die Achtzigerjahre (Serien, Filme, Musik,…), was die Handlung verlangsamt hat und ich nicht alles verstanden haben. Vielleicht bin ich für das Buch auch noch einen Tick zu jung. *yeah* 😉
Es ist eine Computer-Dystopie, in der die unreale Welt das Rettungsboot vieler verlorener Seelen ist, die fast ausschließlich ihr Leben in diesem Cyberspace namens OASIS verbringen, was wohl auch daran liegt, weil die echte Welt gerade im Begriff ist, unter zu gehen.  (Ressourcenknappheit usw)
Und gerade diesen Safe Hafen wollen findige Bosse privatisieren, wodurch es sich ärmere Leute nicht mehr leisten können. Wade ist einer von diesen Armen und er hat vor, es zu retten – für sich und alle anderen. Dazu muss er sich in den unendlichen Weiten der OASIS auf eine Schnitzeljagd voller skurriler Spuren und Rätsel machen, die *Überraschung* alle mit den Dingen aus den Achtzigerjahren oder World of Warcraft zu tun haben.

Teile davon waren ja interessant oder brachten mich zum Schmunzeln. Dennoch blieb es mir die ganze Zeit über zu viel theoretisches Geplänkel mit zu viel Raum in der unreelen Welt. Obwohl die Handlung gegen Ende auch in der echten Welt stattfand und mich etwas milder gestimmt hat.
Schade fand ich auch, dass am Ende nicht mehr auf die reale Welt eingegangen oder ein kleiner Ausblick gegeben wurde, ob sie noch zu retten ist oder nicht. Da konnte mich nicht einmal mehr die kleine Mini-Romanze davon ablenken. 😉

Eine etwas andere Geschichte, die zeigt, wie detailreich und wie sehr der Autor seine erschaffene Welt liebt, aber für mich nicht ganz so funktionieren wollte. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass etwas ältere Leser, Achtzigerjahre- oder PRG RollenspielPlayer ihre Freude damit haben werden.

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Liebste Grüße, Eure

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[Rezension] Maybe Someday

German Cover

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English Cover

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‚Maybe Someday‘

von Colleen Hoover

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Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.. (Source: Goodreads.com)

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Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich die Hoover bisher zu meinen Lieblings-Contemporary-Romance-Autorinnen gezählt habe und ich ihre Hopeless Reihe wie verrückt liebe, egal ob aus ihrer oder seiner Sicht. Hoover kann einfach schreiben, das steht auch hier außer Frage, es ist wie immer gut, nicht holpernd und wahnsinnig gut und schnell zu lesen. Außerdem kann sie mit ihren Texten wirklich gut Gefühle transportieren… was sie auch hier an manchen Stellen geschafft hat. Sicher fragt ihr euch jetzt, warum dieses Buch dann dennoch nur 2 Punkte von mir bekommen hat.

Das lag vor allem an der Handlung und leider auch zum Teil an den Charakteren. Alles beginnt mit Sydney, die einen Freund hat, der sie aber mit der besten Freundin betrügt. Traurig, weinend, gedemütigt wie sie ist, verschwindet sie aus der gemeinsamen Wohnung mit ihrer Freundin und findet Unterschlupf bei dem attraktiven Gitarre-Spieler Ridge. So weit, so gut. Nur ist das blöde an der ganzen Sache, dass Ridge eine Freundin hat, eine, die er abgöttisch liebt und was nicht alles. Natürlich fragt man sich jetzt als Leser, wie aus den beiden ein Paar werden kann, wenn er doch eine Freundin hat und Sydney wird doch wohl nicht den gleichen Sch*** (sorry) machen wie ihr arschiger Freund und ihre verlogenen Freundin? HA, denkste.

Ich will jetzt gar nicht genauer auf die Handlung eingehen, denn sonst raucht mir wieder der Kopf und ich rege mich nur ständig auf, was ich eigentlich gar nicht möchte. Für mich hat die Handlung das erste Drittel lang funktioniert, aber dann ist es leider immer weiter den Bach runtergegangen. Ich war nicht einverstanden mit dem Weg, den ihre ‚Beziehung‘ genommen hat, schon gar nicht wenn man in Betracht zieht, wie sehr Ridge doch eigentlich seine Freundin liebt. Aber dennoch ließen sich die beiden nicht aufhalten. Keine Angst wegen Sex, das ist zwar nicht passiert, aber ich vertrete die Meinung, dass Fremdgehen nicht erst beim Sex anfängt, sondern auch schon wenn man sich ganz speziell und in besonderer Art geistig auf einen Menschen einlässt. Wenn dann auch noch Küsse und diese eigene Anziehungskraft hinzukommen, muss man entweder Schluss machen mit dem alten Partner oder einen andere Weg finden. Aber so eine Sache hinter dem Rücken andere weiterhin laufen zu lassen? Nein, das geht meiner Meinung nach einfach nicht! Sorry, wenn ich so reagiere, aber ich bekomme einfach immer einen Ausschlag, besonders, da die zwei den gleichen Fehler gemacht haben.

Daher fasse ich es leider wirklich nicht, dass Hoover dieses Buch geschrieben und wie sehr mich dieses Buch – Anleitung für Fremdgeher – aufregt hat. Und was ich noch weniger nachvollziehen kann ist, wie man so ein Verhalten/Handlung romantisieren kann -> dass sich ein Typ in einer festen Beziehung zu einer Frau befindet, die er ÜBER ALLES liebt, sich dann aber auch in eine andere verlieben kann?! Was ist das erstens für ein Fundament für eine gesunde Beziehung, bzw. zweitens für eine Message an Jugendliche? -> „Hey, macht ja nix wenn du dich mit einem Kerl in einer Beziehung einlässt, solange es dann bei euch eine super duper dolle Liebe ist und ihr Seelenverwandt seid… “ ja klar *nicht*!
Und wieso muss dieser Typ sie da fast besteigen und sie überall anfassen, um das Lied zu hören… ach kommt, bitte…. und sie lässt ihn auch noch, ohne sich irgendetwas komisches zu denken… *nein*nein*nein

Dann passiert, was natürlich passieren muss und anschließend heult Syd ständig rum. *gna* Ist anderen, die das Buch gelesen haben, auch aufgefallen, wie häufig Syd heult? Sie weint, wenn sie traurig ist, wenn sie wütend ist, wenn sie glücklich ist… sie findet einfach IMMER einen Grund zum Heulen… Tränen, Tränen, Tränen. Ich dachte schon, sie hat irgendwo ein Leck und läuft deshalb ständig aus. xD
Tja, wie es aussieht, ist für mich der einzig gute Chara da drinnen Warren, auch wenn er ständig Pornos schaut und ich weiß jetzt nicht, was das über das Buch oder mich aussagt! *lol*

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Das Cover finde ich okay, obwohl mir das englische Original eine Spur besser gefällt, da es besser zu den Charakteren im Buch passt.

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Ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau, was hier los war, vielleicht liegt es ja an mir, das frage ich mich ernsthaft, aber nach beenden des Buches, hatte ich solche Aggressionen und kann es daher auch keinem empfehlen, der wie ich, Probleme mit Fremdgeh-Büchern hat. Zuerst hat mich die ganze Fremdgeh-Thematik und das dennoch verlieben, während er eine Freundin hat, gestört. Und dann auch, dass am Ende dieser Über-Kitsch stattfand. Ich hab eigentlich nichts gegen Kitsch, ist bei anderen Büchern auch kitschig…^^ aber hier hat das alles irgendwie gar nicht zusammengepasst. Nun bin ich einfach nur sprachlos und auch enttäuscht. Sehr schade um einen tollen Anfang des Buches.

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2 of 5 points – (it was okay)

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.Liebe Grüße


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(Source: Goodreads.com)

Colleen Hoover:
She is addicted to diet pepsi and could tell you in a taste-test which restaurant it came from. She gets stoked whenever she gets a message from goodreads saying I have a new friend request. If you want to know when she have new books out or just want to be inundated by random, pointless blog posts, follow her at colleenhoover.com.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© dtv Verlag

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[Snapshot] Das Lieder der Dunkelheit

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Das Lied der Dunkelheit‘
von Peter V. Brett

The Demon Cycle# 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Um ehrlich zu seien, habe ich mir von dem Buch mehr erwartet habe, da ich doch mit hohen Erwartungen herangegangen bin. Leider konnten mich nur Teile davon überzeugen und diese waren dafür auch richtig toll, aber was mir gar nicht gefallen hat, war andererseits wieder wirklich schlimm für mich.
Aber fangen wir mit dem positiven Dingen an, wie zum Beispiel dem Worlbuilding, das ich wirklich sehr interessant fand mit der mittelalterlichen Atmosphäre und den stetigen Dämonen, die beim Eintreten der dunkeln Nacht vom Horc aus dem Erdboden aufstehen und die Menschen terrorisieren und nach ihrem Leben lechzen. Auch war es okay, dass die Handlung langsam vor sich gegangen ist und man alle drei Hauptcharaktere für sich kennenlernen durfte, sie jahrelange begleitet hat und sich alles Schritt für Schritt entfalten konnte. Obwohl mir Teile davon zwar zu lange und detailverliebt waren und ich Abschnitte überflogen haben, war es okay, da so etwas einfach zu Adult High Fantasy gehört, ich sehe es ja ein. ^^

Auch konnten mich die Hauptfiguren langsam immer mehr für sich gewinnen. Besonders Arlen schon ganz zu Beginn, der mit seinem Mut und Wissensdurst bei mir punkten konnte. Nur später wurde er mir schon fast zu leichtsinnig oder gar zu sehr der unverwundbare Held?
Leesha – die weibliche Hauptfigur aus einer anderen Gegend – musste erst darum kämpfen, um sich in mein Herz zu kämpfen, da ihre Ansichten manchmal etwas zu antiquiert waren. Zum Glück konnte sie das Rad nochmal herum reißen, nur gegen Ende konnte ich ihre Handeln erneut nicht – überhaupt nicht- nachvollziehen.
Und dann wäre da noch der junge Arrik, den wir bereits als Kleinkind und über die Teenagerjahre kennenlernen durften. Er ist so ein la-la-Charakter und ich weiß nicht wieso, aber fast alle Nebencharaktere haben etwas an sich, das mich total gestört hat. Bzw. die ganze Gesellschaft im Buch hat etwas sehr mittelalterliches in der Einstellung, so als ob Brett Gesellschaftskritik betreibt und dabei maßlos übertreibt. Was ich sehr schade fand, da es für mich das Buch sehr zerstört hat. Hier sind Schändungen oder Vergewaltigungen gar nicht mal so schlimm, oder man muss als Frau fast damit rechnen. Tja, generell sind hier alle doch sehr Triebgesteuert^^ oder altmodisch erzogen, leben voller Angst vor den Dämonen oder verhalten sich generell komisch mit dem furchtbaren Mary Sue Gehabe.

Dennoch hat das Ende doch wieder etwas angezogen und man möchte wissen, wie es weiter geht, da es teilweise wie eine lange Vorgeschichte auf die Haupthandlung gewirkt hat, auf die ich jetzt sehr neugierig bin. Auch wenn es nicht an meine Erwartungen heran gereicht hat, konnte es durch die Idee mit den Dämonen, den Schutzzeichen und der dystopisch angehauchten Weltenaufbau bei mir teilweise punkten und vielleicht werde ich doch noch weiterlesen.

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Liebste Grüße, Eure

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