Archiv der Kategorie: Feen/ Engel/ Götter

[Rezension] Kate Daniels #9: Unheiliger Bund

German Cover

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English Cover

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.‚Unheiliger Bund‘
von Ilona Andrews

Kate Daniels / Stadt der Finsternis # 9

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Die Söldnerin Kate Daniels und der ehemalige Herr der Bestien, Curran Lennart, wollen es wagen: Eine Heirat soll ihren Bund besiegeln. Doch ein Orakel hat geweissagt, dass Atlanta brennen wird und Curran für immer verloren ist, sollten die beiden sich vermählen. Die einzige Person, die Kate um Hilfe bitten könnte, ist jedoch schon lange tot. Die Zukunft sieht wirklich düster aus. Aber wann hatte Kate sich jemals unterkriegen lassen?
(Source: Goodreads.com)

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Endlich haben wir hier den neunten Teil der Kate Daniels Reihe, auf den ich eine gefühlte Ewigkeit gewartet habe. Und mit mir haben sich wohl auch einige andere gefreut, weil wir nun auch endlich die Hochzeit bekommen haben, die schon lange angekündigt war. Aber nicht nur das, es wurde einiges mehr geboten und nach dem vorherigen Teil, der mich etwas enttäuscht und sich ein wenig wie ein Lückenbüßer angefühlt hat, haben wir hier wieder die Stimmung wie zuvor, die Action, die kecken Sprüche, die schrulligen und liebenswerten Charaktere – ein Haufen genialer Sonderlinge, die man lieben muss, –  ein wenig was fürs Herz und eine Prise Erotik. Wobei es beim letzten Punkt weit mehr hätte sein können. 😉

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich darum, dass sich der Konflikt zwischen Kate und ihrem Vater Roland immer weiter zuspitzt,  egal ob er ihr Frieden versprochen hat oder nicht. Dabei wird sie von den Zukunftsvisionen des Orakels unterstützt, obwohl ihr diese immer wieder nur sagt, dass ihr Vater entweder bald Curran oder in einem Jahr ihren ungeborenen Sohn töten und Atlanta brennen wird. Sie hat keine Optionen, außer einen ganz verrückten Plan durch zuziehen. Und da wir alle Kate kennen, entscheidet sie sich für das Verrückte – so ist sie eben und dafür lieben wir sie. 😀

Ich will nicht zu viel verraten, aber es war wirklich toll und hätte gerne auch noch länger andauern können. Derek war wieder mehr dabei, genauso Julie oder Ascanio, die ich zusammen sowieso immer witzig finde. Außerdem mag ich Barabas total gerne und diese Änderung von Christopher war genial! Hier hoffe ich auch eine mega tolle Romanze, aber wir werden sehen, ob wir diese auch bekommen – kleine Andeutungen gibt es ja bereits *hehe*. Auch die neue Entwicklung mit Kates weiblicher Verwandtschaft und ein Blick in die Vergangenheit haben sich total richtig angefühlt und ich mag diese Entwicklung.  Toll!

Der einzige Wermutstropfen war wie zuvor, dass zu wenig sexy Szenen zwischen Kate und Curran gab, nur diese eine in der Wohnung *hach* und der letzte Satz im Buch. Und zwar deshalb, weil man es nun kaum erwarten kann, weiterzulesen! Das werden lange Monate bis zum nächsten Teil. Ich weiß nicht, wie ich sooo lange werde warten können. *heul*

 

Passend zur Reihe und wie immer mit einer starken Kate darauf. Das englische Cover gefällt mir hier wieder eindeutig besser.

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Ein weiterer toller Teil in einer grandiosen, actiongeladenen, witzigen Urban Fantasyreihe mit liebenswert skurrilen Charakteren, die man lieben muss. Ich wurde erneut fast auf ganzer Linie überzeugt, nur hat mir ein wenig die Romanze gefehlt oder bzw. hat es zu wenig Quality Time zwischen den Liebenden gegeben.

 

4,5 of 5 points – (soo awesome!)

 

Liebste Grüße

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#  1 : Ilona Andrews – Die Nacht der Magie
#  2: Ilona Andrews – Die dunkle Flut
#  3 : Ilona Andrews – Duell der Schatten
#  4 : Ilona Andrews – Magisches Blut
#  5 : Ilona Andrews – Ruf der Toten
#5,5: Ilona Andrews – Geheime Macht (Zwischenband zu Andrea & Raphael)
#  6 : Ilona Andrews – Tödliches Bündnis
#  7 : Ilona Andrews – Ein Feind aus alter Zeit
#  8 : Ilona Andrews – Ein neuer Morgen
#8,5: Ilona Andrews – Magic Stars (Kurzgeschichte zu Derek & Julie)
#  9 : Ilona Andrews – Unheiliger Bund
#9,5: Ilona Andrews – Iron & Magic (Hugh’s Kurzgeschichte)
# 10: Ilona Andrews – Magic Triumphs
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(© goodreads)

Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade. (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Der Prinz der Elfen

German Cover

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English Cover

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‚Der Prinz der Elfen‘
von Holly Black

Das Buch hier kaufen

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Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen…
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe mir beim Cover und beim Titel eigentlich eine fantasievolle High Fantasy Idee in einer fremden Welt vorgestellt, voller Wunder und dieser zauberhaften wow-Effekte. Fantasy habe ich zwar bekommen, aber nur im geringen Masse und es spielte auch nur in der realen Welt, in einem Dorf, das an einem Wald liegt, in dem es eben Elfen gibt und die langjährigen Bewohner wissen darüber Bescheid. In diesem Wald gibt es auch einen gläsernen Sarg und darin liegt seit Generationen schlafend ein Elf, mit spitzen Ohren und unmenschlich schönem Antlitz. Wer jetzt gedacht hätte, es ging in dem Buch um den Elf oder viel um Elfen oder eine Romanze mit ihm, der täuscht sich leider.

Denn eigentlich dreht sich fast alles nur um Hazel. Ein rothaariges Mädchen, das einfach so mit Jungs rumknutscht und generell oft handelt ohne zu denken, vom Impuls getrieben. Es wird viel aus Rückblenden erzählt, um eben ihre Beziehung zu ihrem Bruder zu erklären, der zwar kein Zwilling ist, aber fast wie sie aussieht und beinahe gleich alt ist… Tja, daher geht es eigentlich hauptsächlich um die geschwisterliche Beziehung und ein wenig kommen nebenbei die Elfen vor, kurz zusammengefasst. Da ich aber kein Fan von langen Nacherzählungen aus der Vergangenheit über Rückblenden bin und auch nicht von Büchern ohne wirklicher Romane, die man nachempfinden kann, war es nicht meins.

Auch der Schreibstil war etwas speziell, der für einen High Fantasyroman besser gepasst und der mich auch nicht so sonderlich gestört hatte, wenn der Rest mit besserem Spannungsbogen gewesen wäre. Aber so war es leider echt zäh zu lesen und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen. Dazu eben noch meine wenige Sympathie für Hazel und eine andere Welt, als gedacht/ erhofft, ergibt leider das etwas niedrige Rating von 2,5 Punkten.

Ich habe es ja wirklich versucht, aber lange Zeit konnte mich das Buch nicht mitnehmen. Erst gegen Ende wurde das Tempo etwas angezogen und schenkte uns Leser zumindest ein wenig Spannung, als sich die Sache mit Jack oder den Elfen zugespitzt hat und Hazel nach einer Lösung suchen musste. Nun ja, so schwierig war diese jetzt auch wieder nicht, aber immerhin etwas. 😀 Das Ende war okay, aber nachdem mich der Rest mit Hazel und allem eher kalt gelassen hat, ging es mir auch mit dem Abschluss ähnlich. Es hat mich einfach nicht berührt. Manchmal ist das eben so.

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Das Cover ist ein wahrer Hingucker, transportiert aber meiner Meinung nach eine andere Erwartung an das Buch, das man dann zum Lesen bekommt.

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Ich habe mich total auf das Buch gefreut, wollte in fremde Welten und zauberhafte High Fantasy entführt werden, und habe daher einfach etwas ganz Anderes erwartet, als ich im Endeffekt bekommen habe. Der Schreibstil und die Hauptfigur Hazel haben leider auch nicht geholfen, mich mit dem Buch anzufreunden. Wenn man ein richtiges High Fantasybuch möchte, sollte die Finger davonlassen. Wer jedoch eine jugendlichere Geschichte in der realen Welt lesen möchte, in der die Feen eine kleine Rolle spielen und es viel um die geschwisterliche Beziehung geht, ist hier genau richtig.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

 

Liebste Grüße

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Holly Black:
Holly Black is the author of bestselling contemporary fantasy books for kids and teens. Some of her titles include The Spiderwick Chronicles (with Tony DiTerlizzi), The Modern Faerie Tale series, the Curse Workers series, Doll Bones, The Coldest Girl in Coldtown, the Magisterium series (with Cassandra Clare), The Darkest Part of the Forest, and her new series which begins with The Cruel Prince in January 2018.
She has been a a finalist for an Eisner Award, and the recipient of the Andre Norton Award, the Mythopoeic Award and a Newbery Honor. She currently lives in New England with her husband and son in a house with a secret door. 

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Die Stadt der tausend Treppen

German Cover

English Cover

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‚Die Stadt der tausend Treppen‘
von Robert Jackson Bennett

Die göttlichen Städte # 1

Das Buch hier kaufen

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Einst besaß die Stadt Bulikov die Gunst der Götter – bis diese vernichtet wurden. Die göttlichen Wunder und Schreine sind zerschlagen oder einfach verschwunden. Tausende Treppen führen ins Nichts – ein Mahnmal vergangener Größe. Offiziell ist die junge Shara Thivani Nachwuchsdiplomatin, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Meisterspionin – nach Bulikov geschickt, um einen Mörder zu fassen. Bald beginnt sie zu ahnen, dass es um viel mehr geht und die Götter nicht so tot sind, wie es heißt. (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch und ich hatten es nicht leicht miteinander. Das habe ich bereits auf den ersten Seiten bemerkt, was vor allem an dem hochgestochenen, gestelzten Schreibstil gelegen hat. Nicht nur, dass er mir zu gewollt wirkte, war es deshalb auch extrem mühsam zu lesen. Ich habe für diese Geschichte statt ein paar Tage sogar fast zwei Wochen gebraucht, was für meine Verhältnisse echt untypisch ist.

Zuerst werden einige Kapitel von einem dritten, allwissenden Erzähler geschildert, wodurch man ein klein wenig über die aktuelle Situation dieser High Fantasy Welt bzw. der Stadt Bulikov, die früher Sitz der Götter war, erfährt. Doch die Götter wurden vor Jahrhunderten getötet und seitdem werden die einst göttlich gesegneten Menschen von ihrem Eroberern unterdrückt. Sämtliche religiösen Handlungen und Wörter wurden verbannt und stehen unter Strafe, genauso wie die Geschichte, die Vergangenheit zu den Göttern. Jahrhunderte später treten wir mit Shara in diese Welt, diese Stadt ein, nachdem ein Historiker, ein Professor ermordet wurde. Sie ist historisch bewandert und soll den Mord aufklären. Bald schon merkt Shara aber, dass hier viel mehr im Gange ist, als ‚nur‘ der Mord an dem geschätzten Professor und sie in einem gefährlichen, vielleicht sogar göttlich angehauchten Hornissennest gelandet ist, in das sie herumstochert.

Generell fand ich Shara zwar ganz interessant und ihre Klugheit war bewundernswert – sie war ein wandelndes Lexikon für vergessene Götter und alles Mögliche -, aber sie wirkte auch immer distanziert auf mich. Was daran liegt, dass sie generell ein in sich gekehrter Charakter ist, der sich mehr durch Forschung, Intelligenz definiert und nach außen, wie auch zum Leser hin, wenig Gefühl zeigt.  Ihr zur Seite fand ich Sigrud einfach toll, da er ein ‚Anpacker‘ ist, der handelt und tötet und ausmerzt anstatt lange nachzudenken, dabei aber ein Herz am rechten Fleck hat. Dieses Gespann war interessant und manchmal auch ulkig. Genauso wie ihr Ex-Freund Vohannes. Ich fand seine Unverblümtheit zum restlichen Text, der so hochgestochen und ermüdend war, echt toll und lockerte zum Glück später alles ein wenig auf. Schade, dass es hier nicht mehr gab.

Und trotz dieser drei Figuren, die durchaus mein Interesse wecken konnte, wurde ich nie so wirklich in die Geschichte gezogen, fiel es mir sehr schwer, am Ball zu bleiben, um weiter zu lesen. Erst nachdem ich angefangen habe, die unwichtigen Informationen, diese ganze Info-Dumb zu überfliegen, wurde es für mich besser und die Handlung kam zu tage, die zuvor von zu viel geschichtsträchtiger Erzählungen verschüttet war. Meiner Meinung nach hätte man das Buch rund um 20% kürzen können, straffen und nur das wichtigste behalten, dann hätte man immer noch genug Information und würde nicht total ermüdet lesen, sondern wirklich Spaß an dem Buch haben. Sicher, man merkt, der Autor liebt seine Welt, die er hier mit den Göttern und Kulten usw. erschaffen hat, die auch interessant sein könnte, nur bitte mit einer gänzlich anderen Umsetzung. Oft kam es mir wie Pflichtlektüre, wie ein Lehrbuch vor und nicht mehr wie eine Geschichte, ein Buch, das man als Spaß liest. Und so sollte es nicht sein.

Das Ende war okay für mich, auch wenn ich eine Situation, oder auch zwei, sehr schade fand. Aber da ich nicht vorhabe, diese Trilogie noch weiter zu verfolgen, machen sie mir nicht viel aus. Allen anderen weiterhin viel Spaß auf dieser göttlichen, historischen Entdeckungsreise, die ich mir vor dem Lesen ganz anders vorgestellt hatte.

 

Für mich war das englische Cover eines der Highlight 2016 und auch der Grund, warum ich soo neugierig auf das Buch war. Das deutsche Cover ist dazu etwas phantasielos. *schade*

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Eine pompös aufgebaute, interessant anmutende Welt mit verstorbenen Göttern und verborgenen Mythen, die so viel mehr hätte bieten können. Die Idee war toll und hätte mich packen sollen, doch der Schreibstil und die Erzählweise, die wie ein historisches Lehrbuch wirken, haben mir fast jeden Spaß daran genommen. Die Handlung selbst kommt erst spät zum Vorschein, zieht sich dann schleppend und kommt erst gegen Ende in Fahrt. Daher nur eine Empfehlung für hartgesottene Historien-Fans, die sich nicht an laaangen Erklärungen stören.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Die Stadt der tausend Treppen
#2: Die Stadt der toten Klingen
#3: City of Miracles (dt. Titel unbekannt)

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Robert Jackson Bennett:
Robert Jackson Bennett is a two-time award winner of the Shirley Jackson Award for Best Novel, an Edgar Award winner for Best Paperback Original, and is also the 2010 recipient of the Sydney J Bounds Award for Best Newcomer, and a Philip K Dick Award Citation of Excellence. His fifth novel, City of Stairs, is in stores now.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Gast-Rezension] – Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen [Nadine]

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‚Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen‘
von Julie Kagawa

Plötzlich Prinz #3

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Knapp dem Tode entronnen, muss Ethan Chase, der Bruder der Feenkönigin Meghan, feststellen, dass Nimmernie und die Welt der Menschen bedroht sind. Nachdem die Barrieren zwischen den beiden Welten durchlässiger geworden sind, gewinnt die Herrscherin der Vergessenen, beflügelt durch die Furcht der Menschen, zunehmend an Macht. An der Spitze ihrer Armee: Keirran, Ethans Neffe und Meghans abtrünniger Sohn! Die Vergessenen wollen die Herrschaft über ganz Nimmernie an sich reißen, und der Einzige, der sie jetzt noch stoppen kann, ist Ethan. Doch er muss dafür alles riskieren: das Vertrauen seiner Schwester, seine Liebe zu seiner Freundin Kenzie und sein Leben … (Source: randomhouse.de)

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Da sind wir nun also – angekommen im letzten Teil der Plötzlich-Fee-/ Plötzlich Prinz-Reihe und ich kann euch sagen, es war eine harte, anstrengende und aufregende Reise für alle Beteiligten.

Ethan hat den üblen Verrat durch Keirran überlebt und muss sich nun gemeinsam mit den Feenherrschern der Situation um den Kampf des Nimmernie stellen. Eine weitere Feenkönigin, der es Einhalt zu gebieten, eine Armee von Vergessenen, die es zu bezwingen gilt…Die Schauplätze, die Kagawa wieder aufleben lassen und auch neu erschaffen hat, waren wie immer fantastisch, aufregend und toll beschrieben. Es war ein bisschen wie Nach-Hause-kommen, als ich an alten Orten Meghan, Ash, Puck, Grim… ja selbst Titania und Mab wiederbegegnet bin. Aber auch die neuen Schauplätze haben mir sehr gefallen und ich frage mich immer wieder wie man so kreativ tolle Orte erschaffen kann! Das Nimmernie hat seinen Charme also auch dieses Mal keinesfalls verloren – ich kann euch sagen, ich werde die Feenwelt und seine Bewohner sehr vermissen.

Obwohl ich dem letzten Teil insofern entgegengefiebert habe, dass ich endlich wissen wollte, wie es denn nun letzten Endes ausgeht, war ich enttäuscht von einigen Charakteren.

Es ist mir schwer gefallen, Meghan so distanziert und nur nebenbei gesehen zu haben. Durch ihre Seitenrolle erschien sie mir fast etwas fremd. Es ist mir klar, dass es nicht ihre Geschichte war, um die es ging, aber dennoch hätte ich mir mehr Miteinander für Ethan und sie gewünscht.
Ganz besonders deshalb, weil ich finde, dass Ethan’s Entwicklung im Verlauf eher bedauerlich war. Von Teil I –III  konnte ich einfach nicht diesen, durchaus als sehr maskulin-attraktiv beschriebenen, jungen Schwertkämpfer mit dem immer noch kleinen, jammernden Kind, das er stellenweise war, in Einklang bringen. Da pfeffert er in der einen Minute noch sämtlichen Vergessenen seine Schwerter um die Ohren, um u.a. das gesamte Nimmernie zu retten (das er so hasst), und im nächsten Moment hat er (WIEDER) Trotzanwandlungen und ist immer noch sauer, dass überhaupt Feen in seinem Leben sind und, noch wichtiger, seine Schwester ihn verlassen hat wegen einer „blöden“ Fee (seine Gedanken, nicht meine). Und diese ganze Sache diskutiert er keinesfalls mit Meghan aus, sondern gibt (weiterhin) Ash die Schuld daran. Wo ist der Junge denn dann bitte gereift?! Mit Klar ist es einfacher auf den „emotional-Fremden“ sauer zu sein, aber wenigstens jetzt  hätte ich mir eher gewünscht, dass er diesen Reifegrad erreicht und es mit Meghan ausmacht, nicht (nur) mit Ash. Es wird besonders am Anfang dieses Buches eine dermaßen enge und innige Bindung zu seiner Schwester beschrieben, sodass ich einfach nicht verstehe, dass er den „Vertrauensbruch“ ihrerseits nicht auch mit ihr ausmacht, sondern abwälzt.
Was es mir weiterhin schwer gemacht hat, auch wenn ich jetzt vielleicht Rüge bekomme, waren seine gelegentlich doch recht derben „Ich hau jetzt drauf und bin der coole Kerl“-Sprüche im Vergleich zum totalen Softie (Stichwort Kenzie) und Jammertyp (siehe oben). Das waren mit etwas zu viele Gegensätze. Sicherlich ist es nicht einfach alle Emotioinen, die Ethan (sogar absolut verständlicherweise hat) unter einen Hut zu  bringen, aber für mich war es nicht in sich abgerundet geschrieben. Und nachdem mich also diese ganzen Dinge schon leicht auf die Palme gebracht haben, kam mir Razor mit seinem „böse Mieze“doch „einmal“ zu oft vor. Emotional hat es Kagawa also dieses Mal nicht geschafft mich mit ihren Figuren positiv zu berauschen und von deren Gefühlen mitreißen zu lassen.

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Das deutsche Cover ist wie im Stil der Vorgänger dieser Reihe gehalten. Man sieht immer noch die Verbindung zur „1.Generation“, aber es wurde auf die Schnörkel verzichtet, was meiner Meinung nach auch besser zum männlichen Protagonisten passt. Durch die Schlichtheit verliert es damit aber leider ein bisschen Glamour und ist weniger ein Eyecatcher.

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Der letzte Teil einer langen Reise und obwohl ich die Bewohner und Schauplätze des Nimmernie sehr vermissen werde, bin ich auch froh, dass dieser Teil der Geschichte zu Ende ist. Das große emotionale Feeling wie in der ersten Reihe ist leider ausgeblieben und obgleich die fantastische Welt mich gefangen hielt, konnten die (neuen) Charaktere nicht so fesseln. Es bleiben ein wehmütiges und ein erleichtertes Auge zurück. Ich hoffe, eines Tages nochmal ins Nimmernie eintauchen zu können, aber dann entweder von der  ersten Generation zu lesen oder aber ein detaillierteres „Crossover“ der beiden Generationen zu erleben.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße.

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#1: Kagawa, Julie – Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen
#2: Kagawa, Julie – Plötzlich Prinz: Das Schicksal der Feen
#3: Kagawa, Julie – Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen

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Julie Kagawa:https://i0.wp.com/juliekagawa.com/wp-content/uploads/2014/09/JuliePic_650.jpg
She was born in Sacramento, California. To pay the rent, Julie worked in different bookstores over the years, but discovered the managers frowned upon her reading the books she was supposed to be shelving. Then she worked as a professional dogtrainer for several years, until her first book sold and she stopped training to write full-time.
Julie now lives in Louisville, Kentucky. She lives with her husband, two obnoxious cats, one Australian Shepherd who is too smart for his own good, and the latest addition, a hyper-active Papillon puppy.
(Source: juliekagawa.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

[Rezension] Angelfall: Tage der Dunkelheit #2

Angelfall

German Cover

Angelfall

English Cover

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‚Angelfall: Tage der Dunkelheit‘
von Susan Ee

Angelfall # 2.

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Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?  (Source: Goodreads.com)

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Meine Erwartungen waren wie immer sehr hoch bei diesem Buch, weil ich Teil 1 der Reihe richtig, richtig toll gefunden habe und hier schon seeeehr lange auf den zweiten Band gewartet habe! Daher ja, ich habe gehofft, einiges geboten zu bekommen und das Glück war mir hold – das meiste wurde auch erfüllt! 😀

Der Leser wird wieder sofort in diese post-apokalyptische Welt geworfen, und es geht direkt dort weiter, wo Teil 1 geendet hat. Also dort, wo Pen im Truck liegt, sie vom zerstörten Engelshorst abhauen und alle glauben, dass Pen tot ist, was natürlich nicht stimmt. Auch ihre Schwester Paige, die nun wegen den Experimenten der Engel wie ein Monstrum aussieht, sowie ihre geisteskranke Mutter sind bei ihr… neben einigen anderen Menschen, die verborgen/ versteckt um ihr nacktes Überleben kämpfen. Alles zusammen eine ziemlich explosive Mischung. Und so kommt es auch, dass die Handlung von einer Spitze zur nächsten getrieben wird.

Schön, fand ich es, dass erneut Dei und Dum kurz vorgekommen sind, weil ich die beiden einfach witzig finde. Schräg, aber eben witzig, und sie bringen auch zwischendurch zumindest ein wenig einen Spaßfaktor in die ansonsten sehr düstere Geschichte mit hinein.

Denn von Düsternis, Grausamkeiten und spektakulären Wesen und Taten gibt es hier in diesem Buch mehr als genug, raubt einem den Atem und manchmal gar den Verstand. Einiges war nicht leicht zu verdauen, aber man hing trotzdem wie gebannt an den Seiten, hatte Angst vor dem nächsten Schrecken. Daher wirklich, wirklich gut geschrieben und spannend gemacht: Sei es nun bei der Handlung, den Ideen zu den Wesen und deren Hintergrund oder bei den Figuren.

Pen ist ein toller Charakter, der mich erneut durchwegs überzeugen konnte. Es ist einfach angenehm ein Jugendbuch in die Hand zu nehmen und von einer Jugendlichen zu lesen, die ihr Hirn einschaltet, Sachen anpackt, für andere einsteht und dabei nicht jammert oder sich lächerlich macht. Sicherlich hat auch sie ihre schwachen Momente, macht sich selbst Vorwürfe, aber aufgrund des Leidenes von anderen.. sie jammert nie, weil sie es schwer hat, sondern anderen zu wenig helfen konnte. Eine quasi leidende Heldin durch und durch, die nicht nur mir ganz schön imponiert, sondern auch anderen.

Wie zb. auch einem gewissen Engel, den wir im ersten bereits kennenlernen durften und auf den wir im zweiten Teil SEHR lange warten mussten. Irgendwie habe ich ja jede Szene gehofft, dass er endlich auftaucht und sieht, dass Pen noch lebt… aber hier hat sich die Autorin wirklich Zeit gelassen, bis sie uns dieses Wiedersehen geschenkt hat und es war: TOLL! 😀 ❤
Fast so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Schade nur, dass nicht schnell mehr daraus geworden ist, aber es macht sehr neugierig auf den weiteren Verlauf und auf Band 3.  Raffe ist einfach *hach* Ein dunkler Engel, der ebenfalls mit sich selbst zu hart ins Gericht geht, aber das Herz am rechten Fleck hat und dabei sieht er immer einfach nur abgöttisch gut aus! 😀

Auch mit dem Ende konnte ich gut leben und es gab ein wenig für das Herz (leider eine Spur zu spät und zu wenig – mein einziger Kritikpunkt an diesem Teil!) und eine ungefähre Vorstellung darauf, was uns im nächsten Band erwartet. Für einige war es vielleicht ein Cliffhanger, aber ich fand es okay so und freue mich daher umso mehr auf den letzten Teil der Trilogie, der erneut sicherlich wieder famos werden wird!

 

Mir gefällt das Cover total gut – es ist richtig toll, passt unglaublich gut zum Inhalt der Story und macht vor allem auch neugierig!

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Wie beim ersten Band gibt es knappe 4,5 Punkte für das Buch, was vor allem an der fehlenden Lovestory liegt, auf die ich doch sehr gehofft hatte. Ansonsten war es ein grandioses Buch, eine grandiose Geschichte und unglaublich erfrischend! Für mich war es ein absoluter Page-Turner, der sehr einfach zu lesen war. Wer Probleme mit den klassischen, lieben Engeln hat, dem könnte dieses Buch genauso zusagen und hätte seine Freude damit. Also schnell, schnappt euch Teil eins!

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4,5 of 5 points – (soo awesome)

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#1: Susan Ee – Nacht ohne Morgen
#2: Susan Ee – Tage der Dunkelheit
#3: Susan Ee – End of Dadys (dt. Titel unbekannt)

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(© Goodreads)

Susan Ee:
She has eaten mezze in the old city of Jerusalem, surfed the warm waters of Costa Rica, and played her short film at a major festival. She has a life-long love of science fiction, fantasy and horror, especially if there’s a touch of romance. She used to be a lawyer but loves being a writer because it allows her souped-up imagination to bust out and go feral.
(Source: http://www.susanee.com/)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Königin der Finsternis‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 4

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Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin … (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch, dieses Buch hat es mir echt schwergemacht, an der Stange zu bleiben. Fast ganze zwei Wochen haben ich für diese Geschichte gebraucht, was schon einiges aussagt, obwohl ich sonst bei gleich dicken Büchern nur 2-4 Tage brauche, wenn ich mitgerissen, gefesselt und vollkommen in der Geschichte bin. Was – wie ihr nun annehmen könnt – hier leider nicht der Fall war.

Besonders das erste Drittel/ oder erste Hälfte hat mich sehr mit dem Buch, vor allem mit den Charakteren bzw. mit Aelins Sichtweisen hadern lassen. Ich fand diese ganze Sache mit Chaol / Rowan unter allem Niveau und kann es der Autorin nicht verzeihen, dass sie ganz einfach in den ersten Bänden Charaktere erschafft, nur um später selbst darauf zu kommen, dass sie eigentlich lieber einen anderen Love-Interest hätte und meinen geliebten Chaol zu einem unentschlossenen, wütenden, idiotischen Typen macht, nur damit alle Rowan ach so toll finden, sobald er eine Rolle für Aelin spielt. Man will ja nicht, dass Anhänger bei Chaol bleiben. *grummel*
Außerdem hat mich dieser ganze Streit zwischen Aelin und Chaol zu Beginn und ganz, ganz lange Zeit so dermaßen aufgeregt. Die beiden haben viel durchgestanden, erlebt und sind gewachsen und dann verhalten sie sich beide wie die größten Idioten oder die kleinsten Kinder. Ich konnte einfach nur den Kopf schütteln und war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen oder gegen die Wand zu knallen. Und dann plötzlich gegen Ende des Buches haben sie ein vernünftiges, klärendes Gespräch, verstehen sich auf einmal wieder blendend, nur eben als Freunde – aber ohne dass etwas Wichtiges passiert wäre, einfach nur so… na ja, damit man wohl die Leser zufriedenstellt oder keine Ahnung.

So wie die Sache mit Aelin/ Chaol angegangen wurde, so war auch manch anderes, also so gestelzt und absolut konstruiert – dass es überhaupt nicht echt wirkte. Man hat sofort immer gemerkt, warum Maas das jetzt so schreibt, bzw. die Charaktere das machen lässt – um sie zu einem bestimmen späteren Punkt hinzu bekommen, den sie haben mochte. Doch in einem Buch sollte das fließend geschehen, in der Handlung passend und wie gesagt, eben nicht konstruiert und so, dass es der Leser merkt, was der Autor vorhat. 😀 Sorry, aber ging hier gar nicht.

Was auch nicht ging und mir noch immer sauer aufstößt, ist diese ganze Caeleana / Aelin Verherrlichung. Was will Maas?? Ihr Figur einen Tempel/ Schrein / Kirche bauen und sie zur Göttin machen?? Denn falls nicht, dann merkt man das in ihrem Buch nicht, denn da beten Aelin alle an. Sie ist einfach die BESTE immer und überall, ist so richtig kick-bad ass und sieht dabei immer sooo heiß aus, dass sich alle männlichen Vertreter der Gattung Mensch oder Fae – total egal – in sie vergucken. Ich meine, hallo, sie ist ja immerhin auch sooo heiß, kein Wunder also… *würg*
Und was ich auch absolut nicht verstanden habe, war, warum jetzt plötzlich ihr erster Geliebter Sam (den sie mit 16 oder so hatte und der erste von vielen war…) jetzt wieder so ein großes Thema war, bzw. seine brutale Ermordung und all ihre zerplatzten Träume mit ihm?? WARUM? Nur damit wir jetzt auch noch Mitleid mit Aelin haben oder wie?

Tja, wie gesagt, diese ganze Aelin/ Rowan/ Chaol Sache war nichts für mich und daher auch die 1,5 Punkte Abzug. Der Rest muss ich aber sagen hat mir dann doch wieder gefallen. Vor allem die Sichtweisen von der Hexe Manon oder von Dorian und auch Elide. Die drei haben einen Softspot in meinem Herzen und ich finde Manons Wandlung genial und freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Außerdem konnte die Schreibweise wie immer überzeugen und ich mochte auch das letzte dritte des Buches viel mehr als den Anfang. Daher werde ich nun doch noch in der Reihe weiterlesen, muss aber gestehen, dass ich das hauptsächlich für die Nebenfiguren mache, was doch ein wenig schade ist. Jedoch hoffe ich, dass diese Aelin – Anpreisung im nächsten Band etwas moderater präsentiert wird, damit man es dennoch halbwegs angenehm lesen kann. Die Daumen sind also gedrückt für Band 5! 🙂

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Wie immer passendes Cover, wenn man die Herkunft von Aelin kennt.

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Die erste Hälfte konnte mich besonders aus Aelins Sichtweise nicht überzeugen, zum Glück wendete sich das Buch etwas und wurde auch zusehends spannender. Außerdem wurde oft von anderen Nebenfiguren erzählt, die mir bereits ans Herz gewachsen sind und auch der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Ein High Fantasy Buch, das ich wohl nicht jedem empfehlen würde, aber wenn man sich mit Aelin arrangieren kann und geduldig ist, wird es doch lesenswert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

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# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers
# 4 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Königin der Finsternis
# 5 : Sarah J. Maas – Empire of Storms
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© dtv Verlag

 

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[Rezension] Die Feenjägerin: Das verbotene Königreich

German Cover

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English Cover

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‚Die Feenjägerin: Das verbotene Königreich‘

von Elizabeth May

Die Feenjägerin #1

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Die Schlacht um Schottland ist verloren, und Aileana Kameron, die letzte Feenjägerin, verschwand durch das magische Portal, das sie eigentlich für immer verschließen wollte. Nun ist sie in den Händen ihres gefährlichsten Feindes und gefangen in der düsteren Feenwelt. Aileana hat schon jede Hoffnung auf Rettung aufgegeben, als sie Hilfe von unerwarteter Seite bekommt und zurück in die Welt der Menschen fliehen kann. Doch dort herrschen inzwischen die Feen. Nur wenn Aileana alles auf eine Karte setzt, kann sie die, die sie liebt, noch retten … (Source: Goodreads.com)

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Ich fand den ersten Teil dieser Reihe soo toll und dementsprechend hoch war auch meine Erwartung für den zweiten Teil. Der wie so oft, das Niveau leider nicht halten konnte oder aber es liegt an mir. :/

Ich habe lange gebraucht bis ich in die Geschichten zumindest ein wenig reingekommen bin, ganz habe ich es leider nicht geschafft. Was wohl daran liegt, dass der zweite Teil im Feenreich beginnt, die Atmosphäre eine ganz andere ist als zuvor. Außerdem passierte etwas mit Ailenna/ Kam und deshalb wird auch ihr Charakter anders, weniger sicher und stark, was ich ja im ersten so sehr an ihr geliebt habe. Zwar kommt diese mutige Person mit etwas frechem Spruch später wieder zum Vorschein, aber es dauert doch länger, bis es so weit ist.

Leider dauerte es genauso seine Zeit, bis wieder ein wenig Zauber wie vom ersten Buch auch bei mir zu spüren war. Dennoch fand ich die Szenen mit Derrick und in seinem kleinen Feenreich richtig süß.^^ Neben ihm war ich auch ein Fan von Kiarans Schwester Aithinne, weil ihre Aussagen manchmal unglaublich komisch waren, da sie überhaupt nicht in den Zusammenhängen gepasst haben. So leicht schräg/ skurille Figuren haben bei mir sowieso immer einen Soft Spot im Herzen. :p

Und nun zu Kiaran. Was soll man zu ihm sagen? Er war zwar wie immer der heiße, aber unnahbare Feenkerl, der zum Sabber einlädt. Aber mir persönlich war er teilweise zu wenig präsent, hat zu wenig von sich gezeigt und gerade das hätte ich mir hier in dieser Fortsetzung gewünscht. Ich will die Figuren im Jetzt erleben, und nicht durch Rückblicke, wie es hier ein wenig gemacht wurde. Nichtsdestotrotz waren die romantischen Szenen jedoch nett, obwohl ich das Knistern davor nicht so stark fühlen konnte wie zb. im ersten Band.

Mit der Entwicklung gegen Ende weiß ich noch nicht, ob mich das richtig überzeugt und ich habe ehrlich gesagt jetzt auch etwas Angst vor dem dritten Teil. Trotzdem bin ich doch neugierig und werde ihn ganz fix lesen, sobald auch der letzte Band der Trilogie erschienen ist.

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Das Cover ist für mich wieder ein richtiger Hingucker und passt sehr gut zu dieser etwas Steampunk-artigen Geschichte.

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Ein etwas schwächerer Band als der erste Teil, dennoch konnte es mich ab der Hälfte wieder besser unterhalten und hatte auch einige Wendungen parat. Wer gerne Fantasy mit Steampunk-Elementen, süßen, wie auch gefährlichen Feen lesen möchte, ist hier auf jeden Fall richtig.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Bis bald und liebste Grüße


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#1: Elizabeth May – Die Feenjägerin
#2: Elizabeth May – Das verbotene Königreich
#3: Elizabeth May – The Fallen Kingdom
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Elizabeth May:
May was born in California, where she lived during her formative years before moving to Scotland. She has a BA in Anthropology/Sociology from Marlboro College and a PhD in Social Anthropology from the University of St Andrews. When she isn’t writing, she can be found hiking through the Scottish highlands with a camera in hand.
She currently resides in Edinburgh, Scotland, with her husband.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© Random House

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[Snapshot] Magie der Sehnsucht

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Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Magie der Sehnsucht‘
von Sherrilyn Kenyon

 Dark Hunter # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich bin doch irgendwie mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen, als ich es dann bekommen habe. Zwar war mir klar, dass es Romantasy ist und es um einen 2000 Jahre alten Sexsklaven geht, der immer wieder Frauen beglücken muss, aber dennoch habe ich mir mehr erwartet.
Mehr Handlung, besser ausgearbeitete Figuren mit Seele, mehr Action, mehr Konflikt und ja, auch mehr Sex, wie widersprüchlich das auch klingt. Denn diesen Sex gab es dann tatsächlich erst/ nur im letzten Kapitel, bis dahin wird meist nur darüber geredet oder fantasiert, bzw. gibt es einige Küsse oder Zungenspiele für die Frau, der Mann hingegen durfte keine Erlösung erfahren, was auf seinem Fluch lag. Dennoch war das Ganze nicht wirklich nach meinem Geschmack.

Die Handlung kann man im Prinzip auf 2-3 Sätze zusammenfassen: Spartaner wird wegen Vergehen von einem Gott in ein Buch gesperrt und darf nur raus, wenn eine Frau ihn als Sexsklave herbeiruft, um ihr sexuell zu dienen. Das macht Claire natürlich nur aus Jux für die Freundin, und Claire ist dazu auch noch bis auf ein fieses erstes Mal fast unberührt und noch dazu – jetzt kommt’s! – natürlich auch noch Sextherapeutin! 😀 War ja klar. *naf*
Jedenfalls ist sie die eine, die EINZIGE, die Julian nicht gleich ins Bett zerrt, sondern ihn stattdessen retten möchte und ja klar, gelingt das alles ziemlich unspektakulär und das meiste passiert eigentlich während sie reden und faseln und von erotischen Träumen fantasieren.

Das gesamte Buch und der Plot waren mir leider zu unecht, zu lieblos und dann wieder zu leicht gelöst. *uninspiriert*
Keine Ahnung, ob jemand von euch die Reihe kennt, aber wenn ja, sind die weiteren Bände besser oder genau gleich?? Denn dann werde ich der Reihe keine zweite Chance geben. Danke euch! ♥

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.Liebste Grüße

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