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[Rezension] Mit jedem Wort von dir

German Cover

English Cover

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‚Mit jedem Wort von dir‘
von Claire Contreras

Hearts # 2

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Er hatte sie verloren. Nein, wenn er ehrlich war, war das nicht ganz richtig. Er hatte sie weggeworfen. Mia war Jensens beste Freundin gewesen und er hatte ihr das Herz gebrochen, weil er zu feige gewesen war. Jetzt ist Mia wieder in sein Leben getreten. Gemeinsam müssen sie an einem Projekt arbeiten und all seine Gefühle von damals sind zurück. Doch dieses Mal will er alles anders machen. Dieses Mal wird er sie nicht einfach wieder gehen lassen.
(Source: Goodreads.com)

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Das ist eines der Bücher, bei dem ich mir ehrlich gesagt, etwas ganz anderes erwartet habe, obwohl der Anfang echt gut begonnen hat. Mia geht wegen eines Fotografenauftrags für einige Wochen nach New York, in dem Wissen, dass ihre große Liebe und derjenige, der damals eine andere Frau geschwängert und geheiratet hat, ebenfalls bei dieser Zeitung als Kolumnist arbeitet. Kein Wunder, dass die beiden aufeinander treffen und schon bald Jensen, der jetzt wieder geschieden ist und ein Vorzeige-Dad, noch immer große Gefühle für Mia hat, die ständig von ihm davon läuft. Aus Angst, wieder verletzt zu werden. Was ich zu Anfangs auch verstanden habe. Immerhin hatten sie kein gutes Ende vor fünf Jahren und seitdem ist Mias Herz noch immer nicht geheilt.

Was ich aber nicht verstanden habe, warum diese gleiche Thematik sich über das gaaaanze Bücher über gezogen hat. Jensen bereut, was er damals getan hat und tut alles, um es wieder gut zu machen. Das Kind und die Erfahrung haben ihn verändert, er ist nicht mehr derselbe wie damals und das zeigt er auch dem Leser, wie auch Mia. Nur Mia steckt in ihrem festgefahrenen alten Schema fest und obwohl sie zwischenzeitlich etwas miteinander haben und auch alles wieder gut wirkt, läuft Mia ständig vor ihm davon. Dann versucht Jensen wieder, sie zurück zu gewinnen und so weiter und so fort. Nach dreiviertel des Buches hatte ich daher schon ziemlich genug von der Geschichte, wie auch von Mia. Leider.

Daher konnte ich wie ihr seht, wenig mit der Hauptfigur Mia anfangen, da sie mich schließlich nur noch mit ihrem Verhalten und Denken genervt hat. Es war schlichtweg ermüdend, ihren ewig gleichen Gedankengängen zu folgen. Leider wurde aus Jensens Sicht nicht erzählt, man konnte immer nur kurz seine Kolumnen lesen, in denen er kurz sein Herz ausschüttet. Mehr aber nicht.
Außerdem fand ich es auch extrem schade, dass man nie so richtig erfährt, warum die Beziehung das erste Mal zu Bruch ging. Irgendwie rätselt man immer, was genau damals passiert ist, bis auf das Offensichtliche, aber warum hat Jensen das getan, wenn er doch Mia immer sooo sehr geliebt hat?? Verstehe ich nicht und bis zum Ende gab es hier auch keine befriedigende Antwort. Vielleicht hat die Autorin einfach darauf vergessen, dass noch zu klären. Keine Ahnung, aber ich war danach etwas sauer. Oder ich habe es überlesen?! Wer will und das Buch kennt, kann mich hier gerne aufklären. ^^

Der Schreibstil war okay, hat auch gut zur Geschichte gepasst und hat mir gefallen. Gerade blumig genug, aber nicht zu überladen. Wenn ich mit den Figuren, vor allem Mia und der Handlung besser klar gekommen wäre, hätte das Buch sicher eine höhere Bewertung. Aber auch das kitschige Happy-End war mir am Schluss einfach nur noch egal und ich war froh, als ich das Buch beendet weglegen konnte. Das war leider nichts für mich.

Ein schönes Cover, das meiner Meinung nach aber eher zu Frauenromanen passt, anstatt zu (New) Adult Romance Büchern.

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Ein Buch, das mich leider ab der Hälfte verloren hat, obwohl der Anfang so vielversprechend klang. Aber wenn sich das gleiche Problem immer wieder im Kreis dreht, wird es auf die Dauer leider langweilig, besonders wenn sich die Hauptfigur, die erzählt, nicht wirklich weiterentwickelt. Für andere vielleicht ein gutes Buch, für mich aber leider das falsche.

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1,5 of 5 points – (not my taste)

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Liebste Grüße


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#1: Kein Tag mehr ohne dich
#2: Mit jedem Wort von dir
#3: Elastic Hearts

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Claire Contreras:
Claire Contreras is a New York Times Best Selling Author. Her books range from romantic suspense to contemporary romance and are currently translated in seven different languages.
She lives in Miami, Fl with her husband, two adorable boys, three bulldogs, and two stray cats that she refuses to admit are hers (even though they live on her porch, she named them, and continues to feed them). When she’s not writing, she’s usually lost in a book.  
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Gast-Rezension] Im Schatten des Fuchses (Nadine)

....Im Schatten des Fuchses: Roman (Schatten-Serie 1) (German Edition) von [Kagawa, Julie]

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‚Im Schatten des Fuchses (Shadow of the Fox Series)‘

von

Julie Kagawa..

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Ein gefährliches Vermächtnis, ein tapferes Mädchen und eine abenteuerliche Reise

Die junge Yumeko ist eine Gestaltwandlerin – halb Mensch, halb Füchsin. Im Kloster der Stillen Winde lernt sie unter der liebevollen Anleitung von Mönchen, ihre Gabe zu kontrollieren. Doch eines Nachts greifen mörderische Dämonen die Tempelanlage an und setzen sie in Brand. Yumeko gelingt es als Einziger zu fliehen, mit einem letzten Vermächtnis der Mönche in der Tasche: einer geheimnisvollen Pergamentrolle, die sie in einem Tempel in Sicherheit bringen soll. Darauf befindet sich der Teil einer uralten Beschwörung, die so gefährlich ist, dass sie einst in drei Teile zerrissen und an verschiedenen Orten aufbewahrt wurde. Unterwegs trifft Yumeko den Samurai Tatsumi, der auf der Suche nach eben jener Pergamentrolle ist. Gemeinsam setzen sie ihren Weg fort. Tatsumi weiß nicht, dass Yumeko hat, wonach er sucht. Yumeko weiß nicht, dass Tatsumi ein Geheimnis hütet, das sie beide umbringen könnte. Und beide ahnen nicht, dass sie sich niemals ineinander verlieben dürfen. (source: randomhouse.de)

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Nachdem ich von der Plötzlich-Fee-Reihe sehr begeistert war, mich aber leider die beiden Nachfolgerreihen aus Kagawa’s Feder nicht so mitziehen konnten, kann ich mit Freude verkünden, dass ich mit dem Buch „Im Schatten des Fuchses“ wieder großes Lesevergnügen hatte und die Handlung mich sehr fesseln konnte.

Ich fühlte mich beim Lesen zunächst wie in einen Anime, z.B. Inuyasha, versetzt. Dies kam sicherlich einerseits durch die stark japanisch- und traditionell geprägten Schauplätze und Kampfhandlungen mit Dämonen, die diese Welt bevölkern, andererseits durch den Einfluss der auch in typisch für Animes nicht übersetzten (jap.) Wörter wie „Gomenasai“ oder „Baka“. Wer sich in diesem Sprachbereich wenig auskennt oder sich die Wörter auch nicht gut merken kann, dem sei lieber das gebundene Buch ans Herz gelegt, so dass man im Glossar am Ende nachsehen kann, sollte man sich unsicher fühlen. Im Grunde halten sich diese Ausdrücke aber wirklich in Grenzen und zumeist erkennt man entweder aus dem Sinn, oder unmittelbar nach dem Wort stehend, die Bedeutung des japanischen Wortes. Mir selbst hat es nichts ausgemacht und nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt.

Die Geschichte ist aus 2 Perspektiven geschrieben – je 1 Kapitel von Yumeko und 1 Kapitel von Tatsumi, was ich sehr unterhaltsam und aufschlussreich fand. Außerdem war es wirklich erfrischend mal wieder ein Buch zu lesen in dem das Protagonisten-Team einfach nebeneinanderher lief und Bindungen situationsgerecht aufgebaut wurden, ohne dabei großen Wert auf Äußerlichkeiten und Anschmachtereien zu legen. Wer auf viel Romantik hofft, der wird in diesem Buch leider nicht fündig, aber es sei gesagt, dass die unterschwelligen Gesten und Gedanken dennoch den Leser abholen und zumindest mich haben sie erreicht und erwärmt.

Aber nicht nur Yumeko und Tatsumi sind interessante Charaktere, auch die Nebenfiguren, die Kagawa im Lauf der Geschichte Stück für Stück einbaut, können mit den beiden mithalten. Das Zusammenspiel zwischen Handlungsverlauf und Entwicklung bzw. Beschreibung der Charaktereigenschaften der Figuren lief für meinen Geschmack sehr harmonisch und natürlich ab, was mir sehr gefallen hat.

Zum Handlungsverlauf des Buches kann ich nur sagen, dass es eine kämpferische Reise ist, auf die wir das Team begleiten und dabei nicht nur, wie oben erwähnt, japanische Städte bestaunen dürfen, sondern auch einen Eindruck von der Kultur und Gepflogenheiten insgesamt bekommen, was für mich die Geschichte auf jeden Fall noch abgerundet und viel Lust auf Japan gemacht hat.  😊

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Das Cover gefällt mir sehr gut, da es den Charakter und den Inhalt der Geschichte sehr gut wiederspiegelt. Außerdem wirklich schön, dass es dieses Mal keine Abbildung einer menschlichen Figur o.ä. gibt und dem Leser somit alle Fantasie selbst überbleibt.

.Ga

Ich bin sehr gespannt wie es nach dem ersten Teil weitergeht, welche weiteren Orte wir noch besuchen (laut Karte haben wir noch längst nicht alle gesehen), wie die Geschichte um Kamigoroshi weitergeht und vor allem auch wie sie ihren Anfang fand und freue mich auf ein Wiedersehen mit Yumeko & Co.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße

#1:  Julie Kagawa – Im Schatten des Fuchses

#2:  Julie Kagawa – Im Schatten des Schwertes

#3:  Julie Kagawa – Im Schatten des Drachen (voraussichtl. Erscheinungsdatum 09.06.20, englische Version „Night of the Dragon“ 31.03.20)

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Julie Kagawa :
Julie Kagawa

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr Interesse zum Beruf. Mit ihren Fantasy-Serien »Plötzlich Fee« und »Plötzlich Prinz« wurde sie rasch zur internationalen Bestsellerautorin. Die darauffolgende Erfolgsserie »Talon« stand ganz im Zeichen der Drachen. Mit »Im Schatten des Fuchses« und »Im Schatten des Schwertes« erfüllt sich Julie Kagawa nun ihren Traum: die Mythen Japans in einer großen Fantasy-Saga lebendig werden zu lassen. Julie Kagawa lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky.

(Source: randomhouse.de)

 

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

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© Random House

[Rezension] Mr. President – Macht ist sexy

German Cover

English Cover

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‚Mr. President‘
von Katy Evans

White House # 1

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Noch nie war Macht so sexy!
Als Tochter eines Senators verbrachte Charlotte Wells ihre Kindheit am Tisch mit den mächtigsten Männern der USA. Damals hatte sie sich geschworen, niemals selbst in die Politik zu gehen. Doch als sie nach ihrem Studium das Angebot erhält, im Wahlkampfteam von Matthew Hamilton zu arbeiten, gerät ihr Entschluss ins Wanken. Charlotte kennt Matthew, seit sie Kinder waren, und sie weiß, dass er nicht nur fokussiert und skrupellos ist, sondern als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika auch tatsächlich etwas bewegen könnte. Sie hat allerdings nicht damit gerechnet, wie schwer es sein würde, rund um die Uhr in Matthews Nähe zu sein. Und obwohl sie weiß, dass es seine Karriere zerstören könnte, wenn sie der Anziehungskraft zwischen ihnen nachgeben, fällt es ihr mit jedem Tag schwerer, sich von ihm fernzuhalten … (Source: Goodreads.com)

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Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich da Buch aufgrund der politischen Hintergrundgeschichte und Präsidentschaftskanditadur und Love Love of America lesen soll oder nicht. Da es doch einige gute Bewertungen auf Goodreads gab, habe ich mir einen Ruck gegeben und es doch angefangen. Und der Anfang war auch wirklich gut und viel versprechend, obwohl ich Bücher mit einem Prolog nicht mag, der eine kurze Szene vom Ende zeigt – das macht mich eigentlich nicht neugieriger, sondern spoilert mir zu viel. Wie auch hier.

Dennoch war der Anfang ganz interessant mitzuverfolgen und über den Weg vom neuen Präsidentschaftskandidaten Matt Hamilton zu lesen. Besonders Matt hat es mir ziemlich schnell angetan und ich kann dabei Charlottes Verliebtheit und Besessenheit fast schon verstehen. Trotzdem war mir diese ganze Sache etwas zu blauäugig und zu viel. Zuerst einmal war mir Charlotte viel zu jung im Vergleich zu Matt und ihre Verliebtheit mit 11 Jahren in einen 24-Jährigen hat mir auch nicht zugesagt. Generell konnte ich weniger mit Charlotte anfangen, da sie mir immer zu süß, zu unschuldig, zu naiv war und ständig nur diese ideologischen Bilder von Amerika und dem Präsidenten vor sich hatte. Das Buch war wie ein Propagandavideo für Amerika – was sie erreicht haben und was noch alles folgen könnte. War mir toooo much!
Neben diesen Dingen hat mich wie gesagt auch die Chemie zwischen den beiden gestört. Matt ist toll, Matt ist ein ganzer Mann, aber zu ihm passt einfach nicht Charlotte, die wie eine junge, trübe, kindische Blume neben ihm wirkt, die jeden Moment umknicken könnte. Keine Ahnung, was Matt in ihr sieht, außer der körperlichen Anziehung und ihrem Idealismus für Amerika. Das war es aber auch schon.

Außerdem war die Handlung eine ewige, wiederholende Endlosschleife des gleichen Problems. Sie wollen sich, können sich aber wegen dem Wahlkampf nicht haben und müssen ein Versteckspiel spielen. Dabei wiederholt, wiederholt, wiederholt es sich STÄNDIG – wie mein Satz eben. ^^ Hat mich gegen Ende hin leider nur noch genervt und mein Rating etwas gedrosselt.
Dennoch fand ich den Schluss dann wieder interessanter gemacht, da Matt endlich die Augen aufmacht und erkennt, was für einen Schwachsinn er da eigentlich redet/ denkt. Habe ich leider nie ganz verstanden, warum er sich keine Beziehung erlauben darf, außer, dass er es niemanden antun möchte, dann so wenig Zeit für diese andere Person zu haben, sollte er gewinnen. Aber ich bin der Meinung, wenn man etwas wirklich will, so schwer es auch erscheint, bekommt man es hin und schafft es. Es gar nicht erst zu versuchen, finde ich schwach. So wie eben auch hier Matts Einstellung zu einer Beziehung. Daher ja, dieses Buch hatte gute Seiten und sexy Momente, aber leider war mir Charlotte oft ein lieblicher Dorn im Auge, mit der ich wenig anfangen konnte. Daher leider nur drei Punkte, obwohl ich neugierig auf die Fortsetzung/ das Happy End der beiden bin.

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Das Cover gefällt mir richtig gut und passt auch perfekt zum politischen, gepflegten Thema und vor allem zum sexy Anzugsträger Matt. 😉

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Ein erwachsenen Liebesroman, der seine guten, aber auch seine schlechten Seiten hatte und mich nur teilweise begeistert zurücklässt. Es gab einen tollen Schreibstil und einen sexy, sympathischen Hauptcharakter, zu dem die weibliche Figur leider nicht gepasst hat und auch die endlosen, wiederholende Schleifen in der Handlung, sowie fehlenden Emotionen haben mir gefehlt. Daher nur eine bedingte Weiterempfehlung, wobei ich sehr auf eine Steigerung in Band zwei hoffe.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße, Eure


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#1: Katy Evans – Macht ist sexy
#2: Katy Evans – Liebe ist alles

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Katy Evans:
Katy Evans is a New York Times, USA Today, and Wall Street Journal bestselling author. Her debut REAL shot to the top of the bestselling lists in 2013 and since then 10 of her titles have been New York Times bestsellers. Her books have been translated into nearly a dozen languages across the world.
***Katy doesn’t respond to messages on this site, but you can email her at katyevansauthor@gmail.com or look her up on Facebook, Twitter, or her website. 
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Calamity #3

German Cover

English Cover

 

‚Calamity‘
von Brandon Sanderson

Reckoners # 3

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Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt … (Source: Goodreads.com)
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Es muss ein Sanderson sein! Das ist das erste, das mir zum Buch einfällt, da sein Name ein Garant für eine gute, actionreiche, fantasievolle Geschichte ist. So wie auch hier, obwohl es in paar klitzekleine Mängel gibt, auf die ich später noch ein wenig eingehen werde.

Zuerst starten wir mit der Handlung, die einige Zeit nach dem Ende von Band eins einsetzt und gleich mal mit einer schwungvollen Actionsszene beginnt. In dieser lockt unser Hauptcharakter David gemeinsame mit den Rächern einen Epic in die Falle, geht dabei fast selbst drauf, gibt aber doch noch den tödlichen Schuss ab, als die Kräfte des Epics außer Kraft gesetzt werden… und hier kommen die ersten, wenn gar schon zweiten Zweifel von David auf. Vielleicht ist es ein Fehler alle Epics zu töten? Vielleicht können sie auch gerettet werden? Dieser Gedanke beschäftigt ihm über das ganze Buch hinweg, besonders da er es unbedingt glauben möchte, da seine große Liebe, das Mädchen (Megan) in das er sich vollkommen verguckt hat, ebenfalls eine Epic ist.

Am Anfang muss ich sagen, dass ich es schade fand, dass die Szenerie von der kühlen Stahlstadt, die wir bereits kannten, zu der neuen Stadt gewechselt hat. Ich mag altes, und vertrautes in Büchern gerne, aber nach einer gewissen Zeit, konnte ich die neue Idee und die Stadt mit den gefluteten Hochhäusern, den leuchtenden Früchten und Graffiti schätzen lernen und fand es dort richtig schön. Zwar schon fast zu kitschig für Sanderson, aber gut kitschig. ^^
Dort im alten New York, das ebenfalls von einem Epic beherrscht wird, muss sich David einigen schweren Prüfungen stellen, bei denen er oft nur knapp dem Tod von der Schippe springt. Was er nicht immer nur auf seine Geschicklichkeit verbuchen kann, sondern er hat Hilfe von anderen. Einiges davon hat mich überrascht und anderes fand ich daher einfach nur toll! Mehr sag ich aber dazu gar nicht. ^^

David ist so ein Charakter, den man einfach lieb haben muss, dem man hin und wieder eine Kopfnuss verpassen möchte, weil er zu unbedacht und impulsive handelt, aber gleichzeitig auch liebevoll knuffen und umarmen möchte. Er hat so geniale Gedankengänge, dass es durchwegs ein Spaß war ihnen zu folgen und seine Aussagen und Dialoge, sowie seine missglückten Methapern sind nicht nur sein Markenzeichen, sondern einfach nur göttlich! Bitte mehr davon. ^^
Obwohl ich David wirklich gerne habe und es schön finde, dass er sich treu geblieben ist, war es etwas schade, dass er sich in diesem Teil nicht etwas mehr weiter entwickelt hat. Was mich aber auch nicht soo sehr stört, da ich denke, dass dies im dritten Teil folgen wird… Denn das Ende von Band zwei hat eine furchtbare Wende gebracht, mit der ich ehrlich gesagt gerechnet habe und David wohl vor seine größte Prüfung stellen wird.

Eigentlich haben mir die meisten Charaktere ganz gut gefallen, bis auf Val und auch von Exel hat man jetzt nicht so viel mitbekommen. Typisches Kanonenfutter eben.^^ Aber Mizzy fand ich witzig und ich bin auch gespannt, was noch mit Megan wird. Wie immer ist wenig Romanze in Sandersons Bücher, was ich schade finde, aber wohl nicht zu ändern ist. Er ist eben ein Mann, da ist das nicht so wichtig. 😉

Die Handlung selbst konnte mich teilweise mit ihrer Spannung mitnehmen, es gab aber auch Stellen, die mir zu langatmig waren und die Sanderson mit zu viel Umgebungsbeschreibung und langen Nachforschungen gefüllt hat, was mich etwas länger an dem Buch lesen ließ, als ich gedacht hätte. Daher auch nur 4 Punkte, da es doch etwas mehr Action, mehr Liebe und ein bisschen weniger Vorhersehbarkeit hätte haben können. Das mit den Bäumen war mir bald klar oder die Sache mit der Epic, die diese Stadt beherrscht, sowie ihre Motive. Außerdem finde ich, dass man klar einen Unterschied bei Sandersons Schreibstil erkennt. Er ist wie immer gut, keine Frage, aber besser und schöne finde ich seine Erwachsenen-Fantasybücher wie zb. de Mistborn Reihe. ❤

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Das Cover fand ich okay und passt auch zur Figur Firefight, aber gefallen hat mir das Cover zum ersten Teil viel besser.

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Wie immer ein gutes, interessantes Buch voller neuer Ideen, die einem begeistern und verblüfft die Augen aufreißen lassen. Ein typischer Sanderson eben! ^^ Obwohl ich finde, dass ihm High Fantasy für Erwachsene besser liegt. Dennoch eine klare Empfehlung für alle Superhelden-Verehrer oder Dystopie-Leser, die gerne gemeinsam mit einem etwas schrulligen, liebenswert lustigen Helden die Welt retten möchten.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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. (© Sanderson)

»Nein, schon gut«, wehrte Mizzy lächelnd ab. »Es gefällt mir.«
»Ja«, warf Exel lachend ein. »Ich merke mir dieses Orangending für deine Totenrede.«
Wie schön. Ich war erst ein paar Stunden in dem neuen Team und hatte sie schon davon überzeugt, dass Steelslayer bewundernswert schräg war. Seufzend lehnte ich mich wieder zurück.

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 Meine Freizeit hatte ich vor allem mit meinen Aufzeichnungen über die Epics und mit Planungen verbracht, wie man Steelheart erledigen konnte. Ich muss aber noch einmal daran erinnern, dass ich kein Nerd war. Ich war einfach nur ein Typ, der viel allein war und sich ganz und gar auf ein einziges, überragend wichtiges Interessensgebiet konzentrierte.

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Mitten in der Bewegung sprang sie zu mir, umarmte mich und zog mich eng an sich. Das kam überraschend, war aber keineswegs unangenehm.
Sollte ich mich irgendwie zusammen mit ihr bewegen? Es verunsicherte mich, dass sie so nah vor mir stand. Sie kannte mich doch kaum. Ist sie vielleicht eine Meuchelmörderin?, fragte sich ein Teil in mir.
Nein, sie war nur ein ganz normales Mädchen, und sie schien mich zu mögen, was ich sehr verwirrend fand. Meine einzige echte Erfahrung mit einem Mädchen war die mit Megan gewesen. Wie ging ich nun mit einem Mädchen um, das mich nicht auf der Stelle erschießen wollte.

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#1:   Brandon Sanderson – Steelheart »»
1,5:  Brandon Sanderson – Mitosis (Kurzgeschichte)
#2:   Brandon Sanderson – Firefight »»
#3:   Brandon Sanderson – Calamatiy
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(© goodreads.com)

Brandon Sanderson:
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen Jugendbüchern um den jungen Helden Alcatraz und seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er wurde auserwählt, Robert Jordans großen Fantasy-Zyklus »Das Rad der Zeit« fortzuschreiben. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.
(Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

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[Gast-Rezension] Götterherz – Band 1 (Nadine)

..Götterherz (Band 1) von [Pfeiffer, B. E.].


‚Götterherz‘

von

B.E. Pfeifer.

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Seit Beginn ihres Familienurlaubs in Griechenland durchlebt die zwanzigjährige Penelope seltsame Träume. Jedes Mal findet sie sich an einem bedrohlichen Ort voller Monster wieder. Und jedes Mal erscheint ein mysteriöser Mann und verteidigt sie gegen diese Kreaturen.
Als sie diesen Fremden auch in wachem Zustand trifft, blitzen Erinnerungen an ein früheres Leben in ihr auf. An ein Versprechen von Unsterblichkeit, an eine Liebe, die Jahrtausende überdauert hat, und an eine uralte Rivalität zwischen zwei Göttern. Und einem davon gehört ihr Herz schon seit so langer Zeit. Allerdings muss sie nun um ihn kämpfen – um ihn und um ihr eigenes Leben, das von Göttervater Zeus persönlich bedroht wird.

(Source: amazon.de)

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Ich habe das Buch in der Vorweihnachtszeit gelesen und konnte mich nach einigen Seiten in die Geschichte fallen lassen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es ist leicht Pen durch den Familienurlaub zu folgen. Während ich ihren Bruder als sehr angenehm empfand, war die Schwester einfach nur furchtbar daneben und ich fand es schrecklich wie sie sich aufgeführt hat. Die Beziehung der Eltern hat mir sehr leid getan und ich hätte mir hier noch etwas mehr Ausbau im Miteinander gewünscht.

Auch wenn ich erst nicht so recht wusste, wie ich mit Pen und der ganzen Situation umgehen sollte, kann ich sagen, dass mich die Geschichte dann doch ziemlich schnell gefesselt hat und ich mehr erfahren wollte. Dies ist der Autorin auch in der Umsetzung gut gelungen, denn man bekommt als Leser immer wieder Details und Informationen, ohne dabei überladen zu werden oder zu lang warten zu müssen. Und ehe ich mich versah, war ich mit dem Buch auch schon durch, was nicht zuletzt an Pen und ihrer männlichen Gesellschaft gelegen hat.

Ich habe in diesem Buch eine bunt gemischte Portion an Spannung, Emotionen, sowie Spaß und Erheiterung gefunden.

 

Ich finde das Cover einfach traumhaft schön. Es versprüht Mysterium, Romantik, Einsamkeit und ein Hauch Ungewissheit.

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Eine tolle Geschichte, die einen mal wieder in die Welt der griechischen Mytholohgie eintauchen lässt. Auch wenn nicht alle Details für mich abgerundet waren, konnte mich die Geschichte dennoch fesseln und ich wollte wissen wie es weiter geht. Ich hoffe, es gibt noch einen weiteren Teil, da ich mich noch nicht vollständig verabschieden möchte.

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4,5 of 5 points – (Sooo Awesome)

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Liebste Grüße

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Bettina Pfeifer :
B. E. Pfeiffer

Bettina Pfeiffer wurde 1984 in Graz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Baden bei Wien.
Seit ihrer Kindheit liebt sie es, sich Geschichten auszudenken. Besonders als Ausgleich zu ihrem Zahlen-orientiertem Hauptjob taucht sie gerne in magische Welten ab und begann schließlich, diese aufzuschreiben. So entstand recht schnell die Idee für die »Weltportale« und andere magische Geschichten im Genre Fantasy/Romantasy.
Inspiration findet sie dafür immer wieder durch ihre Kinder, mit denen sie gerne auf abenteuerliche Entdeckungsreisen geht..
(Source: amazon.de)

 

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[Gast-Rezension] 19 – Das zweite Buch der magischen Angst (Nadine)

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’19 – Das Zweite Buch Der Magischen Angst‘

von

Rose Snow

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Obwohl Widney sich verraten fühlt, steht sie zu ihrem Wort, die Sonnenkrieger zu unterstützen. Doch der Plan, sich bei den Sichelträgern als Spionin einzuschleusen, ist gefährlicher als gedacht. Denn er zwingt Widney dazu, sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen – einer Vergangenheit, die tief Verborgenes enthüllt …

(Source: amazon.de)

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Ich habe mich gleich nach dem Lesen des ersten Teils auf den zweiten, naja, gestürzt würde ich nicht sagen, aber ich habe recht schnell danach damit angefangen. 🙂

Wir begleiten Widney zu den Sichelträgern bei denen sie sich einschleusen soll um mehr Informationen über deren Vorhaben herauszufinden. Klingt vielversprechend, jedoch fand ich die Idee auch etwas naiv und blauäugig. Dennoch schafft sie es und der Leser erhält nach und nach tiefere Einblicke in die Gemeinschaft der Sichelträger und erfährt hier viele Details zum besseren Verständnis.

Die Umsetzung fand ich hier wirklich gut gelungen und auch die Erklärungen Angst positiv zu nutzen bzw. dass die Fähigkeit Angst zu erkennen durchaus etwas sehr helfendes und heilendes haben kann, hat mir sehr gefallen.

Durch die neuen Charakteren und Schauplätze, die unumgänglich waren, war (für mich) leider nicht mehr genügend Raum für die charmanten WG-Mitbewohner und deren Zusammenleben zu finden, was ich im ersten Teil wirklich lieb gewonnen hatte. Außerdem konnten mich die neuen Charaktere und Handlungsstränge nicht vollständig fesseln, da hier die Bindung fehlte – egal in welche Richtung. Mir ist durchaus bewusst, dass es schwierig ist und es in diesem Teil eher um das Voranbringen der Handlung ging, jedoch „fehlten“ mir die witzigen Situationen, obgleich es die ein oder andere Situation dazu gab.

Weiterhin ist es mir schwer gefallen, dass Widney sich nun mitterweile fast völlig von ihrem Studium „losgesagt“ hat und vieles einfach so hinnimmt. Sei es nun für das „größere“ Wohl oder nicht. Wenigstens etwas Normalität hätte ich gedacht, würde sie sich erhalten wollen. Es passt einfach nicht so ganz zu ihr, ihr komplettes – gerade erst geändertes – Leben wieder zu ändern und irgendwie auch aufzugeben.

Da die letzten Seiten aber nochmal so richtig spannend wurden und ich richtig mitgefiebert habe, bin ich äußerst auf die Emotionen und Auflösung im dritten Teil gespannt. Meine Erwartungen sind gemischt, aber ich hoffe auf eine Achterbahnfahrt!

Reiht sich zu seinem Vorgänger ein, lediglich die Farbe wurde hier geändert und zeigt ein warmes orange. Gefällt mir auf jeden Fall besser, meine Meinung bleibt jedoch wie beim ersten Teil.

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Ein Mittelteil, der zwar die Handlung ausbaute und tiefere Einblicke in die Gemeinschaft der Sicherlträger brachte, aber mich nicht vollständig fesselnd konnte. Auf den letzten Seiten ist dann doch nochmal ordentlich Spannung aufgebaut worden und ich frage mich wie es für Widney, die WG und die Sichelträger weitergeht.

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3 of 5 points (I Liked it)

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Liebe Grüße


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#1:    Rose Snow – 19 – Das erste Buch der magischen Angst

#2:    Rose Snow – 19 – Das zweite Buch der magischen Angst

#3:    Rose Snow – 19 – Das dritte Buch der magischen Angst

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Rose Snow :
Ueber uns neu 1024breit

Hä? Anna? Pfeffer? Rose? Snow?
Wir hören auf all diese Namen.

Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 73 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014  schreiben wir gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Danach folgten noch weitere.

Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.

(Source: rosesnow.de)

Visit their Website »»

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[Gast-Rezension] 19 – Das erste Buch der magischen Angst (Nadine)

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’19 – Das Erste Buch Der Magischen Angst‘

von

Rose Snow..

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Fürchte dich nicht vor der Angst! Entdecke die neue Romantasy Trilogie von Bestseller-Autorin Rose Snow und verbringe eine magische Zeit in New York!

New York ist für Widney ein Neuanfang. Weg von der Familie, weg von unschönen Erinnerungen, weg von dem Schmerz. Dass sie in der neuen Stadt ausgerechnet in einer WG mit skurrilen Regeln landet, hätte Widney jedoch nicht gedacht. Aber nicht nur die Regeln sind seltsam, auch die Mitbewohner verhalten sich eigenartig. Nur ein einziger scheint ihr gegenüber aufrichtig zu sein. Doch obwohl Widney sich von ihm angezogen fühlt, kann sie seine Offenheit nicht erwidern. Denn was hat es mit den schwarzen Raben auf sich, die sie ständig begleiten? Und wie soll sie ihm erklären, dass seit ihrem 19. Geburtstag eine düstere magische Gabe in ihr erwacht ist? “ (Source:amazon.de)

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Und wieder mal ein Buch aus der Feder von Rose Snow. Dass ich ein kleiner Fan vom Autorenduo bin, ist vielleicht schon einigen aufgefallen. Die Mädels schaffen es eigentlich immer mich mit ihren fantastischen Geschichten mitzunehmen und mir eine wohlige Atmosphäre in der neuen Umgebung, mit neuen, aber nicht lange fremden Figuren zu vermitteln.

Dieses Mal geht die Reise nach New York und wir begleiten Widney zu ihrem neuen aufregenden Studentenleben. Doch leider reist sie nicht mit leichtem Gepäck und der Leser merkt schnell, dass es hier nicht nur um eine lebhafte Zeit und Feiern gehen soll, sondern Widney einiges in ihrem alten Leben zurückgelassen hat und sich nun auf mehrere Arten neu orientieren und zurechtfinden muss.

Die Idee die Angst in einem Jugend-YoungAdult-Buch  mit fantastischen Elementen zu thematisieren fand ich sehr spannend und war höchst interessiert, wie sich das gestalten sollte.
Anfangs dachte ich beim Lesen, dass diese Geschichte vielleicht gar keinen Fantasy-Teil benötigt, weil die Figuren und deren Geschichten auch einiges an Material – auch für Angstsituationen, hergeben und ich auf jeden Fall auch so an deren Leben interessiert war.

Die WG-Mitglieder (als Nebenfiguren) zeichnen sich durch auf die ein oder andere Weise charmante Eigenheiten aus – besonders hat mir hier das Experiment mit der Pflanze gefallen, was einem nicht nur ab und an ein Schmunzeln entlocken konnte, sondern mir ganz klar auch den Einstieg und das „Zuhause-Sein“ in der lustig zusammengestellten Wohngemeinschaft erleichtert hat.  Aber auch hier ist nicht alles Friede-Freude, sondern jeder Charakter hat seine eigene Geschichte, die hie und da zu Tage kommt und damit Tiefe bei den Figuren erzeugt, ohne sich dabei in zu vielen Details zu verlieren.

Was mir weiterhin gut gefallen hat, dass es dieses Mal beim Love-Interest, meines Erachtens, weniger um Äußerlichkeiten ging, sondern Charakterzüge und Handlungen vorrangig waren, die hier das Band entstehen ließen – während es natürlich auch das ein oder andere Mal eine sexy-pose oder anreizende Beschreibung gab , aber ohne aufdringlich zu sein. Genau das richtige Maß um den Leser anzuregen.

Was es genau mit dem Fantasy-Anteil aufsich hat und welche Mythologie dahinter steckt, erfahrt ihr am besten wie immer selbst. Ich fand die Idee spannend und interessant, bei mythologischen Aspekten hat man mich eigentlich fast immer. =)

Leider muss ich aber auch dazu sagen, dass dadurch ein wenig die Geschichte „anders“ wurde, da sich der Schwerpunkt auf den fantastischen Anteil verlagert hat und mir manch eine Umsetzung nicht so ganz gefallen hat, wie z.B. die Tatsache, dass Widney ihr Studium äußerst schnell durch diese Veränderungen vernachlässigt. Abgesehen von der Columbia haben wir auch gar nicht viel vom Schauplatz „New York“ mitbekommen, da sich vieles in der WG abgespielt hat. Das ist ansich nicht schlimm, aber wenn man die Chance hat eine Großstadt wie diese als Handlungsplatz auszusuchen, dann ist es schade, dass hier das Potenzial nicht mehr ausgeschöpft wurde und der Leser den Ort nicht wirklich „besucht hat“.  Hier wäre, auch in Verbindung mit dem Fantasieelement, mehr möglich gewesen.

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Ganz stilecht bleibt sich Rose Snow bei der Cover- und Titelgestaltung treu. Vordergründig wie immer eine Zahl, thematisch passend sehen wir die Skyline von New York als Darstellung des Handlungsplatzes. Für den fantastischen Anteil finden wir hier das Raben“maskottchen“ und eine Feder. Das Cover passt auf jeden Fall zur Geschichte, ist für mich aber nicht der absolute Blickfang.

.Ga

Ein guter erster Teil, der die Figuren sympathisch und lebhaft an den Leser bringt, sodass man den Tag leicht mit ihnen verbringen kann. Der fantastische Teil hat auf jeden Fall die Weichen für weiteres Interesse gelegt und ich bin gespannt wie es im zweiten Teil voran geht.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße

#1:    Rose Snow – 19 – Das erste Buch der magischen Angst

#2:    Rose Snow – 19 – Das zweite Buch der magischen Angst

#3:    Rose Snow – 19 – Das dritte Buch der magischen Angst

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Rose Snow :
Ueber uns neu 1024breit

Hä? Anna? Pfeffer? Rose? Snow?
Wir hören auf all diese Namen.

Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 73 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014  schreiben wir gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Danach folgten noch weitere.

Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.

(Source: rosesnow.de)

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[Gast-Rezension] Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln (Nadine)

...Cover von Mein Date mit den Sternen

‚Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln‘

von

Bettina Belitz

Date mit den Sternen #1

 

 

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Die beiden Außenseiter Joss und Maks haben einen Pakt geschlossen: Sie verbringen jede Mittagspause miteinander und halten sich gegenseitig die fiesen Jungs vom Leib. Bisher hat das auch wunderbar funktioniert. Doch eines Tages gehen plötzlich merkwürdige Veränderungen mit Maks vor sich und Joss sieht ihn mit ganz neuen Augen. Als sie auf einer Schulfahrt nach London mitten in der Nacht auf ein mysteriöses Mädchen treffen, werden zwei Dinge sternenklar: Joss wird um ihre Freundschaft mit Maks kämpfen müssen. Und nicht zuletzt haben die Drei einen wichtigen kosmischen Auftrag, der mächtige Gegner auf ihre Spur lockt …

(Source: randomhouse.de)

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Bereits am „ersten Kapitel“ des Buches wartet eine Zeichnung von kleinen Planeten, ganz im Stil des Covers, über der Überschrift „Prolog“, der den Leser in die Geschichte geleitet. Auch in den folgenden Kapiteln wird der Leser mittels kleiner Ornamente und Überschriften in das neue Kapitel eingeladen. Während ich die Symbole durchaus sehr ansprechend fand, haben mich die Überschriften leider nicht überzeugt, da sie mir nicht viel Spannung oder Vorfreude auf die nachfolgenden Seiten versprüht haben.

Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass dies mein erstes Buch von Bettina Belitz ist und ich bereits das ein oder andere Mal auf sie als Autorin aufmerksam wurde durch viele Rezensionen und gute Bewertungen. Dementsprechend hatte ich also auch etwas höhere Erwartungen.

Die beiden Hauptprotagonisten, Joss und Maks, versprechen mit ihren Besonderheiten viele interessante Gesichtspunkte, die zum Teil sehr gut von der Autorin umgesetzt und eingearbeitet wurden, sodass die Charaktere authentisch wirkten. So fand ich es sehr gelungen, wie mit den Allergien und Eigenheiten von Joss und Maks umgegangen wurde. Es wirkte für mich keinesfalls zu überspitzt, sondern fand genügend Raum in der Geschichte um auch Charakterzüge zu erkennen und nachzuvollziehen. Dadurch sind allerdings auch einige voranbringende Handlungen arg nach hinten verschoben wurden und ich hatte zwischenzeitlich etwas Muße die Spannung für mich aufrechtzuerhalten. Die Handlung ist nicht wirklich schnell vorangegangen und auch am Ende lässt sie den Leser zwar mit einem „Cliffhanger“, aber auch mit vielen vielen ungelösten Fragen zurück.  Ein großes Manko war für mich im Verlauf der Geschichte auch die Beziehung, die Joss und Maks zueinander haben. Klar sind beide auf ihre Art und Weise Nerds und vielleicht auch nicht das was andere als „normal“ im Umgang miteinander bezeichnen würden, jedoch ist die Freundschaft der beiden für mich nicht herübergekommen. Und dass nun das Interesse an Maks auf hormoneller Ebene bei Joss steigt finde ich zu ihrem Charakter unpassend und unauthentisch. Warum kreiert jemand eine so „eigene“ Figur um sie am Ende dann doch nur durch scheinbar oberflächliche Äußerlichkeiten ihrer Eigenheit „zu berauben“ und in ein „normales“ Teeniegirl zu verwandeln?! Versteht mich nicht falsch, ich finde es großartig, dass sie sich mehr für Maks interessiert, doch aber bitte nicht, weil er auf einmal besser aussieht?! Kann man das Love-Interest denn nicht anders umsetzen? Sollte die Message nicht eher sein, dass ein Mensch auch interessant sein kann, weil er den anderen versteht und Besonderheiten hinnimmt und man diese Charakterzüge und den Umgang miteinander vielleicht mag? Niemand behauptet, dass das Aussehen völlig egal ist, aber es wäre schön gewesen, wenn das Interesse eher auf die anderen Eigenschaften bezogen worden und das Aussehen nebenrangig gewesen wäre.

Eventuell bin ich hier auch etwas zu streng und kritisch, aber gerade in Jugendbüchern, denke ich, sollte gezeigt werden, dass es weniger auf die Äußerlichkeiten ankommt, sondern auf den Umgang miteinander und dass dieser eigentlich wichtiger ist. Wenn man dann auch noch optischen Gefallen findet, großartig, aber meines Erachtens wird in vielen Büchern heutzutage zu viel Augenmerk auf das Äußere gelegt, während die Figuren doch so viel mehr zu bieten haben und Äußerlichkeiten auch im Nebensatz oder unterschwellig Wirkung tragen können.

 

Absoluter Treffer. Buchtitel und Handlungsbezug sind hier harmonisch gelungen und wirken mit jugendlichem Charme einladend auf die Geschichte.

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Ein ausbaufähiger Auftakt, der mit der Story und den Besonderheiten der Charaktere durchaus besticht, aber der noch mehr Handlungs- und Charaktertiefe benötigt. Vermutlich werde ich auch dem zweiten Teil eine Chance geben und hoffe hier auf mehr Entwicklung auf allen Gebieten. Eine Geschichte muss sich ja immerhin auch aufbauen und entwickeln können.

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3 (I Liked it)

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Liebe Grüße


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#1:    Bettina Belitz – Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln
#2:    Bettina Belitz – Mein Date mit den Sternen – Rotes Leuchten

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Bettina Belitz:Bettina Belitz - München Westpark, Mai 2015 (fotografiert von: Anja Wechsler)

Bettina Belitz, an einem sehr sonnigen Spätsommertag 1973 beinahe in einer Heidelberger Bäckerei zur Welt gekommen, wuchs zwischen unzähligen Büchern auf und verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen alleine genügte ihr dabei nicht – nein, es mussten auch eigene Geschichten aufs Papier fließen.

Nach dem Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin und Freie Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte.

Heute lebt Bettina Belitz umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als Freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und tankt auf dem Pferd oder beim Meditieren neue Energien.


(Source: bettinabelitz.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Random House

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