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[Rezension] Montana Dreams – So wild wie das Leben

German Cover

English Cover

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‚Montana Dreams – So wild wie das Leben‘
von Jennifer Ryan

Montana Men # 2

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Die Weite des Himmels, sanfte grüne Hügel … Noch etwas skeptisch hat Gillian die Einladung ihres Großvaters auf seine Ranch in Montana angenommen. Schließlich ist er ihr völlig fremd. Doch schon bei ihrer Ankunft ist sie sicher: Hier können die Wunden ihrer tragischen Vergangenheit heilen. Wäre da nicht der umwerfend gutaussehende Cowboy Blake Bowden, der neue Teilhaber an der Ranch ihres Großvaters, denn sich zu verlieben gehört nicht zu Gillians Zukunftsplänen.  (Source: Goodreads.com)

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Sofort mit der ersten Szene steigen wir brutal in die Geschehnisse und in das bisher sehr schwierige Leben der Hauptfigur Gillian ein. Groß geworden neben ihren Drogen- und Alkoholsüchtigen Eltern muss sie nicht nur sich selbst durchbringen, sondern später auch noch auf eine weitere Person achtgeben. Solange, bis die Situation eskaliert und sie in Notwehr ihren Vater erschießt und sie anschließend nach einigem Widerwillen bei ihrem Großvater auf einer Ranch abgelegen in Montana leben soll, obwohl sie eine Großstadt-Frau ist.

Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie die Arbeit mit den Pferden liebt, oder es so eine große Ranch ist, die viele (männliche) Mitarbeiter hat. Unter anderem den attraktiven Stellvertreter ihres Großvaters und heißen Cowboy Blake. Tja, und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. ^^

Die Geschichte hat mir eigentlich richtig gut gefallen, nur manchmal war es mir etwas zu übertrieben oder zu kitschig. Besonders Blakes Verhalten und seine Gedanken und super schnelle Liebe zu Gillian und seine Faszination von ihr. Das Buch ist nämlich nicht nur von Gillians Sicht aus geschrieben, sondern auch von Blakes, die sich immer wieder abwechseln, um eine Einsicht in beide Figuren zu bekommen. Das ist etwas, das ich speziell bei Liebesromanen sehr schätze und es mir einfach leichter macht, das gesamte Gefühlsspektrum des Pärchens nachzuempfinden.

Warum das Buch dennoch nicht die volle Punktezahl bekommen hat, lag daran, weil ich Blake zwar mochte, er mir aber viel zu kitschig und zu schnell verliebt war. Er war für mich einfach zu unrealistisch gezeichnet, wo man merkt, dass es eben kein richtiger Mann ist, sondern man weiß, dass er von einer Autorin erschaffen wurde. Und so sollte es ja nicht sein. Man sollte immer das Gefühl haben, diese Person könnte es irgendwo da draußen wirklich geben.

Auch wirkte es für mich mit der Beschreibung der Farm, der Arbeiten und dem ganzen Drumherum nicht echt. Da kam es schon ein paar ‚komische‘ Szenen, bei denen ich das Gesicht verziehen musste und einfach so im realen Leben nicht so sein können. Zb. Kann man ein kleines Tagealtes Fohlen nicht schon mit Apfelstücken füttern. Oder nach einem ganzen Tag bei Pferden und dann nach zwei Stunden abladen der Tiere im Stall, schleicht Blake zu ihr und sie haben Sex oder kuscheln… keine Ahnung. Auf alle Fälle muss der Typ ja mega nach Stall und diesen ‚speziellen‘ Gerüchen riechen. Ich weiß wovon ich rede, ich komme von einer Landwirtschaft, meine Eltern betreiben sie noch immer und das riecht man eben auch *sorry*. Da würde ich nie wollen, das mein Mann zu mir ins Bett krabbelt, nachdem er im Stall war. *no way* 😀 😀 Das waren jetzt nur zwei Beispiele, an denen man zu gut erkennt, dass die Autorin nicht wirklich eine Ahnung von einer Farm/ Bauernhof hat und es sehr verklärt romantisch darstellt. ^^

Außerdem kam am Ende das Drama dazu mit dem Arbeitskollegen, das ich einfach zu krass und auch in dieser Form etwas unnötig fand und dem ganzen einen komischen Beigeschmack gegeben hat. Auch wenn der Epilog dann wieder kitschig schön und okay war. Das perfekte Ende für höherschlagende Frauenherzen. ^^

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Das Cover passt sehr gut für die Stimmung und die Geschichte im Buch. Ich mag den Stil und es macht definitiv neugierig auf den Cowboy. ^^

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Es war eine nette Lektüre für zwischendurch, die man gut bei schlechten Wetter gemütlich auf der Couch lesen kann, um ein wenig den Kopf abzuschalten und sich treiben zu lassen, da man nicht alles ganz so ernst nehmen sollte. Dennoch hinterlässt es ein gutes Gefühl, wie eine kleine Wohlfühl-Auszeit und ist auch schnell und gut zu lesen. Wer nicht zu genau und pingelig ist, hat hier sicherlich eine schöne, romantisch-kitschige Geschichte vor sich.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Montana Dreams – So ungezähmt wie das Land
#2: Montana Dreams – So wild wie das Leben
#3: Her Lucky Cowboy
#4: Stone Cold Cowboy
#5: Her Renegade Rancher
#6: His Cowboy Heart

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Jennifer Ryan:
Jennifer Ryan, New York Times and USA Today bestselling author of The Hunted and McBrides Series, writes romantic suspense and contemporary small-town romances.
Jennifer lives in the San Francisco Bay Area with her husband and three children. When she isn’t writing a book, she’s reading one. Her obsession with both is often revealed in the state of her home, and how late dinner is to the table. When she finally leaves those fictional worlds, you’ll find her in the garden, playing in the dirt and daydreaming about people who live only in her head, until she puts them on paper.
Please visit her website at www.jennifer-ryan.com for information about upcoming releases.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Mitten im Irgendwo

German Cover

English Cover

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‚Mitten im Irgendwo‘
von Roan Parrish

Middle of Somewhere # 1

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Daniel Mulligan ist tätowiert, hart im Nehmen und besitzt eine scharfe Zunge. Seine Unsicherheit versteckt er hinter Sarkasmus. Daniel hat nie irgendwo dazugehört – nicht zu Hause in Philadelphia, bei seinem Vater und seinen Brüdern, die alle Automechaniker sind, nicht an der Uni, wo seine Klassenkameraden von den Ivy League Eliteuniversitäten auf ihn herabgesehen haben. Jetzt ist Daniel erleichtert, eine Stelle an einem kleinen College in Holiday, Nord-Michigan, bekommen zu haben. Er ist jedoch durch und durch ein Stadtmensch und es ist klar, dass diese kleine Stadt nur ein weiterer Ort ist, an dem er nicht dazugehören wird.
Rex Vale klammert sich an seine tägliche Arbeit, um so die Einsamkeit in Schach zu halten: er verpasst seinem muskulösen Körper den letzten Schliff, perfektioniert seine Rezepte und fertigt maßgeschreinerte Möbel an. Rex lebt schon seit mehreren Jahren in Holiday, doch seine Schüchternheit und eindrucksvolle Körpergröße haben ihn daran gehindert, mit den Menschen näher in Kontakt zu treten.
Als sich die beiden Männer begegnen, ist die Chemie zwischen ihnen explosiv. Rex fürchtet jedoch, Daniel könnte nur ein weiterer Mensch sein, der ihn verlassen wird und Daniel hat gelernt, dass jemandem zu vertrauen, eine fatale Schwäche bedeuten kann. Gerade als sie beginnen, die trennenden Mauern, die sie um sich errichtet haben, einzureißen, muss Daniel nach Hause, nach Philadelphia. Dort entdeckt er ein Geheimnis, das alles, was er geglaubt hat, verändert. (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch hatte ich schon sooo lange auf der WuLi, weil mir eine Freundin das Buch schon vor ewig langen Zeiten als eines der besten Gay Romance Bücher empfohlen hat, es aber dann lange nicht auf Deutsch übersetzt wurde. Das hat jetzt zum Glück der Dreamspinner Verlag erledigt, dem ich dafür riesig dankbar bin, auch wenn das Buch anders war, als ich zuerst angenommen habe.

Ich muss nämlich auch gestehen, dass ich ein crazy Fan der Him-Reihe von Bowen/ Kennedy bin und ich dachte, das Buch hier wäre ähnlich vom Schreibstil oder vom Humor her. Jedoch ist dieses Buch hier eindeutig für erwachsenere Leser, was jetzt nicht auf den ganzen Sex in den Büchern beruht, der in beiden ausreichend vorkommt ;), sondern vor allem auf die Stimmung im Buch, der Handlung oder auch der Schreibweise der Autoren. Das schildere ich euch jetzt nicht, um euch von dem Buch abzuschrecken, sondern damit ihr Bescheid wisst. Hätte ich das zuvor auch gewusst, hätte ich mir mit dem Einstieg sicher leichter getan, anstatt meine Erwartungen dann an das Buch hier anzupassen.

Denn das Buch war anders, aber dennoch richtig gut, nur musste ich mich erst hineinfinden in den doch etwas gehobeneren Schreibstil, und daran, dass es eben um ca. 30 bis 35- jährige Männer geht, was ja logischerweise etwas anders ist, als wenn 21-jährige etwas miteinander haben. 😀 So viel dazu.
Daher ja, der Einstieg war für mich etwas schwierig und ich musste mich erst zurechtfinden. Außerdem ist neben der erwachseneren Handlung, in der beide wissen, dass sie schwul sind und es nicht erst zum Outing kommt, sondern sie eben erfahren damit umgehen, auch die Stimmung ‚älter‘ bzw. nicht so humorvoll wie bei der anderen Reihe.
Daniel hat zwar interessante, skurrile, makabre Gedanken, aber ihm merkt man es auch an, dass er ein gebildeter, intelligenter Professor ist, und irgendwie hatte ich bei ihm nie so ein sexy Bild vor Augen. Was vielleicht auch daran liegt, dass er sich nach außen hin zwar als harter Typ gibt, aber eben ein kleiner Lese-Nerd ist und sich auch in der Beziehung / beim Kennenlernen von Rex eher als die ‚Frau‘ gibt. Weiß auch nicht, wie ich das anders betiteln soll. Er war mir eben stellenweise einfach zu weich mit seinen Gedanken und Sorgen, zu ‚weiblich‘ eben, auch wenn das blöd klingt! xD
Im Gegenzug zu Daniel war Rex der durchtrainierte, riesige Lover, den irgendwie alle wollen, obwohl er sich selbst ganz anders sieht und mehr wie der nach außen hin wortkarge Teddybär zum Anlehnen ist.

Gemeinsam waren sie einfach eine tolle Mischung und je weiter ich gelesen habe, desto besser haben mir die Handlung, die Figuren und das Buch gefallen. Besonders als man auch mehr aus der Daniels Vergangenheit erfahren hat und wie er sich immer mehr durch Rex verändert und wieder Vertrauen gefasst hat. Das fand ich toll gemacht und sehr schön.
Tja, und ab der Hälfte hatte mich das Buch vollkommen, nicht nur wegen der zwei Hauptfiguren, sondern auch wegen Daniels bester Freundin Ginger oder Rexs Hund Marilyn. 😀 Einfach unschlagbar und süß die zwei! *g*

Das Ende war dann so riiiichtig schön und hätte man eigentlich nicht besser machen können. Für mich hätte daher das Ende ruhig noch ein paar Seiten länger sein können, um die Zweisamkeit und das, was danach noch kommt, länger genießen zu können. Aber ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen der beiden in Teil zwei oder drei. Zumindest hoffe ich, dass die beiden darin vorkommen werden, auch wenn es andere Hauptpärchen darin gibt. 😉

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Das Cover war nehmen der Top-Empfehlung meiner Freundin eins der Gründe, warum ich es soo unbedingt lesen wollte. Ich bin froh, dass der Dreamspinner Verlag das Cover übernommen hat!

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Eine tolle, zwar etwas ruhigere und gehoben geschriebene Gay Romance Geschichte, über erwachsene Männer, die zwar auf dem ersten Blick total unterschiedlich wirken, aber sich perfekt ergänzen und einem das Herz höherschlagen lassen. Schöne Geschichte, auf die man sich am Anfang zwar einlassen muss, dann aber wirklich grandios wird. Empfehle ich Lesern des Genres nur zu gerne weiter! ❤

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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Liebste Grüße


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#1: Mitten im Irgendwo
#2: Out Of Nowhere
#3: Where We Left Off

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Roan Parrish:
Roan Parrish lives in Philadelphia where she is gradually attempting to write love stories in every genre.
When not writing, she can usually be found cutting her friends’ hair, meandering through whatever city she’s in while listening to torch songs and melodic death metal, or cooking overly elaborate meals. She loves bonfires, winter beaches, minor chord harmonies, and self-tattooing. One time she may or may not have baked a six-layer chocolate cake and then thrown it out the window in a fit of pique.
She is represented by Courtney Miller-Callihan of Handspun Literary Agency.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Dreamspinner Press

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[Rezension] Die Stadt der tausend Treppen

German Cover

English Cover

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‚Die Stadt der tausend Treppen‘
von Robert Jackson Bennett

Die göttlichen Städte # 1

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Einst besaß die Stadt Bulikov die Gunst der Götter – bis diese vernichtet wurden. Die göttlichen Wunder und Schreine sind zerschlagen oder einfach verschwunden. Tausende Treppen führen ins Nichts – ein Mahnmal vergangener Größe. Offiziell ist die junge Shara Thivani Nachwuchsdiplomatin, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Meisterspionin – nach Bulikov geschickt, um einen Mörder zu fassen. Bald beginnt sie zu ahnen, dass es um viel mehr geht und die Götter nicht so tot sind, wie es heißt. (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch und ich hatten es nicht leicht miteinander. Das habe ich bereits auf den ersten Seiten bemerkt, was vor allem an dem hochgestochenen, gestelzten Schreibstil gelegen hat. Nicht nur, dass er mir zu gewollt wirkte, war es deshalb auch extrem mühsam zu lesen. Ich habe für diese Geschichte statt ein paar Tage sogar fast zwei Wochen gebraucht, was für meine Verhältnisse echt untypisch ist.

Zuerst werden einige Kapitel von einem dritten, allwissenden Erzähler geschildert, wodurch man ein klein wenig über die aktuelle Situation dieser High Fantasy Welt bzw. der Stadt Bulikov, die früher Sitz der Götter war, erfährt. Doch die Götter wurden vor Jahrhunderten getötet und seitdem werden die einst göttlich gesegneten Menschen von ihrem Eroberern unterdrückt. Sämtliche religiösen Handlungen und Wörter wurden verbannt und stehen unter Strafe, genauso wie die Geschichte, die Vergangenheit zu den Göttern. Jahrhunderte später treten wir mit Shara in diese Welt, diese Stadt ein, nachdem ein Historiker, ein Professor ermordet wurde. Sie ist historisch bewandert und soll den Mord aufklären. Bald schon merkt Shara aber, dass hier viel mehr im Gange ist, als ‚nur‘ der Mord an dem geschätzten Professor und sie in einem gefährlichen, vielleicht sogar göttlich angehauchten Hornissennest gelandet ist, in das sie herumstochert.

Generell fand ich Shara zwar ganz interessant und ihre Klugheit war bewundernswert – sie war ein wandelndes Lexikon für vergessene Götter und alles Mögliche -, aber sie wirkte auch immer distanziert auf mich. Was daran liegt, dass sie generell ein in sich gekehrter Charakter ist, der sich mehr durch Forschung, Intelligenz definiert und nach außen, wie auch zum Leser hin, wenig Gefühl zeigt.  Ihr zur Seite fand ich Sigrud einfach toll, da er ein ‚Anpacker‘ ist, der handelt und tötet und ausmerzt anstatt lange nachzudenken, dabei aber ein Herz am rechten Fleck hat. Dieses Gespann war interessant und manchmal auch ulkig. Genauso wie ihr Ex-Freund Vohannes. Ich fand seine Unverblümtheit zum restlichen Text, der so hochgestochen und ermüdend war, echt toll und lockerte zum Glück später alles ein wenig auf. Schade, dass es hier nicht mehr gab.

Und trotz dieser drei Figuren, die durchaus mein Interesse wecken konnte, wurde ich nie so wirklich in die Geschichte gezogen, fiel es mir sehr schwer, am Ball zu bleiben, um weiter zu lesen. Erst nachdem ich angefangen habe, die unwichtigen Informationen, diese ganze Info-Dumb zu überfliegen, wurde es für mich besser und die Handlung kam zu tage, die zuvor von zu viel geschichtsträchtiger Erzählungen verschüttet war. Meiner Meinung nach hätte man das Buch rund um 20% kürzen können, straffen und nur das wichtigste behalten, dann hätte man immer noch genug Information und würde nicht total ermüdet lesen, sondern wirklich Spaß an dem Buch haben. Sicher, man merkt, der Autor liebt seine Welt, die er hier mit den Göttern und Kulten usw. erschaffen hat, die auch interessant sein könnte, nur bitte mit einer gänzlich anderen Umsetzung. Oft kam es mir wie Pflichtlektüre, wie ein Lehrbuch vor und nicht mehr wie eine Geschichte, ein Buch, das man als Spaß liest. Und so sollte es nicht sein.

Das Ende war okay für mich, auch wenn ich eine Situation, oder auch zwei, sehr schade fand. Aber da ich nicht vorhabe, diese Trilogie noch weiter zu verfolgen, machen sie mir nicht viel aus. Allen anderen weiterhin viel Spaß auf dieser göttlichen, historischen Entdeckungsreise, die ich mir vor dem Lesen ganz anders vorgestellt hatte.

 

Für mich war das englische Cover eines der Highlight 2016 und auch der Grund, warum ich soo neugierig auf das Buch war. Das deutsche Cover ist dazu etwas phantasielos. *schade*

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Eine pompös aufgebaute, interessant anmutende Welt mit verstorbenen Göttern und verborgenen Mythen, die so viel mehr hätte bieten können. Die Idee war toll und hätte mich packen sollen, doch der Schreibstil und die Erzählweise, die wie ein historisches Lehrbuch wirken, haben mir fast jeden Spaß daran genommen. Die Handlung selbst kommt erst spät zum Vorschein, zieht sich dann schleppend und kommt erst gegen Ende in Fahrt. Daher nur eine Empfehlung für hartgesottene Historien-Fans, die sich nicht an laaangen Erklärungen stören.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Die Stadt der tausend Treppen
#2: Die Stadt der toten Klingen
#3: City of Miracles (dt. Titel unbekannt)

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Robert Jackson Bennett:
Robert Jackson Bennett is a two-time award winner of the Shirley Jackson Award for Best Novel, an Edgar Award winner for Best Paperback Original, and is also the 2010 recipient of the Sydney J Bounds Award for Best Newcomer, and a Philip K Dick Award Citation of Excellence. His fifth novel, City of Stairs, is in stores now.
(Source: Goodreads.com)

Besuche seine Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Gast-Rezension] Dark Wonderland – Herzkönig [Nadine]

..https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Howard_AGDark_Wonderland_03-Herzkoenig_166769.jpg

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Dark Wonderland – Herzkönig‘
von A. G. Howard

Dark Wonderland #3

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Al hat den Angriff beim Abschlussball überlebt, doch ihre Liebsten wurden von Königin Rot entführt. Um sie zu retten, muss Al sich in einem finalen Kampf der Königin stellen, um den Krieg um Wunderland ein für alle Mal für sich zu entscheiden. Dafür muss sie ihre Besonderheit als Netherling endgültig die Oberhand gewinnen lassen – was sie ihre Liebe zu Jeb kosten könnte … Haben die beiden überhaupt eine Chance auf ein Happy End? Oder wird Al sich sowieso für Morpheus entscheiden? Wer wird letztendlich ihr Herzkönig?
(Source: Goodreads.com)

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Ich möchte mich selbst zitieren: „Ein wirklich gelungener […]“ Abschluss „einer Trilogie mit gut durchdachten, schräg – witzigen Handlungen und gut ausgereiften Figuren.“

Ich bin begeistert wie sich die Geschichte einfach immer weiter gefunden hat, die Figuren an Charaktertiefe gewonnen haben und wie alle Elemente am Ende zum großen Ganzen verschmolzen sind.

Mir hat besonders gefallen, dass die Story ihre Elemente behalten und ausgebaut hat und nicht einfach ein Teil verschütt‘ gegangen ist. Damit meine ich, dass bereits im ersten Teil die besondere Bindung zwischen Al und ihren Eltern bestanden hat und diese eine zentrale Rolle bzw. wohl eher die Grundlage für die Geschichte gelegt hat. Daher fand ich es prima, dass dieser Beziehung in jedem Buch auch ein Handlungsplot zugeteilt wurde und sie nicht, wie in vielen Büchern schon gesehen, einfach unter den Tisch gefallen ist, weil das Chaos und/oder Drama der Hauptfigur keinen Platz mehr dafür gelassen haben. Für diese gut durchdachte Storyline also einen sehr großen Pluspunkt.  Aber nicht nur die Bindung zwischen Alyssa und ihren Eltern wurde gut aufrechterhalten, nein,  auch das Beziehungsdreieck hat nicht nachgelassen sondern sogar, meines Erachtens nach, weiter an Fahrt aufgenommen – und ausnahmsweise hat es mich mal nicht gestört! Ich konnte nachvollziehen, warum Al sich nicht vollends auf Jeb einlassen und von Morpheus abwenden konnte. Im Gegenteil, es ist mir manchmal sogar schwer gefallen, noch an Jeb festzuhalten. Ich finde, das ist weitere tolle Kunst der Autorin gewesen – dass man sich gelegentlich genauso zerrissen und aufgewühlt gefühlt hat wie Alyssa.

Die Schauplätze, die wir dieses Mal besuchen dürfen, verlieren keinesfalls an ihrer grotesk charmanten Art und überhäufen den Leser andererseits aber auch nicht mit zu vielen Details. Die Gestaltung der Landschaften hat zum bunten Fantasieren angeregt und mich vollends in die Welt hinter dem Spiegel eintauchen lassen.

Kleines Manko: Ein bisschen unzufrieden bin ich allerdings mit dem Ende. Ich hätte mir die Verteilung der letzten Worte genau andersherum gewünscht…

ACHTUNG SPOILER!

Anstelle, dass Jeb nur noch so kurz abgehandelt und die Zukunft mit Morpheus doch ein wenig ausgeschmückt wurde, wäre es toll gewesen, wenn es genau andersherum beschrieben worden wäre. Warum? Weil es mir, wie oben erwähnt, zwischenzeitlich gar nicht klar war, warum Alyssa noch an Jeb festhält. Das Gefühl entstand gelegentlich, dass es eben nur noch der alte Teil von ihr war, der irgendwie an ihm festhielt. Die Idee dahinter mit ihren beiden Persönlichkeiten etc. war mir bewusst, aber so richtig mit Gefühl und Verstehen rübergekommen ist es  an der Stelle eben nicht. Ich konnte nur verstehen, warum sie Morpheus nicht abschwören konnte und ihn nicht nur als Freund gesehen hat. Das große Zufriedensein oder gar die Freude mit der Entscheidung, die sie getroffen hat, ist bei mir also untergegangen, weil ich das Gefühl hatte, Jeb war dann – so wie zwischendrin auch, eben nur eine Episode.

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Das deutsche und englische Cover zeigen  beide Jeb. Beide „Beititel“ „Ensnared“ und auch „Herzkönig“ – angelehnt an seine deutschsprachigen Vorgänger –  treffen den Inhalt des Buches ziemlich gut. Wer wird es am Ende schaffen Alyssa zu umgarnen und es an ihre Seite als Herzkönig schaffen?! Die farbliche Gestaltung in Rot ist ebenfalls passend, bedenkt man, dass es bei dem letzten Teil auch um das große Finale zwischen Königin Rot und Alyssa geht.

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Eine tolle Trilogie, die mit ihrer verqueren landschaftlichen Gestaltung, charmant- witzigen, aber auch tiefgehenden Figuren eine fantastisch geschriebene Story erzählt, die mit Abenteuer und Romantik besticht , ohne sich dabei in zu vielen Details zu verlieren. Ich war froh, dass ich Wunderland zusammen mit Alyssa, Jeb, Morpheus, Königin Rot und vielen anderen Charakteren besuchen konnte.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Howard)

Morpheus ist genau so elegant und exzentrisch wie ich ihn in Erinnerung habe. Irgendwie hat dieser Ort seine Persönlichkeit nicht zu brechen vermocht. Ich bin so glücklich, dass ich ihn umarmen möchte, da bemerke ich das zornige Blinken der roten Juwelen in den Winkeln seiner Augenmarkierungen. Er klemmt sich den Gehstock unter den Arm und kniet sich mit herabhängenden Flügeln dicht vor mich hin. Zorn verhärtet seine ausnehmend schönen Züge. „Und da hatte ich gehofft, dass ich deine Visage nie wieder sehen würde.“
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„Sag mir die Einzelheiten deines Plans. Ich weiß nämlich, dass du einen haben musst.“ Sein Kinn zuckt. “ Es ist nicht direkt ein Plan. Es ist mehr eine Abmachung.“ „Die mich betrifft, ohne dass ich meine Zustimmung gegeben hätte.“ Ich verenge die Augen. „ Seltsam, wie oft das passiert.“

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Liebste Grüße

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#1: A.G. Howard – Dark Wonderland – Herzkönigin
#2: A.G. Howard – Dark Wonderland – Herzbube
#3: A.G. Howard – Dark Wonderland – Herzkönig

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https://d.gr-assets.com/authors/1325561918p5/5186274.jpgA. G. Howard:
A.G. Howard was inspired to write SPLINTERED while working at a school library. Her pastimes are reading, rollerbla
ding, gardening, and family vacations which often include impromptu side trips to 18th century graveyards or condemned schoolhouses to appease her overactive muse.

SPLINTERED & UNHINGED, books 1 & 2 of her urbanized /gothic Alice in Wonderland series, are now available from Amulet Books. Book 3, ENSNARED, launches 2015.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

 

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an: 

© Random House

 

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[Rezension] Der Kuss der Lüge

German Cover

English Cover

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‚Der Kuss der Lüge‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 1

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Band 1 der Chroniken der Verbliebenen, dem Epos um Intrigen, Lügen und Geheimnisse – endlich auch auf Deutsch zu lesen.
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen …
(Source: Goodreads.com)

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Wieder ein ziemlich gehyptes Buch, das ich klarerweise dann auch unbedingt lesen wollte. Ich meine, schaut euch doch nur dieses Cover an! Wobei ich leider auch schon beim ersten kleinen Kritikpunkt wäre: Auf dem Cover ist eine blonde Frau, man bildet sich bereits dadurch ein vorab-Bild der Hauptfigur und schon auf den ersten Seiten steht dann „meine langen, dunklen Haare…“. Ich weiß nicht, ob ich in diesem Moment hätte lachen oder weinen sollen, aber es hat mich dieses Mal mehr gestört als sonst. 😀

Aber egal, fangen wir mit der Geschichte an, die, um ehrlich zu sein, lange auf sich warten hat lassen. Zwar hat Pearson einen wunderschönen Schreibstil und weiß damit zu verzaubern. Diese Kunst jedoch in Maßen einzusetzen und nicht ständig, gefällt mir persönlich besser, da sonst die Schreibweise schnell aufgeblasen und ‚zu viel‘, wodurch der Lesefluss gehemmt wird. Oder zumindest bei mir. :p Aber nicht nur der zähere Schreibstil hat mich immer wieder eingebremst, sondern auch die anfängliche sehr langsame, zähe Handlung. Einige Zeit kam es mir so vor, als würde die Hauptfigur Lia nur auf Reisen sein. Zuerst zu dem Ort, dann bleibt sie eine Weile dort. Tut dieses Belanglose oder jenes, denkt über Geschichten oder Bücher nach, die auch nicht soo viel zur Handlung beitragen, nur um sich dann wieder auf Reisen zu befinden. Das war wohl auch mein Hauptproblem: Das alles oftmals nur belanglose Szenen aus Lias neuem Leben waren mit gewissen Geplänkel mit zwei Jungs, aber die Haupthandlung wurde dadurch nur minimal vorangetrieben. Gemeinsam mit dem Schreibstil und den ganzen Umgebungbeschreibungen und Geschichten von früher hat es alles extrem langsam und langwierig gemacht. Mir persönlich zu sehr.

Und ja genau, ihr habt vorhin richtig gelesen. Es kommen zwei Männer vor, die Lia den Kopf verdrehen. Zu einem der Prinz, der seine geflüchtete Braut zurückholen möchte. Nun gut, eigentlich ist er deswegen etwas sauer, möchte sie einfach nur sehen und ist deswegen lange Zeit nicht gut auf sie zu sprechen, obwohl er sich ihren Sog nicht entziehen kann. Sie ist eben entwaffnend mit direkter, offener Art, den spitzen Worten auf der Zunge und einer ansehnlichen Verpackung. Deswegen wird auch Kerl Nummer zwei – der Assassine, der sie eigentlich umbringen soll, sofort von ihrem Wesen angezogen. Und der Clou an der ganzen Sache ist dieser, dass zwar hauptsächlich aus Lias Sicht erzählt werden, aber genauso der Prinz und der Assassine kurz ihre Sicht erzählen, wobei man nicht weiß, wer wer ist. Da die Männer im Buch Rafe und Kaden heißen, kann man als Leser selbst mitraten, wer von beiden wer ist. Was ich ganz witzig fand und auch lange Zeit fast der einzige Grund, warum ich überhaupt noch weitergelesen habe. Sonst war wie gesagt lange Zeit nicht viel los… gar nichts, um ehrlich zu sein, außer den Jungs und eben dieser Enthüllung der Identität. Und ich darf sagen – ich lag richig! 😀 *hehe* Alles andere wäre auch zu auffällig und logisch gewesen. Hat die Autorin aber gut gemacht.

Erst bei ungefähr 70% kam endlich eine spannendere Entwicklung und das Rätsel wurde gelüftet. Danach konnte ich auch mitbangen mit Lia und hoffte, dass es gut ausging. Es gab sogar eine Stelle, die hat mir den Atem geraubt und mich fast zu Tränen gerührt. Aber dadurch fühlte ich mich Lia nur verbundener. Sehr schön – auch das Ende, weil man wissen will, wie es weitergeht, obwohl ich anfänglich große Probleme mit dem Buch hatte. Daher doch noch die 3,5 Punkte für den Schluss und das Rätselraten. Man braucht definitiv viel Zeit und Geduld für dieses Buch, aber im Endeffekt zahlt es sich dennoch aus, besonders da ich glaube, dass die Welt und die Mythen noch viel Potential für die kommenden Teile bietet. Man darf also gespannt bleiben.

 

Wunderschönes Cover, das perfekt zur High Fantasy-Stimmung passt. Nur finde ich es sehr schade und am Anfang auch verwirrend, weil ein blondes Mädchen darauf zu sehen ist, anstatt ein dunkelhaariges.

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Ein Buch, das mit einem schönen, aber beladenen Schreibstil und verträumter Handlung aufwarten kann, die sich seeehr langsam entwickelt. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch eine schöne Geschichte, die Potential auf mehr hat, sowie ein wenig etwas fürs Herz, das dezent darüber gestreut wird.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Dt. Titel unbekannt
#4: Dt. Titel unbekannt

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

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[Rezension] Chasing Home – Mit dir allein

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„Chasing Home – Mit dir allein“

von

Abbi W. Reed

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Als Lincoln Hall erfährt, dass sein Vater, den er seit zwanzig Jahren nicht gesehen hat, gestorben ist, überlegt er nicht lange, sondern packt seine Sachen und fährt los. Mitten in der Nacht erreicht er die Farm seines Vaters und staunt nicht schlecht, als ein attraktiver Unbekannter ihn wenig herzlich begrüßt. Chase ist ruppig, übellaunig und verdammt sexy – und sein Stiefbruder …  (Source: Goodreads.com)

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Ich habe bereits ein paar Gay Romance Bücher gelesen und bisher haben sie mir immer sehr gut gefallen. Daher habe ich mich auch schon auf dieses Werk gefreut. Gleich zu Beginn erfährt unser Hauptcharakter Lincoln, dass sein Vater gestorben ist, den er seit er sieben Jahre alt war nicht mehr gestern hat. Nach einigem Hin und Her entschließt er sich doch zur Beerdigung zu fahren, obwohl er selbst nicht weiß warum. Ihn bindet nichts an diesen Mann, der ihn gezeugt hat.
Jedoch muss er bei seiner Ankunft feststellen, dass so einiges nicht richtig war, was er über seinen Vater und dessen Leben Gedacht hat. Auch war er überrascht, nicht nur eine neue Frau seines verstorbenen Vaters zu treffen, sondern auch einen Stiefsohn, bei dessen Anblick er so gar keine brüderlichen Gefühle, sondern ganz andere bekommt. ^^

Und hier haben wir dann auch schon unser Pärchen: Linc und Chase. Wobei Chase ihm zuerst immer nur feindselig gegenübergestanden und Linc angegiftet hat. Nur zögerliche zeigt Chase auch andere Seiten und es kommt, was kommen muss. Sie landen gemeinsam in der Kiste.

Vieles im Buch war vorhersehbar, aber das in solchen Contemporary Romance Büchern ja immer so und stört mich auch nicht wirklich, da es ja nicht um Handlungsspannung geht, sondern um die Gefühle. Teilweise konnte ich schon mit den Figuren mitfühlen aber ich muss zugeben, dass sie doch sehr stereotypisch gezeichnet waren. Zuerst war Linc einer, der keine Bindung eingehen will und nur einmal Sex mit Chase verändert seine gesamte Einstellung und sein Denken. Danach war er für mich zu weich, zu anhänglich und redete viel zu schnell von den großen Gefühlen, obwohl Chase ihm außer bei den zwischenzeitlichen Spielereien die nackte Schulter zeigt. Daher hat Lincoln eher den Part der typischen Frau übernommen, die einen Bad Boy zähmen möchte.

Denn genau so gibt sich Chase – als ziemliches Arschloch, das wiederum die Finger nicht bei sich behalten kann. Ehrliche Gespräche sucht man auf seiner Seite vergeblich bzw. generell. Was ich schade fand. Es war der Fokus viel zu sehr auf die körperliche Anziehung beschränkt, der Rest der Figurengestaltung blieb ein wenig auf der Strecke, weshalb ich auch nicht so wirklich mitfühlen konnte mit den beiden.

Der Schreibstil war gut und schnell zu lesen, allgemein angenehm geschrieben. Auch war die Grundidee richtig gut, aber leider hat die Umsetzung nicht ganz für mich gepasst. Auch wenn das Ende wieder überzeugen konnte und ganz nach meinem Geschmack war. Zwar hat es nicht für mehr Punkte gereicht, aber ich werde die Autorin sicherlich im Auge behalten.

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Finde ich sehr ansprechend und die beiden Hauptfiguren auch sehr gut getroffen.

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Ein nettes Gay Contemporary Romance Buch für kurzweilige Stunden aufgrund des angenehmem Schreibstils und der Kürze.  Die Handlung war okay, auch wenn mich die Figuren leider nicht vollends erreichen konnten.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

 

Abbi W. Reed:
Abbi W. Reed ist das Pseudonym einer jungen, österreichischen Autorin. Seitdem die ersten Harry Potter Fanfictions durch das Netz gegeistert sind, ist sie begeisterte Gay Romance Leserin. Inzwischen schreibt sie selbst in dem Genre und ist nicht davon abzubringen, wieder damit aufzuhören. Zu ihren Hobbys zählen Zeichnen und Gestalten, ihren Kindle mit nicht jugendfreien Inhalten beladen und mit Freunden durch Einkaufszentren spazieren. Sie mag große Katzen, Tee, Rockmusik und bunten Nagellack.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Die wahre Königin

German Cover

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‚Die wahre Königin‘
von Sophie Jordan

Königreich der Schatten # 1

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Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.  (Source: Goodreads.com)

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Eigentlich bin ich ohne jegliche Erwartung in das Buch gestartet. Das einzige, das ich davon wusste, war, dass es ein High Fantasybuch ist und es um ein dunkles Königreich handelt. Außerdem sagte mir der Autorenname schon etwas, obwohl ich ihre anderen Bücher noch nicht gelesen, jedoch viel Gutes gehört habe. Daher wusste ich, sie kann schreiben und neue, fantastische Welten erschaffen – und das hat sie auch hier gemeistert.

Obwohl, so fantastisch ist diese Welt leider nicht, denn die Welt ist in Dunkelheit gehüllt, nur eine Stunde lang zu Mittlicht erscheint kurz die Sonne. Und immer, wenn Dunkelheit herrscht kriechen die Finsterirdischen durch den Erdboden an die Oberfläche, um Menschen aufzusaugen – bizarre Wesen, die schwer zu töten sind und neben der Not der Finsternis, weiteren Schrecken in die Welt bringen. Irgendwie hatte die Idee Ähnlichkeit zur „Das Lied der Dunkelheit-Reihe von Brett, wo ja auch bei Nacht Dämonen aus dem Boden krabbeln.

Diese Welt lernen wir aus den zwei Sichtweisen von einerseits Luna kennen, und andererseits von dem Waldläufer Fowler. Luna lebt seit sie denken kann in einem Turm, mit ihrer Amme und einem Ex-Soldaten, die sich um sie kümmern und ihr alles über die Welt da draußen beibringen, obwohl sie im Turm keiner unmittelbaren Gefahr ausgesetzt sind. Denn Luna hat nicht nur eine besondere Abstammung, sondern auch ein Handicap. Hier muss ich sagen, dass ich es zwar toll fand, wie das am Anfang gemacht wurde, weil ich ‚das‘ überhaupt nicht gemerkt habe. Aber dennoch fand ich es etwas zu unrealistisch beschrieben. Ohne zu viel zu verraten, glaube ich kaum, dass sich Luna mit diesem Handicap derart gut durchschlagen kann, sogar besser noch als andere, außer sie hätte eine magische Fähigkeit, die sie dahin unterstütz. Davon war aber nie die Rede, daher hier auch meine Kritik. Aber ansonsten mochte ich Luna eigentlich ganz gerne und sie hat sich trotz ihrer Abgeschiedenheit nicht komplett naiv verhalten. Dass sie sich gleich relativ schnell in Fowler verguckt und nur noch an ihn denken kann, war ja absehbar, daher ja, einfach zu akzeptieren. 😀

Aber ich muss auch sagen, ich mochte Fowler, obwohl ich die ganze Zeit kein rechtes Bild von ihm im Kopf hatte… was vermutlich auch wieder daran liegt, dass seine Haarfarbe nie erwähnt wurde (oder habe ich das verpasst?). Ich weiß nur, dass er grüne Augen hat. Ansonsten ist er anfänglich aufgrund seiner Geschichte ein ziemlich ruppiger, abweisender Typ, taut aber im Verlauf der Geschichte immer weiter auf. Ich mochte es, dass er trotz seiner Gefühle die meiste Zeit seinen Kopf behalten hat und weiterhin auf die Gefahren Achtgab, was bei Luna nicht immer so war. Außerdem ergaben sie ein schönes Paar und ich hätte gerne mehr und länger etwas davon gehabt, nicht nur auf so kurzen Passagen.

Was mich aber gegen Ende wirklich gestört hat, muss ich jetzt kurz loswerden, daher ab hier SPOILER:

Warum, warum wird Fowler von diesen Finsterirdischen plötzlich unter die Erde in ihr Reich verschleppt und wie kann Luna ihnen dahin folgen??? Ich meine, bis hierhin wurden die Menschen von diesen Dingern einfach immer verspeist und aufgefressen und jetzt auf einmal ziehen sie ihn mit unter die Erde, obwohl er hätte tot sein sollen, nur damit wir eben im zweiten Teil auch noch einen Fowler haben?!? Warum das überhaupt schreiben, geht es nicht eher darum, zurück in die Hauptstadt zu kommen, um den falschen Königin aufzuhalten. Nein, machen wir doch lieber noch einen Abstecher in die sprichwörtliche Hölle, um einen vielleicht noch lebendigen Fowler zu retten. Immerhin wird gerade er als einziger nicht gleich verspeist. Das fand ich total unnötig bzw. einfach schlecht und unlogisch gemacht. Dazu hätte ich vielleicht vorher schon einmal erwähnen können, dass die Finsterirdische hin und wieder (ganz selten oder so) Menschen auch verschleppen. Aber das kam bis dahin nie zur Sprache. Fand ich sehr komisch und diesen Cliffhanger am Ende hat mir einiges an dem Buch zerstört. Sehr schade. :/

 

Ein tolles Cover, das auf mich total faszinierend wirkt und auch super zur Geschichte passt – dass es trotz Dunkelheit eine wunderschöne Blume gibt. Und erst die Form zur Krone ist ein richtiger Hingucker! *thumps up*

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Die Geschichte hat interessant begonnen und auch zwischendurch spannende Stellen gehaben, obwohl es sich manchmal auch etwas gezogen hat und mir die Sache mit Luna leider zu unvorstellbar/ unrealistisch war. Außerdem konnte mich das Ende nicht begeistern zurücklassen, sondern hat mich mit diesem unnötigen Cliffhanger eher enttäuscht, weshalb ich mich etwas vor dem nächsten Teil fürchte. Zwar eine gute Grundidee, die aber an manchen Ecken und Kanten noch etwas besser hätte ausgefeilt werden können. Dennoch ein gutes Buch in diesem High Fantasy YA Genre.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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#1: Die wahre Königin
#2: Rise of Fire (dt. Titel unbekannt)

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Sophie Jordan:
Sophie Jordan took her adolescent daydreaming one step further and penned her first historical romance in the back of her high school Spanish class. This passion led her to pursue a degree in English and History.
A brief stint in law school taught her that case law was not nearly as interesting as literature – teaching English seemed the natural recourse. After several years teaching high school students to love Antigone, Sophie resigned with the birth of her first child and decided it was time to pursue the long-held dream of writing.
In less than three years, her first book, Once Upon A Wedding Night, a 2006 Romantic Times Reviewers‘ Choice Nominee for Best First Historical, hit book shelves. Her second novel, Too Wicked To Tame, released in March 2007 with a bang, landing on the USA Today Bestseller’s List.

(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Wie die Luft zum Atmen

German Cover

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‚Wie die Luft zum Atmen‘
von Brittainy C. Cherry

Elements # 1

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Als Elizabeth nach einem schweren Schicksalsschlag in ihr kleines Häuschen in ihrem Heimatort zurückkehrt, zieht ihr neuer Nachbar Tristan ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er ist geheimnisvoll, sonderbar und scheint mit niemandem etwas zu tun haben zu wollen.
Alle halten sich von ihm fern, und wilde Gerüchte kursieren im Ort, doch auf Elizabeth übt der Fremde eine ungekannte Anziehungskraft aus. Und so sehr Tristan versucht, Elizabeth aus dem Weg zu gehen, kann auch er die tiefe Verbundenheit zu ihr nicht leugnen – schließlich sieht er in ihren Augen einen Schmerz, den er selbst nur zu gut kennt! (Source: Goodreads.com)

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Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich schon im Vorfeld von einigen Freunden und Lesebekannten gehört habe, dass es sehr traurig, emotional und einfach zum Heulen sein soll, was ich ja manchmal echt gerne mag. Ich sage nur: Grey’s Anatomy. 😉
Und ich darf sagen, dass es mir hier am Anfang auch echt so ging, dass ich ein, zwei oder drei Tränchen verdrückt habe, als die Erinnerungen an das, was sie verloren haben, erzählt wurde, oder wenn Elizabeth, eine der Hauptfiguren mit ihrer kleinen Tochter über ihren verstorbenen Dad reden. Oder die Sache mit den Federn… *heul*

Aber Elizabeth ist nicht die einzige, die verloren und gelitten hat, noch immer nicht sie selbst ist. Auch Tristan Cole, das grimmige Arschloch der Stadt, der vor einiger Zeit in das alte Haus von Elisabeth eingezogen ist, in das sie nun nach einem Jahr Trauer, die sie bei ihrer Mutter verbracht hat, wieder zurückkehrt. Doch für Elizabeth Tristan nicht dieses Monstrum, das alle in der Stadt in ihm sehen wollen, da sie etwas in seinen Augen erkennt, etwas, das sie selbst jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde begleitet – der Schmerz, die Zerrissenheit. Er ist genauso zerbrochen wie Elizabeth. Für den Leser ist schon viel früher klar, dass ein Schicksalsschlag aus Tristan den Mann gemacht hat, den er nun nach außen zeigt, da wir von beiden Sichtweisen lesen dürfen, was ich persönlich bei Contemporary Büchern immer sehr toll finde, um beiden näher zu sein, besser mit ihnen mitfühlen zu können. Und Tristans Verlust und in meinen Augen noch viel, viel schlimmer. Ich glaube, daran zerbricht jeder und dennoch kämpft er weiter, auch wenn er glaubt, nur noch eine leere Hülle zu sein.

Eigentlich haben mir die Charaktere ganz gut gefallen, was ich aber nicht ganz verstanden habe, war Elizabeths gleich von Anfang an Besessenheit von Tristan, obwohl er ja wirklich ein Arsch ihr gegenüber war. Seine andere Seite, die, die berührt, kannten ja nur wir Leser wegen seiner Sichtweisen. Genauso habe ich jetzt nicht soo die Punkte gefunden, wie sich auch Tristan relativ rasch in sie verlieben konnte und sobald das passierte, war plötzlich sie diejenige, die sich eher zurückgehalten hat und er war ein richtiger Loveboy, fast schon zu soft und ist zu leicht mit dem Wort Liebe umgegangen. Auch fand ich es befremdlich wie sie sich einige Zeit lang sexuell ‚geholfen‘ haben, um sich an ihre verstorbenen Liebsten zu erinnern. Das kann ich mir beim besten Wille nicht vorstellen. Ein Mensch fühlt sich anders an, riecht und schmeckt anders… da kann ich mir so viel vorstellen und mir vormachen wie ich will und ich würde nicht glauben, dass irgendein anderer Typ mein Mann ist. Sorry, aber das war für mich leider total daneben und auch hier bekommt man dann keine prickelnde Erotik, sondern einfach nur die Tatsache vorgeworfen, dass sie eben jetzt miteinander pennen. Von einer Seite auf die nächste. Das fand ich total lieblos gemacht, wie auch den weiteren Verlauf. Leider. Eigentlich dachte ich hier, dass es zwar am Anfang eine traurige Geschichte ist, man aber dennoch gegen Mitte oder Ende heiße Szenen bekommen – New Adult /Adult eben. Aber die Erotikszenen fand ich nicht besonders prickelnd gemacht und ich konnte auch den Funken nicht spüren.

Tja, so gut, wie emotional die Geschichte auch stark begonnen hat, wurde sie ab der Hälfte leider immer schwächer und schon da war sie nur mehr auf einen 3-4 Sternekurs. Aber dann ist etwas total Irrsinniges mit einem Freund von Elisabeth passiert, was auf ein Drama gefolgt ist, was ich auch schon unnötig fand, besonders nach Tristans ständigem Gerede von Liebe. Aber dann noch das mit Tanner und die Sache dahinter… das war einfach nur total unnötig und hat mir auch den Rest der Geschichte sehr, sehr vermiest. Schade. Manche würden das vielleicht als gewagt gut finden, bei mir ist diese ‚Enthüllung‘ und das Drama darum leider nach hinten losgegangen. Daher auch nur die 2,5 Punkte und deshalb werde ich auch nicht mehr weiterlesen in der Reihe.

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Gefällt mit richtig gut mit dem Bild von Tristan, das perfekt passt. Außerdem steh ich auf Bärte, daher perfekt. 😀 Ich liebe das Cover! ^^

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Das Buch hat sehr stark, emotional und gefühlvoll begonnen und mochte es zeitweise auch echt gerne, aber dann wurde ab der Mitte leider immer schwächer und ich konnte auch keine Funken oder das gewisse Etwas zwischen dem Pärchen fühlen. Das Ende mit dem übertriebenen Drama rund um Tanner war mir dann zusätzlich viel zu oooover the top, was mir das ganze Buch madiggemacht hat. Sehr, sehr schade und daher nur eine bedingte Empfehlung von meiner Seite.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Wie die Luft zum Atmen
#2: Wie das Feuer zwischen uns
#3: The Silent Waters (dt. Titel unbekann)
#4: The Gravity of Us (dt. Titel unbekannt)
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Brittainy C. Cherry:
Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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Pimisbuecher

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