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[Rezension] Die wahre Königin

German Cover

English Cover

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‚Die wahre Königin‘
von Sophie Jordan

Königreich der Schatten # 1

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Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.  (Source: Goodreads.com)

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Eigentlich bin ich ohne jegliche Erwartung in das Buch gestartet. Das einzige, das ich davon wusste, war, dass es ein High Fantasybuch ist und es um ein dunkles Königreich handelt. Außerdem sagte mir der Autorenname schon etwas, obwohl ich ihre anderen Bücher noch nicht gelesen, jedoch viel Gutes gehört habe. Daher wusste ich, sie kann schreiben und neue, fantastische Welten erschaffen – und das hat sie auch hier gemeistert.

Obwohl, so fantastisch ist diese Welt leider nicht, denn die Welt ist in Dunkelheit gehüllt, nur eine Stunde lang zu Mittlicht erscheint kurz die Sonne. Und immer, wenn Dunkelheit herrscht kriechen die Finsterirdischen durch den Erdboden an die Oberfläche, um Menschen aufzusaugen – bizarre Wesen, die schwer zu töten sind und neben der Not der Finsternis, weiteren Schrecken in die Welt bringen. Irgendwie hatte die Idee Ähnlichkeit zur „Das Lied der Dunkelheit-Reihe von Brett, wo ja auch bei Nacht Dämonen aus dem Boden krabbeln.

Diese Welt lernen wir aus den zwei Sichtweisen von einerseits Luna kennen, und andererseits von dem Waldläufer Fowler. Luna lebt seit sie denken kann in einem Turm, mit ihrer Amme und einem Ex-Soldaten, die sich um sie kümmern und ihr alles über die Welt da draußen beibringen, obwohl sie im Turm keiner unmittelbaren Gefahr ausgesetzt sind. Denn Luna hat nicht nur eine besondere Abstammung, sondern auch ein Handicap. Hier muss ich sagen, dass ich es zwar toll fand, wie das am Anfang gemacht wurde, weil ich ‚das‘ überhaupt nicht gemerkt habe. Aber dennoch fand ich es etwas zu unrealistisch beschrieben. Ohne zu viel zu verraten, glaube ich kaum, dass sich Luna mit diesem Handicap derart gut durchschlagen kann, sogar besser noch als andere, außer sie hätte eine magische Fähigkeit, die sie dahin unterstütz. Davon war aber nie die Rede, daher hier auch meine Kritik. Aber ansonsten mochte ich Luna eigentlich ganz gerne und sie hat sich trotz ihrer Abgeschiedenheit nicht komplett naiv verhalten. Dass sie sich gleich relativ schnell in Fowler verguckt und nur noch an ihn denken kann, war ja absehbar, daher ja, einfach zu akzeptieren. 😀

Aber ich muss auch sagen, ich mochte Fowler, obwohl ich die ganze Zeit kein rechtes Bild von ihm im Kopf hatte… was vermutlich auch wieder daran liegt, dass seine Haarfarbe nie erwähnt wurde (oder habe ich das verpasst?). Ich weiß nur, dass er grüne Augen hat. Ansonsten ist er anfänglich aufgrund seiner Geschichte ein ziemlich ruppiger, abweisender Typ, taut aber im Verlauf der Geschichte immer weiter auf. Ich mochte es, dass er trotz seiner Gefühle die meiste Zeit seinen Kopf behalten hat und weiterhin auf die Gefahren Achtgab, was bei Luna nicht immer so war. Außerdem ergaben sie ein schönes Paar und ich hätte gerne mehr und länger etwas davon gehabt, nicht nur auf so kurzen Passagen.

Was mich aber gegen Ende wirklich gestört hat, muss ich jetzt kurz loswerden, daher ab hier SPOILER:

Warum, warum wird Fowler von diesen Finsterirdischen plötzlich unter die Erde in ihr Reich verschleppt und wie kann Luna ihnen dahin folgen??? Ich meine, bis hierhin wurden die Menschen von diesen Dingern einfach immer verspeist und aufgefressen und jetzt auf einmal ziehen sie ihn mit unter die Erde, obwohl er hätte tot sein sollen, nur damit wir eben im zweiten Teil auch noch einen Fowler haben?!? Warum das überhaupt schreiben, geht es nicht eher darum, zurück in die Hauptstadt zu kommen, um den falschen Königin aufzuhalten. Nein, machen wir doch lieber noch einen Abstecher in die sprichwörtliche Hölle, um einen vielleicht noch lebendigen Fowler zu retten. Immerhin wird gerade er als einziger nicht gleich verspeist. Das fand ich total unnötig bzw. einfach schlecht und unlogisch gemacht. Dazu hätte ich vielleicht vorher schon einmal erwähnen können, dass die Finsterirdische hin und wieder (ganz selten oder so) Menschen auch verschleppen. Aber das kam bis dahin nie zur Sprache. Fand ich sehr komisch und diesen Cliffhanger am Ende hat mir einiges an dem Buch zerstört. Sehr schade. :/

 

Ein tolles Cover, das auf mich total faszinierend wirkt und auch super zur Geschichte passt – dass es trotz Dunkelheit eine wunderschöne Blume gibt. Und erst die Form zur Krone ist ein richtiger Hingucker! *thumps up*

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Die Geschichte hat interessant begonnen und auch zwischendurch spannende Stellen gehaben, obwohl es sich manchmal auch etwas gezogen hat und mir die Sache mit Luna leider zu unvorstellbar/ unrealistisch war. Außerdem konnte mich das Ende nicht begeistern zurücklassen, sondern hat mich mit diesem unnötigen Cliffhanger eher enttäuscht, weshalb ich mich etwas vor dem nächsten Teil fürchte. Zwar eine gute Grundidee, die aber an manchen Ecken und Kanten noch etwas besser hätte ausgefeilt werden können. Dennoch ein gutes Buch in diesem High Fantasy YA Genre.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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#1: Die wahre Königin
#2: Rise of Fire (dt. Titel unbekannt)

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Sophie Jordan:
Sophie Jordan took her adolescent daydreaming one step further and penned her first historical romance in the back of her high school Spanish class. This passion led her to pursue a degree in English and History.
A brief stint in law school taught her that case law was not nearly as interesting as literature – teaching English seemed the natural recourse. After several years teaching high school students to love Antigone, Sophie resigned with the birth of her first child and decided it was time to pursue the long-held dream of writing.
In less than three years, her first book, Once Upon A Wedding Night, a 2006 Romantic Times Reviewers‘ Choice Nominee for Best First Historical, hit book shelves. Her second novel, Too Wicked To Tame, released in March 2007 with a bang, landing on the USA Today Bestseller’s List.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] These Broken Stars: Jubilee und Flynn

German Cover

English Cover

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‚These Broken Stars: Jubilee und Flynn‘

von Amie Kaufman und Meagan Spooner

Starbound  # 2 .

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Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.
(Source: Goodreads.com)

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Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass mir damals Teil eins am Anfang richtig gut gefallen hat, ich aber dann mit einer Sache gegen Ende lange meine Probleme hatte. Hier mit Teil zwei war es genau umgekehrt: ich bin total schwer in die Geschichte hineingekommen und ich hatte nicht nur Probleme mit der Handlung, die sich etwas zog. Sondern teilweise auch mit dem Schreibstil oder mit der Umgebung.
Vielleicht bin ich nur pingelig, aber eine schlammige, sumpfige Gegend mit keinem Sonnenschein und ständiger Nässe und dichtem Nebel ist nicht gerade der Ort, wo ich leben wollen würde oder auf Urlaub fahren. 😀 Genau so ist aber der Planet, auf dem die Geschichte spielt.

Und auch die Handlung ist so mysteriös und undurchsichtig wie die Fauna und Flora.  Dass es dann auch noch ein Militär gibt mit einer hübschen Kommandantin und auf der anderen Seite die Rebellen mit einem attraktiven Typen, macht es aber wieder interessanter. Dennoch bin ich wie gesagt nicht richtig reingekommen und gegen dem ersten Drittel hat mich das Buch fast verloren, und ich hätte beinahe abgebrochen. Ich komme nämlich nur sehr schwer mit Handlungen klar, in denen Kinder sterben, schon gar nicht, wenn sie ermordet werden. Daran hatte ich ziemlich lange zu knabbern, auch wenn die Schuld wiederlegt wurde.

Dafür war ich aber später wieder voll dabei und gegen Ende hin wurde es auch richtig spannend. Besonders als Tarver *Herzen in den Augen* aus Band 1 aufgetaucht ist. Trotz seiner geringen Rolle hat ab diesen Zeitpunkt die Haupthandlung, die sich über die ganze Reihe spinnt, mehr Raum bekommen und wir haben endlich ein paar Erklärungen und einen Zusammenhang zu Band eins bekommen. Was ich richtig gut gefunden habe, da vieles aus dem ersten noch offen war, viel zu ungeklärt. Nun wurde einiges beantworten, obwohl noch immer ein paar Fragen offenbleiben. Aber der Zusammenhang macht Sinn, hat mir gefallen und ich verspreche mir daher auch im dritten Band eine logische Erklärung und einen guten Schluss zu dem Ganzen.
Daher ja, trotz einigem auf und ab bei diesem Band, der nicht mein Favorit ist, freue ich mich auf den letzten dritten Teil. Ich bin neugierig was da noch alles herauskommt und welches Ende uns präsentiert wird.

 

Mir persönlich gefallen die englischen Covers viel, viel besser und finde es sehr schade, weil diese nicht übernommen wurden, weshalb ich zu den deutschen auch nicht viel sagen kann.

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Für mich ein typischer zweiter Teil einer Trilogie, der mir etwas weniger als der erste Teil gefallen hat, aber dennoch Potential für den letzten Band gezeigt hat und neugierig auf einen famosen Abschluss macht. Mir gefallen die neuen Ideen, die Andersartigkeit der Reihe und man nie weiß, was wahr und nur Illusion ist. Toll gemacht und ein gutes Buch für YA-Sci-Fi/ Fantasy-Leser!

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße


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#1: These Broken Stars: Lilac und Tarver
#2: These Broken Stars: Jubilee und Flynn
#3: These Broken Stars: Sofia und Gideon

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Amie Kaufman:
Amie Kaufman is the New York Times bestselling co-author of Illuminae (with Jay Kristoff) and These Broken Stars, This Shattered World, and Their Fractured Light (with Meagan Spooner.) She writes science fiction and fantasy for teens, and her favourite procrastination techniques involve chocolate, baking, sailing, excellent books and TV, plotting and executing overseas travel, and napping.
She lives in Melbourne, Australia with her husband, their rescue dog, and her considerable library. She is represented by Tracey Adams of Adams Literary.
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Königin der Finsternis‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 4

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Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin … (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch, dieses Buch hat es mir echt schwergemacht, an der Stange zu bleiben. Fast ganze zwei Wochen haben ich für diese Geschichte gebraucht, was schon einiges aussagt, obwohl ich sonst bei gleich dicken Büchern nur 2-4 Tage brauche, wenn ich mitgerissen, gefesselt und vollkommen in der Geschichte bin. Was – wie ihr nun annehmen könnt – hier leider nicht der Fall war.

Besonders das erste Drittel/ oder erste Hälfte hat mich sehr mit dem Buch, vor allem mit den Charakteren bzw. mit Aelins Sichtweisen hadern lassen. Ich fand diese ganze Sache mit Chaol / Rowan unter allem Niveau und kann es der Autorin nicht verzeihen, dass sie ganz einfach in den ersten Bänden Charaktere erschafft, nur um später selbst darauf zu kommen, dass sie eigentlich lieber einen anderen Love-Interest hätte und meinen geliebten Chaol zu einem unentschlossenen, wütenden, idiotischen Typen macht, nur damit alle Rowan ach so toll finden, sobald er eine Rolle für Aelin spielt. Man will ja nicht, dass Anhänger bei Chaol bleiben. *grummel*
Außerdem hat mich dieser ganze Streit zwischen Aelin und Chaol zu Beginn und ganz, ganz lange Zeit so dermaßen aufgeregt. Die beiden haben viel durchgestanden, erlebt und sind gewachsen und dann verhalten sie sich beide wie die größten Idioten oder die kleinsten Kinder. Ich konnte einfach nur den Kopf schütteln und war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen oder gegen die Wand zu knallen. Und dann plötzlich gegen Ende des Buches haben sie ein vernünftiges, klärendes Gespräch, verstehen sich auf einmal wieder blendend, nur eben als Freunde – aber ohne dass etwas Wichtiges passiert wäre, einfach nur so… na ja, damit man wohl die Leser zufriedenstellt oder keine Ahnung.

So wie die Sache mit Aelin/ Chaol angegangen wurde, so war auch manch anderes, also so gestelzt und absolut konstruiert – dass es überhaupt nicht echt wirkte. Man hat sofort immer gemerkt, warum Maas das jetzt so schreibt, bzw. die Charaktere das machen lässt – um sie zu einem bestimmen späteren Punkt hinzu bekommen, den sie haben mochte. Doch in einem Buch sollte das fließend geschehen, in der Handlung passend und wie gesagt, eben nicht konstruiert und so, dass es der Leser merkt, was der Autor vorhat. 😀 Sorry, aber ging hier gar nicht.

Was auch nicht ging und mir noch immer sauer aufstößt, ist diese ganze Caeleana / Aelin Verherrlichung. Was will Maas?? Ihr Figur einen Tempel/ Schrein / Kirche bauen und sie zur Göttin machen?? Denn falls nicht, dann merkt man das in ihrem Buch nicht, denn da beten Aelin alle an. Sie ist einfach die BESTE immer und überall, ist so richtig kick-bad ass und sieht dabei immer sooo heiß aus, dass sich alle männlichen Vertreter der Gattung Mensch oder Fae – total egal – in sie vergucken. Ich meine, hallo, sie ist ja immerhin auch sooo heiß, kein Wunder also… *würg*
Und was ich auch absolut nicht verstanden habe, war, warum jetzt plötzlich ihr erster Geliebter Sam (den sie mit 16 oder so hatte und der erste von vielen war…) jetzt wieder so ein großes Thema war, bzw. seine brutale Ermordung und all ihre zerplatzten Träume mit ihm?? WARUM? Nur damit wir jetzt auch noch Mitleid mit Aelin haben oder wie?

Tja, wie gesagt, diese ganze Aelin/ Rowan/ Chaol Sache war nichts für mich und daher auch die 1,5 Punkte Abzug. Der Rest muss ich aber sagen hat mir dann doch wieder gefallen. Vor allem die Sichtweisen von der Hexe Manon oder von Dorian und auch Elide. Die drei haben einen Softspot in meinem Herzen und ich finde Manons Wandlung genial und freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Außerdem konnte die Schreibweise wie immer überzeugen und ich mochte auch das letzte dritte des Buches viel mehr als den Anfang. Daher werde ich nun doch noch in der Reihe weiterlesen, muss aber gestehen, dass ich das hauptsächlich für die Nebenfiguren mache, was doch ein wenig schade ist. Jedoch hoffe ich, dass diese Aelin – Anpreisung im nächsten Band etwas moderater präsentiert wird, damit man es dennoch halbwegs angenehm lesen kann. Die Daumen sind also gedrückt für Band 5! 🙂

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Wie immer passendes Cover, wenn man die Herkunft von Aelin kennt.

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Die erste Hälfte konnte mich besonders aus Aelins Sichtweise nicht überzeugen, zum Glück wendete sich das Buch etwas und wurde auch zusehends spannender. Außerdem wurde oft von anderen Nebenfiguren erzählt, die mir bereits ans Herz gewachsen sind und auch der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Ein High Fantasy Buch, das ich wohl nicht jedem empfehlen würde, aber wenn man sich mit Aelin arrangieren kann und geduldig ist, wird es doch lesenswert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

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# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers
# 4 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Königin der Finsternis
# 5 : Sarah J. Maas – Empire of Storms
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© dtv Verlag

 

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[Rezension] Die silberne Königin

German Cover

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‚Die silberne Königin‘

von

Katharina Seck

 

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Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst – (Source: Goodreads.com)

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Ich gestehe, ich hatte keine Ahnung auf was ich mich bei diesem Buch einstellen muss. Daher war ich dann auch etwas überrascht und nicht sonderlich begeistert, weil es eine Geschichte in der Geschichte gab. Manche mögen das, ich persönlich kann leider weniger damit anfangen, weil dadurch die Handlung bei beiden Geschichten nur stockend vorankommt, wie auch hier.

In diesem Buch lesen wir von Emma, die in einer winterlichen Welt lebt, die anfänglich mit kristallinem Schimmer wunderschön erscheint, aber rasch zeigt, wie grausam und todbringenden dieses Leben ist. Denn die Kälte und der Schnee werden immer schlimmer und der Sommer, sowie Jahreszeiten sind bloß Legenden aus einer früheren Zeit.  Erst Emma kann vielleicht etwas daran ändern, wenn sie zum Gewissen des gefühllosen König durchdringt, der sein Volk dem Verhungern und Erfrieren überlässt. Wie sie das versucht? Mit einer Geschichte, eine, deren Anfang sie von ihrer Chefin in der Chocolaterie erzählt bekommt.

Zum Glück war aber der Schreibstil wirklich wunderschön und hat mich gleich auf den ersten Seiten berührt. Auch endete zu meiner Freude irgendwann die Geschichte, die Emma erzählt hat und danach konnte die Spannung für mich besser aufgebaut und gehalten werden. Zuvor gab es leider immer wieder längere Passagen, die zäher und langwierig zu lesen waren.  Auch die Romanze lässt sehr lange auf sich warten und wenn dann noch nur ein wenig Action dazu kommt, tue ich mir ganz einfach schwer,  mich in einer Geschichte zu verlieren. Daher wohl eher ein Buch für Fans solcher Konstellationen, mich konnte es wie gesagt nur bedingt erreichen.

Dennoch mochte ich die meiste Zeit Emma und konnte ihre Gedanken und Verhalten nachempfinden. Genauso hat mich das Ende wieder zufrieden gestellt und gab mir dann doch noch, was ich mir von Büchern erhoffe: etwas fürs Herz. Und was mir absolut gut gefallen hat, war die Moral/ die Botschaft des Buches, dass man immer die Kraft hat, sich zu ändern und Verzeihen eine einmalige Tugend ist. Auch die liebe zu Geschichten und Wörtern kommt wunderschön zur Geltung! *like*

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Das Cover ist unglaublich passend zur Geschichte und sie zeigt wunderschön die silberne Königin, von der Emma erzählt.

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Ein Buch das mit seinem Schreibstil, einer netten und freundlichen Hauptfigur sowie der Stimmung und der Liebe zu Geschichten und dem geschrieben Wort bei mir punkten konnte. Dennoch wegen der Geschichte in der Geschichte und der lange fehlenden Romanze kein Page-Turner. War mir persönlich zu langsam, dennoch gut für Genre-Liebhaber.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Katharina Seck:
Katharina Seck wurde 1987 in Rheinland-Pfalz geboren. Sie wuchs in einer mittelalterlichen, von einem Schloss gekrönten Kleinstadt im Westerwald auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Zisterzienserabtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre dieses Ortes fand in der Beschreibung der malerischen Stadt Silberglanz auch Eingang in ihren Fantasy-Roman „Die silberne Königin“. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck in einer Gemeindeverwaltung und ist dort für die Redaktion der Kommunalzeitung zuständig.
(Source: luebbe.de)
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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an netgalley und:

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[Rezension] Haus der tausend Spiegel

German Cover

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‚Haus der tausend Spiegel‘

von

Susanne Gerdom

 

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Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss …  (Source: Goodreads.com)

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Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Denn ich hatte schon so eine Vorahnung dass ich es mit dem Buch schwer haben würde. Es hat gut angefangen mit der Hauptfigur Annik, einer jungen Hexe, die beim normalen Volk einen Sommerjob als Kindermädchen antritt. Doch sie weiß, dass es keine gewöhnlicher Job ist, da er etwas mit ihrer Aufnahmeprüfung für die magische Universität zu tun hat.

Das ist auch der Grund, warum sie wohl forscher und anders gegenüber dem strengen Chef Gabriel van Leuwen auftritt und ihre Zunge nicht im Zaum halten kann, wenn es um ihren Schützling, dem fünfjährigen Elias geht. Ein Kind, das sehr verstört ist, in einem großen Koffer lebt und nur schwer zu erreichen ist.

Das ganze Setting ist gruselig, sehr gespenstisch angehaucht, was ich auch ganz interessant gefunden haben. Es war das Gefühl von ‚Das Geheimnis des Dorian Gray‘ oder von ‚Die Frau in Schwarz‘ omnipräsent. Leider wusste ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent, in welcher Zeit die aktuelle Geschichte von Annik spielt. Es werden Jeans erwähnt und normale Shirts, also könnte es die Jetztzeit sein. Dann wieder könnte man auch glauben es spielt vor uns oder später. Genauso der Handlungsort war mir lange Zeit nicht klar, erst gegen Ende habe ich Antwerpen gelesen.

Leider wird auch nie auf das Hexensystem eingegangen. Man kann nur erahnen, wie zb. aus beiläufigen Bemerkungen, dass es wie in den Anfängen der Nazi-Zeit war, in der die jüdischen Einwohner mit einer sichtbaren Armbinde durch die Stadt gehen mussten, so wie sich hier Annik auch als Hexe zu zeigen geben muss.
Aber das war alles, zusammen mit der kurzen Information zur Uni, an die Annik gehen möchte – sonst nichts. *leider*

Der Rest/ die Hauptgeschichte spielt in dem imposanten Herrenhaus der van Leuwen. Dort passieren immer wieder unerklärbare Dinge, gruselige Szenen wechseln sich ab und ganz eigene Figuren treffen auf Annik – die Verwandten von Gabriel. Was es mit diesen Verwandten auf sich hat, ist mir leider schon bei einem Drittel des Buches bewusst gewesen, nur der Grund war bei mir ein anderer, als es dann präsentiert wurde und hat mich dann als eigenständige Tatsache überrascht.

Dennoch war es leider kein Buch für mich, nicht einmal die in meinen Augen nicht vorhandene Romanze konnte daran etwas ändern. Ich fand es eher etwas befremdlich wie sich Annik im Dunklen von einem Fremden, den sie nicht einmal sieht, wie verzaubert küssen lässt oder dass sie romantische Gefühle von 0 auf 100 für einen griesgrämigen Chef entwickelt. Sicher hatte Gabriel immer wieder diese kurzen Momente, in denen seine gute Seite zum Vorschein kam, aber daraufhin gleich verliebt in ihn zu sein… so ohne Grund und viel Zeit miteinander? Nun ja, jedem das seine 😉

Was ich jedoch süß und toll fand war, wie Annik mit dem kleinen Elias umgegangen ist. Oder generell der kleine Junge. Genauso der magische Begleiter von Annik war richtig knuffig und erinnerte mich an Gwens Wasserspeier Xemerius aus der Edelsteintrilogie. ^^

Das vermeintliche Ende hat mich dann wieder etwas zufriedener gestellt, jedoch hätte ich mir hier viel mehr Information gewünscht. Es wird einem einfach präsentiert, ohne logischer Erklärung, warum es jetzt so gekommen ist. Das hat es mir dann doch etwas verleidet, obwohl es sonst schön hätte sein können. *schade*

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Das Cover ist unglaublich toll und hat mich auch erst auf die Geschichte neugierig gemacht, gleichzeitig verrät sie leider bereits zu viel.

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Eine gute Grundidee mit schönen Gruselszenen, wunderschönem Schreibstil und eigentlich tollem Setting, das mich hätte begeistern können, wenn die Umsetzung etwas mehr nach meinem Geschmack gewesen wäre und mehr Information gegen Ende gegeben worden wäre. Hier wurde man doch etwas in der Luft hängengelassen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Susanne Gerdom:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.
(Source: random house.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Gast-Rezension] Herz aus Nacht und Scherben (Nadine)

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‚Herz aus Nacht und Scherben‘

von

Gesa Schwartz

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„Seine Augen waren wie eine Frage, deren Antwort sie ersehnte und zugleich fürchtete, und sie spürte instinktiv, dass ein einziger Schritt auf ihn zu sie ins Bodenlose führen würde … ein einziger Schritt, der alles ändern konnte, was sie zu sein glaubte.“
In Venedig gerät die siebzehnjährige Milou in die Welt der Scherben: das Reich der verlorenen Gedanken, der zerschlagenen Träume, der unvollendeten Geschichten und vergessenen Wünsche. Auf der Suche nach spurlos im Nebel verschwundenen Menschen verliebt sie sich in den mysteriösen Rabenwandler Nív, doch sie weiß: Seine Welt ist nicht für sie bestimmt. Und mit jedem Augenblick zieht das Reich der Scherben sein Netz enger …
(Source: lovelybooks.de)

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Puh, Leute..ich kann euch gar nicht sagen wie lange ich an diesem Buch gelesen habe.
Es lag nicht daran, dass es schlecht oder gar uninteressant war, aber ich konnte mich vom Schreibstil der Autorin einfach nicht fesseln lassen. Es war stellenweise, vor allem am Anfang, wirklich schwierig mich in die Geschichte einzufinden. Das lag wahrscheinlich daran, dass die Autorin die Geschichte, meines Erachtens, sehr malerisch, in sehr vielen und vor allem langen Nebensätzen, beschrieben hat.

Die Hauptfigur, Milou, gerade frisch in Venedig angekommen, schlendert – erinnerungsschwelgend, durch die Gassen, auf dem Weg zu ihrer Großmutter. Wir erfahren dabei, dass sie aktuell bei ihrem Onkel lebt, aber ihre Kindheit in Venedig mit ihren (verstorbenen) Eltern und bei ihrer Großmutter, sowie dem Buchladenbesitzer Frederico verbracht hat. Obgleich die Hauptfigur mit diesen Schilderungen und Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit dem Leser näher gebracht werden soll, ist es mir recht schwer gefallen sie gleich richtig liebzugewinnen. In den Beschreibungen sind einfach so viele, wirklich lange Nebensätze, dass bei mir vieles einfach untergegangen ist. Oft habe ich den Anfang des Satzes vergessen oder aber durch Beschreibungen dieser Art einfach vieles überlesen, weil es zu langatmig und leider uninteressant wurde. Ich habe versucht es damit ein Einklang zu bringen, dass Milou selbst eine sehr träumerische Person ist und es so verständlich ist, dass auch die Ausführungen entsprechend detailreich und farbig, beschrieben werden, aber insgesamt ist mir dadurch der fesselnde Lesecharakter abhanden gekommen.

Der Plot der Geschichte ist eigentlich ein recht interessanter und verspricht viel Abenteuer. Denn in Venedig kommt des Nachts ein undurchdringlicher Neben auf und es verschwinden spurlos Kinder, an die sich auch am nächsten Tag keiner mehr zu erinnern scheint – außer Milou. Sie selbst ist einige Male in den Nebel geraten, in dem sie schattige und grausige Gestalten gesehen hat und denen sie nur knapp mit Hilfe eines Unbekannten entkommen konnte…

An Spannung sollte es hier also nicht scheitern, aber bis die Geschichte weiter an Fahrt aufnimmt, kamen wieder viele Beschreibungen und so zog es sich etwas bis die Handlung voran ging.

Fesselnder wurde die Geschichte für mich als der Unbekannte aus dem Nebel, Niv, Milou wieder einmal rettet und ihr von der Scherbenwelt berichtet. Eine Welt, die parallel zu der unseren existiert, geschaffen aus menschlichen Träumen und Ideen, die einst den Menschen auch bekannt war und die sie besuchten, bis sie sie irgendwann vergessen haben. Es gibt nur noch wenige Menschen, die die Gabe besitzen zwischen beiden Welten zu wandeln, so wie Milou. Niv erklärt ihr außerdem was es mit dem Nebel und den Gestalten darin auf sich hat (ich möchte hier nicht zu viel verraten) und so macht sich Milou als „Wanderin“ auf in die Scherbenwelt, um Dinge dort zu richten und den allseits bekannten Palla D’hey zu suchen, der verschwunden ist, aber der Einzige zu sein scheint, der ihr helfen kann.

Die Schauplätze der Scherbenwelt werden bei Milou‘s Suche ebenfalls sehr detailiert und häufig vergleichend zum Venedig unserer Welt beschrieben – was mich, leider, manchmal echt genervt hat, weil es meinen Lesefluss gestört hat. Weiterhin hat mich diese Welt gelegentlich an das etwas verdrehte, gute alte Wunderland erinnert und genauso war auch der Schreibstil in diesen Passagen. Trotzallem war die Scherbenwelt eine interessante Schaukulisse!

Was mir in der ganzen Geschichte jedoch gefehlt hat waren tatsächlich Dialoge! Man erfährt so viel über Nebensätze und in unendlichen Beschreibungen, dass das, was (mir) Figuren wirklich nah bringt, Gedanken und Gespräche, einfach selten zu finden waren.

Obgleich mit der Großmutter und Frederico wunderbare, herzensgute und liebe Figuren erschaffen werden sollten, sind sie mir zu passiv geblieben. Wenn man immer nur etwas über eine Person erfährt, indem eine andere etwas in Erinnerungen über sie berichtet und diese Erinnerung dann noch mit so vielen Details geschmückt ist, dann ist es mir einfach zu weit weg.

Dementsprechend ist mir auch die Beziehung, die sich zwischen Milou und Niv entwickelt etwas schwer gefallen zu verstehen und das charmante Hoffen, was man als Leser hat, hat sich nur schwer eingestellt. Außerdem waren mir die Hindernisse, die die Autorin geschaffen hat, manchmal etwas zu gekünstelt gesetzt, sodass  es Niv, gelegentlich, nicht authentisch wirken ließ. Schade, denn er hätte dunkel und geheimnisvoll wie er ist, sicher sehr viel Potenzial gehabt.

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Das Cover ist einfach wunderschön und passt prima zum Titel! Auch wenn ich mir Milou etwas anders vorgestellt habe, finde ich die Schatten und die grau-schwarze Farbgebung sehr gut getroffen.

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Ein Buch mit einer wirklich interessanten Geschichte, die sich für mich allerdings in zu vielen malerischen Details, durch viele und lange Nebensätze, verliert. Die Handlung wird damit unnötig in die Länge gezogen, obwohl so viele Ideen da sind, dass sie es nicht gebraucht hätte. Die Figuren erscheinen durch wenige Dialoge und den vielen Beschreibungen eher distanziert, weshalb ich leider nicht so richtig mit ihnen warm geworden bin. Ich denke, dass dieser farbige Schreibstil, leider, einfach nicht mein Ding ist und diese wirklich sehr subjektive (schlechte) Bewertung nur mir als Kunstbanausin nachzusehen ist.

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1,5 of 5 points – (not my taste)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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Gesa Schwartz:https://i1.wp.com/www.gesa-schwartz.de/App_Themes/Floral/Images/potrait_wide.jpg
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen. (Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Rezension] Dämonentochter: Verzaubertes Schicksal

German Cover

English Cover

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‚Dämonentochter:
Verzaubertes Schicksal‘

von Jennifer L. Armentrout

Convenant # 5

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Alex ist nach ihrem Kampf gegen Ares schwer gezeichnet. Doch sie muss noch einmal in den Krieg gegen den Gott ziehen, denn nicht nur die Covenants stehen vor der Vernichtung – Ares verwüstet die ganze Welt und will die Menschheit versklaven. Da erhält Alex Hilfe von völlig unerwarteter Seite. Manchmal muss eine Liebe eben stärker sein als der Tod …
(Source: Goodreads.com)

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Lange haben wir auf den Abschluss dieser Reihe warten müssen und ich muss gestehen, nach so langer Zeit war ich zu Beginn doch etwas verwirrt und überrumpelt von der Handlung, da ich nicht mehr ganz genau wusste, was im vorigen Band passiert ist. Aber Armentrout lässt geschickt immer wieder unter der Handlung kurz Infos im Text aufpoppen und erinnert uns an die vorherigen Ereignisse, ohne damit zu überladen oder uns zu langweilen. Das fand ich richtig gut gemacht.
Genauso gibt es wieder dieses prickelnde hin und her zwischen Alex und Aiden. Man möchte meinen nach allem, was die beiden schon haben durchstehen müssen, wäre sowas nicht mehr möglich: keine Unsicherheit, keine Eifersucht und dergleichen. Doch Armentrout schafft es dennoch irgendwie. Mehr verrate ich jetzt nicht dazu. Selbst lesen! 😉

Die Handlung generell war am Anfang etwas langsam, in dem nicht soo viel passiert ist, wurde dann aber spannender und auch magischer/ göttlicher. Zwar kann ich nicht immer mit allen göttlichen Vorstellungen, wie hier beschrieben etwas anfangen, wie den Darstellungen der Götter oder der Unterwelt, aber dennoch fühlte ich mich unterhalten.

Und Alex war wie immer Alex.  Zumindest ab dem ersten Drittel, davor war sie etwas anders, hatte aber seinen Grund. Zwar ist Alex nicht mein allerliebster Charakter mit ihrer übertrieben, aufmüpfigen Art, aber das ist mir lieber, als ein schüchternes Mäuschen. Dafür ist Aiden- Aiden Baby- genau mein Fall. Er ist wie immer ernst, verantwortungsvoll, sexy mexy und an den richtigen Stellen auch witzig und stur. Finde es erfrischend auch mal von dem Good Guy zu lesen, anstatt von den Bad Guys zugemüllt zu werden.
Bei den Nebencharas ist Deacon mein absoluter Liebling. Er ist einfach unglaublich witzig und hebt die Stimmung, selbst wenn sie am Boden liegt. *hehe*
Und Seth, tja, zu dem kann ich ohne zu spoilern nicht viel sagen. Doof :/ Zwar habe ich damit nicht mehr gerechnet, es aber erhofft.

Tja, und der Handlungsverlauf hat am Anfang etwas dahin geplätschert, wurde dann aber besser und wieder spannender. Alles spitzt sich immer mehr zu. Kampf, Tote und alles nur um zu dem bösen Gott Ares zu kommen. Ich finde es immer schwierig: so ein Ende einer langen Reihe, wenn der Final Battle kommt, worauf alles bis zu diesem Zeitpunkt hingearbeitet hat. Ehrlich gesagt kann man da fast nur verlieren, nur die wenigsten Autoren schaffen es, den Bösewicht so umzunieten, damit man als Leser im Anschluss das Gefühl hat, ‚ja, genau so musste das sein.‘  Meist geht es einfach zu leicht, zu unkompliziert. .. Aber auch nur, weil der Böse zuvor viel zu bombastisch, zu mächtig und unzerstörbar beschrieben wird. Und dann ist er es eben doch nicht.
Zb auch der Titan im Buch. Zuerst reden alle davon wie gefährlich und wie böse er ist und dann geht er nach seiner Erweckung bloß mit … saufen und in einen Strip-Club!?? Uhuuu, seeehr böse, Mann! Also ja, ich hoffe ihr versteht was ich meine? Das war daher für mich ein kleines Minus im Buch.

Das zweite Minus liegt am kompletten Ende, aber Achtung ab hier Spoiler!!!

Also wenn der Tod so aussieht, wo im Prinzip fast alles so ist wie im Leben, also mit Wii-Spielen, Sex, Essen und bla bla … Na ja, ich weiß nicht, ob da jeder mit dem glücklich werden würde. Diese Alternative würde ich mir nicht wünschen. Genauso hat mich diese Ambrosia-Sache gestört. Sicher ist es toll,  dass sie wieder leben kann und auch mit Aiden zusammen sein, aber plötzlich ein Halbgott sein und ewig leben? Neee, Das würde ich mir auch nicht wünschen und schreit außerdem nach Twilight Happy End.  Das waren meine Kritikpunkte, ansonsten war es wie gewohnt gut.

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Wir die Cover zuvor im gleichen Stil, den ich ganz okay finde.

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Eine weitere Reihe geht zu Ende, die ich mit etwas Wehmut, aber auch Freude beende. Die Reihe war ein auf und ab für mich, mit guten Teilen/ Stellen, aber auch mit schlechteren. Zwar werde ich wohl wieder zu einem Armentrout Buch greifen, aber irgendwie bin ich jetzt trotzdem froh, mal eine Pause zu bekommen. Eine Empfehlung für Leser von Jugendbuch Urban Fantasy, die griechische Mythologie als Thema mögen.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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0,5 Jennifer L. Armentrout – Daimon (Short Story)
#1: Jennifer L. Armentrout – Verbotener Kuss
#2: Jennifer L. Armentrout – Verlockende Angst
#3: Jennifer L. Armentrout – Verführerische Nähe
3,5 Jennifer L. Armentrout – Elixir (Short Story)
#4: Jennifer L. Armentrout – Verwunschene Liebe
#5: Jennifer L. Armentrout – Verzaubertes Schicksal
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Snapshot] Ready Player One

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Ready Player One‘
von Ernest Cline

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich bin mit relativ hohen Erwartungen in das Buch gestartet, weil meine Freundin Anja so von dem Buch geschwärmt hat und wir normalerweise auf der gleichen Lese-Wellenlänge sind. Hier hat es nicht ganz geklappt, obwohl es auch nicht schlecht war. Nur waren bei dem Buch zu viele Verweise und Anspielungen auf die Achtzigerjahre (Serien, Filme, Musik,…), was die Handlung verlangsamt hat und ich nicht alles verstanden haben. Vielleicht bin ich für das Buch auch noch einen Tick zu jung. *yeah* 😉
Es ist eine Computer-Dystopie, in der die unreale Welt das Rettungsboot vieler verlorener Seelen ist, die fast ausschließlich ihr Leben in diesem Cyberspace namens OASIS verbringen, was wohl auch daran liegt, weil die echte Welt gerade im Begriff ist, unter zu gehen.  (Ressourcenknappheit usw)
Und gerade diesen Safe Hafen wollen findige Bosse privatisieren, wodurch es sich ärmere Leute nicht mehr leisten können. Wade ist einer von diesen Armen und er hat vor, es zu retten – für sich und alle anderen. Dazu muss er sich in den unendlichen Weiten der OASIS auf eine Schnitzeljagd voller skurriler Spuren und Rätsel machen, die *Überraschung* alle mit den Dingen aus den Achtzigerjahren oder World of Warcraft zu tun haben.

Teile davon waren ja interessant oder brachten mich zum Schmunzeln. Dennoch blieb es mir die ganze Zeit über zu viel theoretisches Geplänkel mit zu viel Raum in der unreelen Welt. Obwohl die Handlung gegen Ende auch in der echten Welt stattfand und mich etwas milder gestimmt hat.
Schade fand ich auch, dass am Ende nicht mehr auf die reale Welt eingegangen oder ein kleiner Ausblick gegeben wurde, ob sie noch zu retten ist oder nicht. Da konnte mich nicht einmal mehr die kleine Mini-Romanze davon ablenken. 😉

Eine etwas andere Geschichte, die zeigt, wie detailreich und wie sehr der Autor seine erschaffene Welt liebt, aber für mich nicht ganz so funktionieren wollte. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass etwas ältere Leser, Achtzigerjahre- oder PRG RollenspielPlayer ihre Freude damit haben werden.

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Liebste Grüße, Eure

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