Blog-Archive

[Rezension] Erweckt

English Cover

German Cover

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.
‚Erweckt
by Rebecca Lim

Mercy #2

 ..


Mercy erwacht im Körper von Lela, die in einem Restaurant jobbt. Als dort ein Verrückter mit einem Amoklauf droht, sind Mercys übernatürliche Kräfte gefragt. Kann sie Lela und die Gäste retten?
(Source: Goodreads.com)

.

Aus den Fängen des Internets… oder nein, eher aus einer verstaubten Word-Datei habe ich diese uralt Rezi ausgegraben und entstaub. Das Buch selbst habe ich vor ca. 1-2 Jahren gelesen und rezensiert, trotzdem wünsche ich noch eine gute Unterhaltung beim Lesen^^

Nachdem mir der erste Teil ‚Gefangen‘ in der Mercy- Reihe wirklich sehr gut gefallen hat, weiß ich nun nicht so ganz, was ich vom Nachfolgerband ‚Erweckt‘ halten soll.
Wie ich schon im Voraus befürchtet habe, ist leider in diesem Teil viel zu wenig von Ryan vorgekommen und auch sonst war die Grundatmosphäre eine andere als im ersten Band. In Gefangen ging es rasanter her und die Geschichte hatte mehr Thriller-Elemente, die spannend waren. Hier war zwar auch wieder Gefahr im Spiel, und ein Typ dabei der gefährlich wurde, aber es war viel absehbarer, wer der Böse in der Geschichte ist.

Weiters empfand ich den Beginn ziemlich zäh und langatmig und man hat sich ständig gefragt, wann denn nun endlich etwas passiert. Leider hat die Handlung wenig an Schnelligkeit zugelegt und sie ging durchwegs viel langsamer voran.

Was mir außerdem nicht so gut gefallen hat, war, dass es mir teilweise zu überirdisch oder zu aufgeblasen mit der ganzen Engelsgeschichte war, welche im Grunde nie Antworten auf die aufgeworfenen Fragen gegeben haben, sondern nur neue Fragen aufwarfen. 😦

Leider zog sich diese Übertreibung auch durch den Schreibstil, der mir im ersten Buch besser gefallen hat. In ‚Erweckt‘ war es zu langatmig und zu viele Beschreibungen und lange Sätze, die kein schnelles Lesen und Vorankommen ermöglichten. Aber ich werde trotzdem weiterlesen in dieser Reihe, weil ich die Charaktere Mercy, wie auch Ryan sehr gerne mag und sie Figuren sind, welche mich noch länger berührt haben, während oftmals anders schon nach Beendigung eines Buches verblasen. Ich hoffe, dass der dritte Teil ‚Besessen‘ wieder besser wird und wir endlich Antworten bekommen.

EDIT: Tja, seitdem sind eben 1-2 Jahre vergangen und ich habe noch nicht immer nicht zu Band 3 gegriffen, was wohl alles sagt… aber jetzt, nachdem ich selbst meine Rezi von damals gelesen habe, möchte ich es nun doch bald starten.

.

Das deutsche Cover ist mir etwas zu langweilig, auch wenn das Auge glitzert. 🙂  Dafür finde ich das englische wirklich Cover schön, wenngleich auch ein wenig farblos.

.

Ein nettes Jugendbuch zum kurzen Zeitvertreibung, welches leider nicht mit der Intensität vom ersten Teil mithalten konnte.

.

2 of 5 points – (Read at own risk!)



.
.

# 1: Rebecca Lim – Gefangen »»
# 2: Rebecca Lim – Erweckt »»
# 3: Rebecca Lim – Besessen
# 4: Rebecca Lim – Befreit
.

.

.

(© goodreads)

Rebecca Lim:
Rebecca Lim is a writer and illustrator based in Melbourne, Australia. She worked as a commercial lawyer for several years before leaving to write full time. Rebecca is the author of fourteen books for children and young adult readers, and her novels have been translated into German, French, Turkish and Portuguese.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

.

 .

[Rezension] City of Heavenly Fire

English Cover

.

.
‚City of Heavenly Fire‘

von
Cassandra Clare

The Mortal Instruments # 6.

 

.

.

 ..


ERCHOMAI, SEBASTIAN HAD SAID.
I am coming.
Darkness returns to the Shadowhunter world. As their society falls apart around them, Clary, Jace, Simon and their friends must band together to fight the greatest evil the Nephilim have ever faced: Clary’s own brother. Nothing in the world can defeat him — must they journey to another world to find the chance? Lives will be lost, love sacrificed, and the whole world changed in the sixth and last installment of the Mortal Instruments series!

(Source: Goodreads.com)

.

Mir fehlen die Worte um zu beschreiben wie es mir jetzt nach dem letzten Teil der Mortal Instruments Reihe geht. Nach SECHS! langen Banden – oder genau genommen nach 9 Bänden – bin ich am Ende angelangt und es fühlt sich an, als hätte ich ein ganzes Leben oder beinahe zwei gelebt. Man hat so lange gebangt und auch, obwohl ich nicht immer ein Fan war, mit gezittert, dass man sich nach dem Ende nun etwas verloren fühlt. Losgelassen und abgeschnitten von einer fantasiereichen Welt voller spezieller Wesen und Magie.

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, hat mir der letzte Teil nun wieder besser gefallen als Teil vier und fünf und ich war lange der Meinung, dass Clare nach Band 3 hätte Schluss machen sollen. Außerdem war ich fest entschlossen mit diesem Buch die Welt der Shadowhunter endgültig hinter mir zu lassen, da es teilweise nur noch Geldmacherei der Autorin ist (meine Meinung)…aber auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Natürlich ist es immer noch Geldmacherei 😉 , dennoch hat es Clare so gefinkelt gemacht, und schon jetzt Charaktere eingebaut und sie längere Passagen erzählen lassen, dass ich wieder wissen will, wie es mit Emma, Julian, Helen oder gar Tessa und Jem weitergeht. Ich weiß aber nicht, ob ich deswegen froh oder böse sein soll. 😉 die Zeit wird es wohl weisen.

Wie immer glänzt Clare mit ihrem melodischen, schönen Schreibstil und genauen Beschreibungen, mit dem man sich alles bildhaft vorstellen kann und sich selbst in der Geschichte glaubt.

Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und ich fand es gut, dass immer wieder die Erzählweise gewechselt wurde – dadurch hat man immer erfahren, was an den verschiedenen Orten passiert. Und wie schon erwähnt, die Einbringung von Emma und Julian schon jetzt war ein guter Schachzug von Clare aber auch, dass alte Namen aus der anderen Reihe aufgetaucht sind, war einfach toll und hier gestehe ich, dass ich schon immer ein Jem-Fangirl war 🙂

Es ist wahnsinnig viel passiert in diesem Teil, der wirklich lange war – manches davon gut, anderes weniger, es gab Schönes und Trauriges und ja, man fühlt mit, ob man will oder nicht. Ich will dazu gar nicht viel sagen, um nicht zu spoilern, aber die Geschichte spielt überall, ob nun in New York, Alicante oder in einer anderen Dimension, mit so vielen Handlungssträngen, dass ich sie gar nicht einmal aufzählen will. ^^

Das Ende hat für mich gepasst, besonders da ich Angst hatte, dass es nur ein teilweise Happy End gibt, wie es auch schon bei ‚The infernal Devices‘ der Fall war. Aber nein, hier hat Clare aus ihren Fehlern – und es war ein Fehler! – gelernt und macht ihre Fans glücklich mit einem teilweise offenen Ende, das aber mit positiver Aussicht geschmückt ist und einem das Buch froooh beenden lässt. Was will man mehr? Ich nicht, und somit bleibt auch nichts mehr dazu zu sagen. Naja, wie ihr seht, leide ich jetzt zum Ende noch immer unter Wortkargheit, bin noch immer wie geflashed. 😉

.

Gefällt mir ebenfalls um einiges besser, als die von Teil vier und fünf, weil die Gesichter von Clary und Sebastian wieder verborgener sind und die Stadt und das Feuer rund um sie perfekt zur Story passt. *well done*

.

Ein letzter Teil der mich mit der Reihe wieder versöhnt hat und mich nun doch neugierig auf die nächste Trilogie macht. Außerdem wurde ein Ende nach meinem Geschmack geboten, obwohl es zwischenzeitlich echt schlecht aussah und man nicht mehr damit rechnen konnte. Es war lustig, action- und abwechslungsreich, traurig und romantisch, und nicht nur – zum Glück – bei Clary und Jace. Magnus rulez!! =D

.

5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

.

.
(© Clare)

Alec looked down at the shattered pieces in disbelief. “You BROKE my PHONE.”
Jace shrugged. “Guys don’t let other guys keep calling other guys. Okay, that came out wrong. Friends don’t let friends keep calling their exes and hanging up. Seriously. You have to stop.”
Alec looked furious. “So you broke my brand new phone? Thanks a lot.”
Jace smiled serenely and lay back on the grass. “You’re welcome.”

.

“We shouldn’t,” protested Isabelle. “The Clave has a plan.”
“The Clave has the collective intelligence of a pineapple,” said Jace.
Alec blinked up at them. “Jace is right.”
Isabelle turned on her brother. “What do you know? You weren’t even paying attention.”
“I was,” Alec said, injured. “I said Jace was right.”
“Yeah, but there’s like a 90% chance of me being right most of the time, so that’s not proof you were listening,” said Jace. “That’s just a good guess.”

.

“Heroes aren’t always the ones who win,“ she said.
„They’re the ones who lose, sometimes. But they keep fighting, they keep coming back. They don’t give up. That’s what makes them heroes.”


.
.

# 1: Cassandra Clare – City of Bones »»
# 2: Cassandra Clare – City of Ashes »»
# 3: Cassandra Clare – City of Glass »»
# 4: Cassandra Clare – City of Fallen Angels »»
# 5: Cassandra Clare – City of Lost Souls »»
# 6: Cassandra Clare – City of Heavenly Fire »»
.

.

.

(© goodreads)

Cassandra Clare:
Clare was born overseas and spent her early years traveling around the world with her family and several trunks of fantasy books. Cassandra worked for several years as an entertainment journalist for the Hollywood Reporter before turning her attention to fiction. She is the author of City of Bones, the first book in the Mortal Instruments trilogy and a New York Times bestseller. Cassandra lives with her fiance and their two cats in Massachusetts.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»..

 

.

[Rezension] Engelskuss

German Cover

English Cover

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.
.
‚Engelskuss‘

von Nalini Singh

Guild Hunter #1

 ..


In einer Welt voller Schönheit und Blutgier, in der Engel über Vampire und Sterbliche herrschen, soll die Jägerin Elena einen abtrünnigen Erzengel aufspüren. Schon bald kann sich Elena dem Reiz, den ihr Auftraggeber Raphael auf sie ausübt, nicht mehr entziehen. Und während sie bei ihren Ermittlungen auf eine Mordserie von unfassbarem Ausmaß stößt, führen Raphaels Berührungen Elena an den Rand des Abgrunds. Denn im Spiel der Erzengel zahlen die Sterblichen den Preis …  (Source: Goodreads.com)

.

Nachdem ich bereits Singhs Psy Changeling Reihe kenne, habe ich mich auch an dieser versucht, obwohl ich generell ein Problem mit Engelsgeschichten habe. Und obwohl Singh hier wirklich versucht hat, es anders zu machen, war es wegen der Thematik leider erneut nicht so meines. Beziehungsweise war mir auch manchmal die Gedanken- und Schreibweise zu überdramatisch.

Im Grunde war die Hintergrundstory ganz interessant, in der es um eine Welt geht, die von Engeln beherrscht wird, in der Vampire leben, und diese Unsterblichkeit den Engeln zu verdanken haben, da ihnen diese geschenkt wird. Dafür müssen sie aber 100 Jahre Arbeit bei dem jeweiligen Engel verrichten. Wer von seinem Vertrag zu früh aussteigt und abhaut, wird gejagt und wieder eingefangen. Und zwar von den Gildenjägerin/ Huntern. Genauso eine ist Elena, die von Geburt an das Jägerdasein im Blut hat und eine besondere Nase für Vampire, als auch Engeln hat, und somit zu den Besten gehört.
So gut, dass sie auch der Erzengel Raphael engagiert, vor dem Elene Respekt, aber auch große Angst hat. Denn hier in dieser Welt leben die Menschen zwar mit dem Wissen, dass es Vampire und Engel gibt, aber sie haben keine verklärte Vorstellung von ihnen à la Twilight.^^ Besonders die Engel sind gefährlich und ziehen die Zügeln der Welt, bestrafen und töten, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht. Gerade die 10 Erzengel sind besonders alt, mächtig und eben auch gefährlich/ tödlich.

Mir war es von Anfang an klar, in welche Richtung es gehen wird und wie es zwischen Elena- einer Sterblichen – und Raphael kommen wird. Das weiß man zwar bei Singhs Bücher immer schon von Anfang an, aber hier war es zu offensichtlich, zu aufgelegt und was mich dabei aber am meisten gestört hat, war die ständige Wiederholung, wie toll, schön, männlich, sexy und gleichzeitig tödlich und skrupellos Raphael ist. *bla bla bla*
Elenas Gedanken zu ihm hatten leider schon einen Hang von Schizophrenie. Und obwohl sie ihn nicht gleich ran gelassen hat, ging mir das alles viel zu schnell.
Ich sag ja nicht, dass Elena unsympathisch wäre, aber sie ist leider nicht dieser super tolle Charakter, der einen Mann einfach so bekehren kann. Ich weiß nicht, was sich Autorinnen immer einbilden, wenn sie einen Chara erschaffen, der Jahrtausende! Jahre alt ist, nie richtig geliebt hat und dann kommt ein ‚gewöhnlicher‘ Mensch daher und alles was sie tut, ist ihm die Stirn zu bieten – was wohl andere auch schon getan haben in den Äonen seiner Existenz. Aber nein – dann kommt Elena und zack – ändert ihn fast von Grund auf. *Augen verdreh*
Mh.. nein, hat für mich leider nicht funktioniert und konnte das überhaupt nicht nachvollziehen. Die Erotikszenen waren zwar nicht schlecht, aber sie haben mich auch nicht so mitgerissen und ein kribbeliges Gefühl ausgelöst, wie es bei anderen Büchern in diesem Genre der Fall ist.

Hinzu kommt, dass jeder andere Charakter in dem Buch eher oberflächlich angeschnitten wurde und ich nicht viel sagen kann zu Sara oder Ramson. Hauptsächlich ging es eben um Elena und Raphael, die gemeinsam versucht haben Uram zu erwischen. Dabei gab es einige eklige, brutale Szenen von gemeuchelten jungen Frauen oder Kindern, was ich im Gegenzug zur restlichen Geschichte irgendwie unpassend und zu verstörend grausam fand. Kinder! Also das geht bei mir leider gar nicht. :/ Besonders wenn ich das Gefühl habe, dass es nur deswegen geschrieben worden ist, um noch mehr zu schockieren und grausige, brutale Szenen zu kreieren, als Gegenpart zu der kitschigen, sexuellen Beziehung von Elena und Raphael.

Das Ende war dann wieder absehbar und hat mich leider auch nicht im Geringsten überrascht. Sei es nun, wie die Sache mit Uram ausgegangen ist oder was aus Raphael oder Elena geworden ist. Trotzdem werde ich wohl noch weiterlesen, weil ich neugierig bin, ob sich die Reihe steigern kann und weil ich die ersten drei Bänder sowieso schon zuhause habe. Da war ich wohl zu schnell beim Einkaufen. ^^

.

Das deutsche Cover finde ich ganz passend, obwohl ich Elena etwas anders in meinen Gedanken sehe.

.

Ein Okay-Buch, von dem ich mehr ehrlich gesagt schon mehr erwartet habe. Es gab zwar gute Ideen und Ansätze, wurden mir aber durch die Liebesgeschichte, die mir zu übertrieben, gestelzt und einfach nicht passend war, vermisst. Genauso wie von der extremen Abscheulichkeiten bei den Morden, wodurch das gesamte Buch einfach zu viel des Guten war. Interessante Fäden wurden leider nicht weitergesponnen und ließen einen unbefriedigt zurück. Statt mehr über die Gildenjäger zu erfahren, standen die Engel zu sehr im Mittelpunkt, die leider nicht wirklich zu meinen Lieblingswesen gehören, auch hier nicht.

.

3,5 of 5 points – (I really liked it)

..


.
.

#1: Nalini Singh – Engelskuss »»
#2: Nalini Singh – Engelszorn
#3: Nalini Singh – Engelsblut
#4: Nalini Singh – Engelskrieger
#5: Nalini Singh – Engelsdunkel
#6: Nalini Singh – Engelslied
#7: Nalini Singh – Archangel’s Shadow
#8: Nalini Singh – Untitled

.

.

.

(© goodreads.com)

Nalini Singh:
She was born in Fiji and raised in New Zealand. She also spent three years living and working in Japan, during which time she took the chance to travel around Asia. She is back in New Zealand now, but she is always plotting new trips. If you’d like to see some of her travel snapshots, have a look at the Travel Diary page.
So far, she has worked as a lawyer, a librarian, a candy factory general hand, a bank temp and an English teacher and not necessarily in that order. Some might call that inconsistency but she calls it grist for the writer’s mill...
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »».

 

.

[Rezension] Days of Blood and Starlight

German Cover

English Cover

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

‚Days of Blood and Starlight‘
by Laini Taylor

Zwischen den Welten # 2

..

Inhaltsangabe:
Wo würdest du dich verstecken, wenn die ganze Welt nach dir sucht? Was würdest Du tun, wenn deine große Liebe plötzlich deine Familie auf dem Gewissen hat? Wie würdest du entscheiden, wem du trauen kannst, und wem nicht?
Der Traum vom Frieden, den Karou und Akiva einst teilten, ist vorbei. Wenn aus Liebe Hass wird, kann uns nur noch die Hoffnung retten… (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich ging mit etwas Bauchweh in dieses Buch, da ich von anderen bereits gehört hatte, dass sich viel in Eretz – der Welt der Engel und Chimären abspielen würde und ich davon schon im ersten Teil genug hatte. Aber anders als gedacht, spielt die Handlung nicht wieder in der Vergangenheit, sondern im Hier und Jetzt. Sicherlich waren auch manchmal Rückblicke auf Madrigals Leben oder die Beziehung/ Kennenlernen von Madrigal und Akiva, aber nur kurz und größtenteils spielt es in der Jetztzeit. Das einzige was mich hier gestört hat, waren die vielen Wechsel der Sichtweisen, bzw. die Wechsel der Charaktere. Waren es im ersten Teil nur Karou und Akiva, die erzählt haben, kommen hier auch Zuzana, Kiri oder auch viele andere zu Wort, wie auch die Bösen. Das hätte man weniger oft machen können, auch wenn Teile davon im späteren Verlauf wichtig wurden, um einen richtigen Einblick in die Welt, die Angst und die verlorenen Träume der Bewohner von Eretz zu bekommen, egal ob jetzt Seraph oder Chimära. Daher konnte man dadurch gut die Frustration auf beiden Seiten nachvollziehen in diesem Krieg, der keine Sieger mehr zurücklässt – sondern nur Blut und Asche.

Das Buch war generell – wie der Titel schon beweist – voller Trauer, Trostlosigkeit, verlorener Träume und Geliebte. Aber trotzdem denke ich mit Wohlwollen zurück und es hat mir gut gefallen, weil Taylor den Leser in ihren eigenen Bann zieht, dem man sich nicht wiedersetzten kann. Sie hat eine unglaubliche Weise  zu schreiben und ihre Sprachverwendung ist einfach nur zum Niederknien und ich würde mir den rechten Zeh abschneiden, wenn ich so schreiben könnte, wie sie. Ich finde ihre Kreativität, wie sie neue Ideen und Wesen erschafft, grandios, genauso die Art, wie sie es beschreibt, mit so einer Magie, Zauber und Melodie in der Sprache, dass man glaubt zu träumen oder auf anderen Sphären zu schweben. *grandios*

Auch haben ihre Figuren eine Menschlichkeit (obwohl es hauptsächlich keine Menschen sind) und Echtheit, Lebendigkeit, die man nicht so oft in Büchern antrifft und mir sehr gut gefallen hat, egal ob jetzt die guten oder die schlechten Charaktere. Allen voran bin ich natürlich ein Fan unserer Hauptfigur Karou/ Madrigal und das, obwohl sie mir regelmäßig das Herz gebrochen hat – aber trotzdem mag ich sie und sie tut mir ungeheuer leid, und auch die anderen Charaktere, die hin und wieder erzählen. Wie eben auch Akiva, der immer wieder als schwarzer Peter abgestempelt wird, obwohl er nur Gutes beabsichtigt und dafür kämpfen will, aber es möchte nicht so recht klappen. Beides sind tiefgehende, berührende Charaktere und ich fand es leider etwas schade, dass es hier keine Annährung gab, aber auch verständlich durch den Verlauf der Handlung, der es einfach nicht zugelassen hat. Aber ich hoffe, hoffe sehr, dass es dazu eine Wendung im dritten Teil gibt und die erste Andeutung dazu, hat uns Taylor bereits am Ende geliefert, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Genauso bin ich von Zuzana und Mik begeistert, die in diese traurige Geschichte auch einen Funken Humor und Witz hineingebracht haben, mich zum Schmunzeln brachten, alles aufgelockert haben und auch richtig kitschig süß zusammen waren, dass einem warm ums Herz geworden ist.
Dabei hat es mir Akivas Schwester Liraz schon schwerer gemacht, sie zu mögen, deswegen fand ich es gut, dass man gegen Ende auch einmal ihre Sichtweise lesen konnte. Hazael hingegen war ein gut gelaunter Sunny Boy, den einfach jeder gern haben muss, daher war das Ende auch so schwer, aber denke, das war auch genau die Absicht von Taylor. Nun sitze ich wie auf Nadeln und weiß nicht, wie ich die Zeit bis zum letzten Teil überstehen soll? Am liebsten würde ich gleich weiterlesen, um in dieser Welt, bei diesen Charakteren zu bleiben – hach, ich denke, ich habe gerade einen Book Hangover.

German Cover:
Wie auch der Vorgängerband, hat dieses Buch ein wunderschönes, traumhaftes Cover, auch wenn ich es etwas schade finde, dass Karou darauf nicht wirklich sichtbar ist.

All in all:
Eine wunderbare Geschichte, die nicht durch leichte, unbeschwerte Kost brilliert, sondern genau durch das Gegenteil, in dem es nur Tod, Trauer und lange Zeit Trostlosigkeit gibt. Aber Taylor hat es geschafft, trotzdem auch die schönen Dinge zu beschreiben, sie schätzen zu lernen und das alles auf eine unglaubliche, künstlerische, verträumte Schreibweise, die verzaubert und in glitzernder Zuckerwatte baden lässt. Was bleibt, ist eine Sehnsucht nach dieser Welt, nach den Charakteren, die man erst wieder in einem Jahr im dritten Teil weidersehen wird und ganz klar, auch … Hoffnung.

Rating:
4,5 of 5 points (soo awesome!)

.

Quotes: (© Taylor)

Karou: ‚Karou tut nur so, als würde sie schlafen. Akivas Fingerspitzen zeichnen ihre Augenlider nach, streichen sanft über ihre Wangen. Sie kann seinen Blick auf sich spüren wie einen Lichtschein. Von Akiva angesehen zu werden ist, als würde sie in der Sonne stehen.‘
.

Zuzana: ‚Das Bild hätte aus einem Dokumentarfilm stammen können – und nicht aus einem der schönen Sorte.
In betont munterem Tonfall fragte Mik: „Wir werden da draußen aber nicht sterben, oder?“
„Nein, antwortete Zuzana entschieden.  „So was passiert nur in Filmen.“
„Ach ja. Im wirklichen Leben stirbt nie jemand in der Wüste und wird zu einem ausgebleichten Skelett…“

.

Akiva: „Sie zeigen nur, wie viele wir getötet haben. Es gibt keine Male, die unser Erbarmen zeigen.“
Lir: „Selbst wenn es die gäbe, würde ich keine tragen“, erwiderte sie.
Akiva begegnete ihrem Blick und sah eine tiefe Traurigkeit in ihren Augen aufblitzen. „Du musst nur damit anfangen, Lir. Erbarmen erzeugt Erbarmen, genau wie Vergeltung abermals Vergeltung erzeugt. Wir können nicht erwarten, dass die Welt besser ist, als wir sie machen.“

.

Karou: ‚Körper sind nur totes Gewicht – schließlich sind wir alle nur Gefäße –, aber das zu wissen, war etwas ganz anderes, als einen Körper zurückzulassen. Das wusste Karou nur zu gut. Körper sind es, die uns real machen. Was ist eine Seele ohne Augen, durch die sie schauen kann, ohne Hände zum Festhalten?‘

..

.

Serienreihenfolge:
# 1: Laini Taylor – Daughter of Smoke and Bone »»
# 2: Laini Taylor – Days of Blood and Starlight »»
# 3: Laini Taylor – Dreams of Gods and Monsters »»
.

.

(© goodreads)

About the author – Laini Taylor:
She’s a writer of fantasy books for young people, but her books can be enjoyed by adults as well. Her ‚Dreamdark‘ books, Blackbringer (2007) and Silksinger (2009) are about faeries — not dainty little flowery things, but warrior-faeries who battle devils. Her first young adult book, Lips Touch, is a finalist for the 2009 National Book Award! It’s creepy, sensual supernatural romance. . . about kissing. She’s also an artist with a licensed gift product line called „Laini’s Ladies.“
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

.
.

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Fischer FJB

.

[Snapshot] Der Sternwanderer

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Der Sternwanderer‘ by Neil Gaiman

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe den Film bereist vor ein paar Jahren das erste Mal gesehen und er hat mich damals wirklich verzaubert. Das gleiche habe ich mir auch vom Buch erwartet, aber schon zu Beginn war der Anfang für mich sehr komisch, weil dort zb. der der Autor, manche Dinge erklärt oder irgendwie direkt den Leser angesprochen hat, um Sachen zu erklären oder eine Information davon zu liefern.

Aber auch die restliche Zeit hat mir das Buch nicht zugesagt und ich bin nie richtig in der Geschichte gekommen. Oft hat es Kapitel gegeben, die sich wie Kaugummi gezogen haben. Besonders die Art wie Gaiman probiert locker und lustig zu schreiben und immer wieder den Leser anspricht in den (Klammern) – um Dinge zu erklären, das war sowas von irritieren und störend für mich, dass ich am liebsten das Buch abgebrochen hätte, und die meiste Zeit, musste ich mich zum Lesen zwingen.

Leider ist mir selber der Grund für diese schlechte Meinung nicht klar, da es ja an sich eine wirklich nette, verzauberte, märchenhafte Geschichte ist und man merkt, dass Gaiman sich bemüht – vielleicht ist mir aber genau dieses ‚wollen, aber nicht können‘ zu sehr aufgefallen, ich weiß es nicht.
Trotz aller Bemühungen des Autors und meinen Willen, das Buch zu mögen, hat es mich die ganze Zeit über nicht gepackt, keinen einzigen Moment und mir war egal, was mit den einzelnen Figuren passiert.

Sie waren allesamt blass und ohne richtige Tiefe, die sie hätten real erscheinen lassen. Auch der Hauptcharakter Tristran war mit komplett egal und ich habe mich nicht dafür interessiert, was mit ihm passiert, ob er das Mädchen bekommt oder nicht. Tristran hat auf mich sowieso immer den Eindruck gemacht, als ob er die meiste Zeit nur vor sich hin träumt und er nicht wirklich geistig anwesend war – mehr eine leere, körperliche Hülle, ohne etwas Interessantes im Inneren.
Und auch dieser Engel? Was war mit ihr? Sie war charaktermäßig genauso blass und farblos, wie sie äußerlich beschrieben wurde, und sie ist ebenfalls ein Charakter, von dem ich, nach dem Lesen, fast nicht sagen kann.

Was kann ich über die Handlung sagen? Puh, auch schwierig zu bewerten, da sie zäh und langweilig war, obwohl sie fantastisch wirken sollte – aber ich konnte keinen Zauber spüren, nicht einmal einen kleinen Funken.

Auch zum Schluss, als sie zusammen gekommen sind, war ich total unbeteiligt und ich konnte mich nicht für sie freuen, weil es nur belanglos war. Und was sollte eigentlich das für ein Ende sein? Hatte da ständig das Bild von Arwen im Kopf, wo ihr Vater, ihr die Zukunft zeigt, in der sie ewig jung bleibt und Aragon alt wird und schließlich stirbt und sie für immer alleine ist… *g*
Nur dort bei Herr der Ringe war es tragisch, doch hier hat mich dieser Ausgang nur genervt und ich habe mich verärgert gefragt, warum ich dafür das ganze Buch durchgelesen habe, wenn ich dann auch noch so ein trostloses Ende bekomme, das mich trotzdem noch immer nicht mitnimmt, sondern nur genervt mit den Augen rollen lässt? Es tut mir wirklich leid für alle Fans von diesem Buch, aber wenn mich in Zukunft jemand danach fragen sollte, dann kann ich das Buch leider niemandem weiter empfehlen, sondern rate stattdessen sich lieber den Film anzusehen!

.
.

[Rezension] Die Erleuchtete: Das Dunkel der Seele #1

Die Erleuchtete

German Cover

Iluminate

English Cover

. . . . . . . . . . .

.

.

.
.
.
.
.
.
.
‚Die Erleuchtete: Das Dunkel der Seele‘
by Aimee Agresti
(Iluminate)

Gilded Wings # 1

.
Inhaltsangabe:

Ein altes Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge Haven Terry.
Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt …  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich muss mich gleich vorab dazu bekennen, dass dies eine absolute Cover-Kauf-Entscheidung war und ich vorher nicht genau wusste, was auf mich zukommt. Das einzige, das mir schon alleine wegen dem Bild mit dem angedeuteten Flügel klar war, dass irgendwann, irgendwo Engel vorkommen würden. Aber dazu später noch mehr.

Zuerst möchte ich den Schreibstil loben, der mir sehr gut gefallen hat und eine Mischung aus Jugend- und Erwachsenenbuch war. Somit wurde richtig schön, aufbauschen geschrieben, manchmal mit etwas längeren Sätze, aber daher wirkt es auch erwachsener und reifer als die normalen Standard-Jugendbücher, auch wenn die Hauptfigur gerade erst 16 geworden ist. Trotzdem war es aber nicht zu dick aufgetragen und neben den schönen Beschreibungen, auch kürze Sätze eingebaut, die den Text wieder auflockerten und es gut lesbar machten.

Das schwierigste aber an dem Buch war, dass es wirklich sehr dick war, damit hätte ich nicht gerechnet und dass es sehr langsam voran ging. Besonders der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und es passierte die erste Hälfte des Buches fast nichts wichtiges – wenn man bedenkt, dass das Buch 700 Seiten hat – ist das recht viel unnötiges. Meiner Meinung nach geht es aber auch später so weiter, das zu viel unnötiges beschrieben/ erklärt/ wiederholt wird oder Andeutungen gemacht werden, die zu viel Preis geben. Man hätte das Buch um ein Drittel kürzer schreiben können und es wäre dann um einiges spannender, interessanter und besser für den Leser geworden. So war es aber manchmal eine Überwindung weiterzulesen. Auch haben diese erwähnten Andeutungen dazu geführt, dass man bereits ziemlich lange im Voraus gewusst hat, worum es hier geht bzw. was kommen wird oder welche Geheimnisse hinter dem Hotel und den Menschen darin stecken, dass es keine Überraschung mehr war, als auch die Figuren endlich darauf gestoßen sind.

Besonders gestört hat mich diese Tatsache auch, weil diese besagten Figuren, wie Haven oder Lance, als sehr intelligent dargestellt werden, aber durch ihr Verhalten und ihre Aufdeckungen und Schlussfolgerungen diesen Beschreibungen nicht gerecht werden können. Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, aber auch nicht als diese Intelligenzbestien, wie sie die Autorin darstellen wollte. Die Figuren haben dafür zu lange im Dunkeln getappt und Dinge nicht sehen wollen/ können, die sich vor ihren Augen abgespielt haben. Dadurch war es als Leser nicht nur langweilig, sondern man hinterfragte teilweise auch die Figuren. Vor allem, da auf der ersten Seite geschrieben steht, dass Haven in der Schule gerade ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ lesen muss und es dort durchgenommen wird. Aber danach kam keine Andeutung mehr, dass sie sich erinnert hätte, dass es bei dem Buch über Dorian Gray auch so ähnlich war, wie hier in diesem.

Nun zu den Charakteren: Haven habe ich eigentlich als sympathischen, freundlich und netten Charakter empfunden, der mit der Zeit im Verlauf der Handlung herangewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen, wie auch ihren Mut betrifft. Das einzige, das mich am meisten bei ihr gestört, war, dass Haven sich als gewöhnlich und nicht hübsch bezeichnet hat, ich es aber anders empfunden habe, wenn man die Farben ihrer Augen und Haare in Betracht zieht – war eben wieder typisch, dass ein hübsches Mädchen es selber nicht sieht, aber sich dafür andere in sie verlieben. Kennen wir doch schon, oder?
Natürlich wird das Ganze noch mehr betont, weil sie in einem Hotel lebt, in dem die ganzen Leute (egal ob Frau oder Mann) einfach nur atemberaubend schön und perfekt sind.

Lance hat sich nach und nach in der Handlung entfaltet und ist aus seinem schüchternen Kämmerchen gekrabbelt. Aber gleich ziemlich früh, ist mir etwas besonders bei ihm aufgefallen und er war mir eigentlich immer lieber als Lucian. Nicht wegen seiner großspurigen Intelligenz, sondern wegen seinem Sarkasmus, den er manchmal einfach ganz emotionslos fallen lassen hat.

Dafür hatte ich mit Lucian nie eine richtige Verbindung. Er war immer nur hübsch, lächelte frech und das war’s aber auch schon. Wo wir auch wieder bei der Geschichte von ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ gelandet wären. Denn die Beschreibung, äußerlich wie auch vom Charakter, hat mich doch SEHR an Dorian Gray erinnert -> nicht die FILMVERSION, sondern an das Buch. ^^

Es war ein interessantes Buch, das aber trotzdem wie eine lange Vorgeschichte und Einführung für die richtige Hauptgeschichte wirkt. Und was mich am meisten gestört hat, war, dass es doch sehr an ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ erinnert und eben vielen daraus geklaut wurde. Jene, die das Buch nicht kennen, dürften begeisterter sein, aber die andere werden wie ich fühlen, dass dieses Buch hier doch sehr abgekupfert vom Original ist. Trotzdem möchte ich weiterlesen, da ich denke, dass der zweite Teil mehr neues und eigenständiges bieten könnte. Hoffen wir, dass ich damit Recht behalte.

Cover:
Das war wieder einmal ein absoluter Cover-Kauf und was soll ich dazu sagen, außer ‚Schaut euch doch dieses wunderschöne Cover an!‘ – Da kann man doch gar nicht anders, als es sich holen, oder?

All in all:
Dorian Gray lässt grüßen und trifft dabei auf eine Teufels-/ Engelsgeschichte, die an Bibelstellen erinnert, gemixt mit Jugendbucheinfluss und den gängigen Klischees der Oberflächlichkeit in der High Society einer Großstadt.

Rating:
3 of 5 points – (I liked it)

.

Quotes: (© Aimee Agresti)

Der Gürtel war aus dickem, abgewetzem schokoladenbraunen Leder und hatte eine fette Schnalle, auf der in Glitzersteinen DANTE stand.
Haven: „Ist das dein Ernst?“, fragte ich, als er mich mit dem Gürtel ausstattete und ihn durch die Schlaufen meiner Jeans schob.
Dante: „Der sieht richtig verwegen aus“, beteuerte er.
„Das kommt mir vor wie einer von diesen Gepäckanhängern: Im Fall des Verlusts bitte zurückgeben an…“
„Naja, du hast mich doch gebeten, dich nicht alleinzulassen, oder?“, lachte er.
.

Er ging mit mir das kulinatische Angebot durch und erklärte mir jedes Gericht – Mini-Sraußen-Cheeseburger, Klapperschlangenravioli, Alligatorensuppe – Spezialitäten, von denen ich nie geglaubt hätte, dass ich sie mal probieren würde.
Haven: „Das ist ja wie ein Ausflug in den Zoo. Wenn auch mit einer tragischen Note.“
Lucian: „Ein ziemlich stiller und ruhiger Zoo.“
.

Haven und Lance: Dieses Mal sprachen wir kaum ein Wort, wurden aber von unserer ganz eigenen, gemütlichen Form von Stille umfangen. Ich fand, dass man eine Freundschaft ganz gut danach beurteilen konnte, wie angenehm das Schweigen it diesem Menschen war. Denn in diesem Moment war man völlig man selbst.

.

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

.,
Serienreihenfolge:

#1: Aimee Agresti – Die Erleuchtete »»
#2: Aimee Agresti – Dt. Titel unbekannt
#3: Aimee Agresti – Dt. Titel unbekannt
,

© Goodreads.com

About the author – Aimee Agresti:
Aimee Agresti is an entertainment journalist with ten years of experience writing, editing, and chatting up celebrities. A former staff writer for Us Weekly magazine, she has interviewed everyone from Angelina Jolie and George Clooney to the stars of The Hills, and even penned the magazine’s coffee table book Inside Hollywood.
In addition to Us, her work has appeared in People, Premiere, DC Magazine, The Washington Post, Boston magazine, Women’s Health, Mademoiselle, and the New York Observer. She lives in Washington, DC.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

.

.

[Rezension] Gefangen

AUS Cover

German Cover

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

‚Gefangen by Rebecca Lim

(Mercy)   Mercy # 1.

First Sentence:
„Irgendwas stimmt nicht mit mir.
Ich kann mich nicht erinnern, wer ich bin oder wie ich hierherkam.“

Last Sentence:
„Und ich sehe von oben zu, wie Carmens Atem gleichmäßiger wird, wie sie einschläft, und ich falle aus ihrem Leben heraus, in ein anderes…“

Inhaltsangabe:
Mercy ist ein Engel ohne Flügel. Sie hat nicht einmal einen eigenen Körper. Sie schlüpft in das Bewusstsein anderer Menschen und übernimmt die Kontrolle über deren Leben. „Souljacking“ hat Mercy dieses Phänomen getauft, dem sie selbst willenlos ausgeliefert ist … Mercy hilft Ryan Daley, seine entführte Schwester zu befreien. Dafür muss sich Mercy als Solistin im Schulchor und gegen feindliche Engel behaupten. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Gefangen/ Mercy war für mich ein Buch das ich in Windeseile fertig gelesen habe und nicht mehr aus der Hand legen konnte, nachdem die die ersten ein, zwei Kapiteln gelesen habe.
Ich mag es besonders, wenn die Charaktere selber in der Geschichte auf die wichtigsten Dinge drauf kommen müssen, bzw. durch das Geschehen im Buch ihr Wissen erweitern… und keine langen Erzählungen von früher oder Erklärungen. Es muss etwas passieren und Action bieten. In diesem Buch gab es ist sofort einen direkten Einstieg und die Hauptperson Mercy machte mich von Beginn an neugierig. Besonders interessant fand ich es bei ihr, dass sie selber keine bzw. nur wenige Erinnerungen an sich selbst oder ihre Leben davor hatte. Weil sie ist eine ‚Souljackerin‘, was bedeutet sie hüpft von einem Körper zum anderen und übernimmt quasi in dieser Zeit die Kontrolle über diese Personen, ohne das diese sie daran hindern können. Das Problem ist nur, das Mercy selber nicht weiß woher sie kommt und was sie eigentlich ist. Ist sie ein Engel, ein Parasit, ein Alien? Der einzige Anhaltspunkt, welchen sie hat, ist Luc, der ihr immer wieder in ihren Träumen erscheint und golden glänzt wie ein Engel.

Außerdem kann Mercy es sich nicht aussuchen, wie lange sie in einem Körper festsitzt oder in welchen sie hineingeht. Sie wacht ohne jegliche Vorahnung nach ein paar Tagen oder Wochen in einem anderen Körper – in einem anderen Leben – auf.
Dieses Mal erwacht sie in dem Körper der schmächtigen, schüchterne Carmen, einer Schülerin in einem Schülerchor, in dem sie Sopran singt. Mit ihrer Klasse kommt sie in den kleinen Ort ‚Paradise‘ und wohnt dort bei einer Gastfamilie, welche vor 2 Jahren ihre geliebte Tochter verloren haben. Zumindest glauben die meisten, dass Lauren bereits tot ist, aber es wurde nie eine Leiche gefunden und Laurens Zwillingsbruder Ryan glaubt noch immer, dass sie lebt und festgehalten wird. Mitten in dieses Gefühlschaos und in das Leid der Familie kommt Mercy (Carmen) und sie versucht ihnen eine Hilfe zu sein. Besonders ihrem Gastbruder Ryan, der sich äußerst attraktiv, groß und edelmütig gibt. (Ja, ich gebe es zu, ich habe mich auch relativ bald verknallt! ^^ Ich stehe nun mal auf dunkle Typen) *hehe*

Was mir aber vor allem gefallen hat, war der Hauptcharakter Mercy, die in dem kleinen, zerbrechlichen Körper fest saß, und sich trotz ihrer eigenen Probleme, dass sie nicht weiß wohin sie gehört, woher sie kommt, trotzdem für andere eingesetzt hat. Nicht nur für Carmens Leben, das sie nur kurze Zeit bewohnte, sondern auch für Lauren. Besonders weil sie ganz schon bockig sein kann und spitze Bemerkungen abgab. Sowas mag ich bei weiblichen Charakteren, wenn sie genauso austeilen können wie Kerle-zumindest verbal. 🙂

Auch der Schreibstil von Lim hat mir zugesagt, weil er leicht zu lesen und nicht übertrieben ausformuliert war. Und bei ihr geschieht einfach was und es wir wird lange herum geredet.
Für mich war es ein absoluter Page – Turner und ich will bald lesen wie es weitergeht. Die einzigen Bedenken, die ich habe, ist die Sorge, dass ich die weiteren Teile nicht mehr so gerne mögen werde. Ich befürchte nämlich im weiteren Verlauf mehr Übernatürliches, weil das mit diesen ‚Acht‘ noch ungeklärt ist und Engel angesprochen wurden. Da kommt sicher noch mehr und einmal sehen, ob mir das dann auch noch gefällt.
Ein weiterer Punkt, der mir nicht all zu gut gefallen hat, war die genaue Erklärung der Sinfonie und der Noten und wie man das alles genau singt. Das ist mir zu sehr ins Detail gegangen, weil ich ein ziemlicher Laie bin, was klassische Musik angeht.

English Cover:
Gefällt mir sehr gut und animiert zum träumen.

All in all:
Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle für jene, die Young Adult, Fantasy oder Geschichten mit Engel mögen.

Rating:
4 of 5 points (Great, great, great)

Quotes:

Mercy: „My only real solace? Sleep. In the absence of an explanation of anything, for everything, I live for it and what it can bring.“

Mercy: „If I get too comfortable, I will wake one morning and everything around me will have shifted overnight. All I knew? I know no longer. And all I had? Vanished in an instant.
There’s nothing I can keep with me that will stay.
I must always re-establish ties.
I must tread carefulle or give myself away.
I must survive.
I must keep moving, but I don’t know why.“

..

.Serienreihenfolge:

# 1: Rebecca Lim – Gefangen »»
# 2: Rebecca Lim – Erweckt »»
# 3: Rebecca Lim – Besessen
# 4: Rebecca Lim – Befreit

.

(© goodreads)

About the author – Rebecca Lim:

Rebecca Lim is a writer and illustrator based in Melbourne, Australia. She worked as a commercial lawyer for several years before leaving to write full time. Rebecca is the author of fourteen books for children and young adult readers, and her novels have been translated into German, French, Turkish and Portuguese.

„Exile“ and „Muse“ the second and third books in the Mercy series are out now in Australia/New Zealand, the United Kingdom and the Commonwealth. (Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

.

B*Trailer: Mercy #1

Booktrailer of:

.

‚Mercy‘
by Rebecca Lim

From the series: Mercy # 1

.

Official Video
(All rights belong to Harper Books Australia)

.

.
Here are some different Covers – which one is your favorite?:

I almost like every Cover design of this book. Only the US Edition isn’t my taste, but the others look great, especially the Australian Cover.

Ich mag fast jedes Coverdesign von diesem Buch Nur die US Edition trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber die anderen sind alle toll, besonders das australische Cover.

German Cover

UK Paperpack

US Hardcover

AUS Paperpack

.

.

.

..

.

.

.

.

..

.

.

.

.

..

.

.

.

.

.

.

.

Please note that all rights belong to the author and publisher.

Pan Tau Books

Ein Buchblog

Pimisbuecher

Eat - Read - Love

BOOKAHOLICS: till the End of Times

- the Days and Life of book-obsessed Girls

Literatouristin

Auf einer Reise durch die Seiten

Marmor und Ton - Autoren schreiben mit MUT

Vom Schreiben und Lesen - Eine Autorin und ihre wankelmütige Muse

WIRRE WELT BERLIN

Ihr werdet euch noch wundern