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[Gast-Rezension] Ein Kuss aus Sternenstaub (Nadine)

.Bildergebnis

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‚Ein Kuss aus Sternenstaub‘

von

Jessica Khourey

Das Buch hier kaufen.

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»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
(Source: randomhouse.de)

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Mit dem tollen Cover und einem interessanten Klappentext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte entführt uns ins Morgenland und hat, für mich, damit nicht nur perfekt in die Sommerabendstunden gepasst, sie konnte mich durch den sehr bildhaften Schreibstil auch direkt dorthin versetzen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Dschinny, die anfangs irgendwo tief verschollen und vergraben zu sein scheint. Sie bemerkt, dass sich ihr ein Junge – der Dieb, nähert und hofft nahezu verzweifelt, dass er sie findet. Keinesfalls um ihm endlich seine Wünsche zu erfüllen, sondern sie wittert ihre einmalige Möglichkeit ihrer Verbannung zu entkommen und ihre Freiheit zurückzuerlangen. Die Flucht aus dem „Verlies“ erinnert dabei stark an den Rückweg durch die Wunderhöhle aus „Aladdin“, aber schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei keinesfalls um das klassische Märchen handelt.

Die Autorin zieht die Geschichte mit der Idee auf, dass die Dschinn nicht die netten Hilfsgeister sind und den Finder der Lampe mit dessen Wunscherfüllung unterstützen (wollen), sondern die Städte stattdessen von ihnen bedroht werden und man immer sehr genau darauf achten muss, was man sich wünscht. „Magie hat immer ihren Preis…“, sag ich da nur.

Aber nicht nur der Handlungsstrang der Gefahr der Dschinn hat durch die Geschichte geleitet, gelegentlich erfährt der Leser, in einzelnen Kapiteln, auch etwas aus der Vergangenheit der Dschinny und nach und nach stellt sich heraus, was sich einst zugetragen hat. Das hat für mich dazu geführt, dass man ihre Persönlichkeit, vor allem ihre Wankelmütigkeit besser verstehen kann. Der Dieb an ihrer Seite ist für mich anfangs charakterlich doch recht blass geblieben, sodass ich mich mit der Empathie ein wenig schwer getan habe, aber das hat sich zum Glück nach dem ersten Drittel, gelegt.

Die Geschichte war vom Plot her sehr unterhaltsam und einfach zu lesen. Ab und zu waren es mir persönlich ein paar zu viele Details und Beschreibungen, da hätte ich mir doch eher mehr Dialoge gewünscht. Auch die detaillierte Beschreibung der Wunschumsetzung war zwar mal etwas anderes und durchaus interessant, aber an einigen Stellen dann doch fast etwas abgespaced. Ich muss es genau so beschreiben. Leser der Geschichte, werden mich eventuell verstehen. ^^

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Ein wirklich traumhaftes Cover. Für mich sind Titel, Bild und Inhalt absolut stimmig getroffen und stimmen den Leser gut auf die Geschichte ein. Die englische Variante trifft es insgesamt vom Titel her noch ein wenig besser, aber beide Bilder sind wirklich gelungen!

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Eine tolle turbulente Geschichte mit mehr als nur Prinz- und Prinzessin-Geschichte. Ein sehr bildhafter Schreibstil versetzt den Leser direkt in den Orient und wir können Abenteuer mit der Dschinny , ihrem Dieb und Gefolge bestehen!

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3,5 of 5 points (I really Liked it)

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Liebe Grüße


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Jessica Khoury:
Jessica Khoury ist syrisch-schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.
(Source: Randomhouse.de)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Die Dreizehnte Fee: Entzaubert

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‚Die Dreizehnte Fee: Entzaubert‘

von

Julia Adrian

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Die Dreizehnte Fee #2

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„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.
Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
(Source: Goodreads.com)

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Gleich nach dem Beenden des ersten Teils, hatte ich das Privileg auch schon den zweiten Band bei mir zu haben, was ich natürlich ausgenutzt und gleich weitergelesen habe! ^^
Wie bei Band eins war ich sofort von Beginn an vom wie immer wunderschönen Schreibstil gefesselt, der sehr poetisches, etwas ganz Besonderes ist.

Dafür fand ich aber dieses Mal den Einstieg etwas schwieriger, was wohl an der Handlung lag, da Lilith nicht beim Hexenjäger ist oder sie auf Wanderschaft gehen, sondern sich ihren Schwestern in Gesprächen, bzw. vor Gericht stellen muss. Auch im Mittelteil gab es hier längere Passagen, die sich etwas gezogen haben, als Lilith zum Beispiel längere Zeit an einem Ort festsaß, ohne Hexenjäger *snief* und Kontakt zu anderen.
Dennoch gab es auch richtig schöne Szenen mit den beiden, auch wenn sie in diesem Teil viel weniger oft miteinander zu tun hatte. Was ich etwas schade fand, aber aufgrund der Handlung, nicht anders ging, welche aber sehr wichtig für Lilith war, um zu wachsen, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und um den Leser Einblicke in das „Damals“ zu geben, bevor alles den Bach runter gegangen ist…

Was mich sehr bewegt und mitgenommen hat, waren die Gefühle, die Adrian hier gekonnt transportiert. Man fühlt mit Lilith diese Schwere, die Bürde ihrer Taten, die sie tun musste, um die anderen zu beschützten. Dass sie sich quasi selbst aufgegeben, das Mädchen in sich getötet hat, um die anderen stärker zu machen, ihnen zu helfen in einer feindlichen Welt zu überleben. Umso trauriger und vom Schicksal ein perfider Plan ist es nun, dass sie es zu gut gemacht hat – die Hexen zu stark geworden sind und Lilith nun versucht, ihre Taten rückgängig zu machen und genau diese Hexen, die sie zuvor beschützen wollte, töten muss.
Also manchmal hat es mir sogar fast ein Tränchen rausgedrückt, weil das echt einfach nur traurig und total schade war. Vor allem bei den Szenen aus den Kindheitstagen…*heul* Aber sind es nicht genau diese Geschichten, die einem in Erinnerung bleiben?

Das Ende von Band zwei war zwar auch wieder ein kleiner Cliffhanger, aber zum Glück nicht so schlimm wie beim ersten! 😀 Ich mag den Hexenjäger in diesem Teil lieber, obwohl er immer noch etwas zu brutal mit ihr umgeht. Er könnte doch einfach mal sein wahres Herz zeigen, nicht immer so unnahbar sein. Und ich will endlich seinen Namen wissen! *lol* Aber ich denke, das kommt noch und erfahren wir dann hoffentlich alles in Band drei, auf den wir uns schon im Sommer freuen dürfen! *yeah*

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Das Cover ist wie zuvor ein richtig schöner Blickfang und ich muss mir das Buch auch unbedingt bald als Taschenbuch besorgen, weil es so schön ist! 😀

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Dunkle Legenden, magische Welt und alte Märchen zusammengewürfelt in einem verwunschenen, mittelalterlichen Setting, gemixt mit einer heißen Liebe, die aber auch ihre Schattenseiten hat und das Herz zum Brechen bringt. Alles fest verrührt, genüsslich zubereitet und mit einem wiedererkennbaren, einzigartig poetischen Schreibstil garniert. Hungrig? Dann stürzt euch doch auf diesen Lese-Leckerbissen! 😀

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Adrian)

Wir sind Geschichten. Ich bin eine und die Eishexe ist eine. Alle meine Schwestern, die mächtigsten Feen des Landes, der Hexenjäger und sogar Elle, das Kind, welches mein Herz im Sturm eroberte. Das Kind, mit dessen Tod auch mein Herz starb.
Wir alle sind geschaffen aus Tinte, wir sind geschaffen aus schwarzem Blut. Und mögen unsere Leben auch enden, so werden unsere Spuren auf ewig zwischen den Seiten eines Buches zu finden sein. Papier und Tinte, Schatten einer düsteren Vergangenheit.
Und jedes Mal, wenn ein Kind ein Märchenbuch aufschlägt und mit heller Stimme die Worte zum Leben erweckt, werden wir auferstehen.

 

Liebste Grüße

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#1: Julia Adrian – Erwachen
#2: Julia Adrian – Entzaubert
#3: Julia Adrian – Entschlafen.

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(Quelle: jadrian.de)

Julia Adrian:
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Die Dreizehnte Fee: Erwachen

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‚Die Dreizehnte Fee: Erwachen‘

von

Julia Adrian

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Die Dreizehnte Fee #1

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Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin.
Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.

»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.
(Source: Goodreads.com)

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Lange Zeit bin ich um das Buch herumgeschlichen und vor kurzem habe ich mich endlich herangetraut und bin froh darüber, da es mir generell sehr gut gefallen hat.
Gleich von Beginn weg, war ich vom Schreibstil gefesselt, der etwas sehr poetisches an sich hat und der mir bisher in dieser Form noch nicht oder nur selten untergekommen ist. Daher wirklich toll auch ganz besonders, mir eigenem Wiedererkennungswert.
Das Einzige, was mir daran nicht so gefallen hat, waren die Dialoge. Manchmal wirkten sie auf mich zu gestelzt oder zu übertrieben, was mir beim Lesen etwas den Spaß genommen hat.
Dafür fand ich aber gleich mal den Einstieg in die Geschichte total genial.  Man ist sofort drinnen gewesen und man will sofort wissen, wie es weitergeht, ist mitgerissen bis zum Schluss.

Was ein weiterer Pluspunkt war, wie düster und anti-Disney-märchenhaft die Geschichte präsentiert wurde. Besonders diese düstere, wehmütige Stimmung fand ich ganz toll gemacht und hat mich durchwegs mitgenommen. Auch, dass nicht lange gefackelt wird mit Sex ^^ oder auch mit brutalen Szenen, da es eben ein finsteres Märchen ist, wie bei den originalen Grimm Erzählungen. Es hat einfach gepasst, so wie es war.

Die Hauptfigur Lilith, die sogenannte dreizehnte Fee, war mir von Anfang an sympathisch und beim Hexenjäger war sofort dieser gewisse Funke da. Daher konnten mich beide Figuren von sich relativ rasch überzeugen. Wobei ich es zum Ende hin dann doch schon etwas zu viel fand, wie leidend Lilith ist, wie oft sie weint und Tränen vergisst, wobei sie doch so mächtig und gar Königin war.
Genauso ging es mir gegen Ende hin leider auch mit dem Hexenjäger. Zu Beginn hat es mich nicht so gestört, dass er keine Gefühle zeigt oder sich so abweisend, meisten schon gemein ihr gegenüber verhalten hat, obwohl er dennoch mit ihr schläft. Hier hätte ich mir eine Entwicklung bei ihm, bei beiden gewünscht, die bisher ausblieb. Aber hier hoffe ich stark auf die Folgebände. 🙂
Außerdem kam ich auch mit der ganzen Kindersache nicht so klar, weil das mit Elle einfach viel zu schnell gegangen ist. Da konnte man keine Verbindung mit ihr aufbauen und deswegen war auch ihr Schicksal jetzt nicht so der Schock.

Schön und vor allem sehr erfrischend gemacht war die Art, wie verschiedene Märchen oder andere Erzählungen, die jeder kennt, in diese Geschichte verwoben und anders interpretiert/ umgesetzt wurden. Zum Beispiel die Sache mit Eva oder Hänsel und Gretel waren zwei Ideen, die mir total gut gefallen haben. Daher bitte in den weiteren Bänden gerne mehr davon! 😀

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Das Cover ist eines der Highlights vom Buch. Wirklich schon gemacht und ich mag die kleinen, feinen Details.

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Alte Märchen und Geschichten neu erzählt, aber in einer Art und Weise, die komplett frisch und neu ist, was unglaublichen Lesespaß verspricht. Es ist wie das Gefühl von nach Hause kommen, was jedem Leser das Herz erwärmen wird. Zwar nicht immer ganz leichte Kost, da es auch brutaler wird, daher eine Empfehlung für alle Erwachsenen Märchen- und High Fantasy-Leser, zu einem Buch, das bezaubert und bei dem man ganz leicht der Sucht verfällt.

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4 of 5 points – (I really liked it)

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(© Adrian)

Es war einmal – so beginnen die Märchen und so begann mein Leben. Und es hätte tatsächlich eines werden können, doch das ist lange, lange her. So lange, dass sich die Jahre zu Staub verwandelten, zu Bruchstücken einer sich selbst vergessenden Zeit. Und nicht einmal ich kann sagen, wann mein erstes Es war einmal seinen Anfang fand.

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Helden. Jede gute Geschichte braucht Helden. Keine perfekten Helden, nein, sie dürfen Fehler machen, sie dürfen von ihrem Weg abkommen. Aber am Ende treffen sie die richtigen Entscheidungen. Sie sind gut. Sie sind, wie wir sein wollen.
Ich bin keine Heldin.
Ich bin die Antiheldin.

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Ticktack, Ticktack. Eine Stunde verrinnt, ein Tag. Ein Leben geht zu Ende, ein Neues beginnt. Und während der Tod unter den Lebenden unermüdlich seine Auswahl trifft, bleibt nur eines gewiss: Irgendwann ist jeder dran. Auch die längsten Leben werden eines Tages ihr Ende finden. Auch die Hexen. Ihre Zeit ist gekommen – ich bin zurück.

 

Liebste Grüße

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#1: Julia Adrian – Erwachen
#2: Julia Adrian – Entzaubert
#3: Julia Adrian – Entschlafen.

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(Quelle: jadrian.de)

Julia Adrian:
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Wie Schnee so weiß

German Cover

English Cover

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‚Wie Schnee so weiß‘

von Marissa Meyer

Lunar Chronicles # 4

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Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe lange gebangt und gezittert, wie mir der abschließende Band gefallen würde, da es doch ein paar recht durchwachsene Rezensionen dazu gab und daher bin ich auch mit wenig Erwartung an das Buch herangegangen, was wohl ganz gut war.
Gleich zu Beginn trifft man fast auf alle bekannten Charaktere auf der Albatros und es war sofort das Gefühl von nach Hause kommen und als würde man nach langer Zeit endlich lieb gewonnene, alte Freunde wiedertreffen, was ich unglaublich schön fand. Außerdem durfte man ‚fast’ neue Charaktere mit Winter und Jacin kennen lernen, die ich aber auch rasch ins Herz schließen konnte. Jacin fand ich ja generell interessant, ein richtiger heißer Typ, obwohl ich mich zu Beginn gar nicht mehr an ihn aus den Vorgängern erinnern konnte. Immerhin ist es doch eine Weile her, dass ich Teil 3 gelesen habe. 🙂
Was mich am Anfang auch nicht gestört hat, war, dass wenig in der Handlung passiert, sondern mehr auf die Gefühlslage der einzelnen Protas eingegangen wird und man immer wieder kurz erfährt, was seit Band drei passiert ist. Einige fanden das vielleicht langweilig und zäh, aber mir hat es gefallen. 😀

Was aber wohl auch daran lag, dass ich einfach mit jeder einzelnen Figur total mitgefiebert habe und sie mir total am Herzen lagen – außer natürlich die böse Königin Levana – sie war mir ziemlich egal und hier fand ich ihre Kapitel doch oft manchmal zu lange und auch unnötig. Die hätte man gerne weglassen und das Buch um 20 Seiten kürzen können. Aber waren alle, alle Figuren soo toll.
Ich habe hier wirklich mit jedem einzelnen Pärchen total mit gelitten und gefiebert, das war schon abnormal! 😀 Und ich weiß gar nicht, welche Paarung mir mehr leid tut oder welche etwas Schlimmeres im Buch durchleiden musste. Jarcin und Winter waren sowieso total arm und ich habe immer um ihr Happy End gebangt! ❤ Levana ist aber auch echt fies, da wird man sprachlos. Und irgendwie konnte ich Winters verrückte, schrullige Art auch liebgewinnen. J
Oder auch bei Cinder und Kai war immer ein Bangen dabei, genauso wie bei Wolf und Scarlet – hier hätte ich kurzzeitig das Buch gerne mal gegen die Wand geknallt. Das war ja ein auf und ab der Gefühle… schon fast gemein, was Wolf hier so alles angetan hat! :p
Und hach, dann auch das alles mit Cress und Thorne, die waren ständig total süß und einfach nur putzig, obwohl Thorne nie seinen Mund aufbekommen hat, und das obwohl er ja sonst nie seine Klappe halten kann mit seinen blöden Gerede. *lach*

Und auch, wen ich derart mit den Figuren gelitten habe, muss ich auch anmerken, dass das Buch wirklich, wirklich sehr dick und an manchen Stellen einfach zu lange ist und für die Dicke auch wenig in der Handlung selbst passiert. Manchmal hatte man das Gefühl, sie eilen in die Hauptstadt, dann flüchten sie wieder, nur um kurz darauf wieder einen Weg hinein zu suchen, um gleich danach wieder hinauszuschleichen und zurück. Hier kam es mir beinahe so vor, als wäre etwas schlecht geplottet worden oder einfach zu ausufernd. 😀
Also ja, es stimmt teilweise schon, was die kritischen Stimmen gesagt haben, dass es langsam von statten geht und sich oftmals wiederholt und sich nichts bewegt. Daher: etwas mehr Tempo hätte dem Buch ganz gut getan. Aber da ich die Charas alle so geliebt habe, stört es mich nur bedingt.
Denn das ist jammern auf sehr hohem Niveau und eigentlich finde ich diese Detailverliebtheit sogar ganz schön und dass man merkt, wie sehr die Autorin die Welt und die Figuren ebenso liebt wie wir Leser.

Klar, ich muss schon auch zugeben, dass man die Autorin gerne mal geschüttelt hätte mit dem Verweis: jetzt mach mal bitte was in der Handlung, ich will wissen was jetzt passiert… aber ich bin auch so jemand, wenn ich mal Charaktere in mein Herz geschlossen habe, was hier der Fall war – dann leide ich total mit ihnen mit und da kann ruhig mehr Dialog, mehr Schmachten, mehr Selbstreflexion usw. sein… bin da beim Schreiben auch immer so, also kritisiere ich das hier nicht so sehr wie vielleicht andere. 😀
Wenn ich die Figuren jedoch nur ein wenig gemocht hätte oder nicht alle, dann wäre es mir auch zu lange gewesen, aber da ich alle wirklich liebe, konnte mir Meyer fast alles vorsetzten, was sie wollte! 😀

Und sie hat mich die ganze Zeit gehabt und mit meinen Gefühlen gespielt… eine Achterbahnfahrt, und bei ungefähr dreiviertel des Buches dachte ich schon, das kann nicht mehr gut ausgehen. Bei einigen Stellen war ich kurz vorm Heulen und ohne jetzt etwas zu verraten oder so zu spoilern, muss ich zugeben, dass ich ganz am Ende echt wie ein kleines Mädchen heulend vor dem Buch gesessen bin und voller Abschiedsschmerz und Wehmut das letzte Kapitel gelesen habe. War echt sehr krass und hatte ich schon lange nicht mehr. Daher ja, das Ende hat mir gefallen und ich liebe auch das Buch, bis auf die paar Kleinigkeiten.

PS: Sorry wegen der langen Rezi, ich konnte mich einfach nicht bremsen. 😀

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Ich persönlich finde die englischen Cover sooo unglaublich wunderschön, dass die deutschen Cover einfach nicht mithalten können, auch wenn sie hübsch gemacht worden sind. Aber die Favoriten bleiben einfach immer die englischen Cover. 🙂

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Meine erste Reaktion nach dem Beenden des Buches: „Love it soo much, that it hurts to let them go… kann es nicht glauben, dass nun alles vorbei ist. OMG – ein ganz fetter Book Hangover kündigt sich an *snief* und *hach*
Nun nach mehreren Tagen kann ich wieder vernünftig schreiben, obwohl ich noch immer echt fertig bin… und zwar total fertig -> mit den Nerven und dem ganzen Gefühlstumult. Ich habe geheult, gebangt und mich wieder verliebt. Und ich kann es kaum glauben, dass es jetzt wirklich und tatsächlich vorbei ist mir der Reihe, was mir im Herzen weh tut. Daher hoffe ich, dass auch alle Kurzgeschichten zusammengefasst auf Deutsch erscheinen! 🙂 *Daumen drück*
Es war wirklich toll und sehr zu empfehlen. Nur im Mittelteil war es etwas zu langsam, aber sonst, einfach ganz, ganz große klasse! Lesen ist angesagt, Leute – das ist mein ernst. Holt euch diese Reihe!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Meyer)

»Eure Hoheit. Ich bin gekommen, um Euch zu holen und zum Palast zurückzubegleiten.«
Winter erhob sich und verschränkte die Arme vor der Brust. »Gewiss. Wie freundlich von Ihnen, dass Sie sich um mich gesorgt haben.« Sie wandte sich zu Jacin um, der den Wächter misstrauisch beäugte. Was nichts Neues war. Denn er beäugte alle und jeden misstrauisch. »Ich fürchte, morgen wird es noch schwerer für Sie, Sir Clay. Denken Sie an mich, wenn Sie können.«
»Wenn ich kann, Prinzessin?« Er warf ihr einen schelmischen Blick zu. »Ich kann an nichts anderes denken.«

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»Verbrecher und Gewalt wird es immer geben«, warf Kai ein. »Wir brauchen die Waffen zur Gesetzesvollstreckung.«
Plötzlich machte Wolf ein Geräusch, als würde ihm etwas die Kehle zuschnüren, und alle sahen zu ihm hinüber, während er eine Handfeuerwaffe aus der Kiste nahm. »Genauso eine hatte Scarlet auch.«
Er drehte die Pistole in seiner Hand und strich mit dem Daumen über den Lauf. »Damit hat sie mir mal in den Arm geschossen.«
Das sagte er so zärtlich, dass es klang, als hätte Scarlet ihm einen Strauß mit wilden Blumen geschenkt, anstatt ihm eine Kugel zu verpassen.

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Thorne wandte sich zu Cinder. »Nach einem kurzen Nickerchen kannst du auch wieder klarer denken.«
Sie reagierte nicht darauf und starrte auf die Tischplatte. Ihre Schultern hingen mutlos herunter und ihr Blick wirkte seltsam leer.
»Ich glaube nicht, dass ein Nickerchen hierfür die Lösung ist«, sagte sie und hob ihre Cyborg-Hand. Sie hing leblos vom Handgelenk herunter und es fehlte der Finger, den man ihr abgenommen hatte. »Ich kann einfach nicht glauben, dass es so weit gekommen ist. In diesem Zustand kann ich weder kämpfen noch eine Revolution starten noch Königin sein. So kann ich gar nichts machen. Ich bin kaputt; im wahrsten Sinne des Wortes.«
Iko legte eine Hand auf Cinders Schulter. »Mag sein, aber was kaputt ist, kann man wieder reparieren.«


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# 1: Marissa Meyer – Wie Monde so silbern »»
# 2: Marissa Meyer – Wie Blut so rot »»
# 3: Marissa Meyer – Wie Sterne so golden »»
# 4: Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß »»
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(© goodreads)


Marissa Meyer:
She lives in Tacoma, Washington, with her fiancé and her two cats. In addition to her slight obsession with books and writing, she’s big on road-tripping, wine-tasting, and hunting for antiques. She’s represented by Jill Grinberg.
CINDER, her debut novel, is a futuristic re-envisioning of Cinderella in which Cinder is a cyborg mechanic. Release date: 3 Jan 2012.
(Source: rachelhartmanbooks.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Carlsen

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[Snapshot] Demonica 2 / Demonica 3

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Demonica: Entfesselt‘
von Larissa Ione

Demonica # 2

 

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Andere mögen solche Bücher wie die Black Dagger, Psy Changeling oder eben diese Demonica Reihe belächeln, wo viel Action, Blut, Kämpfe zwischen den verschiedensten Kreaturen vorkommen – und eben auch viel Kitsch, Liebesszenen, Testosteron und aufgeblasene Machos, die von einer milden Frau gezähmt werden und eine 180°-Wende vollführen, nur für die eine. Meistens geht es neben der Hauthandlung um ein Hauptpärchen, die sich finden und bis am Ende hin glücklich und zufrieden werden, oft gekrönt mit Hochzeit oder Kind oder der ewigen Liebe. Und man weiß von Anfang an, erstens wer zusammen kommt, da oft aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt wird und zweitens auch, dass es am Ende gut ausgeht (egal wie schlimm es auch im Mittelteil des Buches scheinen mag).

Aber hey – wisst ihr was? Genau DAS mag ich an diesen Büchern – das man DAS bekommt WAS man erwartet. Keine unnötige tote Hauptfiguren, kein gequältes Ende, das einen das Buch am liebsten im Frust in die Ecke schmeißen lässt, sondern ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zaubert. Und das ist auch manchmal richtig, richtig nett, besonders wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist und die generelle Handlung passt und es Action gibt.
Und genau das gab es hier: Viel Blut, Rätsel, Wettrennen und auch prickelnde Liebesszenen – also was will man mehr? Ich war fast vollkommen und ständig in der Geschichte mitgerissen, konnte es nur schwer aus der Hand legen und mochte auch alle Figuren darin. Runa und Shade sind beide stark und zwei Dickschädel, die sich mit Humor gezankt und später zueinander gefunden haben. Nur das Ende war mir dann doch eine kleine Spur zu perfekt und kitschig, aber das ist nur ein kleiner, halber Minuspunkt, da ich mich sonst durchgehend sehr unterhalten gefühlt habe – und das Buch/ die Reihe jedem Fan von Adult Urban Fantasy Bücher, die zwar etwas übertreiben, aber im Herzen soft sind, weiter empfehlen. Ihr werdet euren Spaß damit haben 🙂

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‚Demonica: Fluch des Verlangens‘
von Larissa Ione

Demonica # 3

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Auch der dritte Teil in der Reihe ist genauso aufgebaut wie die Vorgänger und handelt wieder von einem halb-Dämon Wraith, der gleichzeitig auch halb Vampir und ein Bruder von Eidolon und Shade ist. Dieser ist mit einem tödlichen Gift in Berührung gekommen und hat nur noch wenige Wochen zu leben, aber es gibt einen Ausweg für ihn und zwar die gesegnete Menschenfrau Selena, die ein Geschenk der Engel besitzt, das ihn retten könnte. Daher macht er sich auf dem Weg, um sie zu täuschen, sie kennen zu lernen und trifft dabei nicht nur auf seine mögliche Lebensretterin, sondern Seelenverwandte. *hach*seufz*schmacht* ^^

Oh ja, das klingt doch richtig schön und kitschig und zugeben, das war es auch. Mir war es hier ehrlich gesagt auch schon eine Spur too much rosarote Brille und „am Ende wird alles gut“-Gefühl. Auch waren mir hier die Figuren allesamt zu aalglatt und nett, besonders Wraith und obwohl gerade er in den ersten beiden Büchern noch ganz anders, viel brutaler und skrupelloser dargestellt wurde. Aber in diesem Teil ist er zahm wie ein Kätzchen und das hat mich doch gestört, da ich einfach war viel Härteres von ihm erwartet habe. Das gleiche war mit Selena, die vieles einfach zu leicht hingenommen und ihm alles verziehen hat, auch wenn er sie von Anfang an fast durchgehend belogen hat. :/

Dennoch waren die Action und die Grundhandlung wieder sehr interessant und hat sich zum Ende hin auch sehr zugespitzt mit dem bösen Widersacher, der ein echt fieser Sack war, um es deutlich zu sagen. Auch hat es mir gefallen in welche Richtung sich das Ende mit Kanin bewegt hat und dass er noch eine größere Rolle für später spielen wird. Also man darf gespannt sein, wie die Haupthandlung noch weiter geht und ich bin neugierig was die Autorin daraus machen wird...

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[Snapshot] Das zehnte Königreich/ Verführt

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Das zehnte Königreich‘
von Kathryn Wesley

 

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich weiß, einige möchten mich jetzt sicher lynchen, weil sie dieses Buch lieben und nicht verstehen, dass es mir leider nicht so ging. Zu meiner Verteidigung – ich wollte es auch lieben, aber die ständigen Sichtweisenwechsel haben es mir schwer gemacht eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen oder in die Handlung einzutauchen.
Vor allem hat es mich gestört, dass auch oft aus der Sichtweise des lahmarschigen Vaters oder von den Bösen geschildert wurde. Dabei fand ich die Passagen aus Wolfs oder Virginias Sicht am interessantesten, doch die kamen leider nicht so oft.
Außerdem war es ein ewig langes Hinterherhetzen und Suchen und immer wieder kam etwas dazwischen und dann war der Hund wieder weg oder ständig dieser Spiegel – mühsam. *gähn*
Ich muss zugeben, dass ich gegen Mitte des Buches einfach nur noch genervt war und mit dem Buch endlich fertig werden wollte. Die Idee und die Fantasy-Elemente mit den Märchen waren wirklich alle entzückend und süß, aber das war auch schon das einzige, das mir wirklich gut gefallen hat. Leider :/

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‚Verführt‘ von Larissa Ione

Demonica # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Das Buch war genau das was ich erwarteten habe. Eine Urban Fantasy Geschichte mit viel, sehr viel Erotik, herben Sprüchen, Gewalt und ekligen Monstern. Was ich gut fand waren ja die einzelnen Sexszenen aber sie waren mir schon fast zu viele und dadurch wurde die Handlung eher in den Hintergrund gerückt.
Außerdem waren mir die Charaktere zu sehr auf Sex und Äußerlichkeiten fixiert und es gab auch gleich mal eine Instant Love – nein eher – Instant Sex, wobei der Rest, die großen Gefühle erst später kamen, wovon ich ja kein Fan bin.
Auch hätte ich mir mehr Info zur Dämonenwelt gewünscht oder auch zu den Aegis, aber irgendwie blieb das zu kurz. Trotzdem werde ich in der Reihe weiterlesen und hoffe, dass meine vielen offenen Fragen noch beantwortet werden.
Aber alles in allem war es eine nette, kurzweilige, hocherotische Geschichte, die manchmal etwas zu wenig Information geliefert hat und zu sehr auf die Erotik abgezielt hat, wodurch die Handlung leider ein klein wenig auf der Strecke geblieben ist. Aber ansonsten nette, obwohl auch sehr stereobeladene Typen...

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[Rezension] Wie Sterne so golden

German Cover

English Cover

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‚Wie Sterne so golden‘

von Marissa Meyer

Lunar Chronicles # 3

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Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter der strengen Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Und dann taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder, Scarlet und Wolf bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhelfen.
Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?
(Source: Goodreads.com)

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Ich wiederhole mich: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es war einfach alles zusammen so toll, dass ich keine Worte dafür finde, und das passiert mir sonst eher selten, wie ihr wisst. ^^
Im dritten Band begleiten wir neben Cinder, Kai, Scarlet auch Kapitän Thorne und vor allem Cress, aus deren Sicht die meiste Zeit geschildert wird. Es beginnt damit, dass Cinder und die anderen auf den Satelliten stoßen, in dem Cress eingesperrt ist. Doch aus der Rettungsaktion, in der Thorne hinüber zu Cress fliegt, wird mehr oder weniger ein Absturz und bald darauf kommt alles ins Strudeln und die Action setzt ein, erhöht sich von einem Kapitel / von einem Sichtwechsel zum nächsten.

Hier hat Meyer wieder absolute Glanzarbeit geleistet und konnte mich mit ihrem märchenhaften Schreibstil und Handlung von der ersten Seite an begeistern. Besonders spannend wurde es zusätzlich, da die Kapitel immer wieder zwischen den Protagonisten wechseln, wodurch man einmal bei Cress, der Frau im Satellit, dann wieder zu Cinder im Raumschiff oder den anderen Protas, wie Kai oder Scarlet wechselt, um ja nichts zu verpassen und ja, um die Anspannung noch um ein vielfaches anzuheizen. Denn Meyer wechselt genau immer dann zum nächsten Chara, wenn es gerade spannend wird. Dafür hätte ich sie manchmal beinahe strangulieren können, aber dafür liebe ich sie auch – wie ihr seht, ein etwas zwiespältiges Verhältnis. 🙂
Daraufhin geht es eigentlich bis zum Schluss toll und rasant weiter. Wir verfolgen jeden einzelnen Charakter und ich kann mich partout nicht entscheiden, wenn ich am liebsten habe, weil sie alle toll und doch eigen sind. Ein wilder, liebenswerter Haufen eben.^^

Cinder kommt immer weiter aus sich heraus und wird mehr und mehr zu einer Heldin, auch wenn sie selbst manchmal Zweifel hegt. Kai hingegen ist so toll wie eh und je, aber hinterfragt endlich ein paar grundlegende Dinge und auch seine Gefühle für Cinder. Scarlet und Wolf sind noch die gleichen. Thorne ist köstlich witzig und selbstverliebt wie eh und jäh, hält sich für einen schlechten Menschen, obwohl er doch ein wenig der Held ist, auf den Cress gewartet hat. Wären wir bei Cress, die eine bezaubernde Unschuld an den Tag legt und eine Faszination für die Dinge hat, die den Leser begeistert. Sie ist zwar manchmal etwas naiv und kindlich, was aufgrund ihres Schicksals im Satellit schlüssig und logisch ist. Dennoch ist sie dabei aber nie nervig blauäugig, sondern immer total liebenswert und man muss die ganzen Charaktere einfach mögen, daran führt kein Weg vorbei. 😀

Auch gab es einige Entwicklungen im Buch und Wendungen mit denen ich nicht ganz so gerechnet hätte und das Lesen total leicht gemacht haben, und das schnelle Lesen sogar noch weiter vorangetrieben haben. Auch das Ende fällt in diese Kategorie, das zwar mal wieder ein kleiner Cliffhanger ist, und bei dem man sofort das nächste Buch haben möchte, um gleich/ sofort/ auf der Stelle weiterlesen zu können. ♥ Liebe Liebe Liebe es! ♥

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Wunderschönes Cover, das sich perfekt an die anderen Covers der Reihe anreiht und total edel und hochwertig aussieht. *thumps up*

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Wieder einmal ein Meisterstück von der lieben Frau Meyer! Ich für meinen Teil liebe die Bücher, den Schreibstil, vor allem die Charaktere und die frische, neue Handlung, die uns die Autorin hier präsentiert und einem, trotz schlimmer, trauriger Dinge noch träumen lässt. Das Buch/ die Reihe kann ich nur jeden wärmstens ans Herz legen – lest dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen. *Ehrenwort*

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Meyer)

Thorne schnaubte: „Wenn du schon bei einer Wüste ausrastest, dann möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn du deinen ersten Baum siehst. Dann kommst du erst richtig ins Staunen!“

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Cress: „Ich bin nicht verrückt. Ich weiß, dass sie nur ein Computer ist. Es ist nur so: Ich habe sie selbst programmiert und sie war meine einzige Freundin. Das ist alles.“

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Cress: „Ich … ich war schon verknallt in dich, bevor wir uns überhaupt kennengelernt haben. Nur weil ich dich auf den Netscreens gesehen habe. Ich hab geglaubt, dass wir füreinander bestimmt sind, dass das die große Liebe ist.“
Thorne zuckte mir einer Augenbraue. „Wow! Das setzt mich jetzt überhaupt nicht unter Druck oder so.“.


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# 1: Marissa Meyer – Wie Monde so silbern »»
# 2: Marissa Meyer – Wie Blut so rot »»
# 3: Marissa Meyer – Wie Sterne so golden »»
# 4: Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß »»
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(© goodreads)


Marissa Meyer:
She lives in Tacoma, Washington, with her fiancé and her two cats. In addition to her slight obsession with books and writing, she’s big on road-tripping, wine-tasting, and hunting for antiques. She’s represented by Jill Grinberg.
CINDER, her debut novel, is a futuristic re-envisioning of Cinderella in which Cinder is a cyborg mechanic. Release date: 3 Jan 2012.
(Source: rachelhartmanbooks.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Carlsen

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