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[Rezension] Wie die Luft zum Atmen

German Cover

English Cover

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‚Wie die Luft zum Atmen‘
von Brittainy C. Cherry

Elements # 1

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Als Elizabeth nach einem schweren Schicksalsschlag in ihr kleines Häuschen in ihrem Heimatort zurückkehrt, zieht ihr neuer Nachbar Tristan ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er ist geheimnisvoll, sonderbar und scheint mit niemandem etwas zu tun haben zu wollen.
Alle halten sich von ihm fern, und wilde Gerüchte kursieren im Ort, doch auf Elizabeth übt der Fremde eine ungekannte Anziehungskraft aus. Und so sehr Tristan versucht, Elizabeth aus dem Weg zu gehen, kann auch er die tiefe Verbundenheit zu ihr nicht leugnen – schließlich sieht er in ihren Augen einen Schmerz, den er selbst nur zu gut kennt! (Source: Goodreads.com)

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Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich schon im Vorfeld von einigen Freunden und Lesebekannten gehört habe, dass es sehr traurig, emotional und einfach zum Heulen sein soll, was ich ja manchmal echt gerne mag. Ich sage nur: Grey’s Anatomy. 😉
Und ich darf sagen, dass es mir hier am Anfang auch echt so ging, dass ich ein, zwei oder drei Tränchen verdrückt habe, als die Erinnerungen an das, was sie verloren haben, erzählt wurde, oder wenn Elizabeth, eine der Hauptfiguren mit ihrer kleinen Tochter über ihren verstorbenen Dad reden. Oder die Sache mit den Federn… *heul*

Aber Elizabeth ist nicht die einzige, die verloren und gelitten hat, noch immer nicht sie selbst ist. Auch Tristan Cole, das grimmige Arschloch der Stadt, der vor einiger Zeit in das alte Haus von Elisabeth eingezogen ist, in das sie nun nach einem Jahr Trauer, die sie bei ihrer Mutter verbracht hat, wieder zurückkehrt. Doch für Elizabeth Tristan nicht dieses Monstrum, das alle in der Stadt in ihm sehen wollen, da sie etwas in seinen Augen erkennt, etwas, das sie selbst jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde begleitet – der Schmerz, die Zerrissenheit. Er ist genauso zerbrochen wie Elizabeth. Für den Leser ist schon viel früher klar, dass ein Schicksalsschlag aus Tristan den Mann gemacht hat, den er nun nach außen zeigt, da wir von beiden Sichtweisen lesen dürfen, was ich persönlich bei Contemporary Büchern immer sehr toll finde, um beiden näher zu sein, besser mit ihnen mitfühlen zu können. Und Tristans Verlust und in meinen Augen noch viel, viel schlimmer. Ich glaube, daran zerbricht jeder und dennoch kämpft er weiter, auch wenn er glaubt, nur noch eine leere Hülle zu sein.

Eigentlich haben mir die Charaktere ganz gut gefallen, was ich aber nicht ganz verstanden habe, war Elizabeths gleich von Anfang an Besessenheit von Tristan, obwohl er ja wirklich ein Arsch ihr gegenüber war. Seine andere Seite, die, die berührt, kannten ja nur wir Leser wegen seiner Sichtweisen. Genauso habe ich jetzt nicht soo die Punkte gefunden, wie sich auch Tristan relativ rasch in sie verlieben konnte und sobald das passierte, war plötzlich sie diejenige, die sich eher zurückgehalten hat und er war ein richtiger Loveboy, fast schon zu soft und ist zu leicht mit dem Wort Liebe umgegangen. Auch fand ich es befremdlich wie sie sich einige Zeit lang sexuell ‚geholfen‘ haben, um sich an ihre verstorbenen Liebsten zu erinnern. Das kann ich mir beim besten Wille nicht vorstellen. Ein Mensch fühlt sich anders an, riecht und schmeckt anders… da kann ich mir so viel vorstellen und mir vormachen wie ich will und ich würde nicht glauben, dass irgendein anderer Typ mein Mann ist. Sorry, aber das war für mich leider total daneben und auch hier bekommt man dann keine prickelnde Erotik, sondern einfach nur die Tatsache vorgeworfen, dass sie eben jetzt miteinander pennen. Von einer Seite auf die nächste. Das fand ich total lieblos gemacht, wie auch den weiteren Verlauf. Leider. Eigentlich dachte ich hier, dass es zwar am Anfang eine traurige Geschichte ist, man aber dennoch gegen Mitte oder Ende heiße Szenen bekommen – New Adult /Adult eben. Aber die Erotikszenen fand ich nicht besonders prickelnd gemacht und ich konnte auch den Funken nicht spüren.

Tja, so gut, wie emotional die Geschichte auch stark begonnen hat, wurde sie ab der Hälfte leider immer schwächer und schon da war sie nur mehr auf einen 3-4 Sternekurs. Aber dann ist etwas total Irrsinniges mit einem Freund von Elisabeth passiert, was auf ein Drama gefolgt ist, was ich auch schon unnötig fand, besonders nach Tristans ständigem Gerede von Liebe. Aber dann noch das mit Tanner und die Sache dahinter… das war einfach nur total unnötig und hat mir auch den Rest der Geschichte sehr, sehr vermiest. Schade. Manche würden das vielleicht als gewagt gut finden, bei mir ist diese ‚Enthüllung‘ und das Drama darum leider nach hinten losgegangen. Daher auch nur die 2,5 Punkte und deshalb werde ich auch nicht mehr weiterlesen in der Reihe.

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Gefällt mit richtig gut mit dem Bild von Tristan, das perfekt passt. Außerdem steh ich auf Bärte, daher perfekt. 😀 Ich liebe das Cover! ^^

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Das Buch hat sehr stark, emotional und gefühlvoll begonnen und mochte es zeitweise auch echt gerne, aber dann wurde ab der Mitte leider immer schwächer und ich konnte auch keine Funken oder das gewisse Etwas zwischen dem Pärchen fühlen. Das Ende mit dem übertriebenen Drama rund um Tanner war mir dann zusätzlich viel zu oooover the top, was mir das ganze Buch madiggemacht hat. Sehr, sehr schade und daher nur eine bedingte Empfehlung von meiner Seite.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Wie die Luft zum Atmen
#2: Wie das Feuer zwischen uns
#3: The Silent Waters (dt. Titel unbekann)
#4: The Gravity of Us (dt. Titel unbekannt)
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Brittainy C. Cherry:
Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] The Rising

Hardcover

Paperback

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‚The Rising‘ von
Kelley Armstrong

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Things are getting desperate for Maya and her friends. Hunted by the powerful St. Clouds and now a rival Cabal as well, they’re quickly running out of places to hide. And with the whole world thinking they died in a helicopter crash, it’s not like they can just go to the authorities for help.
All they have is the name and number of someone who might be able to give them a few answers. Answers to why they’re so valuable, and why their supernatural powers are getting more and more out of control.
But Maya is unprepared for the truths that await her. And now, like it or not, she’ll have to face down some demons from her past if she ever hopes to move on with her life. Because Maya can’t keep running forever.
Old secrets are revealed and unexpected characters make a surprising return in this stunning conclusion to Kelley Armstrong’s New York Times bestselling Darkness Rising trilogy. (Source: Goodreads.com)

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Ich wiederhole mich hier, aber ehrlich – ich habe die Darkest Power Reihe rund um Chloe und Derek geliebt. Ehrlich, sie gehört nach wie vor (nach Jahren) noch immer zu meinen all-time-YA-Fantasy-Lieblingsreihen. Doch das hier, diese Spin Off Reihe um Maya und die anderen, deren Namen ich nicht einmal mehr richtig weiß, ist einfach nur ein fahler Nachmachungsbrei aus der vorigen Reihe, gemischt mit der Women of the Otherworld Reihe, die nicht funktioniert. Zumindest nicht für mich. 😦

Das Problem liegt wohl daran, dass ich NIE, die ganze Reihe hinweg keine richtige Verbindung zur Hauptfigur Maya aufbauen konnte. Einerseits ist sie so tough und viel zu erwachsen, kann alles und ist bei jedem beliebt – was sie leider absolut langweilig und austauschbar macht. Andererseits ist sie Jungs technisch einfach nur blind und naiv und sieht nicht, was direkt vor ihren Augen passiert, das muss ihr jemand gegen Ende sagen, damit sie sich selbst ihren Gefühlen bewusst wird, was der Leser beinahe von Anfang an weiß. Das hat für mich nicht zusammengepasst und die meiste Zeit war mir das Schicksal von Maya total egal.

Für wen ich jedoch gehofft und gebangt habe, war ihr bester Freund Daniel, der aber erst in diesem Teil richtig in den Vordergrund rücken durfte. Mit Rafe bin ich ja nie so ganz klar gekommen, der war mir immer zu gewollt cool und bad boy. Zu den anderen kann ich leider nicht viel sagen und ich muss gestehen, ich habe hier nur weitergelesen und die ganze Zeit nur darauf gewartet, bis ENDLICH Chloe und Derek auftauchen, die hier gegen Ende auch wieder eine kleine Rolle spielen durften. Zwar nicht annähernd genug, aber immerhin. ❤

Die Handlung setzt fast direkt nach Band 2 ein und führt die drei verbliebenen Ausreißer Maya, Daniel und Corey von einer Hetzjagd zur nächsten, um der bösen Gruppe, die Supernaturals jagen, zu entkommen. Dann mischt sich auch noch eine andere Gruppe ein und irgendwann sitzen die einen fest, werden wieder gerettet, nur um dann wieder gefasst zu werden. Es war ein ewiges Hin und Her und na ja, wie gesagt, habe ich es nur gelesen, um Derek und Chloe erneut zu treffen.^^

Dafür fand ich aber das Ende dann endlich auch wieder gut, nicht nur wegen den Figuren aus der Darkest Power Reihe, sondern auch, weil es einen guten Reihenabschluss für beide Reihen gab, der mich zufrieden gestellt hat. Dennoch hier ein kleiner Side-Kick: Sollte man als Fan von Chloe & Derek auch die Kurzgeschichte „Atoning“ lesen, die nach dem Ende von The Rising spielt und noch einen kleinen Schritt weiter in deren Leben geht. Dann, erst dann ist man wirklich vollends zufrieden mit dem Ende, das uns für die beiden gegeben wurde. *hach* 😀

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Ähnlich wie die anderen Cover der Reihe. Okay, aber stechen auch nicht besonders hervor.

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Für mich leider etwas enttäuscht, da mich die Haupthandlung Null interessiert hat, vor allem, da ich auch mit der Hauptfigur keine Bindung eingehen konnte und im Prinzip nur auf das Erscheinen von Derek & Chloe gewartet habe. Dafür und für das Ende der Reihe, gibt es aber 2,5 Punkte und ich bin froh, deren Geschichte jetzt bis zum Ende zu kennen. Ein Spin-Off Reihe die bei weitem nicht mit der Darkest Power Reihe mithalten kann und für alle Fans würde auch die Kurzgeschichte „Atoning“ reichen, um zu erfahren, wie es mit den beiden ausgeht.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

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.Liebste Grüße

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# 1: Kelley Armstrong – The Gathering
# 2: Kelley Armstrong – The Calling
# 3: Kelley Armstrong – The Rising

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(Source: Goodreads.com)

Kelley Armstrong:
Kelley Armstrong has been telling stories since before she could write. Her earliest written efforts were disastrous. If asked for a story about girls and dolls, hers would invariably feature undead girls and evil dolls, much to her teachers‘ dismay. All efforts to make her produce „normal“ stories failed.
Today, she continues to spin tales of ghosts and demons and werewolves, while safely locked away in her basement writing dungeon. She’s the author of the NYT-bestselling „Women of the Otherworld“ paranormal suspense series and „Darkest Powers“ young adult urban fantasy trilogy, as well as the Nadia Stafford crime series. Armstrong lives in southwestern Ontario with her husband, kids and far too many pets.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Perfect Touch: Intensiv

German Cover

English Cover

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‚Perfect Touch: Intensiv‘
von Jessica Clare

Perfect Passion # 2

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Edie King macht keinen Hehl daraus, dass ihr Katzen lieber sind als Menschen. Sie arbeitet leidenschaftlich gern als Katzenpsychologin, engagiert sich ehrenamtlich im Tierheim und adoptiert so ziemlich jede Katze, die ihr in die Quere kommt. Als der Milliardär Magnus Zeit mit ihr verbringen will, findet er also schnell einen Vorwand: Er schafft sich einfach ein Fellknäuel an, das dringend psychologische Hilfe braucht. Nur leider hat er sich sowohl mit der Katze als auch mit der Frau mehr eingebrockt als erwartet … (Source: Goodreads.com)

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In dem Buch geht es um Millionäre – natürlich alles heiße Kerle -, eine sarkastische, starke Frau, viel wilden Sex und …. Katzen. Ja, richtig gehört. Irgendwie fand ich diese erste Beschreibung ganz witzig und habe mich schnell ohne viel Gedanken darauf gestürzt.
Und was habe ich bekommen? Tja, genau das! Daher heißt es wohl: selbst Schuld, kein Mitleid. 😉

Der Beginn des Buches war okay. Wir treffen auf Edie, die eine sehr zynische, sarkastische, wenngleich etwas brummige Hauptfigur ist, bissige Kommentare abgibt und generell zuerst austeilt, bevor andere überhaupt so richtig zu Wort kommen. Nur ihre Liebe zu Katzen gibt ihrer Figuren einen soften Spot und auch ihr Humpeln, aufgrund von Knieschmerzen nach einem schweren Unfall, lassen ihre weiche, verletzliche Seite erkennen.

Ihr gegenüber steht ein ebenso eher grimmiger Mann, ein Workaholic, der mit Frauen, Tieren oder generell mit Menschen nicht viel anfangen kann. Er ist am liebsten für sich, tigert sich in die Arbeit rein, die mit Spieleprogrammierung zu tun hat. Obwohl er ein nerdiger Zocker sein sollte, ist er ein gutaussehender Millionär, der auch noch gut gebaut ist. Logisch mit der Erklärung, dass er dann halt immer trainiert, sobald er in der Arbeit nicht weiterkommt. Wer wünscht sich nicht so einen Mann. *löblich* 😉

So weit, so gut. Besonders nachdem sie die ersten Annäherungen hinter sich hatten (wenngleich auch aus einem fiesem Grund) und die ersten Erotikszenen kamen, die ganz nett waren. Dennoch wurde ich leider nie so ganz warm mit den beiden Figuren. Eben aus den oben genannten Gründen, da sie mir irgendwie zu stereotyp gezeichnet waren und ich nie richtig mit Edie warm geworden bin oder sie mir nie so richtig sympathisch wurde.

Außerdem war es mir dann auch wirklich zu viel des Guten mit den ganzen Katzen. Katzen hier, Katzen dort, Katzen im Bett (geht für mich ja gar nicht), Katzen zum Kuscheln und einfach ÜBERALL. Ich mag auch Tiere, ganz ehrlich, aber das grenzte schon an einer kleinen Besessenheit, die ich schon beinahe abstoßend fandm. Ich meine 7 Katzen in einer kleinen Wohnung? Ui, überall die ganzen Katzenhaare und ich möchte mir den Geruch gar nicht vorstellen, auch wenn jede ihr eigenes Katzenklo hat. Nein…

Das Ende war dann ganz nett und puderrosa kuschelig weich. Dennoch haben mir die Katzen und die zwei Hauptfiguren nicht ganz zugesagt, wie auch die Nebenfiguren. Außerdem fand ich es sehr befremdlich, dass beide Geschwister hatten, die derart asozial und gemein ihnen gegenüber waren. Und bis auf Gretchen mochte ich fast keinen Charakter in diesem Buch so wirklich. Daher ja, nicht ganz nach meinem Geschmack.

 

Leider wenig aussagekräftig und hätte mir hier auch gerne ein anderes gewünscht.

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Zwar war es ganz nett, aber manche Sachen war schon auch echt schräg und nicht ganz nach meinem Geschmack. Leider war mir darin eindeutig zu viel Katzen-Gerede und die Nebenfiguren funktionierten für mich ebenso wenig, wie auch teilweise die Hauptfiguren.

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße


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#1:  Jessica Clare – Ungestüm
#2: Jessica Clare – Intensiv
#3: Jessica Clare – The Billionaire Takes a Bride
#4:  Jessica Clare – The Billionaire’s favorite Mistake
#5: Jessica Clare – Billionaire on the Loose
#6: Jessica Clare – Untitled

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Jessica Clare:
This is a pen name for Jill Myles.  Jill Myles has been an incurable romantic since childhood. She reads all the ’naughty parts‘ of books first, looks for a dirty joke in just about everything, and thinks to this day that the Little House on the Prairie books should have been steamier.
After devouring hundreds of paperback romances, mythology books, and archaeological tomes, she decided to write a few books of her own – stories with a wild adventure, sharp banter, and lots of super-sexy situations. She prefers her heroes alpha and half-dressed, her heroines witty, and she loves nothing more than watching them overcome adversity to fall into bed together.
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(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Snapshot] Das Lieder der Dunkelheit

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Das Lied der Dunkelheit‘
von Peter V. Brett

The Demon Cycle# 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Um ehrlich zu seien, habe ich mir von dem Buch mehr erwartet habe, da ich doch mit hohen Erwartungen herangegangen bin. Leider konnten mich nur Teile davon überzeugen und diese waren dafür auch richtig toll, aber was mir gar nicht gefallen hat, war andererseits wieder wirklich schlimm für mich.
Aber fangen wir mit dem positiven Dingen an, wie zum Beispiel dem Worlbuilding, das ich wirklich sehr interessant fand mit der mittelalterlichen Atmosphäre und den stetigen Dämonen, die beim Eintreten der dunkeln Nacht vom Horc aus dem Erdboden aufstehen und die Menschen terrorisieren und nach ihrem Leben lechzen. Auch war es okay, dass die Handlung langsam vor sich gegangen ist und man alle drei Hauptcharaktere für sich kennenlernen durfte, sie jahrelange begleitet hat und sich alles Schritt für Schritt entfalten konnte. Obwohl mir Teile davon zwar zu lange und detailverliebt waren und ich Abschnitte überflogen haben, war es okay, da so etwas einfach zu Adult High Fantasy gehört, ich sehe es ja ein. ^^

Auch konnten mich die Hauptfiguren langsam immer mehr für sich gewinnen. Besonders Arlen schon ganz zu Beginn, der mit seinem Mut und Wissensdurst bei mir punkten konnte. Nur später wurde er mir schon fast zu leichtsinnig oder gar zu sehr der unverwundbare Held?
Leesha – die weibliche Hauptfigur aus einer anderen Gegend – musste erst darum kämpfen, um sich in mein Herz zu kämpfen, da ihre Ansichten manchmal etwas zu antiquiert waren. Zum Glück konnte sie das Rad nochmal herum reißen, nur gegen Ende konnte ich ihre Handeln erneut nicht – überhaupt nicht- nachvollziehen.
Und dann wäre da noch der junge Arrik, den wir bereits als Kleinkind und über die Teenagerjahre kennenlernen durften. Er ist so ein la-la-Charakter und ich weiß nicht wieso, aber fast alle Nebencharaktere haben etwas an sich, das mich total gestört hat. Bzw. die ganze Gesellschaft im Buch hat etwas sehr mittelalterliches in der Einstellung, so als ob Brett Gesellschaftskritik betreibt und dabei maßlos übertreibt. Was ich sehr schade fand, da es für mich das Buch sehr zerstört hat. Hier sind Schändungen oder Vergewaltigungen gar nicht mal so schlimm, oder man muss als Frau fast damit rechnen. Tja, generell sind hier alle doch sehr Triebgesteuert^^ oder altmodisch erzogen, leben voller Angst vor den Dämonen oder verhalten sich generell komisch mit dem furchtbaren Mary Sue Gehabe.

Dennoch hat das Ende doch wieder etwas angezogen und man möchte wissen, wie es weiter geht, da es teilweise wie eine lange Vorgeschichte auf die Haupthandlung gewirkt hat, auf die ich jetzt sehr neugierig bin. Auch wenn es nicht an meine Erwartungen heran gereicht hat, konnte es durch die Idee mit den Dämonen, den Schutzzeichen und der dystopisch angehauchten Weltenaufbau bei mir teilweise punkten und vielleicht werde ich doch noch weiterlesen.

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Liebste Grüße, Eure

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[Rezension] Love and Confess

German Cover

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English Cover

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‚Love and Confess‘

von Colleen Hoover

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Vor drei Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anony-men Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichten anderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist… (Source: Goodreads.com)

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Ich habe mich soo riesig auf das Buch gefreut, da ich bisher alles aus Hoovers Feder verschlungen habe, ihre Bücher gerne mochte und schon länger nichts mehr von ihr gelesen habe. Die Story hat auch gut begonnen und man hat gleich auf den ersten Seiten Tränen in den Augen und Wehmut im Herzen. Daher war meine Erwartung riesengroß und mit dem Wunsch auf emotionale Hoch- und Tiefs, die einfach nur mitreißen und verzaubern.

Aber das habe ich leider nicht in der Form bekommen, wie gedacht. Der weitere Verlauf erzählt von Auburn – die blond ist, nicht rothaarig ^^ – und in eine fremde Stadt umgezogen, bzw. zurückgekehrt ist. Den Grund dafür erfahren wir später. Sie ist unglücklich dort, bleibt aber und stößt auf eine Galerie, die in der Auslage Geständnisse aufgeklebt hat. Gleich darauf lernt sie auch den zugehörigen, attraktiven Maler Owen kennen, der sie prompt für die Vernissage am selben Abend einstellt. Und das Schicksal nimmt ihren Lauf, oder war es schon vorher so bestimmt, dass sie sich treffen?… denn es gibt ein Geheimnis, dass erst gegen Ende gelüftet wird, zeigt ziemliche viele Verstrickungen.

Was mir total irrsinnig gut gefallen hat, war der Einstieg in die Geschichte. Haltet mich für irre, aber ich mag es, beim Lesen zu weinen – finde das immer total befreiend, also danach. 😀 Außerdem gab es im Text zu den Geständnissen auch Bilder, so wie der Maler Owen diese Geständnisse interpretiert und die ich allesamt einfach unglaublich toll fand und schon alleine deshalb einen halben Punkt verdient haben, sowie diese Umsetzung der Geständnisse in das gezeichnete Bild. *genial* Bin jetzt sogar von dem Künstler ein Follower auf Facebook. 🙂

Wie immer war auch der Schreibstil gut zu lesen und wie sehr passend zur Geschichte. Schöne Formulierungen, aber nicht zu überladen und dadurch schnell lesbar, wie es sich für eine Contemporary Romance Geschichte gehört.

Generell hat mir die Geschichte selbst aber nur bedingt gefallen mit ihren Konflikten und dem Verlauf, weil alles irgendwie zu konstruiert und gewollt wirkte. Auch konnte ich keine richtige Bindung zu den Figuren darin knüpfen und alles war mir mehr oder weniger egal. Wenn mich die Charas einmal nicht mitnehmen können, ist mir auch der Rest etwas egal. *leider* Besonders mit Auburn bin ich nicht klar gekommen. Sie hat eine eher passive, leidende Art, ist ein wenig dieses typische „Amsel in Distress“, lässt gleichzeitig auf sich herumhaken und bekommt den Mund nicht auf. Auch mit Owen bin ich nicht ganz warm geworden, wobei ich bei ihm gar nicht sagen kann, woran es genau gelegen hat. Daher fehlten mir beim Lesen auch das typische Kribbeln und die Begeisterung. *sfz*

Das Ende war für mich aber wieder okay und hier hat Auburn endlich mal eine andere Seite von sich gezeigt, auch wenn es das Buch für mich nicht mehr retten konnte.

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Ein schönes Cover, das auch gut zum Inhalt passt. Hier bin ich froh, dass man sich an das Originalcover angelehnt hat.

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Leider ein schwächeres Buch von Hoover, was mir selbst im Herzen weh tut, da ich ein Fan ihrer Hopeless Reihe bin. Doch trotz gutem Willen konnten mich die Charaktere, wie auch die Handlung nicht verzaubern, sondern wirkten zu gewollt und viel zu konstruiert auf mich. Dennoch ein netter Liebesroman für zwischendurch, wenn man es etwas ruhiger möchte.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

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.Liebe Grüße


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(© goodreads.com)

Colleen Hoover:
She is addicted to diet pepsi and could tell you in a taste-test which restaurant it came from. She gets stoked whenever she gets a message from goodreads saying I have a new friend request. If you want to know when she have new books out or just want to be inundated by random, pointless blog posts, follow her at colleenhoover.com.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© dtv Verlag

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[Snapshot] Sinners on Tour: Backstage Küsse/ Nubila: Aufstand der Diener

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Sinners on Tour: Backstage Küsse‘
von Olivia Cunning

 Sinners on Tour # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Bevor ich in das Buch gestartet bin, habe ich ungefähr gewusst, worum es geht, bzw. dass es sehr viele sexuelle Szenen beinhaltet. Tja, in dieser Sache wurde ich definitiv einmal nicht enttäuscht *lach* Hier geht es wirklich zur Sache und wer gute Erotikszenen sucht, hat hier sicher etwas Interessantes zum Lesen und wird mehr als fündig. 😀
Nur leider hat mir der Rest nicht ganz so zugesagt, wie erhofft. Die Charaktere waren mit oft viel zu übertrieben und ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar.
Besonders die Hauptfigur Myrna war leider gar nicht mein Fall und ich glaube es liegt auch an ihr, dass ich dem Buch nicht mehr als 2,5 Punkte geben konnte, weil sie mich oft einfach nur genervt hat mit ihrer Art, ihrer Denkweise und innerem Monolog. Sie war mir einfach unsympathisch und ich musste wegen ihr und ihren Gedanken oft – sehr oft – genervt und fremdschämend die Augen verdrehen. :/
Ihr Gegenpart Brian war okay, aber ich weiß nicht… auch hier hat es nicht ganz funktioniert, besonders mit der Konstellation der beiden. Immer diese heiße Liebe auf den ersten Blick/ Kuss… damit kann ich generell, wie auch hier, nur sehr wenig anfangen. Leider.
Auch war der Konflikt sehr vorhersehbar und brachte für mich wenig Überraschung. Dennoch mochte ich die Erotikpassagen, wenn man die Logik außer Acht lässt und daher werde ich der Reihe mit Teil 2 noch eine Chance geben. Daher nur eine bedingte Leseempfehlung für Erwachsenen Contemporary Romance Leser, die es gerne ‚härter‘ mögen. 😉
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„Nubila: Aufstand der Diener“
von Hannah Siebern

Nubila # 2

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Konnte mich der erste noch sehr von sich begeistern, hatte ich leider einige Probleme mit dem zweiten Teil. Zwar nicht generell mit der Handlung, aber mit der Liebesgeschichte, die bereits im ersten Band angedeutet wurde. Ich fand es zwar schön zu sehen, dass Kathleen in dieser neuen Vampirwelt auch ohne Jason ihren Weg geht und Teil einer Gruppe wird, die sie aufnimmt. Aber als er dann wieder eine Rolle gespielt hat, war ich gar nicht glücklich über die Lösung ihrer Beziehung bzw. ihrer Anziehungskraft durch diesen magischen Zauber.
Ich halte generell nichts von schicksalhafter Liebe und Verbindungen, die durch Magie verstärkt oder erst richtig erzeugt werden und so war es auch hier der Fall. Dennoch mochte ich dann die weitere Entwicklung, und dass sich die Liebe, unabhängig von der Verbindung, wieder an die Macht gekämpft hat, obwohl es dadurch das ganze Buch lang einen etwas falschen Beigeschmack gegeben hat.
Dennoch fand ich das Ende ganz toll und auch spannend, als sich die Lage mit den Dienern und den machtherrschenden Vampiren immer weiter zugspitzt hat. Die Lösung daraus bietet schon jetzt eine interessante, explosive Mischung, die es vermutlich im dritten Teil geben wird.
Generell ist die Handlung zwischen Jason und Kathleen hier zwar abgeschlossen, aber die Reihe geht dann mit der Tochter Laney weiter. Zwar werde ich es nicht so bald lesen, da andere Bücher zuvor dran kommen, aber ich werde die Reihe mit Sicherheit weiter verfolgen und kann sie auch wieder allen Vampirfans empfehlen, die keine Probleme mit schicksalhafter Liebe haben.

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Finding Sky/ Versuchung der Nacht

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Finding Sky‘ von Joss Stirling

Finding Sky # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Angefangen hat das Buch richtig gut und es hat sich schnell zu einem richtigen Page-Turner entwickelt, den ich nicht aus der Hand legen könnte. Besonders, da ich die Prota Sky einfach klasse fand mit ihren witzigen Gedanken, tollen Kommentaren oder mit ihren Nerd-Momenten, wenn sie sich selbst als Comicfigur gesehen hat *toll*

Doch dann kam bald mal der Love-Interest und ich hatte leider so einige Problem mit ihm. Mit ihm meine ich Zed, der zu Beginn immer nur griesgrämig und mies drauf war, fast schon gemein. Dann hat er bloß zwei oder drei Mal mit ihr geredet, etwas in ihr erkannt und plötzlich war er hin und weg von ihr. Weil es irgendwie Schicksals-mäßig war und sie sich jetzt lieben mussten – wah, nein, das kann ich gar nicht leiden… *nein*nein*

Außerdem hat auch der Mittelteil, etwas an Spannung verloren und wurde richtig zäh, was erst gegen Ende wieder besser wurde.
Ich habe leider die ganze Beziehung und die Gefühle den beiden nicht abgekauft. Sie waren von einem Moment auf den anderen für Zed da, was wohl bloß am der Tatsache des Seelenspiegels lag und er hat versucht, Sky von sich zu überzeugen. Diese Liebe war daher absolut nicht nachvollziehbar, sondern einfach vom Schicksal vorgegeben und sowas mag ich ja, wie schon gesagt, generell nicht.

Auch konnten mich bei den Charakteren nur Sky und ihre Eltern begeistert, aber sonst blieben alle anderen ziemlich neutral für mich. Außer vielleicht ein Bruder von Zed,… aber sonst. Nein. Leider nichts.
Das Ende war zwar ganz nett, aber hat mir zu viele lose Enden und zu wenig Tiefgang gebracht, was mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Momentan bin ich noch am Grübeln, ob ich die Reihe weiterlesen werde oder nicht. Bin wohl schon etwas zu alt dafür und es ist daher eher etwas für Leser ab 13?, die sich eine zarte Liebe und eine  kleine Portion Magie wünschen.

Zitate:

Mrs Green, unsere heimtückische Sportlehrerin, bereitete uns Mittwochmorgen eine kleine Überraschung. Es sollte ein Gesetz geben, das Lehrern so etwas verbietet. Wir hätten wenigstens die Chance kriegen müssen, uns eine Krankschreibung besorgen zu können. »Ladys, wie ihr wisst, haben wir sechs unserer besten Cheerleader ans College verloren, darum bin ich auf der Suche nach neuen Talenten.« Ich war nicht die Einzige, die dastand wie vom Donner gerührt »Na kommt, das ist jetzt keine angemessene Reaktion! Unser Team braucht eure Unterstützung. Wir können nicht zulassen, dass Aspen lauter singt und besser tanzt als wir, richtig?« Yes we can, sang ich leise den Obama-Refrain.

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‚Versuchung der Nacht‘
von Larissa Ione

Demonica # 4

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Wie immer konnte mich das Buch gleich von den ersten Seiten an mitnehmen und fesseln. Besonders, da es dieses Mal um dem Halbdämon Lore ging, der kein Arzt oder sonst eine Rolle im Krankenhaus hatte, sondern ein HalbMensch – ein Assassine ist. Ein Auftragsmörder, der in diesem Teil genau jenen Menschen töten muss, den der HalbEngel Idess beschützen soll. Doch anstatt nur den Menschen zu retten, entführt Idess Lore und kommt damit in mehrere prekäre Szenen.^^ Denn Lore ist dazu auch noch der Halbbrüder der anderen drei Seminus-Dämonen, sprich Sexdämonen, die Sex brauchen, um zu überleben. Nun, jeder kann sich denken was das bedeutet, wenn ein Sexdämon gefesselt ist, aber ‚Erlösung‘ braucht…. Da kann doch so ein guter, braver Engel wie Idess ihn nicht einfach leiden lassen. :p

Ich mochte in der Geschichte Lore sehr gerne, weil er der Typ ist, der sich selbst für schlechter hält, als er ist. Solche Charas können bei mir einfach immer punkten, weil sie so etwas Leidendes an sich haben. ^^ Dafür war mir Idess mit ihrem Engelsdasein etwas zu prüde oder zu gut… weiß nicht, sie war ganz nett, ist aber auch nicht bei mir hängen geblieben.

Gut, die Geschichte war ganz okay und es hat dazwischen auch spannende Szenen gegeben, wodurch es sich schnell weg lesen ließ. Besonders die Sache mit dem Auftrag und der Schwester Sin, und der komplizierten Verstrickung mit seinen Brüdern und diesem Menschen hat es sehr gut vorangetrieben, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Dennoch sind die Bücher, obgleich sie interessant und sehr viel Erotik in sich haben, manchmal schon etwas zu derb. Zu übertrieben und zu hochdramatisch, dass sogar ich manchmal die Augen verdrehen muss, was ja schon einiges aussagt. ^^ Daher auch nicht die volle Punktezahlt, auch wenn das Happy End ganz nett war.

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘
von Jessica Park

Flat-Out Love # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe leider sehr lange gebraucht in die Geschichte reinzukommen oder eine Verbindung mit den Charakteren aufzubauen. Besonders Julie hat es mir am Anfang sehr, sehr schwer gemacht, da sie sich mit einigen Gedanken selbst ins Abseits geschossen und sie mir total unsympathisch gemacht hat.
Vor allem die Sache, wie abwertend sie einerseits über ihren Ex denkt, aber gleichzeitig will, dass er ihren FB-Status kommentiert. *Kopf schüttel* Oder was ich noch schlimmer fand, war, wie gemein sie über ihre Freunde in Ohio denkt, sie schlecht macht usw, und die laut Julies Angaben alle mehr oder weniger leicht minderbemittelte Weibchen sind, die gedankenlos ihre sportlichen Freunde anfeuern und bei denen sie angeblich ihre Aussage auf deren geistiges Niveau herunterschrauben muss, um von ihnen verstanden zu werden. *WTF*?? Sorry – aber DAS – nein, aber das geht einfach gar nicht. :/
Ich habe das einfach nur extrem gemein gefunden und daher habe ich lange mit Julie gehadert. Auch, weil sie am Anfang abwertend von Matt gedacht hat oder seine coolen, mega Shirts verarscht hat. Was ich nicht verstanden habe…, aber gut, habe sie ja des öfteren nicht ganz nachvollziehen können.^^ Die einen verarscht sie, weil sie zu blöd sind, aber dann verarscht sie Matt, weil er ein kleiner Nerd und so intelligent ist – ging einfach nicht in meinen Kopf rein.

Aber Julie hat sich zum Glück im Laufe der Geschichte wieder etwas verbessert, indem sie auch ihre guten Seiten gezeigt hat. Hier hat mir vor allem gefallen, wie sie mit Celeste und der ganzen Situation mit der Familie umgegangen ist. Zwar hat sie sich in Dinge eingemischt, die sie nichts angegangen sind, aber das hat sie aus gutem Willen getan, und sie mir wieder sympathischer gemacht.

Auch fand ich das Ende ganz süß und wie sich die Liebesgeschichte entwickelt hat. Daher bin ich froh, dass ich es bis zum Schluss gelesen habe, da ich nach dem ersten Drittel schon beinahe abgebrochen hatte. Was ich auch nicht so gut fand, und neben dem Anfang der Grund ist, dass ich nur 2,5 Punkte geben kann, war – dass man einfach fast zu Beginn an weiß, was es mit Finn auf sich hat. Welche Rolle die Eltern oder das Auto spielen und das alles war mir viel zu vorhersehbar, um daraus am Ende einen großen Knaller daraus zu machen. Gute Ansätze, aber leider keine Ausführung, die für mich funktioniert hat. *schade*

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Hier zwei Auszüge:
(© Park)

 Er war nicht der Richtige für sie und Julie hätte ihm schon vor Monaten den Laufpass geben sollen. Sie war selbst schuld, dass sie diese ausgelutschte Beziehung nicht früher beendet hatte. Vielleicht hätte sie keinen besorgten Kommentar von ihrem Ex erwarten sollen, aber eine freundliche Nachfrage hätte ja wohl nicht geschadet. Sie hätte sich gefreut, wenn sie wenigstens zivilisiert miteinander hätten umgehen können, aber möglicherweise war Julie auch zu sauer auf sich selbst, als dass sie das zugelassen hätte – selbst wenn Jared es versucht hätte.    Jetzt war sie nicht mehr in der kleinen Stadt in Ohio, nicht mehr in dieser unterdurchschnittlichen Highschool und nicht mehr in einem sozialen Umfeld, in dem Mädchen ihre Freunde beim Sport blindlings anfeuerten.

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Sie konnte sein, wer sie war, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihr Vokabular auf das geistige Niveau der anderen herunterschraubte oder ihr Interesse für die Schule versteckte.

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Liebste Grüße

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