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[Snapshot] Beautiful Oblivion

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Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Beautiful Oblivion‘ #1
von Jamie McGuire

The Maddox Brothers # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Das Buch und ich werden wohl keine dicken Freunde, wie auch die ganze restliche Reihe, was ich schade finde, da ich die beiden Teile rund um Travis Maddox und Abby ganz okay fand, besonders den ersten Teil. Aber hier hat der Funke gefehlt und der Nerv-Faktor war viel größer.

Die Geschichte ist nicht ideal, wie zb. das ständig einige Studenten darin rauchen oder Frauen teilweise klischeehaft abgestempelte werden, wenn sie mit Jungs in Bett springen, während die Männer nicht dergleichen betitelt werden, sondern als bewunderte ‚Frauenhelden‘ gelten.
Das gleiche gilt auch für die Charaktere. Beide waren mir viel zu extrem und stereotyp, was es bald langweilig machte und die Launen der beiden, vor allem von ihr, konnte ich bald nicht mehr nachvollziehen und hat einfach genervt. Ich konnte einfach nichts mit den beiden anfangen und dieses große Geheimnis war jetzt auch nicht wirklich spektakulär und wurde nur unnötig aufgepushed. *leider* Es ist teilweise wie ein Karussell, ein ständiges up- und down der Gefühle und ein Trip, der von ‚Himmelhoch jauchzend‘ zu endlos deprimiert führt und wieder zurück. Wer sich auf diese Hochschaubahn einlassen will und kann, hat hier sicher seinen Spaß dabei. :p

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Sinners on Tour: Im Takt der Sünde

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Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Sinners on Tour: Im Takt der Sünde‘ #4
von Olivia Cunning

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe den vierten Band doch ein wenig entgegengefiebert, da ja gerade Eric schon vom ersten Teil an immer präsent gewesen ist und ich daher nun neugierig auf seine Geschichte war. Er hat so etwas unverfängliches, offenes, lustiges aber auch verletzliches an sich, was ich total gerne an ihm mag. Und auch hier hat er wieder diese Seiten gezeigt, aber noch viel mehr. Seine sensible Seite und sein Musikgenie, obwohl er nicht damit hausieren geht und sich zurücknimmt. Ein verkanntes Talent, dem in der Band viel mehr Aufmerksamkeit gehören sollte, auch wenn er in diesem Teil ein wenig nach vorne rückt.

Zwar mochte ich Eric total gerne, habe aber nicht ganz verstanden, warum er sofort und auf der Stelle beim ersten Blick auf Rebecca in sie verschossen war. Sicher, sie ist nicht hässlich und teilt, wie man später erkennt, auch den gleichen Humor, aber Eric sieht doch jeden Tag heiße Bräute und nur Rebecca bringt seinen Körper in Wallungen wie keine andere, ohne dass er ein Wort mit ihr gewechselt hat? Und dazu hat sie nur Augen für Trey, was ziemlich lange so geht, und sich auch von ihm küssen und mehr lässt (nicht nur auf die Lippen^^) und betatschen, obwohl sie dann wieder etwas mit Eric hat. Fand dieses zweigleisige Verhalten von ihr am Anfang echt scheiße und dann im Anschluss konnte ich ihre Kehrtwende von Trey zu Eric von einem Moment auf den anderen nicht nachvollziehen. Da war keine Erklärung, kein Grund da, es war einfach so. Daher ja, Rebecca habe ich ihre Gefühle lange nicht abgenommen und generell ist sie leider nicht meine Lieblingsfigur in der Reihe. Manchmal hat sie sich schon extrem nervig verhalten und Eric tat mir leid.

Dafür konnte Eric bei mir punkten und ich bin froh, dass er nach einigen Schwierigkeiten doch noch sein Happy End bekommen hat. Dass es gerade Rebecca geworden ist … nun ja, nicht meine Entscheidung. 😀 Sie war mir wie gesagt eben zu nervig und ich konnte ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen. (und ihre Mutter erst… Oh Mann! ^^)

Cover:
Das Cover passt gut zu den anderen dieser Reihe und macht auch Lust auf den Inhalt.

All in all:
Es war kein außergewöhnlicher Teil, sondern eher mittelmäßig, was zum Teil an der Handlung und eben an Rebecca lag. Trotzdem eine tolle Geschichte, die vor allem wieder den Humor und die Leichtigkeit hatte, die mir schon in den Teilen davor angesprochen hat.

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Liebste Grüße

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[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Königin der Finsternis‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 4

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Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin … (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch, dieses Buch hat es mir echt schwergemacht, an der Stange zu bleiben. Fast ganze zwei Wochen haben ich für diese Geschichte gebraucht, was schon einiges aussagt, obwohl ich sonst bei gleich dicken Büchern nur 2-4 Tage brauche, wenn ich mitgerissen, gefesselt und vollkommen in der Geschichte bin. Was – wie ihr nun annehmen könnt – hier leider nicht der Fall war.

Besonders das erste Drittel/ oder erste Hälfte hat mich sehr mit dem Buch, vor allem mit den Charakteren bzw. mit Aelins Sichtweisen hadern lassen. Ich fand diese ganze Sache mit Chaol / Rowan unter allem Niveau und kann es der Autorin nicht verzeihen, dass sie ganz einfach in den ersten Bänden Charaktere erschafft, nur um später selbst darauf zu kommen, dass sie eigentlich lieber einen anderen Love-Interest hätte und meinen geliebten Chaol zu einem unentschlossenen, wütenden, idiotischen Typen macht, nur damit alle Rowan ach so toll finden, sobald er eine Rolle für Aelin spielt. Man will ja nicht, dass Anhänger bei Chaol bleiben. *grummel*
Außerdem hat mich dieser ganze Streit zwischen Aelin und Chaol zu Beginn und ganz, ganz lange Zeit so dermaßen aufgeregt. Die beiden haben viel durchgestanden, erlebt und sind gewachsen und dann verhalten sie sich beide wie die größten Idioten oder die kleinsten Kinder. Ich konnte einfach nur den Kopf schütteln und war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen oder gegen die Wand zu knallen. Und dann plötzlich gegen Ende des Buches haben sie ein vernünftiges, klärendes Gespräch, verstehen sich auf einmal wieder blendend, nur eben als Freunde – aber ohne dass etwas Wichtiges passiert wäre, einfach nur so… na ja, damit man wohl die Leser zufriedenstellt oder keine Ahnung.

So wie die Sache mit Aelin/ Chaol angegangen wurde, so war auch manch anderes, also so gestelzt und absolut konstruiert – dass es überhaupt nicht echt wirkte. Man hat sofort immer gemerkt, warum Maas das jetzt so schreibt, bzw. die Charaktere das machen lässt – um sie zu einem bestimmen späteren Punkt hinzu bekommen, den sie haben mochte. Doch in einem Buch sollte das fließend geschehen, in der Handlung passend und wie gesagt, eben nicht konstruiert und so, dass es der Leser merkt, was der Autor vorhat. 😀 Sorry, aber ging hier gar nicht.

Was auch nicht ging und mir noch immer sauer aufstößt, ist diese ganze Caeleana / Aelin Verherrlichung. Was will Maas?? Ihr Figur einen Tempel/ Schrein / Kirche bauen und sie zur Göttin machen?? Denn falls nicht, dann merkt man das in ihrem Buch nicht, denn da beten Aelin alle an. Sie ist einfach die BESTE immer und überall, ist so richtig kick-bad ass und sieht dabei immer sooo heiß aus, dass sich alle männlichen Vertreter der Gattung Mensch oder Fae – total egal – in sie vergucken. Ich meine, hallo, sie ist ja immerhin auch sooo heiß, kein Wunder also… *würg*
Und was ich auch absolut nicht verstanden habe, war, warum jetzt plötzlich ihr erster Geliebter Sam (den sie mit 16 oder so hatte und der erste von vielen war…) jetzt wieder so ein großes Thema war, bzw. seine brutale Ermordung und all ihre zerplatzten Träume mit ihm?? WARUM? Nur damit wir jetzt auch noch Mitleid mit Aelin haben oder wie?

Tja, wie gesagt, diese ganze Aelin/ Rowan/ Chaol Sache war nichts für mich und daher auch die 1,5 Punkte Abzug. Der Rest muss ich aber sagen hat mir dann doch wieder gefallen. Vor allem die Sichtweisen von der Hexe Manon oder von Dorian und auch Elide. Die drei haben einen Softspot in meinem Herzen und ich finde Manons Wandlung genial und freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Außerdem konnte die Schreibweise wie immer überzeugen und ich mochte auch das letzte dritte des Buches viel mehr als den Anfang. Daher werde ich nun doch noch in der Reihe weiterlesen, muss aber gestehen, dass ich das hauptsächlich für die Nebenfiguren mache, was doch ein wenig schade ist. Jedoch hoffe ich, dass diese Aelin – Anpreisung im nächsten Band etwas moderater präsentiert wird, damit man es dennoch halbwegs angenehm lesen kann. Die Daumen sind also gedrückt für Band 5! 🙂

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Wie immer passendes Cover, wenn man die Herkunft von Aelin kennt.

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Die erste Hälfte konnte mich besonders aus Aelins Sichtweise nicht überzeugen, zum Glück wendete sich das Buch etwas und wurde auch zusehends spannender. Außerdem wurde oft von anderen Nebenfiguren erzählt, die mir bereits ans Herz gewachsen sind und auch der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Ein High Fantasy Buch, das ich wohl nicht jedem empfehlen würde, aber wenn man sich mit Aelin arrangieren kann und geduldig ist, wird es doch lesenswert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

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# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers
# 4 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Königin der Finsternis
# 5 : Sarah J. Maas – Empire of Storms
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© dtv Verlag

 

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[Rezension] Wie Schnee so weiß

German Cover

English Cover

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‚Wie Schnee so weiß‘

von Marissa Meyer

Lunar Chronicles # 4

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Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe lange gebangt und gezittert, wie mir der abschließende Band gefallen würde, da es doch ein paar recht durchwachsene Rezensionen dazu gab und daher bin ich auch mit wenig Erwartung an das Buch herangegangen, was wohl ganz gut war.
Gleich zu Beginn trifft man fast auf alle bekannten Charaktere auf der Albatros und es war sofort das Gefühl von nach Hause kommen und als würde man nach langer Zeit endlich lieb gewonnene, alte Freunde wiedertreffen, was ich unglaublich schön fand. Außerdem durfte man ‚fast’ neue Charaktere mit Winter und Jacin kennen lernen, die ich aber auch rasch ins Herz schließen konnte. Jacin fand ich ja generell interessant, ein richtiger heißer Typ, obwohl ich mich zu Beginn gar nicht mehr an ihn aus den Vorgängern erinnern konnte. Immerhin ist es doch eine Weile her, dass ich Teil 3 gelesen habe. 🙂
Was mich am Anfang auch nicht gestört hat, war, dass wenig in der Handlung passiert, sondern mehr auf die Gefühlslage der einzelnen Protas eingegangen wird und man immer wieder kurz erfährt, was seit Band drei passiert ist. Einige fanden das vielleicht langweilig und zäh, aber mir hat es gefallen. 😀

Was aber wohl auch daran lag, dass ich einfach mit jeder einzelnen Figur total mitgefiebert habe und sie mir total am Herzen lagen – außer natürlich die böse Königin Levana – sie war mir ziemlich egal und hier fand ich ihre Kapitel doch oft manchmal zu lange und auch unnötig. Die hätte man gerne weglassen und das Buch um 20 Seiten kürzen können. Aber waren alle, alle Figuren soo toll.
Ich habe hier wirklich mit jedem einzelnen Pärchen total mit gelitten und gefiebert, das war schon abnormal! 😀 Und ich weiß gar nicht, welche Paarung mir mehr leid tut oder welche etwas Schlimmeres im Buch durchleiden musste. Jarcin und Winter waren sowieso total arm und ich habe immer um ihr Happy End gebangt! ❤ Levana ist aber auch echt fies, da wird man sprachlos. Und irgendwie konnte ich Winters verrückte, schrullige Art auch liebgewinnen. J
Oder auch bei Cinder und Kai war immer ein Bangen dabei, genauso wie bei Wolf und Scarlet – hier hätte ich kurzzeitig das Buch gerne mal gegen die Wand geknallt. Das war ja ein auf und ab der Gefühle… schon fast gemein, was Wolf hier so alles angetan hat! :p
Und hach, dann auch das alles mit Cress und Thorne, die waren ständig total süß und einfach nur putzig, obwohl Thorne nie seinen Mund aufbekommen hat, und das obwohl er ja sonst nie seine Klappe halten kann mit seinen blöden Gerede. *lach*

Und auch, wen ich derart mit den Figuren gelitten habe, muss ich auch anmerken, dass das Buch wirklich, wirklich sehr dick und an manchen Stellen einfach zu lange ist und für die Dicke auch wenig in der Handlung selbst passiert. Manchmal hatte man das Gefühl, sie eilen in die Hauptstadt, dann flüchten sie wieder, nur um kurz darauf wieder einen Weg hinein zu suchen, um gleich danach wieder hinauszuschleichen und zurück. Hier kam es mir beinahe so vor, als wäre etwas schlecht geplottet worden oder einfach zu ausufernd. 😀
Also ja, es stimmt teilweise schon, was die kritischen Stimmen gesagt haben, dass es langsam von statten geht und sich oftmals wiederholt und sich nichts bewegt. Daher: etwas mehr Tempo hätte dem Buch ganz gut getan. Aber da ich die Charas alle so geliebt habe, stört es mich nur bedingt.
Denn das ist jammern auf sehr hohem Niveau und eigentlich finde ich diese Detailverliebtheit sogar ganz schön und dass man merkt, wie sehr die Autorin die Welt und die Figuren ebenso liebt wie wir Leser.

Klar, ich muss schon auch zugeben, dass man die Autorin gerne mal geschüttelt hätte mit dem Verweis: jetzt mach mal bitte was in der Handlung, ich will wissen was jetzt passiert… aber ich bin auch so jemand, wenn ich mal Charaktere in mein Herz geschlossen habe, was hier der Fall war – dann leide ich total mit ihnen mit und da kann ruhig mehr Dialog, mehr Schmachten, mehr Selbstreflexion usw. sein… bin da beim Schreiben auch immer so, also kritisiere ich das hier nicht so sehr wie vielleicht andere. 😀
Wenn ich die Figuren jedoch nur ein wenig gemocht hätte oder nicht alle, dann wäre es mir auch zu lange gewesen, aber da ich alle wirklich liebe, konnte mir Meyer fast alles vorsetzten, was sie wollte! 😀

Und sie hat mich die ganze Zeit gehabt und mit meinen Gefühlen gespielt… eine Achterbahnfahrt, und bei ungefähr dreiviertel des Buches dachte ich schon, das kann nicht mehr gut ausgehen. Bei einigen Stellen war ich kurz vorm Heulen und ohne jetzt etwas zu verraten oder so zu spoilern, muss ich zugeben, dass ich ganz am Ende echt wie ein kleines Mädchen heulend vor dem Buch gesessen bin und voller Abschiedsschmerz und Wehmut das letzte Kapitel gelesen habe. War echt sehr krass und hatte ich schon lange nicht mehr. Daher ja, das Ende hat mir gefallen und ich liebe auch das Buch, bis auf die paar Kleinigkeiten.

PS: Sorry wegen der langen Rezi, ich konnte mich einfach nicht bremsen. 😀

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Ich persönlich finde die englischen Cover sooo unglaublich wunderschön, dass die deutschen Cover einfach nicht mithalten können, auch wenn sie hübsch gemacht worden sind. Aber die Favoriten bleiben einfach immer die englischen Cover. 🙂

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Meine erste Reaktion nach dem Beenden des Buches: „Love it soo much, that it hurts to let them go… kann es nicht glauben, dass nun alles vorbei ist. OMG – ein ganz fetter Book Hangover kündigt sich an *snief* und *hach*
Nun nach mehreren Tagen kann ich wieder vernünftig schreiben, obwohl ich noch immer echt fertig bin… und zwar total fertig -> mit den Nerven und dem ganzen Gefühlstumult. Ich habe geheult, gebangt und mich wieder verliebt. Und ich kann es kaum glauben, dass es jetzt wirklich und tatsächlich vorbei ist mir der Reihe, was mir im Herzen weh tut. Daher hoffe ich, dass auch alle Kurzgeschichten zusammengefasst auf Deutsch erscheinen! 🙂 *Daumen drück*
Es war wirklich toll und sehr zu empfehlen. Nur im Mittelteil war es etwas zu langsam, aber sonst, einfach ganz, ganz große klasse! Lesen ist angesagt, Leute – das ist mein ernst. Holt euch diese Reihe!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Meyer)

»Eure Hoheit. Ich bin gekommen, um Euch zu holen und zum Palast zurückzubegleiten.«
Winter erhob sich und verschränkte die Arme vor der Brust. »Gewiss. Wie freundlich von Ihnen, dass Sie sich um mich gesorgt haben.« Sie wandte sich zu Jacin um, der den Wächter misstrauisch beäugte. Was nichts Neues war. Denn er beäugte alle und jeden misstrauisch. »Ich fürchte, morgen wird es noch schwerer für Sie, Sir Clay. Denken Sie an mich, wenn Sie können.«
»Wenn ich kann, Prinzessin?« Er warf ihr einen schelmischen Blick zu. »Ich kann an nichts anderes denken.«

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»Verbrecher und Gewalt wird es immer geben«, warf Kai ein. »Wir brauchen die Waffen zur Gesetzesvollstreckung.«
Plötzlich machte Wolf ein Geräusch, als würde ihm etwas die Kehle zuschnüren, und alle sahen zu ihm hinüber, während er eine Handfeuerwaffe aus der Kiste nahm. »Genauso eine hatte Scarlet auch.«
Er drehte die Pistole in seiner Hand und strich mit dem Daumen über den Lauf. »Damit hat sie mir mal in den Arm geschossen.«
Das sagte er so zärtlich, dass es klang, als hätte Scarlet ihm einen Strauß mit wilden Blumen geschenkt, anstatt ihm eine Kugel zu verpassen.

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Thorne wandte sich zu Cinder. »Nach einem kurzen Nickerchen kannst du auch wieder klarer denken.«
Sie reagierte nicht darauf und starrte auf die Tischplatte. Ihre Schultern hingen mutlos herunter und ihr Blick wirkte seltsam leer.
»Ich glaube nicht, dass ein Nickerchen hierfür die Lösung ist«, sagte sie und hob ihre Cyborg-Hand. Sie hing leblos vom Handgelenk herunter und es fehlte der Finger, den man ihr abgenommen hatte. »Ich kann einfach nicht glauben, dass es so weit gekommen ist. In diesem Zustand kann ich weder kämpfen noch eine Revolution starten noch Königin sein. So kann ich gar nichts machen. Ich bin kaputt; im wahrsten Sinne des Wortes.«
Iko legte eine Hand auf Cinders Schulter. »Mag sein, aber was kaputt ist, kann man wieder reparieren.«


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# 1: Marissa Meyer – Wie Monde so silbern »»
# 2: Marissa Meyer – Wie Blut so rot »»
# 3: Marissa Meyer – Wie Sterne so golden »»
# 4: Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß »»
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(© goodreads)


Marissa Meyer:
She lives in Tacoma, Washington, with her fiancé and her two cats. In addition to her slight obsession with books and writing, she’s big on road-tripping, wine-tasting, and hunting for antiques. She’s represented by Jill Grinberg.
CINDER, her debut novel, is a futuristic re-envisioning of Cinderella in which Cinder is a cyborg mechanic. Release date: 3 Jan 2012.
(Source: rachelhartmanbooks.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Carlsen

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[Rezension] Origin: Schattenfunke

German Cover

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English Cover

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.‚Origin: Schattenfunke‘
von Jennifer L. Armentrout

Lux # 4

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Daemon würde alles tun, um Katy aus der Gewalt von Daedalus zu befreien. Sogar das Undenkbare würde er wagen. Katy lebt nur von einem Tag auf den anderen, während sie immer neuen Tests unterzogen wird. Allerdings beginnt sie zu ahnen, dass sie bisher ein unvollständiges Bild von Daedalus hatte. Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Früher oder später wird Katy eine Antwort auf diese Frage bekommen, aber dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …
(Source: Goodreads.com)

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Ich muss gestehen, dass ich lange nicht in das Buch hineingekommen bin, obwohl ich so lange darauf gewartet habe. Aber an irgendetwas hat es dieses Mal gehakt und ich weiß nicht woran oder wieso. Denn es gab auch unter der Geschichte immer wieder Phasen, die für mich zäher vorangegangen sind und langwieriger waren. Vielleicht lag das aber auch an mir und meiner Lesestimmug, keine Ahnung.

Weil die Story an sich war wirklich gut und auch spannend, dennoch wollte ich manchmal, dass die Geschichte schneller zu Ende erzählt/ vorüber geht, was ja nicht so das beste Zeichen ist. Woran das aber genau gelegen hat, kann ich nicht sagen. Irgendwie fühlte ich mich von den Charakteren nicht mitgerissen, fand das meiste schon zu übertrieben brutal auf der einen Seite, dann wieder zu überladen kitschig auf der anderen.

Die Handlung beginnt fast direkt mach dem Ende vom vorigen Band, daher Achtung

-> ab jetzt Spoiler für die Vorbände:

Katy wacht in der Gefangenschaft von Daedelus auf und wird dort zu Dingen gezwungen, die für normale Menschen unvorstellbar sind. Auch tut sie dort Sachen, mit denen wir als Leser nicht gerechnet hätten und die sich tief in ihre Seele fressen. Dieses Mal wird die Geschichte zusätzlich aus der Sicht von Daemon erzählt und er tut alles, um zu ihr zu gelangen und gibt sich sogar dafür selbst auf, sowie für Kay in Gefahr. Wenn das nicht Liebe ist…
Liebe wird ja in diesem Teil ganz groß geschrieben und das L-Word durch die Gegend geschmissen, wie eine Floskel. Wie gesagt, es war kitschig und ich habe das Prickeln dennoch leider nicht gespürt, was mich selbst ärgert. :/

Andererseits gab es auch viel zu entdecken – sogar eine neue Spezies und neue Bedrohungen tauchten auf. Das mit den Origins fand ich echt sehr spannend und ich mochte auch ziemlich schnell Archer, von dem ruhig mehr hätte sein können. ^^ Auch die Konstellation zu ihm, wer sich für ihn interessiert, war gut gewählt und absehbar. Ich hoffe, dort entwickelt sich etwas. 🙂
Die Charaktere waren auch wie immer: Katy kratzbürstig und Daemon eben Daemon. 😀

Das Ende selbst war mir ebenfalls etwas zu dick aufgetragen und ich habe jetzt ehrlich gesagt etwas Angst vor dem letzten Teil, besonders da ich bereits die Inhaltsangabe davon gelesen habe, was ich nicht hätte tun sollen. Also lest sie nicht, die spoilert leider total und sie macht mir auch wenig Vorfreude auf den letzten Teil. 😦

 

Dieses hier ist eines meiner Lieblingscover der Reihe, wegen den Farben aber auch dem sehr passenden Bild zum Inhalt, obwohl das englische Cover ja ziemlich hot as hell ist!! :p

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Obwohl ich nicht die gleiche Verbindung und Herzflattern wie sonst gespürt habe, war es ein abwechslungsreiche, spannender Teil, der viel Neues in die Geschichte gebracht hat, wobei mir die ganzen Superlativen manchmal eine Spur u viel waren und alles in allem etwas sehr übertrieben wirkte. Daher auch nicht die volle Punktzahl, dennoch ein gutes Buch und Jammern auf hohem Niveau. Wer YA Urban Fantasy liest kommt an Armentrout und auch an dieser Reihe nicht vorbei.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Armentrout)

Einundreißig Stunden, zweiundvierzig Minuten und zwanzig Sekunden waren vergangen, seit sich die Türen geschlossen und Kat und mich voneinander getrennt hatten. Einundreißig Stunden und zehn Sekunden, seit ich zum letzten Mal einen Blick auf sie hatte erhaschen können. Seit einundreißig Stunden und einundvierzig Minuten war Kat in den Händen von Daedalus.
Jede Sekunde, jede Minuate und jede Stunde, die vergangen war, hatte mich wahnsinnig gemacht.


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#1: Jennifer L. Armentrout – Obsidian: Schattendunkel »»
#2: Jennifer L. Armentrout – Onyx: Schattenschimmer »»
#3: Jennifer L. Armentrout – Opal: Schattenglanz »»
#4: Jennifer L. Armentrout – Origin: Schattenfunke »»
#5: Jennifer L. Armentrout – Opposition: Schattenblitz »»
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© Carlsen

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[Rezension] Violet&Luke: Für immer verbunden

German Cover

English Cover

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‚Violet & Luke: Für immer verbunden‘

von Jessica Sorensen

The Coincidence # 5

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Violets Leben steht auf dem Kopf. Ein Stalker macht ihr das Leben zur Hölle, und der Mord an ihren Eltern wirft immer noch einen Schatten auf ihr Leben. Als sie sich noch dazu in eine lebensgefährliche Situation bringt, schwört sie sich, nun ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Vor allem muss sie herausfinden, was sie für Luke Price empfindet. Können die beiden ihre Ängste überwinden und an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten?
(Source: Goodreads.com)

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Ich liebe die Teile rund um Callie & Kayden und daher war für mich klar, dass auch Violet & Luke gelesen werden müssen. Leider konnten mich die beiden bisher nur bedingt überzeugen, aber mit diesem Band bin ich wieder versöhnlicher gestimmt. Ab hier gibt es leider Spoiler für die Vorbände, also aufpassen:
Die Handlung geht ca. 2 Wochen nach dem Ende vom vorigen Teil weiter und die beiden sind wieder zurück von ihrem Kurztrip nach Las Vegas, was mir gut gefallen hat. Dort mochte ich die Stimmung nämlich nicht besonders. Luke geht wieder regelmäßig zur Uni und versucht alles, um es Violet so angenehm wie möglich zu machen und sich sicher zu fühlen. Violet hingegen ist erneut an einem ziemlichen Tiefpunkt angekommen, nachdem sie erfahren hat, wer Preston wirklich ist und in welcher Verbindung er zu ihrer Vergangenheit steht, auch wenn noch nicht alles geklärt ist, was aber in Verlauf des Buches noch passiert, was ich gut fand. Manchmal enden ja nicht alle Bücher gänzlich geklärt, aber hier war es wirklich gut, dass alle Fragen beantwortet wurden und man zufrieden mit dem Buch enden konnte.

Zugegeben, es war aber ein langer Weg bis dorthin, denn gerade Violet hat mit sich und der ganzen Situation rund um den Tod ihrer Eltern noch zu knabbern, und die Sache mit dem Stalker macht es für sie auch nicht leichter. Aber dafür ist ihr Luke eine riesige Stütze, auch wenn es für ihn ebenfalls nicht so leicht ist, dennoch ist er ihr Fels in der Brandung, unerschütterlich und einfach nur großartig. ❤

Ich fand Luke toll und ich mag ihn fast genauso sehr wie Kayden, weshalb ich ihm und seiner Liebe zu Violet auch alles Gute und mir ein Happy End gewünscht habe. Er wirkt zwar nach außen hin etwas unnahbar und hart, ist aber ein Softie im Herzen, was ich besonders süß fand. Manchmal ist er fast schon kitschig, aber darüber beschwere ich mich jetzt nicht.
Nur Violet war mir an manchen Stellen zu anstrengend mit ihrer negativen, depressiven, nicht–wahr-haben-wollenden-Art, was mir leider etwas vom Lesespaß genommen hat, auch wenn sie ein dickes Päckchen zu tragen hatte. Auch hätte ich mir mehr Nebendynamik von Kayden und Callie gewünscht, aber die zwei kamen nur ganz am Rande vor.

Wie immer war der Schreibstil ohne viele Schnörkel, sondern eher brutal und direkt mit vielen Flüchen, sowie in der Gegenwart und ich der Ich-Form geschrieben, weshalb man quasi durch das Buch rasen kann, so schnell ist es zu lesen. ^^ Was ich nicht störend finde, sondern zu den Charakteren und auch zu dem Genre passt.

Und das Ende war sowieso total nach meinem Geschmack, obwohl ich nach diesen emotionalen drei Bänden rund um Violet & Luke schon fast nicht mehr damit gerechnet habe. Vielleicht ist es gegen Ende hin dann auch etwas zu gut und zu schnell gegangen, aber zumindest wurden fast alle Fragen beantwortet. Nur die Sache mit Lukes Mum liegt noch ein wenig frei im Raum herum, aber ich denke, dass er schon vorher seine Meinung zu ihr geäußert hat. Auch wenn man jetzt nicht genau weiß, wie er noch im späteren Verlauf mit ihr umgehen oder wie lange sie „weg sein“ wird.
Dennoch ein schöner Abschluss und der Epilog war doch einmal so richtig schön kitschig – dabei hatte ich trotz kleiner Tränen ein breites Grinsen im Gesicht. *schön*

 

Wie immer ein sehnsuchtsvolles Kuss-Bild, was einfach perfekt zu den Büchern passt und mir auch sehr gut gefällt. Aber noch genialer ist ich das englische Cover, da es auch total gut die Charaktere zeigt, wie sie im Buch beschrieben sind, besonders Violet mit ihrem schwarzen Haar und den roten Strähnen darin.

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Trotz vieler Auf und Abs während der Reihe und vieler emotionaler Momente, die schon fast zu viel des Guten waren – zu traurig, zu schicksalshaft, zu depressive, also ja, leicht übertrieben^^ – hatte ich meine Lesefreude an dem Buch und der herzzerreißenden, manchmal selbstzerstörerischen, aber doch immer mit einer Spur hoffnungsvollen Story rund um Violet und Luke. Sorensen bereitet keine leichte Kost und darauf muss man immer eingestellt sein. Ich persönlich mag solche Geschichten und bin immer mit Eifer dabei. ❤

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Sorensen)

Ich stehe am Ufer des rauschendes Flusses und sehe zu, wie er über die Felsen strömt, um die Biegungen, unter der Brücke hindurch. Schönheit in Reinform. ich wünschte, ich wäre eine Malerin, damit ich diesen Anblick festhalten kann. Oder Fotografin. Ich würde gerne vieles sein oder zumindest wissen, was ich sein möchte, dann wäre das ich hier vielleicht einfach – das Leben wäre einfacher. Hätte ich eine Richtung, ein anderes Ziel, als immer nur dahinzutreiben wie die Blätter im Wasser.


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# 1: Jessica Sorensen – Die Sache mit Callie & Kayden »»
# 2: Jessica Sorensen – Die Liebe mit Callie & Kayden »»
# 3: Jessica Sorensen – Violet & Luke: Füreinander bestimmt »»
# 4: Jessica Sorensen – Violet & Luke: Einander verfallen »»
# 5: Jessica Sorensen – Violet & Luke: Für immer verbunden »»
# 6: Jessica Sorensen – Das Versprechen von Callie & Kayden »»
# 7: Jessica Sorensen – Seth & Greyson: Keine Angst zu lieben »»
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(© goodreads)

Jessica Sorensen:
Sorensen is the author of The New York Times and USA Today Bestsellers, The Secret of Ella and Micha, The Coincidence of Callie and Kayden, and Breaking Nova, which are New Adult Contemporary novels. She also writes Paranormal series, including the Fallen Star Series, Shattered Promises, Darkness Falls, and the Death Collectors. She loves writing and reading and is an avid watcher of TV series The Vampire Diaries and Modern Family. An immense music lover, Jessica immerses herself in her music as she writes. She has a broad taste in music, and a list of favorite songs that goes on for miles! (Source: jessicasorensen.com/about-jessica)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Rezension] Violet&Luke: Einander verfallen

German Cover

English Cover

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‚Violet & Luke: Einander verfallen‘

von Jessica Sorensen

The Coincidence # 4

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Luke und Violet sind sich aus dem Weg gegangen, seit sie herausgefunden haben, dass ein ein schweres Verbrechen zwischen ihren Familien steht. Doch als Luke in Schwierigkeiten gerät, ist für Viovlet sofort klar, dass sie ihm beistehen muss. Sie empfindet so viel für Luke, aber wird sie jemals wieder fähig sein, jemandem zu vertrauen? (Source: Goodreads.com)

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Ich habe bisher alles, jedes einzelne übersetzte Buch von Sorensen gelesen, weil ich ihre Geschichten mag, oder besser gesagt die rohen Emotionen, die mitreißenden Gefühle, die Sorensen schafft zu vermitteln. Das hat sie auch hier in diesem vierten Band mit Violet & Luke wieder hinbekommen, auch wenn diese Gefühle nicht immer schön waren.

Gleich vom ersten Absatz an, war ich wie gebannt und gepackt von dem Leid der beiden Hauptfiguren. Sorensens Charaktere haben ja schon immer das Pech, Schicksalsschläge und einfach die ganze verdammte Scheiße des Lebens schlechthin für sich gepachtet. Sie geht schonungslos mit ihren Figuren um, alle haben ihr Päckchen zu tragen und diese formuliert sie auch in derber Sprache und vielen Flüchen, wobei es noch im Rahmen ist – also die Sprache^^, denn diese ist total schnell und flüssig zu lesen, da sie in der Gegenwart der Ich-Form geschrieben ist –, aber nicht die Schicksalsschläge jedes einzelnen. Hier gibt es alles über Süchte, Misshandlungen, Vergewaltigungen… ja, die ganze, grausame Palette der schlimmsten Seite von uns Menschen.
Damit macht sie uns Leser sprachlos und die Kehle eng, man will nicht weiterlesen, aus Angst, was noch alles passieren wird, aber man kann auch nicht aufhören, weil man will, man will einfach ganz fest, dass es für die Figuren schlussendlich gut ausgeht.

Daher ja, die Geschichten packen und reißen einem in einen wilden, emotionalen Strudel mit. Auch Luke und Violet reihen sich in dieser Schlange der Scheiß-Leben, beschissenen-Vergangenheiten und fiesen Schicksals-Spielchen mit ein. Obwohl sie versuchen sich aus dem Weg zu gehen, verknüpft das Schicksal sie ein weiteres Mal und trotz aller Warnungen in ihren eigenen Köpfen, machen sie sich gemeinsam auf den Weg nach Las Vegas, damit Luke dort seine Schulden bei einem Schläger zurück gewinnen kann. Dass diese Unterfangen nur in die Hose gehen kann, ist wohl schon klar, als sie ihre Hintern in das Auto schwingen. Dennoch klebt man an den Seiten, entdeckt verschiedenste Seiten an Luke, wie auch Violet und bangt mit ihnen, mit ihren jeweiligen Problemen, die sie versuchen zu bewältigen, als auch mit ihrer erneut aufkeimenden Romanze. Ihre Liebe und Erotikszenen sind heftig, wie auch der Rest ihrer Leben und es hat mich wirklich berührt… es war schon fast so traurig, dass es schon wieder schön war. Klingt bekloppt, aber anders kann ich es nicht sagen. ♥

Aber nun zu den Kritikpunkten, obwohl ich Sorensens Bücher mag: Der Anfang war mir zu heftig mit der Szene von Violet und Preston, auch, dass sie das alles über sich hat ergehen lassen. Ja, klar, es wird beschrieben und versucht zu erklären, warum sie sich ausgerechnet gegen ihn nicht wehren kann, aber DAS, nein, das war mir schon zu viel des Guten. Auch die Sache mit Lukes Mum, die Tagebucheinträge von Lukes Schwester… so viel Mist bei jeder einzelnen Figur in ihren Büchern… das ist dann doch etwas zu viel und ‚leicht‘ überzogen. ^^
Außerdem finde ich die Teile wirklich sehr kurz. Ich bin keine Schnell-Leserin, aber ich war nach 1 ½ Tagen mit dem Band fertig und es ist daher schon etwas frech, aus einer Geschichte ganze 3 Bände zu machen, die man locker zu einem oder zwei Teilen zusammenfügen hätte können. Diese Entscheidung (schon vom amerikanischen Verlag) ist doch etwas fragwürdig. Daher muss ich dafür einfach einen Abzug machen, auch wenn das Ende wieder so gewählt wurde, dass man sofort weiterlesen will / muss, sobald der nächste Teil erscheint. *hust* Frechheit *hust*

 

Ich stehe auf knutschende Pärchen – da bin ich ganz Mädchen^^ – und daher mag ich auch dieses Bild auf dem Cover mit den zugewandten Gesichtern *hach*

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Es war wieder ein typischen Sorensen-Buch, in dem die Charaktere von einem Tritt in den Hintern zum nächsten Schicksalsschlag schlittern, und den Leser traurig und schockiert den Atem anhalten lässt. Man fühlt die ganze Zeit mit den Charakteren mit, hat Mitleid und möchte, dass es gut ausgeht. Dennoch könnte man das Level der verkorksten Figuren eine Spur hinunterschrauben und sich ein bisschen mehr auf das Gute konzentrieren. Ein Muss für Sorensen-Fans, aber wer es nicht allzu heftig möchte, dem wird dieser Band vielleicht zu hart sein, deswegen nur eine bedingte Empfehlung von mir.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Sorensen)

Zwei Monate reiner Hölle mit Momenten voller geflüsterter Drohungen und rauer Hände haben mich die Violet Hayes aus dem Blick verlieren lassen, die Luke Price in mir hervorgebracht hatte. Sie starb Sekunden nach ihrem Entschluss, zu Preston zurückzukehren, weil sie litt und nicht wusste, wohin sie sollte. Und ich bin nicht sicher, ob sie je wieder lebendig wird. Diesmal kann ich es nicht auf das Schicksal schieben. Nur auf meinen Stolz, mein gebrochenes Herz und die Wahl, die ich traf und die mich zu unzähligen falschen Entscheidungen trieb, von denen keine je wieder ausgelöscht werden kann. Nichts von dem hier kann es.

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Ich bleibe cool. »Soll das ein Spiel werden, stoisch Unnahbarer?«
»Falls ja, würde ich gewinnen.« Seine Lippen zucken amüsiert. Für einen fantastischen Moment ist es, als wären wir wieder in der Vergangenheit, forderten uns gegenseitig heraus. Ich will nicht verlieren und zugeben, wie sehr ich geküsst werden will. Und er will es genauso wenig. Sturer Mistkerl!
»Weißt du was?«, frage ich und beuge mich vor, bis meine Lippen direkt vor seinen sind. »Die Runde gewinne ich.«
Mit diesen Worten presse ich meine Lippen auf seine und küsse ihn leidenschaftlich, streiche mit der Zunge über seine Lippen und begegne seiner, als meine Arme ihn umfangen und meine Finger in sein Haar eintauchen.
»Und wie kommst du darauf, dass du jetzt gewonnen hast?«, fragt er zwischen zwei Küssen und vergräbt seine Finger in meinem Haar. Ich will fast laut lachen, weil ich so brillant bin. »Weil ich dir den Kuss gestohlen habe.«


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# 1: Jessica Sorensen – Die Sache mit Callie & Kayden »»
# 2: Jessica Sorensen – Die Liebe mit Callie & Kayden »»
# 3: Jessica Sorensen – Violet & Luke: Füreinander bestimmt »»
# 4: Jessica Sorensen – Violet & Luke: Einander verfallen »»
# 5: Jessica Sorensen – Violet & Luke: Für immer verbunden »»
# 6: Jessica Sorensen – Das Versprechen von Callie & Kayden »»
# 7: Jessica Sorensen – Seth & Greyson: Keine Angst zu lieben »»
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(© goodreads)

Jessica Sorensen:
Sorensen is the author of The New York Times and USA Today Bestsellers, The Secret of Ella and Micha, The Coincidence of Callie and Kayden, and Breaking Nova, which are New Adult Contemporary novels. She also writes Paranormal series, including the Fallen Star Series, Shattered Promises, Darkness Falls, and the Death Collectors. She loves writing and reading and is an avid watcher of TV series The Vampire Diaries and Modern Family. An immense music lover, Jessica immerses herself in her music as she writes. She has a broad taste in music, and a list of favorite songs that goes on for miles! (Source: jessicasorensen.com/about-jessica)

Visit her Website »».

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Snapshot] Finding Sky/ Versuchung der Nacht

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Finding Sky‘ von Joss Stirling

Finding Sky # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Angefangen hat das Buch richtig gut und es hat sich schnell zu einem richtigen Page-Turner entwickelt, den ich nicht aus der Hand legen könnte. Besonders, da ich die Prota Sky einfach klasse fand mit ihren witzigen Gedanken, tollen Kommentaren oder mit ihren Nerd-Momenten, wenn sie sich selbst als Comicfigur gesehen hat *toll*

Doch dann kam bald mal der Love-Interest und ich hatte leider so einige Problem mit ihm. Mit ihm meine ich Zed, der zu Beginn immer nur griesgrämig und mies drauf war, fast schon gemein. Dann hat er bloß zwei oder drei Mal mit ihr geredet, etwas in ihr erkannt und plötzlich war er hin und weg von ihr. Weil es irgendwie Schicksals-mäßig war und sie sich jetzt lieben mussten – wah, nein, das kann ich gar nicht leiden… *nein*nein*

Außerdem hat auch der Mittelteil, etwas an Spannung verloren und wurde richtig zäh, was erst gegen Ende wieder besser wurde.
Ich habe leider die ganze Beziehung und die Gefühle den beiden nicht abgekauft. Sie waren von einem Moment auf den anderen für Zed da, was wohl bloß am der Tatsache des Seelenspiegels lag und er hat versucht, Sky von sich zu überzeugen. Diese Liebe war daher absolut nicht nachvollziehbar, sondern einfach vom Schicksal vorgegeben und sowas mag ich ja, wie schon gesagt, generell nicht.

Auch konnten mich bei den Charakteren nur Sky und ihre Eltern begeistert, aber sonst blieben alle anderen ziemlich neutral für mich. Außer vielleicht ein Bruder von Zed,… aber sonst. Nein. Leider nichts.
Das Ende war zwar ganz nett, aber hat mir zu viele lose Enden und zu wenig Tiefgang gebracht, was mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Momentan bin ich noch am Grübeln, ob ich die Reihe weiterlesen werde oder nicht. Bin wohl schon etwas zu alt dafür und es ist daher eher etwas für Leser ab 13?, die sich eine zarte Liebe und eine  kleine Portion Magie wünschen.

Zitate:

Mrs Green, unsere heimtückische Sportlehrerin, bereitete uns Mittwochmorgen eine kleine Überraschung. Es sollte ein Gesetz geben, das Lehrern so etwas verbietet. Wir hätten wenigstens die Chance kriegen müssen, uns eine Krankschreibung besorgen zu können. »Ladys, wie ihr wisst, haben wir sechs unserer besten Cheerleader ans College verloren, darum bin ich auf der Suche nach neuen Talenten.« Ich war nicht die Einzige, die dastand wie vom Donner gerührt »Na kommt, das ist jetzt keine angemessene Reaktion! Unser Team braucht eure Unterstützung. Wir können nicht zulassen, dass Aspen lauter singt und besser tanzt als wir, richtig?« Yes we can, sang ich leise den Obama-Refrain.

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‚Versuchung der Nacht‘
von Larissa Ione

Demonica # 4

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Wie immer konnte mich das Buch gleich von den ersten Seiten an mitnehmen und fesseln. Besonders, da es dieses Mal um dem Halbdämon Lore ging, der kein Arzt oder sonst eine Rolle im Krankenhaus hatte, sondern ein HalbMensch – ein Assassine ist. Ein Auftragsmörder, der in diesem Teil genau jenen Menschen töten muss, den der HalbEngel Idess beschützen soll. Doch anstatt nur den Menschen zu retten, entführt Idess Lore und kommt damit in mehrere prekäre Szenen.^^ Denn Lore ist dazu auch noch der Halbbrüder der anderen drei Seminus-Dämonen, sprich Sexdämonen, die Sex brauchen, um zu überleben. Nun, jeder kann sich denken was das bedeutet, wenn ein Sexdämon gefesselt ist, aber ‚Erlösung‘ braucht…. Da kann doch so ein guter, braver Engel wie Idess ihn nicht einfach leiden lassen. :p

Ich mochte in der Geschichte Lore sehr gerne, weil er der Typ ist, der sich selbst für schlechter hält, als er ist. Solche Charas können bei mir einfach immer punkten, weil sie so etwas Leidendes an sich haben. ^^ Dafür war mir Idess mit ihrem Engelsdasein etwas zu prüde oder zu gut… weiß nicht, sie war ganz nett, ist aber auch nicht bei mir hängen geblieben.

Gut, die Geschichte war ganz okay und es hat dazwischen auch spannende Szenen gegeben, wodurch es sich schnell weg lesen ließ. Besonders die Sache mit dem Auftrag und der Schwester Sin, und der komplizierten Verstrickung mit seinen Brüdern und diesem Menschen hat es sehr gut vorangetrieben, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Dennoch sind die Bücher, obgleich sie interessant und sehr viel Erotik in sich haben, manchmal schon etwas zu derb. Zu übertrieben und zu hochdramatisch, dass sogar ich manchmal die Augen verdrehen muss, was ja schon einiges aussagt. ^^ Daher auch nicht die volle Punktezahlt, auch wenn das Happy End ganz nett war.

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Liebste Grüße

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