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[Gast-Rezension] Ein Kuss aus Sternenstaub (Nadine)

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‚Ein Kuss aus Sternenstaub‘

von

Jessica Khourey

Das Buch hier kaufen.

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»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
(Source: randomhouse.de)

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Mit dem tollen Cover und einem interessanten Klappentext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte entführt uns ins Morgenland und hat, für mich, damit nicht nur perfekt in die Sommerabendstunden gepasst, sie konnte mich durch den sehr bildhaften Schreibstil auch direkt dorthin versetzen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Dschinny, die anfangs irgendwo tief verschollen und vergraben zu sein scheint. Sie bemerkt, dass sich ihr ein Junge – der Dieb, nähert und hofft nahezu verzweifelt, dass er sie findet. Keinesfalls um ihm endlich seine Wünsche zu erfüllen, sondern sie wittert ihre einmalige Möglichkeit ihrer Verbannung zu entkommen und ihre Freiheit zurückzuerlangen. Die Flucht aus dem „Verlies“ erinnert dabei stark an den Rückweg durch die Wunderhöhle aus „Aladdin“, aber schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei keinesfalls um das klassische Märchen handelt.

Die Autorin zieht die Geschichte mit der Idee auf, dass die Dschinn nicht die netten Hilfsgeister sind und den Finder der Lampe mit dessen Wunscherfüllung unterstützen (wollen), sondern die Städte stattdessen von ihnen bedroht werden und man immer sehr genau darauf achten muss, was man sich wünscht. „Magie hat immer ihren Preis…“, sag ich da nur.

Aber nicht nur der Handlungsstrang der Gefahr der Dschinn hat durch die Geschichte geleitet, gelegentlich erfährt der Leser, in einzelnen Kapiteln, auch etwas aus der Vergangenheit der Dschinny und nach und nach stellt sich heraus, was sich einst zugetragen hat. Das hat für mich dazu geführt, dass man ihre Persönlichkeit, vor allem ihre Wankelmütigkeit besser verstehen kann. Der Dieb an ihrer Seite ist für mich anfangs charakterlich doch recht blass geblieben, sodass ich mich mit der Empathie ein wenig schwer getan habe, aber das hat sich zum Glück nach dem ersten Drittel, gelegt.

Die Geschichte war vom Plot her sehr unterhaltsam und einfach zu lesen. Ab und zu waren es mir persönlich ein paar zu viele Details und Beschreibungen, da hätte ich mir doch eher mehr Dialoge gewünscht. Auch die detaillierte Beschreibung der Wunschumsetzung war zwar mal etwas anderes und durchaus interessant, aber an einigen Stellen dann doch fast etwas abgespaced. Ich muss es genau so beschreiben. Leser der Geschichte, werden mich eventuell verstehen. ^^

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Ein wirklich traumhaftes Cover. Für mich sind Titel, Bild und Inhalt absolut stimmig getroffen und stimmen den Leser gut auf die Geschichte ein. Die englische Variante trifft es insgesamt vom Titel her noch ein wenig besser, aber beide Bilder sind wirklich gelungen!

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Eine tolle turbulente Geschichte mit mehr als nur Prinz- und Prinzessin-Geschichte. Ein sehr bildhafter Schreibstil versetzt den Leser direkt in den Orient und wir können Abenteuer mit der Dschinny , ihrem Dieb und Gefolge bestehen!

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3,5 of 5 points (I really Liked it)

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Liebe Grüße


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Jessica Khoury:
Jessica Khoury ist syrisch-schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.
(Source: Randomhouse.de)

Visit her Website »»

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Gast-Rezension] WandelTräume (Nadine)

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‚WandelTräume‘ von Isabella Mey

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Was ist real und was nicht – dieser Frage muss sich auch die siebzehnjährige Lia stellen, nachdem sie sich gezwungen sieht, ihr geliebtes Frankfurt zu verlassen, um in einer Patchworkfamilie in der Provinz zu landen. Hier gefällt es ihr überhaupt nicht. Ihre Stiefschwester Nicole ist ihr zu zickig, der Stiefbruder Nino zu smart, die Nachbarin zu biestig und die Schule zu fremd.
Doch das Schicksal lässt es damit nicht auf sich beruhen, sondern katapultiert Lia in immer tiefere Abgründe. Schließlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als Ninos Hilfe anzunehmen. Vielleicht ist er doch viel netter als gedacht?
Und dann sind da ja auch noch die WandelTräume, durch die sich für Lia fantastische Möglichkeiten ergeben.
Was es damit auf sich hat? Um das zu erfahren, lasst Euch entführen in eine Welt jenseits des Greifbaren.
Niemand hat mich gefragt, ob ich, Lia Schiller, die Heldin dieses Romans werden will. Genauso wenig wurde ich gefragt, ob ich von meinem geliebten Frankfurt am Main nach Waldshut am Hochrhein ziehen möchte.
Dennoch muss ich hier seit einem halben Jahr mein Dasein in einer Patchworkfamilie fristen, mit einer Stiefschwester, die ihren Ödipus-Komplex an meinem Vater auslebt und einem selbstverliebten Stiefbruder in meinem Alter. Ja, ich weiß genau, was Ihr denkt: Es ist doch immer dasselbe in diesen Romanen, erst können sie sich nicht ausstehen und am Ende verlieben sie sich doch! Aber auf so etwas habe ich überhaupt keine Lust. Dumm nur, dass man sich schlecht aus dem Weg gehen kann, wenn man zusammen lebt.
Und nachdem mein Vater während einer archäologischen Grabung ins Koma gefallen ist, kommt mein Stiefbruder durch Zufall hinter das Geheimnis der WandelTräume.
So bleibt mir nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten  (Source: Amazon.de)

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Die ersten Seiten lassen und direkt in das Leben von Lia fallen. Patchworkfamilie mit italienisch temperamentvoller Mutter, kleiner pubertierender Schwester und Bruder im gleichen Alter und fernab von alter Schule und Freunden muss sich unsere Heldin durch ihren neuen Alltag schleppen.

Der Schreibstil und die Figuren wirken auf den ersten Seiten noch richtig charmant und spritzig, versprühen gelegentliche Schmunzler im Gesicht des Lesers und versprechen viel Potenzial.
Im Verlauf der Geschichte bleibt vieles aber eher oberflächlich und die Seiten zogen sich schleppender. Tiefere Charakterzüge werden nur relativ plump erklärt und man hat das Gefühl als ginge es ein wenig nach Baukastenprinzip bei den Erläuterungen und wie sie in die Geschichte eingebaut werden. Obgleich es szenisch sicherlich an den meisten Stellen gepasst hat, hat das einfache Anfügen der Erklärungen nicht ausgereicht um die Geschichte rund werden zu lassen.

Die Storyline als solches ist durchaus interessant und hat richtig gutes Potenzial. Allerdings sind die Spannungsspitzen eher schlecht gesetzt und man fühlt sich dadurch ein wenig gestört. Frei nach dem Motto 1 Schritt vor, 3 zurück. Das hat – mir zumindest – einiges an Interesse genommen.

Auch die bereits im Cover angedeutete Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen und hätte noch ausgebauter werden müssen.  Vor allem am Anfang. Es wirkte schon ein wenig unglaubwürdig und hat sich meines Erachtens nicht wirklich entwickelt.

Das Ende des Buches soll, denke ich, eine Message enthalten, die allerdings auch eher oberflächlich eingebaut wurde.

Spoiler!

Um noch kurz ein wenig ins Detail zu gehen:

Warum fängt Nino ausgerechnet nach einem halben Jahr an Lia ganz toll zu finden und andersrum? Warum küsst sie ihn gleich und zieht ihn damit in den Wandeltraum? Warum flippt sie nicht mehr aus, das sie das kann, warum kann sie es überhaupt? Nur weil sie mehr wahrnimmt?!

Warum erzählt ihr Luna nicht mehr? Gerade bezogen auf die Message am Ende wäre es passend gewesen dahingehend vielleicht noch die ein oder andere Andeutung zu machen und es mehr in die Geschichte einzubauen? So kam die Lösung doch irgendwie aus der Luft gegriffen und fernab der eigentlichen Geschichte?!

Wieso um Himmelswillen braucht es dermaßen viele Wandelträume bis die Lösung da ist und die Handlung vorangeht? Und dann ist irgendwas „nicht schön anzusehen“ und schon ist die Flinte im Korn?!? Liebestolles Herumfliegen – mehrfach!- während der Vater im Koma liegt?! Das waren alles Dinge, die mir während des Lesens aufgestoßen sind und mir wirklich die Spannung bzw. das Interesse genommen haben.

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Scheinbar junges Liebespaar, das zu einander findet, vor nächtlicher Sternenkulisse – sieht als solches toll aus. Ich hätte mir aber noch ein paar kleine Details mit Bezug zum Inhaltlichen gewünscht.
Es gibt zudem noch eine zweite Coverversion (rechts) – die ich wesentlich unpassender und auch nichtssagender finde als die erste.

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Eine Autorin, die mit viel Fantasie und charakterauffälligen (Neben-)Figuren aufwarten kann, deren Geschichten allerdings in Länge oder viel eher Tiefe noch ausbaufähig sind. Ich denke, ich versuche mich vielleicht später nochmal an einer anderen Story aus ihrer Feder.

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2 of 5 points – (read at own risk)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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Isabella Mey:
Ich bin nicht mit dem Stift in der Hand geboren, habe nicht schon als Kind Geschichten geschrieben und auch nicht Germanistik studiert!
Und dennoch sprühe ich vor Fantasie, die mich nicht ruhen lässt, immer neue Ideen in Worte zu fassen. Ich habe viel von der Welt gesehen, extreme Höhen und Tiefen durchlebt, betrachte den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir hilft, meinen Charakteren Charakter zu verleihen.
Keiner meiner Romane entsteht jedoch nur um des Schreibens willen, sondern um meine Leser auf eine wundersame Reise zu schicken, bei der sie fremde Welten entdecken, mitleiden, mitlachen und mitfiebern können.
Meine Bücher sollen Euch vor allem Freude bringen und manchmal vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken anregen.  (Source: amazon.de)

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[Rezension] Das Herz des Verräters

German Cover

English Cover

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‚Das Herz des Verräters‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 2

Das Buch hier kaufen

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Lia wird in den Palast von Venda verschleppt und muss um ihr Leben fürchten. Eine Flucht wäre der einzige Ausweg, scheint jedoch unmöglich. Stattdessen setzt sie alles daran, sich im Palastleben zurechtzufinden. Sie hat längst ihr Herz verloren und auch erfahren, wer der Mann, den sie liebt, wirklich ist. Doch Gut und Böse sind nicht eindeutig verteilt. Denn auch der Mann, der eigentlich ihr Feind sein müsste, stellt sich plötzlich ein ums andere Mal auf ihre Seite. Warum? (Source: Goodreads.com)

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Ich muss gestehen, dass ich das Buch gar nicht so rasch auf dem Radar hatte und es eigentlich erst später lesen wollte, nachdem ich doch meine Probleme mit dem ersten Band gehabt habe. Weil ich aber Band eins schon als ReziExemplar gelesen habe, habe ich den zweiten Teil überraschend auch vom Verlag bekommen – vielen Dank hierfür! 🙂

So langsam der erste Band begonnen hat, so zäh hat sich auch hier manchmal der Mittelteil gezogen. Mir kommt es so vor als wäre Lia im ersten Band von einem Ort zum anderen gereist, um nie wirklich anzugkommen. In diesem Teil ist sie in Venda, wird dort vom Komizar, dem Anführer, im Palast festgehalten. Hier geht es hauptsächlich darum, dass sie durch die Gänge irrt oder sich Psychospielchen mit dem Komizar liefert, um nicht selbst umgebracht zu werden oder Rafe zu gefährden. Im weiteren Verlauf geht es auch hauptsächlich darum: Intrigen und Rollen, die jeder von den beiden für das Überleben spielen muss. Bis wie gesagt am Ende das große Finale kommt. Und das geht dann wieder recht flott, um mit einem Cliffhanger zu enden. 😀

Dadurch ist meiner Meinung in der Handlung auch nicht soo viel passiert. Irgendwie hat sich fast alles im Palast abgespielt und Lia hat nebenbei noch versucht, ein wenig die Geschichte zu erforschen. Aber ich finde, man hätte aus der Grundidee noch viel mehr machen können. Genauso der Schreibstil, der zwar echt schön und verträumt war, aber manchmal auch etwas zu aufgeblassen und zäher. Daher hat mich nicht nur der Schreibstil immer wieder eingebremst, sondern auch die manchmal langwierige Handlung. Hier muss ich beichten, dass ich ab ca. 60 % des Buches nicht mehr alles soo genau gelesen habe, sondern zähe Passagen etwas überflogen habe.

Bei den Charakteren ging es mir ähnlich wie im ersten Band. Lia hat sich sogar ein wenig gesteigert und ich konnte gut mir ihr mitfühlen. Kaden hat mich mit seiner leidenden Art eher etwas genervt und Rafe konnte nicht viel von sich zeigen, daher blieb er dieses Mal viel blasser und weniger in der Erinnerung haften.

Ich hoffe aber, das ändert sich im dritten Teil wieder, obwohl ich etwas Angst vor dem Teil habe, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe. Daher blicke ich mit gemischten Gefühlen dem Ende entgegen, obwohl ich nach diesem Bandende doch sehr neugierig bin. 😀

 

Erneut ein tolles Cover, das perfekt zur düsteren High Fantasy-Stimmung passt. Trotzdem muss ich gestehen, dass für mich das Mädchen auf dem englischen Cover einen Tick besser in die Stimmung passt.

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Ein Buch, das zwar mit einem schönen, aber auch sehr beladenen Schreibstil und verträumt düsterer Handlung aufwarten kann, das sich dadurch manchmal sehr zäh und langwierig lesen lässt. Erst gegen Ende wird es wieder so richtig spannend, aber bis dahin dauert es ziemlich lange. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch ein wenig Action sowie ein wenig etwas fürs Herz, das aufgrund der Gegebenheiten aber relativ kurz kommt.

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3 of 5 points – (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Die Gabe der Auserwählten

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Der schwarze Thron: Die Schwestern

German Cover

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English Cover

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‚Der schwarze Thron: Die Schwestern‘
von Kendare Blake

Der schwarze Thron # 1

Das Buch hier kaufen

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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Source: Goodreads.com)

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Das Buch und ich hatten es echt nicht leicht miteinander, dabei habe ich mich doch so auf die Geschichte gefreut. Besonders, da ich die Autorin bereits von ihrer Geistergeschichte kannte und mir hier etwas ebenso tolles und frisches erwartet habe.

Ich muss zwar zugeben, dass die Grundidee gar nicht so schlecht war, aber die Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Da hätte man soo viel mehr daraus machen können.  Auch lag es an den Figuren, denen ich mich die ganze Handlung über durch den distanzierten Schreibstil, nicht nahe habe fühlen können. Irgendwie wurden generell die ganze Zeit über fast keine Gefühle transportiert oder sie kamen einfach nicht bei mir an und wenn, dann nur die negativen. Ohne Witz, das Buch hat mich nur schlecht fühlen lassen (deprimiert, traurig, eifersüchtig, betrogen), aber etwas positives, gute Gefühle waren bei mir beim Lesen nie da. Es war regelrecht ein Kampf für mich, das Buch zu lesen bzw. zu beenden. Manche mögen gerade das ja toll finden oder sagen, „Aber hey, die Autorin hat dich doch erreicht, weil du die negativen Gefühle gespürt hast und das muss man einmal schaffen…“ usw. usf. Aber ernsthaft? Das Leben kann manchmal scheiße genug sein im privaten oder beruflichen Alltag, dann gibt es jeden Tag irgendwelche Horrormeldungen in den Nachrichten und daher brauche ich in meiner Freizeit zum Vergnügen kein Buch, dass mich total hinunterzieht und deprimiert nach jedem Abschnitt zurücklässt. Ehrlich! Nach gewissen Passagen musste ich danach sogar Aufmunterungsmusik hören, damit ich mich wieder gefangen habe…

Ihr fragt euch jetzt, was mich so gestört hat oder was das Problem war?? Nun, um die Punkte meiner guten Freundin Tanja zu erwähnen, deren ‚halb-Rant‘ ich beinahe so übernehmen und unterschreiben könnte, kann ich schon mal diese Punkte hier nennen:

* Das nicht vorhandene Worldbuilding/Setting. Während der ganzen Zeit über blieben zu viele Fragen für mich offen. Die Geschichte spielt auf einer Insel, aber wo genau diese ist, weiß man nicht. Es wird immer nur vage auf das Festland hingedeutet, wo alles normal ist und nur auf dieser sagenumwobenen Insel gibt es eben Magie. Wieso und woher und überhaupt – keine Ahnung. Das erfährt man als Leser einfach nicht. Dann wird diese Insel in drei verschiedene Gruppierungen aufgeteilt, je nach Begabung der Einwohner. Die einen sind Giftmischer und können eben Gift brauen bzw. Gift ohne Schaden essen/ trinken und vergiften sich gegenseitig. Sehr witziges Hobby – by the way. ^^ Dann gibt es die Naturverbundenen, die Pflanzen wachsen lassen können oder Fische anlocken. Oder jeder von denen hat auch ein eigenes ‚Tier‘, das immer an deren Seite ist. (Wie bei „Der goldenen Kompass“) Und zu guter Letzt gibt es auch noch diejenige, die die Elemente beeinflussen können. Hier lebt die angeblich stärkste Schwester. Und immer wieder wird zwischen diesen Charakteren/ den Schwestern die Sichtweise gewechselt, um sie laaangsam, langsam alle kennenzulernen. Warum sich diese Schwestern aber gegenseitig killen müssen, damit nur eine überlebt, die dann die nächste Königin auf der Insel wird, bis sie selbst Drillinge bekommt – wird NICHT erwähnt!! Es ist einfach so und KEINER, einfach NIEMAND hinterfragt dieses System. Man könnte ja auch einfach ein Turnier oder was weiß ich abhalten und die zwei Verlierer auf das Festland verbannen. (dort kommen sowieso alle hin, die man abschieben möchte. Sogar die alten Königinnen, sobald sie Kiddies bekommen haben. Warum die Königinnen dann nicht über das Land herrschen, bis die Mädchen erwachsen sind, ist auch so eine Frage, die einfach nicht gestellt, geschweige denn Beantwortet wird *fail*) Aber nein, anscheinend ist es ja gerade cool, einen auf „Game of Thrones“ zu machen und die Leute lieber unnötig und ohne Erklärung abzuschlachten. Gleich viel unterhaltsamer, oder? *gna*

* Wo wir schon bei Punkt zwei wären: Ich konnte nicht sehr viel mit den Charakteren anfangen. Zwar handelt es von drei Schwestern, die alle total unterschiedlich sein sollen, aber so richtig kennengelernt oder mit ihnen mitgefühlt hat man nicht – zumindest ich. Sie kamen mir eher platt und stereotypisch vor.
Da gibt es die liebe, kleine, zarte Katharine (Giftmischerin), die immer wieder gequält und vergiftet wird, damit ihr Körper immun gegen Gifte wird – wie schon oben erwähnt: ein Heidenspaß einfach. *Sarkasmus off* Doch statt stark zu sein, Rache zu üben oder das System zu hinterfragen, nimmt sie es einfach hin, dass sie bald von ihrer stärkeren Schwester Mirabella kalt gemacht werden soll. *jipie* Als letzte Hoffnung sieht sie ihre weiblichen Reize, um damit vielleicht einen Interessenten anzulocken, der ihr später im Kampf beistehen kann (wie auch immer das funktionieren soll, man erfährt es ja nicht). Dass sie sich aber bereits in einen Typen verguckt hat, mit dem sie nicht zusammen sein darf, außer eben das Küssen trainieren (ja genau, er bereitet sie für die anderen Typen vor *haha*), ist nicht sonderlich wichtig. Gefühle kommen hier ja keine vor. Es ist mehr so eine wissenschaftliche Erklärung. 😀
Dann haben wir noch Arsinoe (Naturbegabte), die eigentlich nicht wirklich da ist und vom Essen lebt – also nicht so wie wir, sondern echt die meiste Zeit einfach nur isst oder daran denkt. Sonst macht sie nicht viel. Ihre Sichtweise ist sowieso sooo uninteressant, dass selbst die Autorin lieber von Arsinoes bester Freundin Jules erzählt und das große Liebesdrama rund um sie und Joseph. Tragisch, Drama, Baby Drama und extrem doof, aber mehr dazu etwas später. Die letzte Schwester ist schließlich Mirabella, die angeblich stärkste, von der ich noch weniger erzählen kann, außer dass sie Feuer oder Gewitter beherrschen kann. Zu ihrem Charakter – no idea. Sie verguckt sich in einem Typen und hier erfährt man noch die einzige Regung von ihr, ansonsten gähnende Leere und viel Gebete bei irgendso einem Tempel.

* Punkt drei ist, dass sich einfach nicht viel in der Handlung tut – fast gar nichts. Es wird einfach immer wieder zwischen den Mädels gewechselt und hin und wieder machen sie halt etwas. Aber meistens wird nur darüber sinniert, wie sie die anderen Schwestern töten können oder wie wenig Chance sie doch gegen die stärkste von ihnen – Mirabella – haben. Dann planen sie noch eine Geburtstagsparty auf ganz eigene Art und Weise, wobei einfach nur ihre Kräfte zur Schau stellen sollen. Aber auch nicht wirklich aufregend, sondern eher dazu gedacht, die Seiten zu füllen, wenn man mich fragt.

Und was mich neben der zähen, nichtssagenden Handlung dann noch am meisten aufgeregt hat, war diese ganze Sache mit Mirabella und Joseph!!! SEITENLANG wird über diese brühwarme Liebe von Jules und Joseph geschrieben, nur damit dann bei der Hälfte des Buches dieser Kerl einen Schiffsbruch erleidet und Mirabella ihn aus dem Meer fischt. Klarerweise ist ihm kalt, aber anstatt ihn einfach ausgezogen neben das Feuer zu legen, pennt die einfach mal so mit ihm. Und er – der seine Jules ja so sehr liebt – macht doch gleich mal mit, ist ja auch ein mega Spaß. Aber nicht nur, dass es ein Hoppla und eine einmalige Sache ist – nein, weit gefehlt. Die schlafen gleich am nächsten Tag und am Tag darauf nochmal miteinander. Warum auch nicht, wenn es sich so toll anfühlt. *yeah* Nur damit er dann reumütigst zu Jules zurückläuft, der er seine Schandtaten gesteht und Reue, Reue, Reue schwört. Fast vergibt Jules ihm dann sogar noch, pennt selbst fast mit ihm, nur damit der Idiot, sobald er ne halbe Stunde später Mirabella wiedersieht, ihr gleich wieder die Zunge reinsteckt und noch viel mehr. Hallo – geht’s noch? Nach der ganzen Beteuerung und Schuld ist er nach 1 Minute mit Mirabella sofort wieder in ihren Bann. Das kann selbst dieser verhunzte Zauber nicht erklären. Das ist einfach nur ätzend und mir ist ständig nur total übel davon geworden! Besonders da dieser Arsch dann auch noch die Frechheit besitzt, wie ein geschlagenes Hündchen zu heulen, als Jules fast abkratzt. Bei mir hätte der Typ sich längst verpissen können. Sorry, für meine Wortwahl, aber das Buch und diese ganze Sache hat mich furchtbar AUFGEREGT! Ehrlich.

Ich muss leider generell sagen und mich wiederholen, dass dieses Buch die ganze Zeit über nur negative Gefühl transportiert hat. Diese hat die Autorin gut eingefangen, aber positives oder Verbundenheit konnte es gar nicht zu mir bringen. Manchmal war es schon so schlimm, und mir übel und ich fühlte mich deprimiert, dass ich nach dem Lesen gute Laune Musik hören musste, um mich gedanklich von der Wut gegen das Buch und die Handlung abzulenken. Manche mögen jetzt ja sagen: oh, siehst du, dann hat die Autorin dich doch auf der Gefühlsebene erreicht, was etwas Gutes ist.“ – Aber Leute, nein! Das ist nichts Gutes, das ist traurig! Sehr schade drum. :/ Und daher werde ich bestimmt auch nicht weiterlesen oder generell kein Buch mehr von der Autorin anfassen.

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Der Titel und das Cover gefallen mir, aber es ist schon extrem auf ‚Game of Thrones‘ für Jugendliche gestylt, finde ich. Aber gut.

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Das hier war leider gar nicht mein Buch. Die Figuren waren platt und nervig. Nichts Interessantes passiert, die Handlung plätschert nur so dahin und wenn sich einmal was tut, dann will man das nicht lesen (Joseph-Liebesdraaama). Es gab nirgendwo eine Erklärung für diese ganze Geschwister-Killing-Sache (von dem immer nur geredet wird, aber nichts passiert) und auf mich hat es wie ein Jugend-Abklatsch gewirkt, im Versuch auf den „Game of Thrones“-Zug aufzuspringen. Für mich aber eindeutig nichts und kann ich leider auch nicht weiterempfehlen. Tut mir leid. :/

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1,5 of 5 points – (not my taste)

 

Liebste Grüße

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Kendare Blake:
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.
(Quelle: Random House)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Der Prinz der Elfen

German Cover

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English Cover

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‚Der Prinz der Elfen‘
von Holly Black

Das Buch hier kaufen

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Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen…
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe mir beim Cover und beim Titel eigentlich eine fantasievolle High Fantasy Idee in einer fremden Welt vorgestellt, voller Wunder und dieser zauberhaften wow-Effekte. Fantasy habe ich zwar bekommen, aber nur im geringen Masse und es spielte auch nur in der realen Welt, in einem Dorf, das an einem Wald liegt, in dem es eben Elfen gibt und die langjährigen Bewohner wissen darüber Bescheid. In diesem Wald gibt es auch einen gläsernen Sarg und darin liegt seit Generationen schlafend ein Elf, mit spitzen Ohren und unmenschlich schönem Antlitz. Wer jetzt gedacht hätte, es ging in dem Buch um den Elf oder viel um Elfen oder eine Romanze mit ihm, der täuscht sich leider.

Denn eigentlich dreht sich fast alles nur um Hazel. Ein rothaariges Mädchen, das einfach so mit Jungs rumknutscht und generell oft handelt ohne zu denken, vom Impuls getrieben. Es wird viel aus Rückblenden erzählt, um eben ihre Beziehung zu ihrem Bruder zu erklären, der zwar kein Zwilling ist, aber fast wie sie aussieht und beinahe gleich alt ist… Tja, daher geht es eigentlich hauptsächlich um die geschwisterliche Beziehung und ein wenig kommen nebenbei die Elfen vor, kurz zusammengefasst. Da ich aber kein Fan von langen Nacherzählungen aus der Vergangenheit über Rückblenden bin und auch nicht von Büchern ohne wirklicher Romane, die man nachempfinden kann, war es nicht meins.

Auch der Schreibstil war etwas speziell, der für einen High Fantasyroman besser gepasst und der mich auch nicht so sonderlich gestört hatte, wenn der Rest mit besserem Spannungsbogen gewesen wäre. Aber so war es leider echt zäh zu lesen und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen. Dazu eben noch meine wenige Sympathie für Hazel und eine andere Welt, als gedacht/ erhofft, ergibt leider das etwas niedrige Rating von 2,5 Punkten.

Ich habe es ja wirklich versucht, aber lange Zeit konnte mich das Buch nicht mitnehmen. Erst gegen Ende wurde das Tempo etwas angezogen und schenkte uns Leser zumindest ein wenig Spannung, als sich die Sache mit Jack oder den Elfen zugespitzt hat und Hazel nach einer Lösung suchen musste. Nun ja, so schwierig war diese jetzt auch wieder nicht, aber immerhin etwas. 😀 Das Ende war okay, aber nachdem mich der Rest mit Hazel und allem eher kalt gelassen hat, ging es mir auch mit dem Abschluss ähnlich. Es hat mich einfach nicht berührt. Manchmal ist das eben so.

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Das Cover ist ein wahrer Hingucker, transportiert aber meiner Meinung nach eine andere Erwartung an das Buch, das man dann zum Lesen bekommt.

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Ich habe mich total auf das Buch gefreut, wollte in fremde Welten und zauberhafte High Fantasy entführt werden, und habe daher einfach etwas ganz Anderes erwartet, als ich im Endeffekt bekommen habe. Der Schreibstil und die Hauptfigur Hazel haben leider auch nicht geholfen, mich mit dem Buch anzufreunden. Wenn man ein richtiges High Fantasybuch möchte, sollte die Finger davonlassen. Wer jedoch eine jugendlichere Geschichte in der realen Welt lesen möchte, in der die Feen eine kleine Rolle spielen und es viel um die geschwisterliche Beziehung geht, ist hier genau richtig.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

 

Liebste Grüße

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Holly Black:
Holly Black is the author of bestselling contemporary fantasy books for kids and teens. Some of her titles include The Spiderwick Chronicles (with Tony DiTerlizzi), The Modern Faerie Tale series, the Curse Workers series, Doll Bones, The Coldest Girl in Coldtown, the Magisterium series (with Cassandra Clare), The Darkest Part of the Forest, and her new series which begins with The Cruel Prince in January 2018.
She has been a a finalist for an Eisner Award, and the recipient of the Andre Norton Award, the Mythopoeic Award and a Newbery Honor. She currently lives in New England with her husband and son in a house with a secret door. 

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Morgen lieb ich dich für immer

German Cover

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‚Morgen lieb ich dich für immer‘
von Jennifer L. Armentrout

Das Buch hier kaufen

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Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
(Source: Goodreads.com)

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Der Anfang mit Mallory hat mir richtig gut gefallen, auch wenn die ganze Grundstimmung des Buches sehr düster war. Aber manchmal mag ich sowas ja ganz gerne, ähnlich wie die Bücher von Jessica Sorensen. Nur bei Rider hatte ich vom ersten Blick an sofort die Perfect Chemistry-Reihe von Simone Elkeles vor Augen. Weiß auch nicht, lag ein wenig an seinem Gehabe, bzw. den Leuten drum herum, der Stimmung und der Drogen-Story im Hintergrund. Fand ich zwar ganz witzig, aber dann habe ich dieses Bild nicht mehr wegbekommen, was mich doch etwas gestört hat beim Lesen.

Was Armentrout wirklich gut kann, ist Gefühle richtig gut zu beschreiben, dieses Herzklopfen, die verschwitzen Hände oder die Panik, die man durch das Lesen selbst nachspüren kann. Damit nimmt sie mich jedes Mal mit. Auch hier. Und der Schreibstil ist wie immer auch sehr gut und ist auch perfekt und schnell zu lesen, so wie ein YA/ NA Liebesbuch sein muss. Warum dann nur 3 Sterne für das Buch? Nun zum einen hatte ich wie gesagt ja meine Probleme mit Riders Gang/ Freunde und der Hintergrundgeschichte dazu. Das konnte mich leider weniger begeistern.

Außerdem hat es sich ab der ersten Hälfte immer mehr gezogen. Zwar war ich schon neugierig, was mit Mallory oder Rider weiter passiert und ihre frühere Geschichte war auch interessant und Herz erweichend, aber lange Zeit ist es einfach so vor sich hingedümpelt. Oft wir einfach nur Mallorys Alltag geschildert, wie sie zu Schule geht, was sie erlebt, was sie am Wochenende macht, was sie fühlt und denkt, denn reden tut sie ja nicht viel. Das Ganze hatte mehr etwas von einem Tagebuch, als von einer mitreißenden Liebesgeschichte. Da hat es auch nichts geholfen, dass Rider manchmal wirklich richtig süß war. Besonders weil ich auch nach der Zeit immer mehr Probleme mit Mallory hatte. Sie ist zwar wirklich arm, hat viel mitgemacht und ich verstehe auch ihr Verhalten. Aber nach der Hälfte oder dreiviertel des Buches war ihr Verhalten, ihre Zwänge, ihr weniges Reden echt ermüdend und ich hätte das Buch fast abgebrochen, weil sich nichts weiterbewegt hat.

Zwar bin ich dann froh, wie es geendet hat und es war okay und süß, aber ich bin nicht so begeistert, wie ich es sonst von Armentrout‘s Büchern gewöhnt bin.  Teilweise war es mir zu mühsam, zäh, dann wieder nervig und am Ende zu überdramatisch. Es tut mir leid, aber anders kann ich es nicht sagen. Und das Ende ging mir dann leider auch noch zu schnell, obwohl dazwischen wie eben gesagt, eher zähere Passagen waren. Hier hätte man den Spannungsbogen sicherlich besser aufteilen können. Schade darum.

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Das Cover passt perfekt zu einer lieblichen Romanze für Jugendliche, nur ist dieses Buch etwas düsterer, als das Cover vermuten lässt.

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Eine okay-YA-Liebesromanze, die zwei gebrochene Charaktere präsentiert, mit einem Grundthema, das mir eigentlich hätte besser gefallen können. Leider hat es bei mir bei der Umsetzung gehapert, es wurde mit zu zäher Handlung geschrieben und auch Mallory gehört leider nicht zu meinen Lieblingsfiguren. Alles in allem ein etwas durchwachsenes Buch von Armentrout, wobei ich weiß, dass sie es viel besser kann und daher würde ich andere Bücher der Autorin eher weiterempfehlen.

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3 of 5 points – (I liked it)

 

Liebste Grüße

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Jennifer L. Armentrout:
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion), and new YA paranormal series with Harlequin Teen.
Jennifer also writes New Adult and Adult romance under the pen name J. Lynn. The Gamble Brothers Series (Tempting the Best Man/Tempting the Player) and Wait for You. Under her pen name, she is published with Entangled Brazen and HarperCollins.

(Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

 

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[Rezension] Diabolic: Vom Zorn geküsst

German Cover

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English Cover

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‚Diabolic – Vom Zorn geküsst‘
von S. J. Kincaid

The Diabolic # 1

Das Buch hier kaufen

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Eine Diabolic ist stark.
Eine Diabolic kennt kein Mitleid.
Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.

Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …  (Source: Goodreads.com)

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Ohne viel Vorwissen bin ich in dieses Buch gestolpert und nun überrascht wie ausgesprochen gut es mir gefallen hat. Man wird direkt in die Kindheit der Diabolic Nemesis geworfen, erlebt den Schrecken ihrer Ausbildung, die ihr täglich Brot sind. Wir befinden uns nämlich weit in der Zukunft, in der nicht nur die Menschen mit wenigen Knöpfen ihr komplettes Aussehen verändern können, sondern auch bestimmte Menschen-Gruppen züchten. Wie zB. fast gehirnlose Bedienstete, die keinen eigenen Willen haben, sondern nur Arbeiten für ihre Herren verrichten, ihnen bedingungslos folgen.
Nemesis ist ebenso ein Gen gezüchtetes Wesen, eine Diabolic. Was bedeutet, sie ist ein spezieller Bodyguard, mit tödlich antrainierten Fähigkeiten und geprägt auf nur eine Person, das Mädchen Sidonia.

Als dann ein Sprung von mehreren Jahren ist, sind die Mädchen im Teenageralter, fast erwachsen. Obwohl Diabolics aufgrund ihrer Gefährlichkeit verboten werden, behalten sie Nemesis wegen Donia, für die Nemesis wie eine Freundin ist. Was diese nicht verstehen kann, da sie ja keine echten Gefühle hat, kein Mensch ist, sondern nur dazu da, um Donia zu beschützen.

Die Geschichte wird nämlich aus Nemesis Sichtweise erzählt, der vermeintlich seelenlosen Kreatur, was sich aber immer mehr als Humbug herausstellt. Und man sich unweigerlich fragt, was macht ein gezüchtetes Wesen zu einem Menschen? Eigene Gefühle? Ein Lachen? Selbstbestimmtes Handeln oder die Fähigkeit zu lieben? Ein Mix aus allem und dies alles durchlebt nach einiger Zeit auch Nemesis, obwohl sie am Anfang sehr kalt und roboterhaft wirkt.

Das Ganze spielt sich so weit in der Zukunft, dass sie Menschen längst das Leben auf Weltraumstationen dem auf einem Planeten vorziehen. Eine Welt, in der nach den Errungenschaften der Technik-/ Wissenschaftsphase mit all ihren Durchbrüchen, nun der Glaube herrscht und bestimmt.  Bildung und Wissen in Wissenschaften, Physik, Technik und dergleichen sind verboten. Arbeiten werden von Maschinen verrichtet, die von Maschinen repariert werden, die von Menschen konstruiert wurden, die seit Generationen tot sind. Das Wissen um diese Dinge ist längst verloren gegangen. Man muss kein Genie sein um das Ablaufdatum dieser Welt zu sehen.
Das empfinden auch einige Rebellen bzw. Andersdenker des tyrannischen Kaisers so. Und irgendwie gerät gerade Nemesis mitten in den Kreis der Gegner, um das System zu Fall zu bringen, obwohl sie doch immer nur auf Donia achten wollte…

Ich fand die Handlung, den Weltenaufbau und das System sehr interessant und spannend gemacht.  Obwohl das Buch wirklich dick ist, war es furchtbar schnell weggelesen.
Auch mochte ich die Charaktere, allen voran Nemesis. Besonders ihre Wandlung und wie sie alles wahrgenommen hat, fand ich äußerst interessant. Genauso war Tyrus ein vielschichtiger Charakter den die Autorin gut ins Spiel gebracht hat und mir ans Herz gewachsen ist. Natürlich neben Berserker ^^, Nevini und Donia.

Fast die ganze Zeit war das Buch für mich auf einem 5-Sterne-Kurs, aber gegen Ende sind mir dann doch ein paar liebgewonnene Figuren zu viel gestorben oder wurde es unnötig brutal bzw. ein Zweifel erregt, den selbst ich als Leserin auch nach beenden des Buches nicht ganz abschütteln konnte. Was ich echt schade finde, da es einen kleinen, bitteren Nachgeschmack hinterlässt bei einem ansonsten tollen Buch mit schöner Romanze.
Außerdem hätte es klasse als Einzelband funktioniert, wie zuerst von der Autorin geplant. Das daraus nun eine Trilogie wird… nun ja, ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, da ich fürchte, das Buch wird mir dadurch noch weiter zerstört. Daher bin ich noch unentschlossen, ob ich weiterlesen oder es auch in Zukunft als Stand Alone ansehen werde.

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Das Cover finde ich zwar auf dem ersten Blick mit dem halben Mädchengesicht etwas langweilig, aber, wenn man das Hardcover mit den schillernden Farben und den leichten Schmetterlingsflügeln über den Augen genauer ansieht, ist es richtig schön.

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Eine gut durchdachte Welt, die zwar extrem dargestellt, aber in ein paar Hundert oder Tausend Jahren durchaus vorstellbar ist. Ein Buch voll Spannung, Nervenkitzel, tollen Figuren und das zeigt, wie sich Gefühle langsam entwickeln. Für mich eine absolute Überraschung, da ich ein schlichtes YA-Buch erwartet habe, aber es ist so viel mehr und geht eher in Sci Fi Fantasy mit guten Handlungsbogen. Top Empfehlung von mir – müsst ihr lesen! 😀

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

 

Liebste Grüße

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#1: Diabolic: Vom Zorn geküsst
#2: Titel unbekannt
#3: Titel unbekannt

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S. J. Kincaid:
S.J. Kincaid was born in Alabama, grew up in California, and attended high school in New Hampshire, but it was while living beside a haunted graveyard in Scotland that she realized that she wanted to be a writer. Her debut, Insignia, came out in July of 2012. The second book in the series, Vortex was released in July of 2013. The final book in the trilogy, Catalyst, came out October 28, 2014. Her standalone novel The Diabolic will be released in fall 2016  (Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Arena Verlag

 

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[Rezension] Der Kuss der Lüge

German Cover

English Cover

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‚Der Kuss der Lüge‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 1

Das Buch hier kaufen

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Band 1 der Chroniken der Verbliebenen, dem Epos um Intrigen, Lügen und Geheimnisse – endlich auch auf Deutsch zu lesen.
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen …
(Source: Goodreads.com)

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Wieder ein ziemlich gehyptes Buch, das ich klarerweise dann auch unbedingt lesen wollte. Ich meine, schaut euch doch nur dieses Cover an! Wobei ich leider auch schon beim ersten kleinen Kritikpunkt wäre: Auf dem Cover ist eine blonde Frau, man bildet sich bereits dadurch ein vorab-Bild der Hauptfigur und schon auf den ersten Seiten steht dann „meine langen, dunklen Haare…“. Ich weiß nicht, ob ich in diesem Moment hätte lachen oder weinen sollen, aber es hat mich dieses Mal mehr gestört als sonst. 😀

Aber egal, fangen wir mit der Geschichte an, die, um ehrlich zu sein, lange auf sich warten hat lassen. Zwar hat Pearson einen wunderschönen Schreibstil und weiß damit zu verzaubern. Diese Kunst jedoch in Maßen einzusetzen und nicht ständig, gefällt mir persönlich besser, da sonst die Schreibweise schnell aufgeblasen und ‚zu viel‘, wodurch der Lesefluss gehemmt wird. Oder zumindest bei mir. :p Aber nicht nur der zähere Schreibstil hat mich immer wieder eingebremst, sondern auch die anfängliche sehr langsame, zähe Handlung. Einige Zeit kam es mir so vor, als würde die Hauptfigur Lia nur auf Reisen sein. Zuerst zu dem Ort, dann bleibt sie eine Weile dort. Tut dieses Belanglose oder jenes, denkt über Geschichten oder Bücher nach, die auch nicht soo viel zur Handlung beitragen, nur um sich dann wieder auf Reisen zu befinden. Das war wohl auch mein Hauptproblem: Das alles oftmals nur belanglose Szenen aus Lias neuem Leben waren mit gewissen Geplänkel mit zwei Jungs, aber die Haupthandlung wurde dadurch nur minimal vorangetrieben. Gemeinsam mit dem Schreibstil und den ganzen Umgebungbeschreibungen und Geschichten von früher hat es alles extrem langsam und langwierig gemacht. Mir persönlich zu sehr.

Und ja genau, ihr habt vorhin richtig gelesen. Es kommen zwei Männer vor, die Lia den Kopf verdrehen. Zu einem der Prinz, der seine geflüchtete Braut zurückholen möchte. Nun gut, eigentlich ist er deswegen etwas sauer, möchte sie einfach nur sehen und ist deswegen lange Zeit nicht gut auf sie zu sprechen, obwohl er sich ihren Sog nicht entziehen kann. Sie ist eben entwaffnend mit direkter, offener Art, den spitzen Worten auf der Zunge und einer ansehnlichen Verpackung. Deswegen wird auch Kerl Nummer zwei – der Assassine, der sie eigentlich umbringen soll, sofort von ihrem Wesen angezogen. Und der Clou an der ganzen Sache ist dieser, dass zwar hauptsächlich aus Lias Sicht erzählt werden, aber genauso der Prinz und der Assassine kurz ihre Sicht erzählen, wobei man nicht weiß, wer wer ist. Da die Männer im Buch Rafe und Kaden heißen, kann man als Leser selbst mitraten, wer von beiden wer ist. Was ich ganz witzig fand und auch lange Zeit fast der einzige Grund, warum ich überhaupt noch weitergelesen habe. Sonst war wie gesagt lange Zeit nicht viel los… gar nichts, um ehrlich zu sein, außer den Jungs und eben dieser Enthüllung der Identität. Und ich darf sagen – ich lag richig! 😀 *hehe* Alles andere wäre auch zu auffällig und logisch gewesen. Hat die Autorin aber gut gemacht.

Erst bei ungefähr 70% kam endlich eine spannendere Entwicklung und das Rätsel wurde gelüftet. Danach konnte ich auch mitbangen mit Lia und hoffte, dass es gut ausging. Es gab sogar eine Stelle, die hat mir den Atem geraubt und mich fast zu Tränen gerührt. Aber dadurch fühlte ich mich Lia nur verbundener. Sehr schön – auch das Ende, weil man wissen will, wie es weitergeht, obwohl ich anfänglich große Probleme mit dem Buch hatte. Daher doch noch die 3,5 Punkte für den Schluss und das Rätselraten. Man braucht definitiv viel Zeit und Geduld für dieses Buch, aber im Endeffekt zahlt es sich dennoch aus, besonders da ich glaube, dass die Welt und die Mythen noch viel Potential für die kommenden Teile bietet. Man darf also gespannt bleiben.

 

Wunderschönes Cover, das perfekt zur High Fantasy-Stimmung passt. Nur finde ich es sehr schade und am Anfang auch verwirrend, weil ein blondes Mädchen darauf zu sehen ist, anstatt ein dunkelhaariges.

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Ein Buch, das mit einem schönen, aber beladenen Schreibstil und verträumter Handlung aufwarten kann, die sich seeehr langsam entwickelt. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch eine schöne Geschichte, die Potential auf mehr hat, sowie ein wenig etwas fürs Herz, das dezent darüber gestreut wird.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Dt. Titel unbekannt
#4: Dt. Titel unbekannt

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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