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[Rezension] Die Gabe der Außerwählten

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English Cover

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‚Die Gabe der Außerwählten‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 3.1

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Lias Kampf geht weiter.
Verraten von den Ihren, geschlagen und betrogen, wird sie die Frevler entlarven.
Und auch, wenn das Warten lange dauert, ist das Versprechen groß, dass die eine namens Jezelia kommt, deren Leben geopfert werden wird für die Hoffnung, eures zu retten.
Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen, doch verletzt und durchgefroren liegt ein ungewisser Weg vor ihnen. Während sie Rafes Heimat, dem Königreich Dalbreck, Stunde um Stunde näherkommen, spürt Lia, dass sie schon viel zu lang weit weg ist von Morrighan, ihrem Zuhause. Dabei deutet alles darauf hin, dass das Land kurz vor einem Krieg steht. Und obwohl Rafe ihr eine Zukunft als Königin an seiner Seite verspricht, ahnt Lia, dass sie ihrer Bestimmung folgen muss. Sie möchte als Erste Tochter von Morrighan ihrem Volk zur Seite stehen und für ihr Land kämpfen. Aber ist sie bereit, Rafe zu verlassen, um ihrer inneren Stimme zu folgen? 
(Source: Goodreads.com)

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Bevor ich mit dem Buch gestartet bin, habe ich nicht gewusst, dass dieser dritte Teil hier im deutschen auf zwei Teile geteilt wurde und somit noch kein Ende der Geschichte in Sicht ist. Das ist auch einer meiner Kritikpunkte, weil die Geschichte zu kurz war und man ruhig den gesamten letzten Band vollständig rausbringen hätte können.

Auch tut sich in der Handlung nicht allzu viel und mit dem was passiert, bin ich leider nicht glücklich. Zuerst schlagen sich Lia und Rafe mit seinen Freunden durch die Wildnis um zu entkommen, nur um später auf einen sicheren Stützpunkt zu treffen, wo alles zwischen Lia und Rafe auseinanderbricht. Der Rafe in dem Lager war ein anderer Rafe als wir ihn vom ersten und zweiten Teil kennen und ich fand es einfach nur schade, dass seine Figur so absichtlich zerstört wurde, nur um Lia wieder in eine andere Richtig zu lenken. Sehr manipulativ und wirklich, wirklich schade. :/

Daher war ich logischerweise kein Fan der Romanze und der Charakterentwicklung. Außerdem ist es mir sehr am Nerv gegangen, dass die beiden nach allem was sie bisher erlebt haben, es nicht schaffen, offen miteinander zu reden, um vieles aus den Weg zu schaffen. Es wirkte eher so, als hätte die Autorin einfach keinen Weg gefunden sie andersartig auseinander zu reißen.

Neben der Sache zwischen den beiden gab es wie gesagt nicht viel Handlung, weshalb es sehr unnötig war den letzten Band zu splitten. Dennoch war der Schreibstil erneut wunderschön und sehr blumig, fantastisch geschrieben – passend zum Buch. Aber da ich doch meine Probleme mit diesem Teil hatte, kann ich nur 2 Punkte vergeben und hoffe auf eine gute Wendung im letzten Band. Drückt mir die Daumen! 😀

 

Wie immer ein wunderschönes Cover mit passendem Bild und toller Farbgebung.

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Ein Band der wegen der Splittung handlungstechnisch zu kurz geraten ist und bei dem ich von der Charakterentwicklung enttäuscht wurde. Daher kann ich noch keine klare Empfehlung für die Reihe geben, sondern werde noch auf den wirklich letzten Teil warten.

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2 of 5 points – (read at own risk)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Die Gabe der Auserwählten
#4: Der Glanz der Dunkelheit

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Titan: Im leuchtenden Sturm #2

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‚Titan: Im leuchtenden Sturm‘
von Jennifer L. Armentrout

Titan # 2

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Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei. Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, braucht Josie dringend Verbündete. Doch bevor sie sich auf die Suche nach den anderen Halbgöttern machen kann, muss sie ihre Kräfte unter Kontrolle bringen – so wie ihre komplizierten Gefühle für Seth. Immer heftiger fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Das Problem: Ihre Nähe scheint auch die dunkle Seite des attraktiven Kriegers zu verstärken …
(Source: Goodreads.com)

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Nachdem mich das Ende von Band 1 doch sehr neugierig gemacht hat, konnte ich nach Erscheinen des zweiten Bandes nicht lange darauf warten und siehe da, es geht gleich ähnlich weiter wie im ersten Band – mit vielen schmutzigen Gedanken von Seth und sexy smexy Szenen zwischen Josie und Seth. Nur so nebenbei passieren auch ein paar andere Dinge, wie die Suche nach den anderen Halbgöttern oder die Klärung des Streits zwischen den Rein- und den Halblblütern. Obwohl diese Thematik nur am Anfang eine Rolle spielt und worauf komplett vergessen wird, sobald Alex und Aiden auftauchen. Ein Wiedersehen mit dem früheren Pärchen mit dem ich zwar nicht gerechnet hätte, worüber ich mich aber gefreut habe.

Erneut hat es mit auch wieder gefallen, dass aus beiden Sichtweisen erzählt wird, auch wenn Josie öfter zu Wort kommt und sie mir etwas zu naiv ist, bzw. Seth einfach alles durchgehen lässt. Zwar hat Seth durch seine Gedanken nun mehr preisgegeben als im ersten Band, dennoch fand ich es schade, dass es dieses mal dann eher darum ging, seine dunkle Seite und seine Sucht zu bändigen.

Was ich aber wie gesagt echt toll fand, war diese Wiedersehen mit altbekannten Figuren und ich mochte auch die Handlung sehr, als es endlich etwas mehr Action bekommen hat oder sie sich auf die Suche gemacht haben. Dass ein liebgewonnener Nebencharakter gegen Ende gestorben ist, hat mich überrascht und fand ich in dem Moment auch traurig, aber auf der anderen Seite auch wieder spannend und unvorhersehbar, was immer ein guter Aspekt in einem Buch ist.

Trotz kleinerer Kritik gab richtig schöne und spannende Momente im zweiten Teil, es war erneut gut und rasch zu lesen, was bei Armentrout ja immer der Fall ist. Sie weiß einfach, wie man mitreißend schreiben muss.^^ Daher war eine klare Steigerung in der Handlung zum ersten Band zu erkennen und auch wenn ich mit dem ganzen Drama von Josie und Seth nicht ganz glücklich bin, ist es insgesamt wieder eine tolle Reihe, bei der ich froh bin, weitergelesen zu haben und bei der ich mich auf die restlichen Teile freue. Armentrouts Geschichten lassen einen einfach immer für ein paar Stunden den normalen Alltag vergessen und in fantastische Welten eintauchen. Danke dafür! ❤

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Das Cover gefällt mit gut und passt mit der Gestaltung auch gut zur göttlichen Geschichte. Viel besser als das englische Cover!

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Eine weitere Reihe aus der Feder von Armentrout, die nun mit dem zweiten Band schon deutlich mehr überzeugen kann, wobei noch immer etwas Luft nach oben ist. Daher eine klare Empfehlung  für alle Fans der vorherigen Reihe und auch für jene, die gerne mal Fantasygeschichten mit göttlichen Inhalt lesen möchten.

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4 of 5 points – (great, great, great)

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#1: Erwachen des Lichts
#2: Im leuchtenden Sturm
#3: Glanz der Dämmerung
#4: The Prophecy
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Titan: Erwachen des Lichts #1

German Cover

English Cover

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‚Titan: Erwachen des Lichts‘
von Jennifer L. Armentrout

Titan # 1

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Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …  (Source: Goodreads.com)

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Lange habe ich überlegt, ob ich dieser Spin Off Reihe eine Chance geben soll oder doch lieber die Finger davon lassen. Die Convenant Reihe rund um Alex und Aiden hatte seine auf und abs, daher war ich sehr unschlüssig. Dennoch hat schließlich die Neugierde überwogen, da gerade Seth ein sehr vielschichtiger Charakter war, bei dem man nie genau wusste, woran man ist und was hinter seiner Motivation steckt.

In diesem Buch hat es mir gefallen, dass aus beiden Sichtweisen erzählt wird, auch wenn Josie öfter zu Wort kommt. Leider hat Seth nicht so viel durch seine Gedanken preisgegeben als erhofft. Statt uns ans seiner innersten Motivation oder tiefsten Gefühle teilhaben zu lassen, stand seine sexuelle Erregung und Lust im Vordergrund, da er plötzlich nach so langer Zeit und vielen belanglosen Liebschaften von Josie komplett eingenommen ist. Als Erklärung: weil sie so anders, so unschuldig und rein ist. Was mir etwas zu wenig war.

Das Josie sofort auch ein Auge auf Seth hat ist bei dessen Aussehen, das immer wieder ins kleinste Detail beschrieben wird, nicht verwunderlich.

Generell gibt ddie Story leider nicht so viel her wie erwartet. Meist stand nur die Anziehung zwischen den beiden im Vordergrund, ständiges Gesabbere  von der Ferne und hin und wieder wurde das Problem mit den Titanen erwähnt oder es gab im ganzen Buch 1-2 Szenen, in denen diese auch aktiv eine Gefahr ausübten.

Was mich auch etwas gestört hat war, dass doch vieles an andere Serien oder Bücher erinnert hat. Vor allem an Supernatural und das sogar aktiv im Buch so stand: „es sah aus wir in der Serie Supernatural…“ Hier wünscht man sich dich mehr von einer Bestsellerautorin bzw eine andere Beschreibung, da diese Serie nicht alle kennen.

Trotz aller Kritik gab es auch schöne Momente und es ging auch gut und rasch zu lesen. Dennoch wünsche ich mir handlungsmäßig im zweiten Teil mehr und eine bessere Spannung, auch wenn diese gegen Ende wieder gestiegen ist und man nun wissen möchte, wie es denn weitergeht! 😀

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Das Cover gefällt mit ganz gut und passt mit der goldenen Gestaltung auch gut zur göttlichen Geschichte.

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Eine weitere Reihe aus der Feder von Armentrout, die leider nicht auf ganzer Linie überzeugen konnte, aber Luft nach oben lässt. Der nur eine bedingte Empfehlung bis ich auch die weiteren Teile gelesen habe.  Die Hoffnung bleibt bestehen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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#1: Erwachen des Lichts
#2: Im leuchtenden Sturm
#3: Glanz der Dämmerung
#4: The Prophecy
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Waiting on Wednesday]#75: Road to Salvation (Herzenswege 3)

„Waiting on Wednesday“ ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen dazu Bücher vorgestellt werden, auf die man schon ganz sehnsüchtig wartet. ♥

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Mein heutiger WOW:
„Road to Salvation – Herzenswege“
von
Martina Riemer

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(Quelle: Goodreads.com)

Inhaltsangabe:
** Loopingküsse und Achterbahngefühle auf einem Road-Trip durch Amerika **
Seit Bianca von ihrer großen Liebe zurückgewiesen wurde, hat sie den romantischen Gefühlen abgeschworen und sucht nur noch nach Spaß. Genau den findet sie während einer Achterbahnfahrt in Orlando, bei der sie unverhofft neben dem gut aussehenden Schlagzeuger Cassio sitzt. Plötzlich sind es nicht mehr die Loopings, die das Bauchkribbeln in ihr auslösen, sondern der Fremde, für den nur der nächste Adrenalin-Kick zu zählen scheint. Dann lädt Cassio sie auf einen Road-Trip durch die USA ein und Bianca kann gar nicht anders als zuzustimmen. Unter einer Bedingung: Nach ihrem gemeinsamen Abenteuer geht jeder wieder seiner Wege. Doch während Cassio Bianca beibringt, das Leben in vollen Zügen zu genießen, ohne an ein Morgen zu denken, weckt sie in ihm den Wunsch nach mehr als nur dem Hier und Jetzt…

//Alle Bände der unvergesslichen Musik-Reihe:
— Road to Hallelujah (Herzenswege 1)
— Road to Forgiveness (Herzenswege 2)
— Road to Salvation (Herzenswege 3)//

Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden und haben ein abgeschlossenes Ende. (Source: Goodreads.com)

Erscheinungsdatum: 07. September 2017
Verlag: Im.press Verlag

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Warum ich darauf warte:

Endlich, endlich kommt morgen schon der letzte Band dieser Liebesroman Reihe und ich kann es momentan gar nicht glauben, dass die Reise mit all den lieb gewonnenen Charakteren nun wirklich zu Ende geht. Dennoch freue ich mich darauf und hoffe, hoffe sehr, dass das Buch später auch als Taschenbuch erscheint! Drückt mir die Daumen ❤

Wer von euch kennt die Reihe bereits? Und wie fandet ihr die beiden ersten Teile?

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.Liebste Grüße, Eure

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[Gast-Rezension] Ein Kuss aus Sternenstaub (Nadine)

.Bildergebnis

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‚Ein Kuss aus Sternenstaub‘

von

Jessica Khourey

Das Buch hier kaufen.

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»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
(Source: randomhouse.de)

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Mit dem tollen Cover und einem interessanten Klappentext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte entführt uns ins Morgenland und hat, für mich, damit nicht nur perfekt in die Sommerabendstunden gepasst, sie konnte mich durch den sehr bildhaften Schreibstil auch direkt dorthin versetzen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Dschinny, die anfangs irgendwo tief verschollen und vergraben zu sein scheint. Sie bemerkt, dass sich ihr ein Junge – der Dieb, nähert und hofft nahezu verzweifelt, dass er sie findet. Keinesfalls um ihm endlich seine Wünsche zu erfüllen, sondern sie wittert ihre einmalige Möglichkeit ihrer Verbannung zu entkommen und ihre Freiheit zurückzuerlangen. Die Flucht aus dem „Verlies“ erinnert dabei stark an den Rückweg durch die Wunderhöhle aus „Aladdin“, aber schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei keinesfalls um das klassische Märchen handelt.

Die Autorin zieht die Geschichte mit der Idee auf, dass die Dschinn nicht die netten Hilfsgeister sind und den Finder der Lampe mit dessen Wunscherfüllung unterstützen (wollen), sondern die Städte stattdessen von ihnen bedroht werden und man immer sehr genau darauf achten muss, was man sich wünscht. „Magie hat immer ihren Preis…“, sag ich da nur.

Aber nicht nur der Handlungsstrang der Gefahr der Dschinn hat durch die Geschichte geleitet, gelegentlich erfährt der Leser, in einzelnen Kapiteln, auch etwas aus der Vergangenheit der Dschinny und nach und nach stellt sich heraus, was sich einst zugetragen hat. Das hat für mich dazu geführt, dass man ihre Persönlichkeit, vor allem ihre Wankelmütigkeit besser verstehen kann. Der Dieb an ihrer Seite ist für mich anfangs charakterlich doch recht blass geblieben, sodass ich mich mit der Empathie ein wenig schwer getan habe, aber das hat sich zum Glück nach dem ersten Drittel, gelegt.

Die Geschichte war vom Plot her sehr unterhaltsam und einfach zu lesen. Ab und zu waren es mir persönlich ein paar zu viele Details und Beschreibungen, da hätte ich mir doch eher mehr Dialoge gewünscht. Auch die detaillierte Beschreibung der Wunschumsetzung war zwar mal etwas anderes und durchaus interessant, aber an einigen Stellen dann doch fast etwas abgespaced. Ich muss es genau so beschreiben. Leser der Geschichte, werden mich eventuell verstehen. ^^

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Ein wirklich traumhaftes Cover. Für mich sind Titel, Bild und Inhalt absolut stimmig getroffen und stimmen den Leser gut auf die Geschichte ein. Die englische Variante trifft es insgesamt vom Titel her noch ein wenig besser, aber beide Bilder sind wirklich gelungen!

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Eine tolle turbulente Geschichte mit mehr als nur Prinz- und Prinzessin-Geschichte. Ein sehr bildhafter Schreibstil versetzt den Leser direkt in den Orient und wir können Abenteuer mit der Dschinny , ihrem Dieb und Gefolge bestehen!

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3,5 of 5 points (I really Liked it)

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Liebe Grüße


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Jessica Khoury:
Jessica Khoury ist syrisch-schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.
(Source: Randomhouse.de)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Gast-Rezension] WandelTräume (Nadine)

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‚WandelTräume‘ von Isabella Mey

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Was ist real und was nicht – dieser Frage muss sich auch die siebzehnjährige Lia stellen, nachdem sie sich gezwungen sieht, ihr geliebtes Frankfurt zu verlassen, um in einer Patchworkfamilie in der Provinz zu landen. Hier gefällt es ihr überhaupt nicht. Ihre Stiefschwester Nicole ist ihr zu zickig, der Stiefbruder Nino zu smart, die Nachbarin zu biestig und die Schule zu fremd.
Doch das Schicksal lässt es damit nicht auf sich beruhen, sondern katapultiert Lia in immer tiefere Abgründe. Schließlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als Ninos Hilfe anzunehmen. Vielleicht ist er doch viel netter als gedacht?
Und dann sind da ja auch noch die WandelTräume, durch die sich für Lia fantastische Möglichkeiten ergeben.
Was es damit auf sich hat? Um das zu erfahren, lasst Euch entführen in eine Welt jenseits des Greifbaren.
Niemand hat mich gefragt, ob ich, Lia Schiller, die Heldin dieses Romans werden will. Genauso wenig wurde ich gefragt, ob ich von meinem geliebten Frankfurt am Main nach Waldshut am Hochrhein ziehen möchte.
Dennoch muss ich hier seit einem halben Jahr mein Dasein in einer Patchworkfamilie fristen, mit einer Stiefschwester, die ihren Ödipus-Komplex an meinem Vater auslebt und einem selbstverliebten Stiefbruder in meinem Alter. Ja, ich weiß genau, was Ihr denkt: Es ist doch immer dasselbe in diesen Romanen, erst können sie sich nicht ausstehen und am Ende verlieben sie sich doch! Aber auf so etwas habe ich überhaupt keine Lust. Dumm nur, dass man sich schlecht aus dem Weg gehen kann, wenn man zusammen lebt.
Und nachdem mein Vater während einer archäologischen Grabung ins Koma gefallen ist, kommt mein Stiefbruder durch Zufall hinter das Geheimnis der WandelTräume.
So bleibt mir nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten  (Source: Amazon.de)

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Die ersten Seiten lassen und direkt in das Leben von Lia fallen. Patchworkfamilie mit italienisch temperamentvoller Mutter, kleiner pubertierender Schwester und Bruder im gleichen Alter und fernab von alter Schule und Freunden muss sich unsere Heldin durch ihren neuen Alltag schleppen.

Der Schreibstil und die Figuren wirken auf den ersten Seiten noch richtig charmant und spritzig, versprühen gelegentliche Schmunzler im Gesicht des Lesers und versprechen viel Potenzial.
Im Verlauf der Geschichte bleibt vieles aber eher oberflächlich und die Seiten zogen sich schleppender. Tiefere Charakterzüge werden nur relativ plump erklärt und man hat das Gefühl als ginge es ein wenig nach Baukastenprinzip bei den Erläuterungen und wie sie in die Geschichte eingebaut werden. Obgleich es szenisch sicherlich an den meisten Stellen gepasst hat, hat das einfache Anfügen der Erklärungen nicht ausgereicht um die Geschichte rund werden zu lassen.

Die Storyline als solches ist durchaus interessant und hat richtig gutes Potenzial. Allerdings sind die Spannungsspitzen eher schlecht gesetzt und man fühlt sich dadurch ein wenig gestört. Frei nach dem Motto 1 Schritt vor, 3 zurück. Das hat – mir zumindest – einiges an Interesse genommen.

Auch die bereits im Cover angedeutete Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen und hätte noch ausgebauter werden müssen.  Vor allem am Anfang. Es wirkte schon ein wenig unglaubwürdig und hat sich meines Erachtens nicht wirklich entwickelt.

Das Ende des Buches soll, denke ich, eine Message enthalten, die allerdings auch eher oberflächlich eingebaut wurde.

Spoiler!

Um noch kurz ein wenig ins Detail zu gehen:

Warum fängt Nino ausgerechnet nach einem halben Jahr an Lia ganz toll zu finden und andersrum? Warum küsst sie ihn gleich und zieht ihn damit in den Wandeltraum? Warum flippt sie nicht mehr aus, das sie das kann, warum kann sie es überhaupt? Nur weil sie mehr wahrnimmt?!

Warum erzählt ihr Luna nicht mehr? Gerade bezogen auf die Message am Ende wäre es passend gewesen dahingehend vielleicht noch die ein oder andere Andeutung zu machen und es mehr in die Geschichte einzubauen? So kam die Lösung doch irgendwie aus der Luft gegriffen und fernab der eigentlichen Geschichte?!

Wieso um Himmelswillen braucht es dermaßen viele Wandelträume bis die Lösung da ist und die Handlung vorangeht? Und dann ist irgendwas „nicht schön anzusehen“ und schon ist die Flinte im Korn?!? Liebestolles Herumfliegen – mehrfach!- während der Vater im Koma liegt?! Das waren alles Dinge, die mir während des Lesens aufgestoßen sind und mir wirklich die Spannung bzw. das Interesse genommen haben.

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Scheinbar junges Liebespaar, das zu einander findet, vor nächtlicher Sternenkulisse – sieht als solches toll aus. Ich hätte mir aber noch ein paar kleine Details mit Bezug zum Inhaltlichen gewünscht.
Es gibt zudem noch eine zweite Coverversion (rechts) – die ich wesentlich unpassender und auch nichtssagender finde als die erste.

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Eine Autorin, die mit viel Fantasie und charakterauffälligen (Neben-)Figuren aufwarten kann, deren Geschichten allerdings in Länge oder viel eher Tiefe noch ausbaufähig sind. Ich denke, ich versuche mich vielleicht später nochmal an einer anderen Story aus ihrer Feder.

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2 of 5 points – (read at own risk)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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Isabella Mey:
Ich bin nicht mit dem Stift in der Hand geboren, habe nicht schon als Kind Geschichten geschrieben und auch nicht Germanistik studiert!
Und dennoch sprühe ich vor Fantasie, die mich nicht ruhen lässt, immer neue Ideen in Worte zu fassen. Ich habe viel von der Welt gesehen, extreme Höhen und Tiefen durchlebt, betrachte den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir hilft, meinen Charakteren Charakter zu verleihen.
Keiner meiner Romane entsteht jedoch nur um des Schreibens willen, sondern um meine Leser auf eine wundersame Reise zu schicken, bei der sie fremde Welten entdecken, mitleiden, mitlachen und mitfiebern können.
Meine Bücher sollen Euch vor allem Freude bringen und manchmal vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken anregen.  (Source: amazon.de)

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[Rezension] Das Herz des Verräters

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‚Das Herz des Verräters‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 2

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Lia wird in den Palast von Venda verschleppt und muss um ihr Leben fürchten. Eine Flucht wäre der einzige Ausweg, scheint jedoch unmöglich. Stattdessen setzt sie alles daran, sich im Palastleben zurechtzufinden. Sie hat längst ihr Herz verloren und auch erfahren, wer der Mann, den sie liebt, wirklich ist. Doch Gut und Böse sind nicht eindeutig verteilt. Denn auch der Mann, der eigentlich ihr Feind sein müsste, stellt sich plötzlich ein ums andere Mal auf ihre Seite. Warum? (Source: Goodreads.com)

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Ich muss gestehen, dass ich das Buch gar nicht so rasch auf dem Radar hatte und es eigentlich erst später lesen wollte, nachdem ich doch meine Probleme mit dem ersten Band gehabt habe. Weil ich aber Band eins schon als ReziExemplar gelesen habe, habe ich den zweiten Teil überraschend auch vom Verlag bekommen – vielen Dank hierfür! 🙂

So langsam der erste Band begonnen hat, so zäh hat sich auch hier manchmal der Mittelteil gezogen. Mir kommt es so vor als wäre Lia im ersten Band von einem Ort zum anderen gereist, um nie wirklich anzugkommen. In diesem Teil ist sie in Venda, wird dort vom Komizar, dem Anführer, im Palast festgehalten. Hier geht es hauptsächlich darum, dass sie durch die Gänge irrt oder sich Psychospielchen mit dem Komizar liefert, um nicht selbst umgebracht zu werden oder Rafe zu gefährden. Im weiteren Verlauf geht es auch hauptsächlich darum: Intrigen und Rollen, die jeder von den beiden für das Überleben spielen muss. Bis wie gesagt am Ende das große Finale kommt. Und das geht dann wieder recht flott, um mit einem Cliffhanger zu enden. 😀

Dadurch ist meiner Meinung in der Handlung auch nicht soo viel passiert. Irgendwie hat sich fast alles im Palast abgespielt und Lia hat nebenbei noch versucht, ein wenig die Geschichte zu erforschen. Aber ich finde, man hätte aus der Grundidee noch viel mehr machen können. Genauso der Schreibstil, der zwar echt schön und verträumt war, aber manchmal auch etwas zu aufgeblassen und zäher. Daher hat mich nicht nur der Schreibstil immer wieder eingebremst, sondern auch die manchmal langwierige Handlung. Hier muss ich beichten, dass ich ab ca. 60 % des Buches nicht mehr alles soo genau gelesen habe, sondern zähe Passagen etwas überflogen habe.

Bei den Charakteren ging es mir ähnlich wie im ersten Band. Lia hat sich sogar ein wenig gesteigert und ich konnte gut mir ihr mitfühlen. Kaden hat mich mit seiner leidenden Art eher etwas genervt und Rafe konnte nicht viel von sich zeigen, daher blieb er dieses Mal viel blasser und weniger in der Erinnerung haften.

Ich hoffe aber, das ändert sich im dritten Teil wieder, obwohl ich etwas Angst vor dem Teil habe, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe. Daher blicke ich mit gemischten Gefühlen dem Ende entgegen, obwohl ich nach diesem Bandende doch sehr neugierig bin. 😀

 

Erneut ein tolles Cover, das perfekt zur düsteren High Fantasy-Stimmung passt. Trotzdem muss ich gestehen, dass für mich das Mädchen auf dem englischen Cover einen Tick besser in die Stimmung passt.

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Ein Buch, das zwar mit einem schönen, aber auch sehr beladenen Schreibstil und verträumt düsterer Handlung aufwarten kann, das sich dadurch manchmal sehr zäh und langwierig lesen lässt. Erst gegen Ende wird es wieder so richtig spannend, aber bis dahin dauert es ziemlich lange. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch ein wenig Action sowie ein wenig etwas fürs Herz, das aufgrund der Gegebenheiten aber relativ kurz kommt.

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3 of 5 points – (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Die Gabe der Auserwählten

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Der schwarze Thron: Die Schwestern

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‚Der schwarze Thron: Die Schwestern‘
von Kendare Blake

Der schwarze Thron # 1

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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Source: Goodreads.com)

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Das Buch und ich hatten es echt nicht leicht miteinander, dabei habe ich mich doch so auf die Geschichte gefreut. Besonders, da ich die Autorin bereits von ihrer Geistergeschichte kannte und mir hier etwas ebenso tolles und frisches erwartet habe.

Ich muss zwar zugeben, dass die Grundidee gar nicht so schlecht war, aber die Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Da hätte man soo viel mehr daraus machen können.  Auch lag es an den Figuren, denen ich mich die ganze Handlung über durch den distanzierten Schreibstil, nicht nahe habe fühlen können. Irgendwie wurden generell die ganze Zeit über fast keine Gefühle transportiert oder sie kamen einfach nicht bei mir an und wenn, dann nur die negativen. Ohne Witz, das Buch hat mich nur schlecht fühlen lassen (deprimiert, traurig, eifersüchtig, betrogen), aber etwas positives, gute Gefühle waren bei mir beim Lesen nie da. Es war regelrecht ein Kampf für mich, das Buch zu lesen bzw. zu beenden. Manche mögen gerade das ja toll finden oder sagen, „Aber hey, die Autorin hat dich doch erreicht, weil du die negativen Gefühle gespürt hast und das muss man einmal schaffen…“ usw. usf. Aber ernsthaft? Das Leben kann manchmal scheiße genug sein im privaten oder beruflichen Alltag, dann gibt es jeden Tag irgendwelche Horrormeldungen in den Nachrichten und daher brauche ich in meiner Freizeit zum Vergnügen kein Buch, dass mich total hinunterzieht und deprimiert nach jedem Abschnitt zurücklässt. Ehrlich! Nach gewissen Passagen musste ich danach sogar Aufmunterungsmusik hören, damit ich mich wieder gefangen habe…

Ihr fragt euch jetzt, was mich so gestört hat oder was das Problem war?? Nun, um die Punkte meiner guten Freundin Tanja zu erwähnen, deren ‚halb-Rant‘ ich beinahe so übernehmen und unterschreiben könnte, kann ich schon mal diese Punkte hier nennen:

* Das nicht vorhandene Worldbuilding/Setting. Während der ganzen Zeit über blieben zu viele Fragen für mich offen. Die Geschichte spielt auf einer Insel, aber wo genau diese ist, weiß man nicht. Es wird immer nur vage auf das Festland hingedeutet, wo alles normal ist und nur auf dieser sagenumwobenen Insel gibt es eben Magie. Wieso und woher und überhaupt – keine Ahnung. Das erfährt man als Leser einfach nicht. Dann wird diese Insel in drei verschiedene Gruppierungen aufgeteilt, je nach Begabung der Einwohner. Die einen sind Giftmischer und können eben Gift brauen bzw. Gift ohne Schaden essen/ trinken und vergiften sich gegenseitig. Sehr witziges Hobby – by the way. ^^ Dann gibt es die Naturverbundenen, die Pflanzen wachsen lassen können oder Fische anlocken. Oder jeder von denen hat auch ein eigenes ‚Tier‘, das immer an deren Seite ist. (Wie bei „Der goldenen Kompass“) Und zu guter Letzt gibt es auch noch diejenige, die die Elemente beeinflussen können. Hier lebt die angeblich stärkste Schwester. Und immer wieder wird zwischen diesen Charakteren/ den Schwestern die Sichtweise gewechselt, um sie laaangsam, langsam alle kennenzulernen. Warum sich diese Schwestern aber gegenseitig killen müssen, damit nur eine überlebt, die dann die nächste Königin auf der Insel wird, bis sie selbst Drillinge bekommt – wird NICHT erwähnt!! Es ist einfach so und KEINER, einfach NIEMAND hinterfragt dieses System. Man könnte ja auch einfach ein Turnier oder was weiß ich abhalten und die zwei Verlierer auf das Festland verbannen. (dort kommen sowieso alle hin, die man abschieben möchte. Sogar die alten Königinnen, sobald sie Kiddies bekommen haben. Warum die Königinnen dann nicht über das Land herrschen, bis die Mädchen erwachsen sind, ist auch so eine Frage, die einfach nicht gestellt, geschweige denn Beantwortet wird *fail*) Aber nein, anscheinend ist es ja gerade cool, einen auf „Game of Thrones“ zu machen und die Leute lieber unnötig und ohne Erklärung abzuschlachten. Gleich viel unterhaltsamer, oder? *gna*

* Wo wir schon bei Punkt zwei wären: Ich konnte nicht sehr viel mit den Charakteren anfangen. Zwar handelt es von drei Schwestern, die alle total unterschiedlich sein sollen, aber so richtig kennengelernt oder mit ihnen mitgefühlt hat man nicht – zumindest ich. Sie kamen mir eher platt und stereotypisch vor.
Da gibt es die liebe, kleine, zarte Katharine (Giftmischerin), die immer wieder gequält und vergiftet wird, damit ihr Körper immun gegen Gifte wird – wie schon oben erwähnt: ein Heidenspaß einfach. *Sarkasmus off* Doch statt stark zu sein, Rache zu üben oder das System zu hinterfragen, nimmt sie es einfach hin, dass sie bald von ihrer stärkeren Schwester Mirabella kalt gemacht werden soll. *jipie* Als letzte Hoffnung sieht sie ihre weiblichen Reize, um damit vielleicht einen Interessenten anzulocken, der ihr später im Kampf beistehen kann (wie auch immer das funktionieren soll, man erfährt es ja nicht). Dass sie sich aber bereits in einen Typen verguckt hat, mit dem sie nicht zusammen sein darf, außer eben das Küssen trainieren (ja genau, er bereitet sie für die anderen Typen vor *haha*), ist nicht sonderlich wichtig. Gefühle kommen hier ja keine vor. Es ist mehr so eine wissenschaftliche Erklärung. 😀
Dann haben wir noch Arsinoe (Naturbegabte), die eigentlich nicht wirklich da ist und vom Essen lebt – also nicht so wie wir, sondern echt die meiste Zeit einfach nur isst oder daran denkt. Sonst macht sie nicht viel. Ihre Sichtweise ist sowieso sooo uninteressant, dass selbst die Autorin lieber von Arsinoes bester Freundin Jules erzählt und das große Liebesdrama rund um sie und Joseph. Tragisch, Drama, Baby Drama und extrem doof, aber mehr dazu etwas später. Die letzte Schwester ist schließlich Mirabella, die angeblich stärkste, von der ich noch weniger erzählen kann, außer dass sie Feuer oder Gewitter beherrschen kann. Zu ihrem Charakter – no idea. Sie verguckt sich in einem Typen und hier erfährt man noch die einzige Regung von ihr, ansonsten gähnende Leere und viel Gebete bei irgendso einem Tempel.

* Punkt drei ist, dass sich einfach nicht viel in der Handlung tut – fast gar nichts. Es wird einfach immer wieder zwischen den Mädels gewechselt und hin und wieder machen sie halt etwas. Aber meistens wird nur darüber sinniert, wie sie die anderen Schwestern töten können oder wie wenig Chance sie doch gegen die stärkste von ihnen – Mirabella – haben. Dann planen sie noch eine Geburtstagsparty auf ganz eigene Art und Weise, wobei einfach nur ihre Kräfte zur Schau stellen sollen. Aber auch nicht wirklich aufregend, sondern eher dazu gedacht, die Seiten zu füllen, wenn man mich fragt.

Und was mich neben der zähen, nichtssagenden Handlung dann noch am meisten aufgeregt hat, war diese ganze Sache mit Mirabella und Joseph!!! SEITENLANG wird über diese brühwarme Liebe von Jules und Joseph geschrieben, nur damit dann bei der Hälfte des Buches dieser Kerl einen Schiffsbruch erleidet und Mirabella ihn aus dem Meer fischt. Klarerweise ist ihm kalt, aber anstatt ihn einfach ausgezogen neben das Feuer zu legen, pennt die einfach mal so mit ihm. Und er – der seine Jules ja so sehr liebt – macht doch gleich mal mit, ist ja auch ein mega Spaß. Aber nicht nur, dass es ein Hoppla und eine einmalige Sache ist – nein, weit gefehlt. Die schlafen gleich am nächsten Tag und am Tag darauf nochmal miteinander. Warum auch nicht, wenn es sich so toll anfühlt. *yeah* Nur damit er dann reumütigst zu Jules zurückläuft, der er seine Schandtaten gesteht und Reue, Reue, Reue schwört. Fast vergibt Jules ihm dann sogar noch, pennt selbst fast mit ihm, nur damit der Idiot, sobald er ne halbe Stunde später Mirabella wiedersieht, ihr gleich wieder die Zunge reinsteckt und noch viel mehr. Hallo – geht’s noch? Nach der ganzen Beteuerung und Schuld ist er nach 1 Minute mit Mirabella sofort wieder in ihren Bann. Das kann selbst dieser verhunzte Zauber nicht erklären. Das ist einfach nur ätzend und mir ist ständig nur total übel davon geworden! Besonders da dieser Arsch dann auch noch die Frechheit besitzt, wie ein geschlagenes Hündchen zu heulen, als Jules fast abkratzt. Bei mir hätte der Typ sich längst verpissen können. Sorry, für meine Wortwahl, aber das Buch und diese ganze Sache hat mich furchtbar AUFGEREGT! Ehrlich.

Ich muss leider generell sagen und mich wiederholen, dass dieses Buch die ganze Zeit über nur negative Gefühl transportiert hat. Diese hat die Autorin gut eingefangen, aber positives oder Verbundenheit konnte es gar nicht zu mir bringen. Manchmal war es schon so schlimm, und mir übel und ich fühlte mich deprimiert, dass ich nach dem Lesen gute Laune Musik hören musste, um mich gedanklich von der Wut gegen das Buch und die Handlung abzulenken. Manche mögen jetzt ja sagen: oh, siehst du, dann hat die Autorin dich doch auf der Gefühlsebene erreicht, was etwas Gutes ist.“ – Aber Leute, nein! Das ist nichts Gutes, das ist traurig! Sehr schade drum. :/ Und daher werde ich bestimmt auch nicht weiterlesen oder generell kein Buch mehr von der Autorin anfassen.

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Der Titel und das Cover gefallen mir, aber es ist schon extrem auf ‚Game of Thrones‘ für Jugendliche gestylt, finde ich. Aber gut.

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Das hier war leider gar nicht mein Buch. Die Figuren waren platt und nervig. Nichts Interessantes passiert, die Handlung plätschert nur so dahin und wenn sich einmal was tut, dann will man das nicht lesen (Joseph-Liebesdraaama). Es gab nirgendwo eine Erklärung für diese ganze Geschwister-Killing-Sache (von dem immer nur geredet wird, aber nichts passiert) und auf mich hat es wie ein Jugend-Abklatsch gewirkt, im Versuch auf den „Game of Thrones“-Zug aufzuspringen. Für mich aber eindeutig nichts und kann ich leider auch nicht weiterempfehlen. Tut mir leid. :/

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1,5 of 5 points – (not my taste)

 

Liebste Grüße

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Kendare Blake:
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.
(Quelle: Random House)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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