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[Rezension] Eis wie Feuer

German Cover

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English Cover

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‚Eis wie Feuer‘
von Sara Raasch

Schnee wie Asche # 2

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Sie ist pure Magie…
Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …
(Source: Goodreads.com)

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Schon eine ziemlich lange Zeit habe ich auf die Fortsetzung gewartet, da ich von Band eins doch sehr überzeugt war. Doch ich muss gestehen, dass mich der zweite etwas enttäuscht hat.

Angefangen hat alles damit, dass drei Monate seit der Befreiung der Winterianer vergangen sind und sie einerseits am Wiederaufbau und anderseits an den Minen arbeiten, weil König Noam, der ihnen zur Seite gestanden ist, das von ihnen wünscht. Nicht nur in diesem Belangen fühlt sich das neu auferstandene Königreich Winter, wie auch die Königin Meira in eine Ecke gedrängt. Sie ist nicht mit allem einverstanden, muss sich aber beugen und all das fühlt sich nach den ganzen Strapazen nicht richtig an. Genauso die Beziehung zwischen ihr und Prinz Theron, Noams Sohn, die immer weiter auseinanderdriftet. Oder die zerbrochene Freundschaft/ Liebe zu ihrer Jugendliebe Mather, der sich nicht mehr blicken lässt, obwohl er früher ein fester Bestandteil ihres Lebens war…

Wie ihr seht, hat es das neue Königreich und auch Meira nicht leicht, wir Leser aber auch nicht. Denn man merkt schnell, dass auch nach dem Sieg über König Angra nicht alles glänzt und perfekt ist, was ich echt schade fand. Da der erste Teil nur aus Verlust und Kampf bestand, hätte ich mir zumindest kurzzeitig ein bisschen eine heile Welt gewünscht, aber das bekommen wir nicht. Denn der Magieschlund wurde gefunden und um diesen zu öffnen, muss sich Meira auf eine Suche nach verborgenen Schlüsseln begeben. Natürlich dabei Prinz Theron, der aber immer undurchsichtiger wird.

Nun, was soll ich sagen. Mir war es einerseits zu bedrückend und andererseits gab es nichts, was mich so richtig begeistert oder mitgenommen hat. Die Romanze fehlte in diesem Teil leider völlig und im Prinzip war es ein stetiges, unstillbares Sehnen, vor allem von Mather. Was ich ja auch nicht so schlecht fand, nur etwas mehr Handlung in diese Richtung wäre toll gewesen, es passierte alles so passiv. Ich bin übrigens Team Mather, falls ihr euch das fragen solltet! 😀
Genauso wie die Reise mit Meira, bei der sie einfach von einem Ort zum anderen Ziehen, ohne dass jetzt wirklich viel passiert oder sie viel entschlüsseln müssen. Sie hat oft total viel Glück und stößt leicht auf die zu suchenden Objekte.  Daher fand ich vieles an dem zweiten Teil auch leider etwas zäh, langwierig und fade.

Zum Glück wurde es dann aber gegen Ende wieder richtig spannend und alle Ereignisse haben sich zugespitzt, sowie die zwei Sichtweisen von Meira und Mather wurden zusammengeführt, was mir dann richtig gut gefallen hat. Leider blieb es dann doch nicht dabei und jetzt habe ich etwas Angst vor dem dritten Teil, da ich fürchte, dass dort Meira und Mather wieder die ganze Zeit voneinander getrennt sein werden, wovon ich leider gar kein Fan bin und auch hier in diesem Teil so war. Schade.

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Das Cover ist wie beim ersten Band ein Traum und der Grund, warum ich überhaupt auf die Reihe aufmerksam wurde. Ich liebe die Bilder in dem aufgeteilten Yin Yang Symbol und die ganze Harmonie des Covers ist sehr stimmig.

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Ein mittelmäßiger zweiter Band in einer guten High Fantasy Jugendbuch-Reihe, mit netter Weltengestaltung, aber bei dem es an manchen Ecken und Kanten für mich nicht ganz funktioniert hat bzw. zu viele und lange Beschreibungen und zähe/ langweilige Passagen waren. Dennoch eine interessante Geschichte, die ich für jugendliche Leser weiterempfehle, die nicht unbedingt eine große Romanze brauchen.

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3 of 5 points – (I liked it)

 

Liebste Grüße

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#1: Sara Raasch – Schnee wie Asche
#2: Sara Raasch – Eis wie Feuer
#3: Sara Raasch – Ice like Night

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Sara Raasch:
Sara Raasch has known she was destined for bookish things since the age of five, when her friends had a lemonade stand and she tagged along to sell her hand-drawn picture books too. Not much has changed since then — her friends still cock concerned eyebrows when she attempts to draw things and her enthusiasm for the written word still drives her to extreme measures. Her debut YA fantasy, SNOW LIKE ASHES, the first in a trilogy, came out October 14, 2014 from Balzer + Bray. It does not feature her hand-drawn pictures.
(Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

 

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[Rezension] Elias & Laia: Eine Fackel im Dunkel der Nacht

German Cover

English Cover

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‚Elias & Laia:
Eine Fackel im Dunkel der Nacht‘

von Sabaa Tahir

Elias & Laia # 2

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Lang erwartete Fortsetzung von Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken: Das Schicksal hat Elias und Laia zueinander geführt und im Kampf gegen das Imperium geeint. Laia hat Elias vor der Hinrichtung bewahrt, und als Gegenleistung hilft Elias ihr, durch die Tunnel unterhalb von Schwarzkliff zu fliehen. Der Plan: Sie wollen die Stadt verlassen und den weiten Weg durch die Wüste bis nach Kauf einschlagen. Dort sitzt Laias Bruder im Gefängnis. Um ihn zu befreien, braucht Laia Elias‘ Hilfe. Auf ihrer Flucht bleibt kaum Zeit für die Frage, was sie außer dem gemeinsamen Feind noch miteinander teilen. Doch noch immer ist da dieses Gefühl, das sie vom ersten Moment zueinander hingezogen hat … (Source: Goodreads.com)

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Lange, lange habe ich auf den zweiten Teil gewartet, nachdem Band 1 zu meinen Highlights 2015 gehört hat. Dementsprechend hoch war nicht nur meine Vorfreude, sondern auch Erwartung.  Diese konnte aber leider nur bedingt erfüllt werden.

Die Handlung setzt direkt nach dem Ende von Band 1 ein, wo Elias und Laia aus Schwarzkliff und aus der Stadt fliehen. Einige Zeit geht alles halbwegs gut, die beiden sind zusammen, obwohl sie sich nicht mehr annähern, bzw. hat Elias seine Gründe, Laia auf Abstand zu halten. Dieser Punkt ging mir schon etwas auf die Nerven, aber okay, war nicht so schlimm.
Doch dann kommen noch andere Figuren zu den beiden und bald drauf landet Laia erneut zwischen zwei Männern, wobei sie sich klarerweise zu beiden hingezogen fühlt. Zuerst noch mag sie Elias total gerne, fühlt Hitze und was weiß ich nicht alles und küsst ihn fast, nur um wenig später, als Elias andere Dinge erledigen muss, mit dem anderen Typen das fast gleiche fühlt und sich mit dem einlässt. Ehrlich gesagt war ich an dieser Stelle stellvertretend für Elias sauer, bin da wohl nicht so tolerant wie er oder blauäugig was Laia betrifft. Jedenfalls reitet sich Elias wegen Laia auch noch ziemlich in die Scheiße, bzw. tut er es, um Buße für all die Morde zu tun.

Ganz verstehen kann ich das nicht, also was Elias an Laia findet, bis auf diese goldenen Augen, aber sonst? Nein, nichts!!! Das gleiche fragt sich wohl auch seine Ex-Beste Freundin Helena. Die ja eigentlich in ihn verliebt war und aufgrund des Befehls des neuen Imperators Marcus, nun Jagd auf Elias machen muss. Nicht die leichteste Aufgabe für Helena, besonders da Helena weiß, dass ihr Herz brechen wird. Auf die eine oder andere Weise. Die Sichtweisen aus Helenas Seite fand ich toll und ich mag sie total gerne. Sie ist kein schwarz/ weiß Charakter und hat schlimme Dinge getan, aber auch gute und sie kämpft mit sich oder dem Imperium, kann aber nicht ausbrechen oder aufbegehren gegen Marcus. Daher toll, wie sie sich ihre Werte trotz allem, was ihr passiert ist, erhält.  Für sie wünsche ich mir auf alle Fälle ein Happy End.  Was anderes lasse ich nicht gelten. Das gleiche wünsche ich mir für Elias. Bis auf seine Besessenheit für Laia, ist er nämlich eine klasse Figur, die richtig toll ist. Daher ja, ich bin eindeutig Team Elias, Team Helena und Team Harper. ^^
Von den Nebencharakteren mochte ich schließlich auch noch Faris und eben Harper. Und die Gegenspielerin ist echt mies oder Marcus oder dieser alte Typ im Gefängnis.
Tja, ein spannendes Buch, dass einige brutale Stellen hatte, mich nach Luft schnappen ließen.  Für das Herz auf romantischer Ebene war für mich leider nichts dabei und nach dem Reihenname zu schließen, wird auch meine Wunschpaarung am Ende nicht passieren. *schade* :/

Das Ende des Bandes war okay. Einiges wurde erklärt und abgehandelt, andere Fragen gestellt, auf die wir später noch eine Antwort bekommen. Jedoch war hier nun viel weniger Cliffhanger als nach Band 1, was ich von der Autorin sehr nett finde. 😀

Aber, hier noch ein kleiner Spoiler:

Was ich überhaupt nicht mochte, war diese ganze hin und her Gerissenheit von Laia bezüglich der zwei Männer in ihrem Leben. Zuerst bandelt sie mit Elias an und nur Tage/ Wochen nachdem er weg ist, fängt sie etwas mit dem anderen an?? Noch dazu, weil mir der Kerl bei mir schon immer ein wenig ein creepy Gefühl verursacht hat und dann schläft sie auch noch mit dem?? Hallo? Nein, das fand ich viel zu konstruiert und ich fürchte, der einzige Grund dafür war, weil Laia eben von dem Typen schwanger werden muss. Ich hoffe, ich hoffe, ich liege falsch, aber deutet doch alles daraufhin und wenn noch zwei weitere Bände folgen, kann bekanntlich noch viel passieren. Irgendwie habe ich jetzt Angst vor den kommenden Teilen. *Hilfe* 😀

 

Sehr schönes Cover mit den glitzernden Lichtern der Fackeln. Dennoch fand ich das Cover vom ersten Band gewaltiger, imposanter.

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Ein weiterer guter Teil in dieser dystopisch, magischen Welt von Tahir. Leider konnte mich nicht alles überzeugen, war mir das mit den Geisterwesen zu übernatürlich, aber ich wurde die meiste Zeit gut unterhalten, auch wenn ich nicht alle Figuren gleich liebe und eindeutig Team Helena und Team Elias bin, wobei ich leider keine Hoffnung für ihr Liebes-Happy-Ende hege. Ich fürchte, wir müssen mit Laia vorliebnehmen, die in diesem Band einiges an Sympathiepunkte verloren und den Nerv-Faktor gewaltig gesteigert hat. Sehr schade, da ich sie im ersten noch ganz gut leiden konnte. Man darf gespannt darauf sein, was uns die Autorin in den Folgebänden noch alles präsentieren wird.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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#1: Sabaa Tahir – Elias & Laia: Die Herrschaft der Masken
#2: Sabaa Tahir – Elias & Laia: Eine Fackel im Dunkel der Nacht
#3: Sabaa Tahir – Elias & Laia: – (Titel unbekannt)
#4: Sabaa Tahir – Elias & Laia: – (Titel unbekannt)

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Sabaa Tahir:
Sabaa Tahir grew up in California’s Mojave Desert at her family’s 18-room motel. There, she spent her time devouring fantasy novels, raiding her brother’s comic book stash and playing guitar badly. She began writing An Ember in the Ashes while working nights as a newspaper editor. She likes thunderous indie rock, garish socks and all things nerd. Sabaa currently lives in the San Francisco Bay Area with her family.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Die silberne Königin

German Cover

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‚Die silberne Königin‘

von

Katharina Seck

 

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Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst – (Source: Goodreads.com)

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Ich gestehe, ich hatte keine Ahnung auf was ich mich bei diesem Buch einstellen muss. Daher war ich dann auch etwas überrascht und nicht sonderlich begeistert, weil es eine Geschichte in der Geschichte gab. Manche mögen das, ich persönlich kann leider weniger damit anfangen, weil dadurch die Handlung bei beiden Geschichten nur stockend vorankommt, wie auch hier.

In diesem Buch lesen wir von Emma, die in einer winterlichen Welt lebt, die anfänglich mit kristallinem Schimmer wunderschön erscheint, aber rasch zeigt, wie grausam und todbringenden dieses Leben ist. Denn die Kälte und der Schnee werden immer schlimmer und der Sommer, sowie Jahreszeiten sind bloß Legenden aus einer früheren Zeit.  Erst Emma kann vielleicht etwas daran ändern, wenn sie zum Gewissen des gefühllosen König durchdringt, der sein Volk dem Verhungern und Erfrieren überlässt. Wie sie das versucht? Mit einer Geschichte, eine, deren Anfang sie von ihrer Chefin in der Chocolaterie erzählt bekommt.

Zum Glück war aber der Schreibstil wirklich wunderschön und hat mich gleich auf den ersten Seiten berührt. Auch endete zu meiner Freude irgendwann die Geschichte, die Emma erzählt hat und danach konnte die Spannung für mich besser aufgebaut und gehalten werden. Zuvor gab es leider immer wieder längere Passagen, die zäher und langwierig zu lesen waren.  Auch die Romanze lässt sehr lange auf sich warten und wenn dann noch nur ein wenig Action dazu kommt, tue ich mir ganz einfach schwer,  mich in einer Geschichte zu verlieren. Daher wohl eher ein Buch für Fans solcher Konstellationen, mich konnte es wie gesagt nur bedingt erreichen.

Dennoch mochte ich die meiste Zeit Emma und konnte ihre Gedanken und Verhalten nachempfinden. Genauso hat mich das Ende wieder zufrieden gestellt und gab mir dann doch noch, was ich mir von Büchern erhoffe: etwas fürs Herz. Und was mir absolut gut gefallen hat, war die Moral/ die Botschaft des Buches, dass man immer die Kraft hat, sich zu ändern und Verzeihen eine einmalige Tugend ist. Auch die liebe zu Geschichten und Wörtern kommt wunderschön zur Geltung! *like*

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Das Cover ist unglaublich passend zur Geschichte und sie zeigt wunderschön die silberne Königin, von der Emma erzählt.

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Ein Buch das mit seinem Schreibstil, einer netten und freundlichen Hauptfigur sowie der Stimmung und der Liebe zu Geschichten und dem geschrieben Wort bei mir punkten konnte. Dennoch wegen der Geschichte in der Geschichte und der lange fehlenden Romanze kein Page-Turner. War mir persönlich zu langsam, dennoch gut für Genre-Liebhaber.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Katharina Seck:
Katharina Seck wurde 1987 in Rheinland-Pfalz geboren. Sie wuchs in einer mittelalterlichen, von einem Schloss gekrönten Kleinstadt im Westerwald auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Zisterzienserabtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre dieses Ortes fand in der Beschreibung der malerischen Stadt Silberglanz auch Eingang in ihren Fantasy-Roman „Die silberne Königin“. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck in einer Gemeindeverwaltung und ist dort für die Redaktion der Kommunalzeitung zuständig.
(Source: luebbe.de)
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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an netgalley und:

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[Rezension] Haus der tausend Spiegel

German Cover

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‚Haus der tausend Spiegel‘

von

Susanne Gerdom

 

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Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss …  (Source: Goodreads.com)

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Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Denn ich hatte schon so eine Vorahnung dass ich es mit dem Buch schwer haben würde. Es hat gut angefangen mit der Hauptfigur Annik, einer jungen Hexe, die beim normalen Volk einen Sommerjob als Kindermädchen antritt. Doch sie weiß, dass es keine gewöhnlicher Job ist, da er etwas mit ihrer Aufnahmeprüfung für die magische Universität zu tun hat.

Das ist auch der Grund, warum sie wohl forscher und anders gegenüber dem strengen Chef Gabriel van Leuwen auftritt und ihre Zunge nicht im Zaum halten kann, wenn es um ihren Schützling, dem fünfjährigen Elias geht. Ein Kind, das sehr verstört ist, in einem großen Koffer lebt und nur schwer zu erreichen ist.

Das ganze Setting ist gruselig, sehr gespenstisch angehaucht, was ich auch ganz interessant gefunden haben. Es war das Gefühl von ‚Das Geheimnis des Dorian Gray‘ oder von ‚Die Frau in Schwarz‘ omnipräsent. Leider wusste ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent, in welcher Zeit die aktuelle Geschichte von Annik spielt. Es werden Jeans erwähnt und normale Shirts, also könnte es die Jetztzeit sein. Dann wieder könnte man auch glauben es spielt vor uns oder später. Genauso der Handlungsort war mir lange Zeit nicht klar, erst gegen Ende habe ich Antwerpen gelesen.

Leider wird auch nie auf das Hexensystem eingegangen. Man kann nur erahnen, wie zb. aus beiläufigen Bemerkungen, dass es wie in den Anfängen der Nazi-Zeit war, in der die jüdischen Einwohner mit einer sichtbaren Armbinde durch die Stadt gehen mussten, so wie sich hier Annik auch als Hexe zu zeigen geben muss.
Aber das war alles, zusammen mit der kurzen Information zur Uni, an die Annik gehen möchte – sonst nichts. *leider*

Der Rest/ die Hauptgeschichte spielt in dem imposanten Herrenhaus der van Leuwen. Dort passieren immer wieder unerklärbare Dinge, gruselige Szenen wechseln sich ab und ganz eigene Figuren treffen auf Annik – die Verwandten von Gabriel. Was es mit diesen Verwandten auf sich hat, ist mir leider schon bei einem Drittel des Buches bewusst gewesen, nur der Grund war bei mir ein anderer, als es dann präsentiert wurde und hat mich dann als eigenständige Tatsache überrascht.

Dennoch war es leider kein Buch für mich, nicht einmal die in meinen Augen nicht vorhandene Romanze konnte daran etwas ändern. Ich fand es eher etwas befremdlich wie sich Annik im Dunklen von einem Fremden, den sie nicht einmal sieht, wie verzaubert küssen lässt oder dass sie romantische Gefühle von 0 auf 100 für einen griesgrämigen Chef entwickelt. Sicher hatte Gabriel immer wieder diese kurzen Momente, in denen seine gute Seite zum Vorschein kam, aber daraufhin gleich verliebt in ihn zu sein… so ohne Grund und viel Zeit miteinander? Nun ja, jedem das seine 😉

Was ich jedoch süß und toll fand war, wie Annik mit dem kleinen Elias umgegangen ist. Oder generell der kleine Junge. Genauso der magische Begleiter von Annik war richtig knuffig und erinnerte mich an Gwens Wasserspeier Xemerius aus der Edelsteintrilogie. ^^

Das vermeintliche Ende hat mich dann wieder etwas zufriedener gestellt, jedoch hätte ich mir hier viel mehr Information gewünscht. Es wird einem einfach präsentiert, ohne logischer Erklärung, warum es jetzt so gekommen ist. Das hat es mir dann doch etwas verleidet, obwohl es sonst schön hätte sein können. *schade*

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Das Cover ist unglaublich toll und hat mich auch erst auf die Geschichte neugierig gemacht, gleichzeitig verrät sie leider bereits zu viel.

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Eine gute Grundidee mit schönen Gruselszenen, wunderschönem Schreibstil und eigentlich tollem Setting, das mich hätte begeistern können, wenn die Umsetzung etwas mehr nach meinem Geschmack gewesen wäre und mehr Information gegen Ende gegeben worden wäre. Hier wurde man doch etwas in der Luft hängengelassen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Susanne Gerdom:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.
(Source: random house.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Spinnenfeuer #6

German Cover

English Cover

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‚Spinnenfeuer‘
von Jennifer Estep

Elemental Assassin # 6

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Eigentlich wollte Gin Blanco endlich Urlaub machen! Doch anstatt sich nach dem Sieg über ihre Erzfeindin Mab Monroe im Strandort Blue Marsh nur die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, steht die Spinne plötzlich einem Feind gegenüber, der noch viel gefährlicher ist als die Feuermagierin. Ein mächtiger Vampir bedroht eine alte Freundin von Gins Schwester und deren Lokal. Das kann Gin natürlich weder als Restaurantbesitzerin noch als Auftragsmörderin auf sich sitzen lassen. So greift die Spinne auch im Urlaub zu ihren Waffen. Und dann taucht auch noch ihr alter Liebhaber Detective Donovan Caine auf… und bringt Gin zusätzlich ins Schwitzen. (Source: Goodreads.com)

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Wieder einmal habe ich lange auf dieses Buch gewartet, gleichzeitig hatte ich auch ein wenig Angst davor, weil Dinge im Klappentext angedeutet wurden, die ich einfach nicht haben wollte. Zum Teil wurden diese bestätigt, zum anderen doch noch gut gelöst.

Aber beginnen wir mit dem Anfang, bei dem Gin einwilligt, mit Owen, Finn und Bria auf Urlaub zu fahren, da die letzten Wochen nach Mabs Tod anstrengend für Gin waren. Ständig lauern ihr Gangster auf und möchten jene Auftragsmörderin zur Strecke bringen, die Ashlands mächtigste Frau getötet hat. Hinzu kommt, dass ein alter Bekannter noch immer ein hohes Lösegeld auf ihren Kopf ausgesetzt hat.
Zuerst sind Bria und Gin alleine, da Gin die Beziehung zu ihrer kleinen Schwester kitten möchte. Ja genau, richtig gelesen! Plötzlich haben die beiden nämlich ein riesiges Problem miteinander, was mir vorhin noch nie derart aufgefallen ist. Bria gibt nämlich unterschwellig Gin die Schuld für ihre Folterung durch Mab und außerdem kommt Bria als Polizistin nicht ganz mit Gins Hang zum schnellen Töten klar, ob für Geld oder den guten Zweck. Ich fand Bria in diesem Teil einfach nur fies, gemein, übertrieben selbstgerecht und doppeldeutig. Für Bria war es zwar schon in den vorigen Bänden ein wenig schwierig, eine Profilkillerin als Schwester zu haben, aber hier hat sie den Vogel abgeschossen mit ihrer gewollt super weißen Weste. Beim Lesen fühlte ich mich wie vor den Kopf gestoßen, da mir dieser Konflikt zwischen den beiden viel zu gewollt und plötzlich konstruiert war. Und anstatt offen mit Bria darüber zu reden, schweigt Gin zu diesem Thema, versucht nur insgeheim alles, um ihr zu helfen, bzw. jammert innerlich rum. Fühlte sich leider ebenfalls nicht richtig an und passte nicht zu ihr. :/

Und dann kam wie es kommen muss: der Arsch von Detective Donovan Caine taucht wieder in Gins Leben auf. Dabei ist er der gleiche arrogante, selbstgefällige und –gerechte Typ wie schon damals in Ashland, obwohl er Gin nach wie vor mit den Augen verschlingt. Bei ihm fällt mir kein anderes Wort als Arsch ein, das sein Verhalten beschreiben könnte und daher hat es mich auch furchtbar aufgeregt, dass zu Beginn des Wiedersehens Gin doch recht durcheinander war. Sich an die Gefühle mit ihm zusammen zu sein erinnert hat und und und…. Ich dachte dabei die ganze Zeit nur: NEEEEIN! Und OWEN!!! *hach*
Ja, an diesen Stellen habe ich gelitten, gemeinsam mit Owen, weil der ja noch nicht da war und erst später mitmischen konnte. Also war ich stellvertretend für ihn eifersüchtig! ^^

Zum Glück hat sich das Blatt dann doch noch gewendet und die Probleme, die ich allesamt mit den Beginn dieses Teils hatte, haben sich langsam immer weiter aufgelöst. Auch gab es spannende Momente gegen den Hauptfeind in diesem Teil, der fast so mächtig war wie damals Mab. Dennoch schafft sie es und es kommt alles zu einem guten Ende, wie immer. Auch das mit Donovan wird endlich, ENDLICH geklärt und bei dieser Szene hat Gin eindeutig wieder Pluspunkte bei mir gesammelt. TEAM OWEN all the way!! ❤ 😀

Wie ihr seht, hat das Buch holprig für mich begonnen, genauso, wie ich es nach dem fünften Band befürchtet hatte. Doch das Ende und der Mittelteil konnten es für mich wieder herausholen/ retten. Ich bin froh, dass Gin gefühlsmäßig wieder zur Besinnung gekommen ist, weiß was sie will, und dort angekommen ist, wo sie hingehört. Perfekt… eigentlich könnte die Reihe jetzt enden. Und ich frage mich ein wenig, was jetzt noch alles kommen soll? Habt ihr eine Idee? ^^ 😀

Die neuen Coverdesigns gefallen mir leider weniger gut, als die vorherigen. Die schwarze Grundfarbe der Cover hat mM nach viel besser gepasst, als diese helle Edition.

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Ein weiterer Band in einer tollen Reihe, die ich nicht mehr missen möchte. Trotz holprigen Start mit schwierigen Beziehungsstrukturen, konnte Estep das Steuer doch noch herumreißen und mich zufrieden das Buch beenden lassen. Für mich ist fast alles erzählt und ich frage mich nun, was uns die weiteren Teile noch alles bieten können. Wir dürfen gespannt sein!

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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# 1: Jennifer Estep – Spinnenkuss
# 2: Jennifer Estep – Spinnentanz
# 3: Jennifer Estep – Spinnenjagd
# 4: Jennifer Estep – Spinnenfieber
# 5: Jennifer Estep – Spinnenbeute
# 6: Jennifer Estep – Spinnenfeuer
# 7: Jennifer Estep – Spinnengift
# 8: Jennifer Estep – Deadly Sting
# 9: Jennifer Estep – Heart of Venom
#10: Jennifer Estep – The Spider
#11: Jennifer Estep – Poison Promise
#12: Jennifer Estep – Black Widow
#13: Jennifer Estep – Spider’s Trap
#14: Jennifer Estep – Bitter Bite

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(© goodreads)

Jennifer Estep:
She is a New York Times bestselling author, prowling the streets of her imagination in search of her next fantasy idea.
Jennifer writes the Elemental Assassin adult urban fantasy series for Pocket. Books in the series are SPIDER’S BITE, WEB OF LIES, VENOM, TANGLED THREADS, SPIDER’S REVENGE, and BY A THREAD. (Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© Piper

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[Rezension] Die Lichtbringer von Enés

 

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‚Die Lichtbringer von Enés‘
von
Susanne Förster

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Und eines Tages wurde es einfach nicht mehr hell …
Seit sich Layla erinnern kann, herrscht in ihrer Heimat völlige Dunkelheit. In dieser Welt ohne Sonnenlicht besucht sie die Akademie für Sphärenmagier – jenen Menschen, die aus dem Nichts Licht erschaffen können.
Layla konzentriert sich völlig auf ihr Studium und lässt sich auch von dem gut aussehenden Frauenhelden Aris nicht ablenken. Bis sie ein Gerücht hört, dass ihr verschollener Bruder Zahid noch am Leben sein soll.
Gemeinsam mit Aris begibt sie sich auf eine abenteuerliche Suche in die unbekannte Finsternis. Dort erfährt sie Dinge über sich und ihre Familie, die sie nie für möglich gehalten hätte. Und auch Aris scheint nicht der oberflächliche, privilegierte Lehrersohn zu sein, für den sie ihn gehalten hat … 
(Source: Goodreads.com)

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Ich hatte damals die Ehre dieses Buch der Autorin schon vorab in der Rohfassung zu lesen, um auf Fehlersuche zu gehen, oder auch ein paar Anmerkungen zu machen. Daher war ich sehr gespannt, ob mache Vorschläge umgesetzt wurden oder inwiefern es sich verändert hat.
Was ich interessant fand, war, dass mir vieles von der Handlung noch sehr gut im Gedächtnis gewesen ist, was ich als gutes Zeichen sehe. 🙂 Auch hat es mir gefallen, dass es nach dem Ende, dass ich bereits kannte, es noch ein längeres Kapitel gab, was einen runderen Abschluss gegeben hat.

Aber zurück zum Buch und der Handlung, die uns ins eine magische Wüstenstadt entführt, in der seit Jahren ewige Dunkelheit herrscht, in der es aber magische Sphären gibt, die mit ihrem zauberhaften Licht alles mit einem Schimmer verzaubern. In der Schule der Spährenmagier wird Layla ebenfalls zu einer Spährenmagierin ausgebildet, ist sogar Jahrgangsbeste, doch anstatt sich richtig darüber freuen zu können, liegt ein Schatten über ihrem Leben, denn ihr Bruder Zahid wurde vor Jahren entführt. Gerüchte kommen auf, dass Zahid vielleicht doch noch lebt und in Layla keimt Hoffnung, die sich verstärkt, als ihr der Frauenheld und Aufschneider Aris seine Hilfe anbietet und ihr tatsächlich bald einige Hinweise zu ihrem Bruder und dessen Entführung beschaffen kann. Obwohl sie Aris anfänglich ablehnt, merkt Layla bald, dass sie ihn braucht, wenn sie ihren Bruder finden möchte. Besonders, wenn sie sich dazu in die dunkle Wüste aufmachen muss.

Wie ihr seht ein magisches, spannendes Spektakel, das zuerst hauptsächlich von den Recherchearbeiten der beiden und der Einführung in die Welt geprägt ist, später aber rasanter wird und besonders im letzten Drittel so richtig spannend wird, als sich alles immer weiter zuspitzt.

Was mir super gut gefallen hat, war der Schreibstil, der sehr bildlich ist und bei dem man sich die Oasenstädte oder die Märkte in Enés total gut vor sich vorstellen kann, als sei man selbst dort. Aber es ist nicht zu beladen, wodurch er gut für ein Jugendbuch geeignet ist.

Auch die Charaktere waren stimmig und ich mochte die Hauptfiguren Layla, weil sie mutig war, Dinge angepackt hat und nicht auf den Mund gefallen ist. Ein bisschen mehr von diesem Mut und Durchhaltevermögen gegen Ende wäre toll gewesen. Und Aris ist sowieso ein Womanzier erster Güte und weiß, wie er seine Reize und Charme einsetzten muss. 😀 Nur hätte ich mir von ihm auch etwas mehr Gefühl erhofft, besonders in Betracht auf Layla. Dennoch zwei sehr sympathische Figuren. Die Nebenfiguren sind leider nicht oft vorgekommen, aufgrund er Handlung und blieben auch etwas blass. Bzw. Hana war leider so gar nicht mein Charakter, mochte sie nicht wirklich.^^

Was mir leider nicht so gut gefallen hat, war, dass für mich noch immer zu wenig Romanze mit im Spiel war, bzw. ich das Gefühl zwischen den beiden nicht wirklich fühlen konnte oder Dinge nicht ausgesprochen wurden. Aber da bin ich wohl eigen, und andere stört das weniger. ^^
Auch ging mir das Ende dann etwas zu flott und ich hatte am auch ein wenig das Gefühl, als wäre noch etwas offen oder noch nicht ganz fertig erzählt, besonders die Sache mit dem Teppich…. Daher hier ein kleiner Seitenhieb an die Autorin –>> ich möchte mein Interesse bekunden, einen zweiten Teil dazu zu lesen! 😀 Bitte, bitte schreib noch mal in dieser Welt und erzähle uns von den Leuten mit den Teppichen! ^^ Danke ❤

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Das Cover passt so unglaublich gut zur Geschichte, dass es gar nicht mehr besser geht. Außerdem gefällt mir das dunkle Violett, die leuchtende Kugel in der Mitte, sowie die Verzierungen am Rand des Covers. *schön*

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Ein tolles, magisches Jugendbuch-Debüt, das ich mit Freude gelesen habe und sehr viele tolle Ideen eingebaut hat. Ich bin mir sicher, wir werden noch einiges von Frau Förster lesen, denn schreiben kann sie. Man darf also gespannt sein! Eine klare Empfehlung für alle Jugendbuch-Freunde, die es magisch, fantastisch wollen, die eine Geschichte suchen, die in einer Welt von Aladin & Co spielt und in der Romantik nicht zu dick aufgetragen ist.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Förster)

Zara starrte sie mit offenem Mund an. „Du bist eine Sphärenmagierin?“, fragte sie leise und Layla lächelte schwach.
„In Ausbildung, wenn man es ganz genau nimmt.“
„Danke“, sagte Omar und riss den Blick nur schwer von der Helligkeit los. „Das ist ein unbeschreiblich großzügiges Geschenk. Siehst du“, wandte er sich an seine Frau, „es kommt auch Gutes aus der Dunkelheit.“

 

Liebste Grüße, Eure

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(Quelle: Goodreads.com)

Susanne Förster:
Susanne Förster wurde 1984 in Salzburg geboren. Schon während ihrer Schulzeit zog sie Buchstaben Zahlen vor, was dazu führte, dass sie sich auch privat näher mit ihnen beschäftigte. Deshalb schreibt sie in jeder freien Minute an eigenen Geschichten, während sie in den nicht freien Minuten die Geschichten anderer Leute verkauft.
(Source: Goodreads.com)

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❤ Vielen Dank für das signierte Taschenbuch ❤

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[Rezension] Elathar: Das Herz der Magie

‚Elathar: Der Herz der Magie‘
von Rachel Crane

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Einst war Elathar nur der ungeliebte Bastard des Königs von Tharennia. Jetzt ist er der Einzige, der das Reich noch retten kann. Durch den Verrat seines Halbbruders fiel das Reich in die Hände des Feindes. Einzig Elathar leistet noch Widerstand. Doch erst durch die junge Rissa erfährt er von den Plänen seiner Gegner: Sie wollen das Herz der Magie aufspüren. Gemeinsam finden sie sich in einem Kampf wieder, bei dem weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel steht. Doch so sehr Rissa Elathar helfen will, so sehr muss sie auch gegen ihre Gefühle ankämpfen, denn wenn er herausfindet, dass sie über die verbotene Gabe der Magie verfügt, wird er sie töten. (Source: Goodreads.com)

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Wie immer muss ich zuerst einmal einräumen, dass ich echt nicht so der High Fantasy Leser bin, aber hin und wieder gibt es dann so Bücherperlen, die reizen mich trotzdem ungemein. Entweder schaffen sie es dann mich zu packen oder aber sie ermüden mich etwas, weil sie zu ausführlich, zu beschreibend sind, was eben gerade bei High Fantasy eigentlich die Essenz ist. Hier hatte ich von Anfang an das Gefühl, das könnte was werden. Schon alleine bei der Inhaltsangabe und dem Cover, wusste ich – hey, das könnte doch klappen. Und siehe da, es hat auch bis auf ein paar Kleinigkeiten, echt gut geklappt. 😀

Nur der Anfang war für mich etwas holprig, besonders weil hier mehrmals ein Sprung in der Zeit, als auch in der Sichtweise war. Was aber dann rasch besser wurde, als man endlich in der richtigen Geschichte war und alles aus der Sicht von dem Soldaten und Königs-Bastardsohn Elathar und der Zauberertochter Rissa erzählt wurde. ❤ Für mich war es ziemlich neu, dass in einem Jugendfantasybuch die Sichtweise hauptsächlich oder vermehrt von dem männlichen Part geschildert wird, was ich hier aber richtig gut fand. Elathar ist ein toller Charakter: stark, loyal und mit dem Herz am rechten Fleck, aber manchmal auch etwas zu geradlinig oder verbissen in seinem korrekten Verhaltenskodex. Wohingegen Rissa eher aufbrausend ist, tut und sagt, was sie sich denkt und generell etwas Frische in das Buch, wie auch in das Leben von Elathar bringt. Was ich toll fand – und wenn ich einmal die Charas in einem Buch mag, ist die Hälfte schon gewonnen. ^^
Auch den besten Freund Dainn mochte ich total gerne, besonders seine ‚Hilfsbereitschaft‘ in Liebesdingen. ^^ Oder Bär und die anderen *hach*

Erzählt wird hier die Geschichte nach dem Putsch des Königs und der Flucht von Elathar, die Rebellion der Flüchtigen, sowie die ständige Angst von Rissa, dass man ihre Magie erkennt, da Zauberer in dieser Welt als böse gelten und ohne lange zu fragen getötet werden. Alles spitzt sich immer weiter zu und Rissa, Elathar und seine Rebellen tun alles, um den bösen König an der Macht, der den Thron mit gemeiner List erobert hat, zu besiegen und das Volk zu retten.

Generell war die Handlung durchwegs spannend, nur im Mittelteil hat es sich etwas gezogen. Was an der etwas schleppenden Handlung, aber auch an der Trennung von Elathar und Rissa lag. Ich hätte mir wirklich gerne mehr romantische Augenblicke gewünscht, aber oft wurde etwas nur vage angedeutet und dann gegen Ende ging es Schlag auf Schlag – und auch zu perfekt und ohne große Probleme.
Für die Länge des Buches, wäre es gut gewesen, den Mittelteil etwas zu straffen und sich dafür für das Ende mehr Zeit zu lassen. Außerdem gibt es doch einen kleinen Wink, dass es vielleicht einen zweiten Teil geben könnte?, auf den ich nämlich hoffe. Sollte das nämlich wirklich so mit Elathars Bruder ausgehen, wie hier am Ende beschrieben, fände ich das echt mega schade und dann für Elathar auch etwas zu übertrieben. Aber mal sehen…

 

Wie schon oben erwähnt, hat mich gerade erst das Cover auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Dabei bekommt man sofort richtig Lust auf heldenhafte High Fantasy.

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Ein gutes Jugend-High-Fantasy-Buch, das mich zum Glück so mitgenommen hat, wie ich es mir erhofft habe. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, teilweise brachten sie mich zum Schmunzeln und es war auch ein klein wenig etwas fürs Herz dabei. Daher eine Empfehlung für YA-Fantasy-Leser, die auch mit weniger Romanze auskommen und an die Gerechtigkeit im Leben glauben.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße, Eure


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Rachel Crane:
Ist das Pseudonym der deutschen Autorin Brigitte Melzer.

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Rezension] Spinnenbeute #5

German Cover

English Cover

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‚Spinnenbeute‘
von Jennifer Estep

Elemental Assassin # 5

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Als ehemalige Auftragskillerin hat »die Spinne« Gin Blanco einiges an Erfahrung im Töten vorzuweisen. Doch diesmal ist ihr Ziel niemand Geringeres als Feuerelementar Mab Monroe – die Frau, die einst Gins Familie umbrachte. Dass dieser Mord kein Spaziergang wird, scheint klar. Denn Mab ist nicht nur mächtig, sondern auch skrupellos. Um Gin niederzustrecken, hetzt Mab sowohl ihr als auch auch ihrer kleinen Schwester Bria eine Armee Kopfgeldjäger auf den Hals. Gin ist entschlossen, Mabs Treiben ein für allemal ein Ende zu setzen. Nur zu welchem Preis? (Source: Goodreads.com)

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Wie immer hat Estep gleich mal einen interessanten Einstieg geboten, der mitten in der Szene begonnen und nur so von Spannung und Adrenalinkick gefüllt war, was ich ja immer total gut finde. Und ja, das kann Frau Estep wirklich gut – Spannung erzeugen und sie aufbauen; darin ist sie eine Meisterin.

Doch dabei kann auch oft etwas schiefgehen und bevor wir es versehen, wir aus Gins verpatzten Mordanschlag, eine Flucht auf Leben und Tod, bei dem sie sich so einigen Schwierigkeiten stellen muss. In diesem Band geht es hauptsächlich darum, sich auf den letzten großen Kampf gegen Mab Monroe – der Erzfeindin von Gin – vorzubereiten. Auf etwas, auf das wir bereits seit Band 1 warten und auf das sich die Handlung seit mehreren Teilen zugespitzt hat. Statt wie gewohnt neben der allgegenwärtigen Bedrohung von Mab, auch einen eigenen Fall zu übernehmen, lässt Gin all ihre Energie und Gedanken um den einen letzten Kampf fließen und immer wieder wird der Leser daran erinnert, warum Mab so böse ist, was sie alles getan, was sie Gin genommen hat und wie evil und skrupellos Mab doch ist…
Neben den Rückblicken auf Gins Kindheit und ihren Wiederholungen aus den letzten vier Bänden, steht auch die schwesterliche Annäherungen zu ihr und Bria im Vordergrund, was ich ganz nett gefunden habe, aber bei dem sicherlich auch etwas ‚mehr‘ gegangen wäre.

Generell hatte ich an manchen Stellen leider das Gefühl, dass man daraus auch etwas ‚mehr‘ machen hätte können. Etwas ‚mehr‘ Handlung zwischen den Vorbereitungen auf den Endkampf, etwas ‚mehr‘ Zeit für Bria und Gin, um wirklich wieder zu richtigen Schwestern zu werden. Und vor allem auch etwas ‚mehr‘ Knistern und sexy mexy time zwischen Gin und Owen. Wer meine Rezis zu den Vorgängern kennt, der weiß, dass ich von der ersten Stunde an #TeamOwen und Anti-Donovan Caine war, weil Owen einfach ein klasse Charakter ist, der neben seiner muskulösen sexyness auch mit seiner Toleranz und unglaublichen Loyalität gegenüber Gin bei mir punkten konnte. Seine violetten Augen sind ein netter, großer Pluspunkt. 😀 Aber hier – in diesem Band – ernsthaft? Da kam er gefühlte vier Mal vor und das immer nur sehr kurz, außer das eine mal, als sie Sex hatten. Aber sonst? Sonst wirkte er leider eher etwas farblos und zu einem fast schon unwichtigen Nebencharakter verdammt, was ich einfach nur sehr, SEHR schade fand! 😦 Ich habe das nämlich genau beobachtet/ gelesen, und seine Dialoge sind dürftig, mini klein und sehr selten bzw. kurz. Also ehrlich: mit diesen hätte er mich nicht rumgekriegt und hätte er nicht schon seit Band 3 einen Platz in meinem Herzen, würde er mit seiner Leistung in diesem Band sicherlich nicht dorthin kommen. Daher auch einen halben Punkt Abzug für das Buch, das mir ansonsten wirklich gut gefallen hat.

Trotz einiger weniger Längen im Mittelteil war es durchwegs wirklich gut geschrieben und man hatte seine Freude beim Lesen. Nur die Wiederholungen und auch diese fast schon zu weiche Seite von Gin, waren etwas Spaß-hemmend. Dieses ewige Gerede von wegen „mein schwarzen Herz“ oder ähnliches. Wir wissen doch alle, dass sie eben kein herzloses Miststück ist, aber es ist leider ermüdend, wenn sich Gin selbst immer wieder vehement so sieht, obwohl sie dann wieder weich wie Butter wird und vor Rührung Pipi in den Augen hat. Nein, passt nicht ganz zusammen und irgendwie vermisse ich ein wenig die toughe Heldin vom ersten Band. Sicherlich hat sie sich verändert, ist gewachsen und lässt sich auf ihre Gefühle ein… aber dann soll sie etwas mehr dazu stehen, und nicht immer so stark darauf beharren, dass sie noch immer kalt wie ein Eisblock ist. Diese widersprüchliche daran hat mich gestört und ja, auch genervt, daher auch hier ein halber Punkt Abzug.

Und auch, dass dieser Band, dieser Endkampf, auf den man so lange hingearbeitet hat, dann doch etwas mau und nicht das große Finale war, auf das man gehofft hat. Viel mehr wirkte es dann gegen Ende plötzlich wie eine schnelle Verbindung, ein Zwischenband, um an die nächsten Handlungsstrang für Band 6, 7, 8 usw. anzuknüpfen. Und daher frage ich mich gerade eben, was jetzt bitteschön im nächsten Band kommen soll? Mab war die mächtigste, fieseste Elementarmagierin in ganz Nordamerika und jetzt plötzlich soll es im nächsten wieder einen fieseren, besseren, stärkeren geben? Hm, ich weiß nicht was ich davon halten soll.
Auch nicht davon, dass im nächsten wieder Donovan Caine auftauchen soll. Warum das denn? Wehe, wenn Gin dann wieder ins Schwanken gerät, nach allem was sie und Owen miteinander durchgestanden oder sich in diesem Band gegenseitig gestanden haben. Wehe Frau Estep… Mir wird jetzt schon schlecht bei dieser Vorstellung.
Dennoch, ich werde die Reihe weiterlesen, ihr kennt mich ja – bin zu neugierig! 😀

 

Das deutsche Cover ist wie die Vorgänger passend und ganz okay.

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Erneut ein solider Teil aus Esteps Feder, der mit actionreichen Szenen und einer Kick-Ass-Heldin mit Herz aufwarten kann. Es gab ein, zwei Schwächen, die mich gestört haben, allen voran, die ständigen Wiederholungen, die mich langsam etwas nerven, sowie der ankündigende Übergang zu den nächsten Büchern, anstatt im Sieg zu verweilen. Aber ansonsten eine tolle, spannende Urban Fantasy Reihe, die ich jedem Fan des Gerne empfehlen kann. Gewohnt toll, obwohl der letzte Funke gefehlt hat.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Estep)

Ich zog eine Augenbraue hoch. „Du meinst, dieser halbe Erdbeerkuchen, den du zum Mittagessen verschlungen hast, hat dir nicht gereicht?“
„Ich wachse noch“, erklärte Finn, vollkommen ernst. „Ich brauche Vitamine.“
Bria schnaubte. „Das Einzige, was an dir noch wächst, Lane, ist dein Ego.“
Finn schob sich näher an Bria heran und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln.
„Nun, auch andere Teile meines Körpers neigen dazu, in Ihrer Gegenwart an Größe zu gewinnen, Detective.“

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Denn in den Moment, in dem ich den Hof betreten hatte, hatte ich Gin Blanco hint mir gelassen. Ich war nicht länger Genieve Snow oder das verängstigte, dreizehnjährige Mädchen, das ich bei meinem letzten Besuch an diesem Ort gewesen war. Nein, in diesem Moment war ich die Spinne. Und ich war hier, um meine Erzfeindin zu vernichten – ein für alle Mal.

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Liebste Grüße


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(© goodreads)

Jennifer Estep:
She is a New York Times bestselling author, prowling the streets of her imagination in search of her next fantasy idea.
Jennifer writes the Elemental Assassin adult urban fantasy series for Pocket. Books in the series are SPIDER’S BITE, WEB OF LIES, VENOM, TANGLED THREADS, SPIDER’S REVENGE, and BY A THREAD. (Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

 

© Piper

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