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[Gast-Rezension] Die 11 Gezeichneten – Das zweite Buch der Sterne (Nadine)

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‚Die 11 Gezeichneten – Das zweite Buch der Sterne‘

von

Rose Snow.

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Ohne Dunkelheit könntest du keine Sterne sehen … Entdecke die neue Trilogie von Bestsellerautorin Rose Snow mit der mitreißenden Geschichte von Stella und Cas.
Stellas Welt liegt in Scherben. Ihr geliebter Zwillingsbruder Cas wurde vergiftet und der einzige Weg, ihn zu retten, besteht darin, mit ihren 11 Gezeichneten aufzubrechen und eine gefährliche Mission zu bestreiten. Das Problem dabei: Weder Stella, noch die von ihr geküssten Jungs fühlen sich auf die vor ihnen liegende Aufgabe vorbereitet – und die Spannungen in der Gruppe nehmen immer weiter zu. Wie sollen sie so die Mission überleben? Darüber hinaus fehlt auch noch von Ethan jede Spur und Stella fällt es zunehmend schwerer, sich von Cedric fernzuhalten …  (Source:amazon.de)

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Das Ende des ersten Teils lässt den Leser in erwartungsfreudiger Stimmung zurück. Stella muss auf ihre erste eigene Mission und das auch noch mit den 11 Begleitern, die sie irgendwann mal geküsst hat. Welch‘ ein Fest, sag ich euch!  Auch im zweiten Teil hatte ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wie man so schön sagt.

Die männlichen Gezeichneten und deren häppchenweise Einführung ist sehr gut gelungen. Obwohl es ja nun doch eine ganze Reihe an Namen und Persönlichkeiten war, ist es mir sehr leicht gefallen sie zu unterscheiden. Kurz und knackig wurden hier einprägsame Figuren erschaffen, die auch während der Handlung in ihren Charakterzügen geblieben sind und mich gelegentlich zum Schmunzeln oder Augenrollen gebracht haben – so wie Stella sicherlich auch. Fand ich wirklich gut. Ebenso war einleuchtend, dass sie, obwohl sie Stella kaum (noch) kannten, an der Uni geblieben sind.

Wir finden uns aber nicht nur mit Stella und den 11 Gezeichneten in der Geschichte wider, nein es wurden ebenso die Charaktere aus dem ersten Teil ganz wunderbar mit einbezogen und über gelegentliche szenische Berührungspunkte, dem ein oder anderen Schlagabtausch,  mit untergebracht. Die Verknüpfung hat mir dazu sehr gefallen, weil es die Geschichte abgerundet hat.

Aber nicht nur die Charaktere mit ihren unterschiedlichsten Eigenschaften haben in dem Buch für Spannung gesorgt, auch die Schauplätze und die „Abenteuer“, haben den Leser mitfiebern lassen. Endlich hat man dadurch auch einiges mehr an Vorstellung gewonnen und einen besseren Durchblick erhalten können. Auch die ein oder andere Erklärung zu den Portalen und den Missionen haben für besseres Verständnis gesorgt, ohne dabei aber die ganze Spannung zu nehmen.

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Das Cover in dieses Mal in grün. Passt für mich farblich nicht ganz, aber das ist Geschmackssache. Eine Farbe zur Mission hätte mir gut gefallen, aber ich kann jetzt nicht zu viel verraten. 😀

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Ein wirklich toller zweiter Teil, der vielleicht sogar noch ein bisschen spannender war als der erste – und das ist meines Erachtens nach eine Seltenheit! Mit neuen Charakteren und aufregenden Schauplätzen war dieser Teil ein Lesegenuss und hat sich dennoch nicht in seiner Handlung oder Figurenmenge verloren. Weiterhin macht er viel Lust auf den dritten und letzten Teil der Saga!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Snow)

„Und wie lange trainieren wir?“, wollte Adam wissen und trommelte mit den Fingern auf seinem Bein herum. „So lange, bis ich mir einen Eindruck verschaffen konnte“, erwiderte Mitchum stoisch. „Und wie lange ist das?“, wollte Kevin wissen. Er war ziemlich blass und sah nicht so aus, als ob er lange durchhalten würde. „So lange bis einer untergeht“, erwiderte Cedric kalt und ich sah, wie ein kurzes Grinsen über Mitchums Gesicht glitt. „Das kann schon mal vorkommen. Also strengt euch besser an.“

„Eure magischen Fähigkeiten haben sich noch nicht gezeigt?“, fragte ich.
„Noch nicht, aber ich bin total gespannt, was mich erwartet. Ob ich vielleicht fliegen kann?“ „Das wäre geil“, stimmte Kevin zu. „Oder vielleicht würde ich auf einmal unendlich stark.“ „Und grün?“, schmunzelte Adam[…].

„Nur weil du einer von diesen Wasserheinis bist, musst du dich hier nicht so wichtigmachen.“ „Wasserheinis?“ wiederholte Cedric und betrachtete mich stirnrunzelnd. „Du hast wirklich eloquente Ex-Freunde, Sternzeichnerin.“

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Liebste Grüße

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Rose Snow :
New_Portfioliohighres2
Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 72 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.
Seit dem Sommer 2014  schreiben wir gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen.

Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.   (Source: rosesnow.de)

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[Gast-Rezension] Finian Blue Summers (Nadine)

Finian Blue Summers von [Woolf, Marah, Moore, Emma C.].
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‚Finian Blue Summers‘

von

Emma C. Moore (Marah Woolf)

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Ein Buch über die Liebe, das Leben, unmögliche Wünsche, das Schicksal und Blaubeermarmelade.
Die neunzehnjährige Rayne hat Wünsche. Ganz normale Wünsche für ein ganz normales Mädchen. Einmal will sie ihre Haare lila färben, unter dem Sternenhimmel schlafen oder sich ein Schmetterlingstattoo stechen lassen. Heimlich sammelt sie diese Wünsche in einem Wunschglas. Aber Rayne ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Star. Mit ihrem Geigenspiel begeistert sie ein Millionenpublikum, doch der Erfolg hat seinen Preis: Ihr dominanter Vater bestimmt über jedes Detail ihres Lebens.
Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen und landet in einem Sanatorium. Hier absolviert Finian ein Praktikum – und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert.
Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben.  (Source: Amazon.de)

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Eine tolle und liebenswerte Geschichte von Emma C. Moore. Ganz im Stil der Tennessee-Stories, nur dieses Mal LÄNGER! Klasse!

Ich habe mich auf das Buch schon seit geraumer Zeit gefreut und dachte, dass der Titel geradezu nach einer tollen Sommergeschichte schreit und ich wurde nicht enttäuscht.

Charmantes Plus sind die kleinen Skizzen am Anfang eines jeden Kapitels, die bereits einen Hinweis auf die beinhaltende Thematik geben. Hat mir richtig gut gefallen und eine gute Einstimmung gegeben.

Mit Rayne haben wir mal eine etwas andere Protagonistin und ich habe sofort mit ihr gefühlt. Klar war ihr Verhalten ab und an etwas überzogen, aber hey, wer so behütet und nichts-dürfend aufwächst, kann in diesem Sinne wenig Erfahrung haben und weiß sich sicherlich manchmal nicht anders zu helfen. Da hat sie also einen kleinen Bonus von mir bekommen, auch wenn ich mal kurz mit den Augen gerollt habe. Aber das ist nur Meckern auf hohem Niveau.

Mit Finian konnte ich mich ebenfalls wohlfühlen. Es war leicht ihn zu mögen und ihn zu verstehen.

Ich fand es klasse, dass es die Kapitel abwechselnd aus ihrer und aus seiner Sicht gab. So hat man als Leser einen ziemlich guten und authentischen Einblick in die jeweilige Figur, deren Leben und damit auch Verständnis für ihre Charakterzüge erhalten können.

Auch die Nebenfiguren und die Schauplätze in der Geschichte waren ein charmater Zeitvertreib und einen Besuch absolut wert.

Mit dem Ende hingegen kann ich sagen bin ich nicht zufrieden.

Dazu aber Achtung SPOILER!

Ich habe es bereits geahnt als erklärt wurde, dass der Buchtitel genau der Name von Finian ist…

Sein Tod ist so absurd! Ich versteh Figurentode, wirklich! Und ich kann sogar verstehen, dass es stilistisch angebracht gewesen sein könnte, ihn sterben zu lassen. Immerhin sollte Rayne, gerade frisch und selbstständig auf eigenen Beinen stehend, nicht gleich wieder in die nächste „Abhängigkeit“ und somit hat es irgendwie gepasst, dass er gestorben ist. Und sie hat damit trotzdem die Lektion der Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheit gelernt, könnte die mit in ihr zukünftiges Leben nehmen…, UND DANN…IST SIE SCHWANGER?!, bekommt das Baby und hat damit ja mindestens genauso eine Abhängigkeit und ist wieder gebunden? Warum musste der arme Kerl denn dann erst sterben? Das hat für mich die ganze Message kaputt gemacht, zudem ich auch echt traurig war. Aber ich hätte es verstanden. Aber so…ich weiß nicht.
(Ich möchte hier übrigens kurz anmerken, dass es schon ein Momentchen her ist, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe, und ich sehe es immer noch so!)

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Hübsches Cover, das für mich ein Indie-Summer-Flair versprüht. Passt für mich sowohl vom Titel auch vom Stil und der Farbgebung gut zum Buch. Tolle, nicht aufdringliche Details mit dem Haus, der Violine und dem Fahrrad – Love it!

 

Ein tolles Buch für den Sommer mit schönen Schauplätzen und liebenswerten Figuren, ganz wie man es von Frau Moore (Woolf) gewohnt ist, aber einem gewöhnungsbedürftigen Ende.

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4 of 5 points (Great, great, great)

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(© Moore)

„Sie zieht diesen Duft von Vanille und Kokos hinter sich her, den ich so vermisst habe, dass ich kurz davor war, mir Duftkerzen zu kaufen. Damit hätte ich mein Schicksal wohl besiegelt. Niamh hätte mich ausgelacht.”

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Liebste Grüße


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Emma C.Moore (Marah Woolf):
Ich hatte nie darüber nachgedacht, eine Buchzeile zu Papier zu bringen, aber plötzlich war da eine Idee und machte sich selbstständig. Das Ergebnis sind heute über 1 Million verkaufte E-Book, Hörbücher und Taschenbücher.
Bis dahin war mein Leben völlig normal. Als berufstätige Mutter von drei Kindern hat man eigentlich keine Zeit für Flausen im Kopf. Heute kann ich jedem nur raten, seine Flausen einzufangen und ihnen nachzugeben. Es kann ein großes Abenteuer sein.
Allerdings braucht man hierfür ganz viel Glück, eine große Portion Mut und Durchhaltevermögen. Heute bin ich glücklich, dass ich die Chance hatte, mein Baby ganz allein an die Hand zu nehmen und fit für die Welt zu machen.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich es schaffe, Euch auch mit meinen weiteren Büchern glücklich zu machen und falls ihr mal etwas anderes als Fantasy lesen wollt, dann versucht Euch doch an meinen Emma C. Moore Geschichten. Unter diesem Pseudonym habe ich bisher sieben locker-flockige Liebeskurzromane veröffentlicht.

Besuche ihre Website: »»

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[Gast-Rezension] Paper Princess – Die Versuchung (Nadine)

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‚Paper Princess – Die Versuchung‘

von

Erin Watt

Paper Reihe #1
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Das Buch hier kaufen

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Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?
Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …  (Source: Piper.de)

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Ich bin auf dieses Buch durch die vielen positiven Bewertungen gekommen, Klappentext und Leseprobe haben mich dann überzeugt, mehr von Ella Harper wissen zu wollen und wie sie sich wohl zurechtfindet.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach, flüssig und gut zu verstehen.

Die Szenen, die kreiert werden, erinnerten mich oft ziemlich stark an eine Soap und man konnte sich gut vorstellen, wie es wohl gerade am Schauplatz aussehen würde.

Ich mochte Ella von Anfang an, hab allerdings im Verlauf der Geschichte manchmal einige Schwierigkeiten mit ihr gehabt und bin auf widersprüchliche Handlungen und Charakterzüge gestoßen. Das hat es mir deutlich erschwert sie als glaubhaft sehen zu können und dadurch hat sich etwas an Reiz, für mich jedenfalls, verloren.

Auch die Tatsache, dass die Jungs die ganze Schule mehr oder minder unter Kontrolle haben – mit Geld und Gewalt! , hat mich eigentlich ziemlich erschreckt. Auch wenn es sicherlich so sein kann, dass vor allem Geld viele Probleme löst, fand ich es doch ein wenig beängstigend das so zu lesen. Auch die Selbstverständlichkeit an Fausthieben war etwas beklemmend. Was mir ebenfalls unglaubwürdig erschien, dass die Royal Boys alle SO JUNG sein sollen. Ich mein mal ehrlich, von Gideon abgesehen, ist Reed als der Älteste 17 oder max.18 – was heißt, der Rest ist definitv noch  jünger und dann äußern sie teilweise dermaßen herbe Sätze?! Nennt mich naiv oder in einer rosafarbenen Welt lebend, aber solch ein Verhalten oder einige völlig überzogene Aussagen, passten für mich nicht – auch nicht nach dem Stand, was die Jungs an Lebenserfahrung hatten, passte es nicht!

Und da sind wir schon beim nächsten Punkt: Die Sprache des Buches war manchmal schon…naja..etwas heftig, ebenso wie die ein oder andere Gewaltszene, die etwas überspitzt war oder Handlungsabläufe inne hatte, auf die man getrost hätte verzichten können, denke ich. Die Szene wäre deshalb nicht schlechter gewesen oder die Message nicht angekommen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Am Ende punktet das Buch nochmal mit einem ordentlichen Cliffhanger und obwohl ich manche Sachen nicht so prima fand, haben das Buch und die Figuren trotzdem genügend Interesse geweckt, sodass ich gern wissen möchte, wie es weitergeht.

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Tja, das Cover ist für mich relativ nichts sagend bezogen auf Titel oder Geschichte. Ob das nun gut oder schlecht ist – ich kann es euch nicht sagen.

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Guter Auftakt einer Trilogie mit Hang zu überspitzten Szenen. Interessanten Figuren, die noch Potenzial und Ausbau nach oben haben, was sich sicherlich in den nächsten Teilen zeigen wird. Storyline als solches auf jeden Fall gut durchdacht. Für alle, die Soaps mit Hollywooddrama und BlingBling lieber lesen als gucken.

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3 of 5 points (I liked it)

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Liebe Grüße


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#1: Erin Watt: Paper Princess – Die Versuchung
#2: Erin Watt: Paper Prince – Das Verlangen
#3: Erin Watt: Paper Palace – Die Verführung

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Erin Watt:
Erin Watt is the brainchild of two bestselling authors linked together through their love of great books and an addiction to writing. They share one creative imagination. Their greatest love (after their families and pets, of course)? Coming up with fun–and sometimes crazy–ideas. Their greatest fear? Breaking up.
(Source: authorerinwatt.com/about/)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Piper

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[Gast-Rezension] Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne (Nadine)

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‚Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne‘

von

Rose Snow.

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Ohne Dunkelheit könntest du keine Sterne sehen … Entdecke die neue Trilogie von Bestsellerautorin Rose Snow mit der mitreißenden Geschichte von Stella und Cas

Seit jeher liebt Stella die Sterne – ohne zu ahnen, wie tief ihre Verbindung zu ihnen tatsächlich ist. Das erkennt sie erst, als sie mit ihrem Zwillingsbruder Cas an eine geheimnisvolle Universität gelangt, auf die schon ihre Eltern gegangen sind. Kurz nach der Ankunft begegnet Stella dort dem selbstbewussten Cedric, der nicht nur der heißeste Typ der Uni ist, sondern Stella auch viel zu schnell viel zu nahe kommt. Mit seiner unausstehlichen Art bringt er sie nicht nur aus dem Konzept, sondern sorgt auch für Ereignisse, die Stellas Zukunft tiefgreifend verändern…
(Source: rosesnow.de/das-erste-buch-der-sterne-ist-da/)

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Ich hatte die große Ehre dieses Buch als Testleser zu erhalten und ich kann euch sagen, ich hatte SO viel Lesespaß! Ich war wütend, gespannt und hab absolut mitgefiebert- genau das was ich mir bei einem, Buch erhoffe!

Ich möchte euch an dieser Stelle von der eigentlichen Story  nicht zu viel preisgeben, da die Spannung, die am Anfang der Geschichte so toll aufgebaut wurde, ansonsten einfach flöten geht.

Den Storyverlauf als solches fand ich richtig klasse und gut zu lesen, was nicht zuletzt auch an dem tollen Schreibstil des Autoren-Duos liegt  und deren  Fähigkeit Figuren einfach greifbar werden zu lassen, ohne sich dabei in zu vielen Beschreibungen zu verlieren.

Zu den Charakteren, auf die wir treffen, kann ich euch sagen, dass sie für mich absolut glaubwürdig waren und ich mich mit allen Figuren ganz wunderbar wohlgefühlt habe.

Cas und „Stellapropella“  haben es gleich in mein Herz geschafft mit ihrer unkomplizierten und tollen Art. Riesiges Lob an dieser Stelle für diese wirklich charmante Nicknamegebung, die sofort für Sympathie bei mir gesorgt hat , ebenso wie  die Dialoge der beiden, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben.

Zum Schmunzeln und Lächeln haben mich aber auch einige andere Nebencharas gebracht und das war wirklich klasse. Obwohl es nicht wenige Nebenfiguren gab, muss ich sagen, dass ich sie alle gut auseinanderhalten konnte und sie nicht blass geblieben oder neben den Hauptfiguren untergegangen sind. Es war dadurch leicht vorzustellen mitten im Geschehen zu sein.

Kurz möchte ich mich noch Cedric äußern… –> – O M G! ….Reicht euch das?! 😀

Dieser Junge hat echt Charisma! Ich steh total auf ihn!! Obwohl er so ‘n Arsch ist, finde ich ihn wahnsinnig interessant (und natürlich auch heiß).

Falls ihr noch mehr braucht, ACHTUNG SPOILER!

Okay, ernsthaft…ich war wirklich wahnsinnig skeptisch als ich nach kürzester Zeit bereits den ersten Kuss zwischen ihm und Stellapropella einfach so erlebt habe. Ich dachte „OOOKAY, das ging schnell…ohne viel Schnickschnack.“ Ich war zuerst fast etwas enttäuscht und hatte Sorge, ehrlich gesagt. Die Spannung, die man ja sonst so erwartet und der lange, fiebrige Weg eines Paares bis sie endlich zusammenfinden und der erste Kuss getauscht wird, ist etwas was ich total mag und brauche während einer Geschichte. Und das kam nun gleich am Anfang. Aber meine Güte, Cedric hat SO VIEL Potenzial, da war Fiebern während des weiteren Verlaufs der Story überhaupt kein Problem, schon mal geküsst hin oder her! 😀

SPOILER ENDE

Aber auch für alle, die nicht Team Cedric sein wollen, es gibt auch noch mehr zu entdecken, fühlen und mitfiebern. 😉

Eine kleine stilistische Eigennote, die mir bei den Büchern von Rose Snow aufgefallen ist: Man findet immer wieder kleine Details aus ihren anderen Buchreihen (Musikband, besondere Zahl, Auftauchen einer Figur…). Es ist nur eine Kleinigkeit, aber ich finde sie wahnsinnig charmant!

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Das Cover in dunkelblau sieht einfach nur toll aus und man freut sich darauf in diese Sternengeschichte einzutauchen.

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Eine tolle Geschichte für den Sommer (und sicherlich auch für jede andere Jahreszeit), in die ich mich leicht reingelesen habe und es war einfach den Alltag mit Cas, Stellapopella, Cedric & Co. zu verbringen. Das offene Ende der Trilogie lässt mich gespannt und ewartungsfreudig zurück!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Snow)

„Ich hüpf mal schnell unter die Dusche“, ließ ich meinen Bruder wissen.
„Schnell?“, wiederholte Cas spöttisch. „Das glaubst du doch selbst nicht.“
Drei Minuten später war ich zurück und kämmte meine noch feuchten Haare.
„Echter Rekord, Stella. Hast du überhaupt geduscht?“
„Siehst du meine nassen Haare?“, fragte ich.
„Vielleicht hast du die nur angespuckt.“
„Du bist eklig“, sagte ich und verzog das Gesicht.
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Cedrics dunkle Braue wanderte nach oben, während er mich vor sich liegen sah und ein spöttischer Zug seinen Mund umspielte. „Du stehst wohl auf Wasser“, meinte er und ließ seinen Blick über meinen Körper wandern. „Oder wolltest du nur von mir gerettet werden?“
Perplex öffnete ich den Mund, doch außer einem neuen Hustenanfall kam nichts heraus. Ich hätte zu gern etwas erwidert, ich hätte seiner Überheblichkeit zu gern etwas entgegengeschleudert. Auch wenn er körperlich vielleicht ungeheuer anziehend war, so war er doch ein Arsch.
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„Stella! Alles okay?“, rief mein Bruder und stürzte in dem Moment zu mir.
Cedric stand auf und strich sich mit einer lässigen Handbewegung seine nassen Haare aus dem Gesicht, während seine Augen meinen Bruder abfällig musterten. „Sie wird es überleben“, bemerkte er kühl. „Aber du solltest echt besser auf sie aufpassen.“

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Liebste Grüße

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Rose Snow :
New_Portfioliohighres2
Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 72 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014  schreiben wir gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen.

Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.
(Source: rosesnow.de)

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[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Königin der Finsternis‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 4

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Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin … (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch, dieses Buch hat es mir echt schwergemacht, an der Stange zu bleiben. Fast ganze zwei Wochen haben ich für diese Geschichte gebraucht, was schon einiges aussagt, obwohl ich sonst bei gleich dicken Büchern nur 2-4 Tage brauche, wenn ich mitgerissen, gefesselt und vollkommen in der Geschichte bin. Was – wie ihr nun annehmen könnt – hier leider nicht der Fall war.

Besonders das erste Drittel/ oder erste Hälfte hat mich sehr mit dem Buch, vor allem mit den Charakteren bzw. mit Aelins Sichtweisen hadern lassen. Ich fand diese ganze Sache mit Chaol / Rowan unter allem Niveau und kann es der Autorin nicht verzeihen, dass sie ganz einfach in den ersten Bänden Charaktere erschafft, nur um später selbst darauf zu kommen, dass sie eigentlich lieber einen anderen Love-Interest hätte und meinen geliebten Chaol zu einem unentschlossenen, wütenden, idiotischen Typen macht, nur damit alle Rowan ach so toll finden, sobald er eine Rolle für Aelin spielt. Man will ja nicht, dass Anhänger bei Chaol bleiben. *grummel*
Außerdem hat mich dieser ganze Streit zwischen Aelin und Chaol zu Beginn und ganz, ganz lange Zeit so dermaßen aufgeregt. Die beiden haben viel durchgestanden, erlebt und sind gewachsen und dann verhalten sie sich beide wie die größten Idioten oder die kleinsten Kinder. Ich konnte einfach nur den Kopf schütteln und war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen oder gegen die Wand zu knallen. Und dann plötzlich gegen Ende des Buches haben sie ein vernünftiges, klärendes Gespräch, verstehen sich auf einmal wieder blendend, nur eben als Freunde – aber ohne dass etwas Wichtiges passiert wäre, einfach nur so… na ja, damit man wohl die Leser zufriedenstellt oder keine Ahnung.

So wie die Sache mit Aelin/ Chaol angegangen wurde, so war auch manch anderes, also so gestelzt und absolut konstruiert – dass es überhaupt nicht echt wirkte. Man hat sofort immer gemerkt, warum Maas das jetzt so schreibt, bzw. die Charaktere das machen lässt – um sie zu einem bestimmen späteren Punkt hinzu bekommen, den sie haben mochte. Doch in einem Buch sollte das fließend geschehen, in der Handlung passend und wie gesagt, eben nicht konstruiert und so, dass es der Leser merkt, was der Autor vorhat. 😀 Sorry, aber ging hier gar nicht.

Was auch nicht ging und mir noch immer sauer aufstößt, ist diese ganze Caeleana / Aelin Verherrlichung. Was will Maas?? Ihr Figur einen Tempel/ Schrein / Kirche bauen und sie zur Göttin machen?? Denn falls nicht, dann merkt man das in ihrem Buch nicht, denn da beten Aelin alle an. Sie ist einfach die BESTE immer und überall, ist so richtig kick-bad ass und sieht dabei immer sooo heiß aus, dass sich alle männlichen Vertreter der Gattung Mensch oder Fae – total egal – in sie vergucken. Ich meine, hallo, sie ist ja immerhin auch sooo heiß, kein Wunder also… *würg*
Und was ich auch absolut nicht verstanden habe, war, warum jetzt plötzlich ihr erster Geliebter Sam (den sie mit 16 oder so hatte und der erste von vielen war…) jetzt wieder so ein großes Thema war, bzw. seine brutale Ermordung und all ihre zerplatzten Träume mit ihm?? WARUM? Nur damit wir jetzt auch noch Mitleid mit Aelin haben oder wie?

Tja, wie gesagt, diese ganze Aelin/ Rowan/ Chaol Sache war nichts für mich und daher auch die 1,5 Punkte Abzug. Der Rest muss ich aber sagen hat mir dann doch wieder gefallen. Vor allem die Sichtweisen von der Hexe Manon oder von Dorian und auch Elide. Die drei haben einen Softspot in meinem Herzen und ich finde Manons Wandlung genial und freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Außerdem konnte die Schreibweise wie immer überzeugen und ich mochte auch das letzte dritte des Buches viel mehr als den Anfang. Daher werde ich nun doch noch in der Reihe weiterlesen, muss aber gestehen, dass ich das hauptsächlich für die Nebenfiguren mache, was doch ein wenig schade ist. Jedoch hoffe ich, dass diese Aelin – Anpreisung im nächsten Band etwas moderater präsentiert wird, damit man es dennoch halbwegs angenehm lesen kann. Die Daumen sind also gedrückt für Band 5! 🙂

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Wie immer passendes Cover, wenn man die Herkunft von Aelin kennt.

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Die erste Hälfte konnte mich besonders aus Aelins Sichtweise nicht überzeugen, zum Glück wendete sich das Buch etwas und wurde auch zusehends spannender. Außerdem wurde oft von anderen Nebenfiguren erzählt, die mir bereits ans Herz gewachsen sind und auch der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Ein High Fantasy Buch, das ich wohl nicht jedem empfehlen würde, aber wenn man sich mit Aelin arrangieren kann und geduldig ist, wird es doch lesenswert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

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# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers
# 4 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Königin der Finsternis
# 5 : Sarah J. Maas – Empire of Storms
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© dtv Verlag

 

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[Gast-Rezension] Für Dich Soll’s Tausend Tode Regnen (Nadine)

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‚Für Dich Soll’s Tausend Tode Regnen‘
von
Anna Pfeffer

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Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen…  (Source: randomhouse.de)

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Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und nachdem ich den Rückentext gelesen hatte, war klar, dass ich es lesen muss!

Emi ist eine spannende, facettenreiche, manchmal etwas zu Teenie-artige Jugendliche mit einem sehr skurrilen Geschmack. Es war trotzdem einfach sie gernzuhaben und sich in ihre Lage zu versetzen. Zugegeben, ab und an habe ich schon die Augen verdreht, weil es doch etwas zu dramatisch-kindisch war, besonders gegenüber der neuen Freundin des Vaters, aber so ist das eben wenn man mitten in der Pubertät steckt und gerade aus seinem alten Leben gerissen wird, hab ich mir gedacht. Außerdem muss man auch etwas dramatisch sein um wirklich alles und jedem, der gerade nervt, eklig oder gemein ist einen Tod zu verpassen. 😉 Genau diese Kleinigkeit macht das Buch wirklich zu etwas Besonderem. Neben Emi mochte ich aber auch ihren Bruder Oliver ganz gern (auch wenn sie selbst das wahrscheinlich jetzt nicht hören wollen würde), denn er erinnert mich in seiner Art ganz stark an einen guten Freund, der in dem Alter ziemlich genauso war – ein typischer, junger Kerl, der ohne seine Jungs, Abenteuer und Partys einfach nicht kann. Für mich wirkte die erschaffene Familienkonstellation jedenfalls sehr authentisch.

Da wir einmal in der männlichen Fraktion sind, kommen wir nun zu Erik. Was soll ich sagen?! Er ist der klassische Fall von verwegenem Bad-Boy, der am Ende aber weniger Bad ist als man denkt. Insgesamt hätte ich mir noch ein bisschen mehr von ihm und Emi gewünscht, da die Entwicklung ihrer Geschichte doch recht schnell auf einmal von statten geht und ich mich kurz gewundert habe, warum sie denn nun plötzlich überhaupt miteinander reden!?

Aber ich möchte hier nicht die ganze Story vorweg nehmen, denn ich finde ihr solltet Emi, Erik & Co. begleiten und ihre Alltagssituationen miterleben.

Und das Ende…tja..das war dann etwas dramatisch und überzogen, wie ich finde. Klar macht man als Jugendlicher leichtsinnige Sachen, aber wie die Situation dann gelöst wurde…ich weiß nicht so recht (Ich rede hier von der Labyrinth-Szene). Das war mir etwas zu viel. Aber das kann ja jeder halten wie er will.

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Für mich war das Buch ein absoluter Cover-Kauf. Irgendwie hat es auf seine bunt-schwarz-verdrehte Art meine Aufmerksamkeit erregt. Mit den farbigen Elementen und weißen Symbolen ist das Thema des Jugendbuchs völlig getroffen.

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Ein tolles Buch für Zwischendurch, das meinen Tag auf skurrile Art verbessert und mich zum Lächeln gebracht hat. Die Geschichte von Emi ist wirklich lesenswert und zeigt auf charmante Art wie schwer es sein kann ein Teenager zu sein.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Pfeffer)

„Denn ich hatte nicht vor, dem Kaugummitypen noch länger dabei zuzusehen, wie er seiner widerwärtigen Leidenschaft nachging und dabei unter halb geschlossenen Lidern gegen das Einschlafen ankämpfte. (Er würde sich weder an einem Kaugummi verschlucken noch an Lungenkrebs sterben, nein, er würde einmal mit halbgeschlossenen Lidern in der Badewanne liegen und den Kampf verlieren.)“

„≫ Habe gar nicht gesehen, dass du reserviert hast. Wo ist dein Badetuch? ≪
„≫ Sowas brauch ich nicht. Der Platz hinten rechts ist mein Platz ≪, erwiederte er mit stoischer Gelassenheit du einer Sicherheit, die erkennen ließ, dass die Leute normalerweise aus deine Worte reagierten (spätetstens beim Streit um einen Parkplatz vorm Einkaufszentrum würde der Typ ums Leben kommen).

[…](Es wäre kein einfacher Parkplatzstreit, er würde einer Mutter mit Kind den Parkplatz wegnehmen, sich vor der wütenden Meute im Einkaufszentrum verstecken und dann von einem schweren Lebensmittelregal erschlagen werden.)“

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Liebste Grüße

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Anna Pfeffer :New_Portfioliohighres2
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman.
(Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

[Gast-Rezension] Federleicht: Wie der Klang der Stille (Nadine)

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‚Federleicht: Wie der Klang der Stille‘

von

Marah Woolf

FederleichtSaga #3

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Ich hatte mir verboten an ihn zu denken. Mal sehen, wie lange ich dieses Mal durch hielt. Eine Sekunde, zwei, drei … Ich könnte wetten, dass Cassian mir keine Träne nachweinte.“
Eliza ist fest entschlossen, ein ganz normales Leben zu führen und die Elfen zu vergessen. Aber dann kehrt ihr Vater unverhofft und mitten in der Nacht von einer Ausgrabung zurück. Eine geheimnisvolle Schatulle führt sie beide auf die Isle of Skye in das verborgene Dorf der dunklen Magier. Ehe sie sich versieht, wird sie in ein neues, gefährliches Abenteuer verwickelt. Plötzlich ist es Eliza, die des Beistandes der Elfen bedarf. Wird Cassian rechtzeitig zur Stelle sein und ihr helfen? Dritter Teil der erfolgreichen ElfenSaga um Eliza und Cassian. Tauche ein in neue faszinierende Abenteuer. (Source: Amazon.de)

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Auch wenn ich Freitag, den 13. nicht sonderlich mag, so habe ich diesem doch mit einiger Vorfreude entgegen gefiebert. Endlich sollte die Geschichte um Eliza und Cassian weitergehen – HURRA!
Und obgleich der Schreibstil von Frau Woolf wie immer überzeugt hat und ich hier und da gelacht und geschmunzelt habe, ist leider eine Enttäuschung zurückgeblieben.

Denn obwohl wir viel von Eliza hatten, ließ der gute Cassian doch stark auf sich warten. (Da habe ich mit Eliza absolut mitgelitten!) Aber es war nicht nur das Fehlen von dem arroganten Elfen, das mich gestört hat:
Das Buch zog sich meines Erachtens dieses Mal ganz schön hin, weil es mir zum Teil um zu viel Alltagsgeplänkel zwischendrin ging. Und auch das Rätsel um den Tod des Professors lief immer wieder über die Seiten, ohne dass es zunächst vorwärts ging. Richtig spannend wurde es, kurzzeitig, als ein neues Artefakt aufgetaucht ist und man als Leser unbedingt mehr darüber erfahren wollte. Das hielt sich bei mir aber leider auch nur für ein paar Seiten und danach zog es sich wieder und konnte mich nicht mehr so mitreißen.

Ich finde es einerseits klasse, dass die Autorin die Nebenfiguren wie Sky und Frazer und auch einige neu eingeführte Figuren nicht farblos zurücklasst, aber mir war es im Gesamtverhältnis zur eigentlichen Geschichte, und die hat mich nun mal mit Eliza und Cassian gefesselt, unausgeglichen. Auch diverse Szenen, die unser “Liebespaar” dann hatte, waren mir dann doch schon etwas, hm,…zu sehr gestellt?! Schwer zu erklären, ohne hier jetzt zu viel zu spoilern. Aber so kurz wie das alles war, hat es mir nicht passend erschienen. Zudem hätte ich mir mehr Progress gewünscht, sowohl in Elizas Entwicklung als auch in der Beziehung der beiden. Das alles trampelt gerade gewaltig auf der Stelle, finde ich. Schade daher.

Weiterhin sind mir auch einige Handlungen unlogisch aufgestoßen.

Achtung SPOILER:

Da steht allen voran der Besuch im Kerker als Eliza unbedingt dort hin möchte. Es erscheint einigermaßen sinnvoll, dass sie sich überzeugen möchte, dass es ihrem Dad gut geht. (Jeder logisch Denkende denkt sich “ Wer weiß denn aber, ob das in 30 min immer noch so ist..Willst du jetzt regelmäßig nachgucken?!”, aber ok, sie war emotional – durchaus berechtigt – nicht ganz zurechnungsfähig.) Von einem “ Ich will nur mal wissen, wie es ihm geht.”, ging es dann schon zu dem “Ich befreie dich” über. Aeeehm? Wie denn bitte? Wie sollte er da raus kommen? Und selbst wenn das gepasst hat, der Rücktransportzauber galt ja lediglich für sie? Das machte irgendwie absolut null Sinn für mich und hat auch, so wie es geschrieben war, nicht gepasst. Da war die Autorin vielleicht 2-3 Gedankensprünge schneller? Oder ich einfach für Eliza zu langsam?! Außerdem hat Eliza anfaenglich noch “nackte Zehen”, später aber “schmatzen ihre Schuhe” auf dem Boden. Hmm….?!- Aber diese Anmerkung nur am Rande.

Auch das ewige Trara um das Öffnen der Schatulle hat mich dann, als sie endlich offen war, etwas perplex zurückgelassen. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Klar, ist es spektakulär, dass aus dem Nichts ein Dorf erscheint, aber dass es erschienen ist, lag ja nicht direkt am Öffnen, sondern an der Sigille. Also fraglich was am Öffnen (durch Eliza) so dramatisch war (Erinnerung: Böses sickert ja einfach weiterhin hindurch, selbst bei (wieder)geschlossener Schatulle)? Vielleicht habe ich aber auch irgendwas nicht mitgeschnitten?

Ein letztes noch: Obwohl die Flöte ja in diesem Buch die Aureole der Aufmerksamkeit ist, ist diese leider ziemlich untergegangen. Sie war zwar an diversen Stellen vorkommend und auch wichtig, aber ihr Einsatz ist nach meinem Geschmack etwas zu kurz gekommen, weil alle zu viel mit der Schatulle zu Gange waren. Schade. 😦

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Dieses Mal in grün gehalten und ähnlich seinen Vorgängern. Ich finde es, wie immer, schön, dass die „Hauptauereole“ im Vordergrund steht, aber auch die anderen im Hintergrund etwas blasser zu sehen sind. Der Schmetterling, wie immer passend. 🙂

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Ein dritter Teil, der für mich, eher eine Art Zwischenteil gebildet hat, da er nicht viel vorangebracht, aber einige neue Dinge und Wendungen eingebracht hat, die mich auf den nächsten Teil trotzdem in freudiger Erwartung zurücklassen. Ich vermute, dass Avallach u.a. Schauplatz der Geschichte wird (sah zumindest ein wenig danach aus ;)) und hoffe/wünsche mir, dass nicht wieder zu Gunsten der anderen Figuren Eliza und Cassian (miteinander) untergehen. Ich glaube, das kann bei so einer Schule mit vielen magischen Wesen mal schnell passieren. Und auch Eliza startet ja jetzt einen neuen Lebensabschnitt. Ziemlich viel Neues und Potenzial… Also bitte bitte, liebe Frau Woolf, wenn sich vor allem der liebe Cassian (ich denke, an Eliza liegt es nicht) wieder etwas mehr einbringen würde, wären wir alle (oder vielleicht auch nur ich?!) dankbar. Vielleicht können Sie ihn ja davon überzeugen. 🙂

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(I Liked it)

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(© Woolf)

„Solche Angst hatte ich nicht mal vor dem Mantikor gehabt. Allerdings war da auch Cassian an meiner Seite gewesen. Wo war er jetzt? Er hatte doch gewusst, in welchen Schwierigkeiten ich steckte. Warum ließ er mich im Stich? Warum kam nicht irgendwer um mich zu retten? Quirin, Raven? Selbst Larimar wäre mir recht gewesen. Gerade war ich nicht sonderlich wählerisch. […]Ob es half, wenn ich mich von oben bis unten mit Salz einrieb? Mum machte das auch öfter mit so einem komischen Spezialsalz aus dem Toten Meer. Es sollte gut für die Haut sein. Wieso fiel mir das jetzt ein, dachte ich panisch und nahm zwei Fingerspitzen Salz in die Hand.”

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Liebste Grüße


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#1:     Marah Woolf – Federleicht. Wie fallender Schnee
#2:     Marah Woolf – Federleicht. Wie das Wispern der Zeit
#3:     Marah Woolf – Federleicht. Wie der Klang der Stille
#4:     Marah Woolf – Federleicht. Wie Schatten im Licht

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Marah Woolf:Marah Woolf
Marah is wife, mum of three children and a writer. She studied history and politics and realised a great dream in 2011 with the publication of her first book. Her work on the SilverMoonSaga was completed at the end of 2012. The first volume, SilverMoonLight, was an award winner. The international rights for the first part of the saga have been acquired by the renowned publisher Michel Lafon. All three volumes of the SilverMoonSaga will be available in English translation by spring 2015.

Besuche ihre Website: »»

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[Gast-Rezension] Für immer Hollyhill (Nadine)

(Bildquelle: goodreads.com)

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‚Für immer Hollyhill‘

von

Alexandra Pilz

Hollyhill #3

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Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?  (Source: Goodreads.com)

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Lange, lange, lange habe ich auf den dritten und letzten Teil der Hollyhill-Reihe gewartet, weil ich es kaum erwarten konnte, was Emily und das Zeitreisedorf dieses Mal erwartet.

Der wie gewohnt charmante, witzige und flüssige Schreibstil von Alexandra Pilz hat mir auch hier wieder viel Freude bereitet, leider konnte mich aber die Story dieses Mal nicht durchweg überzeugen. Es war immer ein Auf und Ab – ich wollte schon wissen was passiert, aber so ganz dabei war ich eben nicht und manchmal fühlte ich mich auch etwas frustriert. Ihr werdet dieses Hin-un Hergerissen-Sein wahrscheinlich auch in der Rezi bemerken…

Das Buch beginnt kurz nach dem Ende des zweiten Bands; zur Erinnerung: Emily hat Hollyhill UND MATT! verlassen und sich dazu entschieden bei ihrer Großmutter in München zu bleiben und dort ein normales Leben zu leben.

Seit ihrer Rückkehr jedoch wird sie von schrecklichen Alpträumen geplagt, zudem hinterfragt sie auch immer wieder, ob sie wohl die richtige Entscheidung getroffen hat. Leider kann sie darüber auch nicht mit ihrer besten Freundin sprechen, da diese scheinbar verschwunden ist. (Anm: Fae taucht am Ende des zweiten Bands ja in Hollyhill auf!). Als dann auch noch ganz unvermittelt Joe und Silly auf der Türmatte stehen, scheint ihr Chaos perfekt. Sie erfährt von den beiden, dass Fae in Hollyhill ist – und zwar in den 1920-ern! Kurzerhand entschließt sich Emily nach Hollyhill zurückzukehren und Fae zurückzuholen…

Bis hierhin war das für mich alles ein ziemlich guter Start, der mich sofort hat mitfiebern lassen. Allerdings kam  die Enttäuschung recht schnell.

Wie bereits am Ende von Teil 2 „angekündigt“, war es klar, dass es in diesem Teil wahrscheinlich auch um Fae gehen wird. Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass sie so in den Vordergrund rückt! Auch Fae war eine witzige und liebenswürdige Figur für mich, aber ich habe mich etwas verloren gefühlt zwischen ihr und Emily und allem Hin und Her. Das lag sicherlich daran, dass man bei Fae’s Geschichte relativ schnell reingeworfen und vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und die Entwicklung nicht so recht mitbekommen hat und weil der Anfang des Buches eher auf eine Emily-&-Matt-Geschichte hoffen ließ – die mir in diesem Teil übrigens wirklich gefehlt hat (ich hatte mich SO darauf gefreut!!!)  und als sie endlich kam, war sie irgendwie zu plump! Es war aber nicht nur die Abwesenheit von Emily-&-Matt, die mich gestört hat, generell hätte ich mir mehr Miteinander der anderen Figuren (Joe, Silly, Josh, Adam, Eve etc.) gewünscht. Für mich war es hier einfach zu weit an der Oberfläche gekratzt. Hingegen gab es mir auf der anderen Seite zu viel Fae und Geschnulz. Auch hat mich ihre Geschichte nicht fesseln können, sondern war eher so ein „Achja, hm,…ok…“. Vielleicht wäre es besser gewesen einen ganzen Band mehr oder minder Fae in Hollyhill allein zu widmen um ihre Geschichte und Entwicklung besser an den Leser zu bringen, oder eben Fae mehr in den Hintergrund zu rücken. Schade, da hätte ich mir ein bisschen mehr (oder weniger) gewünscht, vor allem, da es der letzte Band ist.

Wie ich oben schon erwähnt habe, hat mich auch der Plot nicht besonders überzeugt.

Es war interessant und merkwürdig was mit dem Dorf passiert, dass es verrückt spielt und eigenartige Sachen geschehen,  und klar wollte ich wissen was da los ist, aber insgesamt hat mir dann doch irgendwie Handlung gefehlt, da sie von den ganzen Emotionen der Mädels (Fae & Emily) überschattet wurde und am Ende auch immer noch Sachen offen gelassen haben.

Der Schauplatz bleibt in diesem Buch fast ausschließlich in Hollyhill, was einerseits sehr schön ist, andererseits fehlte mir so aber auch etwas vom Flair der 20er, den ich immer nur bekommen habe, wenn es um das Holyhome ging.

Die Sichtweisen in diesem Buch wechseln zwischen Emily und Fae und es gibt sogar 1 Kapitel aus Matts Sicht, was meines Erachtens aber entweder viel zu spät kam oder aber einfach hätte wegbleiben können, da es mir das letzte bisschen Spannung (und Vorfreude) weggenommen hat!

Achtung Spoiler: 

Und am allerschlimmsten fand ich das Ende! Klar ist es toll, dass Emily in Hollyhill bleibt und es ist auch kein Problem, dass sie zwar trotz des ganzen Traras im gesamten Buch „Bleiben oder nicht bleiben?“ am Ende ihre Entscheidung überdacht und geändert hat, aber Hallo? Wollte sie nicht auch ihre Oma aus München haben? Sie erzählt die ganze Zeit, dass sie sie nicht allein lassen will usw. Und am Ende bleibt sie in Hollyhill und es wird in KEINEM SATZ mehr an die andere Großmutter gedacht???!!! Das hat mich wirklich geärgert! Da hätte ich mir (nicht von Emily sondern von der Autorin) wirklich noch ein – zwei Zeilen erhofft. Ein Lösungsvorschlag, eine Idee, ein Gedanke – IRGENDWAS! Und wenn es einfach nur heißt „Wir finden schon eine Lösung!“.  Auch die Tatsache, dass Fae in den 20ern bleiben will um sich dort, naja, irgendwie selbst zu finden, fand ich etwas arg gewöhnungsbedürftig. Kann sie das nicht auch in der Gegenwart tun, wenn ihre Eltern doch eh so wenig von ihr mitbekommen? Klar locken die 20ies, aber ähm…hallo?! Diese Entwicklung hat mich leider auch nicht so ganz zufrieden stellen können…

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Das Cover ist ähnlich gehalten wie seine beiden Vorgänger. Der rosarote Ton des Umschlags sieht wirklich toll aus und die kleine Dame am Rand zeigt mit ihrem Fransenkleid, der  Stola und dem Chapeau bereits in welche Ära es dieses Mal geht. Auch die kleinen Details rechts finde ich treffend. Worum es dabei geht müsst ihr aber selbst lesen.

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Ein letzter Teil, der mich sehr mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Einerseits würde ich mir noch einen Teil wünschen, um nochmal ein ähnliches Flair wie in den ersten beiden Bänden zu bekommen, andererseits war in diesem Teil dann doch so wenig Handlung, dass es ok ist, dass es vorbei ist.

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3 (I Liked it)

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Liebe Grüße


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#1:     Alexandra Pilz – Zurück nach Hollyhill
#2:     Alexandra Pilz – Verliebt in Hollyhill
#3:     Alexandra Pilz – Für immer Hollyhill

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(Quelle: Random House)

Alexandra Pilz:
Alexandra Pilz hat am gleichen Tag Geburtstag wie Jane Austen. Die Journalistin liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Ihr Debütroman „Zurück nach Hollyhill“ war ein großer, von Publikum und Presse gefeierter Erfolg.
(Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Random House

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