Archiv der Kategorie: Reinfall

[Gast-Rezension] Wolkenschloss (Nadine)

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‚Wolkenschloss‘

von

Kerstin Gier

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Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

(Source: Fischerverlage.de)

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Ein absolutes Muss für alle Kerstin Gier Fans und genau richtig zur kalten Jahreszeit.

Für ein eventuell noch besseres Flair empfehle ich das Buch zur Weihnachts- oder Winterzeit zu lesen. 🙂

Während meines Aufenthalts im Wolkenschloss zwischen Waschküche im Keller, Panorama-Suite im Südflügel mit Ausblick auf die Schneeberge und auch den Kammern unterm Dach mit den 7 Hugos, habe ich mich sehr heimelig und wohl gefühlt.

Der Leser begleitet Fanny Funke, Schulabbrecherin aus Achim bei Bremen – so wird sie zumindest von einem kleinen, merkwürdig verschrobenen Gast genannt, durch ihren Alltag im Grandhotel Wolkenschloss. Die Story besticht insgesamt durch ihre liebenswerten Charaktere und deren Eigenheiten und kleinen Lebensgeschichten, sowie ein tolles Ambiente in winterlicher Kulisse.

Ich würde so gern mal dort Urlaub machen!

Fanny ist eine Protagonistin, die man einfach gern haben kann. Genau die richtige Mischung zwischen provokant, frech, liebreizend, großherzig und witzig. Aber auch die anderen Figuren bleiben neben ihr nicht blass und bekommen genügend Raum für ihre Geschichte. Das war auch absolut notwendig, denn der Leser wird gleich zu Beginn mit relativ vielen Namen konfrontiert, die aber aufgrund von diversen kleinen Details und Einschüben dennoch gut zu unterscheiden sind. Schwergetan habe ich mich hingegen mit der Zimmeraufteilung. Irgendwann hab ich da einfach den Überblick verloren, wer wo seinen Koffer ausgepackt hat. O.o

An dieser Stelle wäre es einfach toll gewesen eine Art Lageplan zu haben. (Zudem die Newsletter-Vorarbeit vom Verlag echt super war und der Leser schon in freudiger Erwartung auf seinen Check-In hingefiebert hat. Da wäre so ein Plan sicher auch drin gewesen…)

Die Handlung selbst ist nicht überragend, da wir einfach mehr durch den Alltag plätschern und am Ende noch ein kleiner Spannungsbogen kommt. Trotzdem war ich gern Gast und habe es mindestens genauso genossen wir Fanny!

Achtung SPOILER

Ich möchte euch an dieser Stelle mal die Einleitung, zur besseren Veranschaulichung, präsentieren präsentieren:

„Hier stand ich also völlig erschöpft im Schnee, während vom Ballsaal Violinenklänge zu uns hinüberwehten. Um meinen Hals trug ich einen Diamanten von fünfunddreißig Karat, der mir nicht gehörte, und in meinen Armen hielt ich ein schlafendes Kleinkind, das mir ebenfalls nicht gehörte. Irgendwo unterwegs hatte ich einen Schuh verloren.

Es heißt immer, dass man in Notlagen vor lauter Adrenalin weder Schmerz noch Kälte spürt, aber das stimmt nicht. Die Wunde an meiner Schulter pochte wie verrückt, das Blut lief den Arm hinab und tropfte in den Schnee, die Kälte biss schmerzhaft in meinen Fuß.  Meine Arm- und Schultermuskeln brannten vom Tragen des Kindes, aber ich wagte nicht, es noch einmal umzubetten, weil es sonst aufwachen und unseren Verfolgern verraten könnte, wo wir uns befanden.

Es heißt auch immer, dass der Verstand in Augenblicken höchster Gefahr am besten arbeitet und einem glasklare Einsichten schenkt. Aber das war bei mir ebenso wenig der Fall. Ich wusste nicht mehr, wer gut und wer böse war. Und die einzige glasklare Einsicht, die ich gerade vorweisen konnte, war, dass Schalldämpfer an Pistolen wirklich den Schall dämpften.

Und dass es ganz sicher bessere Momente für einen Kuss gab als diesen. Ich hatte keine Ahnung, ob der Junge, der ihn mir gab, zu den Guten oder zu den Bösen gehörte, trotzdem spürte ich, wie meine Kräfte noch einmal zurückkehrten.

»Das wollte ich schon tun, seit ich dich das erste Mal gesehen habe«, flüsterte er.“

 

Okay, das ist eine SO tolle Szene, habt ihr da nicht auch etwas Gänsehaut oder fiebert zumindest ein bisschen mit?

Ja? Denn wem es so ging, ich fühlte mich auch so! Nur um dann festzustellen, dass dieser Kuss gar nicht von der eigentlich „richtigen“ Person gegeben wurde! Das schreibe ich jetzt nicht, weil ICH einem Team angehöre, sondern weil Fanny Funke aus Achim bei Bremen, eigentlich nicht DIESEM (obiger Kuss) Team angehört! Dass manche Mädels sich eben für das andere Team entscheiden als der Leser ist ja absolut ok, aber dass diese tolle Szene emotional dann so gar nicht getroffen hatte als sie im Buch endlich passierte, war wirklich sehr enttäuschend, kann ich euch sagen. Wirklich..*tief seufz* Und dabei hatte sie so schöne Erwartungen gegeben.

Naja, aber das ist nur ein (nicht ganz sooo) kleiner Wehmutstropfen für mich.

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Das Cover ist ein ABSOLUTER TRAUM! Ich habe es gesehen und mich sofort darin verliebt. Die kleinen Details sind einfach der Wahnsinn und lassen mein Herz schon in freudiger Erwartung und verzückt zurück. Ein tolles Extra finde ich auch in den partiell angebrachten Veredelungen, z.B. bei den Vorhängen (spontan würde ich sagen es ist roségold). Einfach toll.

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Ein tolles Buch für die kalte Jahreszeit und für alle, denen ein Winterausflug zu anstrengend ist oder auch für alle die, die einen planen und noch Vorfreude brauchen – oder die, die noch Ideenanregung benötigen, wie sie ihre Kinder während eines Winterurlaubs beschäftigen. 😉 Mit meinem Aufenthalt war ich zufrieden und würde mich freuen dort noch einmal meine Zeit verbringen zu können.

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4 of 5 points – (Great Great Great)

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Liebe Grüße


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Kerstin Gier

© fischerverlag

Kerstin Gier:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Source: fischerverlage.de)

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[Rezension] Dirty, Sexy, Love

German Cover

English Cover

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‚Dirty, Sexy, Love‘
von Kylie Scott

Dive Bar # 2

Das Buch hier kaufen

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Joe Collins wollte eigentlich nur den Online-Dating-Account seines kleinen Bruders löschen, als er auf dem Profil von Alex Parks landet. Sie ist lustig, wunderschön, faszinierend – so ziemlich alles, was der attraktive Barkeeper in einer Frau sucht. Schnell entsteht zwischen den beiden eine intensive E-Mail-Freundschaft, die viel tiefer geht, als Joe je hätte ahnen können. Doch während sie online ihre dunkelsten Geheimnisse miteinander teilen, weiß Alex noch immer nicht, wer er wirklich ist … (Source: Goodreads.com)

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Hier bekommt man genau das, was nach dem Cover und dem Titel zu erwarten ist. Ich weiß daher gar nicht, warum ich enttäuscht bin, nicht mehr bekommen zu haben.

Aber fangen wir von vorne an, bei der Geschichte, die drauf aufbaut, dass der männliche Hauptcharakter Joe mit dem Datingprofil seines Bruders mit der selbstständigen Alex zu schreiben begonnen hat. Zwar nutzt sein Bruder das Profil nicht und alle Nachrichten, Gedanken und Gefühle, die er über mehrere Monate an Alex geschrieben hat sind seine, dennoch verwendet er dafür das Bild seines Bruders. Dem Womanizer und Schönling der Familie. Als dann Alex überraschend zu Besuch kommt, geht seine Maskerade auf und sie hasst ihn für seine Unehrlichkeit. Wobei es ja eigentlich nur hauptsächlich das Bild ist und der Name, die fake sind, dennoch rastet Alex aus und es zeigt, wie oberflächliche die ganze Sache ist.

Denn nur weil Joe längere blonde Haare und einen Bart hat, ist er ja der selbe Typ, den sie zuvor beim Schreiben kennengelernt hat. Für diese Erkenntnis braucht Alex jedoch länger und daher hat sie mich mit ihrem Getue am Anfang lange Zeit genervt. Dann kam endlich die Wende, alles schien gut, bevor die große Sache passierte und plötzlich Joe ein ganz anderer Typ wie bisher war.  Als hätten die beiden die Rollen getauscht. Mühsam. Nur um das alles im letzten Kapital mit einer Ausredungs-Szene und Sex schnell zu klären, mit einem kleinen folgenden Epilog. Fertig.

Nein, das war mir einerseits mit den ganzen Sexszenen zu übertriebenen und Oberfläche und gegen Ende war die Geschichte zu schnell abgehandelt. Außerdem haben die Figuren kaum Tiefe und von den Nebenfiguren ist sowieso nichts mehr bei mir hängen geblieben. Sehr schade darum.
Daher bin ich jetzt auch am Überlegen, ob ich die weiteren Teile noch lesen soll oder nicht. Mal sehen. :/

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Ein typisches Cover für Bücher in diesem Genre. :p

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Teilweiser nett und okay, aber gewisse Stellen waren viel zu übertrieben und die Figuren ohne Tiefe, die mich bewegt hätte. Habe mir wirklich mehr erwartet. :/

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2,5 of 5 points – (It was okay)

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Liebste Grüße, Eure


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#1: Crazy, Sexy, Love
#2: Dirty, Sexy, Love
#3: Naughty, Sexy, Love

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Kylie Scott:
Kylie is a New York Times and USA Today best-selling author. She was voted Australian Romance Writer of the year, 2013 & 2014, by the Australian Romance Writer’s Association and her books have been translated into eleven different languages. She is a long time fan of romance, rock music, and B-grade horror films. Based in Queensland, Australia with her two children and husband, she reads, writes and never dithers around on the internet.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Snapshot] Feuriger Instinkt

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Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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„Feuriger Instinkt“ von G. A. Aiken

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Nach dem ich den ersten Band schon vor Ewigkeiten einmal gelesen habe, dachte ich mir, ich versuche die Reihe noch einmal mit dem zweiten Teil, doch auch dieser konnte mich nicht überzeugen und hat mir bestätigt, was ich schon nach dem ersten Band geahnt habe – und zwar: dass diese Reihe einfach nichts für mich ist, egal wie sehr ich Gestaltwandler-Liebesromane sonst auch mag. Aber hier hat so einiges für mich nicht geklappt.

Zum einen lernen wir hier den Ex-Armeetypen Smitty (furchtbarer Name, wenn ihr mich fragt^^) kennen, der nach Jahren wieder auf seine ehemalige Flamme Jessie Ann – Jessica Ward trifft, die er früher als Werwolf immer vor den anderen Mädels im Ort beschützt hat, als Jessie (eine Werhündin) noch klein und bedürftig war. Jetzt ist sie eine Rudelsführerin anderer Hunde und erfolgreiche Chefin in einem reichen Konzern. Das Blatt hat sich daher gewendet und da Smitty eigentlich mit seiner Sicherheitsfirma nur einen Abend auf sie treffen sollte, ist Jessie Ann etwas überrascht, dass der sture Werwolf danach immer wieder bei ihr auftaucht und an der Freundschaft von früher anknüpfen möchte. Doch das es nicht nur Freundschaft geben kann, sondern so viel mehr Gelüste zwischen den beiden hängen, ist von Anfang an klar und alles nimmt wie vorhersehbar seinen Lauf.

Eigentlich habe ich mir hier mehr ein Urban-Fantasy-Buch erhofft, mit spannenderer Hintergrund-Handlung, aber es war doch eher ein Erotikbuch, das seine Reize hatte, aber an Handlung, Spannung und charakterlicher Tiefe erneut enttäuscht hat und oberflächlich blieb. Es war leider nur nett und das reicht leider nicht aus, damit mein Interesse auch für die nächsten Teile bestehen bleibt.

Die Frauen in den Büchern waren auch alle sehr ähnlich. Laut, wild und nicht zu zähmen. Was mir zu übertrieben war. Das ganze Buch kann man eigentlich in dieses Schema stopfen. Übertreibungen in jedem Belangen, was mich nach der Zeit leider nur noch ermüdet hat. Leider nicht mein Buch oder nicht meiner Reihe trotz manchmal netter, erotischer Elemente, aber es hatte einfach zu wenig Spannung oder Tiefgang. Leider zu flach, oberflächlich und ja, auch nervig. *schade*.

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Liebste Grüße

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[Gast-Rezension] Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne (Nadine)

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‚Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne‘

von

Rose Snow.

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Ohne Dunkelheit könntest du keine Sterne sehen … Entdecke die neue Trilogie von Bestsellerautorin Rose Snow mit der mitreißenden Geschichte von Stella und Cas

Seit jeher liebt Stella die Sterne – ohne zu ahnen, wie tief ihre Verbindung zu ihnen tatsächlich ist. Das erkennt sie erst, als sie mit ihrem Zwillingsbruder Cas an eine geheimnisvolle Universität gelangt, auf die schon ihre Eltern gegangen sind. Kurz nach der Ankunft begegnet Stella dort dem selbstbewussten Cedric, der nicht nur der heißeste Typ der Uni ist, sondern Stella auch viel zu schnell viel zu nahe kommt. Mit seiner unausstehlichen Art bringt er sie nicht nur aus dem Konzept, sondern sorgt auch für Ereignisse, die Stellas Zukunft tiefgreifend verändern…
(Source: rosesnow.de/das-erste-buch-der-sterne-ist-da/)

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Ich hatte die große Ehre dieses Buch als Testleser zu erhalten und ich kann euch sagen, ich hatte SO viel Lesespaß! Ich war wütend, gespannt und hab absolut mitgefiebert- genau das was ich mir bei einem, Buch erhoffe!

Ich möchte euch an dieser Stelle von der eigentlichen Story  nicht zu viel preisgeben, da die Spannung, die am Anfang der Geschichte so toll aufgebaut wurde, ansonsten einfach flöten geht.

Den Storyverlauf als solches fand ich richtig klasse und gut zu lesen, was nicht zuletzt auch an dem tollen Schreibstil des Autoren-Duos liegt  und deren  Fähigkeit Figuren einfach greifbar werden zu lassen, ohne sich dabei in zu vielen Beschreibungen zu verlieren.

Zu den Charakteren, auf die wir treffen, kann ich euch sagen, dass sie für mich absolut glaubwürdig waren und ich mich mit allen Figuren ganz wunderbar wohlgefühlt habe.

Cas und „Stellapropella“  haben es gleich in mein Herz geschafft mit ihrer unkomplizierten und tollen Art. Riesiges Lob an dieser Stelle für diese wirklich charmante Nicknamegebung, die sofort für Sympathie bei mir gesorgt hat , ebenso wie  die Dialoge der beiden, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben.

Zum Schmunzeln und Lächeln haben mich aber auch einige andere Nebencharas gebracht und das war wirklich klasse. Obwohl es nicht wenige Nebenfiguren gab, muss ich sagen, dass ich sie alle gut auseinanderhalten konnte und sie nicht blass geblieben oder neben den Hauptfiguren untergegangen sind. Es war dadurch leicht vorzustellen mitten im Geschehen zu sein.

Kurz möchte ich mich noch Cedric äußern… –> – O M G! ….Reicht euch das?! 😀

Dieser Junge hat echt Charisma! Ich steh total auf ihn!! Obwohl er so ‘n Arsch ist, finde ich ihn wahnsinnig interessant (und natürlich auch heiß).

Falls ihr noch mehr braucht, ACHTUNG SPOILER!

Okay, ernsthaft…ich war wirklich wahnsinnig skeptisch als ich nach kürzester Zeit bereits den ersten Kuss zwischen ihm und Stellapropella einfach so erlebt habe. Ich dachte „OOOKAY, das ging schnell…ohne viel Schnickschnack.“ Ich war zuerst fast etwas enttäuscht und hatte Sorge, ehrlich gesagt. Die Spannung, die man ja sonst so erwartet und der lange, fiebrige Weg eines Paares bis sie endlich zusammenfinden und der erste Kuss getauscht wird, ist etwas was ich total mag und brauche während einer Geschichte. Und das kam nun gleich am Anfang. Aber meine Güte, Cedric hat SO VIEL Potenzial, da war Fiebern während des weiteren Verlaufs der Story überhaupt kein Problem, schon mal geküsst hin oder her! 😀

SPOILER ENDE

Aber auch für alle, die nicht Team Cedric sein wollen, es gibt auch noch mehr zu entdecken, fühlen und mitfiebern. 😉

Eine kleine stilistische Eigennote, die mir bei den Büchern von Rose Snow aufgefallen ist: Man findet immer wieder kleine Details aus ihren anderen Buchreihen (Musikband, besondere Zahl, Auftauchen einer Figur…). Es ist nur eine Kleinigkeit, aber ich finde sie wahnsinnig charmant!

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Das Cover in dunkelblau sieht einfach nur toll aus und man freut sich darauf in diese Sternengeschichte einzutauchen.

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Eine tolle Geschichte für den Sommer (und sicherlich auch für jede andere Jahreszeit), in die ich mich leicht reingelesen habe und es war einfach den Alltag mit Cas, Stellapopella, Cedric & Co. zu verbringen. Das offene Ende der Trilogie lässt mich gespannt und ewartungsfreudig zurück!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Snow)

„Ich hüpf mal schnell unter die Dusche“, ließ ich meinen Bruder wissen.
„Schnell?“, wiederholte Cas spöttisch. „Das glaubst du doch selbst nicht.“
Drei Minuten später war ich zurück und kämmte meine noch feuchten Haare.
„Echter Rekord, Stella. Hast du überhaupt geduscht?“
„Siehst du meine nassen Haare?“, fragte ich.
„Vielleicht hast du die nur angespuckt.“
„Du bist eklig“, sagte ich und verzog das Gesicht.
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Cedrics dunkle Braue wanderte nach oben, während er mich vor sich liegen sah und ein spöttischer Zug seinen Mund umspielte. „Du stehst wohl auf Wasser“, meinte er und ließ seinen Blick über meinen Körper wandern. „Oder wolltest du nur von mir gerettet werden?“
Perplex öffnete ich den Mund, doch außer einem neuen Hustenanfall kam nichts heraus. Ich hätte zu gern etwas erwidert, ich hätte seiner Überheblichkeit zu gern etwas entgegengeschleudert. Auch wenn er körperlich vielleicht ungeheuer anziehend war, so war er doch ein Arsch.
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„Stella! Alles okay?“, rief mein Bruder und stürzte in dem Moment zu mir.
Cedric stand auf und strich sich mit einer lässigen Handbewegung seine nassen Haare aus dem Gesicht, während seine Augen meinen Bruder abfällig musterten. „Sie wird es überleben“, bemerkte er kühl. „Aber du solltest echt besser auf sie aufpassen.“

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Liebste Grüße

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Rose Snow :
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Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 72 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014  schreiben wir gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen.

Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.
(Source: rosesnow.de)

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[Rezension] Der schwarze Thron: Die Schwestern

German Cover

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English Cover

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‚Der schwarze Thron: Die Schwestern‘
von Kendare Blake

Der schwarze Thron # 1

Das Buch hier kaufen

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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Source: Goodreads.com)

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Das Buch und ich hatten es echt nicht leicht miteinander, dabei habe ich mich doch so auf die Geschichte gefreut. Besonders, da ich die Autorin bereits von ihrer Geistergeschichte kannte und mir hier etwas ebenso tolles und frisches erwartet habe.

Ich muss zwar zugeben, dass die Grundidee gar nicht so schlecht war, aber die Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Da hätte man soo viel mehr daraus machen können.  Auch lag es an den Figuren, denen ich mich die ganze Handlung über durch den distanzierten Schreibstil, nicht nahe habe fühlen können. Irgendwie wurden generell die ganze Zeit über fast keine Gefühle transportiert oder sie kamen einfach nicht bei mir an und wenn, dann nur die negativen. Ohne Witz, das Buch hat mich nur schlecht fühlen lassen (deprimiert, traurig, eifersüchtig, betrogen), aber etwas positives, gute Gefühle waren bei mir beim Lesen nie da. Es war regelrecht ein Kampf für mich, das Buch zu lesen bzw. zu beenden. Manche mögen gerade das ja toll finden oder sagen, „Aber hey, die Autorin hat dich doch erreicht, weil du die negativen Gefühle gespürt hast und das muss man einmal schaffen…“ usw. usf. Aber ernsthaft? Das Leben kann manchmal scheiße genug sein im privaten oder beruflichen Alltag, dann gibt es jeden Tag irgendwelche Horrormeldungen in den Nachrichten und daher brauche ich in meiner Freizeit zum Vergnügen kein Buch, dass mich total hinunterzieht und deprimiert nach jedem Abschnitt zurücklässt. Ehrlich! Nach gewissen Passagen musste ich danach sogar Aufmunterungsmusik hören, damit ich mich wieder gefangen habe…

Ihr fragt euch jetzt, was mich so gestört hat oder was das Problem war?? Nun, um die Punkte meiner guten Freundin Tanja zu erwähnen, deren ‚halb-Rant‘ ich beinahe so übernehmen und unterschreiben könnte, kann ich schon mal diese Punkte hier nennen:

* Das nicht vorhandene Worldbuilding/Setting. Während der ganzen Zeit über blieben zu viele Fragen für mich offen. Die Geschichte spielt auf einer Insel, aber wo genau diese ist, weiß man nicht. Es wird immer nur vage auf das Festland hingedeutet, wo alles normal ist und nur auf dieser sagenumwobenen Insel gibt es eben Magie. Wieso und woher und überhaupt – keine Ahnung. Das erfährt man als Leser einfach nicht. Dann wird diese Insel in drei verschiedene Gruppierungen aufgeteilt, je nach Begabung der Einwohner. Die einen sind Giftmischer und können eben Gift brauen bzw. Gift ohne Schaden essen/ trinken und vergiften sich gegenseitig. Sehr witziges Hobby – by the way. ^^ Dann gibt es die Naturverbundenen, die Pflanzen wachsen lassen können oder Fische anlocken. Oder jeder von denen hat auch ein eigenes ‚Tier‘, das immer an deren Seite ist. (Wie bei „Der goldenen Kompass“) Und zu guter Letzt gibt es auch noch diejenige, die die Elemente beeinflussen können. Hier lebt die angeblich stärkste Schwester. Und immer wieder wird zwischen diesen Charakteren/ den Schwestern die Sichtweise gewechselt, um sie laaangsam, langsam alle kennenzulernen. Warum sich diese Schwestern aber gegenseitig killen müssen, damit nur eine überlebt, die dann die nächste Königin auf der Insel wird, bis sie selbst Drillinge bekommt – wird NICHT erwähnt!! Es ist einfach so und KEINER, einfach NIEMAND hinterfragt dieses System. Man könnte ja auch einfach ein Turnier oder was weiß ich abhalten und die zwei Verlierer auf das Festland verbannen. (dort kommen sowieso alle hin, die man abschieben möchte. Sogar die alten Königinnen, sobald sie Kiddies bekommen haben. Warum die Königinnen dann nicht über das Land herrschen, bis die Mädchen erwachsen sind, ist auch so eine Frage, die einfach nicht gestellt, geschweige denn Beantwortet wird *fail*) Aber nein, anscheinend ist es ja gerade cool, einen auf „Game of Thrones“ zu machen und die Leute lieber unnötig und ohne Erklärung abzuschlachten. Gleich viel unterhaltsamer, oder? *gna*

* Wo wir schon bei Punkt zwei wären: Ich konnte nicht sehr viel mit den Charakteren anfangen. Zwar handelt es von drei Schwestern, die alle total unterschiedlich sein sollen, aber so richtig kennengelernt oder mit ihnen mitgefühlt hat man nicht – zumindest ich. Sie kamen mir eher platt und stereotypisch vor.
Da gibt es die liebe, kleine, zarte Katharine (Giftmischerin), die immer wieder gequält und vergiftet wird, damit ihr Körper immun gegen Gifte wird – wie schon oben erwähnt: ein Heidenspaß einfach. *Sarkasmus off* Doch statt stark zu sein, Rache zu üben oder das System zu hinterfragen, nimmt sie es einfach hin, dass sie bald von ihrer stärkeren Schwester Mirabella kalt gemacht werden soll. *jipie* Als letzte Hoffnung sieht sie ihre weiblichen Reize, um damit vielleicht einen Interessenten anzulocken, der ihr später im Kampf beistehen kann (wie auch immer das funktionieren soll, man erfährt es ja nicht). Dass sie sich aber bereits in einen Typen verguckt hat, mit dem sie nicht zusammen sein darf, außer eben das Küssen trainieren (ja genau, er bereitet sie für die anderen Typen vor *haha*), ist nicht sonderlich wichtig. Gefühle kommen hier ja keine vor. Es ist mehr so eine wissenschaftliche Erklärung. 😀
Dann haben wir noch Arsinoe (Naturbegabte), die eigentlich nicht wirklich da ist und vom Essen lebt – also nicht so wie wir, sondern echt die meiste Zeit einfach nur isst oder daran denkt. Sonst macht sie nicht viel. Ihre Sichtweise ist sowieso sooo uninteressant, dass selbst die Autorin lieber von Arsinoes bester Freundin Jules erzählt und das große Liebesdrama rund um sie und Joseph. Tragisch, Drama, Baby Drama und extrem doof, aber mehr dazu etwas später. Die letzte Schwester ist schließlich Mirabella, die angeblich stärkste, von der ich noch weniger erzählen kann, außer dass sie Feuer oder Gewitter beherrschen kann. Zu ihrem Charakter – no idea. Sie verguckt sich in einem Typen und hier erfährt man noch die einzige Regung von ihr, ansonsten gähnende Leere und viel Gebete bei irgendso einem Tempel.

* Punkt drei ist, dass sich einfach nicht viel in der Handlung tut – fast gar nichts. Es wird einfach immer wieder zwischen den Mädels gewechselt und hin und wieder machen sie halt etwas. Aber meistens wird nur darüber sinniert, wie sie die anderen Schwestern töten können oder wie wenig Chance sie doch gegen die stärkste von ihnen – Mirabella – haben. Dann planen sie noch eine Geburtstagsparty auf ganz eigene Art und Weise, wobei einfach nur ihre Kräfte zur Schau stellen sollen. Aber auch nicht wirklich aufregend, sondern eher dazu gedacht, die Seiten zu füllen, wenn man mich fragt.

Und was mich neben der zähen, nichtssagenden Handlung dann noch am meisten aufgeregt hat, war diese ganze Sache mit Mirabella und Joseph!!! SEITENLANG wird über diese brühwarme Liebe von Jules und Joseph geschrieben, nur damit dann bei der Hälfte des Buches dieser Kerl einen Schiffsbruch erleidet und Mirabella ihn aus dem Meer fischt. Klarerweise ist ihm kalt, aber anstatt ihn einfach ausgezogen neben das Feuer zu legen, pennt die einfach mal so mit ihm. Und er – der seine Jules ja so sehr liebt – macht doch gleich mal mit, ist ja auch ein mega Spaß. Aber nicht nur, dass es ein Hoppla und eine einmalige Sache ist – nein, weit gefehlt. Die schlafen gleich am nächsten Tag und am Tag darauf nochmal miteinander. Warum auch nicht, wenn es sich so toll anfühlt. *yeah* Nur damit er dann reumütigst zu Jules zurückläuft, der er seine Schandtaten gesteht und Reue, Reue, Reue schwört. Fast vergibt Jules ihm dann sogar noch, pennt selbst fast mit ihm, nur damit der Idiot, sobald er ne halbe Stunde später Mirabella wiedersieht, ihr gleich wieder die Zunge reinsteckt und noch viel mehr. Hallo – geht’s noch? Nach der ganzen Beteuerung und Schuld ist er nach 1 Minute mit Mirabella sofort wieder in ihren Bann. Das kann selbst dieser verhunzte Zauber nicht erklären. Das ist einfach nur ätzend und mir ist ständig nur total übel davon geworden! Besonders da dieser Arsch dann auch noch die Frechheit besitzt, wie ein geschlagenes Hündchen zu heulen, als Jules fast abkratzt. Bei mir hätte der Typ sich längst verpissen können. Sorry, für meine Wortwahl, aber das Buch und diese ganze Sache hat mich furchtbar AUFGEREGT! Ehrlich.

Ich muss leider generell sagen und mich wiederholen, dass dieses Buch die ganze Zeit über nur negative Gefühl transportiert hat. Diese hat die Autorin gut eingefangen, aber positives oder Verbundenheit konnte es gar nicht zu mir bringen. Manchmal war es schon so schlimm, und mir übel und ich fühlte mich deprimiert, dass ich nach dem Lesen gute Laune Musik hören musste, um mich gedanklich von der Wut gegen das Buch und die Handlung abzulenken. Manche mögen jetzt ja sagen: oh, siehst du, dann hat die Autorin dich doch auf der Gefühlsebene erreicht, was etwas Gutes ist.“ – Aber Leute, nein! Das ist nichts Gutes, das ist traurig! Sehr schade drum. :/ Und daher werde ich bestimmt auch nicht weiterlesen oder generell kein Buch mehr von der Autorin anfassen.

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Der Titel und das Cover gefallen mir, aber es ist schon extrem auf ‚Game of Thrones‘ für Jugendliche gestylt, finde ich. Aber gut.

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Das hier war leider gar nicht mein Buch. Die Figuren waren platt und nervig. Nichts Interessantes passiert, die Handlung plätschert nur so dahin und wenn sich einmal was tut, dann will man das nicht lesen (Joseph-Liebesdraaama). Es gab nirgendwo eine Erklärung für diese ganze Geschwister-Killing-Sache (von dem immer nur geredet wird, aber nichts passiert) und auf mich hat es wie ein Jugend-Abklatsch gewirkt, im Versuch auf den „Game of Thrones“-Zug aufzuspringen. Für mich aber eindeutig nichts und kann ich leider auch nicht weiterempfehlen. Tut mir leid. :/

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1,5 of 5 points – (not my taste)

 

Liebste Grüße

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Kendare Blake:
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.
(Quelle: Random House)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Der Prinz der Elfen

German Cover

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English Cover

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‚Der Prinz der Elfen‘
von Holly Black

Das Buch hier kaufen

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Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen…
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe mir beim Cover und beim Titel eigentlich eine fantasievolle High Fantasy Idee in einer fremden Welt vorgestellt, voller Wunder und dieser zauberhaften wow-Effekte. Fantasy habe ich zwar bekommen, aber nur im geringen Masse und es spielte auch nur in der realen Welt, in einem Dorf, das an einem Wald liegt, in dem es eben Elfen gibt und die langjährigen Bewohner wissen darüber Bescheid. In diesem Wald gibt es auch einen gläsernen Sarg und darin liegt seit Generationen schlafend ein Elf, mit spitzen Ohren und unmenschlich schönem Antlitz. Wer jetzt gedacht hätte, es ging in dem Buch um den Elf oder viel um Elfen oder eine Romanze mit ihm, der täuscht sich leider.

Denn eigentlich dreht sich fast alles nur um Hazel. Ein rothaariges Mädchen, das einfach so mit Jungs rumknutscht und generell oft handelt ohne zu denken, vom Impuls getrieben. Es wird viel aus Rückblenden erzählt, um eben ihre Beziehung zu ihrem Bruder zu erklären, der zwar kein Zwilling ist, aber fast wie sie aussieht und beinahe gleich alt ist… Tja, daher geht es eigentlich hauptsächlich um die geschwisterliche Beziehung und ein wenig kommen nebenbei die Elfen vor, kurz zusammengefasst. Da ich aber kein Fan von langen Nacherzählungen aus der Vergangenheit über Rückblenden bin und auch nicht von Büchern ohne wirklicher Romane, die man nachempfinden kann, war es nicht meins.

Auch der Schreibstil war etwas speziell, der für einen High Fantasyroman besser gepasst und der mich auch nicht so sonderlich gestört hatte, wenn der Rest mit besserem Spannungsbogen gewesen wäre. Aber so war es leider echt zäh zu lesen und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen. Dazu eben noch meine wenige Sympathie für Hazel und eine andere Welt, als gedacht/ erhofft, ergibt leider das etwas niedrige Rating von 2,5 Punkten.

Ich habe es ja wirklich versucht, aber lange Zeit konnte mich das Buch nicht mitnehmen. Erst gegen Ende wurde das Tempo etwas angezogen und schenkte uns Leser zumindest ein wenig Spannung, als sich die Sache mit Jack oder den Elfen zugespitzt hat und Hazel nach einer Lösung suchen musste. Nun ja, so schwierig war diese jetzt auch wieder nicht, aber immerhin etwas. 😀 Das Ende war okay, aber nachdem mich der Rest mit Hazel und allem eher kalt gelassen hat, ging es mir auch mit dem Abschluss ähnlich. Es hat mich einfach nicht berührt. Manchmal ist das eben so.

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Das Cover ist ein wahrer Hingucker, transportiert aber meiner Meinung nach eine andere Erwartung an das Buch, das man dann zum Lesen bekommt.

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Ich habe mich total auf das Buch gefreut, wollte in fremde Welten und zauberhafte High Fantasy entführt werden, und habe daher einfach etwas ganz Anderes erwartet, als ich im Endeffekt bekommen habe. Der Schreibstil und die Hauptfigur Hazel haben leider auch nicht geholfen, mich mit dem Buch anzufreunden. Wenn man ein richtiges High Fantasybuch möchte, sollte die Finger davonlassen. Wer jedoch eine jugendlichere Geschichte in der realen Welt lesen möchte, in der die Feen eine kleine Rolle spielen und es viel um die geschwisterliche Beziehung geht, ist hier genau richtig.

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2,5 of 5 points – (it was okay)

 

Liebste Grüße

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Holly Black:
Holly Black is the author of bestselling contemporary fantasy books for kids and teens. Some of her titles include The Spiderwick Chronicles (with Tony DiTerlizzi), The Modern Faerie Tale series, the Curse Workers series, Doll Bones, The Coldest Girl in Coldtown, the Magisterium series (with Cassandra Clare), The Darkest Part of the Forest, and her new series which begins with The Cruel Prince in January 2018.
She has been a a finalist for an Eisner Award, and the recipient of the Andre Norton Award, the Mythopoeic Award and a Newbery Honor. She currently lives in New England with her husband and son in a house with a secret door. 

Visit her Website »»

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Spinnengift #7

German Cover

English Cover

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‚Spinnengift‘
von Jennifer Estep

Elemental Assassin # 7

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Es scheint ausnahmsweise einmal alles perfekt in Gins turbulentem Leben: Ihre Erzfeindin Mab ist tot, sie hat endlich eine gute Beziehung zu ihrer Schwester und ist rundum glücklich mit ihrem Lover Owen. Doch dann taucht Salina Dubois in der Stadt auf – Owens Exfreundin, die grausame Rache üben will und alles daran setzt, zurückzuerobern, was einst ihr gehörte. Die Südstaatenschönheit entpuppt sich als gefährliche Gegnerin, die nicht nur über mächtige Wasserelementarmagie verfügt, sondern auch ein undurchsichtiges Spiel spielt. Doch sie hat ihre Rechnung ohne Gin Blanco gemacht. Die macht sich natürlich sofort daran, Salinas Geheimins zu lüften – koste es, was es wolle.  (Source: Goodreads.com)

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Wie lange habe ich diesem Buch entgegengefiebert, habe mich darauf gefreut endlich wieder eine Portion Gin und Owen zu bekommen, besonders nach dem letzten Band, als Donovan wiederauftauchen musste?! Daher ja, ich hätte gedacht, zwischen Gin und Owen wäre nun alles geklärt und jetzt kommen einfach mal die Bösen zum Zug, die Gin wie immer umbringen muss, um weiterhin den vermeintlichen Frieden in der Stadt zu bewahren.

Aber nichts da! Gleich nach der ersten Eröffnungsszene, die ich übrigens schon genial fand und meine Freude noch weiter gesteigert hat, kam der Super-Gau. Und zwar in Form einer umwerfenden, künstlich gestylten, blonden Super Whooper Barby, die allen den Kopf verdreht, bis auf Gin. Selbst Owen steht sabbernd der Mund offen, was leider nicht nur daran liegt, dass er diese Frau namens Salina kennt und einmal mit ihr zusammen war, sondern auch, weil sich ganz aktuelle Gefühle in ihn für Salina regen. Und was macht Gin bei der ganzen Sache: Nichts dazu sagen, um ihn nicht zu bedrängen, aber in seinem Rücken Salinas gesamten Leichen aus dem Keller holen. Ist ja auch nicht so schlimm, wenn der eigene Freund seine Ex anschmachtet, nur kleine eifersüchtige Stiche gibt es da, die Gin gekonnt hinunterschluckt und wie immer NICHT mit Owen redet. Nein, besser man hat Sex mit ihm. Vielleicht vergisst er ja dann seine Ex – reden ist sowieso überbewertet, nicht wahr Gin!?? *Sarkasmus aus*

Tja, wie ihr seht war diese ganze Sache nicht nach meinem Geschmack, ich habe regelrecht gelitten beim Lesen und das Unglück kommen sehen, dass dann auch genau so passiert ist. *schade*

Aber kommen wir lieber zu den Dingen, die mir gefallen haben: Wie gesagt, ich fand die Anfangsszene toll und originell. Auch mochte ich den neuen Charakter und Bekannten von Owen und Eva und wie Gin ihn (besser) kennengelernt hat. Hier hat mich seine Story mit Eva fast mehr interessiert, als das Drama rund um Gin/ Owen/ Salina – warum?
Hier kommen wir auch schon zu den Punkten, die ich nicht mochte. WEIL alles in diesem Buch furchtbar vorhersehbar war! Ehrlich, ich habe immer schon vorher gewusst was passiert, wobei nur 1-2 x Sachen etwas anders waren, als ich es mir gedacht hatte. Aber das meiste war wie gesagt viel zu vorhersehbar und daher einfach langweilig. Besonders, weil man als Leser das Unglück in der GIN/ Owen/ Salina – Sache schon meilenweit vorher sehen konnte, aber Gin läuft kopflos munter drauf los, nur um hin und wieder in Mitleidstour zu verfallen und in sich hinein zu jammern. Denn reden, nein, reden tut sie ja mit niemanden über ihre Gefühle. Ich dachte wirklich über dieses kindische Stadium wäre Gin nach 6/ 7 langen Büchern hinaus, aber da habe ich mich wohl getäuscht. :/

Daher konnten in diesem Buch bis auf Finn niemand von den Charakteren bei mir punkten, eher im Gegenteil. Gin hat sich in ihrem Wesen kaum weiterentwickelt, nein, ihr verhalten ist sogar fast wieder so wie bei den ersten zwei Teilen, obwohl sie doch längst Vertrauen fassen sollte in sich und in die Menschen in ihrem Leben. Irgendwann wird ihre Mitleidsmasche nämlich ermüdend.

Und Owen – oh Gott, was soll ich zu Owen sagen?? Außer du blinder, naiver, doch nicht so intelligenter Arsch! AAh, ich bin immer noch fassungslos, in welche Richtung die Autorin Owen hat entwickeln lassen. Ernsthaft – wie kann man so etwas den eigenen Figuren antun? Owen war nach Donovan so eine tolle, starke, unbeirrbare und intelligente Figur, die Gin geliebt hat mir ihren maroden Macken – einfach ihr Gesamtpaket. Und dann kommt so eine Ex daher und alles wird plötzlich in Frage gestellt? Nein, noch schlimmer: Owen hat damals und erkennt heute nicht, wer Salina wirklich ist und lässt sich in ihr gekünsteltes Lügennetz verfangen? Da frage ich mich echt, wie wankelmütig bzw. wie wenig Intelligenz er besitzt, denn soooo naiv kann man nur sein, wenn man wie gesagt, geistig nicht ganz auf der Höhe ist…
Zu dem Ende des Buches und seinem Verhalten danach brauche ich eigentlich gar nichts mehr sagen. Für mich ist Owen gestorben und am liebsten hätte ich, die beiden kämen NIE wieder zusammen und Gin findet jemanden, der mehr von allem besitzt – mehr Intelligenz, mehr aktives Handeln, mehr Rückrat usw. Da helfen ihm seine Muckis und violetten Augen auch nichts mehr. Zumindest bei mir. Für mich war es das und ich werde wohl vermutlich nicht mehr weiter in der Reihe lesen, die meiner Meinung nach sowieso nach Mabs Abtreten hätte beendet werden sollen.

Und jetzt, nach dem Schreiben meiner Rezi, muss ich die Bewertung noch etwas abstufen, da ich selbst gemerkt habe, wie sehr mich dieser Teil noch immer aufregt. Daher doch nur 2 Punkte. *sfz*

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Mir gefallen den dunklen Covers von Teil 1-5 um einiges besser. Finde das weiß passt weder zur Story, noch zu Gin.

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Dieses Buch hat mich einige Nerven gekostet und für mich einiges an den Charakteren zerstört. Eigentlich fand ich diese Reihe bisher toll, sehr actionreich, spannend und witzig romantisch. Aber das sucht man in diesem Teil vergeblich und für mich endet spätestens hier die gemeinsame Reise mit Gin.  Obwohl ich die Reihe insgesamt empfehlen kann, würde ich es nach Band 5 sein lassen und die Reihe ebenfalls damit beenden, sonst zerstört man sich diese, wie es bei mir leider der Falle war. *wirklich schade*

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2 of 5 points – (Read at own risk!)

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Liebste Grüße


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# 1: Jennifer Estep – Spinnenkuss
# 2: Jennifer Estep – Spinnentanz
# 3: Jennifer Estep – Spinnenjagd
# 4: Jennifer Estep – Spinnenfieber
# 5: Jennifer Estep – Spinnenbeute
# 6: Jennifer Estep – Spinnenfeuer
# 7: Jennifer Estep – Spinnengift
# 8: Jennifer Estep – Deadly Sting
# 9: Jennifer Estep – Heart of Venom
#10: Jennifer Estep – The Spider
#11: Jennifer Estep – Poison Promise
#12: Jennifer Estep – Black Widow
#13: Jennifer Estep – Spider’s Trap
#14: Jennifer Estep – Bitter Bite

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(© goodreads)

Jennifer Estep:
She is a New York Times bestselling author, prowling the streets of her imagination in search of her next fantasy idea.
Jennifer writes the Elemental Assassin adult urban fantasy series for Pocket. Books in the series are SPIDER’S BITE, WEB OF LIES, VENOM, TANGLED THREADS, SPIDER’S REVENGE, and BY A THREAD. (Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Piper

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[Rezension] Chasing Home – Mit dir allein

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„Chasing Home – Mit dir allein“

von

Abbi W. Reed

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Als Lincoln Hall erfährt, dass sein Vater, den er seit zwanzig Jahren nicht gesehen hat, gestorben ist, überlegt er nicht lange, sondern packt seine Sachen und fährt los. Mitten in der Nacht erreicht er die Farm seines Vaters und staunt nicht schlecht, als ein attraktiver Unbekannter ihn wenig herzlich begrüßt. Chase ist ruppig, übellaunig und verdammt sexy – und sein Stiefbruder …  (Source: Goodreads.com)

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Ich habe bereits ein paar Gay Romance Bücher gelesen und bisher haben sie mir immer sehr gut gefallen. Daher habe ich mich auch schon auf dieses Werk gefreut. Gleich zu Beginn erfährt unser Hauptcharakter Lincoln, dass sein Vater gestorben ist, den er seit er sieben Jahre alt war nicht mehr gestern hat. Nach einigem Hin und Her entschließt er sich doch zur Beerdigung zu fahren, obwohl er selbst nicht weiß warum. Ihn bindet nichts an diesen Mann, der ihn gezeugt hat.
Jedoch muss er bei seiner Ankunft feststellen, dass so einiges nicht richtig war, was er über seinen Vater und dessen Leben Gedacht hat. Auch war er überrascht, nicht nur eine neue Frau seines verstorbenen Vaters zu treffen, sondern auch einen Stiefsohn, bei dessen Anblick er so gar keine brüderlichen Gefühle, sondern ganz andere bekommt. ^^

Und hier haben wir dann auch schon unser Pärchen: Linc und Chase. Wobei Chase ihm zuerst immer nur feindselig gegenübergestanden und Linc angegiftet hat. Nur zögerliche zeigt Chase auch andere Seiten und es kommt, was kommen muss. Sie landen gemeinsam in der Kiste.

Vieles im Buch war vorhersehbar, aber das in solchen Contemporary Romance Büchern ja immer so und stört mich auch nicht wirklich, da es ja nicht um Handlungsspannung geht, sondern um die Gefühle. Teilweise konnte ich schon mit den Figuren mitfühlen aber ich muss zugeben, dass sie doch sehr stereotypisch gezeichnet waren. Zuerst war Linc einer, der keine Bindung eingehen will und nur einmal Sex mit Chase verändert seine gesamte Einstellung und sein Denken. Danach war er für mich zu weich, zu anhänglich und redete viel zu schnell von den großen Gefühlen, obwohl Chase ihm außer bei den zwischenzeitlichen Spielereien die nackte Schulter zeigt. Daher hat Lincoln eher den Part der typischen Frau übernommen, die einen Bad Boy zähmen möchte.

Denn genau so gibt sich Chase – als ziemliches Arschloch, das wiederum die Finger nicht bei sich behalten kann. Ehrliche Gespräche sucht man auf seiner Seite vergeblich bzw. generell. Was ich schade fand. Es war der Fokus viel zu sehr auf die körperliche Anziehung beschränkt, der Rest der Figurengestaltung blieb ein wenig auf der Strecke, weshalb ich auch nicht so wirklich mitfühlen konnte mit den beiden.

Der Schreibstil war gut und schnell zu lesen, allgemein angenehm geschrieben. Auch war die Grundidee richtig gut, aber leider hat die Umsetzung nicht ganz für mich gepasst. Auch wenn das Ende wieder überzeugen konnte und ganz nach meinem Geschmack war. Zwar hat es nicht für mehr Punkte gereicht, aber ich werde die Autorin sicherlich im Auge behalten.

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Finde ich sehr ansprechend und die beiden Hauptfiguren auch sehr gut getroffen.

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Ein nettes Gay Contemporary Romance Buch für kurzweilige Stunden aufgrund des angenehmem Schreibstils und der Kürze.  Die Handlung war okay, auch wenn mich die Figuren leider nicht vollends erreichen konnten.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

 

Abbi W. Reed:
Abbi W. Reed ist das Pseudonym einer jungen, österreichischen Autorin. Seitdem die ersten Harry Potter Fanfictions durch das Netz gegeistert sind, ist sie begeisterte Gay Romance Leserin. Inzwischen schreibt sie selbst in dem Genre und ist nicht davon abzubringen, wieder damit aufzuhören. Zu ihren Hobbys zählen Zeichnen und Gestalten, ihren Kindle mit nicht jugendfreien Inhalten beladen und mit Freunden durch Einkaufszentren spazieren. Sie mag große Katzen, Tee, Rockmusik und bunten Nagellack.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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Pan Tau Books

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