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[Rezension] Angelfall: Am Ende der Welt #3

Angelfall

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‚Angelfall: Am Ende der Welt‘
von Susan Ee

Angelfall # 3

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Penryn und Raffe, die Rebellin und der gefallene Engel, sind auf der Flucht vor dem Zorn der Engel. Und sie wissen: Sie müssen einen Arzt zu finden, der Raffe zu seinen Schwingen verhilft und Penryns kleine Schwester vom Fluch der Engel befreit, bevor die letzte Schlacht ansteht. Gelingt ihnen das nicht, sind sie alle verloren. Als Raffe von seiner Vergangenheit eingeholt wird, steht Penryn vor einer schrecklichen Entscheidung: Vertraut sie dem Engel, den sie liebt? Oder muss sie auch gegen ihn kämpfen, um die Menschheit zu retten?
(Source: Goodreads.com)

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Sehnsüchtig habe ich auf den letzten Band gewartet und endlich durfte ich ihn lesen. Da ich die beiden ersten Teile richtig klasse fand, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Vielleicht liegt es auch daran, dass es nicht ganz überzeugen konnte bzw. es teilweise anders war als erwartet.

Der Beginn der Geschichte setzt genau am Ende von Teil zwei an und es geht auch rasch so weiter, wie wir es bisher gewohnt waren. Post-Apokalyptisch mit zerstörter Welt, in der die Engel herrschen und die Menschen wir Kakerlaken behandeln sowie andere monströse Wesen ihr Unheil treiben. Dennoch bleiben Penryn und der Erzengel Raphael ein Gespann, auch wenn sie nicht zusammen sein dürfen. Doch der eine braucht noch immer den anderen und somit bestehen sie einige Hindernisse gemeinsam. Daher war die erste Hälfte gewohnt spannend und wieder richtig gut geschrieben. Mit passendem harten, knappen Schreibstil, der perfekt zur brutalen neuen Welt passt.
Dann jedoch ab der Hälfte fing diese Sache mit der Abyssus an und hier habe ich das Ganze mit den Erinnerungen und den Sprung hinein nicht wirklich verstanden. Bzw. war es zum Vergleich zu den anderen Sachen einfach zu unglaublich und abgedreht. Wie fandet ihr diesen Aspekt? Das einzig gute daran war, dass man Belil anders kennengelernt hat, was sehr interessant zu lesen war. Da hatte man danach doch richtig Mitleid mit ihm. Ansonsten gefielen mir diese Szenen weniger gut.

Was ich neben dieser Sache auch nicht so sehr mochte, waren die Wiederholungen vom Handlungsaufbau. Pen und Raphael sind zusammen, gemeinsam beim Widerstand  (schon wieder), trennen sich, Pen taucht bei den Engeln mittendrin auf, Raphael rettet sie und dann geht es ebenfalls ähnlich weiter. Noch dazu fehlt mir hier ein wenig die harte Pen, die nicht so teeniemäßig Raphael hinterher schmachtet, wie es hier immer wieder der Fall ist. Da hätte von seiner Seite auch mehr kommen können. Generell hätte es mehr sexy Szenen zwischen den beiden geben können, dafür dass wir schon drei Teile lang darauf warten. Aber leider nix. :/ *schade*

Das Ende kam mir dann auch zu schnell und ich fand es furchtbar schade, dass einige Fragen einfach offen blieben und nicht geklärt wurden. Woher kamen die Engel? Was wollten sie nun wirklich auf der Erde oder von den Menschen? Und einige mehr.
Daher leider nur vier Punkte für den Abschluss, obwohl ich eigentlich ein Fan der Reihe war/ bin. Dennoch hätte ich mir für den Schluss ein wenig mehr erwartet. Schade, aber dennoch okay.

 

Erneut ein tolles Cover mit passender Szenerie und einem gebrochenen, aber sexy Raphael. 😉

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Ein trotz einiger Kritikpunkte würdiger Abschluss, der ein paar Fragen offen ließ, aber nichtsdestotrotz gut zu unterhalten wusste. Ich mochte die Reihe gerne und kann sie Jugendbuch-Fans, die es brutaler wollen und sich auch mal ekeln, gerne weiter empfehlen. Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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#1: Susan Ee – Nacht ohne Morgen
#2: Susan Ee – Tage der Dunkelheit
#3: Susan Ee – Am Ende der Welt

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(© Goodreads)

Susan Ee:
She has eaten mezze in the old city of Jerusalem, surfed the warm waters of Costa Rica, and played her short film at a major festival. She has a life-long love of science fiction, fantasy and horror, especially if there’s a touch of romance. She used to be a lawyer but loves being a writer because it allows her souped-up imagination to bust out and go feral.
(Source: http://www.susanee.com/)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Snapshot] Tödliche Verlockung/ Die Enklave

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Tödliche Verlockung‘
von Larissa Ione

Demonica # 5

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Der fünfte Teil handelt über Lores Schwester Sin, die nun Anführerin eine Assassinen-Gilde ist und Aufträge an ihre Assassine verteilt. Nach außen hin gibt sie sich hart und abweisend, nur weil sie es nicht besser weiß bzw. gar nicht anders kann, da sie sich durch alles, was sie bisher erleben musste, eine meterdicke Mauer um sich aufgebaut hat. Sogar ihr Bruder Lore kennt sie nicht so gut, wie er denkt, und schon gar nicht ihre neuen Halbbrüder Eidolon, Shade oder Wraith, da sie diese nicht an sich heranlässt, so wie niemanden.
Außer den sexy Sanitäter Conall im UG und gleichzeitig Dhampir, mit dem sie einige Male zusammen ist. Gemeinsam müssen sie nämlich eine Lösung für die Seuche finden, die Sin losgelöst hat und immer mehr Werwölfe befählt. Dabei erleben sie so einige riskante Situationen, die sie zusammenschweißen und Con, der einige Vorurteile gegenüber Sin hatte, sieht dabei auch ihre verletzliche und gute Seite, die sie nie jemanden zeigt… Und er zwingt sie sogar, sich selbst anders zu sehen und ihre Gefühle zuzulassen, was für Sin gar nicht so leicht ist. Und wie gesagt, nebenbei müssen sie auch einen bösen Typen in den Reihen der Werwölfe schnappen, sich vor den Assassinen verstecken, die Sin tot sehen wollen und ein Heilmittel gegen die Seuche finden.
Also alles zusammen ziemlich viel und actionreich und sicherlich auch einer der besten Teile in der Reihe. Bis auf die Übertreibungen und das ‚too much‘ in so manchen Belangen, war es wirklich ein gutes Buch mit viel und großem Unterhaltungswert. 😀

 

‚Die Enklave‘ von Ann Aguirre

Razorland # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe eigentlich ziemlich erwartungslos mit dem Buch begonnen und wie immer, war das gut für mich, da ich doch positiv überrascht war und sehr schnell in die Handlung reingekommen bin. Es wird eine neue, brutale Welt geschildert, die sich nach dem Zusammenbruch der Welt, wie wir sie kennen, düster wieder zusammengesetzt hat. Zwei ist ein Mädchen, dass in einer Enklave unter der Erde lebt, da erzählt wird, dass man an der Oberfläche nicht überleben kann. Doch einige Umstände geschehen und schließlich nimmt alles seinen Lauf, wie man es von Anfang an erwartet, woraufhin Zwei doch genau diese gefährliche Oberfläche aufsucht. Dabei ist sie jedoch nicht alleine, hat einen Verbündeten namens Bleich und trifft auch noch auf weitere Menschen. Die einen Freund, die anderen Feind und bei einigen ist es auf den ersten Blick nicht ganz sicher, verändert sich und wird zu etwas anderem.

Mir hat die Geschichte und die Heldin und diese apokalyptische Welt gut gefallen, auch wenn sie dunkel und düster war. Außerdem war es schnell zu lesen und man konnte rasch eine Verbindung mit Zwei eingehen, auch wenn sie nach außen hin so hart wirkt. Aber im Inneren hat sie einen weichen Kern und genau solche Charas mag ich ja. Ebenso wie Bleich – wo wir auch bei meiner Kritik wären: Ich bin zu Beginn des Buches einfach nicht mit den Namen klar gekommen! 😀 Die waren doch alle sehr gewöhnungsbedürftig. Aber es wird auch erklärt und hat seinen Grund, warum sie in der Enklave nach Dingen benannt werden.

Mir hat auch der weitere Verlauf und die Suche/ ihr Weg nach Norden gefallen, wohingegen ich es etwas blöd fand, wie sich dieses Liebesdreieck, das eigentlich keines war, entwickelt hat. Ich weiß nicht, warum das immer sein muss und die Figuren in so langer Zeit nicht miteinander reden? Das hat mich genervt und ich fürchte daher jetzt schon etwas den zweiten Teil, da genau diese Konstellation auch im Mittel-Band noch eine Rolle spielen wird. Daher hat mir der erste Band zwar gut gefallen, aber ich werde ein wenig Zeit bis zum nächsten vergehen lassen. 🙂

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Liebste Grüße, Eure

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[Rezension] Memento: Der Neubeginn

German Cover

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.‚Memento: Der Neubeginn‘

von Julianna Baggott

Mement/ Pure # 3

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Neun Jahre sind vergangen, seit die Bomben die Erde zerstörten. Im geschützten Kapitol führen die Reinen ein elitäres Leben, während außerhalb die Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Partridge kehrt ins Kapitol zurück und übernimmt den Platz seines Vaters, um eine innere Rebellion zu organisieren. Außerhalb kommen sich Pressia und Bradwell immer näher. Sie wollen die Unterdrückung der Reinen ein für allemal zu stoppen, doch dafür sind sie auf Partridge angewiesen. Können Sie ihrem Freund noch vertrauen, oder wird ein neuer Krieg ausbrechen?
(Source: Goodreads.com)

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Nach längerer Zeit bin ich nun am Ende der Reise/ Reihe angekommen und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen, der zweite war etwas schwächer, aber den dritten fand ich insgesamt leider am schwächsten. Ich bin hier vielleicht eigen, denn anderen hat gerade dieses Ende der Serie total gut gefallen, weil es echt und brutal real und eben nicht hundertprozentig gut ausgeht, wie man es sich wünscht – aber hey Leute, ehrlich?? – ich habe schon genug harte Realität in meinem echten Leben und gerade darum liest man ja auch, oder nicht? Um einmal raus zu kommen, was Schönes zu lesen, Hoffnung zu bekommen, sich zu verlieben und um ein Happy End zu bekommen! Ich weiß, dass das Leben hart sein und es auch tragisch enden kann, aber muss ich das dann in meiner Freizeit, zum Spaß auch noch in Büchern lesen? Ich mag mit dieser Meinung alleine dastehen, aber es ist nun einmal so und daher hat mir dieser Teil auch nur begrenzt gefallen. Leider. 😦

Auch die Charaktere konnten mich hier nicht mehr so mit sich mitnehmen, wie noch in den vorherigen Teilen. Pressia zeigte sich besonders am Anfang wieder sehr schüchtern und zerbrechlich und hat ihre Zeit gebraucht, um wieder stark und kämpferisch wie in den Vorgängern zu werden, auch wenn sie nicht mehr so ganz die Alte ist.
Dasselbe ist mit Partridge passiert, der wirklich viel mitgemacht hat, immer das Gute wollte, aber das nicht durchführen konnte, weil ihm ständig etwas anderes in den Weg gelegt wurde. Er hat mir deswegen gleichzeitig am meisten leidgetan und ich habe ihn gleichzeitg auch immer weniger gemocht, wegen den Dingen, die er nicht getan hat: aus Angst, Schwäche, Erpressung usw. Er hat sich selbst verloren und damit auch mich als Leser, was ich sehr schade fand.
Genauso ähnlich erging es mir mit Bradwell, den ich in Teil eins und zwei toll fand, aber hier seine gemeine Seite gezeigt hat. Da konnten auch seine Taten und Dialoge am Ende nichts mehr ausrichten.
Tja, alles in allem war es charaktertechnisch leider ein Desaster für mich und nur El Capitan konnte mich als einziger so richtig überzeugen und positiv stimmen, obwohl ich ihn im ersten Teil am wenigsten mochte. Aber er hat die beste und auch stärkste Wandlung durchgemacht. Von einem bösen, mordenden Soldaten, zu einen fürsorglichen, ehrlichen, loyalen Kämpfer für die Freiheit entwickelt, der auch sensibel war und Gefühle zeigen konnte, obwohl er ein schlimmes Los gezogen hat.

Dennoch war die Handlung aber generell spannend und hat sich auch schnell gelesen, bis auf ein oder zwei längere Passagen in der Mitte. Wie immer präsentiert uns Baggott hier eine unglaublich düstere, brutale, traurige Welt, die aber trotzdem noch ihre schönen Lichtblicke zeigen kann, wenn man auf die richtigen Dinge achtet.

Das Ende war wieder so ein Punkt, das mich hin und her gerissen hat, da es nur bedingt ein Happy End war, bzw. doch ein sehr offenes Ende genommen hat, bei dem man die Charaktere einfach zu früh verlassen musste, ohne zu wissen, was mit ihnen passiert. Was mit Bradwell war, weiß man, und bei Partridge kann man es sich denken, aber die anderen stehen nun vor einer neuen Welt und man weiß nicht, was sie nun daraus machen. Ich hätte mir hier gerne ein bisschen einen längeren und positiveren Ausgang gewünscht, daher auch meine ‚Aufreger‘ im ersten Absatz. 😉

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Das Cover passt wie die Vorgänger gut zur Handlung und fängt auch perfekt die Stimmung ein. Schön gemacht.

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Andere mögen den letzten Teil von Baggott grandios finden und die Realistik darin lieben, aber ich bin leider enttäuscht davon. Nach den ganzen Strapazen, der Trauer und Wut und den schlimmen Dingen die passiert sind, hätte ich gerne den meisten Figuren darin ein Happy End gewünscht, einen positiven Ausgang, der sie für alles entschädigt. Dass es nun doch anders gekommen ist und es mir viel zu früh vorbei war, hat mich traurig gemacht und mich in der Luft hängen gelassen. Es fühlt sich unfertig an und daher fällt mir der Abschied schwer und ich muss den Teil schlechter bewerten, als ich wirklich will – aber ein derart offenes Ende zu belassen, so viele Fragen unbeendet im Raum stehen zu lassen? Damit bin ich leider überhaupt nicht glücklich.

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3 of 5 points – (I liked it)

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(© Baggott)

Partridge: „Ich will nicht, dass das hier blutig endet.“
Beckley:
„Sie dachten, Sie können so eine Rede halten, ohne dass es blutig wird?“
„Ich will Frieden, Beckley. Das ist mein Ziel. Frieden im Kapitol und in der Außenwelt.“
„Frieden wird meist durch Blutvergießen erkauft“, erwidert Beckley.

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Pressia:
Sie hat sich für ihre Wahrheit entschieden – für diese Welt in ihrer bizarren Schönheit und schönen Bizarrerie.
„Und jetzt?“, flüsterte El Capitán.
„Und jetzt?“, wiederholt Helmud.
„Kein Blutvergießen mehr“, sagt Pressia.

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# 1: Julianna Baggott – Memento: Die Überlebenden »»
# 2: Julianna Baggott – Memento: Die Feuerblume »»
# 3: Julianna Baggott – Memento: Der Neubeginn »»
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(© goodreads)

Julianna Baggott:
She’s the author of the National Bestseller Girl Talk, The Madam, and The Provence Cure for the Brokenhearted, for adult readers; and The Anybodies Trilogy and The Prince of Fenway Park for younger readers; as well as three collections of poetry, including Lizzie Borden in Love.
Her work has appeared in The New York Times, Washington Post, Boston Globe, Best American Poetry, Best Creative Nonfiction, NPR’s Talk of the Nation, All Things Considered, and Here & Now. For two years, her alter-ego, N. E. Bode was a recurring personality on XM Radio. Her work has been a People Magazine pick alongside David Sedaris and Bill Clinton, a Washington Post Book of the Week, a Girl’s Life Top Ten, a Booksense selection, and a Starbucks Bookish Reading Club pick. (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Memento: Die Feuerblume

German Cover

English Cover

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.‚Memento: Die Feuerblume‘

von Julianna Baggott

Mement/ Pure #2

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Eine düstere Welt ist es, in der die 16-jährige Pressia lebt. Vor Jahren wurde die Zivilisation von Bomben zerstört, die Luft ist voller Asche und Gefahren lauern in jedem Winkel. Die Überlebenden sind entstellt. Nur die Reinen, die im Schutz des Kapitols die Katastrophe überstanden haben, sind unversehrt. Nachdem Pressia und Bradwell das Militärregime besiegt haben, wollen sie nun eine eigene Armee aufbauen, um das Kapitol zu stürzen. Und sie müssen das Geheimnis um ein Serum lüften, das möglicherweise alle retten kann.
(Source: Goodreads.com)

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Wieder einmal entführt uns Baggott in eine düsterte, zerstörte Welt – neun Jahre, nachdem die Bomben hochgegangen sind und die Erde, außerhalb der Kuppel zerstört wurde. Doch es gibt Überlebende, und diese Kämpfen für ihr Überleben und das der anderen.

Wir begleiten hier bei verschiedenen Sichtweisen einmal Pressia, die mit Bradwell und El Capitan auf der Suche nach der Formel und somit auf einem Weg sind, um Verschmelzungen zu heilen, bzw. um diese vor Partridges Vater zu verstecken.
Auf der anderen Seite verfolgen wir Partridge, der so einiges erleben, vergessen, neu entdecken und kämpfen muss. Seine Teile mochte ich nicht so sehr, da es mich manchmal aufgeregt hat, was mit ihm passiert ist.
Dann wird auch noch ein Teil von Lydia erzählt, die mit den Müttern umherzieht und zu einer Kämpferin ausgebildet wird, aber auch hier gibt es Verstrickungen und Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat.
Und abschließend erzählt auch noch El Capitan aus seiner Sicht und man lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen. Im ersten Teil war er noch der schonungslose, brutale Anführer, der zum Training verkrüppelte Kinder abgeschossen hat. Doch nun will er die Kugeln einstecken, um andere zu retten und riskiert dabei Kopf und Kragen, sowie das Leben von Helmud. Außerdem sehen wir nicht nur seine harte, kämpferische Seite, sondern auch seine Weiche, und zum ersten Mal ist er auch verliebt.

Ich weiß nicht, was ich von der romantischen Entwicklung in diesem Teil zwischen den Pärchen halten soll. Teilweise haben wir bekommen was wir wollten, andererseits war es dann doch etwas unbefriedigend, besonders das Ende. Jetzt habe ich besonders Angst vor dem Ende der Trilogie. Irgendwie habe ich so eine Ahnung, dass Baggott nicht der Typ für Happy Ends ist und ich fürchte, dass sich einige für das große Ganze opfern müssen oder sich so stark verändern, dass es kein – zumindest kein romantisches – Happy End geben wird. 😦

Aber auch wenn die Romanze nicht so für mich passt, war der Rest wirklich spannend und konnte mich mitreißen, auch obwohl Baggott alles sehr erdrückend düster beschreibt und einem oft die Luft zum Atmen stiehlt. Manchmal musste man schlucken, wenn eine Gräueltat schlimmer war als die vorherige, oder eine Erinnerung traurige, als die letzte. Aber genau das ist auch der Charme des Buches und hier kann man wirklich von einer richtigen Post-Apokalypse sprechen, mit all den dunklen Farben und grausamen Aspekten.
Die Wendungen waren zusätzlich auch nicht vorhersehbar und Baggott hat ein paar Dinge eingebaut, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe und die Spannung weiter voran trieb.
Hinzu kommt, dass es mir gefallen hat, dass sich nicht nur viel in der Handlung getan hat, sondern, dass auch die Charaktere mit ihren Aufgaben gewachsen sind. Hier hervor zu heben sind vor allem Pressia, Lydia oder El Capitan. Diese drei haben sich doch sehr, zum Verlgeich zum Anfang des ersten Buches, verändert, verbessert und gehen nun gestärkt in das dritte Band. Was mir hier besonders gut gefallen hat, war, dass immer wieder in kleinen Aspekten immer noch die Schönheit im Leben, in kleinen Dingen gezeigt wird. Das Glück, Liebe, Schönheit überall möglich ist, unter allen Umständen, wenn man danach sucht und nicht wegblickt – ein schöner Gedanke, finde ich.

Mit dem Ende kann ich so halbwegs leben, auch wenn in dieser Welt noch immer alles aus den Fugen ist. Aber ich bin richtig gespannt, wie das Finale aussehen wird und welche Endlösung uns die Autorin präsentieren wird. Und ja, meine Hoffnung auf ein halbwegs gutes Happy End bleibt bestehen… was für einen Sinn würde es auch anders machen, oder? 😉

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DAS Cover ist für mich erneut ein absolutes Highlight und gefällt mir richtig gut. Schöne Optik und für den Inhalt auch die perfekte Stimmung auf dem Bild.

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Erneut ein erdrückender, trostloser, grausamer Teil, der Schreckliches, Trauriges miteinander vermischt und einem den Atem nimmt. Dennoch kämpfen die Protagonisten weiter für eine bessere Welt und mit ihnen bangen auch die Leser – jede einzelne Seite. Die Hoffnung stirbt zuletzt und auch ich gehe mit Hoffnung in den letzten Teil, sobald ich es ihn in die Finger bekomme. ^^

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Baggott)

Lydia: Mitten im Satz verstummt sie – Partridges Augen wandern über ihr Gesicht.
»Was ist?«, fragt sie.
»Mein Gott, wie lang werden wir hier denn festsitzen? Ich halte das nicht aus – nicht wenn du auch hier bist.«
Seine Worte tun weh. »Was soll das heißen?«
»Dass ich dir so nah bin«, flüstert er, »und dich nicht küssen darf …«
Als Lydas Magen einen Salto hinlegt, verbirgt sie das Gesicht hinter den Händen. »Mir geht es genauso.«

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Pressia: Da hört sie seine Stimme: »Was sind denn das für Annäherungsversuche?«
Sie schnellt hoch und krabbelt vom Bett. »Bradwell!«
Er betrachtet sie mit klarem Blick. »Du weißt doch, wie geschwächt ich bin.« Ein Lächeln. »Und dann nutzt du die Situation schamlos aus!«
»Mir war kalt!« Pressia schlingt die Arme um den Oberkörper. »Das ist alles.«
»Ach wirklich?« Seine Augen leuchten.
»Du bist wach. Du bist richtig wach!« Er nickt. »Ja, so ziemlich.«
»Bin ich froh, dass du wieder da bist.« Sie ist wirklich froh. Ihr ist ganz schwindlig vor Freude. »Du bist wieder da!«
»Ich war nie weg.«
»Du hast mich gerettet«, sagt sie, »da draußen.«
»Und du hast mich hier drinnen gerettet.«

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Pressia: »Was wolltest du mir sagen, als wir da draußen von den Dusts eingekreist wurden?«
»Dass … dass ich falle, wenn du in der Nähe bist … dass ich falle und zerspringe …«
Wieder küsst er sie, kleine, flüchtige Küsse auf den Mund, das Kinn, den Hals entlang.
»Als wir uns zum ersten Mal gesehen haben, dachte ich, wie wären füreinander geschaffen«, flüstert er. »Obwohl wir uns so viel gestritten haben, obwohl du mir oft wie mein Gegenteil vorgekommen bist. Aber jetzt …«
»Was?«
»Jetzt habe ich das Gefühl, dass wir nicht füreinander geschaffen sind, sondern dass wir uns gegenseitig erschaffen, dass wir uns gegenseitig zu den Menschen machen, die wir sein sollten. Verstehst du das?«
Sie hat es schon verstanden. Und sie spürt, dass sie noch nie so etwas Wahres gehört hat.
»Ja«, sagt sie und küsst ihn. »Ja.«

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# 1: Julianna Baggott – Memento: Die Überlebenden »»
# 2: Julianna Baggott – Memento: Die Feuerblume »»
# 3: Julianna Baggott – Memento: Der Neubeginn »»
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(© goodreads)

Julianna Baggott:
She’s the author of the National Bestseller Girl Talk, The Madam, and The Provence Cure for the Brokenhearted, for adult readers; and The Anybodies Trilogy and The Prince of Fenway Park for younger readers; as well as three collections of poetry, including Lizzie Borden in Love.
Her work has appeared in The New York Times, Washington Post, Boston Globe, Best American Poetry, Best Creative Nonfiction, NPR’s Talk of the Nation, All Things Considered, and Here & Now. For two years, her alter-ego, N. E. Bode was a recurring personality on XM Radio. Her work has been a People Magazine pick alongside David Sedaris and Bill Clinton, a Washington Post Book of the Week, a Girl’s Life Top Ten, a Booksense selection, and a Starbucks Bookish Reading Club pick. (Source: goodreads.com)

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