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[Rezension] Morgen lieb ich dich für immer

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‚Morgen lieb ich dich für immer‘
von Jennifer L. Armentrout

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Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
(Source: Goodreads.com)

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Der Anfang mit Mallory hat mir richtig gut gefallen, auch wenn die ganze Grundstimmung des Buches sehr düster war. Aber manchmal mag ich sowas ja ganz gerne, ähnlich wie die Bücher von Jessica Sorensen. Nur bei Rider hatte ich vom ersten Blick an sofort die Perfect Chemistry-Reihe von Simone Elkeles vor Augen. Weiß auch nicht, lag ein wenig an seinem Gehabe, bzw. den Leuten drum herum, der Stimmung und der Drogen-Story im Hintergrund. Fand ich zwar ganz witzig, aber dann habe ich dieses Bild nicht mehr wegbekommen, was mich doch etwas gestört hat beim Lesen.

Was Armentrout wirklich gut kann, ist Gefühle richtig gut zu beschreiben, dieses Herzklopfen, die verschwitzen Hände oder die Panik, die man durch das Lesen selbst nachspüren kann. Damit nimmt sie mich jedes Mal mit. Auch hier. Und der Schreibstil ist wie immer auch sehr gut und ist auch perfekt und schnell zu lesen, so wie ein YA/ NA Liebesbuch sein muss. Warum dann nur 3 Sterne für das Buch? Nun zum einen hatte ich wie gesagt ja meine Probleme mit Riders Gang/ Freunde und der Hintergrundgeschichte dazu. Das konnte mich leider weniger begeistern.

Außerdem hat es sich ab der ersten Hälfte immer mehr gezogen. Zwar war ich schon neugierig, was mit Mallory oder Rider weiter passiert und ihre frühere Geschichte war auch interessant und Herz erweichend, aber lange Zeit ist es einfach so vor sich hingedümpelt. Oft wir einfach nur Mallorys Alltag geschildert, wie sie zu Schule geht, was sie erlebt, was sie am Wochenende macht, was sie fühlt und denkt, denn reden tut sie ja nicht viel. Das Ganze hatte mehr etwas von einem Tagebuch, als von einer mitreißenden Liebesgeschichte. Da hat es auch nichts geholfen, dass Rider manchmal wirklich richtig süß war. Besonders weil ich auch nach der Zeit immer mehr Probleme mit Mallory hatte. Sie ist zwar wirklich arm, hat viel mitgemacht und ich verstehe auch ihr Verhalten. Aber nach der Hälfte oder dreiviertel des Buches war ihr Verhalten, ihre Zwänge, ihr weniges Reden echt ermüdend und ich hätte das Buch fast abgebrochen, weil sich nichts weiterbewegt hat.

Zwar bin ich dann froh, wie es geendet hat und es war okay und süß, aber ich bin nicht so begeistert, wie ich es sonst von Armentrout‘s Büchern gewöhnt bin.  Teilweise war es mir zu mühsam, zäh, dann wieder nervig und am Ende zu überdramatisch. Es tut mir leid, aber anders kann ich es nicht sagen. Und das Ende ging mir dann leider auch noch zu schnell, obwohl dazwischen wie eben gesagt, eher zähere Passagen waren. Hier hätte man den Spannungsbogen sicherlich besser aufteilen können. Schade darum.

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Das Cover passt perfekt zu einer lieblichen Romanze für Jugendliche, nur ist dieses Buch etwas düsterer, als das Cover vermuten lässt.

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Eine okay-YA-Liebesromanze, die zwei gebrochene Charaktere präsentiert, mit einem Grundthema, das mir eigentlich hätte besser gefallen können. Leider hat es bei mir bei der Umsetzung gehapert, es wurde mit zu zäher Handlung geschrieben und auch Mallory gehört leider nicht zu meinen Lieblingsfiguren. Alles in allem ein etwas durchwachsenes Buch von Armentrout, wobei ich weiß, dass sie es viel besser kann und daher würde ich andere Bücher der Autorin eher weiterempfehlen.

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3 of 5 points – (I liked it)

 

Liebste Grüße

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Jennifer L. Armentrout:
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion), and new YA paranormal series with Harlequin Teen.
Jennifer also writes New Adult and Adult romance under the pen name J. Lynn. The Gamble Brothers Series (Tempting the Best Man/Tempting the Player) and Wait for You. Under her pen name, she is published with Entangled Brazen and HarperCollins.

(Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

 

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[Rezension] Rat der Neun – Gezeichnet

German Cover

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English Cover

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‚Rat der Neun – Gezeichnet‘
von Veronica Roth

Carve the Mark # 1

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In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.
Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …
(Source: Goodreads.com)

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Eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, das gefühlt alle lesen wollen oder es schon getan und oft auch geliebt haben, ist verdammt schwer. Besonders wenn man wie ich doch hier und dort seine Probleme damit hatte.

Angefangen hat es eigentlich ganz interessant und zuerst fühlte ich mich auf den Eisplaneten Hoth aus Star Wars entführt mit seinem kalten Klima und der Stimmung im Buch. Dort lernen wir zuerst Akos als Jungen mit seiner Familie, seinen zwei Geschwistern kennen. Alle drei haben eine Lebensgabe, ein besonderes Schicksal, das eigentlich nur die Orakel kennen und geheim gehalten wird. Alles ist gut, bis ihre Schicksale öffentlich gemacht werden und es zu einem Überfall auf ihre Familie kommt.
Dann wechselt die Szenerie in ein warmes Land zu den Shotet und somit zur weiblichen Hauptfigur Cyra. Hier hatte ich oft das Bild der Dothraki aus Game of Thrones im Kopf. Keine Ahnung warum, vermutlich wegen der Beschreibung der Umgebung, der Leute, des hitzigen Temperaments und Klimas. Aber am besten fand ich diese ständige Bezeichnung des Stroms, der alles durchwirkt, ihn jeden fließt, Stärke und Leben schenkt: Ich habe ständig Yoda gesehen der Luke anfeuert „Die Macht ist mit dir. Die Macht ist stark in dir.“ Haha, sorry, aber manchmal musste ich deswegen echt schmunzeln. xD
Außerdem wird nun in einer früheren Zeitleiste erzählt, die immer wieder von einer Szene zur anderen nach vorne springt, bei denen man kurz die Eltern, ihren zuerst netten, dann brutalen Bruder Ryzek, ihren ersten Blick auf Akos, der nun als Sklave bei den Shotet lebt. Das geht solange bis sie ungefähr 16/ 17 ist und ihre Eltern längst tot, und ihr Bruder das Sagen hat. Durch die Fähigkeiten von Cyra bzw. Akos, stellt ihr Bruder Akos in ihre Dienste, damit er ihr ‚bei einer Sache‘ helfen soll, weshalb sie sich nach anfänglicher Skepsis irgendwann annähern.

Cyra ist die typische Anti-Heldin, die sich selbst viel schlechter, böser sieht, als sie in Wahrheit ist, obwohl sie schlimme Dinge getan hat. Aber nicht aus freien Willen. Sie war okay für mich, aber oft auch zu abwehrend und so ganz konnte ich leider nicht mit ihr fühlen. Akos hingegen ist immer einer von den Guten. Egal ob als Kind oder als fast Erwachsener oder auch nachdem er jemanden getötet hat. Er ist gutmütig, glaubt trotz seiner Erlebnisse noch an das Gute und ist stur, auch wenn es keine Hoffnung gibt. Ihn mochte ich wohl am meisten im ganzen Buch. 😀

Zwar klingt das jetzt alles richtig toll, aber leider konnte ich keine richtige Verbindung zu den Figuren aufbauen. Alles wirkte sehr neutral erzählt, besonders die schönen Gefühle und Empfindungen blieben fast gänzlich unerwähnt, nur die Schmerzen und Verlust wurde genauer geschildert, was mir zu wenig war. Irgendwie hat die Erzählweise immer eine Distanz geschaffen, die ich nicht überwinden konnte.

Hinzukommt, dass in der Handlung lange Zeit, bis auf die kurze Szene mit Akos Familie, nichts passiert. Die Geschichte hantelt sich von einer Szene in die nächste ohne erkennbaren roten Faden und einer richtigen Handlung. Alles geht sehr langsam, zäh und ermüdend und man hat das Gefühl, die Autorin verliert sich in ihren Beschreibungen und Geschichten, die nicht zur eigentlichen Handlung beitragen. Daher war das leider nicht nach meinem Geschmack, auch wenn andere gerade diese langsame Entwicklung toll fanden.

Erst gegen Ende wurde es interessanter und ich wollte wieder freiwillig weiterlesen, ohne mich dazu zwingen zu müssen. Dennoch blieb der Schluss relativ offen und vom Rat der Neun hat man bisher nur in Erzählungen gehört und wird wohl im zweiten Teil eine Rolle spielen. Für mich war das Buch nicht das, was ich erwartet habe und dementsprechend enttäuscht bin ich auch zum Teil. Daher bin ich auch noch unentschlossen, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

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Gefällt mir richtig gut und hat mich vom ersten Blick an neugierig gemacht.

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Eine heiß erwartete spannende Sci Fi Geschichte, bei der ich mir prickelnde, actiongeladene Szenen erwartet, aber nur die Hälfte dessen bekommen habe. Eine sehr langsame Handlungsentwicklung kann nur kurz gegen Ende etwas Pfeffer zeigen und auch die Charaktere konnten keine Verdingung zu mir aufbauen. Gute Grundidee mit gut ausgearbeiteter Welt, aber leider zu zäh für mich und daher nur eine bedingte Empfehlung.

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3 of 5 points – (I liked it)

 

Liebste Grüße

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#1: Gezeichnet
#2: Dt. Titel unbekannt

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Veronica Roth:
Veronica Roth is from a Chicago suburb. She studied creative writing at Northwestern University, and wrote DIVERGENT (Katherine Tegen Books, May 2011) and INSURGENT (May 2012). The third and final book in The Divergent Trilogy, ALLEGIANT, will come out on October 22, 2013. In the meantime she will spend endless hours browsing Wikipedia in her pajamas as she eats corn flakes. (Or some other kind of bland breakfast cereal.)  (Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

 

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[Rezension] London Legends – Lass uns spielen

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‚London Legends – Lass uns spielen‘
von Kat Latham

London Legends # 3

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Libby Hart und Matt Ogden sind Freunde. Und auch wenn hin und wieder heftig die Funken zwischen ihnen sprühen, wissen sie, dass da nicht mehr sein kann. Matt ist Profisportler und nie länger als ein paar Tage an einem Ort. Libby, die als Pilotin nur selten zu Hause ist, sehnt sich nach einem Mann, der bereit ist, seine eigene Karriere hinten anzustellen und mit ihr eine Familie zu gründen. Matt und Libby haben keine gemeinsame Zukunft, das ist ihnen klar – bis ein Experiment dazu führt, dass ihre Freundschaft plötzlich alles andere als platonisch ist. Doch Sex ist okay, solange keine Gefühle im Spiel sind … oder? (Source: Goodreads.com)

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Das Buch habe ich spontan über netgalley bekommen und erwartet habe ich mir eine heiße, prickelnde Sportromanze mit netten Charakteren.  Und einiges davon habe ich auch bekommen, doch das meiste war irgendwie ein ziemlich oberflächlicher Einheitsbrei mit Figuren, die mich nicht ganz packen konnten.

Es handelt um die Pilotin Libby, die seit Jahren in ihren nun besten Freund, dem Rugbyspieler Matt, verliebt ist. Seit fünf Jahren wohnen sie im gleichen Wohnhaus und teilen sich seit einiger Zeit auch die Verantwortung für einen Kleinhund, weil beide einen sehr zeitintensiven Job haben. Wie gesagt, Libby ist Pilotin und oft einige Tag fort und auch Matt befindet sich wegen seines Rugbyteams nicht selten für mehrere Tage an einem anderen Ort. Daher perfekt, wenn sie gemeinsam auf den Hund achten, dumm nur, wenn wie in Libbys Fall Gefühle dazu kommen, obwohl sie doch weiß, dass Matt wegen seines Jobs nicht der Richtige für sie ist. Doch dann schwupps, hat auch Matt plötzlich Gefühle für Libby, die er sich natürlich lange vorher nicht eingestehen will, erst alles etwas anders wird. Dann kommen noch seine Flugangst dazu und auch seine Versagensängste und und und…

Nun ja, wie soll ich das sagen, ohne dass es zu hart klingt, aber obwohl Libby die Frau war, verhielt und dachte Matt sehr oft wie ein Mädchen. Dabei sollte er doch eigentlich ein harter Rugbyspieler sein, doch er war mir innerlich viel zu weich, zu unsicher, zu fragend und stand einfach für nichts so richtig ein. Nur wenn es darum ging, mit Libby rum zu machen, da wurde er zum Mann, aber sonst war er mir viel zu Soft Eis. 😀 Sorry.
Andererseits war Libby aber auch nicht mein Charakter. Irgendwie konnte ich leider mit beiden nicht so wirklich etwas anfangen, weshalb auch der Rest nur belanglos für mich war, ohne zu packen. Tja, manchmal ist es einfach so, ohne, dass man etwas dagegen machen kann. Daher auch nur die durchschnittliche Bewertung.

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Ganz okay, aber wirkt doch etwas blass. ^^

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Ein Okay-Buch, das nicht vollkommen überzeugen konnte, aber dennoch nett unterhalten hat. Leider waren die Figuren etwas zu blass ausgearbeitet und der Wow-Faktor hat einfach gefehlt.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Liebe kennt keine Spielregeln
#2: ein heißes Spiel
#3: Lass uns spielen
#4: Taming the Legend (dt. Titel unbekannt)

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Kat Latham:
Kat Latham writes sexy contemporary romance, including the London Legends rugby series. She’s a California girl who moved to Europe the day after graduating from UCLA, ditching her tank tops for raincoats. She spent several years teaching English in Prague followed by several more working for a humanitarian organization in London. She and her British husband now live in a small town in the rural Netherlands surrounded by miles and miles of green pasture, canals and Shetland ponies. Kat’s slowly adjusting to life in a place where bicycles and cows seem to outnumber people.
With degrees in English lit and human rights, she loves stories that reflect the humor and emotion of real life. Kat’s other career involves writing and editing for charities, and she’s had the privilege of traveling to Kenya, Ethiopia and India to write about the heroic people helping their communities survive disasters.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Eis wie Feuer

German Cover

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English Cover

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‚Eis wie Feuer‘
von Sara Raasch

Schnee wie Asche # 2

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Sie ist pure Magie…
Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …
(Source: Goodreads.com)

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Schon eine ziemlich lange Zeit habe ich auf die Fortsetzung gewartet, da ich von Band eins doch sehr überzeugt war. Doch ich muss gestehen, dass mich der zweite etwas enttäuscht hat.

Angefangen hat alles damit, dass drei Monate seit der Befreiung der Winterianer vergangen sind und sie einerseits am Wiederaufbau und anderseits an den Minen arbeiten, weil König Noam, der ihnen zur Seite gestanden ist, das von ihnen wünscht. Nicht nur in diesem Belangen fühlt sich das neu auferstandene Königreich Winter, wie auch die Königin Meira in eine Ecke gedrängt. Sie ist nicht mit allem einverstanden, muss sich aber beugen und all das fühlt sich nach den ganzen Strapazen nicht richtig an. Genauso die Beziehung zwischen ihr und Prinz Theron, Noams Sohn, die immer weiter auseinanderdriftet. Oder die zerbrochene Freundschaft/ Liebe zu ihrer Jugendliebe Mather, der sich nicht mehr blicken lässt, obwohl er früher ein fester Bestandteil ihres Lebens war…

Wie ihr seht, hat es das neue Königreich und auch Meira nicht leicht, wir Leser aber auch nicht. Denn man merkt schnell, dass auch nach dem Sieg über König Angra nicht alles glänzt und perfekt ist, was ich echt schade fand. Da der erste Teil nur aus Verlust und Kampf bestand, hätte ich mir zumindest kurzzeitig ein bisschen eine heile Welt gewünscht, aber das bekommen wir nicht. Denn der Magieschlund wurde gefunden und um diesen zu öffnen, muss sich Meira auf eine Suche nach verborgenen Schlüsseln begeben. Natürlich dabei Prinz Theron, der aber immer undurchsichtiger wird.

Nun, was soll ich sagen. Mir war es einerseits zu bedrückend und andererseits gab es nichts, was mich so richtig begeistert oder mitgenommen hat. Die Romanze fehlte in diesem Teil leider völlig und im Prinzip war es ein stetiges, unstillbares Sehnen, vor allem von Mather. Was ich ja auch nicht so schlecht fand, nur etwas mehr Handlung in diese Richtung wäre toll gewesen, es passierte alles so passiv. Ich bin übrigens Team Mather, falls ihr euch das fragen solltet! 😀
Genauso wie die Reise mit Meira, bei der sie einfach von einem Ort zum anderen Ziehen, ohne dass jetzt wirklich viel passiert oder sie viel entschlüsseln müssen. Sie hat oft total viel Glück und stößt leicht auf die zu suchenden Objekte.  Daher fand ich vieles an dem zweiten Teil auch leider etwas zäh, langwierig und fade.

Zum Glück wurde es dann aber gegen Ende wieder richtig spannend und alle Ereignisse haben sich zugespitzt, sowie die zwei Sichtweisen von Meira und Mather wurden zusammengeführt, was mir dann richtig gut gefallen hat. Leider blieb es dann doch nicht dabei und jetzt habe ich etwas Angst vor dem dritten Teil, da ich fürchte, dass dort Meira und Mather wieder die ganze Zeit voneinander getrennt sein werden, wovon ich leider gar kein Fan bin und auch hier in diesem Teil so war. Schade.

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Das Cover ist wie beim ersten Band ein Traum und der Grund, warum ich überhaupt auf die Reihe aufmerksam wurde. Ich liebe die Bilder in dem aufgeteilten Yin Yang Symbol und die ganze Harmonie des Covers ist sehr stimmig.

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Ein mittelmäßiger zweiter Band in einer guten High Fantasy Jugendbuch-Reihe, mit netter Weltengestaltung, aber bei dem es an manchen Ecken und Kanten für mich nicht ganz funktioniert hat bzw. zu viele und lange Beschreibungen und zähe/ langweilige Passagen waren. Dennoch eine interessante Geschichte, die ich für jugendliche Leser weiterempfehle, die nicht unbedingt eine große Romanze brauchen.

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3 of 5 points – (I liked it)

 

Liebste Grüße

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#1: Sara Raasch – Schnee wie Asche
#2: Sara Raasch – Eis wie Feuer
#3: Sara Raasch – Ice like Night

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Sara Raasch:
Sara Raasch has known she was destined for bookish things since the age of five, when her friends had a lemonade stand and she tagged along to sell her hand-drawn picture books too. Not much has changed since then — her friends still cock concerned eyebrows when she attempts to draw things and her enthusiasm for the written word still drives her to extreme measures. Her debut YA fantasy, SNOW LIKE ASHES, the first in a trilogy, came out October 14, 2014 from Balzer + Bray. It does not feature her hand-drawn pictures.
(Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

 

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[Gast-Rezension] – Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen [Nadine]

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‚Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen‘
von Julie Kagawa

Plötzlich Prinz #3

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Knapp dem Tode entronnen, muss Ethan Chase, der Bruder der Feenkönigin Meghan, feststellen, dass Nimmernie und die Welt der Menschen bedroht sind. Nachdem die Barrieren zwischen den beiden Welten durchlässiger geworden sind, gewinnt die Herrscherin der Vergessenen, beflügelt durch die Furcht der Menschen, zunehmend an Macht. An der Spitze ihrer Armee: Keirran, Ethans Neffe und Meghans abtrünniger Sohn! Die Vergessenen wollen die Herrschaft über ganz Nimmernie an sich reißen, und der Einzige, der sie jetzt noch stoppen kann, ist Ethan. Doch er muss dafür alles riskieren: das Vertrauen seiner Schwester, seine Liebe zu seiner Freundin Kenzie und sein Leben … (Source: randomhouse.de)

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Da sind wir nun also – angekommen im letzten Teil der Plötzlich-Fee-/ Plötzlich Prinz-Reihe und ich kann euch sagen, es war eine harte, anstrengende und aufregende Reise für alle Beteiligten.

Ethan hat den üblen Verrat durch Keirran überlebt und muss sich nun gemeinsam mit den Feenherrschern der Situation um den Kampf des Nimmernie stellen. Eine weitere Feenkönigin, der es Einhalt zu gebieten, eine Armee von Vergessenen, die es zu bezwingen gilt…Die Schauplätze, die Kagawa wieder aufleben lassen und auch neu erschaffen hat, waren wie immer fantastisch, aufregend und toll beschrieben. Es war ein bisschen wie Nach-Hause-kommen, als ich an alten Orten Meghan, Ash, Puck, Grim… ja selbst Titania und Mab wiederbegegnet bin. Aber auch die neuen Schauplätze haben mir sehr gefallen und ich frage mich immer wieder wie man so kreativ tolle Orte erschaffen kann! Das Nimmernie hat seinen Charme also auch dieses Mal keinesfalls verloren – ich kann euch sagen, ich werde die Feenwelt und seine Bewohner sehr vermissen.

Obwohl ich dem letzten Teil insofern entgegengefiebert habe, dass ich endlich wissen wollte, wie es denn nun letzten Endes ausgeht, war ich enttäuscht von einigen Charakteren.

Es ist mir schwer gefallen, Meghan so distanziert und nur nebenbei gesehen zu haben. Durch ihre Seitenrolle erschien sie mir fast etwas fremd. Es ist mir klar, dass es nicht ihre Geschichte war, um die es ging, aber dennoch hätte ich mir mehr Miteinander für Ethan und sie gewünscht.
Ganz besonders deshalb, weil ich finde, dass Ethan’s Entwicklung im Verlauf eher bedauerlich war. Von Teil I –III  konnte ich einfach nicht diesen, durchaus als sehr maskulin-attraktiv beschriebenen, jungen Schwertkämpfer mit dem immer noch kleinen, jammernden Kind, das er stellenweise war, in Einklang bringen. Da pfeffert er in der einen Minute noch sämtlichen Vergessenen seine Schwerter um die Ohren, um u.a. das gesamte Nimmernie zu retten (das er so hasst), und im nächsten Moment hat er (WIEDER) Trotzanwandlungen und ist immer noch sauer, dass überhaupt Feen in seinem Leben sind und, noch wichtiger, seine Schwester ihn verlassen hat wegen einer „blöden“ Fee (seine Gedanken, nicht meine). Und diese ganze Sache diskutiert er keinesfalls mit Meghan aus, sondern gibt (weiterhin) Ash die Schuld daran. Wo ist der Junge denn dann bitte gereift?! Mit Klar ist es einfacher auf den „emotional-Fremden“ sauer zu sein, aber wenigstens jetzt  hätte ich mir eher gewünscht, dass er diesen Reifegrad erreicht und es mit Meghan ausmacht, nicht (nur) mit Ash. Es wird besonders am Anfang dieses Buches eine dermaßen enge und innige Bindung zu seiner Schwester beschrieben, sodass ich einfach nicht verstehe, dass er den „Vertrauensbruch“ ihrerseits nicht auch mit ihr ausmacht, sondern abwälzt.
Was es mir weiterhin schwer gemacht hat, auch wenn ich jetzt vielleicht Rüge bekomme, waren seine gelegentlich doch recht derben „Ich hau jetzt drauf und bin der coole Kerl“-Sprüche im Vergleich zum totalen Softie (Stichwort Kenzie) und Jammertyp (siehe oben). Das waren mit etwas zu viele Gegensätze. Sicherlich ist es nicht einfach alle Emotioinen, die Ethan (sogar absolut verständlicherweise hat) unter einen Hut zu  bringen, aber für mich war es nicht in sich abgerundet geschrieben. Und nachdem mich also diese ganzen Dinge schon leicht auf die Palme gebracht haben, kam mir Razor mit seinem „böse Mieze“doch „einmal“ zu oft vor. Emotional hat es Kagawa also dieses Mal nicht geschafft mich mit ihren Figuren positiv zu berauschen und von deren Gefühlen mitreißen zu lassen.

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Das deutsche Cover ist wie im Stil der Vorgänger dieser Reihe gehalten. Man sieht immer noch die Verbindung zur „1.Generation“, aber es wurde auf die Schnörkel verzichtet, was meiner Meinung nach auch besser zum männlichen Protagonisten passt. Durch die Schlichtheit verliert es damit aber leider ein bisschen Glamour und ist weniger ein Eyecatcher.

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Der letzte Teil einer langen Reise und obwohl ich die Bewohner und Schauplätze des Nimmernie sehr vermissen werde, bin ich auch froh, dass dieser Teil der Geschichte zu Ende ist. Das große emotionale Feeling wie in der ersten Reihe ist leider ausgeblieben und obgleich die fantastische Welt mich gefangen hielt, konnten die (neuen) Charaktere nicht so fesseln. Es bleiben ein wehmütiges und ein erleichtertes Auge zurück. Ich hoffe, eines Tages nochmal ins Nimmernie eintauchen zu können, aber dann entweder von der  ersten Generation zu lesen oder aber ein detaillierteres „Crossover“ der beiden Generationen zu erleben.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße.

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#1: Kagawa, Julie – Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen
#2: Kagawa, Julie – Plötzlich Prinz: Das Schicksal der Feen
#3: Kagawa, Julie – Plötzlich Prinz: Die Rache der Feen

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Julie Kagawa:https://i0.wp.com/juliekagawa.com/wp-content/uploads/2014/09/JuliePic_650.jpg
She was born in Sacramento, California. To pay the rent, Julie worked in different bookstores over the years, but discovered the managers frowned upon her reading the books she was supposed to be shelving. Then she worked as a professional dogtrainer for several years, until her first book sold and she stopped training to write full-time.
Julie now lives in Louisville, Kentucky. She lives with her husband, two obnoxious cats, one Australian Shepherd who is too smart for his own good, and the latest addition, a hyper-active Papillon puppy.
(Source: juliekagawa.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

[Rezension] Haus der tausend Spiegel

German Cover

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‚Haus der tausend Spiegel‘

von

Susanne Gerdom

 

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Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss …  (Source: Goodreads.com)

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Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Denn ich hatte schon so eine Vorahnung dass ich es mit dem Buch schwer haben würde. Es hat gut angefangen mit der Hauptfigur Annik, einer jungen Hexe, die beim normalen Volk einen Sommerjob als Kindermädchen antritt. Doch sie weiß, dass es keine gewöhnlicher Job ist, da er etwas mit ihrer Aufnahmeprüfung für die magische Universität zu tun hat.

Das ist auch der Grund, warum sie wohl forscher und anders gegenüber dem strengen Chef Gabriel van Leuwen auftritt und ihre Zunge nicht im Zaum halten kann, wenn es um ihren Schützling, dem fünfjährigen Elias geht. Ein Kind, das sehr verstört ist, in einem großen Koffer lebt und nur schwer zu erreichen ist.

Das ganze Setting ist gruselig, sehr gespenstisch angehaucht, was ich auch ganz interessant gefunden haben. Es war das Gefühl von ‚Das Geheimnis des Dorian Gray‘ oder von ‚Die Frau in Schwarz‘ omnipräsent. Leider wusste ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent, in welcher Zeit die aktuelle Geschichte von Annik spielt. Es werden Jeans erwähnt und normale Shirts, also könnte es die Jetztzeit sein. Dann wieder könnte man auch glauben es spielt vor uns oder später. Genauso der Handlungsort war mir lange Zeit nicht klar, erst gegen Ende habe ich Antwerpen gelesen.

Leider wird auch nie auf das Hexensystem eingegangen. Man kann nur erahnen, wie zb. aus beiläufigen Bemerkungen, dass es wie in den Anfängen der Nazi-Zeit war, in der die jüdischen Einwohner mit einer sichtbaren Armbinde durch die Stadt gehen mussten, so wie sich hier Annik auch als Hexe zu zeigen geben muss.
Aber das war alles, zusammen mit der kurzen Information zur Uni, an die Annik gehen möchte – sonst nichts. *leider*

Der Rest/ die Hauptgeschichte spielt in dem imposanten Herrenhaus der van Leuwen. Dort passieren immer wieder unerklärbare Dinge, gruselige Szenen wechseln sich ab und ganz eigene Figuren treffen auf Annik – die Verwandten von Gabriel. Was es mit diesen Verwandten auf sich hat, ist mir leider schon bei einem Drittel des Buches bewusst gewesen, nur der Grund war bei mir ein anderer, als es dann präsentiert wurde und hat mich dann als eigenständige Tatsache überrascht.

Dennoch war es leider kein Buch für mich, nicht einmal die in meinen Augen nicht vorhandene Romanze konnte daran etwas ändern. Ich fand es eher etwas befremdlich wie sich Annik im Dunklen von einem Fremden, den sie nicht einmal sieht, wie verzaubert küssen lässt oder dass sie romantische Gefühle von 0 auf 100 für einen griesgrämigen Chef entwickelt. Sicher hatte Gabriel immer wieder diese kurzen Momente, in denen seine gute Seite zum Vorschein kam, aber daraufhin gleich verliebt in ihn zu sein… so ohne Grund und viel Zeit miteinander? Nun ja, jedem das seine 😉

Was ich jedoch süß und toll fand war, wie Annik mit dem kleinen Elias umgegangen ist. Oder generell der kleine Junge. Genauso der magische Begleiter von Annik war richtig knuffig und erinnerte mich an Gwens Wasserspeier Xemerius aus der Edelsteintrilogie. ^^

Das vermeintliche Ende hat mich dann wieder etwas zufriedener gestellt, jedoch hätte ich mir hier viel mehr Information gewünscht. Es wird einem einfach präsentiert, ohne logischer Erklärung, warum es jetzt so gekommen ist. Das hat es mir dann doch etwas verleidet, obwohl es sonst schön hätte sein können. *schade*

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Das Cover ist unglaublich toll und hat mich auch erst auf die Geschichte neugierig gemacht, gleichzeitig verrät sie leider bereits zu viel.

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Eine gute Grundidee mit schönen Gruselszenen, wunderschönem Schreibstil und eigentlich tollem Setting, das mich hätte begeistern können, wenn die Umsetzung etwas mehr nach meinem Geschmack gewesen wäre und mehr Information gegen Ende gegeben worden wäre. Hier wurde man doch etwas in der Luft hängengelassen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Susanne Gerdom:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.
(Source: random house.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Black Blade: Die helle Flamme der Magie

German Cover

English Cover

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‚Black Blade: Die helle Flamme der Magie‘
von Jennifer Estep

Black Blade # 3

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Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute – immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will – und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft …
(Source: Goodreads.com)

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Erneut geht eine Reihe zu Ende, bei der ich eigentlich ganz froh darüber bin. Während mir der erste Band noch richtig gut gefallen hat, konnte mich die weiteren leider immer weniger überzeugen. Was vor allem daran lag, dass es mir zu übertrieben bzgl. Lila wurde. Wie auch hier in diesem Teil.
Die Handlung setzt nur wenige Wochen nach Teil zwei ein und schildert den Diebeszug von Lila, Devon und Felix ins Haus ihrer Feinde, den Draconis. Dabei tauschen sie die magisch aufgeladenen Waffen gegen Fälschungen aus, um zumindest einen kleinen Vorteil gegenüber Victor Draconi zu haben. Doch das hilft Ihnen nicht viel, als sie bei einem gemeinsamen Essen aller  (Mafia) Familien, bei dem keine Waffen erlaubt sind, von den Draconis überrannt werden. Dort nimmt Victor Devons Mutter und andere hochrangige Sinclair Mitglieder gefangen und gibt die Order, alle zu töten, die sich ihm widersetzen. Natürlich können Lila, Devon, Felix und Deah fliehen und sich verstecken, während alle anderen entführt und eingesperrt oder ermordet werden. Klar, Lila ist mit ihren 16/ 17 Jahren ja auch die beste Kämpferin, was will da auch ein Mann um die 25/ 30, der mindestens 10 Jahre Training voraus hat, entgegen setzen? *Sarkasmus aus*
Okay, wie ihr seht habe ich schon diese Aktion etwas lächerlich und unrealistisch empfunden, aber das war leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Leider geht es in dieser Art weiter und es hat mich auch gestört, dass es so Stereotypisch bzw. schwarz/ weiß geschildert wurde. Alle Draconis bis auf Deah sind die Bösen. Jede Wache und jeder Kämpfer lachen höhnisch und attackieren oder töten ohne mit der Wimper zu zucken Mitglieder oder ihre Taten zu hinterfragen die Leute von anderen Familien, bloß weil der Boss Victor es ihnen befiehlt. Komplett ohne Skrupel? Nö, geht nicht. Und dann wendet sich das Blatt und alles ist vergeben und vergessen und alle fliegen auf der Wolke durch einen rosa Himmel…

Genauso wurden die Sinclairs alle so toll beschrieben, ohne wirklich Ecken und Kanten zu zeigen. Leider auch Devon.  War ich im ersten Band noch ein Fangirl von ihm, hat er mich leider etwas verloren. Er wirkte manchmal auf mich schon wie ein kleiner Junge, der alles Lila überlässt und keinen eigenen Charakter hat, was ich total schade fand. Mir ist schon klar, dass Estep hier einen Good Guy präsentieren wollte, aber ein wenig Charakter, Ecken und Kanten hätten nicht geschadet. :/

Und wie gesagt, außerdem fand ich es etwas lächerlich, dass alles nur durch eine Jugendliche gerettet werden kann. Sei es nun die Sinclairs aus den Händen der Draconis zu befreien oder später bei dem Endkampf, bei dem Lila antritt, anstatt irgendjemand der zig Kämpfer/ Wächter/ Bodyguards die Claudia in ihrer Mafia-Familie beherbergt. Das Beste war dann auch noch, das Devon meinte: Ja klar, mach nur, ich weiß, dass du das machen musst! Warum auch nicht? Ist ja nicht so, dass er sie liebt und nicht will, dass sie vor seinen Augen getötet wird. Er ist eben ein verständnisvoller Freund, daher kam es kein einziges Widerwort. Wow, ich glaube, in diesem Moment habe ich ihn mir als Strohpuppe vorgestellt. Vielleicht schön anzusehen, aber kein Leben in ihm.

Ihr fragt euch jetzt, warum es dennoch noch 3 Punkte gibt, obwohl ich hier leider hauptsächlich nur Kritik geäußert habe? Nun ja, zum einen, weil ich den ersten Teil richtig toll geliebt habe und hier Wehmut mitschwingt. Und auch, weil die Grundidee von Estep wirklich klasse, frisch und unverbraucht war und manche ihrer Einfälle zu den kleinen Monstern oder zu den Pixies und andere Sachen waren richtig, richtig toll. Nur hat es für mich leider oft an der Umsetzung bzw. den Figuren gehapert. Schade, aber ich denke, in Zukunft bleibe ich ausschließlich bei ihren Erwachsenden-Büchern von Estep.

 

Wie auch die Vorgänger ganz nett, aber hätte ruhig magischer sein können.

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Für mich hatte diese Reihe einen ganz besonderen Zauber mit der speziellen Magie und den unterschiedlichsten Wesen. Dennoch konnte es mich nicht durchwegs begeistern, was wohl auch daran liegt, dass es für jüngere Leser gedacht ist. Ich für meinen Teil, werde ab sofort nur noch ihre Elemantal Assassin Reihe weiter lesen. Daher nur eine bedingte Empfehlung für Jugendliche, die Urban Fantasy/ Mafiageschichten lesen und es blutig möchten, aber nicht viel Wert auf eine besondere Romanze legen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Jennifer Estep – Das eisige Feuer der Magie
#2: Jennifer Estep – Das dunkle Herz der Magie
#3: Jennifer Estep – Die helle Flamme der Magie

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Jennifer Estep:
Jennifer Estep is a New York Times and USA Today bestselling author, prowling the streets of her imagination in search of her next fantasy idea.
Jennifer writes the Elemental Assassin adult urban fantasy series for Pocket. Books in the series are SPIDER’S BITE, WEB OF LIES, VENOM, TANGLED THREADS, SPIDER’S REVENGE, BY A THREAD, and WIDOW’S WEB. THREAD OF DEATH, an e-novella, is also available. HAINTS AND HOBWEBS: AN ELEMENTAL ASSASSIN SHORT STORY can be found in THE MAMMOTH BOOK OF GHOST ROMANCE. DEADLY STING, the eighth book, is set to be released on March 26, 2013. Jennifer also writes the Mythos Academy young adult urban fantasy series for Kensington. Books in the series are TOUCH OF FROST, KISS OF FROST, and DARK FROST. CRIMSON FROST, the fourth book, is set to be released on Dec. 24, 2012. FIRST FROST, a prequel e-story to the series, is available as a download. HALLOWEEN FROST, an e-short story, is available in the ENTANGLED e-anthology.
Jennifer is also the author of the Bigtime paranormal romance series. Books in the superhero-themed series are KARMA GIRL, HOT MAMA, JINX, and NIGHTINGALE. A KARMA GIRL CHRISTMAS, an e-story, is also available.

(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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[Rezension] YOURS: Atemlose Liebe

German Cover

English Cover

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‚YOURS: Atemlose Liebe‘
von Mimi Jean Pamfiloff

Happy Pants # 1

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Bennett Wade ist der arroganteste, mieseste Kerl, mit dem sie je zu tun hatte! Leider jedoch auch der einzige, der Taylors Coaching für Geschäftsführer in Anspruch nehmen will, weshalb sie ihm nicht einfach die Tür in sein viel zu hübsches Gesicht schlagen kann. Während Taylor noch überlegt, wie sie einen besseren Menschen aus ihm machen soll, erhascht sie einen Blick hinter die Fassade des kühlen CEOs, und muss sich eingestehen, dass Bennett mehr als nur heiße Wut in ihr weckt … Gegensätze haben sich nie heißer angezogen!
(Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch habe ich von netgalley bekommen und bin ohne jegliche Erwartung in das Buch gestartet. Was ganz gut war, denn ich wurde überrascht von einem sauberen Schreibstil, der schön zu lesen was ja nicht immer der Fall bei Büchern in diesem Genre ist. Außerdem war er spritzig, frech und lustig. Genauso humorvoll wie die Hauptfigur Taylor, die mir mit irren verworrenen Gedankengängen rasch ans Herz gewachsen ist.

Sie hat erst vor kurzem wegen dem ungehobelten Milliardär Bennett Wade den Job geschmissen und versucht nun ihre selbst gegründete Firma zum Laufen zu bringen, die besonders die Führungsebene von Firmen schulen soll, um die interne Zusammenarbeit zu verbessern. Doch es klappt nicht gut und erst als Mr Wade erneut auftaucht, um ihr einen Job anzubieten, kommt wieder ein Aufschwung in ihre Karriere, wie auch Leben. Danach folgt ein ewiges hin und her, bei dem Bennett sie immer wieder weg stößt, Taylor sich aber nichts gefallen lässt und nach der Zeit bei ihrer Reise um die Welt, auch seine andere Seite entdeckt.

Gegen Ende hin gab es natürlich auch noch mal einen großen Knall und nach einiger Zeit Pause ging doch noch alles gut aus. Obwohl es mir hier viel zu schnell und irgendwie lieblos wurde. Was das Lesevergnügen etwas gehemmt hat.

Obwohl ich Taylor die meiste Zeit ganz gut leiden konnte, ich ihren Humor und inneren Gedankengänge witzig fand, wurde sie gegen Ende hin doch etwas mühsam, weil sie immer wieder das schlechteste von Bennett angenommen hat. Oder sie zu überdramatisch wurde. Wie auch  manchen Stellen des Buches.
Und Bennett war für mich eine okay-Figur, aber leider nicht viel mehr. Dafür kam von ihm leider zu wenig eigener Charakter. Die gute Seite hat man lange nur von den Erzählungen anderer Figuren erfahren. Dabei heißt es immer: Show, don’t tell. Dies hat hier aber nicht funktioniert. Im Prinzip war Bennett mehr oder weniger nur gut anzusehen, mit einem riesigen Ding zwischen den Beinen gesegnet und hatte eine Menge Kohle. *yeah* Dabei war er die meiste Zeit ungehobelt, starrköpfig, schnell wütend und generell grob im Umgang mit Taylor. Daher konnte ich hier diese Begeisterung für den Typen nicht nachempfinden. *sorry*

Wie gesagt, der Anfang war interessant, Schreibstil war gut und die Hauptfigur witzig. Aber leider kam ich nicht so recht mit dem Love Interest klar, bzw. auch nicht mit dem Ende, das viel zu viel des Guten war. Wer das Buch gelesen hat, wird es vermutlich ähnlich gegangen sein, aber schon als sie Sex hatten, ist mir das Resultat dessen durch den Kopf gegangen. Ich fand es blöd, dass es dann wirklich so gekommen ist und es am Ende dann auch noch Hochzeit und das ganze Klimbim gegeben hat. Das war für mich zu weit über die Ziellinie hinausgeschossen. :/

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Das Cover ist zwar zuerst etwas unscheinbar, passt aber schließlich doch wirklich gut zur Geschichte und vor allem zu Bennett.

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Ein Buch, das mich hin und hergerissen zurücklässt mit guten Anfang, Schreibstil und einer witzigen Hauptfigur. Leider konnte es mich nicht vollends überzeugen, da es zu konstruiert, wenig überraschend und am Ende einfach over the top wurde. Es war mir zum Schluss hin von allem zu viel und auch zu rasch. Da konnten meine Gefühle beim Lesen gar nicht mehr mitziehen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Mimi Jean Pamfiloff – Atemlose Liebe
#2: Mimi Jean Pamfiloff – All leathered up

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Mimi Jean Pamfiloff:
S.F. Native, MIMI JEAN PAMFILOFF is a USA Today and New York Times bestselling romance author. Although she obtained her MBA and worked for more than 15yrs in the corporate world, she believes that it’s never too late to come out of the romance closet and follow your dreams.

Mimi lives with her Latin Lover hubby, two pirates-in-training (their boys), and the rat terrier duo, Snowflake and Mini Me, in Arizona. She hopes to make you laugh when you need it most and continues to pray daily that leather pants will make a big comeback for men.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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Pimisbuecher

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