[Rezension] Im Zeichen des Mondfests

German Cover

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‚Im Zeichen des Mondfests‘
by Barbara Laban

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First Sentence:
„Rufus, ist unsichtbarer Hund, war auf ihrem Schoß eingeschlafen.“

Last Sentence:
„Sienna lächelte. Das würde sie auch noch hinbekommen.“

Inhaltsangabe:
O nein! Sienna muss umziehen, ausgerechnet nach China. Alles ist Sienna fremd hier, ihr Vater ist ständig unterwegs und die Haushälterin Ling quält sie mit chinesischen Schriftzeichen und seltsamem Essen. Doch dann entdeckt Sienna einen unfassbaren Betrug und plötzlich ist sie auf der Flucht – in einem Land, dessen Sprache sie nicht versteht. Zum Glück hat sie den Jungen Langlang an ihrer Seite und Rufus, ihren unsichtbaren Hund. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was Lings kriminelle Machenschaften und das Verschwinden von Siennas Mutter vor einiger Zeit miteinander zu tun haben. Und die Spur führt sie zum Tempel des duftenden Bergs.
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das war wohl nix. Ich möchte hier nicht das Buch als schlecht darstellen, aber leider war es für mich, meinen Geschmack und meine Lesevorliebe einfach nicht das richtige. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es für Kinder oder junge Jugendliche gut passen könnte, daher ist das hier mein persönlicher Eindruck über das Buch, was mir leider nicht ganz so gefallen hat, wie es mir erhofft habe.

Ich wusste, dass es sich um ein Kinder-/ Jugendbuch handelt, nur nicht, dass es wirklich nur für Kinder ist. Dementsprechend sind auch die Hauptcharaktere Kinder, die sich für mich nicht immer authentisch verhalten und viel zu viel können für ihr Alter. Das ist mir besonders bei Sienna aufgefallen, die alleine mit einem anderen Kind mitten in China herum irrt, obwohl sie eigentlich aus einem anderen Land kommt und die Sprache nicht beherrscht. Was mich noch mehr gestört hat, war, dass sie anfänglich als Einsiedlerin beschrieben wird, die in der realen Welt keine richtigen Freunde hat, außer ihren unsichtbaren Hund, aber plötzlich in China entwickelt sie sich in so großen Sprüngen weiter, dass es unglaublich ist. Außerdem ist sie hier ganz und gar nicht schüchtern oder Wortkarg und daher wirkt ihre Beschreibung aus den ersten Seiten einfach nur falsch und die Charakterbeschreibung passt mit dem Mädchen, das in der Geschichte präsentiert wird nicht zusammen. Auch war ich leider kein Fan von Langlang, der bis zum Ende etwas an sich hatte, das mir nicht ganz geheuer war.

Bis zur Mitte oder dem letzten Drittel war das Lesen für mich ziemlich zäh und quälend und ich musste mich selber dazu überreden, das Buch weiterzulesen. Aber dann, als auch die ganze Sache mit der Mutter ins kriminalistische ging, wurde es zum Glück besser und man konnte mitraten, wer die Bösen sind und aus welchem Grund sie so gehandelt haben.
Daher war es zum Ende hin wieder besser und war für mich auch der Grund, trotzallem doch noch 1,5 Punkte zu vergeben, da auch der Schluss meinem Geschmack entsprochen hat und es mich in Frieden mit dem Buch scheiden ließ. Trotzdem kann ich die vielen positiven und begeisterten anderen Rezensionen nicht verstehen und auch nicht wie Laban den ‚goldenen Pick‘ 2011 gewinnen konnte, da ich, neben ihrer Charaktererstellung und dem Handlungsverlauf, auch den Schreibstil nicht besonders außergewöhnlich fand. Für mich zu kurze, zu einfache Sätze und eher langweilig.

Cover:
Das Cover ist ganz nett gemacht, aber auch nicht eines meiner Lieblinge. Zu einfach in der Aufmachung für meinen Geschmack.

All in all:
Ein Buch, das ich älteren Kindern empfehlen kann oder besonders jungen Jugendlichen, die sich für die chinesische Kultur interessieren und für fantasiereiche Geschichten offen sind.

Rating:
1,5 of 5 points – (Not my taste)

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About the author – Barbara Laban:
Barbara Laban, Jahrgang 1969, studierte Sinologie und Japanologie in München, London und Taipei. Anschließend zog sie nach Amsterdam und arbeitete dort unter anderem als Studienleiterin am Zentrum für chinesische Medizin. Nach einem längeren Aufenthalt in China war sie in den letzten Jahren als Übersetzerin für Fachliteratur der traditionellen chinesischen Medizin tätig. „Im Zeichen des Mondfests“ ist ihr erstes Kinderbuch. Heute lebt Barbara Laban mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in London.
(Source: carlsen.de)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an den:

©Chicken House

Veröffentlicht am 19.11.2012 in * Deutsche Rezis, Fantasiebücher, Kinderbücher und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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