[GedankenGeschwafel] Darf ein Autor überhaupt noch bloggen?

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Hallo!
Eigentlich wollte ich heute eine vorbereitete Rezi posten, aber aus erneut gegebenen Anlass, muss ich einen Gedankengeschwafel loswerden. Bevor ich euch jetzt lange zu quatsche, schreibe ich hier einfach die Mail, die ich heute (von einer/m anderen Blogger/in) bekommen habe:

 

Martina! Ich muss jetzt einfach meine Meinung loswerden! Ich sehe auf Goodreads immer deine Rezensionen – und jetzt… bin ich fast geplatzt🙂 Deine Art, wie du deine Meinung äußerst, ist arg überheblich.😦 Du bist nicht nur kritisch, sondern… wie eine Lehrerin, die alles weiß. Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern… aber… wie dus machst finde ichs ganz arg schlimm! Ich denke, dass dich meine Meinung nicht interessiert :)  … aber man bekommt das Gefühl, du wärst neidisch auf erfolgreiche Autoren und Bücher… Ich kann deine Rezis jedenfalls nicht mehr lesen, die machen wütend🙂

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Okay, ähm danke für diese Nachricht liebe/r X/Y, aber was genau soll ich jetzt machen oder ändern? Ich habe auf die Mail normal geantwortet, dass ich weiß, dass ich ein kritischer Leser bin und gerne mal ausufere, wenn ich ein Buch schlecht bewertet habe, aber das ja auch tue, wenn ich von einem Buch begeistert bin. Damit wollte ich es gut sein lassen.
Aber jetzt, 2-3 Stunden später fühle ich mich wegen der Mail noch immer schlecht und beschissen. Nicht, weil ich einmal Kritik bekommen habe, sondern weil sich das und ähnliches leider häuft, besonders seit in der Bloggerwelt bekannt wurde, dass ich über einen Verlag veröffentlichen werde.
Und das fühlt sich schlicht und einfach scheiße an!

Ich bin traurig, ich bin enttäuscht, ich bin niedergeschlagen und kann es nicht verstehen, warum es gerade ist, wie es ist. Ich spreche jetzt nicht nur von dieser Mail und diesen einen Angriff/ Stichelei, sondern generell, auch jene aus der letzten Vergangenheit. Eigentlich sollte man doch denken, dass sich Bloggerkollegen freuen, wenn jemand aus dem gleichen Kreis, selbst die unglaubliche Chance bekommt und sich den Traum erfüllen kann, ein Buch zu veröffentlichen. Oder bin ich naiv?
Außerdem denkt man sich auch, dass es durch einen eigenen Blog oder die bereits bestehenden Bloggerfreunde leichter wäre, ein Buch zu veröffentlichen und zu vermarkten. Aber je länger ich hier bei beiden Welten mitmache, desto mehr merke ich, dass es schwieriger ist und Missgunst leider öfter auf einen wartet, als man damit rechnet.
Als Blogger, der schreibt, wird man leider oft nur belächelt und als Eintagsfliege abgestempelt. Gute Rezensionen werden als nicht hilfreich und schlechte sehr wohl als hilfreich bewertet. Das ist nur ein kleiner Auszug, es gibt genügend anderes Beispiele.
Wobei ich nicht verstehe, warum Autoren, die nie gebloggt und bisher unbekannt waren und dann veröffentlichen, nachdem sie in der Karenz oder wo anders ein Buch geschrieben haben, für voller genommen werden, als wir Autoren/Blogger, die sich schon seit Jahren mittels Blog intensiv mit Büchern beschäftigen. Versteht mich nicht falsch, ich will hier keine Autoren angreifen, die eben in der Karenz oder dergleichen ihr erstes Buch verfasst haben, sondern einfach auch für jene kämpfen, die bloggen, weil sie Bücher lieben und dann auch noch oft neben einem Studium oder Arbeit ein Buch schreiben. Warum kommt es mir dann so vor, dass diese Blogger-Autoren weniger wert oder schlechter wären?

Außerdem, um zum Anfang zurück zu kommen, verstehe ich nicht, warum man dann als Autor nicht mehr bloggen darf oder soll, aus Angst vor Anfeindung und gemeinen E-Mails?
Bereits einige Blogger haben, sobald sie ein Buch veröffentlicht haben, dann aufgehört zu blogge – und ich frage mich warum? Ich kann diese Frage nur für mich beantworten, da ich selbst nun auch schon mehrmals mit dem Gedanken gespielt habe, aufzuhören. Nicht nur wegen dem Zeitmangel, sondern vor allem wegen der Resonanz von anderen Bloggern und Nachrichten, die man dann erhält, wenn man kritischer mit Büchern anderer Autoren umgeht.
Ich liebe das Bloggen und ich liebe den Austausch zu Büchern, die ich liebe, genauso das lustige hin u her diskutieren, wenn man mit jemanden, der eine andere Meinung hat, schreibt… Einfach alles daran.

Aber die Mails, wie ich sie heute wieder bekommen habe, war nun leider der letzte Tropfen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Nun überlege ich ernsthaft, alles zu beenden oder umzukrempeln, wie schmerzhaft es für mich auch sein mag. Aber ich möchte nicht weiter für ein Hobby angegriffen und an den Pranger gestellt werden, weil ich es wage, ein Buch zu schreiben und gleichzeitig ehrlich gemeinte Rezis zu bloggen.
Sind denn meine Rezis wirklich so fies und gemein? Oder habe ich anderseits nicht auch Bücher, die ich abgöttisch liebe und überschwänglich und begeistert bewerte und weiter empfehle? Sicher gehörte ich nicht zu den häufigen 5-Sterne-Bloggern, und bin kritisch, aber nicht kritisch um des kritisch-sein-Willens, sondern weil mich dieses und jenes eben gestört hat.
Wo sind wir, wenn ich nicht mehr die eigene Meinung vertreten darf, ohne Angst zu haben, wieder eine bösgemeinte Nachricht zu erhalten?
Darf ich jetzt nur noch alles gut bewerten oder schlechte Bücher, die mir nicht gefallen haben, nur ein wenig kritisieren, um niemanden auf den Fuß zu treten?
Und auch wenn ich für jemanden nicht so schreibe und er mein Geschriebenes nicht mag, dann verstehe ich nicht, warum diese Person dann meine Rezis lesen muss, ich zwinge ja niemanden dazu meine Rezis zu lesen, man kann sie auch getrost ignorieren!
Mir gefällt auch manches nicht auf der Welt, aber deshalb geh ich jetzt nicht extra dort hin und mach diese Person oder was auch immer schlecht. Ich gehe einfach woanders hin und ignoriere das andere.

Zu Beginn meiner Bloggerzeit empfand ich die Bloggerwelt als offene, friedvolle große Gruppe, in der ich mich gerne bewegte und die andere Meinung zwar diskutiert, aber immer zuließ und es war ein nettes, respektvolles geben und nehmen/ schreiben und lesen. Leider hat es sich in den letzten Jahren verändert und das tut weh.

Ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich weiter machen werde, ob der Blog geschlossen wird oder ich anonym einen anderen Blog eröffne. Aber ich werde mir die nächsten Tage Zeit nehmen, um über alles Nachzudenken und eine Lösung für mich zu finden.
Auf alle Fälle werden in den nächsten Wochen noch ein paar Rezis gepostet, von Büchern, die ich als Rezi-Exemplar bekommen habe oder jene, die ich schon vorbereitet habe. Was danach passiert, weiß ich leider noch nicht.

lG Martina

Veröffentlicht am 24.09.2014 in Gedanken Geschwafel, Off Topic und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 45 Kommentare.

  1. Zunächst einmal finde ich es echt gut, dass du dir so viel Mühe mit dem Post gemacht hast und ich kann auch vieles davon so unterschreiben. Viele Blogger haben sicher ihre Gründe, warum sie das Bloggen an den Nagel hängen, da geht es ja nicht nur Blogger-Autoren so, aber, wenn die Ursache eben jene ist, die du hier beschreibst, macht mich das echt wütend. Du weißt ja, ich habe die Aussage „Man darf als Autorin keine Bloggerin sein“ ja auch schon gehört und finde das nicht normal. Ich bin ja noch viel kritischer als du und stehe auch nach wie vor dazu. Klar, begegnet man Autoren, die man kennt mit mehr Respekt, als jenen, die man vielleicht noch nie getroffen hat, aber eine ehrliche Meinung ist doch viel mehr wert, als eine beschönigte, nur damit sich jemand gut fühlt. Ich bin jedenfalls froh, dass du so ehrlich beim Rezensieren bist und stehe da voll und ganz hinter dir!🙂 Wäre es anders, würde ich dich weniger respektieren😛 Ich hoffe, du gibst deinen Blog nicht auf!

    • Hallo liebe Tanja,
      danke dir für die lieben Worte und dass du eine ähnliche Meinung hast, freut mich auch. Wenn es anders wäre, wäre es auch okay gewesen, nur zu am Rande. ob ich den Blog jetzt wirklich schließe, weiß ich noch nicht, aber momentan ist wohl einfach durch die ganzen Sachen rundherum die Luft raus und die Freude fläuten gegangen. Aber ich hoffe, sie kommt wieder und zwar durch euch und durch positives Feedback. Danke.

  2. „Außerdem denkt man sich auch, dass es durch einen eigenen Blog oder die bereits bestehenden Bloggerfreunde leichter wäre, ein Buch zu veröffentlichen und zu vermarkten. Aber je länger ich hier bei beiden Welten mitmache, desto mehr merke ich, dass es schwieriger ist und Missgunst leider öfter auf einen wartet, als man damit rechnet.“

    Das hier halte ich für einen völligen Fehlschluss. Ich zum Beispiel bin mir vollauf bewusst, dass sich mein Buch vielleicht nur halb so häufig verkauft hätte, wenn mich nicht schon so viele Leute bei youtube/Blogspot verfolgen würden und ich auch nicht so viele Blogger persönlich kennen würde. Auch das mit den negativen Klicks bei positiven Rezensionen und andersrum ist ÜBERALL so, nicht nur bei uns Bloggerautoren (Amazon ist Schuld… Wie immer -.-)

    Ich versteh dich ziemlich gut, vor allem, wenn man die Vorgeschichte bedenkt, die das hier ja hatte. Aber gib nicht auf, Martina! =) Du bist nur ehrlich und Ehrlichkeit ist etwas meiner Meinung nach unverzichtbares in Rezensionen. Wenn ich nur noch die Bücher rezensiere, die ich gut fand, kann ich auch gleich komplett das Handtuch werfen.
    Ich würde auch niemals aufhören zu bloggen, weil ich eben zuerst Bloggerin und DANN Autorin war. Außerdem wäre das doch den Lesern gegenüber auch nicht fair. Sie unterstützen einen auch als Autor und dann hört man einfach auf zu Bloggen. Quasi als Dank? =( Bitte, bitte nicht! =(

    Du bist eine tolle Bloggerin und gerade deine Ehrlichkeit gefällt mir so gut! Wenigstens kann man sich bei dir darauf verlassen, dass du wirklich deine Meinung schreibst und nicht das, was andere von dir hören wollen.

    • Hey Amelie,
      stimmt, das habe ich etwas falsch formuliert, dass man als Blogger sicher bekannter ist und eine größere Reichweite durch Bloggerfreunde bekommt, aber habe es auch eher so gemeint, wie ich dann später geschrieben habe, dass Autoren/Blogger eher belächelt u nicht so ernst genommen werden, wie andere, die Autoren sind. Zumindest habe ich das Gefühl in den letzten Monaten so bekommen.

      danke dir auch für die positive Rückmeldung und Worte. Freut mich sehr, dass man meine Ehrlichkeit schätzt, und ich hoffe nur für die Zukunft, dass ich deswegen nicht wieder eine miese Mail bekomme. Ich fand das Blogger früher aber leichter bzw. wurde offener, toleranter mit anderen Meinungen umgegangen, als momentan. Und das finde ich schade. Bin ja nicht die einzige, die es betrifft, habe das nun schon von anderen SEiten gehört und auch von nur Bloggern. Das ist wirklich schade und ich hoffe, dass sich das wieder beruhigt.

  3. Hi meine Liebe!

    Um Gottes willen ignoriere diese Menschen, die wohl keinen Verstand mehr haben einfach! Klar du bist nun Autorin, aber du bist auch immer noch mit ganzem Herzen Bloggerin und das ist auch wunderbar! Ich verstehe nicht, was das Problem sein soll. Klar rezensierst du mittlerweile anders als vorher, aber das ist doch nicht schlecht. Man merkt einfach, dass du Ahnung vom schreiben hast und kritisierst dann auch nochmal ganz andere Punkte, als „normale“ Blogger. Und du bist genauso viel Wert, wie jeder andere Autor auf dieser Welt!!! Es gibt Autoren, die echt beschissene Bücher geschrieben haben (bei denen ich auch überhaupt nicht verstehen kann, wie die an einen Verlag gekommen sind), die aber trotzdem total gehyped werden, was ich ja dann auch nicht verstehen kann und wenn ich dann eine nicht so nette Rezi schreiben möchte, dann mach ich das auch. Egal was andere denken und du hast ja auch vollkommen recht damit, dass diese seltsamen Menschen da draußen deinen Blog nicht verfolgen müssen und sich auch nicht deine „ach so schrecklich überheblichen“ Rezis anschauen müssen. Scheiß auf solche Menschen, denn es wird immer welche geben, die mit irg ner Scheiße auf dieser Welt nicht klar kommen wollen. Mann reg ich mich grad auf, es wird „scheiß“ lastiger😀 Ich bin zwar auch erst 1 Jahr in der Bloggerszene vertreten, aber ich hab schon sehr oft mitbekommen, dass immer gesagt wird, dass es früher viel freundlicher zuging. Ich bin der Meinung, dass diese Menschen entweder neidisch sind oder ihr leben ist einfach so scheiße und Langweilig, dass sie einfach nichts besseres zu tun haben, als den Rotz der sich in ihrem Hirn staut bei irg einer wildfremden Person auszulassen, die mit der Person und den eigtl. Problemen gar nichts zu tun hat^^

    Und hiermit verbiete ich dir aufzugeben! Wag dich ja nicht, wegen solchen Deppen dein Hobby aufzugeben!!!!

    Ich werd dich und deine Arbeit immer unterstützen, eben weil du sie gut machst also lass dich nicht unterkriegen!

    Herz allerliebste Grüße
    Nadine😉

    • Hey Nadine,
      danke auch für deine aufbauenden Worte, die kann ich, wie du merkst gerade gut gebrauchen. Liegt wohl momentan alles am Wetter u an meinem Gefühlszustand, aber gerade ist irgendwie alles Käse *jammer*
      Und ja, ich bin jetzt seit mehr als 3 Jahren beim Bloggen dabei und nicht nur mir ist aufgefallen, dass es weniger tolerant zugeht, als früher, sondern auch anderen BLoggern. Das Thema wurde in letzter zeit leider häufiger aufgegriffen und dann tut es weh, wenn man auch eine Mail bekommt und als mies dargestellt wird. naja, ist wohl einfach so und ich wollte es ja auch mit meiner Antwort belassen, aber irgendwie konnte ich dann nicht und musste meinem Frust Luft machen – ist eben manchmal so. ^^
      *g* oh, du bist ja heute herrisch. Klingst ja schon wie Slash, wenn er schlecht drauf ist. ^^ Aber gut, werde mir alles durch den Kopf gehen lassen, aber mir geht es nun schon leichter durch eure netten Kommentare und virtuellen Streicheleinheiten. Ich glaube, die habe ich gebraucht🙂
      Danke❤

  4. Laber Rabarber! Ich würde mir da überhaupt keine Gedanken machen. Dann meckern halt ein paar Leutchen, sowas wird es immer geben. Es ist ja nicht so, dass du JEDES Buch vernichtest. Man merkt ja ganz deutlich, wenn du am Schwärmen bist😀 Da steckt halt Leidenschaft dahinter und das jetzt einfach wegwerfen, weil es negative Stimmen gibt? Würd ich nciht machen!😀
    Solange man Zeit und Spaß hat, ist alles gut!🙂
    LG Jan

    • Hi Jan,
      danke ebenfalls für deine aufbauenden Worte und Unterstützung. Normalerweise sehe ich ja auch über solche Nachrichten und Kritik hinweg, aber da heute einfach ein sch*** Tag ist und gerade alles zusammenkommt, war diese Mail der letzte Tropfen, um alles zum Überlaufen zu bringen. Und jetzt musste der ganze Mist mal raus, damit ich wieder Luft bekommen und ich muss sagen, nach dem Klick auf ‚posten‘ ging es mir gleich viel besser. Natürlich mit euren netten Nachrichten noch besser, aber das war eh klar, lechzte wohl einfach nach Komplimenten oder so ^^
      Danke, lg Tina

  5. Erstmal, ich lese keine Rezesionen, also deine auch nicht, also kann ich dir leider nicht sagen, ob du fies schreibst.
    Aber diese Mail versteh ich mal so gar nicht. Wenn der Jenige, der Meinung ist, dass du zu kritisch bist etc., dann soll er deine Rezis einfach nicht mehr lesen. Er muss es dir ja nicht auch noch unter die Nase reiben wieso, weshalb, warum. Würdest du keine Bücher veröffentlichen, hätte er dir doch mit Sicherheit auch nicht geschrieben, sonder deine Rezis ignoriert. Da fragt man sich eher, wer hier auf wen neidisch ist?

    Lass dich nicht unterkriegen. Ich mag das was du schreibst und ich mag deinen Blog.

    • Also ich schreibe schon fies, aber ich finde nur dann, wenn es verdient ist. aber dafür schreibe ich auch äußerst begeistert, wenn ich ein Buch toll finde. Bin da wohl zu emotional, um neutral schreiben zu können.
      Genau das habe ich mir auch gedacht, zwingt ja niemand jemand anderen meine Rezis zu lesen… kann man ja komplett ignorieren.
      Danke dir, werde das positive an diesem Tag im Kopf behalten und versuchen nach vorne zu schauen.
      LG Tina

      • Egal wer, sollte seine Meinung zu etwas äußern dürfen, deswegen ist man ja nicht gleich neidisch.

        Genau, sieh nach vorn. Es stehen genug Leute hinter dir und das ist doch viel wichtiger.

  6. Hallo Tina,

    erste einmal bekommst du auch von mir eine dicke Umarmung. Nur weil JEMAND, der zu feige ist seinen Namen zu nennen so etwas schreibt brauchst du dich nicht schlecht fühlen, oder mit dem Rezensieren aufhören, denn wenn das passiert haben diese UNMENSCHEN (in meinen Augen) einfach viel zu viel Macht. Bitte gebe ihnen diese Macht nicht und auch wenn es mehr als nur eine Person ist. Ey, du hast uns und viele andere Leser. Jeder ist mal kritisch und auch als Autor kann man kritisch mit anderen Autoren umgehen. Das hat nicht mit Neid zu tun. Nehmen wir doch einmal Jennifer L. Armentrout jetzt als Beispiel. Ich würde sie in letzter Zeit als sehr erfolgreiche Autorin bezeichnen. UND bist du neidisch auf sie? Nein, du liebst ihre Bücher. Oder liest sie unheimlich gerne.

    Mich macht es außerdem gerade so sauer, dass bei uns gerade ebenfalls so ein Schitstorm läuft wie gegen die amerikanischen Autoren.

    Ich denke ich werde mit diesen Beitrag mal als Vorlage nehmen. Darüber muss gesprochen werden, damit die Bloggerwelt ehrlich bleibt und friedlich.

    Glaub mir Tina, DIE, die FEIGLINGE, die nicht den Mut haben zu schreiben wer sie sind, DIE sind neidisch.

    Ich hoffe nur, dass es jetzt nicht auch den anderen Bloggern/ Autoren in nächster Zeit so geht wie dir.

    Ganz liebe Grüße
    Vanny

    • Hey Vanny, und dankek für die lieben Worte und virtuelle Umarmung – glaube, das habe ich gerade gebraucht… so ein bisschen Aufpeppeln, bei diesem Tag, der irgendwie komisch und sch*** ist, aber wird jetzt hoffentlich wieder besser.
      Jip, ich liebe Armentrouts Bücher, obwohl ich auch immer etwas zu meckern habe und ja, ein klein wenig Neid ist wohl immer dabei.. aber wegen dem Neid ist es ja nciht so, dass ich es jemand anderen nicht gönne, sondern eher das Gefühl ‚ah, das will ich auch, das wäre toll‘. Und das ist ein unterschiedlicher Neid, finde ich zumindest.

      Das hoffe ich auch. Ist ja in letzter Zeit häufiger etwas unruhig geworden oder unruhiger als noch vor einigen Jahren und das finde ich sehr schade. Habe oft schon andere Meinungen gehört zu Büchern die ich liebe und das ist nun mal so, kann ja nicht jeder alle Bücher gleich gerne haben. Aber irgendwie wollen das nicht alle sehen. *schade*

      Danke dir, LG Tina

  7. Ich sehe das so: Ich bin gegenüber Bloggern, die veröffentlichen, kritischer als gegenüber normalen Autoren. Weil ich mir immer denke: Die müssen doch Ahnung haben, die wissen, was die meisten Leser aufregt, etc. Aber das beziehe ich auf ihre Geschichten, nicht auf ihre Rezensionen. Das sind doch zwei verschiedene Dinge. Wenn du ein Buch nicht magst, hast du das Recht deine Meinung dazu preiszugeben. Genau wie alle anderen. Es kann einem nicht alles gefallen, also gefällt natürlich auch nicht allen, wie du rezensierst. Das hat aber nichts mit dem Schreiben zu tun. Und immer dieses Thema mit dem Neid. -.- Mal ehrlich: Es gibt so viele Blogger, die schreiben aber noch nicht veröffentlicht wurden (so wie mich zum Beispiel). Bewerte ich jetzt Bücher schlechter, weil ich auch veröffentlicht werden will? Eh… nein?
    Diese Leute, die einfach zu jedem Mist ihre Meinung abgeben müssen, ohne dass irgendjemand sie darum gebeten hätte oder es auch nur im Entferntesten relevant wäre. Die machen MICH wütend.

    Ich kann deine Überlegungen nachvollziehen, ehrlich, aber ich sehe das wie meine Vorrednerin: Gib denen nicht so viel Macht über dich. Es gibt so viele Leute, die hinter dir stehen, versuch dich da eher an denen zu orientieren.🙂

    Liebe Grüße

    • hallo und danke auch für deine Meinung zu dem Thema.
      Ist ja eigentlich alles ganz plausibel und ja so dachte ich auch. Meinungsfreiheit und ja, jeder darf leben und sagen was man will – leben und leben lassen und so handle ich selbst es ja auch. Deshalb ist es dann auch oft etwas schmerzhaft und irritierend, wenn man angegriffen wird. Und wie gesagt, dieser Text ist nur ein Beispiel von mehreren Aktionen, die ich leider bisher schon erlebt habe. Das entmutigt, aber ich hoffe, dass ich, wenn mein sch*** Tag heute vorbei ist, wieder positiv nach vorne sehen kann. Aber ich glaube, heute bleibt es bei einem Jammer-tag😉
      LG Tina

  8. Ich würde nicht anonym oder dergleichen weiter machen🙂
    Ich kann dein Problem nachvollziehen. Ich zeichne Comics die auch hin und wieder verlegt werden und ich wurde daher bereits angefeindet weil ich andere Comics kritisierte. Ich mein, das Internet ist voll von Personen die ihre eigenen Comics verlegen und nur weil man das selbst macht, darf man andere nicht rezensieren? Ich wurde als arrogant bezeichnet und besonders von Fans der jeweiligen Comics angemeckert (in einem Fall gab es eine riesen Fanbase und mir wurde gesagt, ich solle es erst einmal selbst zu so vielen Fans schaffen, ehe ich meine Meinung äußere – holy shit). Wer mich kennt, weiß dass ich immer sachlich bleibe und begründe warum ich dieses und jenes nicht mochte. Meine Illustrationsarbeiten laufen über meine Facebookseite, meinen Buchblog halte ich möglichst frei davon. Aus dem Grund, dass ich beide Plattformen gesondert behandel und verschiedene Zielgruppen ansprechen möchte. Aber ich werde meine Facebookseite gewiss nicht aufgeben, nur weil ein paar kindische Fans es nicht hinnehmen können, wenn ich ihre Lieblinge rezensiere😛 Damit müssen sie leben können. Ich finde es sogar gut Kritik von anderen „Profis“ zu bekommen, einfach weil ich fundiertes Wissen eher schätze, als ein plumpes „das Buch ist sooooo toll“ oder „das Buch ist sooooo mies“. Sofern die anderen Zeichner auch bei der Sache bleiben und man nicht merkt, dass sie einen nur nieder machen möchten.

    • Hallo Effi,
      naja, bei anonym wäre der Vorteil, dass man eben nicht zusätzlich angegriffen wird, wenn man kritisierst, sondern die kritik wird neutral gelesen, ohne, dass andere zweideutig etwas in den Text interpretieren, wie ich es leider jetzt schön öfter erlebt habe, diese Mail von heute war nur ein Beispiel.
      Aber ich sehe das wie du – jeder sollte meine Meinung frei äußern können. Trotzdem ist es gerade irgendwie das GEfühl da, dass ich Angst vor der nächsten Mail habe, wo vielleicht wieder ein Angriff oder Seitenhieb drinnen stehen könnte, nur weil ich schreibe, was ich mir denke. Die Leuten könnten ja auch einfach weglesen, wenn sie es nicht mögen, aber nein, da schreiben sie lieber und gehen einen an. *schade*
      Hoffe, das morgen wieder ein besserer Tag ist.
      LG Tina

      • Denke darüber nicht zu viel nach. Besonder „Fans“ anderer Werke sind ein heikles Thema. Die sehen es nicht gerne wenn ihre Favoriten kritisiert werden. Oder generell Leute, die mit so etwas nicht umgehen können. Mir kommt es immer vor, als seien das Personen in deren Welt der Konkurrenzkampf eine wichtige Rolle spielt. Ich würde auch gar nicht das allseits beliebte Thema „Neid“ ansprechen. Ich glaube nicht dass es Neid ist. Ich glaube einige Leute denken einfach viel zu schnell, das man sich als etwas besseres fühlt, nur weil man es bereits in gewisser Weise geschafft geschafft hat. So viele verwechseln Ehrgeiz und Kritik mit Arroganz und merken gar nicht wie arrogant sie dabei selbst sind.

        • ja, werde versuchen es abzukachen und wie gesagt, jetzt wo es raus ist und ich mal Luft rauslassen konnte, geht es mir auch schon viel besser als vorher. Trotzdem sollte es nciht so sein und es sollte auch nicht so sein, dass ich ständig Angst habe, die nächste fiese Nachricht zu bekommen, nur weil ich schreibe, was ich mir denke. Und ich schreibe nur einen Bruchteil, von dem, was ich mir denke.^^
          Stimmt, Neid ist auch ein heikles Wort/ Thema, bei dem es heiß her gehen kann. Da bin ich lieber auch vorsichtig bzw. vorsichter als früher.

  9. Liebe Tina,

    ICH gönne es dir auf jeden Fall, dass du dein eigenes Buch herausbringst. Ob du es jetzt selbst veröffentlicht hast oder ob das durch einen Verlag geschieht. Du hast es verdient! Lass dir von niemandem etwas anderes einreden!!!
    Es wird immer Menschen geben, die anderen den Erfolg nicht gönnen, ob das nun aus Neid geschieht oder sonst etwas. Zerbrech dir da bitte nicht den Kopf! Ich fände es sehr schade, wenn du deinen Blog schließen würdest. Ich liebe ihn und lese deine Rezensionen immer sehr gern! Außerdem ist es doch klar, dass man in einer Rezension auch mal meckert. Dafür sind sie schließlich da, dass man seine eigene Meinung zu dem Buch äußert, seine Gedanken dazu schildert. Denjenigen, denen das nicht gefällt, können das Buch ja trotzdem lesen. Jeder Leser empfindet ein Buch schließlich anders! Da versteh ich nicht, wieso einige bescheuerte Menschen sich deshalb aufregen: Wenn es dir nicht gefällt, dann klick doch einfach auf schließen *kopfschüttel* Jeder darf seine Meinung frei äußern, da versteh ich wirklich nicht, wieso das einige Menschen stört.

    Lass dich von solchen Menschen bitte nicht beeinflussen. Die sind es nicht wert. Ich finde es toll, dass du immer ehrlich deine Meinung äußerst. UND das du Bücher veröffentlichst. Ich persönlich finde es großartig, wenn Blogger diesen Schritt wagen und schaffen und versuche auch immer, diese Blogger zu unterstützen, denn du hast recht, die meisten veröffentlichen Werke von Bloggern gehen in der Bücherwelt ein wenig unter. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Blogger sich gegenseitig unterstützen!

    Ganz viele Liebe Grüße & eine mega fette Umarmung
    Sibel

    • Hey Sibel
      vielen lieben Dank für deine Worte und aufmunternde, virtuelle Umarmung, ich glaube das habe ich gebraucht, besonders bei dem sch*** Tag, den ich heute leider irgendwie habe. Aber hat zumindest schon geholfen, einem Luft abzulassen und zu jammern.
      Genau das ist der Punkt, den ich auch nicht verstehe. Ich habe auch oft andere Meinung als andere BLogger, aber dann schreib ich einfacdh mit demjenigen über das Buch oder ignoriere die Rezi. Außerdem zwinge ich ja niemanden meine Rezi zu lesen, kann man ja ignorieren, ich will ja damit niemanden angreifen, sondern einfach meine Gedanken los werden *seufz*

      Danke dir liebe Sibel *drücka zurück*❤

  10. woerterkatze

    Hallo Tina,
    wieso sollte eine Autorin nicht weiter bloggen dürfen? Wieso sollte man ihr das verbieten? In diesem Land herrscht Meinungsfreiheit und wem deine Rezensionen nicht passen, der soll sie nicht lesen. Und wer dir verbieten will zu bloggen ist nur neidisch darüber, dass du es als Bloggerin einen Verlagsvertrag zu bekommen.

    Jeder hat das Recht seine Meinung zu einem Buch zu posten und dabei sollte es egal sein, ob sie positiv oder negativ ist. Dabei liebe ich gerade die Besprechungen, bei denen man merkt der Rezensent hat sich etwas dabei gedacht, er hat das Buch gelesen und seine Emotionen kommen in der Rezension rüber. Auch wenn ich dann zu dem Buch eine andere Meinung habe, komme ich nicht dann auf die Idee, den Rezensenten, seine Meinung abzusprechen oder ihn in seinen Stil zu kritisieren. Jeder empfindet ein Buch anders und wenn sich vielleicht einer über die Besprechung aufregen darf, dann der Autor, aber nicht ein anderer Leser. Gerade Autoren können und sollten mit Kritik an ihrem Werk umgehen können, und die meisten, die ich kennengelernt habe, können dies auch. Vor allem, wenn man dann auch in seiner Besprechung begründet, was einem gestört hat.

    Ich merke, dass ich mich schon wieder anfange zu ärgern. Aber sei es drum, so etwas wie die Mail, die du bekommen hast finde ich einfach nur nervend und unverschämt. Ignoriere sie einfach und mach bitte weiter.

    Liebe Grüße

    Kerstin von Wörterkatze

    • Hallo Kerstin,
      danke für dein Kommentar und Meinung und ja, sah oder sehe es eigentlich wie du. Mein Sprichwort ist auch immer: leben und leben lassen und daran halte ich mich. Ich finde es immer nur schade, wenn ich mich eingschränkt fühle, und das GEfühl habe nicht mehr das sagen zu können, was ich will, aus Angst, dass ich wieder eine fiese Nachricht oder Anfeindung zu spüren bekomme. Da macht das Bloggen dann keinen Spaß mehr, und gerade eben ist es leider so.
      ich hoffe aber, wenn ich wieder etwas Distanz zu dieser Sache bekommen habe, dass es mir dann wieder besser geht. Es hat auch schon geholfen, mal meinen Frust mit diesem Post rauszubekommen und natürlich hilft auch sehr euer bekräftigendes Feedback. Danke und liebe Grüße

  11. Es ist eine Sache, ob du daher gehst und jedes Buch, was dasselbe Genres wie deins hast, niedermachst, sodass deins als das Non-plus-ultra hervorsticht, aber wenn man ganz normal seine ehrliche Meinung abgibt, dann ist das was anderes und cool. Vielleicht haben einige das Gefühl, du wärst extra kritisch oder Ähnliches.
    Wenn man nicht die ganze Zeit nebenbei Werbung für sein eigenes Buch macht, finde ich es völlig okay, Blogger und Autor zu sein.

    • hallo und auch dir danke für deine Meinung und Kommentar zu diesem Thema.
      Also ich versuche hier auf meinem Rezi-blog so gut es geht die Werbung für mein eigenes Buch in Grenzen zu halten, aber klar nutze ich meine Plattform hier auch für meine Werke. Aber das ich extra schlecht bewerte, nur damit ich kritisieren kann, würde mir nie einfallen. ich schreibe ja genauso auch gute Rezis und bin begeister von vielen anderen Büchern und Autoren… aber eben nicht immer. Schade, dass manche Leser – die ja die Rezis von mir nicht lesen müssen – dann negative auf Kritik zu Büchern reagieren.
      LG Tina

  12. Hallo Martina!

    Ich denke, dass Autoren automatisch kritischere Leser sind, aber dich deshalb als Neiderin zu beschimpfen, finde ich eine Frechheit😦

    Ob Blogger-Autoren weniger ernst genommen werden als andere Autoren, kann ich nicht beurteilen. Ich selbst habe das nie so gesehen und fand im Gegenteil immer, dass solche Autoren einen Vorteil haben, weil sie bereits eine Fangemeinde besitzen, auf die sie aufbauen können.

    Gleichzeitig Blogger und Autor zu sein, ist sicherlich nicht leicht. Solche Mails werden wahrscheinlich kein Einzelfall bleiben und werden sich sogar häufen, je bekannter du wirst. Dennoch solltest du dich nicht davon abbringen lassen, etwas zu tun, das dir Freude bereitet. Und wie du in den zahlreichen Kommentaren zu deinem Beitrag lesen kannst, gibt es viele, die deinen Blog und deine Rezensionen sehr schätzen. Für diese Leute solltest du deinen Blog weiterhin betreiben. Den Rest einfach ignorieren und wütend im Kreis laufen lassen😉 Behalte dir deine Ehrlichkeit und lass dir von niemandem den Mund verbieten!

    lg Rebecca

    • Hallo Rebecca,
      danke auch für dein Kommentar und Meinung dazu, besonders da du ja selbst schreibst und weißt wie das ist.
      Den Punkt mit Blogger-Autoren sah ich selbst eigentlich auch immer als Vorteil und man hat eine größere Reichweite das stimmt, aber man hat auch mehr Hater oder eben Leute die dann die eine oder dann die andere Sache kritisieren, weil sie es nicht im Einklang sehen können. Sicher nicht viele, aber eben einige und genau das sind dann jene, die einem nicht so nette Mails schreiben. Und die von heute war leider nicht die erste, nur diejenige, die mich mal wieder innehalten ließ.

      ja, das denke ich auch, dass man immer mehr aufpassen muss, je bekannter mehr wird. Daher auch die Überlegung zu einem anonymen Literaturblog. Aber ob das dann so sinnvoll ist und was bringt, weiß ich auch nicht. Verzwickte Situation und eine, mit der ich im Vorhinein nie gerechnet habe.

      Danke dir also für die lieben, aufbauenden Worte und stimmt, die Kommentare hier zeigen mir, worauf es wirklich ankommt und ich werde den Kopf wieder aus dem Sand ziehen.🙂
      LG Tina

  13. Hör nicht auf. Ich mag kritische Rezensionen und finde sie meist besser als diese „alles toll 5 Sterne“- Rezis.
    Klar tut es weh, solche Mails zu bekommen, das verstehe ich, aber lass dir davon nicht den Mund verbieten.

    Ich lese dich auch weiterhin! Sowohl Rezensionen als auch Bücher

    Christina

    • Hallo Christina, danke dir für die Worte und hilft mir zu sehen, dass es doch Leute gibt, die hinter mir, den Rezis und meinen Kritiken stehen, auch wenn sie nicht immer nett sind. Aber dafür mit Herzblut geschrieben, ob jetzt positiv oder negativ bewertet.
      Danke, LG Tina

  14. Huhu Martina!

    Wahnsinn…man hört ja immer wieder was manchmal so hinter den Kulissen der Blogger Welt abgeht, aber bisher hat es keinen Blogger betroffen den auch ich verfolge.

    Lass dich von sowas nicht unterkriegen!!

    Ich liebe ehrlich gemeinte Rezi’s, egal ob der andere Blogger mit meiner Meinung übereinstimmt oder nicht – Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Und wenn einem die Rezi oder der Blog nicht gefällt, dann kann mans auch einfach bleiben lassen und nicht mitlesen.
    Ich selbst rezensiere auch jedes Buch, dass ich lese egal obs gefallen hat oder nicht. Bisher kann ich sagen, dass ich drei tolle Lesemonate mit spitze Büchern hinter mir habe, also seit ich blogge noch nichts negatives veröffentlicht habe, doch das wird noch kommen und zu dem steh ich auch, denn das sollte jeder Blogger.

    Also mach einfach weiter egal welche Mails du noch bekommst, denn Hater gibt es immer.😉

    Liebste Grüße
    Nina

  15. Ist es nicht das was man machen soll? Kritisch rezensieren? Was macht das rezensieren für einen Sinn, wenn du die Bücher bloß lobst.
    Ich mag deine ausgefeilten Rezensionen und bewundere dein Art, so zu schreiben.
    Ich denke solche Mails kommen auch aus Neid. Blogger, die eben nicht so gut schreiben können. Renzensionen die nichts aussagen, von eigenen Büchern ganz zu schweigen.
    Ich kann verstehen, dass dich solchen Mails traurig und wütend machen, aber ich würde mir dadurch mein Hobby und meine Leidenschaft nicht versauen lassen.
    Ganz viele würden dich vermissen!

  16. Huhu Tina,

    ich habe gerade Deinen Tweet zu dem Post gelesen und wollte etwas ausführlicher auf die Thematik eingehen.
    Grundsätzlich herrscht ja zuerst einmal Meinungsfreiheit, also hast Du das gleiche Recht, wie jeder andere auch seine Meinung zu äußern.

    Was die Sache problematischer macht ist, dass Du als Autorin nicht mehr „nur“ als Bloggerin gesehen wirst, die von außen ihre Meinung kund tut, sondern selber Teil dessen bist, worüber Du schreibst.

    Ich versuche einmal ein Bild zu kreieren, was vielleicht zeigt wo die Problematik steckt.
    Ich nehme jetzt mal eine noch unerfahrene, aber momentan populäre Schauspielerin, wie Jennifer Lawrence (ist nur ein Beispiel).
    Nun stell Dir vor, dass sich Jennifer Lawrence hinsetzt und reihenweise andere Schauspieler bewertet und mal locker flockig erzählt, wie schlecht sie Julia Roberts in Film X fand, oder dass sie persönlich ja Katherine Hepburn für vollkommen überschätzt hält.
    Nun überprüfe einmal Deine Reaktion auf solche fiktiven Aussagen. Unausweichlich, egal wie wahr oder unwahr diese Aussagen sind, stellt man sich die Frage, ob nun gerade jemand, der über weniger schauspielerische Erfahrung verfügt und der weniger Erfolge vorzuweisen hat, sich in dieser Art und Weise äußern sollte.

    Nun ist das ja kein 1 zu 1 Vergleich, weil Du Deinen Blog ja schon lange betreibst, aber viele Leute betreiben keine tiefgreifende Recherche sondern sehen „Aha, da ist eine „kleine“ Autorin, die andere Autoren bewertet.“
    Es ist halt schwierig, wenn nicht der außenstehende Lehrer die Klasse bewertet sondern plötzlich ein Mitschüler die Noten verteilt.

    Von daher kann ich gut verstehen, dass Du Dir Gedanken machst, da ja im schlimmsten Fall auch Auswirkungen für Deine Karriere entstehen können.
    Nehmen wir mal an, dass Du richtig erfolgreich wirst und Du bei großen Verlagen Interesse weckst. Da kann es eventuell sogar schaden, wenn Du 3-4 von den Autoren dieser Verlage schlecht bewertet hast, weil die dann vielleicht auch mal nachfragen, warum jemand aus dem gleichen Haus im Internet über ihre Werke herzieht.
    So können dann im schlimmsten Fall über soziale Netzwerke ganze Kleinkriege von Fan-Gruppen entstehen, wie es zuletzt Victoria Schwab erleben musste, die auch etwas unbedacht die Werke von Mark Lawrence kritisiert hat und der sich danach ungeschickt zur Wehr gesetzt hat.

    Als Autor bist Du nun einmal mehr Teil des öffentlichen Lebens als als reiner Blogger und damit steigt die Verantwortung, die Du dem gegenüber hast, was Du schreibst.
    Von daher ist die Entscheidung ob Du weiterhin von Deinem, nach wie vor, gutem Recht Gebrauch machen willst zwangsläufig damit verbunden, ob Du mit den potenziellen Konsequenzen Leben kannst.
    Wie überall im Leben spielt nicht nur eine Rolle „Was“ gesagt wird, sondern auch „Wer“ es sagt.

    Ich würde das einmal sehr genau mit Leuten, wie Deinem Mann oder anderen engen Freunden besprechen, die Dich gute kennen.
    Ich habe Dich bislang über das Internet als jemanden kennengelernt, die häufig zuerst mit dem Herzen wahrnimmt und für die solche Art von Kritik, wie Du sie bekommen hast, ein Problem werden könnte, wenn sie regelmäßig passiert.
    Und ich hoffe Du verstehst, dass ich diese eher mahnenden Worte nicht schreibe, weil ich Dir Dein Recht zu bewerten absprechen will, sondern weil ich mir vielmehr Sorgen darum mache, wie mögliche Konsequenzen daraus für Dich aussehen könnten.

    • Michi, Michi, warum musst du immer Recht haben? *grml*
      aber ich sehe und verstehe deine Punkte. Daher werde ich wie bereits angekündigt weniger bzw. nur noch englischsprachige Autoren rezensieren. Aufhören kann ich nicht ganz, dafür tue ich es viel zu gerne. Aber möchte, wenn alles klappt, gerne einen Gruppen-Blog eröffnen, mit 3-4 Bloggern zu unterschiedlichen Genre. Dann muss ich nicht so oft rezensieren u es erscheinen trotzdem regelmäßig Posts. Interesse daran?😉

  17. Solche Mails würde ich einfach ignorieren, da spricht meistens nur Neid heraus oder jemand hat einfach Freude daran andere so fertig zu machen.

    Die angesprochenen Punkte finde ich auch absolut nicht gerechtfertigt, jeder äußert sich mal kritischer zu einem Buch, ich selbst bin auch sehr kritisch und vergeben 5 Punkte eher selten. Was würde es denn bringen jedes Buch nur zu loben und selbst die Bücher beschönigt darzustellen, die man eigentlich nicht mochte. Ich persönlich mag deine Rezension sehr gerne und finde es auch völlig in Ordnung wie du sie formulierst.

    Ich habe selbst noch keine solcher Mails bekommen, aber ich würde mir an deiner Stelle das Bloggen durch so etwas nicht vermiesen lassen. Es gibt genug Leute, die deinen Blog gerne besuchen und auch gerne deine Rezensionen lesen. Lass dich nicht unter kriegen, wir stehen hinter dir!

    Liebe Grüße,
    Jenny

  18. Michaels Beitrag hat mich gerade sehr nachdenklich gemacht. Ich finde, er hat da nicht ganz unrecht. Eigentlich wollte ich dir sagen, dass ich finde, dass du dich nicht beirren lassen solltest. Aber ich finde, dass Michaels Argumente einleuchtend sind. Hast du mal mit anderen Bloggern, die unter die Autoren gegangen sind, ausgetauscht? Ich denke da spontan an Stefanie Hasse.
    Ich hoffe, dass du für dich einen guten Weg findest.

  19. Liebe Tina,

    ich denke an der ganzen Rückmeldung solltest du merken und dich hoffentlich auch darin bestärkt fühlen, nicht so schnell das Handtuch zu werfen. Von dem was du bisher so erzählt hast, stelle ich es mir tatsächlich schwierig vor, Bloggen und Autorin sein so im Gleichgewicht zu halten, dass du alle glücklich machst. Ganz ehrlich gesagt würde ich wohl einfach keine Bücher mehr von Impress-Kollegen besprechen. Oder kam die Mail sogar nach einer Rezension zu einem bspw. englischen Autor/in? Aber das wäre erst einmal mein Gedanke, die „direkte“ in dicken Anführungsstrichen „Konkurrenz“ nicht zu besprechen. Da finde ich auch Michaels Vergleich stimmig. Das lässt einen tatsächlich nachdenklich werden.

    Auf der anderen Seite find ich’s eine Schweinerei, wenn du dein Hobby Bloggen und Lesen nicht mehr so verfolgen kannst, wie du es gerne möchtest. Ganz besonders Bücher von englischsprachigen Autoren, die sich hier sicherlich weniger auf den Schlipps getreten fühlen und (im Moment) auch keine „Konkurrenz“ für eigene Bücher sind. Ich meine, die liest du just for fun und ebenso solltest du dich da auch mitteilen können!

    Wenns nach mir ginge, solltest du alles Frei Schnauze rezensieren dürfen, doch anscheinend hält da wirklich das ein oder andere Nachteile für dich bereit, wie eben solche Mails.

    Ich persönlich fänds ganz furchtbar, wenn deine (für mich und sicher auch viele andere) unendlich hilfreichen und kritischen Rezensionen wegfallen würden. Schau doch, ob du vielleicht einen Kompromiss findest, indem du nicht alles besprichst.

    Vielleicht könntest du auch doch wieder an eine strickte Trennung von Autorenblog und normalen Blog denken?

    Ich drück dir sehr die Daumen, dass du eine Lösung findest und lass dich bitte nicht allzu sehr runterziehen!

    *drück-dich*

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

  20. Nein =( Bitte nicht den Blog schließen! Ich hab deinen Blog erst durch dein Buch kennengelernt und find ihn echt toll!!
    Deshalb hab ich noch nicht viele Rezis von dir gelesen und hab auch keine Ahnung ob bzw. wie sich deine Rezis geändert haben, seitdem du veröffentlichst. Klar kann es sein, dass du kritischer geworden bist, seitdem du auch Bücher schreibst, aber es ist doch bestimmt auch so, dass du die Autoren besser verstehen kannst, also wenn du einen Kritikpunkt hast, überlegst du nun vlt aus Autorensicht, wie er/sie es hätte besser schreiben können. Das ist doch kein Kritikpunkt, im Gegenteil, du kannst dich jetzt besser in die Autoren versetzen. Deswegen verstehe ich die Aussage nicht, dass Autoren nicht mehr Buchblogger sein dürften. Rezis von Autoren müssen nicht zwangsläufig schlechter sein, sie können doch eben deswegen besser sein!
    Ich finde es voll schade, dass du solche negativen Mails bekommst und kann verstehen, dass sie dir zu Herzen gehen. Du hast aber bestimmt mehr Fans als Hater! Also wenn das nächste Mal eine solche Mail kommt, ruf dir die positiven Meinungen über dein Autorendasein in Erinnerung: Ich finds gut, dass ich von dir kritische Rezis auf deinem Blog und tolle Bücher von dir lesen kann!
    lg. Tine =)

  21. Liebe Martina, ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen: lass Dich nicht entmutigen – wem Deine Rezis nicht „zusagen“, braucht sie ja nicht zu lesen. So einfach ist das. Rezis sind dazu da, die eigene Meinung des Lesers zum gelesenen Buch mitzuteilen, egal ober selbst zufällig auch Bücher schreibt oder nicht.
    Herzliche Grüße, Birthe

  22. Hallo Tina,
    ich bin grade enttäuscht und kann das nicht nachvollziehen.
    Ich liebe deinen Blog und deine Rezensionen, grade weil sie mitunter gnadenlos ehrlich sind. Es ist echt schade, dass du wegen so etwas alles hinschmeißen möchtest. Klar kann ich dich verstehen, denn wenn sich diese Nachrichten häufen. Aber es stehen doch auch noch genügend Leute hinter dir.
    Es wird solche Leute wohl immer geben, die sterben nicht aus. Ich finde du verdienst genau so viel Respekt wie jeder andere Autor auch! Punkt
    Lass den Kopf bitte nicht hängen. ♥

    Liebe Grüße
    Katja

  23. Hallo Martina,
    höre nicht auf diese Leute:)
    Ich lese deinen Blog total gerne und würde es echt schade finden, wenn du ihn schließen würdest.
    Außerdem finde ich es gut, wenn man die Bücher ein wenig kritischer bewertet und wem das nicht gefällt, der soll die Rezis dann auch nicht lesen. Außerdem gibt es ja auch genug Bücher, wie du selbst schon gesagt hast, für die du schwärmst.
    Die Leute, die solche Kommentare oder Nachrichten schreiben, sind bestimmt nur neidisch, dass du deinen Traum, ein Buch zu veröffentlichen, verwirklichen konntest und gleichzeitig noch erfolgreich bloggst.
    Also lass dich von solchen Menschen bitte nicht runterziehen.🙂
    Liebste Grüße
    Lena

  24. Hallo ihr Lieben,
    danke dir für eure ganzen Meinungen und positives Feedback/ Kommentare. Ich schreibe das jetzt als Antwort für alle, damit ich nicht jedem das gleiche schreibe. ^^

    Also ja, ich sehe beide Seiten und ja es stimmt – es ist ein zweiseitiges Blatt. Einerseits darf man wohl ehrlich seine eigenen Meinung vertreten, aber andererseits ist es auch nicht immer leicht, wenn man dann gleichzeitig auch selbst schreibt.

    Aber jetzt nach langem hin u her Überlegen und auch nach dem netten, positiven Feedback von euch, werde ich den Blog nicht vollkommen sperren, da hier doch auch mein Herzblut drinnen steckt und ich es gerne tue. Aber ich werde auf alle Fälle versuchen weniger zu rezensieren, bzw. weiterhin nur englischesprachige Autoren zu rezensieren, das sollte dann auch ‚weniger‘ Problem sein.
    Außerdem möchte ich das Autoren-/ und das Bloggerdasein in Zukunft einfach konsequenter trennen, dann sollte es hoffentlich noch weniger Probleme geben. Natürlich werde ich hier mein neues Buch für November noch promoten, aber was danach kommt, weiß ich noch nicht. Mal sehen was die Zukunft bringt, aber bin wieder etwas positiver gestimmt und hoffe, dass sich die Sache von alleine etwas auflöst.

    Danke euch und Liebe Grüße,
    Tina

  25. Liebe Martina,

    mir war diese Problematik bis dato gar nicht bekannt, denn für mich sind es zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Dass du auch Autorin bist, ist mir so gesehen „egal“, wenn ich deine Rezis lese. Natürlich beeinflusst deine gewonnene Erfahrung durch das Schreiben auch deine Sichtweise auf gelesene Bücher, aber so beeinflusst jeder Lebensumstand oder jede andere neue Erfahrung, die auch gar nichts mit Büchern zu tun haben muss, unser Handeln, unser Denken und unsere Meinung.
    Also bitte bitte, lass dich von solchen Kommentare nicht unterkriegen!! Ich möchte weiterhin deine offene und ehrliche Meinung zu deinen gelesenen Büchern lesen! Und solange du weiterhin Spaß am Bloggen hast, dann ignorier solche Nachrichten einfach. Du siehst ja an den Kommentaren hier schon, wie viel tolle Resonanz auf diese eine doofe Nachricht gekommen ist!🙂

    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende
    Tatsu

  26. Ohman… diese Art der „Kritik“ ist echt das Letzte. Auch wenn man sich so etwas natürlich zu Herzen nimmt, solltest du das nicht tun. (und wenn der/diejenige eh der Meinung ist, dass es dich nicht interessiert, wieso macht er sich die Mühe und schreibt dir das? -.-)

    Ich glaube, dass viele Außenstehende das Bloggen und Schreiben über einen Kamm scheren. So nach dem Motto „du hast da aber einen grammatikalischen Fehler gemacht, du darfst das nicht, schließlich bist du ein Autor“.
    Gleichzeitig denke ich aber, dass man sich als Autor sehr detailliert mit bestimmten handwerklichen Dingen auseinandersetzt (oder auseinandersetzen muss). Was Handlungsaufbau angeht, wie man Szenen aneinanderfügt, wie baut man Spannung auf, wie sind Dialoge anzuordnen…etc. Natürlich kann man das, vor allem wenn man mit vollster Leidenschaft schreibt, nicht einfach so abstellen. Je mehr man sich über das Handwerk aneignet, desto mehr lernt man zu kritisieren, das ist doch ein ganz natürlicher Vorgang.
    Und da könnte ich mir vorstellen, dass viele das mit einer belehrenden oder besserwisserischen Art verwechseln. Ist es nicht so, dass immer so ein leises Stimmchen im Hinterkopf sagt: „Was du kritisierst, musst du besser machen können, ansonsten würdest du es ja nicht kritisieren“. Das ist aber Blödsinn.
    Nur weil man aufmerksamer wird, heißt es ja nicht, dass man dadurch was Besseres ist. Oder jemand anderem etwas neidet.

    Lass dich von sowas nicht unterkriegen. Ich weiß, leichter gesagt als getan. Letztendlich ist SACHLICHE Kritik immer etwas Gutes und die wenigsten sind heute noch dazu in der Lage, weswegen man automatisch aneckt. (aber das ist ein anderes Thema^^)

    Kopf hoch!

    Liebe Grüße,
    Lyrica

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