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[Rezension] Wie Schnee so weiß

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‚Wie Schnee so weiß‘

von Marissa Meyer

Lunar Chronicles # 4

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Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe lange gebangt und gezittert, wie mir der abschließende Band gefallen würde, da es doch ein paar recht durchwachsene Rezensionen dazu gab und daher bin ich auch mit wenig Erwartung an das Buch herangegangen, was wohl ganz gut war.
Gleich zu Beginn trifft man fast auf alle bekannten Charaktere auf der Albatros und es war sofort das Gefühl von nach Hause kommen und als würde man nach langer Zeit endlich lieb gewonnene, alte Freunde wiedertreffen, was ich unglaublich schön fand. Außerdem durfte man ‚fast’ neue Charaktere mit Winter und Jacin kennen lernen, die ich aber auch rasch ins Herz schließen konnte. Jacin fand ich ja generell interessant, ein richtiger heißer Typ, obwohl ich mich zu Beginn gar nicht mehr an ihn aus den Vorgängern erinnern konnte. Immerhin ist es doch eine Weile her, dass ich Teil 3 gelesen habe. 🙂
Was mich am Anfang auch nicht gestört hat, war, dass wenig in der Handlung passiert, sondern mehr auf die Gefühlslage der einzelnen Protas eingegangen wird und man immer wieder kurz erfährt, was seit Band drei passiert ist. Einige fanden das vielleicht langweilig und zäh, aber mir hat es gefallen. 😀

Was aber wohl auch daran lag, dass ich einfach mit jeder einzelnen Figur total mitgefiebert habe und sie mir total am Herzen lagen – außer natürlich die böse Königin Levana – sie war mir ziemlich egal und hier fand ich ihre Kapitel doch oft manchmal zu lange und auch unnötig. Die hätte man gerne weglassen und das Buch um 20 Seiten kürzen können. Aber waren alle, alle Figuren soo toll.
Ich habe hier wirklich mit jedem einzelnen Pärchen total mit gelitten und gefiebert, das war schon abnormal! 😀 Und ich weiß gar nicht, welche Paarung mir mehr leid tut oder welche etwas Schlimmeres im Buch durchleiden musste. Jarcin und Winter waren sowieso total arm und ich habe immer um ihr Happy End gebangt! ❤ Levana ist aber auch echt fies, da wird man sprachlos. Und irgendwie konnte ich Winters verrückte, schrullige Art auch liebgewinnen. J
Oder auch bei Cinder und Kai war immer ein Bangen dabei, genauso wie bei Wolf und Scarlet – hier hätte ich kurzzeitig das Buch gerne mal gegen die Wand geknallt. Das war ja ein auf und ab der Gefühle… schon fast gemein, was Wolf hier so alles angetan hat! :p
Und hach, dann auch das alles mit Cress und Thorne, die waren ständig total süß und einfach nur putzig, obwohl Thorne nie seinen Mund aufbekommen hat, und das obwohl er ja sonst nie seine Klappe halten kann mit seinen blöden Gerede. *lach*

Und auch, wen ich derart mit den Figuren gelitten habe, muss ich auch anmerken, dass das Buch wirklich, wirklich sehr dick und an manchen Stellen einfach zu lange ist und für die Dicke auch wenig in der Handlung selbst passiert. Manchmal hatte man das Gefühl, sie eilen in die Hauptstadt, dann flüchten sie wieder, nur um kurz darauf wieder einen Weg hinein zu suchen, um gleich danach wieder hinauszuschleichen und zurück. Hier kam es mir beinahe so vor, als wäre etwas schlecht geplottet worden oder einfach zu ausufernd. 😀
Also ja, es stimmt teilweise schon, was die kritischen Stimmen gesagt haben, dass es langsam von statten geht und sich oftmals wiederholt und sich nichts bewegt. Daher: etwas mehr Tempo hätte dem Buch ganz gut getan. Aber da ich die Charas alle so geliebt habe, stört es mich nur bedingt.
Denn das ist jammern auf sehr hohem Niveau und eigentlich finde ich diese Detailverliebtheit sogar ganz schön und dass man merkt, wie sehr die Autorin die Welt und die Figuren ebenso liebt wie wir Leser.

Klar, ich muss schon auch zugeben, dass man die Autorin gerne mal geschüttelt hätte mit dem Verweis: jetzt mach mal bitte was in der Handlung, ich will wissen was jetzt passiert… aber ich bin auch so jemand, wenn ich mal Charaktere in mein Herz geschlossen habe, was hier der Fall war – dann leide ich total mit ihnen mit und da kann ruhig mehr Dialog, mehr Schmachten, mehr Selbstreflexion usw. sein… bin da beim Schreiben auch immer so, also kritisiere ich das hier nicht so sehr wie vielleicht andere. 😀
Wenn ich die Figuren jedoch nur ein wenig gemocht hätte oder nicht alle, dann wäre es mir auch zu lange gewesen, aber da ich alle wirklich liebe, konnte mir Meyer fast alles vorsetzten, was sie wollte! 😀

Und sie hat mich die ganze Zeit gehabt und mit meinen Gefühlen gespielt… eine Achterbahnfahrt, und bei ungefähr dreiviertel des Buches dachte ich schon, das kann nicht mehr gut ausgehen. Bei einigen Stellen war ich kurz vorm Heulen und ohne jetzt etwas zu verraten oder so zu spoilern, muss ich zugeben, dass ich ganz am Ende echt wie ein kleines Mädchen heulend vor dem Buch gesessen bin und voller Abschiedsschmerz und Wehmut das letzte Kapitel gelesen habe. War echt sehr krass und hatte ich schon lange nicht mehr. Daher ja, das Ende hat mir gefallen und ich liebe auch das Buch, bis auf die paar Kleinigkeiten.

PS: Sorry wegen der langen Rezi, ich konnte mich einfach nicht bremsen. 😀

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Ich persönlich finde die englischen Cover sooo unglaublich wunderschön, dass die deutschen Cover einfach nicht mithalten können, auch wenn sie hübsch gemacht worden sind. Aber die Favoriten bleiben einfach immer die englischen Cover. 🙂

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Meine erste Reaktion nach dem Beenden des Buches: „Love it soo much, that it hurts to let them go… kann es nicht glauben, dass nun alles vorbei ist. OMG – ein ganz fetter Book Hangover kündigt sich an *snief* und *hach*
Nun nach mehreren Tagen kann ich wieder vernünftig schreiben, obwohl ich noch immer echt fertig bin… und zwar total fertig -> mit den Nerven und dem ganzen Gefühlstumult. Ich habe geheult, gebangt und mich wieder verliebt. Und ich kann es kaum glauben, dass es jetzt wirklich und tatsächlich vorbei ist mir der Reihe, was mir im Herzen weh tut. Daher hoffe ich, dass auch alle Kurzgeschichten zusammengefasst auf Deutsch erscheinen! 🙂 *Daumen drück*
Es war wirklich toll und sehr zu empfehlen. Nur im Mittelteil war es etwas zu langsam, aber sonst, einfach ganz, ganz große klasse! Lesen ist angesagt, Leute – das ist mein ernst. Holt euch diese Reihe!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Meyer)

»Eure Hoheit. Ich bin gekommen, um Euch zu holen und zum Palast zurückzubegleiten.«
Winter erhob sich und verschränkte die Arme vor der Brust. »Gewiss. Wie freundlich von Ihnen, dass Sie sich um mich gesorgt haben.« Sie wandte sich zu Jacin um, der den Wächter misstrauisch beäugte. Was nichts Neues war. Denn er beäugte alle und jeden misstrauisch. »Ich fürchte, morgen wird es noch schwerer für Sie, Sir Clay. Denken Sie an mich, wenn Sie können.«
»Wenn ich kann, Prinzessin?« Er warf ihr einen schelmischen Blick zu. »Ich kann an nichts anderes denken.«

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»Verbrecher und Gewalt wird es immer geben«, warf Kai ein. »Wir brauchen die Waffen zur Gesetzesvollstreckung.«
Plötzlich machte Wolf ein Geräusch, als würde ihm etwas die Kehle zuschnüren, und alle sahen zu ihm hinüber, während er eine Handfeuerwaffe aus der Kiste nahm. »Genauso eine hatte Scarlet auch.«
Er drehte die Pistole in seiner Hand und strich mit dem Daumen über den Lauf. »Damit hat sie mir mal in den Arm geschossen.«
Das sagte er so zärtlich, dass es klang, als hätte Scarlet ihm einen Strauß mit wilden Blumen geschenkt, anstatt ihm eine Kugel zu verpassen.

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Thorne wandte sich zu Cinder. »Nach einem kurzen Nickerchen kannst du auch wieder klarer denken.«
Sie reagierte nicht darauf und starrte auf die Tischplatte. Ihre Schultern hingen mutlos herunter und ihr Blick wirkte seltsam leer.
»Ich glaube nicht, dass ein Nickerchen hierfür die Lösung ist«, sagte sie und hob ihre Cyborg-Hand. Sie hing leblos vom Handgelenk herunter und es fehlte der Finger, den man ihr abgenommen hatte. »Ich kann einfach nicht glauben, dass es so weit gekommen ist. In diesem Zustand kann ich weder kämpfen noch eine Revolution starten noch Königin sein. So kann ich gar nichts machen. Ich bin kaputt; im wahrsten Sinne des Wortes.«
Iko legte eine Hand auf Cinders Schulter. »Mag sein, aber was kaputt ist, kann man wieder reparieren.«


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# 1: Marissa Meyer – Wie Monde so silbern »»
# 2: Marissa Meyer – Wie Blut so rot »»
# 3: Marissa Meyer – Wie Sterne so golden »»
# 4: Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß »»
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(© goodreads)


Marissa Meyer:
She lives in Tacoma, Washington, with her fiancé and her two cats. In addition to her slight obsession with books and writing, she’s big on road-tripping, wine-tasting, and hunting for antiques. She’s represented by Jill Grinberg.
CINDER, her debut novel, is a futuristic re-envisioning of Cinderella in which Cinder is a cyborg mechanic. Release date: 3 Jan 2012.
(Source: rachelhartmanbooks.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Carlsen

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[Rezension] Wilde Glut

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‚Wilde Glut‘
von Nalini Singh

Psy Changeling # 9

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Andrew Kincaid ist der Fährtensucher der SnowDancer-Wölfe. Er spürt Angehörige seines Rudels auf, die ihrer animalischen Seite nachgegeben haben. So wichtig dieser Posten ist, er macht Drew zu einem Außenseiter – und nimmt ihm jede Möglichkeit, die ranghohe Offizierin Indigo für sich zu gewinnen. Bei einer gemeinsamen Mission sieht Drew jedoch seine Chance gekommen und setzt alles auf eine Karte. Kann er in der schönen Gestaltwandlerin eine ebenso glühende Leidenschaft wecken wie sie in ihm? (Source: Goodreads.com)

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Wer meinen Blog kennt, für den dürfte es kein Geheimnis sein,  dass ich die Gestaltwandler Reihe von Singh liebe. Und obwohl ich mich auf diesen Teil mit Indigo gefreut habe, gefällt er mir leider eine Spur weniger als die Vorgänger.

Vor allem lag das hier an Indigo selbst, die mir leider nicht so sympathisch war, wie ich erhofft hatte. Außerdem hat es genervt, dass ständig auch ihre innere Wölfin erwähnt wurde (hatte etwas von FSoG^^) und auch diese sich für den Mann entscheiden muss. Was nicht so leicht ist, da Indigo eine dominante Wölfin ist und nur mit einem dominieren Mann als Gefährte zusammen sein kann. Doch dann ist da einer ihrer besten Freunde namens Drew, der nicht nur unter ihrem Rang der Hierarchie steht, sondern auch noch jünger ist. Aber sie vertraut ihm, er bringt sie mit seinem gewitzten Charme und Humor zum Lachen und oh oh, sieht auch unglaublich gut aus gepaart mit einem stählernen Körper. ^^ Und mit all seinen positiven Punkten verwirrt Drew sie ganz schon und bringt ihre Meinungen zu einem Mann und einen Partner gehörig ins Wanken. :p

Dennoch hat mich Indigo mit ihrer Sturheit gegen Mitte weg doch sehr genervt. Da sie im nächsten Moment wieder eifersüchtig war, obwohl sie ihn weggestoßen hat. Im Gegenzug war Drew einfach toll. Charmant, witzig, gut aussehend, intelligent und mit dem Herzen am rechten Fleck. Nur seine Besessenheit für Indigo habe ich nicht nachvollziehen können. Auch bis zum Ende nicht und daher fand ich auch, dass dieses Pärchen nicht so gut zusammen gepasst hat wie andere.

Neben der Liebesgeschichte hat sich die Lage mit den Medialen und deren fanatischer Bedrohung immer weiter zugespitzt und wurde interessanter. Es gab hier zwar keinen richtigen Abschluss aber es verspricht einiges für den nächsten Teil. Und die Konfrontation gegen Ende war spannend, auch wenn ihr nicht so viel Gewicht beigelegt wurde wie bei anderen Endkämpfen.

Doch besonders toll fand ich es, dass auch schon Hawke vermehrt vorgekommen ist und nach diesem Buch kann ich jetzt gar nicht anders als gleich den nächsten Teil mit Hawke und Sienna zu lesen. Ich bin so gespannt und freue mich riesig darauf. 🙂

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No comment, wie immer der gleiche Stil. 😀

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Auch wenn dieser Teil etwas schwächer war und weniger gute Action gebracht hat, ist diese Reihe von Singh noch immer ein absolutes Lese-Highlight im Urban Fantasy Adult Genre und kann es wie immer nur wärmsten empfehlen. Lesen ♥ Lesen ♥ Lesen!!

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4,5 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße, Eure

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#0,5: Nalini Singh – An Enchanted Season
# 1: Nalini Singh – Leopardenblut »»
# 2: Nalini Singh – Jäger der Nacht »»
# 3: Nalini Singh – Eisige Umarmung »»
# 4: Nalini Singh – Im Feuer der Nacht »»
# 5: Nalini Singh – Gefangener der Sinne »»
# 6: Nalini Singh – Sengende Nähe »»
# 7: Nalini Singh – Ruf der Vergangenheit »»
# 8: Nalini Singh – Fesseln der Erinnerung »»
# 9: Nalini Singh – Wilde Glut »»
# 10: Nalini Singh – Lockruf des Verlangens »»
# 11: Nalini Singh – Einsame Spur
# 12: Nalini Singh – Untitled .
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(© goodreads.com)

Nalini Singh:
She was born in Fiji and raised in New Zealand. She also spent three years living and working in Japan, during which time she took the chance to travel around Asia. She is back in New Zealand now, but she is always plotting new trips. If you’d like to see some of her travel snapshots, have a look at the Travel Diary page. So far, she has worked as a lawyer, a librarian, a candy factory general hand, a bank temp and an English teacher and not necessarily in that order. Some might call that inconsistency but she calls it grist for the writer’s mill. (Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Wie Sterne so golden

German Cover

English Cover

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‚Wie Sterne so golden‘

von Marissa Meyer

Lunar Chronicles # 3

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Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter der strengen Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Und dann taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder, Scarlet und Wolf bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhelfen.
Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?
(Source: Goodreads.com)

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Ich wiederhole mich: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es war einfach alles zusammen so toll, dass ich keine Worte dafür finde, und das passiert mir sonst eher selten, wie ihr wisst. ^^
Im dritten Band begleiten wir neben Cinder, Kai, Scarlet auch Kapitän Thorne und vor allem Cress, aus deren Sicht die meiste Zeit geschildert wird. Es beginnt damit, dass Cinder und die anderen auf den Satelliten stoßen, in dem Cress eingesperrt ist. Doch aus der Rettungsaktion, in der Thorne hinüber zu Cress fliegt, wird mehr oder weniger ein Absturz und bald darauf kommt alles ins Strudeln und die Action setzt ein, erhöht sich von einem Kapitel / von einem Sichtwechsel zum nächsten.

Hier hat Meyer wieder absolute Glanzarbeit geleistet und konnte mich mit ihrem märchenhaften Schreibstil und Handlung von der ersten Seite an begeistern. Besonders spannend wurde es zusätzlich, da die Kapitel immer wieder zwischen den Protagonisten wechseln, wodurch man einmal bei Cress, der Frau im Satellit, dann wieder zu Cinder im Raumschiff oder den anderen Protas, wie Kai oder Scarlet wechselt, um ja nichts zu verpassen und ja, um die Anspannung noch um ein vielfaches anzuheizen. Denn Meyer wechselt genau immer dann zum nächsten Chara, wenn es gerade spannend wird. Dafür hätte ich sie manchmal beinahe strangulieren können, aber dafür liebe ich sie auch – wie ihr seht, ein etwas zwiespältiges Verhältnis. 🙂
Daraufhin geht es eigentlich bis zum Schluss toll und rasant weiter. Wir verfolgen jeden einzelnen Charakter und ich kann mich partout nicht entscheiden, wenn ich am liebsten habe, weil sie alle toll und doch eigen sind. Ein wilder, liebenswerter Haufen eben.^^

Cinder kommt immer weiter aus sich heraus und wird mehr und mehr zu einer Heldin, auch wenn sie selbst manchmal Zweifel hegt. Kai hingegen ist so toll wie eh und je, aber hinterfragt endlich ein paar grundlegende Dinge und auch seine Gefühle für Cinder. Scarlet und Wolf sind noch die gleichen. Thorne ist köstlich witzig und selbstverliebt wie eh und jäh, hält sich für einen schlechten Menschen, obwohl er doch ein wenig der Held ist, auf den Cress gewartet hat. Wären wir bei Cress, die eine bezaubernde Unschuld an den Tag legt und eine Faszination für die Dinge hat, die den Leser begeistert. Sie ist zwar manchmal etwas naiv und kindlich, was aufgrund ihres Schicksals im Satellit schlüssig und logisch ist. Dennoch ist sie dabei aber nie nervig blauäugig, sondern immer total liebenswert und man muss die ganzen Charaktere einfach mögen, daran führt kein Weg vorbei. 😀

Auch gab es einige Entwicklungen im Buch und Wendungen mit denen ich nicht ganz so gerechnet hätte und das Lesen total leicht gemacht haben, und das schnelle Lesen sogar noch weiter vorangetrieben haben. Auch das Ende fällt in diese Kategorie, das zwar mal wieder ein kleiner Cliffhanger ist, und bei dem man sofort das nächste Buch haben möchte, um gleich/ sofort/ auf der Stelle weiterlesen zu können. ♥ Liebe Liebe Liebe es! ♥

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Wunderschönes Cover, das sich perfekt an die anderen Covers der Reihe anreiht und total edel und hochwertig aussieht. *thumps up*

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Wieder einmal ein Meisterstück von der lieben Frau Meyer! Ich für meinen Teil liebe die Bücher, den Schreibstil, vor allem die Charaktere und die frische, neue Handlung, die uns die Autorin hier präsentiert und einem, trotz schlimmer, trauriger Dinge noch träumen lässt. Das Buch/ die Reihe kann ich nur jeden wärmstens ans Herz legen – lest dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen. *Ehrenwort*

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Meyer)

Thorne schnaubte: „Wenn du schon bei einer Wüste ausrastest, dann möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn du deinen ersten Baum siehst. Dann kommst du erst richtig ins Staunen!“

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Cress: „Ich bin nicht verrückt. Ich weiß, dass sie nur ein Computer ist. Es ist nur so: Ich habe sie selbst programmiert und sie war meine einzige Freundin. Das ist alles.“

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Cress: „Ich … ich war schon verknallt in dich, bevor wir uns überhaupt kennengelernt haben. Nur weil ich dich auf den Netscreens gesehen habe. Ich hab geglaubt, dass wir füreinander bestimmt sind, dass das die große Liebe ist.“
Thorne zuckte mir einer Augenbraue. „Wow! Das setzt mich jetzt überhaupt nicht unter Druck oder so.“.


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# 4: Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß »»
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(© goodreads)


Marissa Meyer:
She lives in Tacoma, Washington, with her fiancé and her two cats. In addition to her slight obsession with books and writing, she’s big on road-tripping, wine-tasting, and hunting for antiques. She’s represented by Jill Grinberg.
CINDER, her debut novel, is a futuristic re-envisioning of Cinderella in which Cinder is a cyborg mechanic. Release date: 3 Jan 2012.
(Source: rachelhartmanbooks.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Carlsen

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[Rezension] Wie Blut so rot

Geman Cover

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‚Wie Blut so rot‘
von Marissa Meyer

Lunar Chronicles # 2


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Inhaltsangabe:
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es war so toll und dieser Band hat mir viel besser gefallen, als der erste Teil, der doch noch einige Schwächen hatte. Aber hier kam es mir vor, als wäre Meyer gereift und mit ihr die Geschichte, die Figuren und auch die Entwicklung. War für mich im ersten noch ziemlich vieles sehr vorhersehbar, konnten mich im zweiten Teil doch viele Dinge überraschen und einen spannenden Page-Turner daraus machen.

Eigentlich wird hier auch wieder ein Märchen aufgegriffen – Rotkäppchen – aber auch, wenn ganz kurz kleine Ähnlichkeiten zu dem altbekannten Märchen aufgetreten sind, war das Buch hier komplett eigenständig und hat sich nur ganz selten an das Märchen orientiert bzw. eher auf charmante Weise etwas aufgegriffen, was wir alle aus unseren Kindheitstagen kennen, das wie ein kleiner Zauber war.
Viel besser, als im ersten Teil, da es dort mehr an das Märchen angelehnt war und dadurch die Spannung nahm. Hier war das nicht der Fall und ich habe gerne über Scarlet oder Wolf gelesen, die ein leidenschaftliches Paar sind und auch erwachsener als im ersten Buch, Cinder und Kai. Die ganze Sache mit der Großmutter war interessant und man hat lange nicht gewusst, wie sie verschwunden ist, wer sie hat oder das Warum. Und mir hat die Auflösung dazu war sehr gut, aber auch etwas traurig, aber dafür überraschend.

Aber ich muss dennoch sagen, dass mir die Kapitel mit Cinder und Throne fast noch besser gefallen haben. Scarlet war mit einfach etwas zu oberflächlich skizziert und ihre Grundlaune war Wut. Aber Cinder hat nun schon mehr Facetten gezeigt und sie tat mir unheimlich leid getan mit dem ganzen neuen Wissen über sich selbst und wegen dem Schlamassel, in dem sie steckt.

Aber mein Held der Stunde war Throne – ich konnte mich gleich von Beginn an abkeksen über ihn und ich mag solche lustigen, selbstverliebten Charas. Er war toll und mein neuer Liebling im Buch/ Reihe. Sicher ist Kai auch noch immer ein netter Charakter, aber er war mit in zweiten Teil etwas zu unscheinbar, obwohl ich hoffe, dass sich das in Teil drei wieder ändert.

Besonders oder sogar am BESTEN, hat mir gefallen, dass sich die Handlungsstränge der Figuren immer weiter miteinander verknüpft haben und die Hauptgeschichte rund um Luna und Königin Levana sich immer weiter zugespitzt hat. Was richtig spannend und interessant war und genauso wird es wohl auch in Band drei weitergehen. Zumindest verspricht es das Ende von Teil 2, das hier zum Glück kein Cliffhanger war und mit dem ich viel besser leben kann, als mit dem Ende von Teil 1.
Trotzdem freue ich mich jetzt schon riesig auf den nächsten Teil, wobei ich am liebsten gleich alle Teile lesen würde… kann mir jetzt schon gut vorstellen, dass das Warten auf Teil 4 ziemlich schlimm werden wird. 🙂

Cover:
Die Aufmachung der deutschen Covers gefällt mir langsam doch immer besser und ich finde die Titel so überaus gelungen. Trotzdem sind die englischen Cover auch sehr schön und ebenfalls passend zum Inhalt.

All in all:
Ein weiterer genialer Teil, den uns Meyer hier geboten hat und Lust auf viel, viel mehr über Luna und die Charakteren macht. Eine fesselnde Märchenadaption, die mit Charme mit den alten Geschichten spielt, aber eine eigene Geschichte mit vielen liebenswerten Charakteren schafft. Das Buch muss man einfach lieben. Wann… wann… wann kommt endlich Teil 3??

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)

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Quotes: (© Meyer)

Kai: Der Amerikaner mochte als ungefährlich eingestuft werden, aber er war jung und sah unzweifelhaft gut aus. Auf dem Gefängnisfoto zwinkerte er lässig in die Kamera. Kai hasste ihn auf der Stelle.

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Scarlet: Am liebsten hätte Scarlet die Polizei gerufen. Aber leider war sie auf die auch wütend. ^^

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„Na gut“, grummelte Cinder schließlich. „Du bist ziemlich schnell drauf gekommen.“
Thorne grinste erleichtert. „Das ist wieder so ein Moment zwischen uns, stimmt’s?“
„Wenn du unter einem Moment verstehst, dass ich das erste Mal, seit wir uns kennengelernt haben, nicht den Impuls verspüre, dich zu erwürgen, dann hast du wahrscheinlich Recht.“
Cinder sackte wieder auf dem Boden zusammen. „Aber vielleicht bin ich auch nur zu erschöpft, um irgendwen zu erwürgen.“
„Das kann ich wegstecken“, sagte Thorne.

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„Wolf.“ Ihre Zunge war wie ausgedörrt. Scarlet schmeckte Blut. „Was haben sie mit dir gemacht?“
„Nein, du.“ Er spuckte ihr das Wort voller Hass vor die Füße. „Was hast du mit mir gemacht?“

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Serienreihenfolge:
# 1: Marissa Meyer – Wie Monde so silbern »»
# 2: Marissa Meyer – Wie Blut so rot »»
# 3: Marissa Meyer – Wie Sterne so golden »»
# 4: Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß »»
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(© goodreads)

About the author – Marissa Meyer:
She lives in Tacoma, Washington, with her fiancé and her two cats. In addition to her slight obsession with books and writing, she’s big on road-tripping, wine-tasting, and hunting for antiques. She’s represented by Jill Grinberg.
CINDER, her debut novel, is a futuristic re-envisioning of Cinderella in which Cinder is a cyborg mechanic. Release date: 3 Jan 2012.
(Source: rachelhartmanbooks.com)

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[Rezension] Kate Daniels #4: Magisches Blut

Magisches Blut

German Cover

Magic Bleeds

English Cover

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‚Magisches Blut‘ by Ilona Andrews
(Magic Bleeds)

Kate Daniels/ Stadt der Finsternis # 4 ..

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Inhaltsangabe:

Eine mächtige Gottheit treibt in Atlanta ihr Unwesen und verbreitet Seuchen, die das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Kate Daniels muss all ihre Fähigkeiten aufbieten, wenn sie gegen diese finstere Bedrohung bestehen will. Doch der Kampf wird auch zu einer Reise in ihre eigene Vergangenheit. Denn ihr Gegner kämpfte einst an der Seite ihres Vaters und kennt ihr dunkelstes Geheimnis. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe noch immer noch nicht genug von dieser komplexen, wie auch grausamen Welt, die hier präsentiert wird und ich will immer noch mehr mehr mehr von Kate, aber auch Curran *schnurr* 😉

Wieder einmal startet die Handlung einige Wochen bzw. Monate nach dem Ende des letzten Teils. Und nach all meiner Hoffnung geht Kate wieder alleine ihre Wege, da es mit Curran und dem Essen doch nicht so geklappt hat, wie gedacht. Zuerst war ich sauer, aber das war bevor ich wusste, was mich im späteren Verlauf noch alles erwartet und man wurde mehr als enttschädigt für die lange Warterei. Die ersten Annährungsversuche waren zum Brüllen komisch und später ging es dann endlich heiß her. *ja* 🙂

Leider hat mir die Geschichte in diesem Buch nicht so gut gefallen, wie jene im Vorgängerband, da es mir hier fast schon zu mythisch wurde bzw. diese ganzen Seuchen und Kämpfe zu oft vorkamen oder auch Curran ziemlich lange auf sich warten ließ. Aber dafür gab es viele neue Enthüllungen in der Hauptgeschichte und über die Vergangenheit von Kate, oder auch Curran, was mir außerordenlicht gut gefallen hat. Das lag daran, dass dieses Mal ein ganz besonderer Bösewicht am Werk war und nun deutet alles darauf hin, dass Roland die Schlinge immer enger zieht und der finale Hauptkampf in den nächsten 3-4 Bänden anstehen wird. Klingt alles sehr spannend und ist es auch! Aber ich habe daher auch wirklich Angst, dass Figuren sterben könnten, die mir sehr am Herzen liegen. Das wäre natürlich extrem schlecht und ich könnte sauer werden, aber bisher hat es die Autorin noch nicht gemacht. (ist halt doch nur George Martin dazu bereit seine Helden ständig sterben zu lassen 😉  )

Das Ende hat mir hier besonders gut gut gut gefallen und ich bin einfach verliebt in Curran und noch viel mehr in Curran und Kate zusammen. Die beiden haben mein Herz erobert, auch wenn es sich etwas hingezogen hat, aber nun kann ich gar nicht mehr genug von ihnen bekommen. *hach*schmacht* 😀

Und auch hier habe ich etwas besonderes für die Fans – alles Szenen von Currans POV:
* Discovering Kate’s Lineage  (zwischen Teil 3 und Teil 4)
* Meeting at Bernards
* Waking Up
* Council Meeting
* Curran and Mahon

German Cover:
Die Covers sind für mich nach wie vor nicht so toll, aber dafür gefällt mir ja der Inhalt total gut, daher ist es egal, wie die Verpackung aussieht 🙂

All in all:
Ein weiterer toller Teil in dieser grandiosen Reihe, der mich von sich überzeugen konnte. Auch wenn mir hier der Handlungsverlauf und die Geschichte nicht so gut gefallen hat, war es trotzdem ein Highlight, da die beiden Hauptfiguren endlich Vernunft gezeigt haben und mein romantisches Herz höher schlagen ließen. Ein Must-Read für alle Fans der Reihe und für Urban Fantasy-Liebhaber.

Rating:
4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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Quotes: (© Andrews)

Anschließend waren sämtliche Wände meines Badezimmers nassgespritzt, der Abfluss war voller Hundehaare, und das Tier roch nur ein klein wenig besser. Es gelang ihm, mir aus Dankbarkeit zweimal das Gesicht abzulecken. Auch seine Zunge stank.
Kate: „Ich hasse dich“, sagte ich zu ihm, bevor ich ihm den Rest einer Mortadella aus dem Kühlschrank servierte.
„Du stinkst, du sabberst, und du hältst mich für einen netten Menschen.“

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Kate: „Es wird nicht von Dauer sein.“
Ich hatte die Worte ausgesprochen, bevor ich die Chance erhalten hatte, darüber nachzudenken.
Curran: „Was?“
Kate: „Du und ich. Selbst wenn wir es diesmal schaffen, wird uns irgendetwas anderes in die Quere kommen und unser gemeinsames Leben ruinieren. Irgendwann werde ich einen Kampf verlieren – oder du –, und dann wäre es sowieso vorbei.“
Er zog mich fester an sich heran. „Zweifellos wird uns irgendetwas in die Quere kommen. Wenn das passiert, töten wir es. Später wird etwas anderes kommen. Dann töten wir auch das, und anschließend gehen wir nach Hause.“
Ich verzog das Gesicht. „Wo wir dann eine Million Stufen hinaufsteigen und uns alle Mühe geben, dabei nicht zusammenzubrechen.“
Curran: „Ich breche nicht zusammen.“
„Natürlich nicht. Was rede ich da für einen Unsinn …“
Sein Tonfall war felsenfest. „Wir leben nicht in einer sicheren Welt. Ich kann dir keinen weißen Lattenzaun bieten, und wenn, dann würdest du ihn in Brand setzen.“
Wohl wahr. „Nur wenn mir das Feuerholz ausgeht.“
„Oder wenn du einen gehärteten Holzsplitter brauchst, um ihn jemandem ins Auge zu rammen.“

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Serienreihenfolge:
#  1 : Ilona Andrews – Die Nacht der Magie
#  2: Ilona Andrews – Die dunkle Flut
#  3 : Ilona Andrews – Duell der Schatten
#  4 : Ilona Andrews – Magisches Blut
#  5 : Ilona Andrews – Ruf der Toten
#5,5: Ilona Andrews – Geheime Macht (Zwischenband zu Andrea & Raphael)
#  6 : Ilona Andrews – Tödliches Bündnis
#  7 : Ilona Andrews – Ein Feind aus alter Zeit
#  8 : Ilona Andrews – Ein neuer Morgen
#8,5: Ilona Andrews – Magic Stars (Kurzgeschichte zu Derek & Julie)
#  9 : Ilona Andrews – Unheiliger Bund
#9,5: Ilona Andrews – Iron & Magic (Hugh’s Kurzgeschichte)
# 10: Ilona Andrews – Magic Triumphs
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(© goodreads)

About the author – Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade.  (Source: goodreads.com)

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Review: Nach dem Sommer

(© goodreads)

(© goodreads)

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‚Nach dem Sommer‘
von Maggie Stiefvater
(Shiver)

The Wolves of Mercy Fall # 1.
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Inhaltsangabe:
Grace wohnt zusammen mit ihren Eltern in einem Haus, das direkt neben dem Wald liegt, in welchem ein Wolfsrudel lebt. Grace ist von je her von den Wölfen begeistert und freut sich jedes Jahr auf dem Winter wenn die Wölfe nach Mercy Falls zurück kehren. Ein Fable der nicht ganz widersprüchlich ist, da Grace als kleines Kind von den Wölfen angefallen und in den Wald verschleppt wurde und man bis heute nicht weiß, warum sie schlussendlich doch verschont wurde.
Dieses Jahre, Ende des Sommers passiert plötzlich etwas sehr merkwürdiges – ein Junge, nackt und verletzt liegt auf der Veranda von Graces Haus, und als sie ihm hilft, bemerkt sie dass seine Augen ihrem Lieblingswolfes im Rudel sehr ähnlich sehen, zu ähnlich…

Meine Gedanken zum Buch:
Die Geschichte war nett und auch die Charaktere und die Schreibweise war okay. Aber das war es auch für mich schon – es war eben einfach nur nett und nicht atemberaubend oder außergewöhnlich und für mich eine Geschichte die zum Einmallesen nett ist, aber über die ich mir danach keine Gedanken mehr gemacht habe.
Der Anfang war sehr schleppend und es hat lange gedauert, bis endlich irgendetwas Interessantes passiert ist. Außerdem fand ich Graces Liebe bzw. ihre Besessenheit gegenüber den Wölfen schon etwas komisch, besonders wenn man bedenkt, dass sie als Kind von ihnen attackiert wurde. Für mich erschien das Buch außerdem sehr kurz, es wirkte eher wie eine Kurzgeschichte als wie ein eigenständiges, ganzes Buch. Das Ende war dafür aber okay und man bekam das ersehnte Happy End, zumindest vorläufig. Ich werde zwar sicherlich das zweite Buch in dieser Serie auch lesen, aber nicht sehr bald, da meine Prioritäten bei anderen Büchern liegen….
Ich weiß zwar, dass ich mit meiner Meinung zu diesem Buch ziemlich alleine da stehe, da ich runder herum oft nur positives höre. Aber ich fand es eben nicht prickelnd, wahnsinnig toll oder sooo romantisch und berührend wie andere, sondern eher schleppend und lang und zäh zum lesen. Doch das hier ist nur mein persönliches Empfinden und soll kein Angriff auf Autorin oder Fans sein.

Englisches Cover:
Spricht mich nicht besonders an und ist auch sehr unspektakulär – kein Eye-Catcher und man bekommt auch keinen Einblick auf die Story des Buches.

Fazit:
Nettes, seichtes Buch mit freundlichen Charakteren, in dem die Geschichte langsam dahin plätschert.

Bewertung:
2,5 von 5 Punkten

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Serienreihenfolge:

# 1: Maggie Stiefvater – Nach dem Sommer (Shiver) –>
# 2: Maggie Stiefvater – Ruht das Licht (Linger)
# 3: Maggie Stiefvater – (Forever)

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