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[Snapshot] Zeitenlos: Der Anfang

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Zeitenlos: Der Anfang‘
by Shelena Shorts.

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(© goodreads)

Inhalt:
Sophie ist gerade mit ihrer Mutter nach Kalifornien gezogen und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann rammt sie beim Ausparken das Auto eines Jungen, der unglaublich charmant und gut aussehend ist. Sophie kann nicht aufhören, an ihn zu denken, aber als sie Weston wiedersieht, merkt sie schnell, dass er etwas vor ihr verbirgt. Warum lebt er allein in einem riesigen Haus? Woher hat er all seinen Reichtum? Und was sind das für Forschungen, die er in seinem Labor durchführt? Die Wahrheit ist so unfassbar, dass Sophie sie zuerst gar nicht glauben kann…
(Source: Goodreads.com)

Meine Meinung:
Warum, warum, warum habe ich dieses Buch gelesen? Ach ja, ich weiß es wieder: Weil es auf goodreads ein Gruppen-Wanderbuch war und ich als letztes an die Reihe kam und ich somit all die Kommentare der anderen ‚Vorleser‘ sehen und lesen konnte und mich darüber köstlich amüsieren durfte.

Deshalb habe ich am Anfang auch nicht bemerkt, wie sehr mich dieses Buch irritiert und verstimmt hat, weil ich zu sehr mit den Kommentaren der anderen beschäftigt war, bei denen ich herzhaft lachen konnte. Aber wenn ich jetzt nur an den Inhalt des Buches denke, dann wird es ganz schön trist.
Das Buch selber hat wenig Humor – für meine Begriffe – oder besser gesagt, wirkt es manchmal unfreiwillig komisch, wegen der Handlung und vor allem wegen der Hauptprotagonistin.

Wie kann man solch einen Charakter erschaffen? Ich weiß, es ist ein Jugendbuch und ja, ich sollte vielleicht in diesem Genre bald einmal eine Pause einlegen, aber so naiv, unwissend, kindisch und widersprüchlich wie Sophie in diesem Buch war, ist mir schon lange niemand mehr untergekommen. Eigentlich sollte sie 17 oder 18 sein, aber man bekommt das Gefühl als sei sie erst 13/ 14. (Von ihrem Verhalten bzw. auch wenn man ihre Gedanken zu den gewissen Szenen liest.) Nur manchmal hat sie Highlights, in denen sie auch ihren Kopf einschaltet und etwas Richtiges tut, das keinen Widerspruch zu einer vorhin getätigten Aussage darstellt, aber diese Lichtmomente sind rar.

Genauso wenig wie Sophie, hat mich auch dieser Typ interessiert, der irgendwas mit Weston heißt (musste den Namen soeben nochmal nachschlagen), aber für mich ist er so flach und uninteressant wie selten ein Charakter und deshalb heißt er für mich einfach W und fertig.
Tja, sonst gibt es eigentlich keine Charaktere im Buch, nur irgendeine Freundin mit der telefoniert wird oder eine Mutter, die ihr Kind eben wie eine 12-jährige behandelt.

Von der Handlung her ist alles ein wirres Durcheinander. Nicht so, dass es so aufregend und spannend ist – nein, es ist sogar sehr vieles, sehr leicht vorhersehbar, aber ich meine von den Handlungen/ Taten/ Gefühlen der Figuren. Dieses ewige hin und her von Sophie oder von W – ‚soll ich, oder soll ich nicht?‘/ ‚ich will, aber ich kann nicht….‘ *würg* – davon wurde mir direkt schwindelig.
Und ich kann es nicht mehr lesen, diese ewige Unsicherheit bei weiblichen Hauptfiguren, die nur durchschnittlich sind, keinen Wert auf ihr Äußeres legen, aber dann doch immer den tollsten, schönsten, reichsten Typen abgekommen, obwohl sie NICHTS tun oder viel reden, sondern nur weil sie so ein reines Herz haben und WTF?? Hallo? Ist das irgendwie realistisch? Lebe ich auf den Mars oder manche Autoren?

Ein für alle Mal: Dieses typische Muster war ja am Anfang bei Stephenie Meyer (oder ähnlichen) ganz okay und einmal nett und schön zu lesen, aber das ist JAHRE her und wir haben genug davon – wir können das nicht mehr hören und sehen und wenn ich das bald wieder wo lesen muss, zucke ich aus und fang zu schreien an!

Also, das war meine Ansicht zu diesem Buch, also trotzdem viel Spaß beim Lesen oder eben nicht – eure Entscheidung 😉

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Serienreihenfolge:

#1 Shelena Shorts – Zeitenlos: Der Anfang
#2 Shelena Shorts – The Broken Lake
#3 Shelena Shorts – The Iron Quill
#4 Shelena Shorts – The Hours of Dreams
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[Snapshot] Gegen das Sommerlicht

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Gegen das Sommerlicht‘
by Melissa Marr

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(© goodreads)

Inhalt:
Von klein auf kann Ash Elfen sehen, menschengroß, unheimlich, manchmal zudringlich – von klein auf hält sie diese Gabe aber geheim. Einer der Elfen, Keenan, beginnt ihr zu folgen, wohin auch immer sie geht. Wann immer er in Ashs Nähe ist, spürt sie Sommerlicht auf der Haut und riecht den Duft wilder Blumen. Doch da ist auch dieses Gefühl von Bedrohung. Ash und ihr Vertrauter Seth entdecken eine Welt voller seltsamer Regeln und Gefahren, und bald erkennt Ash, dass nicht nur ihre Zukunft mit Seth auf dem Spiel steht… (Source: Goodreads.com)

Meine Meinung:
Das Buch hat gut angefangen, mich neugierig auf mehr gemacht und ich habe mich nach den ersten zwei, drei Kapitel wirklich gefreut weiter zu lesen und mich auf spannende Lesestunden eingestellt. Allen voran, da ich sofort von Seth begeistert war und auch Ashlyn zu Beginn in Ordnung fand und ich ihre Ängste abgekauft habe.

Doch dann beginnt schon bald der Bruch in der Geschichte und schon nach sechs Kapiteln war die Vorfreude verpufft und es war mehr oder weniger ein Muss dieses Buch weiter zu lesen. Besonders da ich es auch in einer Leserunde gelesen habe, wollte ich es nicht abbrechen, aber es war nicht mehr wirklich viel überraschendes enthalten. Auf die ganzen Handlungen kommt man relativ rasch selber und müsste dafür nicht den ganzen Brocken lesen.

Daher – wer die Handlung noch nicht kennt und nicht gespoilert werden möchte – sollte nun nicht mehr weiterlesen. Ich versuche zwar meistens nicht zu spoilern, aber dieses Buch ist schon älter, viele kennen es bereits und hier ist es mir auch ehrlich gesagt ziemlich egal.

!!! SPOILER !!!

Drama, Drama, Drama  – ist wohl DAS Wort, mit dem man diese Geschichte zusammenfassen kann. Ich weiß nicht, hat Bruce Darnell das Buch geschrieben, oder was ist hier passiert?
Lässt man das ganze hin und her weg und das Drama drum herum, bleibt eine Story übrig, die erzählt, wie ein Mädchen zu einer Elfe bzw. zu der Sommerkönigin der Sommerelfen wird. Weiß nicht warum, aber irgendwie erinnert mich diese ganze Geschichte an ein Märchen mit einem armen Mädchen und einer bösen Fee, die am Ende stirbt und alle sind glücklich und tanzen im Kreis. Fertig, das war’s auch schon und meine Augen rollen und rollen immer weiter…
Okay, natürlich spielt noch ein gewisser Sommerkönig Keenan eine Rolle, aber der war für mich nicht im Geringsten interessant und hat mehr genervt, als mich bekehrt. Besonders seine Kupfer-schimmernden Haare waren – ich finde keine Worte,… ich kann nur den Kopf schütteln – erinnerte mich alles sehr an Twilight’s Edward, nur hier mit weniger Persönlichkeit und fast noch mehr Gejammer.

Auch Ash war nach meiner schnellen Begeisterung für sie, nur noch ein Schatten ihrer selbst, besonders weil sie nicht weiter gekommen ist, sich mit der Handlung um sich selbst gedreht hat und immer wieder die gleichen Ängste und Befürchtungen gegenüber den Elfen aufgeworfen hat, bis zu dem Zeitpunkt, als sie plötzlich von einer Minute auf die andere alles akzeptiert hat – ist ja nur ein Job! *okay* – Da musste sogar ich brüllen vor Lachen, nicht weil es so komisch, sondern so absurd war.

Die Handlung selber begann vielversprechend, aber sobald Keenan immer öfter zu Wort kam, war es ewig langweilig und auch Donias Geschichte war nicht viel interessanter. Es war im Prinzip nie eine Spannung im ganzen restlichen Buch und vieles war von Anfang an klar und konnte mich überhaupt nicht begeistern oder mein Interesse wecken. Es war ein langes Gelabber an der Oberfläche einer eigentlich guten Idee, welches aber nie wirklich in die Tiefe gegangen ist und mich bewegt hätte. Sehr, sehr schade drum, da ich mir mehr erhofft hatte. Ich hätte sogar über den etwas langatmigen, sehr einfachen Schreibstil hinweg gesehen, aber da auch die Handlung enttäuscht hat, war auch das nun ein Minuspunkt.

Die 1, 5 Punkte für das Buch kommen zustande, da ich das Cover wirklich schön finde und das muss honoriert werden. Außerdem war die Grundidee nicht schlecht, nur die Umsetzung funktionierte leider nicht. Auch war Seth für mich ein Charakter, der mich durchgehend begeistern konnte und um den es wirklich schade ist, wenn ich nichts mehr von ihm lesen werde, da ich die Serie nicht weiter verfolge.
Trotzdem weiß ich, dass dieses Buch viele begeistern konnte – was ich nicht ganz nachvollziehen kann – und daher möchte ich es nicht ganz schlecht bewerten. Dieses Buch war wohl nur nichts für mich, und es liegt vielleicht auch daran, dass ich bereits vorher von Kagawa in die wunderschöne Welt der Feen entführt wurde, wo alles schöner, bunter und fantastischer beschrieben wurde. Sollte jeder für sich selber ausprobieren.
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[Snapshot] Death and the Girl next Door (eng.)

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‚Death and the Girl next Door‘
by Darynda Jones.

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(© goodreads)

My opinion:
For this book I’ve got high expectations, because I’m a huge fan of Jones’ adult series ‘Charley Davidson’ and hence, I’ve been very glad about this new series here. Unfortunately, it couldn’t keep up with my big hopes.
I was aware beforehand that this one will be a Young Adult book and therefore it’ll have some big difference to the other books, but however, it was more different than I had expected.

First of all I found some occurrences in the book full of cliché and stereotyped, with this dark, foreign, sexy boy, who is immediately interested in the main protagonist Lorelei, even though she doesn’t look especially beautiful, or that at the moment of their first meeting she would have said something great/ funny/ special to him, which would have caught his attention. Nope – but still he was only focused on her. *sure*
And situation I’ve already got this too often and read it in too many other books and hence, I’m disappointed in Jones, because she has also taken this way and I’ve wished for more creativity from her.

As well as in the other book series of her, there are supernatural occurrences and beings in the book, only not a reaper or such, but other things. I won’t tell you much about it, because I don’t want to spoil it for you, but the solution at the end, which is presented and clears up everything, wasn’t my taste and I don’t really liked it. It was too outlandish for me – and concerning fantasy, I’m usually quite open-minded.
So actually I really love fantasy and supernatural elements, but here this was even for me too overstrung and simply too much in all, so that it seemed fulsome and fake.

I had also my problems with the characters and wasn’t such a great fan of them as for example of Charley or Reyes, from Jones’ adult series. Partial they appeared like an imitation of them, but only trimmed to teenagers and Jones has reached a little bit too deep in the box of ‘stupid jokes and imbroglios‘. Though Lorelei was quite okay and I also could get along with the other characters, but unfortunately not more than this, and sometimes also here, I had to roll with my eyes irritated. I noticed here, that Jones tried to write juvenile for teenagers and, hence, it was too volitional for me and not authentic.

Unfortunately, this was not a book for me, after the great Charley Davidson world and I don’t know, if Jones just should stay at what she can – namely to write erotic, amusing and exciting adult books, instead of distinguishing herself also in the Young Adult genre. For me this attempt hasn’t really worked. Nevertheless I give still rate the book with three points for the quick and rapid reading, which the book has to offer. At this moment I’m not sure, whether I’ll track this series in the future or not, that remains to be seen.
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Quote:

Brooklyn: “If Cameron kidnaps you, kills you, then buries your lifeless body in a shallow grave in the desert where your remains lay decomposing for several decades until they’re accidentally discovered by some guy on a journey to awaken his spirit at the Salinas Pueblo Missions, can I have your iMac?“
Lorelei: „You’ve really thought this out.“
Brooklyn: „I love your iMac.“
Lorelei: „I love my iMac too, and you’re not getting her.“
Brooklyn: „But you’ll be decomposing.”

Brooklyn: “That boy needs a hobby.“
Lorelei: „Stalking is a hobby.“
Brooklyn: „So is serial killing.”

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Thanks for the reviewer’s copy to:

© netgalley.com

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