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[Rezension] Diabolic: Durch Wut entflammt #2

German Cover

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English Cover

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‚Diabolic – Durch Wut entflammt‘
von S. J. Kincaid

The Diabolic # 2

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Mit Nemesis an seiner Seite hat Tyrus den Kaiserthron bestiegen. Endlich können sie nach vorne blicken. Endlich kann Frieden in der Galaxie herrschen. Doch Macht zu haben ist nicht dasselbe, wie sie zu erlangen. Und wahre Veränderung stößt oft auf Widerstand. Als sich in den Riegen ihrer Untertanen eine Rebellion abzeichnet, die den jungen Kaiser stürzen will, weiß Nemesis, dass sie Tyrus um jeden Preis beschützen wird. Doch kann sie, um sich und ihre große Liebe zu retten, wirklich wieder zum seelenlosen Diabolic werden, der sie einst war? (Source: Goodreads.com)

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Kurz vorneweg muss ich sagen wie sehr ich Diabolic 1 geliebt habe, was damals total überraschend kam. Beim ersten Teil war es noch als Stand Alone gedacht, was super gut gepasst hat. Nach den 5 Sternen war die Geschichte rund um Nemesis und Tyrus erzählt. Doch durch den Erfolg von Band 1 hatte die Autorin anderes im Sinn und tada, nun haben wir insgesamt eine Trilogie vor uns. Von Anfang an war ich skeptisch über die künstliche Verlängerung, aber die Neugierde war schlussendlich größer. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören und die Reihe nicht weiterlesen sollen, denn sie hat für mich damit alles zerstört. :/

Der Beginn ist zwar direkt nach dem Ende von Band 1, aber rasch entwickelt sich alles zum Schlechten. Was mich am meisten an dem Buch gestört hat, waren die Figuren und die vollkommen andere Stimmung. Nemesis steht zwar nach wie vor zu ihren Gefühlen und zu Tyrus, jedoch macht Tyrus eine furchtbare Wandlung durch. Nicht nur das, die ganze Romanze und Beziehung ist einfach nicht mehr da. Kein Prickeln, keine Anziehung, am Ende noch nicht einmal Sympathie. 😦 Ich weiß nicht, warum eine Autorin ihre Figuren zerstören muss, nur um unbedingt irgendetwas zu erzählen und eine Story künstlich zu verlängern.

Hinzu kommt dass auch die Handlung richtig zäh wurde und manchmal an den Haaren herbei gezogen war, als hätte die Autorin selbst nicht gewusst, was sie noch erzählen soll. Weiter geht’s mit unnötiger Brutalität- da wird ganz einfach gleich mal ein ganzer Planet gesprengt a la Star Wars- und es gab langwieriger Glaubensgespräche, die zu nichts geführt haben, außer um die Story mühsam in die Länge zu ziehen. Dann kam auch noch eine Droge dazu und ein Tyrus, den ich am liebsten selbst gerne in ein schwarzes Loch gepfeffert hätte. Selbst Nemesis ging mir auf den Nerv und ab der Hälfte habe ich das Buch nur noch überflogen.

Das Ende war dann wieder extra spektakulär gemacht und mit einem gemeinen Cliffhanger geschrieben, um vielleicht doch noch ein paar Leser für den dritten Teil zu begeistern. Bei mir hat das leider nicht geklappt und ich versuche dieses Buch zu vergessen und den ersten Teil als Stand Alone Geschichte zu betrachten. Es sollte einfach nicht sein.

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Gefällt mir wie beim ersten Cover ganz gut mit dem halben Gesicht.

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Eine Weiterführung eines eigentlich Stand Alone Buches, die ich nicht gebraucht hätte. Besser gesagt, hat der zweite Teil für mich die Reihe zerstört, die ich bei Band eins geliebt habe. Daher kann ich leider nur für Teil eins eine Empfehlung aussprechen, der für Sci Fi und Dystopie-Fans ein Muss ist!

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1,5 of 5 points – (not my taste)

 

Liebste Grüße

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#1: Diabolic: Vom Zorn geküsst
#2: Durch Wut entflammt
#3: Titel unbekannt

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S. J. Kincaid:
S.J. Kincaid was born in Alabama, grew up in California, and attended high school in New Hampshire, but it was while living beside a haunted graveyard in Scotland that she realized that she wanted to be a writer. Her debut, Insignia, came out in July of 2012. The second book in the series, Vortex was released in July of 2013. The final book in the trilogy, Catalyst, came out October 28, 2014. Her standalone novel The Diabolic will be released in fall 2016  (Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Arena Verlag

 

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[Rezension] Diabolic: Vom Zorn geküsst

German Cover

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English Cover

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‚Diabolic – Vom Zorn geküsst‘
von S. J. Kincaid

The Diabolic # 1

Das Buch hier kaufen

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Eine Diabolic ist stark.
Eine Diabolic kennt kein Mitleid.
Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.

Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …  (Source: Goodreads.com)

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Ohne viel Vorwissen bin ich in dieses Buch gestolpert und nun überrascht wie ausgesprochen gut es mir gefallen hat. Man wird direkt in die Kindheit der Diabolic Nemesis geworfen, erlebt den Schrecken ihrer Ausbildung, die ihr täglich Brot sind. Wir befinden uns nämlich weit in der Zukunft, in der nicht nur die Menschen mit wenigen Knöpfen ihr komplettes Aussehen verändern können, sondern auch bestimmte Menschen-Gruppen züchten. Wie zB. fast gehirnlose Bedienstete, die keinen eigenen Willen haben, sondern nur Arbeiten für ihre Herren verrichten, ihnen bedingungslos folgen.
Nemesis ist ebenso ein Gen gezüchtetes Wesen, eine Diabolic. Was bedeutet, sie ist ein spezieller Bodyguard, mit tödlich antrainierten Fähigkeiten und geprägt auf nur eine Person, das Mädchen Sidonia.

Als dann ein Sprung von mehreren Jahren ist, sind die Mädchen im Teenageralter, fast erwachsen. Obwohl Diabolics aufgrund ihrer Gefährlichkeit verboten werden, behalten sie Nemesis wegen Donia, für die Nemesis wie eine Freundin ist. Was diese nicht verstehen kann, da sie ja keine echten Gefühle hat, kein Mensch ist, sondern nur dazu da, um Donia zu beschützen.

Die Geschichte wird nämlich aus Nemesis Sichtweise erzählt, der vermeintlich seelenlosen Kreatur, was sich aber immer mehr als Humbug herausstellt. Und man sich unweigerlich fragt, was macht ein gezüchtetes Wesen zu einem Menschen? Eigene Gefühle? Ein Lachen? Selbstbestimmtes Handeln oder die Fähigkeit zu lieben? Ein Mix aus allem und dies alles durchlebt nach einiger Zeit auch Nemesis, obwohl sie am Anfang sehr kalt und roboterhaft wirkt.

Das Ganze spielt sich so weit in der Zukunft, dass sie Menschen längst das Leben auf Weltraumstationen dem auf einem Planeten vorziehen. Eine Welt, in der nach den Errungenschaften der Technik-/ Wissenschaftsphase mit all ihren Durchbrüchen, nun der Glaube herrscht und bestimmt.  Bildung und Wissen in Wissenschaften, Physik, Technik und dergleichen sind verboten. Arbeiten werden von Maschinen verrichtet, die von Maschinen repariert werden, die von Menschen konstruiert wurden, die seit Generationen tot sind. Das Wissen um diese Dinge ist längst verloren gegangen. Man muss kein Genie sein um das Ablaufdatum dieser Welt zu sehen.
Das empfinden auch einige Rebellen bzw. Andersdenker des tyrannischen Kaisers so. Und irgendwie gerät gerade Nemesis mitten in den Kreis der Gegner, um das System zu Fall zu bringen, obwohl sie doch immer nur auf Donia achten wollte…

Ich fand die Handlung, den Weltenaufbau und das System sehr interessant und spannend gemacht.  Obwohl das Buch wirklich dick ist, war es furchtbar schnell weggelesen.
Auch mochte ich die Charaktere, allen voran Nemesis. Besonders ihre Wandlung und wie sie alles wahrgenommen hat, fand ich äußerst interessant. Genauso war Tyrus ein vielschichtiger Charakter den die Autorin gut ins Spiel gebracht hat und mir ans Herz gewachsen ist. Natürlich neben Berserker ^^, Nevini und Donia.

Fast die ganze Zeit war das Buch für mich auf einem 5-Sterne-Kurs, aber gegen Ende sind mir dann doch ein paar liebgewonnene Figuren zu viel gestorben oder wurde es unnötig brutal bzw. ein Zweifel erregt, den selbst ich als Leserin auch nach beenden des Buches nicht ganz abschütteln konnte. Was ich echt schade finde, da es einen kleinen, bitteren Nachgeschmack hinterlässt bei einem ansonsten tollen Buch mit schöner Romanze.
Außerdem hätte es klasse als Einzelband funktioniert, wie zuerst von der Autorin geplant. Das daraus nun eine Trilogie wird… nun ja, ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, da ich fürchte, das Buch wird mir dadurch noch weiter zerstört. Daher bin ich noch unentschlossen, ob ich weiterlesen oder es auch in Zukunft als Stand Alone ansehen werde.

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Das Cover finde ich zwar auf dem ersten Blick mit dem halben Mädchengesicht etwas langweilig, aber, wenn man das Hardcover mit den schillernden Farben und den leichten Schmetterlingsflügeln über den Augen genauer ansieht, ist es richtig schön.

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Eine gut durchdachte Welt, die zwar extrem dargestellt, aber in ein paar Hundert oder Tausend Jahren durchaus vorstellbar ist. Ein Buch voll Spannung, Nervenkitzel, tollen Figuren und das zeigt, wie sich Gefühle langsam entwickeln. Für mich eine absolute Überraschung, da ich ein schlichtes YA-Buch erwartet habe, aber es ist so viel mehr und geht eher in Sci Fi Fantasy mit guten Handlungsbogen. Top Empfehlung von mir – müsst ihr lesen! 😀

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

 

Liebste Grüße

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#1: Diabolic: Vom Zorn geküsst
#2: Titel unbekannt
#3: Titel unbekannt

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S. J. Kincaid:
S.J. Kincaid was born in Alabama, grew up in California, and attended high school in New Hampshire, but it was while living beside a haunted graveyard in Scotland that she realized that she wanted to be a writer. Her debut, Insignia, came out in July of 2012. The second book in the series, Vortex was released in July of 2013. The final book in the trilogy, Catalyst, came out October 28, 2014. Her standalone novel The Diabolic will be released in fall 2016  (Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Arena Verlag

 

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