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[Rezension] Die letzte Nacht des Matze Blitz

German Cover


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‘Die letzte Nacht des
Matze Blitz’

von

Aleks Wiercinski

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Schwetzingen in den 90er-Jahren: Beschaulich, barock, ein Paradies für Senioren – und so gar nicht zu den stürmischen Jahren des jungen Polen Matze Blitz passen wollend, der als Kind im Schlepptau seiner Mutter in die Bundesrepublik gekommen ist. Seine Freunde: Ein Türke, ein Skinhead, ein Russlanddeutscher und Daniel, dessen Mutter aus Thailand stammt. Ihre Aktionen sind eine einzige Provokation. Bis alles in einer letzten, verheerenden Silvesternacht zum Jahrtausendwechsel in einer Karaokebar in Mannheim gipfelt… Die letzte Nacht des Matze Blitz – ein witziger, spannender und authentischer Roman über die Herausforderungen einer neuen Heimat und des Erwachsenwerdens.
(Quelle: Zauberberg-Verlag)

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“Die letzte Nacht des Matze Blitz” beleuchtet die Jugend des gleichnamigen Protagonisten in den 90er Jahren. Im Kindesalter ist er mit seiner Mutter von Polen nach Schwetzigen gezogen und hatte es von Beginn an nicht leicht in Deutschland. Zwar lernte er die neue Sprache dank diversen Stunden vor dem Fernseher im Nu, aber Freunde lernte er dadurch und durch seine zurückgezogene Art nicht kennen. Erst mit dem Wechsel zur Hauptschule findet er Zugang zu einer Gruppe von Jungen, die selbst Außenseiter sind.

Die Geschichte ist eine Art Coming of Age-Roman und fokussiert sich somit auf das Ende der Hauptschulzeit. Ganz alltägliche Dinge aus Matzes Leben werden hier auf gleichzeitig charmante, humorvolle und freche Weise erzählt: wie sie in der Schule nicht immer ganz respektvoll mit dem doch eigentlich ziemlich guten Klassenlehrer umgehen; wie die so unterschiedliche Gruppe trotz einiger Meinungsunterschiede mal scherzhaft, mal beleidigend miteinander klarkommt; wie sie über die Zukunft nachdenken, während sie gleichzeitig faul auf dem Sofa rumlungern. Dabei gibt es stets eine angenehme Balance von Humor und Ernst, die zusammen mit dem spritzigen und frischen Schreibstil von Aleks Wiercinski nie langweilig wird.

Wie Matze Blitz sein eigenes Erwachsenwerden begreift und erlebt, erfährt der Leser direkt aus erster Hand in Form eines Ich-Erzählers. Dabei blickt man direkt in den Kopf, jeder Gedanke wird einfach in die Welt hinausgeschleudert. Matzes Leben und auch das seiner Freunde wird damit sehr facettenreich dargestellt. Ein weiterer Fokus liegt nebenbei auch noch auf den Gimmicks und der Atmosphäre der 90er. Jemand, der diese Jahre miterlebt hat, egal in welchem Alter, wird garantiert von Nostalgie überfall werden. Hier und da eingestreute, ganz natürlich wirkende Hinweise lassen einen beim Lesen garantiert nie vergessen, in welcher Zeit Matze Blitz aufwächst. Insgesamt machen all diese Aspekte den Roman zu einem absolut lesenswerten und amüsanten Erlebnis, das nicht nur lustig daherkommt, sondern auch zum Nachdenken anregt und die Gedanken garantiert nicht so schnell verlassen wird.

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Das Cover passt ziemlich gut zur Geschichte: Erst mal ist es klasse, dass der Name “Matze Blitz” es so gut hergibt, den Blitz selbst abzubilden. Die Kontraste sind auch super gewählt und machen das Bild noch mal interessanter und auf keinen Fall unscheinbar. Unter dem Schutzumschlag kann man übrigens auch noch mal einen Blitz finden.

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Ein toller Coming of Age-Roman, der so viel mehr bietet als nur einen Jungen, der langsam erwachsen wird: 90er-Jahre Nostalgie, diese fast unmögliche und doch unglaubliche witzige Gruppe von Jungen verschiedenster Herkunft und noch unterschiedlicheren Gemütern. Eine frische und abwechslungsreiche Geschichte, die mir noch länger im Kopf herumgeistern wird.

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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Liebe Grüße

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Aleks Wiercinski:
Aleks Wiercinski (*1985 in Olsztyn, Polen) wohnt in Mannheim, arbeitet in Viernheim und hat seit seiner Ankunft in Deutschland Mitte der Neunziger alles mitgenommen, was so zu holen war: einen Hauptschulabschluss, eine mittlere Reife, ein Abitur, einen Studienabschluss mit Auszeichnung, eine solide Staatsbürgerschaft und eine etwas schräge Perspektive auf das Leben selbst. Er ist Konzeptentwickler im Digitalbereich sowie in Sachen 3D Animation und Filmschnitt tätig. Für seine Arbeit gewann er gemeinsam mit Ron Flehmer, dem Gestalter von Die letzte Nacht des Matze Blitz den Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2013.

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(Quelle: Zauberberg-Verlag)

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

den Zauberberg-Verlag (Testleseaktion im Literaturschock.de Forum)

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[Rezension] My Sweetest Escape

German Cover

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English Cover

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‘My sweetest Escape: Die schönste Zeit meines Lebens’

von Chelsea M. Cameron

My favorite Mistake # 2

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Die Vergangenheit wird dich immer einholen. Noch vor wenigen Monaten führte Joscelyn Archer das perfekte Teenagerleben. Dann kam dieser Abend, an dem ihre Welt zerbrach. Seitdem ist ihr alles egal. Niemals wird sie wieder das Mädchen werden, das sie einst war. Doch Campus-Bad-Boy Dusty scheint aus irgendeinem Grund entschlossen, sie aus ihrem Schneckenhaus herauszulocken. Und wenn sie nicht aufpasst, wecken seine grünen Augen und sein schelmisches Lächeln Gefühle in ihr, die sie nicht mehr verdient hat. Sie ahnt nicht, dass auch Dusty ein Geheimnis hat. Aus jener Nacht, in der ihr altes Leben endete. Ein Geheimnis, das so schwer wiegt, dass es die Seele von Jos mit einem Schlag erneut zerschmettern könnte.
(Source: Goodreads.com)

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Mich hat das Buch gleich von Anfang an sehr überrascht, weil es mir sofort total gut gefallen hat. Das klingt zwar jetzt blöd, denn warum sollte ich mit einer schlechten Meinung in das Buch starten? Aber das lag daran, dass ich den ersten Teil überhaupt nicht so richtig mochte und den zweiten gar nicht mehr lesen wollte – war dann eher Zufall, dass dieser Teil doch noch bei mir angekommen ist und ich schließlich doch zu ihm gegriffen habe. Was ich nun überhaupt nicht mehr bereue und der Autorin in Zukunft doch noch verfolgen werde.

Es lag vor allem daran, dass die Geschichte hier von Jos handelt, die viel älter und reifer wirkt, als Taylor vom ersten Teil. Jos ist kein Mädchen, das beliebt sein muss oder sich viel um die Meinung anderer kümmert. Sie hat eher diese imaginäre ‘Fuck off’-Aufschrift auf der Stirn und blockt bei jedem, der sich ihr nähert, sofort ab, was sie manchmal etwas bockig macht. Was auch einen Grund hat, den man zwar bald mal erahnt, aber erst ganz am Ende erfährt. Hier wurde diese ganze Thematik aus ihrer Vergangenheit nicht so überdramatisch dargestellt, sondern als eine Sache, die passiert ist, ihr Leben mit verändert hat und die sie noch immer beschäftigt. Aber dabei war sie nicht realitätsfern oder naiv, sondern stand dennoch mit beiden Beinen im Leben, auch wenn sie gerade eine schwierige Phase durchgemacht hat. Also ich mochte sie, ich mochte ihre Kratzbürstigkeit und ihren Humor. :)

Und wenn man einmal mit den Charas mitlebt und sie mag, kann ja nicht mehr viel schief gehen. Denn auch Dusty hat mir ganz gut von seinem Charakter her gefallen. Vom Aussehen her würde er wohl nicht mein Boyfriend werden, da ich nicht so auf diese Skater-Typen stehe. ^^ Aber sonst war er echt witzig und total lieb und seine Katze ist sowieso ein Zuckerstück! ♥

Was ich auch toll fand, ist dass sich alles im Haus der Personen aus dem ersten Teil abgespielt hat. Ich war zwar vom ersten Teil jetzt nicht so der Fan, weil ich mit Taylor meine Probleme hatte. Aber die anderen alle mochte ich gerne und daher war es schön, auch von ihnen weiterhin zu hören und über sie zu lesen. Was ich aber richtig schön war, ist dass Musik sehr wichtig und einen entscheidenen Part im Buch und auch im Hobby der Hauptfigur eingenommen hat, wie ihr später bei den Zitaten selbst lesen könnt.

Das Ende war richtig schön kitschig mit trompetenreichem, Tauben-fliegendem Happy End^^ – aber das mag ich ja, daher war ich auch hier richtig glücklich, das Buch gelesen zu haben. Daher werde ich weiterhin Ausschau nach Büchern der Autorin halten. Dieses Buch hat meine Meinung über sie wieder verändert, was mich sehr freut. :)

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Ehrlich gesagt finde ich die Cover – beide Varianten – jetzt nicht so umwerfend schön, aber trotzdem passen sie ganz gut. Besonders beim deutschen Cover entsprechen sie den Personen im Buch, auch wenn sie in meinem Kopf ein wenig anders aussehen.

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Diese Liebesgeschichte erfindet zwar das Rad nicht neu, aber man bekommt dafür genau das was man erwartet. Eine nette Contemporary Romance Story mit sympathischen Charakteren, die erst ihre Vergangenheit bewältigen müssen, um mit ihrer Liebe in der Gegenwart glücklich sein zu können. Manchmal muss das einfach sein, auch wenn man von Anfang an weiß, dass es gut ausgeht. Also ich finde das hin und wieder richtig schön! :p

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Cameron)

Als ich ihm sagte, dass ich nie wirklich Musik hörte, hatte er das als Herausforderung aufgefasst. Jeden Tag spielte er mir einen neuen Song vor. Pop, Rock, Country, Rap, Oldies, was auch immer. Er hörte so ziemlich alles.
„Solang es gut ist“, sagte er. „Musik kann ausdrücken, was man mit Worten nicht sagen kann. Und wenn man Musik mit Worten kombiniert, sagt man zwei Dinge auf einmal.“

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Ich machte mir ein paar Notizen zu den Songs und hörte mir dann das zweite Album an, das eher folkig klang. Es war viel besser als das erste; ich fühlte mich von den komplexen Melodien und den eindringlichen Texten regelrecht verzaubert. Es gab wohl kaum etwas, das einen so leicht an einen anderen Ort befördern konnte wie Musik, selbst wenn man in einem Seminar voller Fremder saß.


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#1: Chelsea M. Cameron – My favorite Mistake »»
#2: Chelsea M. Cameron – My sweetest Escape »»
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(© goodreads.com)

Chelsea M. Cameron:
Chelsea M. Cameron is a New York Times/USA Today Best Selling author from Maine. Lover of things random and ridiculous, Jane Austen/Charlotte and Emily Bronte Fangirl, red velvet cake enthusiast, obsessive tea drinker, vegetarian, former cheerleader and world’s worst video gamer. When not writing, she enjoys watching infomercials, singing in the car, tweeting (this one time, she was tweeted by Neil Gaiman) and playing fetch with her cat, Sassenach. She has a degree in journalism from the University of Maine, Orono that she promptly abandoned to write about the people in her own head. More often than not, these people turn out to be just as weird as she is.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

Mira Verlag

© Mira Taschenbuch

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[Snapshot] My favorite Mistake

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘My favorite Mistake: Der beste Fehler meines Lebens’
von Chelsea M. Cameron

My favorite Mistake # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Wieder ein Buch, auf das ich mich gefreut habe, aber meinen Erwartungen leider nicht gerecht werden konnte. Vielleicht habe ich auch schon zu viele gute Bücher in diesem Genre gelesen? Ich weiß es nicht. :(
Erzählt wird die Geschichte über Taylor, die gemeinsam mit zwei Freundinnen im Studentenwohnheim einzieht und da es eine 4-er Wohnung ist, warten sie auf ein Mädchen, das ihnen die Studentenverwaltung zuteilt. Doch als Taylor die Tür öffnet, steht plötzlich ein Typ vor ihr – klar, dass er rattenscharf ist, alles kann (Wunderwuzzi) und ständig sexuelle Anspielungen macht… und ja – sofort hat er ein Auge auf sie, unsere naive Hauptprota geworfen. Klar ist auch, dass er ausgerechnet mit ihr das Zimmer teilt und logisch, dass sie auf seine Annäherungsverssuche nicht einsteigt, aber dann ständig an ihn denkt, über ihn grübelt und ihn ach so heiß findet *gähn*

Tut mir leid, aber es war mir hier leider alles viel zu einfach und auch vorhersehbar. Manchmal waren ja ganz nette Dialoge oder Szenen darin, aber diese wurden dann immer viel zu schnell wieder durch eine blöde Aktion oder Dialog von Taylor zunichte gemacht. Daher bin ich auch mit Taylor nicht klar gekommen und habe ein eher angespanntes Verhältnis zu ihr. Manchmal kam ich besser mit ihr zurecht, und manchmal nervte mich ihr Verhalten, ihr Denken nur noch, wenn sie zb. etwas sagte, aber dann etwas ganz anderes tat. Diese Widersprüchlichkeit war furchtbar. *grrr*
Außerdem soll sie eigentlich 19 sein, aber ist so kindisch und kindlich und verhält sich als wäre sie 12, und dabei zählt auch nicht die Rechtfertigung, dass es daran liegt, was ihr als Kind passiert ist. Ne, das lass ich nicht gelten. Denn okay, es war kein Zuckerschlecken, aber wie das alles aufgebauscht wurde… nein – da war Hunters Schicksalsschlag viel, viel schlimmer und er ist auch ‚normal‘ geblieben und keine um sich schlagende Zicke, die ständig herum bitched. Generell fand ich ihre Aggressivität echt schlimm und wäre ein Junge so drauf, wäre das unverzeihlich. Aber wenn ein Mädchen zur Gewalt greift, wenn sie keine Lösung mehr parat hat – ist es okay? No way!

Was mich auch gestört hat war, dass Hunter quasi der perfekte Typ, war, aber mit Biegen und Brechen als der bad-boy schlechthin dargestellt wurde. Da frage ich mich warum? Weil er Tattoos hatte oder über Sexualität offen reden kann (naja, er ist 19, was dann auch kein Wunder ist! ^^ *tz*)
Er war einfach nur nett und perfekt, was wiederrum auch ein kleiner negativer Punkt war. Er kann alles! Er kann tanzen, er kann singen, er kann Gitarre spielen, er geht mit Kindern toll um, er ist für seine Freunde da, hurrt nicht herum – wie gesagt, er ist einfach schon zu perfekt und mir fehlten seine Ecken und Kanten, um ihn realer erscheinen zu lassen. Aber sonst war es zwischenzeitlich ganz nett, aber leider auch nicht mehr.

PS: Aber ich habe jetzt schon den zweiten Teil der Reihe gelesen und dieser ist viel, viel besser!
PPS: Die Rezi zum zweiten Teil kommt dann gleich nächste Woche ;)

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Beispiel-Auszüge:
Statt Hunter wieder tätlich anzugreifen, nahm ich einen Schluck. Erst prickelte die Cola auf der Zunge, dann kam der Rum mit seinem dunklen, feurigen und warmen Geschmack hinterher. Er schmeckte großartig. Woher wusste Hunter, dass ich den Drink mögen würde.
(oh oh, warum weiß Hunter nur, dass ein Mädchen einen süßen Trink mag… mh, … grübel grübel *naf*)
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„Klingt aufregend“, sagte er und entschied sich schließlich für den History Channel. Sah aus wie ein Doku-Marathon über Hitler. „Bis später“, sagte ich und ging mich fertigmachen. Er erwiderte noch nicht mal was auf meine Verabschiedung, als ich wenige Minuten später aus der Tür ging. Noch nie hatte ich jemanden getroffen, dessen Laune sich so schnell änderte wie seine. Er war schlimmer als das Wetter in Maine, das mit beängstigender Geschwindigkeit umschlagen konnte.
(Äh, seit wann ist er launisch. das wurde vorher NIE dargestellt. Wenn das jemand ist, dann bitte Taylor… und das ständig!)

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[Rezension] Onyx: Schattenschimmer

German Cover

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English Cover

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‘Onyx: Schattenschimmer’

von Jennifer L. Armentrout

Lux # 2

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Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können? (Source: Goodreads.com)

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Im Moment bin ich einfach nur sprachlos und unsicher, was ich von dem Buch halten soll. Teil eins dieser Reihe hat mir unglaublich gut gefallen und dieses hier hatte seine Up- and Downs. Vor allem der Anfang war eine Strapaze für meine Nerven, aber gleichzeitig gab es auch wieder schöne oder spannende Momente.

Mein größtes Problem hatte ich in Onyx definitiv mit Katy/ Kat/ Kätzchen, weil sie mir oft viel zu nervtötend, unentschlossen und gemein gegenüber Daemon war. Besonders zum Beginn und in der Mitte, hätte ich sie erwürgen können, als sie ihn immer wieder weggestoßen hat, obwohl er eine 180°- Wendung hinter sich gebracht und alles für sie getan hat. Und was tut sie? – hängt mit einem anderen Kerl rum, nur weil er vermeintlich normal ist. Sehr nett, Katy und so erwachsen.
Also ja, ich denke, Katy und ich sind in diesem Buch keine Freunde geworden, da half es auch nichts mehr, dass ich ihren Buchfantatismus und Bloggerleidenschaft toll fand. Ich hoffe nur, das sie im nächsten Teil wirklich erwachsener, entschlossener wird, und nicht wieder so dämliche Entscheidungen macht, die alle betreffen und anderen wehtun und verletzen. Obwohl ja die Inhaltsangabe zum dritten Teil genau nach dem Gegenteil meiner Hoffnungen klingt… aber das werde ich herausfinden, sobald er gelesen ist.^^

Und nun zu Daemon!! Ja! Ja! Ja! *schmacht* Hach, er ist ganz eindeutig einer meiner YA-Book Boyfriends und er ist einfach nur anbetungswürdig. War er noch ein ziemlicher Arsch im ersten Teil (wofür wir den Grund nun kennen), ist er auch jetzt noch immer selbstverliebt, manchmal ein Arsch – aber ein witziger, charmanter, dem man einfach nicht böse sein kann … schon gar nicht mit seinem charismatischen Auftreten, frechen Aussagen und diesem Aussehen und Körper. *hach* Einfach nur zum Träumen, besonders jetzt, da er auch noch richtig nett, lieb und fürsorglich geworden ist. ♥
Ja – bitte, bitte noch mehr, mehr, mehr Aliens! :)

Die Handlung selbst hat mir hier nach der ersten Hälfte dann auch sehr gut gefallen. Zuerst hat es sich doch etwas gezogen, aber als dann die Sache mit Blake ins Laufen gekommen ist und sich die Sache mit ihm, Vaughn oder Daemons Bruder, zusammen mit Katy, immer weiter zugespitzt hat, wurde es doch noch zu einem richtigen Page-Turner, mit dem ich nicht mehr gerechnet habe.
Natürlich war ich nicht mit allem ganz zufrieden, was sich im Buch abgespielt hat, aber der Großteil, besonders das Ende, hat dann doch wieder für mich funktioniert und auch dazu geführt, dass ich doch noch vier Punkte vergebe.

Ein richtig fieses, spannendes Ende war das, weil man wissen will/ muss was denn nun als nächstes passiert. Die Aussicht auf den nächsten Teil und was uns dort alles erwarten wird, macht es für mich prickelnd und ich kann es kaum abwarten, bald weiterzulesen, da es doch ein kleiner Cliffhanger war. Ich bin sehr neugierig, wie es sich mit den Geschwistern rund um Daemon abspielen und welche Rolle diese Untergrundorganisation im weiteren Verlauf noch haben wird. Daher freu ich mich schon auf Opal und das Warten dauert auch nicht mehr soo lange.

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Sehr schönes Cover und gefällt mir fast noch besser als das von Teil eins – liegt wohl an der Farbgebung! Finde diesen dezenten rosa-metallischen Schimmer einfach klasse! *schön*

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Ein etwas langatmiger Anfang, der mich mit Katy streiten ließ, aber mich zum Ende hin doch noch wirklich gut überzeugen konnte und an Spannung gewonnen hat. Jetzt macht es mir Lust auf mehr und ich warte mit Sehnsucht auf Band drei, den ich wohl auch bald lesen werde! Eine klare Empfehlung weiterhin – Armentrout muss man einfach lesen! ^^

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Armentrout)

»Widerstand ist zwecklos, Kätzchen.«
»Genau wie dein Charme.«
»Das werden wir ja sehen.«
Ich verdrehte die Augen und wandte den Blick wieder nach vorn. Daemon war echt umwerfend, manchmal wurde das Umwerfende allerdings von meinem Bedürfnis übertroffen, ihn abzustechen. Manchmal aber auch nicht.

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»Hör auf! Hör verdammt noch mal auf, wenigstens für ein paar Minuten!«      Blinzelnd wandte sich Daemon mir zu. Blake nutzte die Gelegenheit, riss die Arme hoch und löste sich aus dem Griff. Hastig stolperte er zur Seite, um Distanz zu schaffen.
»Mein Gott.« Blake rieb sich den Hals. »Du solltest echt mal über eine Aggressionstherapie nachdenken. Das ist ja eine Krankheit.«
»Die Therapie ist, dir in den Arsch zu treten.

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»Ich bin gekommen, um mich zu entschuldigen.«
»Was?« Ich war fassungslos und mehr als schockiert. »Du willst dich schon wieder entschuldigen? Mir fehlen die Worte. Wow.«
Daemon runzelte die Stirn. »Ich weiß, es überrascht dich sehr, dass auch ich Gefühle und somit manchmal ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich für etwas … verantwortlich bin.«
»Warte mal. Das muss ich aufnehmen. Ich hole schnell mein Handy.«

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»Antworte mir!«
»Okay!« Ich hob resignierend die Hände. »Ja, du bedeutest mir etwas. Was du an Thanksgiving für mich getan hast – das hat mich …«
Meine Stimme versagte. »Das hat mich glücklich gemacht. Du hast mich glücklich gemacht. Und du bist mir immer noch wichtig. Verstehst du? Du bedeutest mir viel – so viel, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann, weil dagegen alles albern klingen würde. Ich habe dich immer gewollt, selbst in den Momenten, in denen ich dich gehasst habe. Ich will dich, obwohl du mich wahnsinnig machst.«


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0,5: Jennifer L. Armentrout – Shadows (Short Story)
#1: Jennifer L. Armentrout – Obsidian: Schattendunkel »»
#2: Jennifer L. Armentrout – Onyx: Schattenschimmer »»
#3: Jennifer L. Armentrout – Opal: Schattenglanz
#4: Jennifer L. Armentrout – Origin
#5: Jennifer L. Armentrout – Opposition
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Carlsen

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[Snapshot] Die Furcht des Weisen

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Die Furcht des Weisen’
von Patrick Rothfuss

Die Königsmörder-Chronik #2.1 & #2.2

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(© goodreads)

(© goodreads)

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Meine Meinung:
Wie ihr vielleicht noch wisst, hatte ich ja meine Probleme mit dem ersten Teil, wie so oft mit High Fantasybüchern. Diese Teile haben mir aber besser gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe um rein zu kommen, bzw. gab es für mich immer wieder längere Passagen, die etwas langweiliger waren, sich gezogen haben und ich als unnötige ansehe. Aber gut, da streiten sich ja die Geister. ;)

Was mir hier sehr gut gefallen hat, war dass man hier nicht nur eine Geschichte mit der Hauptfigur miterlebt, sondern sein gesamtes Leben mit ihm teilt. Dabei erlebt er so einige schlimme, als auch schöne Dinge. Wird von einem Kind zum Mann und erschafft die ersten Legenden rund um seine Person, seinen Namen. Und dabei ist er sich nicht zu schade, die eine oder andere Geschichte auszuschmücken oder sie fantastischer dazurstellen, als sie tatsächlich war. Wie man hier sieht, ist Kvothe ein Charakter, der sehr intelligent ist, ein unvergleichbarer Musiker, Chameur, Dichter und mit ‘Magie’ kennt er sich auch aus, aber so schlau und grandios er auch ist, ist er dennoch nicht davor gefeit sein Ego aufzupflustern und den einen oder anderen (vielen) Blödsinn anzustellen, wobei man beim Lesen nur den Kopf schütteln kann. Aber das macht ihn nicht unsympathisch, sondern nur echter, realer – einfach menschlich, und genau dafür lieben wir ihn! ♥

Auch hat es mir gefallen, dass immer wieder der Blick auf die Gegenwart gelegt wurde und hier muss ich gestehen, dass ich diese Szenen früher nicht besonders mochte, aber mich hier jetzt schon immer mehr darauf gefreut habe. Und ich bin schon sehr, sehr gespannt, was in der Vergangenheit Schlimmes passiert ist, wodurch der Gegenwarts-Kvothe so ist, wie er dort ist. Dass er das alles – sein altes Leben und seine Großspurigkeit – verloren hat. :/

Leider war es mir trotz aller guten Dinge an manchen Stellen doch zu langatmig und zu genau geschildert, wodurch ich unliebsame Szenen etwas schneller nur überflogen habe. Auch konnte ich mit dieser Beziehung oder Freundschaft zwischen Kvothe und Denna nicht so viel anfangen. Ich finde es eher schade, wie sich Kvothe bei ihr immer verhält, dass er auf Zehenspitzen um sie herumläuft und nie etwas sagt. Das ist nach 3 Bänden wirklich ermüdend.
Dafür konnten mich seine restlichen Freunde total entschädigen, die ich alle sooo toll finde, besonders Sim oder Auri und sogar seinen Meister Elodin! *lol*

Das Ende vom dritten Teil – bevor der laaaaang erwartete letzte Teil kommt ^^ – ist mir leider etwas zu traurig, düster und viel zu offen – daher hat mich das Ende auch etwas zu unbefriedigt zurückgelassen. Ich will wissen, was da alles passiert ist, wodurch er so geworden ist. *aaah*
Ich hoffe ja eigentlich, dass Rothfuss auch noch mehr in der Gegenwart schreibt, damit Kvothe ein schöneres Ende bekommt, als jenes, das wir jetzt haben: voller Depression, Düsternis und seinen erloschenen Funken. Einge trostlose Gegenwart, in der er sich schon längst aufgegeben hat. *seufz* Aber ich weiß nicht, wie sich das alles im letzten Band ausgehen soll, wenn noch in der Vergangenheit so viel offen und nicht erzählt worden ist. Hach hach hach, schreib schnell lieber Herr Rothfuss oder hör auf es 500x zu verbessern und zu ändern. :p Wir wollen es lesen – besser früher, als später *g*

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Zitate:

Also ja: Sie hatte ihre Macken. Aber was macht das schon, wenn es um Herzensdinge geht? Wir lieben, was wir lieben. Vernunft hat damit nichts zu tun. Die törichte Liebe ist in vieler Hinsicht die einzig wahre Liebe. Etwas aus Gründen zu lieben: Das kann jeder. Das ist so einfach wie einen Penny einzustecken. Doch etwas trotzdem zu lieben, die Fehler zu kennen und auch sie zu lieben: Das ist selten, rein und vollkommen.

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Nur meine Laute war mir geblieben. Dennas wunderbarer Kasten hatte sich bereits zehnfach bezahlt gemacht. Er hatte mir bei einer Gelegenheit das Leben gerettet und außerdem meine Laute, Threpes Empfehlungsschreiben und Ninas so wichtige Zeichnung der Chandrian geschützt. Vielleicht fällt auf, dass ich in der Aufzählung meiner Besitztümer keine Kleider nenne. Das hat zwei gute Gründe. Einmal konnte man die Lumpen, die ich trug, kaum noch als Kleider bezeichnen, wollte man der Wahrheit nicht Gewalt antun. Zweitens hatte ich sie gestohlen und konnte sie deshalb schlecht mein Eigen nennen.

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Bast erwiderte seinen Blick mit leeren, hoffnungslosen Augen. »Aber Reshi …«
Sein Mund bewegte sich weiter, er versuchte Worte zu finden, aber es gelang ihm nicht.Der rothaarige Wirt wies in den leeren Schankraum.
»Das hier ist das Ende der Geschichte, Bast. Das ist uns doch allen klar.«
Kvothes Stimme klang so sachlich und beiläufig, als spräche er über das gestrige Wetter.
»Ich habe ein interessantes Leben geführt, und sich nun in Erinnerungen daran zu ergehen hat etwas Köstliches. Aber …«Kvothe atmete tief durch. »… aber das hier ist kein kühnes Liebesabenteuer. Es ist kein Märchen, in dem die Toten wiederkehren. Es ist kein mitreißendes Epos, das dazu bestimmt wäre, das Blut in Wallung zu bringen. Nein. Wir wissen doch alle, was für eine Art von Geschichte das hier ist.«
Einen Moment lang schien es, als würde er noch weiter sprechen, doch stattdessen ließ er den Blick ziellos durch den Schankraum schweifen. Sein Gesichtsausdruck war gelassen, ohne eine Spur Bitterkeit oder Wut. Bast warf dem Chronisten einen Blick zu, doch diesmal loderte kein Feuer darin. Kein Zorn, kein Befehl. Vielmehr blickte Bast verzweifelt, flehend.
»Solange Ihr noch hier seid, ist es noch nicht vorbei«, sagte der Chronist. »Und solange Ihr noch lebt, ist es keine Tragödie.«. . .

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[Rezension] Dämonentochter: Verwunschene Liebe

German Cover

English Cover

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‘Dämonentochter:
Verwunschene Liebe’

von Jennifer L. Armentrout

Convenant # 4

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Im Krieg der Götter muss ihre Liebe bestehen.

Alex befindet sich allein im Nirgendwo, schicksalhaft gebunden an Seth … ihrer Erinnerungen, ihres Willens und selbst ihrer Gefühle zu Aiden beraubt – denn sie ist der Schlüssel, der Seth zum unbezwingbaren Vernichter der Götter machen soll. Doch Aidens Liebe widersetzt sich jeglicher Bestimmung, er ist nicht gewillt, Alex aufzugeben. Als ihr die Flucht gelingt, müssen sie einen Weg finden, Seth aufzuhalten – und der führt sie geradewegs in die Unterwelt …. (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch lässt mich sehr zwiegespalten zurück und ich muss gestehen, diese Rezension fällt mir nicht leicht, weil ich schon so lange darauf gewartet habe und besonders auch – weil ich das Buch lieben und richtig toll finden wollte. Aber es gibt doch einige Kritikpunkte und Dinge, die für mich persönlich nicht funktioniert haben und der Grund sind, warum ich nur halb begeistert bin.

Das Armentrout schreiben kann und einen tollen Schreibstil hat, war mir bereits beim ersten Buch klar und seit dem zweiten/ dritten Buch ist das auch eine fixe Regel bei ihr, die nie gebrochen wird. Hier mal eine fettes, dickes Plus, denn was das Schreiben und die Dialoge angeht, besticht Armentrout auf ganzer Länge. Außerdem mag ich ihren Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln bringt

Wo es aber bei mir gehapert hat, war der Inhalt. Der vierte Teil setzt fast genau dort an, wo der vorherige Teil geendet hat. Es sind nur 2-3 Wochen vergangen, seit Alex erwacht und nun mit dieser unsichtbaren Schnur an Seth gebunden ist. Zur Sicherheit haben Aiden und die anderen Alex eingesperrt, da ihre gesamte Persönlichkeit verschwunden und einem Seth-fanatischen-Wesen gewichen ist, das nur dazu da ist, um sich mit Seth zu verbinden und ihm quasi zu dienen, ihm zu helfen. Was aber den Tod vieler und die Unterdrückung der Menschen, als auch Halbblüter bedeuten würde….
Aber es kommt so wie es kommen muss und Schwupps, spielt Alex wieder für das gute Team. Dann folgt ein Trip in die Unterwelt, um eine Lösung zu finden, wie man Seth aufhalten kann und dann fahren sie noch schnell zu einem Convenant, wo es einen schönen kampfreichen Showdown gegen den Hauptfeind gibt. *yeah*
Das war es auch schon… Eine Handlung, die man in zwei-drei Sätzen zusammenfassen kann, zieht sich über … äh, 500 Seiten!! *wow* Das muss man sich mal vor Augen führen!
Leider war mir das alles viel zu gedehnt und langatmig, manchmal musste ich mich regelrecht dazu zwingen weiterzulesen, was bekanntlich nie ein gutes Zeichen ist.^^ Mir war das alles etwas zu dramatisch, die einzelnen Passagen zu genau und lange ausgebaut, während gleichzeitig wenig Fortschritt in der Haupthandlung passiert ist. Irgendwie fand ich das enttäuschend und hat mir nicht wirklich zugesagt, und da hat es auch leider nicht viel geholfen, dass Aiden und Alex relativ viel miteinander rumgemacht haben. Trotzdem, das war dann doch ein positiver Punkt in meiner ganzen Kritik, aber ihr kennt mich ja, so bin ich eben. ^^

Auch passt diese Vorstellung/ Präsentation der Unterwelt und die Vorstellung der Götter einfach nicht für mich… jeder hat ein Bild von bestimmten Dingen. Und ich habe ein ziemlich festgefahrenes Bild von Götter oder von der sogenannten Unterwelt oder dem Tod/ dem Danach. Und daher finde ich es einfach unpassend … oder kindlich… weiß nicht, finde nicht das richtige Wort, aber es passt für mich schlicht und einfach nicht, wenn man nach dem Tod in der Unterwelt mit einem Gott Wii spielt. Da bin ich wohl zu festgefahren.
Oder dass Götter sich verwandeln und monatelang als Menschlein ausgeben, um zu spionieren – das würde in meiner Vorstellung kein Gott machen. Götter sind mächtig und unantastbar, warum sollten sie sich monatelang mit so einer niederen Aufgabe beschäftigen? Das alles fühlt sich beim Lesen für mich einfach … falsch an. Tut mir leid, hier könnt ihr mich gerne kritisieren, aber so ist es nun einmal für mich.

Das Ende ließ mich leider genauso unbefriedigt und mit einem ziemlichen Cliffhanger zurück und ich fürchte schon jetzt, dass der letzte Teil wieder so lange und langatmig werden wird. Ich denke, man hätte das Buch leicht auch etwas straffer machen können, und auch gleich das Gesamtende dazu schreiben. :D Ich habe schon einige Vermutungen, was jetzt noch kommen kann/ wird, weiß aber nicht, ob ich damit glücklich werde. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren und überraschen. Lesen werde ich den letzten Teil bestimmt, da ich doch neugierig bin, wer noch aller sein Leben lassen muss. :)

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Wieder ein tolles Cover, das sich perfekt zu den anderen der Serie einreiht und einfach schön im Regal aussieht.

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Ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt, mit einem tollen Schreibstil, aber einer Geschichte, die viel zu langwierig und langgezogen war. Irgendwie ist die Handlung auf zwei Sätze zusammenzufassen, weil nicht wirklich viel passiert ist, außer dazwischen immer wieder mal längere Kämpfe, viel Grübelei, Sex und dann ging es wieder einen kleinen Mini-Schritt in der Handlung weiter. Nur, um uns erneut mit einem Cliffhanger zurück zu lassen. *sfz* Leider nicht ganz mein Buch, aber ich werde dennoch auch noch den letzten Teil lesen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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(© Armentrout)

Ich verabschiedete mich und warf einen letzten Blick über die Schulter. Mein Herz krampfte sich zusammen, als ich in Calebs leuchtend blaue Augen sah. In diesem Moment wurde mir klar, dass der Tod vieles beendete. Aber niemals konnte er das Band der Freundschaft durchtrennen..

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0,5 Jennifer L. Armentrout – Daimon (Short Story)
#1: Jennifer L. Armentrout – Verbotener Kuss »»
#2: Jennifer L. Armentrout – Verlockende Angst »»
#3: Jennifer L. Armentrout – Verführerische Nähe »»
3,5 Jennifer L. Armentrout – Elixir (Short Story)
#4: Jennifer L. Armentrout – Verwunschene Liebe »»
#5: Jennifer L. Armentrout – Sentinel
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Weltbild

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[Rezension] Yelena und die verlorenen Seelen

German Cover

English Cover

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‘Yelena und die verlorenen Seelen’

von Maria V. Snyder

Study # 3

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Die bösen Kräfte rotten sich noch einmal zusammen – wird Yelena sie aufhalten können?

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass Yelena eine Seelenfinderin ist, die Seelen fangen und in die Ewigkeit entlassen kann. Gerade als sie versucht, dieser Gabe Herr zu werden, erhält sie eine verstörende Nachricht: Ferde, der Mörder von elf Mädchen, ist aus dem Gefängnis entkommen und plant gemeinsam mit den Daviians, die Macht in Sitia zu übernehmen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die junge Magierin sich jetzt einer Herausforderung stellen, die sie an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringt. Doch die Hoffnung, am Ende endlich wieder ihren Geliebten in die Arme schließen zu können, verleiht ihr ungeahnte Kräfte.
(Source: Goodreads.com)

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Ich muss gestehen, dass ich das Buch schon vor über einem Jahr gelesen, aber dann die Rezi zu schreiben vergessen habe. :/ Fettes Sorry an dieser Stelle, dennoch möchte ich zum Abschluss der Trilogie ein paar Worte sagen, aber ich werde mich kurzfassen.

Der letzte Teil hat mir leider am wenigsten von allen drei Bänden gefallen. Die meiste Zeit muss unsere Heldin alleine ausharren, weil Valek wieder irgendwo anders ist, und mir hat daher sehr dieses typische, schöne Kribbeln gefehlt. Auch war die Handlung ähnlich zum Vorgänger und wieder hetzt Yelena einem böse Typen hinterher, der Seelen einfängt.
Was mir wieder gar nicht gefallen hat, war, dass Yelena einfach alles kann, einfach unglaublich mächtig ist und ständig besteht, egal in welcher verzwickten Situation sie war, oder wer rund um sie alles gestorben ist – *Yelena made it* – und dabei noch glorreich, und das war mir too much.

Zwischendurch muss ich auch gestehen, dass es immer wieder sehr lange und zähe Passagen gab, die sich gezogen haben wie Gummi. Besonders, weil immer wieder in der Gegend umher geritten wurde. Einmal dorthin, einmal hier hin und das hatten wir ja auch schon im zweiten Teil.
Was ich aber dafür mochte, war das Yelena und Leif endlich richtige Geschwister wurden und zusammenhalten. Generell mochte ich Yelenas Familie total gerne. Die Mutter und der Vater waren wirklich schon zwei herzliche Wonnebrocken. ^^

Das Ende war dann für mich okay, nachdem Yelena ja doch einiges über sich ergehen und auf sich nehmen musste. Auch wenn ich das in dieser Zwischenwelt nicht ganz kapiert habe und mir das persönlich zu esoterisch angehaucht war. Aber das Valek in der Zwischenzeit über sie gewacht hat, fand ich richtig süß, auch wenn generell zu wenig Romantik für mich in diesem Buch war –ich will ja generell mehr, als der durchschnittliche Leser, als könnte genau das, anderen Lesern gefallen. Who knows? :)

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Dieses Mal gefällt mir tatsächlich das deutsche Cover besser, obwohl es bisher immer umgekehrt war. Aber es spiegelt die Stimmung, besonders am Ende, besser wieder, als das Englische.

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Ein Abschluss einer Reihe, der mich nicht ganz überzeugen konnte und der mich traurig enden lässt, weil der erste Teil einfach der BESTE der gesamten Reihe war. Hier war mir vieles zu langsam oder zu esoterisch angehaucht und momentan weiß ich leider auch noch nicht, ob ich noch weitere Bücher der Autorin lesen werde.

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2 of 5 points – (Read at own risk)

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(© Snyder)

Kannst du mich in die Schattenwelt bringen?“, bat ich ihn.
„Nein. Aber du kannst mich hinführen.“
„Und du nennst dich Führer?“
Er lächelte nur milde.

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Ein Gefühl von Zufriedenheit, Ruhe und Freude flutete durch unsere Körper. Wir lagen eng aneinandergeschmiegt und nahmen ein Stück Himmel für uns in Besitz.

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# 1: Maria V. Snyder – Yelena und die Magierin aus dem Süden »»
# 2: Maria V. Snyder – Yelena und der Mörder von Sitia »»
# 3: Maria V. Snyder – Yelena und die verlorenen Seelen »»
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(© goodreads)

Maria V. Snyder:
Meteorologist turned novelist, Maria’s been writing fantasy and science fiction since she was bored at work and needed something creative to do. A dozen novels and numerous short stories later, Maria’s learned a thing or three about writing. She’s been on the New York Times bestseller list, won a half-dozen awards, and has earned her MA degree in Writing from Seton Hill University where she’s been happily sharing her knowledge with the current crop of MFA students. She also enjoys creating new worlds where horses and swords rule, ’cause let’s face it, they’re cool, although she’s been known to trap her poor characters in a giant metal cube and let them figure out how to get out. (Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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[Rezension] Looking for Hope

Hope Forever

German Cover

Hopeless

English Cover

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‘Looking for Hope’

von Colleen Hoover

Hopeless # 2

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Auf die Vergangenheit zurückzublicken, das hat Dean Holder seit dem Tod seiner Schwester Les erfolgreich vermieden und stattdessen kräftig an seinem Image als Bad Boy gearbeitet. Bis er Sky trifft, die seine Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt. Denn Sky erinnert Dean an Hope, seine verschwundene Kindheitsfreundin, nach der er seit Jahren vergeblich sucht. In Skys Gegenwart brechen Gefühle auf, die Dean längst verloren glaubte – doch immer mehr wird klar: Um in die Zukunft blicken zu können, muss Dean sich den Geistern seiner Vergangenheit ebenso stellen wie Sky …. (Source: Goodreads.com)

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Ich gebe zu, dass ich das Buch zuerst nicht lesen wollte und mich erst die Spoiler-Szene von dem besten ‘Nicht-Kuss’ aus Holders Sicht (hier auf Hoovers Website zu lesen) dazu überzeugt hat, es doch zu versuchen. Auch beim Anfang war ich noch skeptisch, da ich dachte, es würde stellenweise langweilig werden, weil man die Handlung und die Geheimnisse schon kannte – aber dieses Gefühl verlor ich immer mehr bei jeder weiteren Seite. Es war so toll wie Hoover dieses Buch angegangen ist und es wirklich eigenständig präsentieren konnte, auch wenn bereits vieles für den Leser nach ‘Hopeless’ klar war. Trotzdem war es unterhaltsam, wieder sehr mitreißend, sodass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Auch mit dem deutschen re-read war ich mehr als zufrieden und mochte die Übersetzung, obwohl klar ist, dass im Deutschen manche Dialoge etwas kitschiger wirken, als auf Englisch, aber das hat meinem Vergnügen keinen Abbruch getan.^^

Zuerst war ich nicht ganz so begeistert, da die Handlung einige Zeit vor dem Zusammentreffen mit Sky beginnt, aber später erkennt man, wie wichtige diese ‚Vorgeschichte‘ ist, um im späteren Verlauf vieles zu verstehen und Holders Verhalten und seine zerrissenen Gefühle nachzuvollziehen. Er hat mir während des Lesens des Buches (genauso wie damals Sky im ersten Buch) mehrmals fast das Herz gebrochen und ich habe jede Seite mit ihm gelitten, gehofft, geweint und vor Glück gelächelt. Gemeinsam haben wir, denke ich, fast alle Emotionen durchlebt, die ein Buch bieten kann und ich war für jede einzelne dankbar. Ein sehr tiefgehendes und emotionales Buch.

Ich bin Dean/ Holder im zweiten Teil noch viel mehr verfallen, als damals im ersten, und musste auch am Ende wieder heulen, mehrmals, aber auch aus anderen Gründen. Es war toll – schön und traurig zugleich. Außerdem hat es mir gefallen, dass Szenen vorkamen, die von ihrer Sicht nicht dabei waren, wie die Treffen mit Brekin oder die Briefe an Les. Weiß gar nicht, wer mir mehr leid tat oder mit wem ich mehr gelitten habe – Sky oder Holder… wobei, schon fast mehr mit Holder. *seufz*

Ebenso war auch das Ende wirklich toll und es war sehr schön, dass man noch etwas weiter lesen konnte und mehr erfahren hat, wie es nun weiter geht – wie die Sache mit seiner Mutter und Sky, oder das College … ,dass man einfach eine kleine Aussicht auf deren Zukunft bekommt. Ich mag so etwas sehr! :) *hach*doppelhach* :D

Colleen Hoover hat sich mit diesem Buch noch tiefer in mein Herz geschrieben durch ihre gefühlvolle, emotionale Art Geschichten zu erzählen und ich werde nun alles von ihr lesen, das ich in die Finger bekomme. Eine glatte Leseempfehlung für alle Fans von Teil eins und an die anderen –> bitte, bitte – besorgt euch den ersten Teil ‘Hope Forever’! Und gleich auch diesen Band hier, sowie “Finding Cinderella”, denn die ganze Reihe ist ein TRAUM! ♥

Perfekt passend zur Geschichte und zum ersten Band, wobei ich Holder etwas anders vor mir sehe. Trotzdem wirklich schön gemacht.

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Obwohl mir die Handlung bereits bekannt war, hat es mich trotzdem gepackt und ich konnte nicht genug davon bekommen. Holders POV ist noch besser als Skys und ich bin ihm hier viel mehr verfallen als im ersten Teil. Keine Ahnung, wie Hoover es geschafft hat, aber es war einfach nur großartig. Bitte LESEN!!

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5 of 5 points – (I LOVED it – BUY it!)

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(© Hoover)

.Holder: ‘Man glaubt ja, ein Mensch könnte nur ein Mal sterben. Man glaubt, man könnte den leblosen Körper seiner Schwester nur ein Mal finden. Man glaubt, man müsste nur ein Mal erleben, wie für die eigene Mutter die Welt zusammenbricht, als sie erfährt, dass ihre einzige Tochter tot ist.
Aber wenn man das glaubt, dann irrt man sich. Denn tatsächlich passiert es wieder und wieder und wieder.
Sobald ich meine Augen schließe, sehe ich Les’ Augen vor mir. Sobald meine Mutter mich ansieht, werde ich in den Moment zurückversetzt, in dem ich ihr sagen musste, dass ihre Tochter nicht mehr lebt. Zum zweiten Mal, zum dritten Mal… zum tausendsten Mal.
(ich habe hier leider schon das englische Zitat gelöscht, aber bei den untenstehenden habe ich als Vergleich beide Versionen)

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Holder: ‘Ich lehne mich lässig an unseren Briefkasten und tue so, als hätte ich nicht bemerkt, dass sie mich gerade von oben bis unten abgecheckt hat. Aber ich werde es garantiert nicht vergessen. Wahrscheinlich werde ich sogar den ganzen restlichen Tag daran denken, wie ihr Blick langsam über meinen Körper geglitten ist.’

(Zum Vergleich auch in Englisch:
‘I casually lean against the mailbox and pretend to ignore the fact that she totally just checked me out. I’ll ignore it to save her embarrassment, but I’m definitely not going to forget it. In fact, I’ll probably be thinking about the way her eyes scrolled down my body for the rest of the damn day.’
(klingt doch gleich viel peppiger und cooler, nicht? Oder ist das nur meine Meinung?)

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Holder: ‘Ich kann dir gar nicht sagen, wie perfekt dieses Mädchen ist. Und mit perfekt meine ich perfekt unperfekt, weil es einiges an ihr gibt, mit dem andere vielleicht nicht klarkommen würden. Aber für mich sind es gerade diese Eigenheiten, die sie für mich vollkommen machen.
Zum Beispiel, dass sie manchmal ziemlich frech und fast unhöflich zu mir ist – das finde ich toll. Genau wie ihre Sturheit. Und auch, dass sie eine kleine Besserwisserin ist und unglaublich sarkastisch sein kann. Jeder bissige Kommentar, der über ihre Lippen kommt, ist Musik in meinen Ohren. Von so einem Mädchen habe ich immer geträumt. Das ist das, was ich brauche. Sie soll ganz genauso so sein, wie sie ist, und kein bisschen anders. Im Ernst – selbst wenn ich könnte, ich würde nichts an ihr verändern.’

(Englisch: ‘I can’t even explain to you how perfect this girl is. And when I say perfect, I mean imperfect, because there’s just so much wrong with her. But everything wrong with her is everything that draws me in and makes her perfect.  She’s flat-out rude to me and I love it. She’s stubborn and I love it. She’s a smartass and she’s sarcastic and every witty thing that comes out of her mouth is like music to my ears because that’s exactly what I want. She’s what I need and I don’t want her to change at all. There’s not a single thing about her I would change.’
Und wieder – ich finde der englische Teil klingt viel besser… Oder?)

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Holder: ‘Zusammen mit Hope ist vor dreizehn Jahren auch ein großer Teil von mir selbst verschwunden, und nach Les’ Selbstmord war ich davon überzeugt, mit ihr wäre auch der letzte Rest von mir dahin. Aber nach den beiden Tagen mit Sky spüre ich tief in mir drin etwas. Ich dachte, da wäre nur Leere. Jetzt glaube ich, dass mein Herz bloß im Koma lag und Sky es allmählich wieder aufweckt. Mit jeden Wort, dass sie sagt, und jedem Blick, den sie mir zuwirft, zieht sie mich Stück für Stück aus dem Alptraum, in dem ich dreizehn Jahre lang gefangen war.’

(Englisch: ‘A huge internal part of me was lost when I lost Hope, and I was convinced Les took the very last contents of my chest with her when she died last year. After being with Sky these last two days, I’m not so sure about that, anymore. I don’t think my chest has been empty this whole time like I thought. Whatever is left inside me has just been asleep, and she’s somehow slowly waking it up.    With every word she speaks and every glance she sends my way, she’s unknowingly pulling me out of this thirteen-year-long nightmare I’ve been trapped in, and I want to continue to allow her to pull me.’)
Mh, once again, Englisch gefällt mir besser.^^)

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# 1 :   Colleen Hoover – Hope Forever »»
# 2 :  Colleen Hoover – Looking for Hope (Holder’s POV) »»
#2,5: Colleen Hoover – Finding Cinderella (Kurzgeschichte über Daniel)

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(© goodreads.com)

Colleen Hoover:
She is addicted to diet pepsi and could tell you in a taste-test which restaurant it came from. She gets stoked whenever she gets a message from goodreads saying I have a new friend request. If you want to know when she have new books out or just want to be inundated by random, pointless blog posts, follow her at colleenhoover.com.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© dtv Verlag

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