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[Rezension] Das Spiel: RUN

(© goodreads)

(© goodreads)

 

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‘Das Spiel: RUN’

von Eve Silver

The Game #2

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Miki Jones lebt nach ihren eigenen strengen Regeln und will die Kontrolle behalten. Dann wird sie ins Spiel gezogen, in dem sie – und ihr Team – sterben wird, wenn sie nicht ein neues Regelwerk befolgt: das des geheimnisvollen Komitees.
Aber Regeln bieten keine Antworten, und ohne Antworten kann man nicht vertrauen. Menschen sterben. Die Regeln lösen sich auf. Und Miki weiß, dass sie beobachtet wird, nur nicht von wem oder was. Zu unmöglichen Entscheidungen gezwungen, kämpft Miki darum, die zu retten, die sie liebt, und beginnt, das Komitee in einem neuen Licht zu sehen.
Und dann überschreitet das Spiel eine neue Grenze, drängt sich stärker in die Leben von Miki und ihren Freunden, und keine Regel kann sie jetzt noch retten.
(Source: Goodreads.com)

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Ich habe sehr gespannt auf den zweiten Teil gewartet, da der erste mit einem ziemlichen Cliffhanger endet. Hier geht es nahtlos mit der Geschichte weiter und endet auch genauso wieder. Es ist hier keine Trilogie, in der jedes Buch etwas in sich abgeschlossen ist, sondern es ist eine lange Geschichte, die sich gleichmäßig über drei Bücher erstreckt und dann pro Teil einfach mittendrin endet. Das wollte ich nur als Vorwarnung erwähnen. ;)

Die Handlung beschäftigt sich erneut mit dem Spiel, oder besser gesagt mit dem Kampf in der anderen Dimension gegen die bösen Außerirdischen, die Drows. Diese können einem mit den silbrigen Augen das Leben aussaugen oder ihre hellen Sonnenlicht-Waffen brennen die Haut weg… also ja, es sind nicht die nettesten Typen und diese haben es auf die Erde abgesehen – und nur einige Jugendliche können sich ihnen ‚im Spiel‘ entgegen stellen. Alles was im Kampf in dieser ‚anderen Dimension‘ passiert, wirkt wie ein Ego-Shooter und daher ist es auch naheliegend, dass immer wieder Wortspiele und Spielnamen im Buch verwendet werden. Entweder hat die Autorin wahnsinnig gut recherchiert oder sie ist selbst ein Computerspiel-Freak. :)

Generell haben mir die Idee und die Grundatmosphäre wieder sehr gut gefallen und hier gibt es auch nicht viel zu meckern. Aber mir war es etwas zu viel aufgetragen, weil Miki nicht nur die Sorgen um den Krieg, in den sie immer wieder gespawnnt wird, hatte, sondern Probleme mit ihrer Freundin, die Alkoholsucht ihres Vaters und sich auch noch mit dieser gruseligen Schulbitch, (die immer in Jugendbüchern vorkommt^^), herumschlagen muss.
Sie hat mir leidgetan und generell konnte ich sie noch ein Stück weiter ins Herz schließen. Sie ist mutig, tut alles für die Leute, die ihr nahestehen und trieft schnell und konsequent im Spiel die richtigen Entscheidungen. Außen stark, innen auch manchmal schwach, aber das macht sie eigentlich nur menschlicher.

Auch die anderen Charaktere waren okay, wobei Luka mir hinter Miki, gleich am besten gefallen hat. Er drängt sich nicht auf, ist aber da, wenn man ihn braucht und er ist einfach ein netter Zeitgenosse. Ganz im Gegenzug zum Love Interest: Jackson. Ich weiß nicht wieso, aber dieses Mal bin ich nicht so richtig warm geworden mit diesem machomäßigen, Pilotenbrillen-/Lederjacken-tragenden Marlon Brando-Verschnitt, der mir manchmal zu cool war und zu oft die Zähne gefletscht hat. Ja, dieses Wort hat mehrmals sein Lächeln beschrieben.^^
Versteht mich nicht falsch, so war er am Anfang von Teil eins auch, aber dann hat Miki ihn verändert, weicher gemacht und seine gute Seite hervorgekitzelt. Hier kam es mir stellenweise so vor, als hätte er einige Schritte zurückgemacht, ist wieder nach vorne gesprungen, um dann wieder umzukehren. Wie ihr seht, ein richtiges hin und her mit dem lieben Jackson. Daher konnte mich auch die Beziehung der beiden nicht so in Atem halten, wie ich mir das gerne gewünscht hätte.

Die Schreibweise war für mich okay und hat das Tempo bei den spannenden Stellen auch gut angezogen, aber ein besonders großer Fan bin ich von Erzählweisen in der Gegenwart bei der Ich-Perspektive nicht. Da kann der Autor machen was er will, aber es kommt dann zu einfach rüber, aber das macht wohl die Kombination auch Ich-Erzähler+Gegenwart.

Was mir gut gefallen hat, war die Richtung, die das ganze gegen der Hälfte oder gegen Ende eingeschlagen hat. Ich habe ja schon eine Zeit lang damit gerechnet, dass da etwas faul ist und jetzt am Ende noch ein paar so Brocken hingeworfen zu bekommen, bevor es aus war…. Mensch, das war echt fies. Jetzt sitze ich wieder hier rum, beiß an meinen Fingernägeln und will am liebsten auf der Stelle wissen, wie es weitergeht. Daher klar – ich lese auch noch den letzten Teil! :)

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Ich finde es schön, dass die Cover vom Original behalten wurden und die Farben – dieses helle grün und gelb – sehen in echt wirklich total klasse aus!

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Wie auch der erste Teil, war es eine interessante, andersartige Geschichte über Aliens, Sci-Fi auf der Erde, vermischt mit dem Konzept eines Ego-Shooters, die ich so in dieser Art noch nicht gelesen habe und neugierig auf mehr macht. Klingt interessant? Dann greift zu :)

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3,5 of 5 points – (I really liked it).

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#1: Eve Silver – JUMP »»
#2: Eve Silver – RUN »»
#3: Eve Silver – Crash
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(© goodreads.com)

Eve Silver:
National bestselling author Eve Silver has been praised for her “edgy, steamy, action-packed” books, darkly sexy heroes and take-charge heroines. Her work has garnered starred reviews from Publishers Weekly, Library Journal, and Quill and Quire, two RT Book Reviews Reviewers’ Choice Awards, Library Journal’s Best Genre Fiction Award, and she was nominated for the Romance Writers of America® RITA® Award. The first book in Eve’s new teen series, THE GAME: RUSH, is available now. Watch for PUSH, coming from Katherine Tegen Books, June 2014.
Eve lives with her husband, two sons, an energetic Airedale terrier and an exuberant border collie/shepherd.

(Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Fischer Verlag

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[Snapshot] Demonica 2 / Demonica 3

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Demonica: Entfesselt’
von Larissa Ione

Demonica # 2

 

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Andere mögen solche Bücher wie die Black Dagger, Psy Changeling oder eben diese Demonica Reihe belächeln, wo viel Action, Blut, Kämpfe zwischen den verschiedensten Kreaturen vorkommen – und eben auch viel Kitsch, Liebesszenen, Testosteron und aufgeblasene Machos, die von einer milden Frau gezähmt werden und eine 180°-Wende vollführen, nur für die eine. Meistens geht es neben der Hauthandlung um ein Hauptpärchen, die sich finden und bis am Ende hin glücklich und zufrieden werden, oft gekrönt mit Hochzeit oder Kind oder der ewigen Liebe. Und man weiß von Anfang an, erstens wer zusammen kommt, da oft aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt wird und zweitens auch, dass es am Ende gut ausgeht (egal wie schlimm es auch im Mittelteil des Buches scheinen mag).

Aber hey – wisst ihr was? Genau DAS mag ich an diesen Büchern – das man DAS bekommt WAS man erwartet. Keine unnötige tote Hauptfiguren, kein gequältes Ende, das einen das Buch am liebsten im Frust in die Ecke schmeißen lässt, sondern ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zaubert. Und das ist auch manchmal richtig, richtig nett, besonders wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist und die generelle Handlung passt und es Action gibt.
Und genau das gab es hier: Viel Blut, Rätsel, Wettrennen und auch prickelnde Liebesszenen – also was will man mehr? Ich war fast vollkommen und ständig in der Geschichte mitgerissen, konnte es nur schwer aus der Hand legen und mochte auch alle Figuren darin. Runa und Shade sind beide stark und zwei Dickschädel, die sich mit Humor gezankt und später zueinander gefunden haben. Nur das Ende war mir dann doch eine kleine Spur zu perfekt und kitschig, aber das ist nur ein kleiner, halber Minuspunkt, da ich mich sonst durchgehend sehr unterhalten gefühlt habe – und das Buch/ die Reihe jedem Fan von Adult Urban Fantasy Bücher, die zwar etwas übertreiben, aber im Herzen soft sind, weiter empfehlen. Ihr werdet euren Spaß damit haben :)

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‘Demonica: Fluch des Verlangens’
von Larissa Ione

Demonica # 3

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Auch der dritte Teil in der Reihe ist genauso aufgebaut wie die Vorgänger und handelt wieder von einem halb-Dämon Wraith, der gleichzeitig auch halb Vampir und ein Bruder von Eidolon und Shade ist. Dieser ist mit einem tödlichen Gift in Berührung gekommen und hat nur noch wenige Wochen zu leben, aber es gibt einen Ausweg für ihn und zwar die gesegnete Menschenfrau Selena, die ein Geschenk der Engel besitzt, das ihn retten könnte. Daher macht er sich auf dem Weg, um sie zu täuschen, sie kennen zu lernen und trifft dabei nicht nur auf seine mögliche Lebensretterin, sondern Seelenverwandte. *hach*seufz*schmacht* ^^

Oh ja, das klingt doch richtig schön und kitschig und zugeben, das war es auch. Mir war es hier ehrlich gesagt auch schon eine Spur too much rosarote Brille und „am Ende wird alles gut“-Gefühl. Auch waren mir hier die Figuren allesamt zu aalglatt und nett, besonders Wraith und obwohl gerade er in den ersten beiden Büchern noch ganz anders, viel brutaler und skrupelloser dargestellt wurde. Aber in diesem Teil ist er zahm wie ein Kätzchen und das hat mich doch gestört, da ich einfach war viel Härteres von ihm erwartet habe. Das gleiche war mit Selena, die vieles einfach zu leicht hingenommen und ihm alles verziehen hat, auch wenn er sie von Anfang an fast durchgehend belogen hat. :/

Dennoch waren die Action und die Grundhandlung wieder sehr interessant und hat sich zum Ende hin auch sehr zugespitzt mit dem bösen Widersacher, der ein echt fieser Sack war, um es deutlich zu sagen. Auch hat es mir gefallen in welche Richtung sich das Ende mit Kanin bewegt hat und dass er noch eine größere Rolle für später spielen wird. Also man darf gespannt sein, wie die Haupthandlung noch weiter geht und ich bin neugierig was die Autorin daraus machen wird...

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[Gast-Rezension] Sturmkrieger: Der Kuss des Windes (Nadine)

German Cover

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English Cover

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‘Sturmkrieger: Der Kuss des Windes’

von Shannon Messenger

Sturmkrieger #1

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Eine tödliche Vergangenheit und eine verbotene Liebe.
Der 17-jährige Vane erinnert sich an nichts. Nur an die Angst und den Todeswirbel. Und an sie, die ihn seither in seinen Träumen verfolgt … Audra dagegen erinnert sich genau an die Sturmkrieger und ihre zerstörerische Macht. Denn Audra ist die Hüterin des Windes – und wacht über Vanes Leben. Als ihnen die Tyrannen der Lüfte erneut auf der Spur sind, bleibt Audra nichts anderes übrig, als Vanes Erinnerung zu aktivieren. Doch die größte Gefahr geht nicht von den Kriegern aus – sondern von der zarten Liebe zwischen Vane und Audra …  (Source: Goodreads.com)

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Es war einfach nur „toll toll toll“, diese Geschichte zu lesen. Ich möchte in der Rezension nicht zu viel verraten, da es besonders schön war während des Lesens, peu à peu, die eigentlichen Details zu erfahren.
Ich habe besonders Vane, aber auch Audra sofort in mein Herz geschlossen und fand, dass durch die jeweilige Perspektive des Protagonisten eine gute Harmonie zwischen beiden Charakteren und der Storyline entstanden ist.
Vane, der nette, „kleine“ Tollpatsch ist einfach nur zum Gernhaben. Seine Sprüche oder auch Gedanken haben mich häufig zum Lachen oder Schmunzeln gebracht.
Er ist der nette, aufgeschlossene Part in dieser Geschichte, der einem das Herz zum Erwärmen bringt. Zugegeben, manchmal hab ich mich auch gefragt, wo er einerseits so mal eben das Selbstbewusstsein hernimmt und auch, dass er alles so relativ einfach „verdaut“ hat, aber andererseits…was tut man nicht alles, wenn man verliebt ist. =)

Audra hingegen ist das glatte Gegenteil von ihm; sie ist ruhig, kühl, stolz und stark, besonders am Anfang der Geschichte und gibt nur wenig Preis, weil sie ihr dunkles Geheimnis hüten möchte und auch muss.

Ich konnte Audra sehr gut nachvollziehen und sie hat mir, vorallem am Ende, echt leidgetan. (Auch wenn sie selbst das wahrscheinlich nicht hören wollen würde. ;))

Der Schreibstil der Autorin war angenehm und schön zu lesen. Die Geschichte hatte ab und an einen kleinen Touch zur Dramatik am Ende eines Kapitels (fand ich im Nachhinein), aber das hat es für mich während des Lesens nur umso spannender gemacht. Sehr gelungen war auch das Einflechten der Details, die der Leser zum Verständnis für die Handlung braucht, über die Rückblicke.

Ein bisschen haben mir die Nebenfiguren und die alltäglichen Dinge gefehlt, die das eigentliche Leben, zumindest bei Vane, mit beeinflussen sollten. Dementsprechend war der Fokus sehr auf Vane und Audra beschränkt, aber da ich beide gern mochte, hat es nicht wirklich gestört. Das ist nur Meckern auf höchstem Niveau.
Zudem verspricht das Ende auch, dass es im nächsten Teil mehr Figuren geben wird. =)

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Es spiegelt gut die Stimmung und die Thematik des Buches wider. Ich finde auch die in kalten Farbtönen gehaltene Gestaltung beim deutschen Cover passender, da es doch auch zum Teil recht rau zugeht.
Leider haben die beiden Leute für mich relativ wenig mit Audra und Vane gemein. Da fehlen mir einfach ein paar Details, die zwar z.T. im englischen Cover besser sind, aber auch da erscheint es mir nicht perfekt.

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Es hat viel Freude gemacht das Buch wegzuschmökern und ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt. Ich überlege sogar sie schon auf Englisch zu lesen, da ich einfach wissen will, wie es weiter geht, wie sich Audra und Vane in ihrer Situation entwickeln und welche Details es über Raiden zu erfahren gibt.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Messenger)

Ein Ruck im Magen katapultiert mich in die Wirklichkeit zurück und ich öffne die Augen wieder. Wir sacken senkrecht nach unten. Ich könnte es nicht beschwören – aber ich glaube, dieses mädchenhafte kreischen kommt von mir.
[…]
…mir dreht sich fast der Magen um, als uns der Wind mit einem Ruck packt und vom Gebirge abhebt. Der freie Fall lässt jede Achterbahn, mit der ich je gefahren bin, wie ein Karussell erscheinen. Ich klammere mich an Audra und hasse mich dafür, dass ich schon wieder loskreische.

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Dass du mich im Morgengrauen aus dem Bett scheuchst und mir ohne jede Erklärung Befehle erteilst, das muss aufhören, und zwar sofort. Am liebsten würde ich das Fenster zuknallen, fest verriegeln und wieder ins Bett kriechen. Vielleicht sollte ich auch noch ein Schild anbringen, auf dem steht. Komm nicht zurück, außer du trägst das sexy Kleid.

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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#1: Shannon Messenger – Der Kuss des Windes »»
#2: Shannon Messenger – Let the Storm Break (dt. Titel unbekannt)
#3: Shannon Messenger – Untitled

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(© goodreads.com)

Shannon Messenger:
Messenger graduated from the USC School of Cinematic Arts where she learned–among other things–that she liked watching movies much better than making them. She also regularly eats cupcakes for breakfast, sleeps with a bright blue stuffed elephant named Ella, and occasionally gets caught talking to imaginary people. So it was only natural for her to write stories for children. She’s the bestselling author of the middle grade series, KEEPER OF THE LOST CITIES, and the SKY FALL series for young adults. She lives in Southern California with her husband and an embarrassing number of cats.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

 

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[Rezension] Girl Online

German Cover

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English Cover

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‘Girl Online’
von Zoe Sugg

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Unter dem Namen Girl online schreibt die 15-jährige Penny einen Blog über die täglichen Dramen in der Schule. Über Jungs, über ihre verrückte Familie – und über die Panikattacken, die sie seit einiger Zeit immer wieder bekommt. Außer ihrem besten Freund Elliot weiß niemand, wer die Autorin dieses Blogs ist, dessen Fangemeinde immer größer wird. Im wirklichen Leben sinkt Pennys Fangemeinde dagegen nach einem megapeinlichen Auftritt in der Schule weit unter Null. Da kommt ein Auftrag der Eltern in New York gerade recht. Penny darf mitkommen und trifft den hinreißenden Noah, der Gitarre spielt und in den sie sich sofort verliebt. Die beiden verbringen Weihnachten und ein unvergessliches Silvester zusammen. Doch erst als sie wieder nach Hause kommt, erfährt Penny, dass Noah ihr nicht alles erzählt hat …
(Source: Goodreads.com)

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Ich war wirklich sehr gespannt von diesem Buch, da es in der Bloggerwelt eingeschlagen hat wie eine Bombe und der mega Deal von Zoe Sugg und die hohen Verkaufszahlen für sich gesprochen haben… (glaube, sogar besser als bei der Veröffentlichung von Harry Potter)
Klarerweise war ich daher neugierig, wie das Buch so sein wird und wollte wissen, was es damit auf sich hat. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und vielleicht ist das auch ein Mitgrund, warum es mit mir und dem Buch leider nicht so geklappt hat.

Gleich vom Beginn weg war ich etwas enttäuscht, da alles sehr einfach geschrieben war. Was wahrscheinlich auch am Genre liegt, aber trotzdem habe ich mir mehr erhofft. Genauso der Inhalt, der nicht wirklich besser war. Auch kam ich nicht immer ganz mit der Hauptfigur klar (habe sogar schon wieder den Namen vergessen, was kein gutes Zeichen ist^^) , die zwar manchmal witzig war, aber mich sonst nicht mitgenommen hat oder interessiert. Eigentlich war der ganze Inhalt wie ein schlechter Film, der einfach unrealistisch war. :(
Es handelt im Prinzip über ein schüchternes 15-jähriges Mädchen aus England, das einen Blog schreibt und nur dort ehrlich mit sich und der Welt ist. Weil sie dort anonym über ihre und alltägliche Probleme des Erwachsenwerdens schreibt. Obwohl sie hier auch ernste Themen anspricht, war mir das alles viel zu einfach und oberflächlich angekratzt – eine zuckrige puderrosa Version echter Probleme.
Dann lernt sie einen Typen in NY kennen – bei dem ich gleich wusste, was sich dahinter verbirgt – verliebt sich in ihn und alles könnte perfekt sein, sogar eine Fernbeziehung steht im Raum. Aber dann kommt alles anders als gedacht und ein großes Über-Drama geschieht… naja… mehr will ich dazu nicht sagen ;)

Aber es gab auch positive Punkte für mich! Zu einem war es stellenweise ganz süß und ich musste hin und wieder auch schmunzeln – und das Cover ist einfach ein Traum – daher auch die zwei Punkte für das Buch. Tja, aber das war es dann auch schon wieder.
Ich fand alles zusammen viel zu vorhersehbar und manchmal schon zu kitschig oder selbstmitleidend… und ja, die Protas waren schon noch sehr jung, was wohl ein Grund für alle meine negativen Punkte ist. Hinzukommt, dass sie angeschnittenen Probleme im Buch alle soo überdramatisch dargestellt wurden – auch die am Blog – dabei fand ich sie sehr, sehr oberflächlich. Außerdem hat sich im Endeffekt dann alles viel zu leicht gelöst und alle hatten sich wieder lieb und alle waren glücklich und soo verständnisvoll … und damit überhaupt nicht realitätsnah.

Kurzer SPOILER – um zu lesen, Text markieren!

Genauso wie die Sache mit der Romanze:
Ist es realistisch, dass ein 18-jähriger süßer Musikstar aus Amerika sich in eine 15!!-jährige schusselige britische Schülerin verliebt. Im Prinzip nur, weil sie ihn nicht erkennt und dann auch noch total tollpatschig ist? Naja, nennt mich oberflächlich, aber das kann ich mir nicht vorstellen! Ehrlich nicht!! ^^

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Hier geht es spoilerfrei weiter:
Aber nicht nur das mit der Romanze fand ich zu einfach, sondern auch das Ende. Klar, will man dass es gut ausgeht, aber seien wir doch realistisch – sowas passiert einem nie im Leben. Oder bin ich etwas schon zu alt und zynisch geworden, um noch an solche eine Geschichte zu glauben? Lest das Buch und entscheidet das selbst. ;) So, genug gejammert, jetzt widme ich mich anderen Büchern. Von dieser Autorin werde ich daher nichts mehr lesen – es sollte nicht sein.

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Das Cover ist ein richtiger Hingucker und auch dafür gebe ich einen halben Punkt. Das will man einfach lesen. Schade, dass es drinnen nicht auch so toll ist.

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Ein sehr oberflächlich, kindisch, kitschig und vorhersehbares Buch :/, das mich aufgrund meiner hohen Erwartungen sehr enttäuscht hat. Manchmal war es zwar ganz süß, aber generell war es überhaupt nicht meines. Vielleicht bin auch schon zu alt dafür. ;)

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2 of 5 points – (Read at own risk)

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(© goodreads)

Zoe Sugg:
Zoe Elizabeth Sugg is an English fashion and beauty guru and internet personality. She is best known by her fans and viewers on YouTube as Zoella. She has a secondary channel, MoreZoella, which is primarily for her vlogs. She has collaborated with a myriad of other Youtubers as well as appeared in numerous magazines and won a Teen Choice Award.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

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[Rezension] Red Rising

German Cover

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‘Red Rising’
von Pierce Brown

Red Rising #1

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Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden … (Source: Goodreads.com)

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Oh oh, das ist ein Buch, das mich ziemlich hin und her gerissen hat, und das eigentlich von Anfang an bis zum Ende. Es ist definitiv ‘anders’ und gleichzeitig wieder ähnlich wie andere Bücher, die ich schon gelesen habe, lässt sich schwer einordnen und mich keine klare Meinung bilden.

Ganz zu Beginn ist mir aufgefallen, dass ich sehr schlecht mit dem Schreibstil klar gekommen bin, wodurch ich dann länger pausiert habe. Was aber auch verständlich ist, da es in der Gegenwart UND in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Das wirkt für mich einfach immer sehr abgehackt und irgendwie holprig und gerade Brown schreibt dann auch noch gerne sehr kurze, prägnante Sätze, wodurch es noch abgehackter wirkt. Besonders auch die Dialoge sind so verfasst, was aber wohl sein Stilmittel ist und nach der Zeit ganz gut zur Geschichte und den Figuren gepasst hat. Wie gesagt, nach der Zeit gewöhnt man sich an alles. ;)

Es wird von den Pionieren auf den Mars erzählt, die dort unter der Erde in Tunnel leben und Schwerstarbeit bei dem Abbau eines wichtigen Stoffs leisten. Sie denken sie wären die ersten Menschen auf den Mars und durch ihre Hilfe könnten Generationen nach ihnen endlich auf dem Mars leben, da die Erde bald nicht mehr dazu genutzt werden kann.
Die Geschichte schildert das Leben von Darrow, der einer dieser Pioniere, die auch Rote genannt werden ist. Die Gesellschaften sind alle in Farben eingeteilt, es gibt die Roten, die Grauen, die Pinken, Grünen usw. und ganz oben stehen die Goldenen und herrschen. Wie ein altbekanntes Kastensytem.
Hier war mir relativ bald klar, was hier gespielt wird und es hat sich auch dann als wahr herausgestellt, auch das, was sie mit Darrow gemacht haben.

Nach dem ersten Teil gab es dann einen totalen Cut in der Geschichte und es wechselte von einer Marsgeschichte zu einer Story-Mischung aus Sci-Fi und aus Hunger Games, wo nur die besten Überleben und andere töten oder austricksen müssen, über Gladiatorenspiele- oder einem Survival Game, bei dem man versucht die meiste Macht an sich zu bringen, andere Häuser einzunehmen und zu herrschen – ein bisschen wie ‚Capture the Flag:D
Wie ihr seht, es ist nicht leicht einzuteilen und es bittet von allem etwas. Was mir eigentlich ganz gut gefallen hätte, wären dann nicht auch noch dazu gekommen, dass alles sehr an das alte Rom und dann wieder an die griechischen Götter und den Olymp angelehnt gewesen wäre. Das war einerseits zu konstruiert, unpassend und alles zusammen auch viel zu viel Kuddelmuddel/ Mischmasch.

Auch hatte ich meine Probleme mit Darrow, der sich doch stark verändert hat und ich habe dabei nicht immer sein Verhalten verstehen oder mit ihm mitfiebern können. Was ich auch schade fand, dass viele Charaktere gestorben oder zu Feinden wurden, gerade dann, wenn man sie ins Herz geschlossen hat. :(

Trotz allem aber doch gute 4 Punkte, da es an manchen Stellen echt heftig und hart brutal war, aber dann auch wieder einfühlsam, wenn es um Eo ging oder den generellen Tod, wodurch ich mich mitgenommen und total berührt gefühlt habe. Etwas dubios und irritierend anders, aber irgendwie dann auch wieder gut. Nur d ich zu konstruiert.
Ansonsten hab ich es gemocht und es war spannend, und das obwohl es ohne Romantik auskommt, außer ganz kurz mal. Und das muss man bei mir einmal schaffen ;) Ich werde auf alle Fälle auch noch Teil lesen, denn jetzt hab ich wie Darrow Blut geleckt und das Ende war wirklich interessant und vielversprechend.

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Das Cover hat mir leider nicht besonders gut gefallen, da ich kein Fan von roten Farben bin und es her auch wenig zeigt, wenig aussagt.

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Ein Buch das anders ist, als ich es gewohnt bin und durch seine dubiose, irritierend andere Art dennoch wieder punkten kann. Es lässt sich nicht auf ein Genre festlegen und man vergleicht es schnell mal mit anderen Büchern, was ein Segen, aber auch ein Fluch ist. Dennoch hat diese Mix und die Geschcihte rund um Darrow etwas gehabt, was mich mitgenommen hat und neugierig auf die Folgebände macht. Wer sich also auf etwas Neues einlassen kann, hat hier sicher seinen Spaß daran.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Brown)

“Träumer wie deine Frau haben nur eine begrenzte Wirkung, kleiner Höllentaucher. Das musst du verstehen. Ihre einzige Macht haben sie im Tod. Je grausamer sie sterben, je lauter ihre Stimme ertönt, desto größer das Echo. Aber deine Frau hat ihren Zweck erfüllt.”
Ihren Zweck. Das klingt so kalt, so distanziert und traurig, als wäre mein Mädchen mit ihrem Lachen für nichts anderes als den Tod bestimmt gewesen. Harmonys Worte schneiden mir ins Fleisch, und ich starre auf das Metallgitter, bevor ich ihr wieder in die wütende Augen blicke.
“Und was ist dein Zweck?”, frage ich.
Sie hebt die Hände, die voller Blut und Dreck sind.
“Ich diene dem gleichen Zweck wie du, kleiner Höllentaucher. Wir sorgen dafür, dass der Traum Wirklichkeit wird.”

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#1: Pierce Brown – Red Rising »»
#2: Pierce Brown – Golden Son
#3: Pierce Brown – Morning Star

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(© goodreads.com)

Pierce Brown:
Brown’s first novel, RED RISING (Del Rey Books), debuts January 28, 2014. It is the first installment in The Red Rising Trilogy.
Pierce Brown spent his childhood building forts and setting traps for his cousins in the woods of six states and the deserts of two. Graduating college in 2010, he fancied the idea of continuing his studies at Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry. Unfortunately, he doesn’t have a magical bone in his body. So while trying to make it as a writer, he worked as a manager of social media at a startup tech company, toiled as a peon on the Disney lot at ABC Studios, did his time as an NBC page, and gave sleep deprivation a new meaning during his stint as an aide on a U.S. Senate Campaign.
Now he lives in Los Angeles, where he scribbles tales of spaceships, wizards, ghouls, and most things old or bizarre.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

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[Rezension] Obsidian: Schattendunkel

German Cover

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English Cover

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‘Obsidian: Schattendunkel’

von Jennifer L. Armentrout

Lux #1

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Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten … Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black. (Source: Goodreads.com)

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Who the fuck is Superman!? Wenn ich einen Alien möchte, dann bitte einen Lux! ;)
Selten hat mich ein Buch von Anfang an so gepackt und so viele verschiedene Facetten präsentiert, wie diese hier. Ich bin ein kritischer Leser und obwohl, ich auch hier ein/ zwei winzige Kritikpunkte gefunden habe, ist der Rest einfach großartig und ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

Die Schreibweise der Autorin passt perfekt zum Young Adult Fantasy Gerne, die von Jugendlichen im letzten Highschool Jahr spielt. Sie hat schöne Formulierungen eingebaut, aber auch kurze, knackige Sätze und Dialoge, die einfach zu modernen Jugendlichen in diesem Alter passen, aber damit nicht übertrieben, wie andere Autoren, sondern es hat authentisch und sehr echt gewirkt.
Aber das Beste für mich waren die Dialoge und hier allen voran die Zankereien/ Streitereien von Katy und Daemon. Bei den beiden wusste man nicht, ob sie sich gleich in die Arme fallen und sich gegenseitig eine scheuern… und dabei war Katy eine wirklich witziger, kecker Gegenpart, die vor dem Adonis Daemon nicht zurückgewichen ist, sondern ihm die Stirn geboten hat. Und zwar nicht nur mit ihrer sturen Art, sondern mit ihren frechen Antworten, die mich sehr oft zum Grinsen gebracht haben. *toll*

Auch die restlichen Charaktere – neben der mutigen, sturen, frechen Katy – waren für mich ein Highlight und hier allen voran Dee, welche die Nachbarin und bald auch beste Freundin von Katy ist. Ich möchte sehr gerne ihre fröhliche, offene Art und so eine Freundin wie sie, kann man immer gebrauchen. Und natürlich war ich auch ein Fan von Daemon – schlimm, wenn es nicht so wäre.^^ Obwohl er mir gegen Ende hin schon etwas auf den Nerv gegangen ist mit seinem ‚Warm/ Kalt-Verhalten‘, also dass er einmal nett zu ihr war und dann wieder die kalte Schulter gezeigt hat. Das war mehr, als nur eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle, das war ein riesiger Rollercoaster²! ;)

Die Handlung war für mich in Ordnung, obwohl vieles darin schon in der Inhaltsangabe verraten wird, was das Lesevergnügen in meinen Augen etwas gehemmt hat. Wäre nicht schon von Anfang an klar gewesen, dass Alien in der Geschichte vorkommen, wäre es umso spannender und interessanter geworden und es wäre vieles überraschender gekommen. Daher bin ich trotz allem begeistert von dem Buch, da es mich trotz vieler Vorinformation noch immer fesseln konnte, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen und es innerhalb von eineinhalb Tagen durch hatte.

Was ich auch genial fand, waren Katys Verweise auf ihren Blog und wie sie sich über neue Bücher und das Bloggen gefreut hat. Oh yeah, baby – I know how it is! *lol*
Damit fühlte ich mich total mit ihr verbunden und ich denke, so ergeht es wohl allen anderen Bloggern, die dieses Buch lesen werden.

Die Idee mit den Aliens und dem Licht fand ich sehr gelungen und ich möchte, so schnell es geht weiterlesen, um zu erfahren was aus ihnen wird. Ich denke, es wird noch etwas von ihrem Bruder Dawson kommen, oder zumindest hoffe ich das und ich würde mir wünschen, dass etwas weniger Streitereien sind, sonst könnte es etwas zermürbend werden im zweiten Teil, da man ja eigentlich weiß, dass sie sich gegenseitig ganz gut leiden können. ;)

Warum es trotz allem dann doch nur 4 Herzen geworden sind, liegt daran, dass ich generell zwar Katy und Daemon mochte, aber mich besonders gegen Ende, Katy etwas genervt hat. Vor allem als Daemon seine Einstellungen ihr gegenüber geändert hat und sie so vehement alles Mögliche dagegen gesucht und gesagt hat.
Aber das war nur ein kleiner Minuspunkt. Der größere liegt daran, dass es doch sehr viele Parallelen zu Twilight gab, ob man es nun zugeben will oder nicht. Die Vampire wurden einfach durch Aliens ausgetauscht, aber die Grundhandlung, die rote Linie, erinnerte auffällig oft an Twilight. Es war fast so als hätte sie die gleiche rote Linie geschrieben, nur ihren Weg auf eine andere Karte platziert. Zb. der Unfall mit dem Lkw, der äußerliche Hass obwohl er auf sie steht, sogar den Gurt hat er ihr angeschnallt und am Ende wollten sich beide dem Bösen stellen, um jemand anderen zu retten bzw. zu beschützen. Nur, dass hier Daemon um einiges heißer und Katy viel cooler und witziger war, als damals Edward und Bella.
Und diese ganzen Parallelen finde ich wirklich sehr schade. So gut Armentrout auch schreiben kann, oder wir sexy ihre Charaktere auftreten, ist es dennoch etwas gemein, dass sie ihre Grundideen gerne mal von andren abschaut. Würde ich nur eine Reihe von ihr kennen, wäre mir das nicht aufgefallen, aber ich kenne auch Dämonenblut und dort ist Teil 1 komplett von Vampire Academy abgekupfert. Und auch die Steinernen Schwingen sollen nicht ganz ihrer eigenen Fantasie entsprungen sein. Und das ist nicht fair, das tut man einfach nicht. :( Aber das nur am Rande.
Wem das alles egal ist, hat hier sicherlich eine witzige abwechslungsreiche Fantasiegeschichte.

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Ich kann mich schwer entscheiden, welche Variante mir hier besser gefällt. Bei der älteren Version finde ich den Hintergrund mit den Blitzen toll und gut, dass man das Mädchen nicht von vorne sieht; lässt einen Spielraum für die eigene Fantasie. Aber beim zweiten Cover find ich die leuchtend grünen Augen von Daemon gelungener.

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Alien und ich waren bisher keine gute Kombination, aber dieses Buch hier hat mich eines besseren belehrt und ich bin begeistert. Eigentlich ist es für mich eher ein urban Fantasie Buch und nicht Sci-Fi, aber die Einteilung ist mir auch egal, denn das Buch ist einfach klasse und empfehle es gerne weiter, auch wenn es ein getyptes Buch ist. Wenn man ignoriert, dass einige Dinge schon mal in anderen Büchern vorgekommen sind, hat man hier sicherlich seinen Spaß!

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Armentrout)

(Katy) ‘Makelloses Gesicht. Toller Körper. Ätzendes Verhalten – die heilige Dreieinigkeit scharfer Typen.’

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Daemon: “Du scheinst vor allem dich selbst und nicht deinen Wagen gewaschen zu haben. Ich hätte nie gedacht, dass Autowaschen so schwierig sein kann, aber nachdem ich dich die letzte Viertelstunde beobachtet habe, bin ich davon überzeugt, dass es zu einer olympischen Sportart werden sollte.”

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(Katy) ‘Denn was ich vorhatte, war absolut wahnsinnig – so etwas Durchgeknalltes hatte ich noch nie getan. Dies war schlimmer, als einem Buch nur einen Stern zu geben, es war angsteinflößender als ein Interview mit dem absoluten Lieblingsautor und dümmer, als Daemon zu küssen.’


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0,5: Jennifer L. Armentrout – Shadows (Short Story)
#1: Jennifer L. Armentrout – Obsidian: Schattendunkel »»
#2: Jennifer L. Armentrout – Onyx: Schattenschimmer »»
#3: Jennifer L. Armentrout – Opal: Schattenglanz
#4: Jennifer L. Armentrout – Origin
#5: Jennifer L. Armentrout – Opposition
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(© goodreads.com)

Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Weltbild

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[Rezension] Memento: Der Neubeginn

German Cover

English Cover

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.‘Memento: Der Neubeginn’

von Julianna Baggott

Mement/ Pure # 3

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Neun Jahre sind vergangen, seit die Bomben die Erde zerstörten. Im geschützten Kapitol führen die Reinen ein elitäres Leben, während außerhalb die Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Partridge kehrt ins Kapitol zurück und übernimmt den Platz seines Vaters, um eine innere Rebellion zu organisieren. Außerhalb kommen sich Pressia und Bradwell immer näher. Sie wollen die Unterdrückung der Reinen ein für allemal zu stoppen, doch dafür sind sie auf Partridge angewiesen. Können Sie ihrem Freund noch vertrauen, oder wird ein neuer Krieg ausbrechen?
(Source: Goodreads.com)

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Nach längerer Zeit bin ich nun am Ende der Reise/ Reihe angekommen und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen, der zweite war etwas schwächer, aber den dritten fand ich insgesamt leider am schwächsten. Ich bin hier vielleicht eigen, denn anderen hat gerade dieses Ende der Serie total gut gefallen, weil es echt und brutal real und eben nicht hundertprozentig gut ausgeht, wie man es sich wünscht – aber hey Leute, ehrlich?? – ich habe schon genug harte Realität in meinem echten Leben und gerade darum liest man ja auch, oder nicht? Um einmal raus zu kommen, was Schönes zu lesen, Hoffnung zu bekommen, sich zu verlieben und um ein Happy End zu bekommen! Ich weiß, dass das Leben hart sein und es auch tragisch enden kann, aber muss ich das dann in meiner Freizeit, zum Spaß auch noch in Büchern lesen? Ich mag mit dieser Meinung alleine dastehen, aber es ist nun einmal so und daher hat mir dieser Teil auch nur begrenzt gefallen. Leider. :(

Auch die Charaktere konnten mich hier nicht mehr so mit sich mitnehmen, wie noch in den vorherigen Teilen. Pressia zeigte sich besonders am Anfang wieder sehr schüchtern und zerbrechlich und hat ihre Zeit gebraucht, um wieder stark und kämpferisch wie in den Vorgängern zu werden, auch wenn sie nicht mehr so ganz die Alte ist.
Dasselbe ist mit Partridge passiert, der wirklich viel mitgemacht hat, immer das Gute wollte, aber das nicht durchführen konnte, weil ihm ständig etwas anderes in den Weg gelegt wurde. Er hat mir deswegen gleichzeitig am meisten leidgetan und ich habe ihn gleichzeitg auch immer weniger gemocht, wegen den Dingen, die er nicht getan hat: aus Angst, Schwäche, Erpressung usw. Er hat sich selbst verloren und damit auch mich als Leser, was ich sehr schade fand.
Genauso ähnlich erging es mir mit Bradwell, den ich in Teil eins und zwei toll fand, aber hier seine gemeine Seite gezeigt hat. Da konnten auch seine Taten und Dialoge am Ende nichts mehr ausrichten.
Tja, alles in allem war es charaktertechnisch leider ein Desaster für mich und nur El Capitan konnte mich als einziger so richtig überzeugen und positiv stimmen, obwohl ich ihn im ersten Teil am wenigsten mochte. Aber er hat die beste und auch stärkste Wandlung durchgemacht. Von einem bösen, mordenden Soldaten, zu einen fürsorglichen, ehrlichen, loyalen Kämpfer für die Freiheit entwickelt, der auch sensibel war und Gefühle zeigen konnte, obwohl er ein schlimmes Los gezogen hat.

Dennoch war die Handlung aber generell spannend und hat sich auch schnell gelesen, bis auf ein oder zwei längere Passagen in der Mitte. Wie immer präsentiert uns Baggott hier eine unglaublich düstere, brutale, traurige Welt, die aber trotzdem noch ihre schönen Lichtblicke zeigen kann, wenn man auf die richtigen Dinge achtet.

Das Ende war wieder so ein Punkt, das mich hin und her gerissen hat, da es nur bedingt ein Happy End war, bzw. doch ein sehr offenes Ende genommen hat, bei dem man die Charaktere einfach zu früh verlassen musste, ohne zu wissen, was mit ihnen passiert. Was mit Bradwell war, weiß man, und bei Partridge kann man es sich denken, aber die anderen stehen nun vor einer neuen Welt und man weiß nicht, was sie nun daraus machen. Ich hätte mir hier gerne ein bisschen einen längeren und positiveren Ausgang gewünscht, daher auch meine ‚Aufreger‘ im ersten Absatz. ;)

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Das Cover passt wie die Vorgänger gut zur Handlung und fängt auch perfekt die Stimmung ein. Schön gemacht.

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Andere mögen den letzten Teil von Baggott grandios finden und die Realistik darin lieben, aber ich bin leider enttäuscht davon. Nach den ganzen Strapazen, der Trauer und Wut und den schlimmen Dingen die passiert sind, hätte ich gerne den meisten Figuren darin ein Happy End gewünscht, einen positiven Ausgang, der sie für alles entschädigt. Dass es nun doch anders gekommen ist und es mir viel zu früh vorbei war, hat mich traurig gemacht und mich in der Luft hängen gelassen. Es fühlt sich unfertig an und daher fällt mir der Abschied schwer und ich muss den Teil schlechter bewerten, als ich wirklich will – aber ein derart offenes Ende zu belassen, so viele Fragen unbeendet im Raum stehen zu lassen? Damit bin ich leider überhaupt nicht glücklich.

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3 of 5 points – (I liked it)

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(© Baggott)

Partridge: “Ich will nicht, dass das hier blutig endet.”
Beckley:
“Sie dachten, Sie können so eine Rede halten, ohne dass es blutig wird?”
“Ich will Frieden, Beckley. Das ist mein Ziel. Frieden im Kapitol und in der Außenwelt.”
“Frieden wird meist durch Blutvergießen erkauft”, erwidert Beckley.

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Pressia:
Sie hat sich für ihre Wahrheit entschieden – für diese Welt in ihrer bizarren Schönheit und schönen Bizarrerie.
“Und jetzt?”, flüsterte El Capitán.
“Und jetzt?”, wiederholt Helmud.
“Kein Blutvergießen mehr”, sagt Pressia.

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# 1: Julianna Baggott – Memento: Die Überlebenden »»
# 2: Julianna Baggott – Memento: Die Feuerblume »»
# 3: Julianna Baggott – Memento: Der Neubeginn »»
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(© goodreads)

Julianna Baggott:
She’s the author of the National Bestseller Girl Talk, The Madam, and The Provence Cure for the Brokenhearted, for adult readers; and The Anybodies Trilogy and The Prince of Fenway Park for younger readers; as well as three collections of poetry, including Lizzie Borden in Love.
Her work has appeared in The New York Times, Washington Post, Boston Globe, Best American Poetry, Best Creative Nonfiction, NPR’s Talk of the Nation, All Things Considered, and Here & Now. For two years, her alter-ego, N. E. Bode was a recurring personality on XM Radio. Her work has been a People Magazine pick alongside David Sedaris and Bill Clinton, a Washington Post Book of the Week, a Girl’s Life Top Ten, a Booksense selection, and a Starbucks Bookish Reading Club pick. (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Sengende Nähe

German Cover

English Cover

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‘Sengende Nähe’

von Nalini Singh

Psy Changeling # 6

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Als ein Wissenschaftler vom Territorium der DarkRiver-Leoparden entführt wird, nehmen die Wächterin Mercy Smith und der SnowDancer-Wolf Riley Kincaid die Ermittlungen auf. Eigentlich kann die temperamentvolle Leopardin den schweigsamen Riley nicht einmal besonders gut leiden. Doch je enger die beiden zusammenarbeiten, desto weniger kann sich Mercy der Anziehungskraft des verführerischen Wolfs entziehen …
(Source: Goodreads.com)

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Bevor ich dieses Buch begonnen habe, bin ich in einer ziemlichen Leseflaute gesteckt und irgendwie habe ich mich nicht zum Lesen aufraffen können. Was sich aber zum Glück gleich mit den ersten Seiten dieses Buches geändert hat und sobald das erste Aufeinandertreffen der zwei Hauptprotas stattgefunden war, bin ich nur noch begeistert an den Seiten gehangen und wollte wissen wie es weiter geht. Ihr seht, Urban Fantasy für Erwachsene hat mich noch nie enttäuscht und mich schon wieder aus einer Leseflaute geholt – vielleicht sollte ich diese Bücher einfach öfter lesen und nicht nur dann, wenn mich gerade kein anderes fesseln kann.

Ich fand die Geschichte rund um Mercy und Riley einfach klasse und es war gleich zu Beginn an total witzig, wie sie sich gegenseitig immer wieder geneckt haben, obwohl sie total heiß aufeinander waren. Generell mag ich spritzig, witzige Wortgefechte, wenn Feuer, Leidenschaft und Sarkasmus in Dialogen zum Vorschein kommen und die Fetzen fliegen, man aber gleichzeitig diese besondere Anziehung spüren kann. Daher hat mir dieser Teil auch so gut gefallen, da es um zwei Figuren geht, die stark, mutig und sehr dickköpfig sind, was bedeutet, dass sie nicht nachgeben. Und wenn zwei solche Naturgewalten aufeinander treffen, kommt es einfach zu einer Explosion. *g*
Besonders schön fand ich es auch, dass anstatt sich wieder eine Mediale und Gestaltwandler vermischen und verbinden, sich jetzt jemand aus dem WolfsRudel mit einem aus dem LeopardenClan verbindet, was das Bündnis der Wölfe und Leoparden bestärkt und festigt. Dieses Buch war zwar ‘animalischer’ als die anderen, hat mir aber trotzdem wirklich gut gefallen und wie gesagt, mir auch geholfen, wieder lesen zu wollen – aus freien Stücken, und nicht weil ich lesen sollte.

Neben der Hauptliebesgeschichte hat sich neben der Grundgeschichte und den Streit mit den Medialen, nun auch eine andere Gruppe hinzugesellt. Und zwar der Bund der Menschen, der nicht länger als schwächste Gruppe im Hintergrund der Medialen und Gestaltwandler leben, sondern sich an die Macht kämpfen mochte. Und das auch mit roher Gewalt, bzw. mit dem Einsatz von Waffen mit hoher Feuer- und Sprengkraft. Ich muss zugeben, dass ich die Abschnitte aus der Sicht der Medialen oder der Menschen, die diese Anschläge geplant haben, nicht so spannen fand, beziehungsweise mir nicht immer alle Antworten geliefert haben. Dennoch war auch das gut gemacht, sowie das Ende, das wieder total nach meinem Geschmack war – ihr könnt euch denken wie! ;)

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Um ehrlich zu sein bin ich ja von den Cover dieser Reihe nicht so der Fan, wie auch hier, aber es kommt ja darauf an, was drinnen ist und das passt dafür. ;)

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Wieder einmal ein toller Band aus Singhs Feder, der sich sehen lassen kann und von einer spannenden, hocherotischen, aber witzigen Romanze nur so sprüht. Leider war die Grundgeschichte rund um die Mediale und den Menschenbund nicht ganz so meins, aber das war auch schon der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Sehr empfehlenswert, wie auch die gesamte Reihe für alle Urban Fantasy-Fans für Erwachsene.

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4,5 of 5 points – (Great, Great, Great)

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#0,5: Nalini Singh – An Enchanted Season
# 1: Nalini Singh – Leopardenblut »»
#1,5: Nalini Singh – The Cannibal Princess
# 2: Nalini Singh – Jäger der Nacht »»
# 3: Nalini Singh – Eisige Umarmung »»
#3,5: Nalini Singh – The Magical Christmas Cat
# 4: Nalini Singh – Im Feuer der Nacht »»
#4,5: Nalini Singh – Movie Night
# 5: Nalini Singh – Gefangener der Sinne »»
#5,5: Nalini Singh – A Gift for Kit
# 6: Nalini Singh – Sengende Nähe »»
# 7: Nalini Singh – Ruf der Vergangenheit
#7,5: Nalini Singh – A Conversation
# 8: Nalini Singh – Fesseln der Erinnerung
#8,5: Nalini Singh – Burning Up
# 9: Nalini Singh – Wilde Glut
#9,2: Nalini Singh – The Party
#9,5: Nalini Singh – Wolf School
# 10: Nalini Singh – Lockruf des Verlangens
# 11: Nalini Singh – Einsame Spur
#11,5: Nalini Singh – Poker Night
# 12: Nalini Singh – Untitled .
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(© goodreads.com)

Nalini Singh:
She was born in Fiji and raised in New Zealand. She also spent three years living and working in Japan, during which time she took the chance to travel around Asia. She is back in New Zealand now, but she is always plotting new trips. If you’d like to see some of her travel snapshots, have a look at the Travel Diary page. So far, she has worked as a lawyer, a librarian, a candy factory general hand, a bank temp and an English teacher and not necessarily in that order. Some might call that inconsistency but she calls it grist for the writer’s mill. (Source: Goodreads.com)

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