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[Rezension] Das Herz des Verräters

German Cover

English Cover

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‚Das Herz des Verräters‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 2

Das Buch hier kaufen

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Lia wird in den Palast von Venda verschleppt und muss um ihr Leben fürchten. Eine Flucht wäre der einzige Ausweg, scheint jedoch unmöglich. Stattdessen setzt sie alles daran, sich im Palastleben zurechtzufinden. Sie hat längst ihr Herz verloren und auch erfahren, wer der Mann, den sie liebt, wirklich ist. Doch Gut und Böse sind nicht eindeutig verteilt. Denn auch der Mann, der eigentlich ihr Feind sein müsste, stellt sich plötzlich ein ums andere Mal auf ihre Seite. Warum? (Source: Goodreads.com)

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Ich muss gestehen, dass ich das Buch gar nicht so rasch auf dem Radar hatte und es eigentlich erst später lesen wollte, nachdem ich doch meine Probleme mit dem ersten Band gehabt habe. Weil ich aber Band eins schon als ReziExemplar gelesen habe, habe ich den zweiten Teil überraschend auch vom Verlag bekommen – vielen Dank hierfür! 🙂

So langsam der erste Band begonnen hat, so zäh hat sich auch hier manchmal der Mittelteil gezogen. Mir kommt es so vor als wäre Lia im ersten Band von einem Ort zum anderen gereist, um nie wirklich anzugkommen. In diesem Teil ist sie in Venda, wird dort vom Komizar, dem Anführer, im Palast festgehalten. Hier geht es hauptsächlich darum, dass sie durch die Gänge irrt oder sich Psychospielchen mit dem Komizar liefert, um nicht selbst umgebracht zu werden oder Rafe zu gefährden. Im weiteren Verlauf geht es auch hauptsächlich darum: Intrigen und Rollen, die jeder von den beiden für das Überleben spielen muss. Bis wie gesagt am Ende das große Finale kommt. Und das geht dann wieder recht flott, um mit einem Cliffhanger zu enden. 😀

Dadurch ist meiner Meinung in der Handlung auch nicht soo viel passiert. Irgendwie hat sich fast alles im Palast abgespielt und Lia hat nebenbei noch versucht, ein wenig die Geschichte zu erforschen. Aber ich finde, man hätte aus der Grundidee noch viel mehr machen können. Genauso der Schreibstil, der zwar echt schön und verträumt war, aber manchmal auch etwas zu aufgeblassen und zäher. Daher hat mich nicht nur der Schreibstil immer wieder eingebremst, sondern auch die manchmal langwierige Handlung. Hier muss ich beichten, dass ich ab ca. 60 % des Buches nicht mehr alles soo genau gelesen habe, sondern zähe Passagen etwas überflogen habe.

Bei den Charakteren ging es mir ähnlich wie im ersten Band. Lia hat sich sogar ein wenig gesteigert und ich konnte gut mir ihr mitfühlen. Kaden hat mich mit seiner leidenden Art eher etwas genervt und Rafe konnte nicht viel von sich zeigen, daher blieb er dieses Mal viel blasser und weniger in der Erinnerung haften.

Ich hoffe aber, das ändert sich im dritten Teil wieder, obwohl ich etwas Angst vor dem Teil habe, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe. Daher blicke ich mit gemischten Gefühlen dem Ende entgegen, obwohl ich nach diesem Bandende doch sehr neugierig bin. 😀

 

Erneut ein tolles Cover, das perfekt zur düsteren High Fantasy-Stimmung passt. Trotzdem muss ich gestehen, dass für mich das Mädchen auf dem englischen Cover einen Tick besser in die Stimmung passt.

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Ein Buch, das zwar mit einem schönen, aber auch sehr beladenen Schreibstil und verträumt düsterer Handlung aufwarten kann, das sich dadurch manchmal sehr zäh und langwierig lesen lässt. Erst gegen Ende wird es wieder so richtig spannend, aber bis dahin dauert es ziemlich lange. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch ein wenig Action sowie ein wenig etwas fürs Herz, das aufgrund der Gegebenheiten aber relativ kurz kommt.

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3 of 5 points – (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Die Gabe der Auserwählten

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Der Kuss der Lüge

German Cover

English Cover

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‚Der Kuss der Lüge‘
von Mary E. Pearson

Die Chroniken der Verbliebenen # 1

Das Buch hier kaufen

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Band 1 der Chroniken der Verbliebenen, dem Epos um Intrigen, Lügen und Geheimnisse – endlich auch auf Deutsch zu lesen.
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch die Prinzessin entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Beide sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt sich Lia zu beiden hingezogen …
(Source: Goodreads.com)

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Wieder ein ziemlich gehyptes Buch, das ich klarerweise dann auch unbedingt lesen wollte. Ich meine, schaut euch doch nur dieses Cover an! Wobei ich leider auch schon beim ersten kleinen Kritikpunkt wäre: Auf dem Cover ist eine blonde Frau, man bildet sich bereits dadurch ein vorab-Bild der Hauptfigur und schon auf den ersten Seiten steht dann „meine langen, dunklen Haare…“. Ich weiß nicht, ob ich in diesem Moment hätte lachen oder weinen sollen, aber es hat mich dieses Mal mehr gestört als sonst. 😀

Aber egal, fangen wir mit der Geschichte an, die, um ehrlich zu sein, lange auf sich warten hat lassen. Zwar hat Pearson einen wunderschönen Schreibstil und weiß damit zu verzaubern. Diese Kunst jedoch in Maßen einzusetzen und nicht ständig, gefällt mir persönlich besser, da sonst die Schreibweise schnell aufgeblasen und ‚zu viel‘, wodurch der Lesefluss gehemmt wird. Oder zumindest bei mir. :p Aber nicht nur der zähere Schreibstil hat mich immer wieder eingebremst, sondern auch die anfängliche sehr langsame, zähe Handlung. Einige Zeit kam es mir so vor, als würde die Hauptfigur Lia nur auf Reisen sein. Zuerst zu dem Ort, dann bleibt sie eine Weile dort. Tut dieses Belanglose oder jenes, denkt über Geschichten oder Bücher nach, die auch nicht soo viel zur Handlung beitragen, nur um sich dann wieder auf Reisen zu befinden. Das war wohl auch mein Hauptproblem: Das alles oftmals nur belanglose Szenen aus Lias neuem Leben waren mit gewissen Geplänkel mit zwei Jungs, aber die Haupthandlung wurde dadurch nur minimal vorangetrieben. Gemeinsam mit dem Schreibstil und den ganzen Umgebungbeschreibungen und Geschichten von früher hat es alles extrem langsam und langwierig gemacht. Mir persönlich zu sehr.

Und ja genau, ihr habt vorhin richtig gelesen. Es kommen zwei Männer vor, die Lia den Kopf verdrehen. Zu einem der Prinz, der seine geflüchtete Braut zurückholen möchte. Nun gut, eigentlich ist er deswegen etwas sauer, möchte sie einfach nur sehen und ist deswegen lange Zeit nicht gut auf sie zu sprechen, obwohl er sich ihren Sog nicht entziehen kann. Sie ist eben entwaffnend mit direkter, offener Art, den spitzen Worten auf der Zunge und einer ansehnlichen Verpackung. Deswegen wird auch Kerl Nummer zwei – der Assassine, der sie eigentlich umbringen soll, sofort von ihrem Wesen angezogen. Und der Clou an der ganzen Sache ist dieser, dass zwar hauptsächlich aus Lias Sicht erzählt werden, aber genauso der Prinz und der Assassine kurz ihre Sicht erzählen, wobei man nicht weiß, wer wer ist. Da die Männer im Buch Rafe und Kaden heißen, kann man als Leser selbst mitraten, wer von beiden wer ist. Was ich ganz witzig fand und auch lange Zeit fast der einzige Grund, warum ich überhaupt noch weitergelesen habe. Sonst war wie gesagt lange Zeit nicht viel los… gar nichts, um ehrlich zu sein, außer den Jungs und eben dieser Enthüllung der Identität. Und ich darf sagen – ich lag richig! 😀 *hehe* Alles andere wäre auch zu auffällig und logisch gewesen. Hat die Autorin aber gut gemacht.

Erst bei ungefähr 70% kam endlich eine spannendere Entwicklung und das Rätsel wurde gelüftet. Danach konnte ich auch mitbangen mit Lia und hoffte, dass es gut ausging. Es gab sogar eine Stelle, die hat mir den Atem geraubt und mich fast zu Tränen gerührt. Aber dadurch fühlte ich mich Lia nur verbundener. Sehr schön – auch das Ende, weil man wissen will, wie es weitergeht, obwohl ich anfänglich große Probleme mit dem Buch hatte. Daher doch noch die 3,5 Punkte für den Schluss und das Rätselraten. Man braucht definitiv viel Zeit und Geduld für dieses Buch, aber im Endeffekt zahlt es sich dennoch aus, besonders da ich glaube, dass die Welt und die Mythen noch viel Potential für die kommenden Teile bietet. Man darf also gespannt bleiben.

 

Wunderschönes Cover, das perfekt zur High Fantasy-Stimmung passt. Nur finde ich es sehr schade und am Anfang auch verwirrend, weil ein blondes Mädchen darauf zu sehen ist, anstatt ein dunkelhaariges.

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Ein Buch, das mit einem schönen, aber beladenen Schreibstil und verträumter Handlung aufwarten kann, die sich seeehr langsam entwickelt. Wer sich in Geduld übt, bekommt doch noch eine schöne Geschichte, die Potential auf mehr hat, sowie ein wenig etwas fürs Herz, das dezent darüber gestreut wird.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Der Kuss der Lüge
#2: Das Herz des Verräters
#3: Dt. Titel unbekannt
#4: Dt. Titel unbekannt

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Mary E. Pearson:
Mary E. Pearson is the award-winning author of The Jenna Fox Chronicles, The Miles Between, A Room on Lorelei, and Scribbler of Dreams.  She writes full-time from her home office in California where she lives with her husband and two golden retrievers.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] Eis wie Feuer

German Cover

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English Cover

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‚Eis wie Feuer‘
von Sara Raasch

Schnee wie Asche # 2

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Sie ist pure Magie…
Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …
(Source: Goodreads.com)

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Schon eine ziemlich lange Zeit habe ich auf die Fortsetzung gewartet, da ich von Band eins doch sehr überzeugt war. Doch ich muss gestehen, dass mich der zweite etwas enttäuscht hat.

Angefangen hat alles damit, dass drei Monate seit der Befreiung der Winterianer vergangen sind und sie einerseits am Wiederaufbau und anderseits an den Minen arbeiten, weil König Noam, der ihnen zur Seite gestanden ist, das von ihnen wünscht. Nicht nur in diesem Belangen fühlt sich das neu auferstandene Königreich Winter, wie auch die Königin Meira in eine Ecke gedrängt. Sie ist nicht mit allem einverstanden, muss sich aber beugen und all das fühlt sich nach den ganzen Strapazen nicht richtig an. Genauso die Beziehung zwischen ihr und Prinz Theron, Noams Sohn, die immer weiter auseinanderdriftet. Oder die zerbrochene Freundschaft/ Liebe zu ihrer Jugendliebe Mather, der sich nicht mehr blicken lässt, obwohl er früher ein fester Bestandteil ihres Lebens war…

Wie ihr seht, hat es das neue Königreich und auch Meira nicht leicht, wir Leser aber auch nicht. Denn man merkt schnell, dass auch nach dem Sieg über König Angra nicht alles glänzt und perfekt ist, was ich echt schade fand. Da der erste Teil nur aus Verlust und Kampf bestand, hätte ich mir zumindest kurzzeitig ein bisschen eine heile Welt gewünscht, aber das bekommen wir nicht. Denn der Magieschlund wurde gefunden und um diesen zu öffnen, muss sich Meira auf eine Suche nach verborgenen Schlüsseln begeben. Natürlich dabei Prinz Theron, der aber immer undurchsichtiger wird.

Nun, was soll ich sagen. Mir war es einerseits zu bedrückend und andererseits gab es nichts, was mich so richtig begeistert oder mitgenommen hat. Die Romanze fehlte in diesem Teil leider völlig und im Prinzip war es ein stetiges, unstillbares Sehnen, vor allem von Mather. Was ich ja auch nicht so schlecht fand, nur etwas mehr Handlung in diese Richtung wäre toll gewesen, es passierte alles so passiv. Ich bin übrigens Team Mather, falls ihr euch das fragen solltet! 😀
Genauso wie die Reise mit Meira, bei der sie einfach von einem Ort zum anderen Ziehen, ohne dass jetzt wirklich viel passiert oder sie viel entschlüsseln müssen. Sie hat oft total viel Glück und stößt leicht auf die zu suchenden Objekte.  Daher fand ich vieles an dem zweiten Teil auch leider etwas zäh, langwierig und fade.

Zum Glück wurde es dann aber gegen Ende wieder richtig spannend und alle Ereignisse haben sich zugespitzt, sowie die zwei Sichtweisen von Meira und Mather wurden zusammengeführt, was mir dann richtig gut gefallen hat. Leider blieb es dann doch nicht dabei und jetzt habe ich etwas Angst vor dem dritten Teil, da ich fürchte, dass dort Meira und Mather wieder die ganze Zeit voneinander getrennt sein werden, wovon ich leider gar kein Fan bin und auch hier in diesem Teil so war. Schade.

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Das Cover ist wie beim ersten Band ein Traum und der Grund, warum ich überhaupt auf die Reihe aufmerksam wurde. Ich liebe die Bilder in dem aufgeteilten Yin Yang Symbol und die ganze Harmonie des Covers ist sehr stimmig.

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Ein mittelmäßiger zweiter Band in einer guten High Fantasy Jugendbuch-Reihe, mit netter Weltengestaltung, aber bei dem es an manchen Ecken und Kanten für mich nicht ganz funktioniert hat bzw. zu viele und lange Beschreibungen und zähe/ langweilige Passagen waren. Dennoch eine interessante Geschichte, die ich für jugendliche Leser weiterempfehle, die nicht unbedingt eine große Romanze brauchen.

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3 of 5 points – (I liked it)

 

Liebste Grüße

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#1: Sara Raasch – Schnee wie Asche
#2: Sara Raasch – Eis wie Feuer
#3: Sara Raasch – Ice like Night

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Sara Raasch:
Sara Raasch has known she was destined for bookish things since the age of five, when her friends had a lemonade stand and she tagged along to sell her hand-drawn picture books too. Not much has changed since then — her friends still cock concerned eyebrows when she attempts to draw things and her enthusiasm for the written word still drives her to extreme measures. Her debut YA fantasy, SNOW LIKE ASHES, the first in a trilogy, came out October 14, 2014 from Balzer + Bray. It does not feature her hand-drawn pictures.
(Source: Goodreads.com)

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

 

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[Rezension] Amani: Rebellin des Sandes

German Cover

English Cover

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‚Amani: Rebellin des Sandes‘

von Alwyn Hamilton

Amani #1

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Die 16-jährige Scharfschützin Amani will nichts mehr, als Dustwalk, einem Kaff mitten in der Wüste, den Rücken zu kehren. Bei einem Schießwettbewerb, der Amani die Freiheit bringen soll, kreuzt Jinn ihren Weg: ein faszinierender Fremder, der von den Schergen des Sultans verfolgt wird. Jinn soll zu den Rebellen gehören, die den abtrünnigen Prinzen Ahmed unterstützen. Amani und Jinn werden Reisegefährten wider Willen und kämpfen bald ums Überleben – gegen magische Djinns, gegen die Soldaten des Sultans und eine mysteriöse, tödliche Waffe. Unversehens steckt Amani mitten in einer Rebellion, die das Schicksal ihres Landes entscheiden könnte, ihre wahre Herkunft enthüllt und ihre Gefühle für Jinn offenbart … (Source: Goodreads.com)

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Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort hin und weg und wusste, DAS muss ich lesen.  Zu meinem Glück konnte die Geschichte auch meine Erwartungen erfüllen und mir das bieten, was ich mir erhofft habe.

Wir begleiten die jugendliche Amani, die sich als Junge verkleidet in die Sündenstadt Deadshot aufmacht, um bei einem Pistolenwettschießen mitzumachen. Da sie schießen kann, seit sie klein ist, hat sie gute Chancen auf den Pot. Mit dem Gewinn möchte sie ihrem Heimatwüstendorf den Rücken kehren, doch sie muss nicht nur gegen Trunkenbolde antreten, sondern auch gegen einem attraktiven Fremden, der ebenfalls mit seiner Pistole umzugehen weiß. Jedoch kommt es am Ende dazu, dass sich die beiden verbünden, um am Leben zu bleiben. Dabei schenkt sie ihm nach anfänglichen Schwierigkeiten nicht nur ihr Vertrauen, sondern vielleicht auch ihr Herz…

Wie ihr seht, muten die ersten Kapitel wie ein YA Western an, und so hat es sich auch angefühlt und fand ich richtig, richtig gut und einmal etwas anderes, erfrischend Neues. Jedoch hat es sich nach Amanis Flucht mit dem Fremden aus ihrer Heimatstadt gewandelt und es wurde daraus eine fantastische Geschichte wie 1001 Nacht voller übernatürlicher Wesen von Ghulen, Gestaltwechsler und magischen Pferden, sowie mächtigen Gjinnis.

Neben der einzigartigen Grundstimmung im Buch und den einfallsreichen, magischen Ideen und dem besonderem Zauber, konnten auch die Hauptfiguren bei mir punkten. Allen voran die ruppige, toughe Amani, die mit ihrem vorlauten Mundwerk sagt, was ihr auf der Zungenspitze liegt, erst handelt bevor sie nachdenkt und generell eine Figur ist, die anpackt, anstatt auf Rettung zu warten. Ihr wisst, solche Charaktere haben bei mir meist schon gewonnen. 🙂
Auch war ich relativ schnell vom männlichen Prota namens Jinn eingenommen, der durch sein verschmitztes Grinsen und seiner coolen Art bei mir punkten konnte. Na ja, süß ist er auch und und und, aber dazu kann ich jetzt nicht zu viel verraten, das müsst ihr selbst herausfinden. 😉

Zum Ende kann ich sagen, dass es einige Wendungen gab, die ich nur teilweise so kommen sah,  mir jedoch bei einem anderen Charakter gedacht habe, daher wieder überraschend. Generell wurde immer auf etwas hingedeutet, nur um es dann anders geliefert zu bekommen, was ich toll fand und alles sehr spannend gemacht hat. Dass es sogar einen Tod eines nicht ganz unwichtigen Nebencharakters gegeben hat, war für mich ziemlich überraschend, was ich jedoch positiv bewerte. 😉 Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wenn ich zb. etwas verwirrt bei ein paar vereinzelten Dialogen war oder mir die Liebesgeschichte etwas zu gering erschien, war es ein richtig tolles Buch, das Lust auf mehr macht.

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Okay, das hier war ein richtig typischer Coverkauf von mir, und wie ihr wisst, bin ich da etwas extrem, nicht umsonst hoste ich die “Find the Cover-Challenge”. Aber ernsthaft – das Cover ist einfach nur mega hammer geil und passt perfekt zur Geschichte und Amani. *genialst* ❤

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Ein YA Buch, das zuerst einem abenteuerlichen Western gleicht, sich dann aber zu einer wunderschönen, dennoch rasant spannenden 1001 Nacht – Geschichte voller Wunder, Magie und einer kleinen Romanze entwickelt, was mir unglaublich gut gefallen hat. Definitiv lesenswert und mein Must-Read für den Herbst!

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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#1: Alwyn Hamilton – Rebellin des Sandes
#2: Alwyn Hamilton – Traitor of the Throne (dt. Titel unbekannt)
#3: Alwyn Hamilton – Untitled

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(© goodreads.com)

Alwyn Hamilton:
Alwyn Hamilton was born in Toronto and spent her childhood bouncing between Europe and Canada until her parents settled in France. She grew up in a small town there, which might have compelled her to burst randomly into the opening song from Beauty and the Beast were it not for her total tone-deafness. She instead attempted to read and write her way to new places and developed a weakness for fantasy and cross-dressing heroines. She left France for Cambridge University to study History of Art at King’s College, and then to London where she became indentured to an auction house. She has a bad habit of acquiring more hardcovers than is smart for someone who moves house quite so often.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Schwert & Glut

German Cover

English Cover

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‚Schwert & Glut‘

von Sara B. Larson

Defy # 2

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Nach dem Sieg über den Tyrannen Hector herrscht Friede im Königreich Antion. Doch der junge König Damian und seine engste Vertraute und Leibwächterin Alexa bekommen zu spüren, wie trügerisch dieser ist. Ein Anschlag auf Damians Leben erschüttern die Grundfesten des Landes. Und Alexa kämpft mit ihren eigenen Gefühlen. Denn immer noch gehört ihr Herz heimlich dem König. Wird Alexa den König beschützen und sich zu ihrer Liebe bekennen, bevor es zu spät ist? (Source: Goodreads.com)

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Der erste Teil war für mich damals richtig cool mit einem Mädchen, dass sich als Kerl verkleidet zu einer der besten Kampferinnen der Palastwache entwickelt hat. Dann die Sache mit ihrem Bruder, dem bösen König, den süßen Prinzen und der besonnene beste Freund. Einzig das Liebestriangel hat mich im ersten Band genervt. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen an den zweiten hoch, doch leider – wie so oft, entpuppt sich dieser als typischer Mittelteil, der mehr oder weniger nur auf den dritten Teil vorbereitet, wenn man schließlich auf den Hauptfeind trifft.

Generell mochte ich Alexa, nur ihr Anhimmeln von Damian war mir ein bisschen zu viel und ich fand auch ihre Ausreden am Ende sehr kindisch und fadenscheinig, als sie längst den König/ aka früherer süßer Prinz, alles erzählen hätte sollen, denn wer weiß es besser als Alexa, dass einem oft nicht mehr die Zeit bleibt, wichtige Dinge auszusprechen? Das gleiche kann man auch von Prinz/ König Damian sagen, dem von der ersten Seite anzuerkennen war, welche Gefühle er für Alexa hegt, doch warum es einfach machen, wenn es auch kompliziert geht? 😉

Nebenbei gibt es auch noch einen zweiten Mann, der um Alexa buhlt, obwohl sie sich jegliche romantische Gefühle verbietet, was alles zusammen nicht leichter macht, wenn dieser andere Mann eigentlich ihr bester Freund ist. Wie ihr seht, konnte ich mit der Liebesgeschichte bzw. dem Fakt, dass wieder einmal ein Mädchen im Mittelpunkt zweier toller Männer steht, das sich eigentlich nicht hübsch findet usw. usf. nicht so viel anfangen. Das war vielleicht damals noch bei Twilight ganz nett, aber nach gefühlten 100 Büchern mit der gleichen Konstellation ist es nur noch langweilig und nervig. Daher auch nur die  3,5 Punkte.

Abgesehen von dem Liebestriangel hat es mir nämlich ganz gut gefallen, bis auf die Tatsache, dass für die Hauptgeschichte nicht soo viel passiert ist und es ähnlich angemutet hat wie Teil eins, mit Magiern, die man zu Beginn für unbezwingbar hielt und denen ausschließlich Alexa entgegentreten kann…

Das Buch hat einen schönen, gut lesbaren, klaren Schreibstil, der einem den Palast und die Dschungelwelt gut vor Augen führt. Man spürt beinahe selbst die drückende Hitze und den Schweißfilm auf der Haut. ^^
Es wurde aber auch Action, Spannung und eine knifflige Herausforderung geboten, mit Wendungen, die teilweise überraschend kamen. Daher *Thumbs up*! 🙂
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Das Cover wirkt wieder so toll und passend wie auch schon bei Teil eins. Mag die Farben und es zeigt auch perfekt Alexa. 🙂
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Wie schon zuvor wieder ein spannender Teil mit bösen Magiern und einer verzwickten Situation, die nur Alexa lösen kann. Zwar war mir die Liebesgeschichte etwas zu sehr im Vordergrund bzw. etwas zu kitschig, aber dennoch mochte ich die Geschichte und auch die Figuren darin sehr gerne, weshalb ich mich schon riesig auf den letzten Teil freue.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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#1: Sara B. Larson – Schwert & Rose
#2: Sara B. Larson -Schwert & Glut
#3: Sara B. Larson – Untitled

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(© goodreads.com)

Sara B. Larson:
Sara’s debut YA fantasy novel, DEFY, released in January of 2014 from Scholastic. The sequel will come out in early 2015–stay tuned for announcements about the title, cover, and synopsis! Sara lives in Utah with her husband and three young children. She writes during naptime and the hours when most people are sleeping. Her  husband claims she should have a degree in „the art of multitasking.“ On occasion you will find her hiding in a bubble bath with a book and some Swedish Fish or some mint chocolate truffles. She is represented by Josh Adams of Adams Literary.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Schnee wie Asche

German Cover

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English Cover

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‚Schnee wie Asche‘

von Sara Raasch

Schnee wie Asche #1

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Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strude unkontrollierbarer Mächte… (Source: Goodreads.com)

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Ich hatte ein spannendes, atemraubendes High Fantasy-Buch erwartet, aber das habe ich leider nur bedingt bekommen. Der Anfang war meiner Meinung nach richtig klasse mit den Flüchtlingen von Winter, die vereinzelt immer wieder abwechselnd auf Missionen gehen, um eines der zwei berüchtigten Hälften des magischen Medaillons zu bekommen.
Denn vor 16 Jahren wurde das Königreich Winter vom Königreich Frühling angegriffen, die Königin getötet und ihr Magsignie, das magische Medaillon zerstört. Und somit war die Magie für die Winterianer verloren und alle Winterianer wurden versklavt, bis auf ein Paar wenige Flüchtlinge. Unter ihnen befindet sich auch das Waisenmädchen Meira, die gemeinsam mit dem zukünftigen König Mather aufwächst. Aber die beiden Jugendlichen verbindet nicht nur eine lebenslange Freundschaft, sondern es zeigen sich besonders zu Beginn anfängliche Gefühle zwischen ihnen.

Neben den beiden gibt es auch noch die anderen Flüchtlingen, die alle zusammen ein Ziel haben: das Königreich Winter wieder aufleben zu lassen und alle Winterianer zu befreien. Aber dafür brauchen sie Hilfe und zwar von einem der anderen Jahreszeiten- oder einem der Wechselkönigreiche. Wie diese ganze Struktur mit den unterschiedlichen Königreichen und der Magie aussieht, werde ich hier nicht näher erklären, denn das würde jeden Rahmen sprengen. Es sei aber gesagt, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um hinter das System zu blicken. Hier hat die Autorin zu Beginn etwas wenig Info gegeben und einem ziemlich in der Luft hängen lassen.

Die Handlung hat mir vor allem im ersten Drittel sehr gefallen, weil es actionreich war und es mal was Neues war mit der ganzen Spionage und den Missionen. Besonders auch, weil die Hauptfigur Meira so ein mutiger Kindskopf war, der sich nichts gefallen ließ und für ihr Recht für Winter zu kämpfen, alles getan hat. Sie hat sogar den mürrischen Anführer Sir überzeigt, der schon damals der Königin gedient hat. Doch dann gab es eine Wendung in der Handlung mit der ich erstens nicht gerechnet habe und die mir auch weniger gefallen hat. Denn nun finden wir uns in einem Palast in einem fremden Königreich wieder und Meira muss Kleider tragen und andere Dinge tun, statt weiterhin zu kämpfen und im Untergrund zu spionieren. Hier fühlte es sich ein wenige an, wie bei den Büchern von Ciara Cass. ^^

Zum Glück gab es aber dann noch eine dritte Wende, die zwar sehr deprimierend war und bei der ich mich schon gefragt habe, wie Meira da wieder rauskommen soll – die aber wichtig war für die Winterianer, um das Volk kennen zu lernen und auch, damit Meira eine nie gekannte Stärke gewinnt. Meira hat mir eigentlich generell gut gefallen, nur manchmal war sie mir zu ‚mädchenhaft‘ wenn es um Gefühle ging. War ein Kampf oder dergleichen, war sie klasse und hat Stärke gezeigt, aber bei den Jungs und ihren Emotionen hat sie sich wie ein junger Teenager verhalten. Zuerst liebt sie jahrelang Mather und dann trifft sie auf einen anderen hübschen Prinzen und verliebt sich innerhalb weniger Tage. Ich mag keine Liebestriangels und hier hat es auch überhaupt nicht in das Buch gepasst, was die Wertung deutlich gedrückt hat. Ich weiß einfach nicht, warum das immer wieder geschrieben werden muss? Sicher, es gibt Liebesdreiecksbeziehungen, die spannend sind und im Buch funktionieren, aber das tun die wenigsten. Also sollte man aufpassen, wenn man diese verwendet.

Neben Meira mochte ich sehr gerne den Prinzen Theron – schon alleine, weil er Bücher mag und Gedichte schreibt. Bei welcher lesenden Frau geht hier nicht das Herz auf? ^^ Aber ich mochte auch Mather und hätte mir hier gewünscht, wenn er einfach wie ein großer Bruder gewesen wäre, ohne diese Gefühle am Anfang. Dennoch denke ich, dass diese Konstellation womöglich in den nächsten Teilen noch eine Rolle spielen wird. Denn es folgen noch zwei weitere Teile, was mich ehrlich gesagt nach dem Ende etwas gewundert hat. Da dieser Teil für mich gut geendet hat und zwar so, dass ich ihn mir mit einem weiteren zusätzlichen Kapitel, gut auch als Einzelband hätte vorstellen können.

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Das Cover ist einfach nur ein Traum und der Grund, warum ich auch schon das englische Buch lange auf meiner Wunschliste stehen hatte. Ich liebe die Bilder in dem aufgeteilten Yin Yang Symbol und die ganze Harmonie des Covers ist einfach perfekt.

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Ein gutes, mittelmäßig spannendes High Fantasy Jugendbuch, dass eine schöne Weltengestaltung hat, aber bei dem es an manchen Ecken und Kanten für mich nicht ganz funktioniert hat. Vor allem die Emotionen der Figuren waren mir zu wankelmütig. Dennoch eine interessante Geschichte, die ich für jugendliche Leser oder Junggebliebene^^ gerne weiterempfehle.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Raasch)

Ich reiße mir die schwarze Kappe, die mein Haar bedeckt, vom Kopf und reite geradewegs auf die Brücke über den Fluss Feni zu. Weiße Haarsträhnen fliegen um mein Gesicht, einige sind dunkel vom Unrat der Kloake, aber die meisten flattern frei im Wind. Ein menschlicher Schneesturm, eine wogende weiße Erinnerung daran, dass sie nicht alle Winterianer versklavt haben. Einige von uns sind immer noch am Leben. Einige von uns sind immer noch frei. Und einige von uns sind unserem Wunsch, unser Königreich zurückzugewinnen, eine Medaillonhälfte näher.

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»Deine Anwesenheit beweist, dass es außerhalb von Angras Mauern Leben gibt.«
Sie lächelt der Menge zu.
»Selbst der heftigste Schneesturm beginnt mit einer einzigen Schneeflocke.

 

Ganz liebe Grüße


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#1: Sara Raasch – Schnee wie Asche »»
#2: Sara Raasch – Eis wie Feuer
#3: Sara Raasch – Untitled

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(© goodreads)

 

Sara Raasch:
Sara Raasch has known she was destined for bookish things since the age of five, when her friends had a lemonade stand and she tagged along to sell her hand-drawn picture books too. Not much has changed since then — her friends still cock concerned eyebrows when she attempts to draw things and her enthusiasm for the written word still drives her to extreme measures. Her debut YA fantasy, SNOW LIKE ASHES, the first in a trilogy, came out October 14, 2014 from Balzer + Bray. It does not feature her hand-drawn pictures.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

 

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[Rezension] Schwert & Rose

German Cover

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‚Schwert & Rose‘

von Sara B. Larson

Defy #1

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Alexa ist eine exzellente Schwertkämpferin. Als sie mit vierzehn ihre Eltern verliert, tritt sie der königlichen Leibgarde bei – und aus Alexa wird Alex. Drei Jahre später hat sich Alexa an die Spitze von Prinz Damians Elitegarde gekämpft. Als sie zum Leibwächter des Prinzen avanciert, stellt sie fest, dass der hochmütige Prinz dunkle Geheimnisse verbirgt. Ihr eigenes Geheimnis droht ans Licht zu kommen, als Damian, Alexa und Rylan, ein weiterer Gardist, entführt werden. Plötzlich steht Alex am Abgrund einer tödlichen Intrige – und zwischen zwei Männern, die um ihr Herz kämpfen …
(Source: Goodreads.com)

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Obwohl das Buch doch einige Parallelen zu ‚Throne of Glass‘ von Sarah Maas hat, konnte es mich doch überzeugen und hat mir gut gefallen. Es ist zwar von der generellen Grundstimmung her sehr ähnlich, aber die Handlung entwickelt sich doch in eine ganz andere Richtung.
Auch hier gibt es ein Mädchen, dass so gut oder gar besser als einige Männer kämpfen kann. Nur hier weiß niemand das Alex, die einen Zwillingsbruder hat und beide in der Leibgarde des Prinzen sind, eigentlich ein Mädchen ist und Alexa heißt. Denn als ihre Eltern in ihrer Kindheit von Zauberern getötet wurden, hat sie als Schutz ihre Identität aufgeben und gibt sich seitdem als Junge aus – um zuerst in die Armee einzutreten und später den Prinzen zu dienen. Und um nicht in eines der furchtbaren Zuchthäuser zu kommen, in die Waisenmädchen gesteckt werden. Das ist einmal der Beginn und nur die Spitze des Eisbergs… denn es kommt noch einiges mehr, voller Magie, Geheimnisse und versteckter Rätsel, die Alexa und auch der Leser erst im Laufe der Geschichte entschlüsseln müssen. Was mir sehr gut gefallen hat. Ich muss aber auch gleich gestehen, dass mir der Anfang total gut gefallen hat, es aber mit der Zeit nachgelassen und schwächer geworden ist.

Noch mehr möchte ich über die Handlung nicht erzählen, um euch nicht die Freude zu nehmen, aber mir hat der Weg, den die Geschichte genommen hat, generell sehr gut gefallen. Es war durchwegs spannend und konnte mich vor allem von der ersten Seite an fesseln, und ständig wollte ich wissen, was als nächsten mit den Figuren und vor allem mit Alexa passiert. Sie war ein sehr angenehmer Charakter, weil sie hart war und sich nichts gefallen lassen hat, auch wenn sie tief im Inneren verletzlich ist. Doch diese Seite zeigt sie nicht und wenn, dann nur wenigen. Ich mag Charaktere die nicht zimperlich sind, und das ist Alexa alle mal. 🙂

Neben ihr spielt auch noch ihr Kamerad Rylan eine wichtige Rolle, sowie der Prinz selbst, der Damian heißt. Hier könnt ihr euch wohl denken, dass es zu einem Liebesdreieck kommt und das ist auch eines der wenigen Punkte, die mir bitter aufgestoßen sind. Ich bin einfach kein Fan davon und meistens nerven mich dabei die Frauen, weil sie, was die Romanzen in solchen Liebesstrukturen angeht, immer den Kopf verlieren und unbedacht, naiv – einfach idiotisch handeln und andere verletzen und eben zu nervigen Protas werden. Genauso nerven mich die Männer, weil sie alle in genau ein und dasselbe Mädchen verliebt sind, das vorher keiner beachtet hat. Das war mir einfach schon zu oft und bringt mich beim Lesen immer wieder zum Augen verdrehen.

Aber gut, das war der einzig große Kritikpunkt, den das Buch wegstecken muss, den sonst mochte ich den Weg den die Entwicklung rund um Alexa gemacht hat, sehr. Besonders ihr Wandlung und auch den Weg den sie ins andere Land gemacht haben. Hier gab es zwar stellenweise kurze Passagen, die etwas langwieriger waren, aber nicht besonders lange.

Auch das Ende konnte fast ganz überzeugen, wobei ich auch hier mit der Liebeskonstellation am Schluss nicht ganz zufrieden war. Besonders, weil man eine Ahnung hat und weiß, wie es am Ende der Trilogie womöglich ausgehen wird und daher finde ich den momentanen Ausgang etwas unnötig – ist einfach nur da, um alles dramatischer zu machen…
Daher freue ich mich nur teilweise auf den zweiten Band, da ich denke, dass er leider ein typischer Zwischenband sein wird… besonders was die Liebesgeschichte betrifft. Aber ich bleibe gespannt und warte ab.

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Für mich ist das Cover einfach sehr passend und wunderschön gemacht. So stell ich mir Alexa beinahe selbst vor. Naja, vielleicht noch eine Spur härter. 😉

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Ein gutes High Fantasy – Jugendbuch, das etwas Zauber und diesen mittelalterlichen Touch mit Schwertkampf inne hat, aber dennoch nicht zu viel in das High Fantasy Schema abrutscht, was mir persönlich ja besser gefällt, als wenn es zu viel wird. Daher eine klare Empfehlung von mir für alle, die Bücher in dieser Art ebenfalls lieber mögen.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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#1: Sara B. Larson – Schwert & Rose »»
#2: Sara B. Larson – Ignite (dt. Titel unbekannt)
#3: Sara B. Larson – Untitled

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(© goodreads.com)

Sara B. Larson:
Sara’s debut YA fantasy novel, DEFY, released in January of 2014 from Scholastic. The sequel will come out in early 2015–stay tuned for announcements about the title, cover, and synopsis! Sara lives in Utah with her husband and three young children. She writes during naptime and the hours when most people are sleeping. Her  husband claims she should have a degree in „the art of multitasking.“ On occasion you will find her hiding in a bubble bath with a book and some Swedish Fish or some mint chocolate truffles. She is represented by Josh Adams of Adams Literary.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Rezension] Grischa:Eisige Wellen

German Cover

English Cover

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‚Eisige Wellen‘ by Leigh Bardugo

(Siege and Storm)

The Grischa # 2...

Inhaltsangabe:
Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich will es wirklich nur ungern sagen, aber das erste Wort, dass mir beim Beenden des Buches durch den Kopf gegangen ist, war: Endlich!

Ich bin wirklich enttäuscht von dem zweiten Teil der Grischa Reihe, besonders weil Teil eins noch so toll gewesen ist, mit neuen Ideen und fantastischen Beschreibungen. Hier geht aber nicht viel weiter. Es gibt unzählige langweilige Passagen die wenig zum Weiterkommen der Geschichte beitragen, nur viel Geschwafel. Zuerst ist es ein ewiges Davonlaufen, dann folgen unzählige Taktik-Besprechungen oder Kampfvorbereitungen gegen den Dunklen. Und die ganze Zeit über folgt zwischen Alina und Maljen ein Drama nach dem anderen. Es war viel zu viel, zu aufgesetzt und ich wollte deswegen das Buch schon fast in die Ecke schmeißen. Dabei weiß man ja, wie die beiden füreinander empfinden, nur reden sie nie vernünftig miteinander, sondern streiten über unwichtig Dinge oder machen sich unnötigerweise gegenseitig das Leben schwer oder brechen sich das Herz.

Hinzu kommt, dass ich es furchtbar fand, dass im ersten Teil ein Liebestriangel mit Maljen und dem Dunklen war und jetzt im Zweiten mit Maljen, dem Dunklen UND Stormhond!! Hallo, so toll kann eine Person gar nicht sein, dass sich gleichzeitig 3 Männer nach ihr verzehren. Oder doch? Besonders nicht bei Alina, die mich mit ihrer zerrissenen, unentschlossenen Art fertig macht. Ich will zumindest nach der Hälfte eines zweiten Teiles eine klare Linien von ihr sehen und einen Weg, aber nicht auch dann noch Unentschlossenheit und eine wankelmütige Hauptfigur.
Aber nicht nur Alina verhält sich nicht logisch, sondern auch Maljen, was ich leider feststellen muss, obwohl er seit dem ersten Teil zu meinen Lieblingen gehört. Aber auch er ist verwirrt und verhält sich auch so, anstatt seine Sorgen und Unsicherheit mit Alina auszusprechen. Warum können die Leute nicht mehr miteinander reden, ist das wirklich soo schwierig?

Die Sache mit dem Dunklen war außerdem auch vorhersehbar und hat mich nicht gewundert, vom Anfang bis zum Ende nicht. Außerdem finde ich, erinnert mich der Dunkle immer mehr an Lord Voldemort, der ständig wieder aus der Versenkung auftaucht. Warum können die Figuren nicht einfach nachsehen und kontrollieren, ob er tot ist… nein, sie laufen lieber weg und denken sich, dass er jetzt aus dem Weg geräumt ist. Sehr intelligent, nicht wahr?

Das Ende lässt auf eine Änderung der bisherigen Ereignisse schließen und hoffen, da ich mir wirklich eine Veränderung in den Charakteren, wie auch im Verlauf wünsche. Ich würde gerne mehr Action sehen, weniger lange Sequenzen, in denen rückblickend erzählt wird und auch ein endgültiges Zugeständnis von Alina und Maljen. Dieses Drama kann sich ja keiner mehr mit ansehen. Tut mir leid, aber dieser Teil war einfach nichts für mich.

German Cover:
Wieder ein wunderschönes Cover, das perfekt zum Inhalt der Geschichte passt. Könnte nicht besser gemacht sein und ist auch viel spezieller und durchdachter, als das englische Cover.

All in all:
Nach dem tollen ersten Band, war ich mit dem zweiten wirklich unglücklich und ich musste mich öfters zusammen reißen, um weiter zu lesen. Die Charaktere waren zu wankelmütig, die Handlung oftmals zäh und eine wirkliche Entwicklung hat auch nicht stattgefunden, was sehr schade war, da ich mehr von Bardugo erwartet habe. Doch die Hoffnung bleibt für den letzten Teil, den ich noch lesen möchte.

Rating:
2,5 of 5 points – (it was okay)

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Quotes: (© Bardugo)

Alina: „Du bist verrückt. Du weißt, wozu er im Stande ist. Keine Summe wiegt das auf.“
Sturmhond grinste. „Das bleibt abzuwarten.“
„Der Dunkle wird dich für den Rest deines Lebens jagen.“
Sturmhond: „Dann hätten wir etwas gemeinsam, oder? Außerdem mag ich mächte Feinde. Gibt mir das Gefühl, wichtig zu sein.“
Maljen verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete den Freibeuter. „Bist du verrückt oder einfach nur blöd?“
„Schwer zu sagen, denn ich habe viele gute Eigenschaften.“
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Serienreihenfolge:
# 0,5: Leigh Bardugo – The Witch of Duva (Short Story)
# 1:     Leigh Bardugo – Goldene Flammen »»
# 1,5: Leigh Bardugo – The Tailor (Short Story)
# 2:     Leigh Bardugo – Eisige Wellen »»
# 2,5: Leigh Bardugo – The Too-Clever Fox (Short Story)
# 3:     Leigh Bardugo – Ruin and Rising (dt. Titel unbekannt)

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(© goodreads)

About the author – Leigh Bardugo:
Leigh Bardugo was born in Jerusalem, raised in Los Angeles, and graduated from Yale University. These days, she hides out in Hollywood and indulges her fondness for glamour, ghouls, and costuming in her other life as makeup artist L.B. Benson.
Her debut novel, Shadow & Bone (Holt Children’s/Macmillan) is now a New York Times Best Seller. (Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Carlsen

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