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[Rezension] Memento: Der Neubeginn

German Cover

English Cover

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.‚Memento: Der Neubeginn‘

von Julianna Baggott

Mement/ Pure # 3

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Neun Jahre sind vergangen, seit die Bomben die Erde zerstörten. Im geschützten Kapitol führen die Reinen ein elitäres Leben, während außerhalb die Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Partridge kehrt ins Kapitol zurück und übernimmt den Platz seines Vaters, um eine innere Rebellion zu organisieren. Außerhalb kommen sich Pressia und Bradwell immer näher. Sie wollen die Unterdrückung der Reinen ein für allemal zu stoppen, doch dafür sind sie auf Partridge angewiesen. Können Sie ihrem Freund noch vertrauen, oder wird ein neuer Krieg ausbrechen?
(Source: Goodreads.com)

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Nach längerer Zeit bin ich nun am Ende der Reise/ Reihe angekommen und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen, der zweite war etwas schwächer, aber den dritten fand ich insgesamt leider am schwächsten. Ich bin hier vielleicht eigen, denn anderen hat gerade dieses Ende der Serie total gut gefallen, weil es echt und brutal real und eben nicht hundertprozentig gut ausgeht, wie man es sich wünscht – aber hey Leute, ehrlich?? – ich habe schon genug harte Realität in meinem echten Leben und gerade darum liest man ja auch, oder nicht? Um einmal raus zu kommen, was Schönes zu lesen, Hoffnung zu bekommen, sich zu verlieben und um ein Happy End zu bekommen! Ich weiß, dass das Leben hart sein und es auch tragisch enden kann, aber muss ich das dann in meiner Freizeit, zum Spaß auch noch in Büchern lesen? Ich mag mit dieser Meinung alleine dastehen, aber es ist nun einmal so und daher hat mir dieser Teil auch nur begrenzt gefallen. Leider. 😦

Auch die Charaktere konnten mich hier nicht mehr so mit sich mitnehmen, wie noch in den vorherigen Teilen. Pressia zeigte sich besonders am Anfang wieder sehr schüchtern und zerbrechlich und hat ihre Zeit gebraucht, um wieder stark und kämpferisch wie in den Vorgängern zu werden, auch wenn sie nicht mehr so ganz die Alte ist.
Dasselbe ist mit Partridge passiert, der wirklich viel mitgemacht hat, immer das Gute wollte, aber das nicht durchführen konnte, weil ihm ständig etwas anderes in den Weg gelegt wurde. Er hat mir deswegen gleichzeitig am meisten leidgetan und ich habe ihn gleichzeitg auch immer weniger gemocht, wegen den Dingen, die er nicht getan hat: aus Angst, Schwäche, Erpressung usw. Er hat sich selbst verloren und damit auch mich als Leser, was ich sehr schade fand.
Genauso ähnlich erging es mir mit Bradwell, den ich in Teil eins und zwei toll fand, aber hier seine gemeine Seite gezeigt hat. Da konnten auch seine Taten und Dialoge am Ende nichts mehr ausrichten.
Tja, alles in allem war es charaktertechnisch leider ein Desaster für mich und nur El Capitan konnte mich als einziger so richtig überzeugen und positiv stimmen, obwohl ich ihn im ersten Teil am wenigsten mochte. Aber er hat die beste und auch stärkste Wandlung durchgemacht. Von einem bösen, mordenden Soldaten, zu einen fürsorglichen, ehrlichen, loyalen Kämpfer für die Freiheit entwickelt, der auch sensibel war und Gefühle zeigen konnte, obwohl er ein schlimmes Los gezogen hat.

Dennoch war die Handlung aber generell spannend und hat sich auch schnell gelesen, bis auf ein oder zwei längere Passagen in der Mitte. Wie immer präsentiert uns Baggott hier eine unglaublich düstere, brutale, traurige Welt, die aber trotzdem noch ihre schönen Lichtblicke zeigen kann, wenn man auf die richtigen Dinge achtet.

Das Ende war wieder so ein Punkt, das mich hin und her gerissen hat, da es nur bedingt ein Happy End war, bzw. doch ein sehr offenes Ende genommen hat, bei dem man die Charaktere einfach zu früh verlassen musste, ohne zu wissen, was mit ihnen passiert. Was mit Bradwell war, weiß man, und bei Partridge kann man es sich denken, aber die anderen stehen nun vor einer neuen Welt und man weiß nicht, was sie nun daraus machen. Ich hätte mir hier gerne ein bisschen einen längeren und positiveren Ausgang gewünscht, daher auch meine ‚Aufreger‘ im ersten Absatz. 😉

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Das Cover passt wie die Vorgänger gut zur Handlung und fängt auch perfekt die Stimmung ein. Schön gemacht.

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Andere mögen den letzten Teil von Baggott grandios finden und die Realistik darin lieben, aber ich bin leider enttäuscht davon. Nach den ganzen Strapazen, der Trauer und Wut und den schlimmen Dingen die passiert sind, hätte ich gerne den meisten Figuren darin ein Happy End gewünscht, einen positiven Ausgang, der sie für alles entschädigt. Dass es nun doch anders gekommen ist und es mir viel zu früh vorbei war, hat mich traurig gemacht und mich in der Luft hängen gelassen. Es fühlt sich unfertig an und daher fällt mir der Abschied schwer und ich muss den Teil schlechter bewerten, als ich wirklich will – aber ein derart offenes Ende zu belassen, so viele Fragen unbeendet im Raum stehen zu lassen? Damit bin ich leider überhaupt nicht glücklich.

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3 of 5 points – (I liked it)

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(© Baggott)

Partridge: „Ich will nicht, dass das hier blutig endet.“
Beckley:
„Sie dachten, Sie können so eine Rede halten, ohne dass es blutig wird?“
„Ich will Frieden, Beckley. Das ist mein Ziel. Frieden im Kapitol und in der Außenwelt.“
„Frieden wird meist durch Blutvergießen erkauft“, erwidert Beckley.

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Pressia:
Sie hat sich für ihre Wahrheit entschieden – für diese Welt in ihrer bizarren Schönheit und schönen Bizarrerie.
„Und jetzt?“, flüsterte El Capitán.
„Und jetzt?“, wiederholt Helmud.
„Kein Blutvergießen mehr“, sagt Pressia.

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# 1: Julianna Baggott – Memento: Die Überlebenden »»
# 2: Julianna Baggott – Memento: Die Feuerblume »»
# 3: Julianna Baggott – Memento: Der Neubeginn »»
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(© goodreads)

Julianna Baggott:
She’s the author of the National Bestseller Girl Talk, The Madam, and The Provence Cure for the Brokenhearted, for adult readers; and The Anybodies Trilogy and The Prince of Fenway Park for younger readers; as well as three collections of poetry, including Lizzie Borden in Love.
Her work has appeared in The New York Times, Washington Post, Boston Globe, Best American Poetry, Best Creative Nonfiction, NPR’s Talk of the Nation, All Things Considered, and Here & Now. For two years, her alter-ego, N. E. Bode was a recurring personality on XM Radio. Her work has been a People Magazine pick alongside David Sedaris and Bill Clinton, a Washington Post Book of the Week, a Girl’s Life Top Ten, a Booksense selection, and a Starbucks Bookish Reading Club pick. (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Memento: Die Feuerblume

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.‚Memento: Die Feuerblume‘

von Julianna Baggott

Mement/ Pure #2

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Eine düstere Welt ist es, in der die 16-jährige Pressia lebt. Vor Jahren wurde die Zivilisation von Bomben zerstört, die Luft ist voller Asche und Gefahren lauern in jedem Winkel. Die Überlebenden sind entstellt. Nur die Reinen, die im Schutz des Kapitols die Katastrophe überstanden haben, sind unversehrt. Nachdem Pressia und Bradwell das Militärregime besiegt haben, wollen sie nun eine eigene Armee aufbauen, um das Kapitol zu stürzen. Und sie müssen das Geheimnis um ein Serum lüften, das möglicherweise alle retten kann.
(Source: Goodreads.com)

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Wieder einmal entführt uns Baggott in eine düsterte, zerstörte Welt – neun Jahre, nachdem die Bomben hochgegangen sind und die Erde, außerhalb der Kuppel zerstört wurde. Doch es gibt Überlebende, und diese Kämpfen für ihr Überleben und das der anderen.

Wir begleiten hier bei verschiedenen Sichtweisen einmal Pressia, die mit Bradwell und El Capitan auf der Suche nach der Formel und somit auf einem Weg sind, um Verschmelzungen zu heilen, bzw. um diese vor Partridges Vater zu verstecken.
Auf der anderen Seite verfolgen wir Partridge, der so einiges erleben, vergessen, neu entdecken und kämpfen muss. Seine Teile mochte ich nicht so sehr, da es mich manchmal aufgeregt hat, was mit ihm passiert ist.
Dann wird auch noch ein Teil von Lydia erzählt, die mit den Müttern umherzieht und zu einer Kämpferin ausgebildet wird, aber auch hier gibt es Verstrickungen und Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat.
Und abschließend erzählt auch noch El Capitan aus seiner Sicht und man lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen. Im ersten Teil war er noch der schonungslose, brutale Anführer, der zum Training verkrüppelte Kinder abgeschossen hat. Doch nun will er die Kugeln einstecken, um andere zu retten und riskiert dabei Kopf und Kragen, sowie das Leben von Helmud. Außerdem sehen wir nicht nur seine harte, kämpferische Seite, sondern auch seine Weiche, und zum ersten Mal ist er auch verliebt.

Ich weiß nicht, was ich von der romantischen Entwicklung in diesem Teil zwischen den Pärchen halten soll. Teilweise haben wir bekommen was wir wollten, andererseits war es dann doch etwas unbefriedigend, besonders das Ende. Jetzt habe ich besonders Angst vor dem Ende der Trilogie. Irgendwie habe ich so eine Ahnung, dass Baggott nicht der Typ für Happy Ends ist und ich fürchte, dass sich einige für das große Ganze opfern müssen oder sich so stark verändern, dass es kein – zumindest kein romantisches – Happy End geben wird. 😦

Aber auch wenn die Romanze nicht so für mich passt, war der Rest wirklich spannend und konnte mich mitreißen, auch obwohl Baggott alles sehr erdrückend düster beschreibt und einem oft die Luft zum Atmen stiehlt. Manchmal musste man schlucken, wenn eine Gräueltat schlimmer war als die vorherige, oder eine Erinnerung traurige, als die letzte. Aber genau das ist auch der Charme des Buches und hier kann man wirklich von einer richtigen Post-Apokalypse sprechen, mit all den dunklen Farben und grausamen Aspekten.
Die Wendungen waren zusätzlich auch nicht vorhersehbar und Baggott hat ein paar Dinge eingebaut, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe und die Spannung weiter voran trieb.
Hinzu kommt, dass es mir gefallen hat, dass sich nicht nur viel in der Handlung getan hat, sondern, dass auch die Charaktere mit ihren Aufgaben gewachsen sind. Hier hervor zu heben sind vor allem Pressia, Lydia oder El Capitan. Diese drei haben sich doch sehr, zum Verlgeich zum Anfang des ersten Buches, verändert, verbessert und gehen nun gestärkt in das dritte Band. Was mir hier besonders gut gefallen hat, war, dass immer wieder in kleinen Aspekten immer noch die Schönheit im Leben, in kleinen Dingen gezeigt wird. Das Glück, Liebe, Schönheit überall möglich ist, unter allen Umständen, wenn man danach sucht und nicht wegblickt – ein schöner Gedanke, finde ich.

Mit dem Ende kann ich so halbwegs leben, auch wenn in dieser Welt noch immer alles aus den Fugen ist. Aber ich bin richtig gespannt, wie das Finale aussehen wird und welche Endlösung uns die Autorin präsentieren wird. Und ja, meine Hoffnung auf ein halbwegs gutes Happy End bleibt bestehen… was für einen Sinn würde es auch anders machen, oder? 😉

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DAS Cover ist für mich erneut ein absolutes Highlight und gefällt mir richtig gut. Schöne Optik und für den Inhalt auch die perfekte Stimmung auf dem Bild.

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Erneut ein erdrückender, trostloser, grausamer Teil, der Schreckliches, Trauriges miteinander vermischt und einem den Atem nimmt. Dennoch kämpfen die Protagonisten weiter für eine bessere Welt und mit ihnen bangen auch die Leser – jede einzelne Seite. Die Hoffnung stirbt zuletzt und auch ich gehe mit Hoffnung in den letzten Teil, sobald ich es ihn in die Finger bekomme. ^^

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Baggott)

Lydia: Mitten im Satz verstummt sie – Partridges Augen wandern über ihr Gesicht.
»Was ist?«, fragt sie.
»Mein Gott, wie lang werden wir hier denn festsitzen? Ich halte das nicht aus – nicht wenn du auch hier bist.«
Seine Worte tun weh. »Was soll das heißen?«
»Dass ich dir so nah bin«, flüstert er, »und dich nicht küssen darf …«
Als Lydas Magen einen Salto hinlegt, verbirgt sie das Gesicht hinter den Händen. »Mir geht es genauso.«

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Pressia: Da hört sie seine Stimme: »Was sind denn das für Annäherungsversuche?«
Sie schnellt hoch und krabbelt vom Bett. »Bradwell!«
Er betrachtet sie mit klarem Blick. »Du weißt doch, wie geschwächt ich bin.« Ein Lächeln. »Und dann nutzt du die Situation schamlos aus!«
»Mir war kalt!« Pressia schlingt die Arme um den Oberkörper. »Das ist alles.«
»Ach wirklich?« Seine Augen leuchten.
»Du bist wach. Du bist richtig wach!« Er nickt. »Ja, so ziemlich.«
»Bin ich froh, dass du wieder da bist.« Sie ist wirklich froh. Ihr ist ganz schwindlig vor Freude. »Du bist wieder da!«
»Ich war nie weg.«
»Du hast mich gerettet«, sagt sie, »da draußen.«
»Und du hast mich hier drinnen gerettet.«

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Pressia: »Was wolltest du mir sagen, als wir da draußen von den Dusts eingekreist wurden?«
»Dass … dass ich falle, wenn du in der Nähe bist … dass ich falle und zerspringe …«
Wieder küsst er sie, kleine, flüchtige Küsse auf den Mund, das Kinn, den Hals entlang.
»Als wir uns zum ersten Mal gesehen haben, dachte ich, wie wären füreinander geschaffen«, flüstert er. »Obwohl wir uns so viel gestritten haben, obwohl du mir oft wie mein Gegenteil vorgekommen bist. Aber jetzt …«
»Was?«
»Jetzt habe ich das Gefühl, dass wir nicht füreinander geschaffen sind, sondern dass wir uns gegenseitig erschaffen, dass wir uns gegenseitig zu den Menschen machen, die wir sein sollten. Verstehst du das?«
Sie hat es schon verstanden. Und sie spürt, dass sie noch nie so etwas Wahres gehört hat.
»Ja«, sagt sie und küsst ihn. »Ja.«

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(© goodreads)

Julianna Baggott:
She’s the author of the National Bestseller Girl Talk, The Madam, and The Provence Cure for the Brokenhearted, for adult readers; and The Anybodies Trilogy and The Prince of Fenway Park for younger readers; as well as three collections of poetry, including Lizzie Borden in Love.
Her work has appeared in The New York Times, Washington Post, Boston Globe, Best American Poetry, Best Creative Nonfiction, NPR’s Talk of the Nation, All Things Considered, and Here & Now. For two years, her alter-ego, N. E. Bode was a recurring personality on XM Radio. Her work has been a People Magazine pick alongside David Sedaris and Bill Clinton, a Washington Post Book of the Week, a Girl’s Life Top Ten, a Booksense selection, and a Starbucks Bookish Reading Club pick. (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Memento: Die Überlebenden

German Cover

English Cover

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‚Memento: Die Überlebenden‘
von Julianna Baggott

Pure # 1

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Inhaltsangabe:
Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern – in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen. Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Zuerst habe ich mir nicht viel erhofft von dem Buch, da es erneut eine Dystopie ist mit einer schönen, neuen Welt und der anderen Seite außerhalb der Kuppel, wo die Überlebenden ihr Dasein fristen und versuchen in dieser unwirklichen Welt voller Grausamkeiten, Verstümmelungen, Asche und Hoffnungslosigkeit zu überleben. Die Dinge und die grausame Welt, die Baggott hier präsentiert hat, hat mir beinahe den Atem genommen.
Und trotz alles Düsternis und Trostlosigkeit, hat sie es geschafft, Charaktere zu erschaffen, die trotz allem noch das Schöne sehen können und das auch in den kleinen Dingen. Das hat mich wirklich sehr bewegt und fand ich einfach nur klasse, weil es tief ging und mich noch immer beschäftigt.

Generell hat mir die Handlung gefallen, die doch viel Grausames gezeigt hat, genauso wie Mut und Aufopferung. Die Hauptfigur Prissa muss einige Prüfungen überstehen, an denen andere vielleicht zerbrochen wären. Zuerst muss sie fliehen, um dann einen Reinen zu retten, der einfach so aus dem Kapitol/ der Kuppel marschiert ist und komplett ohne Verstümmelung durch  ihre zerstörte Welt sparziert, die nach einer nukleare Bombe beinahe alles Leben zerstört oder zumindest für immer verändert hat. Nur die Reinen befanden sich zu der Zeit im Inneren der Kuppel und blieben verschont. Und genau mit so einem Reinen namens Partridge verknüpft sich immer mehr Pressias Leben.
Zusammen mit Bradwell, einem Freund von Pressia, machen sie sich auf die Suche nach Partridges Mutter und entdecken dabei viel mehr, als sie erwartet haben. Gutes wie auch Schreckliches, aber auch Verschwörung und Geheimnisse, die die Figuren und den Leser nicht kalt lassen.
Mir hat die Geschichte außerordentlich gut gefallen und man wollte ständig wissen, was damals wirklich vorgefallen ist, als die Bomben fielen und auch das Warum. Nach und nach entschlüsselt man immer besser die Hintergründe und entdeckt die Zusammenhänge.

Neben der Handlung konnten aber auch die Figuren überzeugen. Allen voran Pressia, die mit ihrem guten Herzen, ihrer Puppenhand und den unumstößlichen Mut, bald meine volle Begeisterung bekommen hat. Partridge war jetzt nicht so sehr mein Fall, aber ich denke, das kommt vielleicht noch im zweiten Teil. Dafür war ich aber schon die ganze über ein Fan von Bradwell, seinem revolutionieren Denken und sein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit. Er sagt einfach immer was er sich denkt, ohne zu beschönigen und kann aber trotzdem in einem vermeintlich schlechten, wie einer Narbe, etwas Schönes sehen. *hach* Toll 🙂

Das Ende war dann wieder etwas verstörend und erschreckend, wo ich oft schlucken musste, besonders das mit Sedge und der Mutter. Aber ich bin dennoch froh, wie sich die Sache entwickelt hat, besonders mit Pressia, Bradwell, Partridge und Lydia. Ich hoffe sehr, dass ich bald dazu komme, auch den zweiten Teil zu lesen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

German Cover:
Ein wunderbares Cover, das mich schon bei der englischen Edition auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Ich habe es gesehen und wusste -> das muss ich lesen. 🙂

All in all:
Eine spannende Jugendbuch- Dystopie, die zu erschrecken weiß, aber es auch schafft, die kleinen schönen Dinge des Lebens zu zeigen. Ein richtiger Page-Turner, der mich nicht kalt gelassen hat und mich noch immer beschäftigt, obwohl ich das Buch bereits vor zwei Wochen beendet habe.

Rating:
4 of 5 points – (soo awesome!)

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Quotes: (© Baggott)

Partridge: „Vor ein paar Wochen habe ich die Sachen von meiner Mutter gefunden“, berichtet er. „Ich hatte auf einmal das Gefühl, dass da diese vollkommen andere Welt ist, anders als die, die mir beigebracht wurde. Ihre Sachen – es gibt sie noch immer … es ist schwer zu erklären. Und jetzt, wo ich hier bin, erinnere ich mich, dass es das Hässliche ist, was das Schöne erst schön macht.“

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Bradwell richtet sich auf und streicht mit den Fingerspitzen über die Narbe. Er sieht sie an, als wollte er sich ihr Gesicht einprägen, ihre Augen, ihre Wangen, ihre Lippen. Normalerweise hätte sie den Blick abgewendet, doch sie kann nicht.
Bradwell: „Die Narbe ist wunderschön“, sagt er.
Ihr Herz rast. Sie zieht die Puppenfaust an ihre Brust.
Pressia: „Wunderschön? Es ist eine Narbe“, sagt sie.
„Ein Zeichen des Überlebens.“
Bradwell ist der einzige Mensch, der so etwas sagen würde.

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Serienreihenfolge:
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# 2: Julianna Baggott – Memento: Die Feuerblume »»
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(© goodreads)

About the author – Julianna Baggott:
She’s the author of the National Bestseller Girl Talk, The Madam, and The Provence Cure for the Brokenhearted, for adult readers; and The Anybodies Trilogy and The Prince of Fenway Park for younger readers; as well as three collections of poetry, including Lizzie Borden in Love.
Her work has appeared in The New York Times, Washington Post, Boston Globe, Best American Poetry, Best Creative Nonfiction, NPR’s Talk of the Nation, All Things Considered, and Here & Now. For two years, her alter-ego, N. E. Bode was a recurring personality on XM Radio. Her work has been a People Magazine pick alongside David Sedaris and Bill Clinton, a Washington Post Book of the Week, a Girl’s Life Top Ten, a Booksense selection, and a Starbucks Bookish Reading Club pick. (Source: goodreads.com)

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