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[Rezension] The Diviners

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‚The Diviners: Aller Anfang ist böse‘

von Libba Bray

The Diviners #1

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New York, 1926: Wegen eines kleinen »Zwischenfalls« wurde Evie O’Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert – und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes, plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Und so kommt sie auch dem Mörder auf die Spur – einem grausamen Religionsfanatiker, der seit 50 Jahren tot ist und dessen Geist nun zurückgekehrt ist, um die Erde zu vernichten.  (Source: Goodreads.com)

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Der Anfang hat es mir wirklich schwer gemacht in das Buch richtig hinein zu kommen. Obwohl der Schreibstil sehr schön und melodisch, traumhaft ist und Bray ganz besonders eigen schreiben kann. Aber genau dadurch hat er auch auch etwas beschwert und einige Ausdrücke, aus der Zeit der 20-iger Jahre hat sein Übriges getan um mich beim Lesen aufzuhalten. Aber vor allem die Sichtweise der Erzählung hat mich irritiert, da es eigentlich in der dritten Person geschildert wurde, aber zeitweise zu einem Allwissenden-Erzähler gewechselt wurde. Ich hatte es besser gefunden, wenn hier eine klare Linie verfolgt worden wäre, um nicht immer wieder ins Stocken zu geraten.
Außerdem wurden sehr oft die Sichtweisen geändert, wobei nicht nach längeren Abschnitten, sondern auch mitten im Abschnitt, was mich zusätzlich verwirrt hat. Hinzu kommt, dass auch von ganz anderen Szenen geschildert wurde, da zb. einmal der Wind der Beobachter ist oder ein Haus etwas wahrnimmt usw. usf.

Eigentlich war der Schreibstil nicht schlecht, aber leider hat er mir einfach alles beschwert und konnte mich den Charakteren leider überhaupt nicht näher bringen. Generell konnte ich leider durch die oftmaligen Sichtwechsel keine richtigen Verbindungen zu keinem der vielen Figuren aufbauen. Alles blieb für mich eher belanglos, andererseits war es wieder viel zu genau, zu ausufernd und abweichend geschildert, wodurch für mich die eigentliche Geschichte, die eigentliche Gefühle und Charaktere auf der Strecke geblieben sind.

Was mir aber gut an dem Buch gefallen hat und die Gründe für meine dennoch 2 Punkte sind, war, dass es an manchen Stellen wirklich gruselig geworden ist und man toll die Angst und das Zittern/ Schlottern und das Gefühl, dem Bösen gegenüberzustehen, nachfühlen konnte. Das war aber für mich die einzige Gefühlsregung, die zu mir durchgedrungen ist.
Außerdem schaffte es Bray mit ihren Beschreibungen, perfekt das Gefühl und das Leben der 20-iger Jahre einzufangen und für den Leser wiederzugeben. Man konnte es bildlich vor Augen sehen, den Rauch riechen, die Männer und Frauen und Zeitungskinder spüren und die Atmosphäre richtiggehend aufsaugen. Daher ist es mir ein Rätsel, warum das nicht auch so toll bei den Charakteren im Buch funktioniert hat, ist aber leider so. :/

Die Geschichte war von der Idee her gut, und hätte mich eigentlich vollkommen überzeugen müssen, aber leider hat sich meiner Meinung nach die Autorin etwas zu sehr in Nichtigkeiten verstrickt und somit die Spannung, die durchaus da war, zum Erlahmen gebracht und für mich jegliches Interesse immer wieder abgebremst, wodurch das Lesen eher Zwang, als Wollen war.
Das Ende hätte für mich schon früher sein können, nach dem fulminanten Kampf mit dem Bösen. Die Dinge danach waren für mich wieder zu langatmig und haben nur das Gefühl hinterlassen, dass Bray noch schnell ein paar Fakten streuen musste, um die Leser neugierig auf Band 2 zu machen. Bei mir hat es leider nicht geklappt und ich werde auch nicht weiterlesen.
Manche Autoren und Leser verlieben sich auf der Stelle, mit anderen funktioniert es eben leider nicht, wie sehr man es sich auch wünscht. Daher tut es mir leid, dass zu sagen, aber ich denke, dieses Buch war eine einmaliges Aufeinandertreffen mit Bray.

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Das Cover ist wirklich sehr genial gemacht und ich bin verliebt in das Bild, das auch perfekt zum Inhalt passt. Schade nur, dass mich die Geschichte nicht auch derart begeistern konnte, wie das Cover.

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Ein Buch, bei dem man merkt, wie viel Liebe und Recherche die Autorin hineingesteckt hat. Sie konnte perfekt das Gefühl der 20-iger Jahr einfangen. Für jeden Fan dieser Epoche, gepaart mit Übersinnlichem, ist diese Lektüre wohl ein Must-Read.
Leider konnte mich der Rest nicht von sich überzeugen und die Handlung wurde durch den Sichtweisen-wechsel und Schreibstil geradezu erstickt und auch die Charaktere konnten keine Verbindung zu mir aufbauen. Daher nur ein einmaliger Leseversuch mit Frau Bray.

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2 of 5 points – (Read at own risk)

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#1: Libba Bray – The Diviners: Aller Anfang ist böse »»
#2: Libba Bray – Lair of Dreams (dt. Titel unbekannt)
#3: Libba Bray – Untitled
#4: Libba Bray – Untitled

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(© goodreads.com)

Libba Bray:
Libba Bray is the New York Times bestselling author of The Gemma Doyle trilogy (A Great and Terrible Beauty, Rebel Angels, The Sweet Far Thing); the Michael L. Printz Award-winning Going Bovine; Beauty Queens, an L.A. Times Book Prize finalist; and The Diviners series. She is originally from Texas but makes her home in Brooklyn, NY, with her husband, son, and two sociopathic cats.  You can find her at her website.
(Source: libbabray.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Weltbild

 

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