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[Rezension] Weil ich Layken liebe

Weil ich Layken liebe

(© goodreads)

Slammed

(© goodreads)

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‚Weil ich Layken liebe‘
von Colleen Hoover

Slammed # 1

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Inhaltsangabe:

Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich muss es gleich vorweg sagen, ich WOLLTE dieses Buch lieben, weil Hoover dieses Jahr meine tollste Entdeckung von Neuautoren war. Aber leider nicht mit ‚Weil ich Layken liebe‘, sondern mit ihrer anderen Reihe (Hopeless). Jeder der sich fragt: die andere Reihe ist viel, viel besser und es bricht mir das Herz, dass dieses Buch von mir nur 3,5 Punkte bekommt. Aber ich habe Hopeless geliebt, Losing Hope noch viel mehr und sogar Finding Cinderella, was ungewöhnlich für mich ist, da ich sonst kein Fan von Kurzgeschichten bin.

Aber zurück zu diesem Buch hier, das zuerst ins deutsche übersetzte wurde (zum Glück kommen die anderen auch alle im kommenden Jahr und 2015 auf Deutsch raus). Es handelt von Layken und ihrer zerbröckelten Familie, nachdem ihr Vater unerwartet gestorben ist und sie deshalb nun in eine fremde Stadt umziehen müssen. Für ihr Seelenheil trifft sie dort auf den sexy, netten, einfühlsamen Nachbarn Will und sofort besteht große Anziehungskraft zwischen den beiden. Es kommt, wie es kommen muss… sie lernen sich kennen, kommen sich näher und der erste Kuss lässt nicht lange auf sich warten. Alles könnte einfach nur perfekt sein – bis auf die Instant-Love, die ich wie immer nicht wirklich mag – doch dann kommt es anders, als gedacht.
Ich sage euch jetzt nicht warum, aber die beiden können nicht zusammen sein. Nichtsdestotrotz handel das Buch weiterhin zu 85% von der Liebesgeschichte, Freundschaft oder dem Liebeskummer zwischen den beiden.

Aber das ist nicht alles – es kommen in dem Buch auch Fragen über das Erwachsenwerden vor, Trauerverarbeitung und wie man mit dem gegeben Schicksal umgeht. Akzeptiert man es, kämpft dafür zu bestehen oder zieht man den Kopf ein und gibt auf?
Layken ist mir von Anfang an sympathisch gewesen, doch zu Beginn wollte sie sich eher vor ihren Gefühlen und Problemen verstecken. Gehört also zur zweiten Gruppe. Aber mit Hilfe ihrer Freunde, ihrer Familie und auch Will, schafft sie es ihr Schicksal zu akzeptieren und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Natürlich wird das alles unterstrichen mit zeitweisen echt tolle Gedichten – wobei ich hier anmerken muss, dass die englischen Poetries viel, viel besser sind, als die deutschen Übersetzungen. Ich finde es total schade, dass auch die Gedichte übersetzt wurden, da sie sehr an Charakter, Rhythmus und Reim verloren haben. (Für alle, die auch das deutsche Buch gelesen haben, werde ich zum Vergleich 1-2 Gedichte auf Englisch posten)

Was mir aber an dem Buch, wie in allen Büchern von Hoover, total gut gefällt, ist ihre Schreibweise. Es ist einfach total locker geschrieben, trotzdem schön, aber ohne schwerfällig zu wirken und es ist dadurch auch wunderbar schnell zu lesen.

Auch bei den Charakteren hat Hoover ein Händchen dabei, sie echt und real wirken zu lassen. Mit ihren Humor, ihren Gefühlen und den kleinen Macken, die sie nur noch liebenswerter machen. Wie Laykens kleinen Burder, der manchmal einen RückwärtsTag einlegt oder einen überfahrenen Schneebahn baut und mit roten Saft bekleckert, damit es echter aussieht (mit ganz viel ‚Blut’^^). 😀 *genial*

Genauso geht es mir mit Will, der einerseits einfach perfekt ist und trotzdem hin und wieder seine Unsicherheit durchblicken lässt, bzw. der sich nicht zwischen seinem Herzen oder seinem Kopf entscheiden kann.

Was ich aber schade fand, war die beinahe Instant-Love und danach diese große ‚Tragödie‘. Ich weiß es ja nicht, aber hätte man nicht einfach die Schule wechseln können, besonders da sie selber schreibt, dass es so viele in der Stadt gibt? Fand das ganze Drama ehrlich gesagt etwas zu aufgebauscht und auf die Tränendrüse gedrückt, aber ich bin da sicher härter, als andere, da ich ja ihre wunderbare Hopeless Reihe kenne. Kann einfach nicht aufhören, an Sky und Holder zu denken. *hach*

Cover:
Das Cover hat mir nur vom Aussehen her nicht so gut gefallen, aber dafür finde ich den Namen genial. Weil Ich Layken Liebe… *great*

All in all:
Ein nettes, kurzweiliges Buch über die große Liebe, gepaart mit Schicksalsschlägen, denen man sich stellen muss und ein großen Portion Poesie, mithilfe von Poetry Slams. Für Fans von Contemporary Romance. Wer eine etwas erwachseneres und tiefgreifenderes Buch haben möchte, sollte hier klicken »»

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)
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Quotes: (© Hoover)

And life definitely doesn’t want me
To just let it tell me
that the girl I met,

The beautiful, amazing, strong, resilient girl
That I fell so hard for
Should only come in third

Life knows.
Life is trying to tell me
that the girl I love

The girl I fell
So hard for?

There’s room for her in first.
I’m putting her first.”

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And if you’ve ever grown up with dreams in your head about life, and how one of these days you would pirate your own ship and have your own crew and that all of the mermaids
would love
only
you?

Well, you would realize
Like I eventually realized…
That all the good things about her?
All the beautiful?

It’s not real.
It’s fake.

So you keep your ocean,
I’ll take the Lake.”

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Serienreihenfolge:

#1: Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe »»
#2: Colleen Hoover – Weil ich Will liebe
#3: Colleen Hoover – This Girl (dt. Titel unbekannt)
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(© goodreads)

About the author – Colleen Hoover:
She is addicted to diet pepsi and could tell you in a taste-test which restaurant it came from.
She gets stoked whenever she gets a message from goodreads saying I have a new friend request.
If you want to know when she have new books out or just want to be inundated by random, pointless blog posts, follow her at www.colleenhoover.com.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »».

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© dtv Verlag

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[Rezension] Silber: Das erste Buch der Träume

Silber: das erste Buch der Träume

(© goodreads)

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‚Silber: Das erste Buch der Träume‘
von
Kerstin Gier

Silber # 1

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Inhaltsangabe:

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen…  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Meine Vorfreude auf das Buch war sehr sehr groß, da ich wie viele andere ein riesiger Fan der Edelsteintrilogie bin und daher war es nur zu logisch, dass ich auch dieses Buch haben musste und lieben wollte. Zu meinem Glück wurde ich nicht enttäuscht und ich mochte es auf Anhieb. Es hat mich gleich zu Beginn gefesselt und wieder mit dem gleichen, unverkennbaren Charme und Witz verzaubert, wie ihre anderen Bücher.
Giers Schreibstil ist wirklich gelungen, gut zu lesen, mit schnellen, kurzen Sätzen, die aber trotzdem nicht plump wirken, sondern genau für Jugendliche passen – oder eben für junggebliebene Erwachsene. 😉 Es hat einen gewissen Schwung und Dynamik, dass es Spaß macht zu lesen, obwohl nicht viel Action im Buch passiert und man immer wieder Schmunzeln muss, was mir unglaublich gut gefällt und das Lesen einfach viel amüsanter macht, als manche staubtrockenen Bücher.

Im Vergleich zur Edelsteintrilogie, konnte ich mich sofort mit der Hauptfigur Olivia anfreunden, und so sehr ich die andere Reihe auch liebe, finde ich Liv hier besser als Gwenny. Liv ist zwar erst 15 –  kurz vor ihren 16 Geburtstagen – aber trotzdem wirkt sie oft viel erwachsener, bodenständiger, unabhängiger, selbständiger und intelligenter, als man mit diesem Alter erwarten würde. Was alles einfach toll ist. Natürlich ist sie nicht nur großartig, sie hat auch ihre Fehler, wie manchmal eine kleine Naivität, wenn es um Jungs oder Romanzen geht. Aber ansonsten wäre mir bei ihr nichts Negatives aufgefallen und es war ein Spaß ihre Gedanken zu lesen und ich mochte ihren Humor. Genauso fand ich ihre kleine Schwester Mia toll und hätte mich manchmal vor Lachen nicht mehr halten können – sie war klasse. Leider mochte ich dafür ihre Mutter gar nicht und war froh, dass sie dieses deutsche Kindermädchen Lottie hatten, die ich einfach nur liebe. *köstlich*

Bei den ganzen Jungs habe ich mir am Anfang schwer getan, sie auseinanderzuhalten bzw. sie zu unterscheiden, weil ja alle BLOND sind – so wie die meisten Figuren im Buch.^^ Aber es wird dann bald leichter und klar, wer Wer ist, weil sie vom Charakter her sehr unterschiedlich sind und stark in eine Richtung schwanken. Wie der hübsche Dumme, derjenige der es allen Recht machen möchte, der reiche Pragmatiker, oder der stille Grübler… aber gut, somit hat jeder seine eigene Persönlichkeit – auch wenn sie jetzt nicht besonders aus der Norm springen, sondern eher Stereotypen entsprechen. Am besten hat mir von ihnen Grayson gefallen, später aber auch Henry, obwohl er mir immer noch nicht ganz klar ist und mir noch etwas zu mysteriös vorkommt, so als ob er noch etwas Wichtiges verheimlichen würde.

Die Handlung war okay für mich, obwohl nicht sehr viel passiert ist, wurde das durch den erwähnten Humor wieder begleicht. Dafür war es schön gemacht, wie sie die Sache mit den Traumsequenzen beschrieben hat. Es war zwar nicht die kreativste Meisterleistung, aber nett und süß und genau das habe ich mir auch erwartet, nicht mehr.
Erst gegen Ende wurde dann auch der Plot interessanter und stetig spannender, bis sich der Spannungsbogen zum Ende hin aufgelöst und uns den Bösewicht präsentiert hat. Ich habe zwar nicht mit diesem Ausgang gerechnet, nicht von Anfang an zumindest, aber es war auch nicht total überraschend.

Trotzdem denke ich, dass hier noch mehr dahinter ist, als man beim ersten Blick vermuten möchte und daher freue ich mich schon sehr auf Band 2 und dann auf 3. Wie ich Gier kenne und einschätze, rechne ich stark damit, dass die weiteren Teile immer besser werden, spannender, actionreicher und natürlich mit mehr Herzschmerz und Liebelei. Wir Romantiker brauchen das eben. 😉

Cover:
Wie immer hat der Fischer Verlag ein wunderschönes Cover herbei gezaubert, das nicht nur perfekt zur Geschichte passt, sondern Außen, wie auch Innen, total umwerfend aussieht. Nicht nur die Hülle des Hardcovers ist toll, sondern auch die Gestaltung des Inneren wie zb. mit dem TittleTattle Blog oder der bedrückte innere Hardcover. *toll*

All in all:
Ein stabiler erster Teil, der zwar nicht mit einer actionreichen, spannenden Handlung punkten konnte, sondern mit seinen liebenswerten Charakteren und seinem charmanten, witzigen Humor, der einem immer wieder zum Schmunzeln und Lächeln bringt. Ein Buch, das gute Laune verbreitet und ein guter Auftakt einer mit Sicherheit noch stärker werdenden Jugendbuch-Fantasy-Reihe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle junggebliebenen YA- und Fantasy-Fans.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes: (© Kerstin Gier)

„Olivia?“, wiederholte sie. „Ich kenne mindestens zehn Olivias. Die Katze meiner Freundin heißt auch Olivia.“
Liv: „Dafür bist du die erste Persephone, die ich kennenlerne.“
Weil das ein Name ist, den man nicht mal einer Katze geben würde.

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Liv: Wenn Dad selber Deutsch mit uns sprach, neigten wir nämlich dazu, gar nicht oder auf Englisch zu antworten (beziehungsweise ich, Mia konnte zu dem Zeitpunkt noch gar nichts sagen außer »dadada«), und das entsprach so gar nicht seiner Vorstellung einer ordentlichen zweisprachigen Erziehung. Da Lottie anfangs kaum Englisch konnte, mussten wir uns bei ihr immer bemühen, Deutsch zu sprechen, und Papa frohlockte. Bis er feststellte, dass wir auch Lotties Dialekt übernahmen. Spätestens, als Klein-Mia ihm Brokkoli auf das Hemd spuckte und »Des ess i ned, host mi?« zu ihm sagte, war ihm klar, dass sein Plan doch nicht so ganz aufgegangen war.

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„Liv, hör auf damit“, zischte Mia. „Du guckst wie ein verliebtes Schaf!“
Ich zuckte zusammen. „So schlimm? Das ist ja schrecklich.“ Und dann sagte ich etwas, das ich im Laufe des Tages noch sehr bereuen würde: „Sollte ich heute noch mal so gucken, musst du mich sofort anstupsen oder etwas nach mir werfen, versprichst du mir das?“
„Mit Vergnügen“, sagte Mia, und weil sie ihre Versprechen immer zu halten pflegte, war ich drei Stunden später um die Rippengegend grün und blau und außerdem nacheinander von diversen Wurfgeschossen getroffen worden: mehreren Kastanien, einer Teelichthülle und einem Blaubeer-Muffin.

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Weltbild

Serienreihenfolge:

#1: Kerstin Gier – Das erste Buch der Träume »»
#2: Kerstin Gier – Das zweite Buch der Träume »»
#3: Kerstin Gier – Das drtitte Buch der Träume

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© Goodreads

About the author – Kerstin Gier:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln.
(Source: fischerverlage.de)

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Copyright: Fischer FJB Verlag

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