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[Rezension] Elias & Laia: Die Herrschaft der Masken

German Cover

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English Cover

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‚Elias & Laia: Die Herrschaft der Masken‘

von Sabaa Tahir

Elias & Laia #1

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Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Blackcliff-Militärschule dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Blackcilff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …
Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht.
(Source: Goodreads.com)

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Ich bin mit gemischten Gefühlen in das Buch gestartet. Zu einem, weil ich wegen dem Cover und der Inhaltsangabe schon soo heiß auf das Buch war und Angst hatte, dass mich meine hohen Erwartungen am Ende dann wieder enttäuschen und auch, weil eine Freundin das Buch eher schlechter bewertet hat, obwohl wir sonst eher einen gleichen Geschmack haben.
Aber alle meine Ängste waren unbegründet – es IST ein geniales Buch, zumindest für mich und das ist ja das, was für mich zählt! 😀
Das Thema ist nicht neu – ein Volk ist an der Macht, herrscht unterbitterlich über ein anderes und hält sie als Sklaven, und zwar mit fester, brutaler Hand, die keine Schwäche verzeiht. Wie gesagt, nicht neu und doch etwas anders. Denn nehmen dieser Konstellation ist genauso Magie ein kleiner Bestandteil der Geschichte, wie auch Wesen, die selbst in dieser Welt nur als Legenden abgetan werden, sich aber im Verlauf als Realität herausstellen.

Die Geschichte wird einerseits von Laia erzählt, die zu dem unterdrückten Volk zählt, deren Leben sich aber nach einem Angriff einer Maske vollkommen ändert. Ihr Leben lang wurde Laia von ihren Großeltern und ihrem Bruder beschützt, doch dann passiert alles Schlag auf Schlag und Laia muss aus ihrem behüteten Leben ausbrechen, ihr Leben für ihren Bruder riskieren und dabei mehr Mut beweisen, als sie in sich hat – oder nie gedacht hätte, dass sie ihn besitzt.
Laia war mir am Anfang etwas zu ängstlich und ein richtiger kleiner Feigling :p, aber das gehört wohl dazu, damit man ihre Wandlung im Buch erkennen kann. Auch haben mich ihre inneren Gedanken, die teilweise von ihrem Bruder kamen, etwas genervt, aber das wurde zum Ende hin zum Glück besser und obwohl sie einige Schwachstellen hatte, mochte ich Laia im Grunde gerne. Ein Minus war hier ihre Unentschlossenheit gegenüber den beiden Männern in ihrem Leben, obwohl man das auch wieder nachsehen kann, da sie Null Erfahrung mit dem anderen Geschlecht hat. Es ist keine richtige Liebesdreiecksbeziehung… deutet es aber an, obwohl wenig Romantik vorgekommen ist.

Elias hingegen erzählt aus seiner Sicht die Seite der Herrscher, der Unterdrücker – der vermeintlichen Bösen. Aber so böse sind oder ist er gar nicht. Denn sie selbst werden zu Taten gezwungen, die sie nicht begehen wollen, aber müssen, um selbst zu überleben. Auch hier sieht man die Parallelen zu einem anderen harten Regime, das wir leider selbst aus unserer eigenen Geschichte kennen und in der man sich nicht getraut hat, gegen die Regeln öffentlich zu stehen, aus Angst getötet zu werden. Aber Elias versucht einiges, um aus diesem Leben auszubrechen, auch wenn es nach außen hin der harte, abgebrühte Krieger – eine Maske – bleibt. Elias hat mir einfach die ganze Zeit unheimlich leidgetan, da er immer wieder zu Bösem gezwungen wurde und sich selbst dabei fast verloren hat, obwohl er einer von den Guten ist.

Die Handlung und auch vor allem der Schreibstil haben mir wirklich gut gefallen und wären auch fast fünf Punkte geworden, wenn ich nur etwas besser mit Laia zurechtgekommen wäre und es dann nicht so mittendrin geendet hätte. Denn anders als zuvor angenommen, kann mir keiner erzählen, dass das Buch als Einzelband geplant war – nie und nimmer. ^^
Daher endet das Buch ein wenig als Cliffhanger, aber so, dass man damit leben kann. Doch man kann noch viel erwarten und ich denke, dass diese ganzen verstrickten Romanzen der vier Figuren noch einiges an Spannung im nächsten Teil bringen werden, sowie dieser Nachtbringer. 🙂 Ich für meinen Teil bin sehr, sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, noch mehr von der Autorin zu lesen, denn es hat mir wirklich gut gefallen.

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Wie immer war das schon lange ein Buch, das ich lesen wollte, weil ich nicht nur das deutsche Cover toll finde, sondern auch das englische, das fast noch eine Spur besser zur Handlung passt. Tolle Bilder und tolle Farbgebung. *top*

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Ein sehr actiongeladenes, aber auch brutales Buch über verschiedene Völker. Die einen herrschen mit fester Hand, die anderen sind unterdrückt und möchten sich zur Wehr setzten. Mitten in diesen Machtspielen um Leben und Tod befinden sich Laia und Elias auf gegenüberliegenden Seiten und wollen doch nur eines: ihr eigenes Leben leben und zwar so, wie sie es für richtig erachten. Spannend, fesselnd mit einer Prise Fantasy, ganz wenig Romantik und altertümlichen Charme. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle! *toll*

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4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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(© Tahir)

(Elias) Aber jetzt gibt es so viel, von dem sie nichts weiß. Von meinem Ekel vor dem Imperium. Von meinem dringenden Wunsch, davon freizukommen. Wir sind keine Kinder mehr, die über kleine Geheimnisse lachen. Das werden wir nie mehr sein. Am Ende beantworte ich ihre Frage nicht, und sie beantwortet meine nicht. Stattdessen sitzen wir wortlos da, sehen auf die Stadt, den Fluss, die Wüste dahinter, und unsere Geheimnisse stehen bleiern zwischen uns.

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(Laia) Ich hatte gedacht, das Schweigen meines Bruders würde bedeuten, dass er sich von uns zurückzog. Aber vielleicht musste er schweigen. Vielleicht war es seine einzige Möglichkeit, um gegen den Zorn anzukämpfen, den er empfand, weil seinem Volk all das zustieß.

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(Laia) »Meine Seele ist tot.« Er sieht weg. »Ich habe sie gestern auf diesem Schlachtfeld umgebracht.«
Da muss ich an Spiro Teluman denken. Und an das, was er zu mir gesagt hat, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe.
»Es gibt zwei Arten von Schuld«, sage ich leise. »Die Schuld, die eine Last ist, und die, die dir ein Ziel schenkt. Deine Schuld soll dein Antrieb sein. Sie soll dich daran erinnern, wer du sein willst. Zieh eine Grenze in deinem Kopf. Überschreite sie nie wieder. Du hast eine Seele. Sie hat Schaden genommen, aber sie ist immer noch da. Lass nicht zu, dass sie sie dir nehmen, Elias.«

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 Liebste Grüße


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#1: Sabaa Tahir – Die Herrschaft der Masken »»
#2: Sabaa Tahir – Untitled
#3: Sabaa Tahir – ??
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(© goodreads.com)

Sabaa Tahir:
Sabaa Tahir grew up in California’s Mojave Desert at her family’s 18-room motel. There, she spent her time devouring fantasy novels, raiding her brother’s comic book stash and playing guitar badly. She began writing An Ember in the Ashes while working nights as a newspaper editor. She likes thunderous indie rock, garish socks and all things nerd. Sabaa currently lives in the San Francisco Bay Area with her family.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Weltbild

 

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[Rezension] Das Lied des roten Todes

Die Stadt des roten Todes

German Cover

English Cover

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‚Das Lied des roten Todes‘
by Bethany Griffin

(Masque of the Red Death) # 2

Inhaltsangabe:
In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mir von dem Buch nicht so viel erwartet, da ich bereits einige negative Rezensionen zum zweiten Teil gesehen habe. Normalerweise schließt das Buch dann sogar besser ab, wenn ich mit so einer Vormeinung starte, aber nicht einmal das hat geholfen, da das Buch bzw. die Charaktere und der Handlungsverlauf einfach nicht nach meinem Geschmack waren. :/

Der zweite Teil beginnt gleich nach dem Ende des ersten Teils und Araby und die anderen befinden sich auf dem Luftschiff, mit dem sie aus der Stadt geflohen sind. Es folgen einige Aufzählungen aus dem ersten Buch, damit man sich wieder etwas besser erinnern kann, was passiert ist und dann geht es laaaangsam weiter. Zuerst gehen sie zurück in die Stadt, suchen Arabys Vater oder stellen eine Streitkraft gegen den Prinzen auf. Alles zusammen war mir das ganze Handeln und die Taten zu passiv und langatmig. Es ist zwar etwas passiert, aber viel zu lange und zu oft wurde Arabys Gefühlszustand geschildert, ihre Sorgen, Ängste, Schuldgefühle, sodass mir das alles zu viel wurde – einfach nur langweilig!! *gähn*

Oft hatte ich das Gefühl, dass ich gelesen und gelesen habe und einfach nicht weitergekommen bin. Die gesamte Grundstimmung war trostlos und deprimierend und ich musste des Öfteren vor Langeweile ein Gähnen unterdrücken oder mich zum Lesen zwingen.

Was mir außerdem in dem Buch nicht gefallen hat, war das entstandene Liebestriangel, dass total sinnlos und unnötig war, da es sowieso jedem klar war, für wen sich Araby entscheidet. Ich weiß zwar nicht, warum sie dann eine Zeit lang mit dem anderen Typen herumgemacht hat, aber im Prinzip war mir das alles sowieso egal... ich wollte das Buch nach der Hälfte einfach nur noch fertig lesen und somit die Reihe beenden, um dann nie wieder ein Buch von Griffin in die Hände zu nehmen.

Ich weiß, das klingt jetzt hart, aber bitte lest das Buch und belehrt mich eines Besseren – wenn ihr es ohne Langeweile lesen könnt, dann habt ihr eine Eigenschaft, die mir wohl leider fremd ist.

Das Ende bzw. dieser Epilog war mir dann – man glaubt es kaum – zu schnell da und kam es mir so vor, als wolle die Autorin, die vorher alles unnötig in die Länge gezogen hat, nur noch fertig werden und hat das Ende und die resultierenden Konsequenzen lieblos hingeklatscht. Nach dem Motto – „hier habt ihr – macht was ihr wollt damit.“ Zwar ist es mit Araby und der Romanze so ausgegangen, wie ich es von Anfang an gewollt habe, aber das war auch wenig überraschen.

German Cover:
Auch das Cover hat mir beim ersten Teil besser gefallen als dieses hier, da ich finde, dass das Gesicht des Mädchens irgendwie total unecht und künstlich aussieht.

All in all:
Eines meiner größten Enttäuschungen dieses Jahres. Ich habe mich wirklich bemüht, aber die tolle Idee vom ersten Teil wurde hier nicht mehr so gut umgesetzt und viele Passagen wurden in unnötige Längen gezogen, sodass meist Langeweile statt Leselust entstand. Schade drum.

Rating:
1,5 of 5 points – (Not my taste)

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Serienreihenfolge:

#1:  Bethany Griffin – Die Stadt des roten Todes »»
#2:  Bethany Griffin – Dance of the Red Death »»
2,5: Bethany Griffin – Glitter & Doom (Short Story)
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Bethany Griffin

Goodreads.com

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About the author – Bethany Griffin:

Bethany Griffin teaches high school English and creative writing.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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[Rezension] Die Stadt des roten Todes

Masque of the red Death

English Cover

Die Stadt des roten Todes

German Cover

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‚Die Stadt des roten Todes‘
by Bethany Griffin

(Masque of the Red Death) # 1
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Inhaltsangabe:
Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Bei diesem Buch bin ich hin und her gerissen und kann mich auch schwer entscheiden, wie ich es bewerten soll. Zu einem war die Handlung wirklich spannend, auch obwohl man zuerst in die Geschichte reinkommen musste, und zu Beginn von der Autorin vieles erklärt wurde. Natürlich nicht alles auf einmal, sondern man bekam häppchenweise Rückblicke und Andeutungen von den Figuren, um sich die Puzzlesteine selbst zusammen zu fügen, um zu erfahren, wie es zu dieser Krankheit, der Seuche gekommen ist und was seitdem alles passiert ist.

Diese Welt hier, die beschrieben wird und in der die Hauptfigur Araby lebt, ist unwirklich und grausam, voller Tod, Krankheit, Armut und Leid. Und für mich war im Grunde das Hauptthema, das hier bearbeitet wurde, die Frage, was das Leben überhaupt lebenswert macht. Was, wenn alle rund um einen sterben, man nur mehr Verlust und Trauer kennt und keine Hoffnung auf Besserung hat? Und was hält einen dann noch auf den Beinen und schürt den Lebenswillen?

Und trotz allem, obwohl man in Realität nicht in dieser Welt leben möchte, wie in manch anderen Büchern, konnte ich mich nicht davon losreißen und musste immer weiterlesen, weil ich es spannend fand, was daraus wird und wie die Figuren darin überleben oder sich verändern werden.
Hinzu kommt, dass es nicht nur darum geht, vor der Seuche geschützt zu bleiben, sondern werden auch Rätsel aufgeworfen, die man zusammen mit den Charakteren entschlüsseln kann und dabei ist nicht immer klar, wer der Gute oder der Böse ist. Ich bin mir noch nicht mal jetzt hundertprozentig sicher, nachdem Ende des ersten Teils und daher warte ich jetzt schon fieberhaft auf den zweiten Teil, der hoffentlich ebenfalls bald erscheint.

Araby und Will gehören zu meinen Lieblingscharakteren im Buch und es tut mir furchtbar leid, dass zu sagen, aber hier kommt ein Liebestriangel vor. Ich dachte, dieser Trend hat wieder abgenommen, aber da habe ich mich zu früh gefreut. Obwohl ich ein bekennender Will Fan bin, da er aufrichtig, mutig und fürsorglich ist, und nebenbei noch ganz umwerfend aussieht und mit Tattoos geschmückt ist, bin ich mir nicht ganz sicher, ob er auch im zweiten Teil eine wichtige Rolle spielen wird. Ich denke, dass er zwar am Ende an Arabys Seite sein wird – hoffe ich sehr – aber, dass er im zweiten zurücktritt und die Bühne vermehrt für Elliot frei gibt.
Elliot, Bruder ihrer besten Freundin und noch einiges mehr, hatte zwar ein paar gute Stellen im Buch, aber generell finde ich ihn zu fanatisch und zu wenig besorgt oder bedacht. Er wirkt oft zu skrupellos und bei ihm weiß man nicht, woran man ist. Daher kann ich leider weniger mit ihm anfangen.

Dieses Buch ist zwar wieder eine von vielen Dystopien, die in einer apokalyptischen Szenario spielt, aber dennoch hat es etwas eigenständiges und auch die Sprache hebt sich von den normalen Büchern in diesen Genre ab. Außerdem wurden gut die Gefühle, die Gemütsregungen und das schlechte Gewissen und Trauer von Araby beschrieben und man konnte sich gut in sie einfühlen. Auch wenn Araby nicht immer klug oder edelmütig – vor allem anfangs – gehandelt hat, war es verständlich. Und auch ihre Entwicklung war nachvollziehbar und nicht zu überzogen, wie es oft in anderen Jugendbüchern vorkommt.

Cover:
Wunderschöne Cover, wobei mir die englische und die deutsche Version gut gefallen. Ein bisschen besser finde ich sogar das Englische, weil es sich mehr von anderen Covern abhebt.

All in all:
Eine traurige, schwerfällige Geschichte, die aber durch Spannung und Aufklärung mancher Geheimnisse trotzdem begeistern kann. Hinzu kommt, dass es die Frage ‚warum wir kämpfen‘ aufwirft und somit auch den Leser zum nachdenken bringt. Wie weit würde ich gehen? Wie stark wäre ich in dieser Situation? Usw. usf.
Ich liebe solche Bücher, in denen man selber gut reflektieren kann und über generelle Fragen zum grübeln beginnt.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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Serienreihenfolge:
#1: Bethany Griffin – Die Stadt des roten Todes »»
#2: Bethany Griffin – Dance of the Red Death »»
2,5: Bethany Griffin – Glitter & Doom (Short Story)
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Bethany Griffin

Goodreads.com

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About the author – Bethany Griffin:

Bethany Griffin teaches high school English and creative writing.
(Source: goodreads.com)

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