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[Gast-Rezension] Götterfunke: Verlasse mich nicht (Nadine)

GötterFunke - Verlasse mich nicht - Marah Woolf
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‚Götterfunke – Verlasse mich nicht‘

von

Marah Woolf

Götterfunke #3.
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Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist. Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln. Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?. (Source: thalia.de)

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Vorweg sei gesagt, dass ich lang mit mir gehadert habe, ob ich eine Rezension zu diesem Buch schreibe. Denn einerseits lese ich gern von dieser Autorin, zum anderen ist es furchtbar die Arbeit eines Menschen dermaßen zu kritisieren, nachdem er/ sie viel Arbeit, Zeit und Mühen in das Werk gesteckt hat. Diese Rezension soll also nicht herablassend sein, sondern lediglich informativ und kritisch bewertet, aus meiner ganz persönlichen Sichtweise. Nun geht’s aber los:

Nach dem ziemlich heftigen Cliffhanger im zweiten Band –Jess hat endlich die ganze Wahrheit über Cayden/ Prometheus erfahren, der Angriff auf dem Olymp und zu guter Letzt, die schwere Verletzung Caydens, nachdem dieser durch Jess‘ Abweisung endlich sein Ziel erreicht hat und sterblich geworden ist.  Es gab also an allen Enden und Ecken Spannungspotenzial und ich habe dem dritten Band entgegengefiebert.

Die Geschichte setzt direkt nach der Flucht aus dem Olymp an und wir sind wieder mitten im Geschehen. Zugegeben, ich habe ein wenig gebraucht bis ich mich wieder an alles erinnern konnte. Hier wäre vielleicht also vorab ein kleiner Rückblick nett gewesen, da ziemlich viel passiert war und der letzte Teil bereits 6 Monate zurückliegt.  Da ich nicht allzu viel für diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, spoilern will sei nur so viel gesagt:

Dieser Teil hat mich wahnsinnig enttäuscht.

Ich mag die Ideen und Geschichten von Marah Woolf eigentlich sehr sehr gern. Die Ideen, die sie auch in diesem Buch hatte, haben mir sehr gut gefallen und waren ansprechend. Jedoch war der Schreib- bzw. Handlungsstil dermaßen verworren und unausgeglichen, sodass ich mich einerseits frage, warum das so war (kenne ich so von der Autorin nicht) und andererseits hatte ich das Gefühl, dass es bei 50% des Buches um das ständige unsinnige Hin und Her in Jess‘ Gefühlswelt geht. Es ist ja völlig in Ordnung und sogar nachvollziehbar, dass sie in einem Gefühlschaos steckt, aber es war einfach so gar nicht „strukturiert-unstrukturiert“.  Natürlich brechen Gefühle gelegentlich einfach über einen herein, aber das war mir eindeutig zu viel Schleudertrauma und irgendwie drehte es sich dann auch immer im Kreis und hat sich ständig widersprochen. Das war wirklich sehr ermüdend und die teilweise entstandenen Logikfehler haben für mich Jess‘ und auch Athene’s Verhalten dermaßen unglaubwürdig erscheinen lassen, dass ich nicht anders konnte als mit den Augen zu rollen oder innerlich aufzustöhnen.

Wer mag, hier geht’s in die Erläuterungen mit kleinen Details zum Handlungsablauf:

Ich fand es unglaublich schade, dass Jess sich scheinbar nicht wirklich weiter entwickelt bzw. bei jedem kleinen Entwicklungsschritt hat die Autorin danach einen Rückzieher gemacht und Jess hat den gleichen Mist verzapft.  Egal ob es dabei um Cayden geht – gut, sie hat recht lang standgehalten und das war auch sehr gut so – oder bei den Entscheidungen, die sie im Rahmen der Aufgaben der Götter getroffen hat.

Die anfängliche Landung in Mytika, z.B., kann ich ja noch nachvollziehen, aber nach einem skeptischen„ Aber wir gucken nur, Leah!“, fängt sie dann selbst plötzlich an und stiefelt los, andere zu suchen und retten zu wollen. Äh..hallo?! Vollkommen planlos und sich selbst widersprechend. Es gab ja nicht mal einen authentischen Auslöser, sodass man ihre Entscheidung nachvollziehen konnte, dass sie den Rest nun wegbringen möchte. Ich hab ja anfangs noch gedacht, Klein – Eros, der die Hand seiner Mutter hält, wäre der Beschützerinstinkt-Auslöser. Wie sich später herausstellte, hat dieser aber den Körper eines 12-Jährigen. Welcher „12-Jährige“ (bzw. Jahrtausendalte Gott) hält denn noch die Hand seiner Mutter?! Ich dachte, Eros wäre noch relativ klein – so 5 Jahre alt oder so…Erschien mir also irgendwie nicht plausibel.

Genauso unstrukturiert waren für mich Jess‘ Gedankengänge bezüglich Cayden.

ACHTUNG SPOILER

Innerhalb von max. 2 Seiten will sie ihn ins Bett zerren, dann ist er ihr aber schon zu nah während er auf der Bettkante sitzt und sie will das nicht, dann soll sich aber doch zu ihr legen und sie schmiegt sich schlussendlich an ihn, sie knutschen und am Ende beschwert sie sich, es wäre wie bei Sisyphos und seinem Felsen… – alles innerhalb EINER SZENE!

SPOILER ENDE

Und diese Achterbahn-Verhaltens- bzw. Handlungssachen waren wirklich oft zugegen und nicht plausibel.

Athene war für mich Kandidatin Nummer 2, bei der ich nur den Kopf geschüttelt habe.
„Jess, bist du verrückt?! Bring dich bloß nicht für uns in Gefahr!“ und dann „Du musst deinen Kopf für uns riskieren und der Plan, um uns vielleicht zu retten ist völlig unausgereift, aber das wird schon werden…“ (So viel zur Göttin der Weisheit, Part I) und dann im selben Atemzug „..und sag  Cayden nichts. Mach ihn lieber eifersüchtig, sodass er dir fern bleibt..:“ Ähm ja…war grundsätzlich im Handlungsplot nicht notwendig (und es gibt ja auch andere Möglichkeiten) und auch wenn der Autor einen Twist zusätzlich einbauen will, dann war dieser wirklich schlecht inszeniert (und so viel zur WEISHEITS G Ö T T I N!)

Das war mir persönlich weder weise noch göttlich genug. Klar, es waren alle im Teenie-Alter unterwegs, aber dennoch erschien es mir vom Verhalten und der Logik her nicht passend.

Ich könnte mich noch über weitere Details dieser Art auslassen, aber das ist nicht Sinn und Zweck. Ich möchte nur sagen, dass die Ideen ja wirklich gut waren und Spannung reinbringen sollten, aber ich fand es eben nicht in sich stimmig und gut im Verlauf untergebracht bzw. schlecht umgesetzt.

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Ein Finale, das von der Idee her wirklich schön und gut war, jedoch im Handlungs- und Verlaufsstil, für mich, leider sehr schlecht durchdacht und umgesetzt wurde. Durch die ständigen widersprüchlichen Gedanken, Handlungen und Entscheidungen, zog sich der Teil gefühlt unnötig in die Länge und mehr als ein Augenrollen hatte ich dann leider nicht mehr ürbig. Ich bin einen strukturierteren und  durchdachteren Handlungsplot von Frau Woolf gewohnt.

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2,5 von 5 Punkten (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1:    Marah Woolf – Götterfunke. Liebe mich nicht.
#2:   Marah Woolf – Götterfunke. Hasse mich nicht.
#3:   Marah Woolf – Götterfunke. Verlasse mich nicht.

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Marah Woolf:Marah Woolf
Marah Woolf wurde 1971 in Sachsen-Anhalt geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und drei Kindern lebt. Sie studierte Geschichte und Politik und erfüllte sich 2011 mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans einen großen Traum. Ihre Bücher wie die Federleicht-, die MondLicht- und die BookLess-Saga haben sich als E-Book oder Taschenbuch mehr als 1 Million mal verkauft. .

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[Gast-Rezension] Finian Blue Summers (Nadine)

Finian Blue Summers von [Woolf, Marah, Moore, Emma C.].
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‚Finian Blue Summers‘

von

Emma C. Moore (Marah Woolf)

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Ein Buch über die Liebe, das Leben, unmögliche Wünsche, das Schicksal und Blaubeermarmelade.
Die neunzehnjährige Rayne hat Wünsche. Ganz normale Wünsche für ein ganz normales Mädchen. Einmal will sie ihre Haare lila färben, unter dem Sternenhimmel schlafen oder sich ein Schmetterlingstattoo stechen lassen. Heimlich sammelt sie diese Wünsche in einem Wunschglas. Aber Rayne ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Star. Mit ihrem Geigenspiel begeistert sie ein Millionenpublikum, doch der Erfolg hat seinen Preis: Ihr dominanter Vater bestimmt über jedes Detail ihres Lebens.
Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen und landet in einem Sanatorium. Hier absolviert Finian ein Praktikum – und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert.
Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben.  (Source: Amazon.de)

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Eine tolle und liebenswerte Geschichte von Emma C. Moore. Ganz im Stil der Tennessee-Stories, nur dieses Mal LÄNGER! Klasse!

Ich habe mich auf das Buch schon seit geraumer Zeit gefreut und dachte, dass der Titel geradezu nach einer tollen Sommergeschichte schreit und ich wurde nicht enttäuscht.

Charmantes Plus sind die kleinen Skizzen am Anfang eines jeden Kapitels, die bereits einen Hinweis auf die beinhaltende Thematik geben. Hat mir richtig gut gefallen und eine gute Einstimmung gegeben.

Mit Rayne haben wir mal eine etwas andere Protagonistin und ich habe sofort mit ihr gefühlt. Klar war ihr Verhalten ab und an etwas überzogen, aber hey, wer so behütet und nichts-dürfend aufwächst, kann in diesem Sinne wenig Erfahrung haben und weiß sich sicherlich manchmal nicht anders zu helfen. Da hat sie also einen kleinen Bonus von mir bekommen, auch wenn ich mal kurz mit den Augen gerollt habe. Aber das ist nur Meckern auf hohem Niveau.

Mit Finian konnte ich mich ebenfalls wohlfühlen. Es war leicht ihn zu mögen und ihn zu verstehen.

Ich fand es klasse, dass es die Kapitel abwechselnd aus ihrer und aus seiner Sicht gab. So hat man als Leser einen ziemlich guten und authentischen Einblick in die jeweilige Figur, deren Leben und damit auch Verständnis für ihre Charakterzüge erhalten können.

Auch die Nebenfiguren und die Schauplätze in der Geschichte waren ein charmater Zeitvertreib und einen Besuch absolut wert.

Mit dem Ende hingegen kann ich sagen bin ich nicht zufrieden.

Dazu aber Achtung SPOILER!

Ich habe es bereits geahnt als erklärt wurde, dass der Buchtitel genau der Name von Finian ist…

Sein Tod ist so absurd! Ich versteh Figurentode, wirklich! Und ich kann sogar verstehen, dass es stilistisch angebracht gewesen sein könnte, ihn sterben zu lassen. Immerhin sollte Rayne, gerade frisch und selbstständig auf eigenen Beinen stehend, nicht gleich wieder in die nächste „Abhängigkeit“ und somit hat es irgendwie gepasst, dass er gestorben ist. Und sie hat damit trotzdem die Lektion der Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheit gelernt, könnte die mit in ihr zukünftiges Leben nehmen…, UND DANN…IST SIE SCHWANGER?!, bekommt das Baby und hat damit ja mindestens genauso eine Abhängigkeit und ist wieder gebunden? Warum musste der arme Kerl denn dann erst sterben? Das hat für mich die ganze Message kaputt gemacht, zudem ich auch echt traurig war. Aber ich hätte es verstanden. Aber so…ich weiß nicht.
(Ich möchte hier übrigens kurz anmerken, dass es schon ein Momentchen her ist, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe, und ich sehe es immer noch so!)

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Hübsches Cover, das für mich ein Indie-Summer-Flair versprüht. Passt für mich sowohl vom Titel auch vom Stil und der Farbgebung gut zum Buch. Tolle, nicht aufdringliche Details mit dem Haus, der Violine und dem Fahrrad – Love it!

 

Ein tolles Buch für den Sommer mit schönen Schauplätzen und liebenswerten Figuren, ganz wie man es von Frau Moore (Woolf) gewohnt ist, aber einem gewöhnungsbedürftigen Ende.

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4 of 5 points (Great, great, great)

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(© Moore)

„Sie zieht diesen Duft von Vanille und Kokos hinter sich her, den ich so vermisst habe, dass ich kurz davor war, mir Duftkerzen zu kaufen. Damit hätte ich mein Schicksal wohl besiegelt. Niamh hätte mich ausgelacht.”

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Liebste Grüße


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Emma C.Moore (Marah Woolf):
Ich hatte nie darüber nachgedacht, eine Buchzeile zu Papier zu bringen, aber plötzlich war da eine Idee und machte sich selbstständig. Das Ergebnis sind heute über 1 Million verkaufte E-Book, Hörbücher und Taschenbücher.
Bis dahin war mein Leben völlig normal. Als berufstätige Mutter von drei Kindern hat man eigentlich keine Zeit für Flausen im Kopf. Heute kann ich jedem nur raten, seine Flausen einzufangen und ihnen nachzugeben. Es kann ein großes Abenteuer sein.
Allerdings braucht man hierfür ganz viel Glück, eine große Portion Mut und Durchhaltevermögen. Heute bin ich glücklich, dass ich die Chance hatte, mein Baby ganz allein an die Hand zu nehmen und fit für die Welt zu machen.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich es schaffe, Euch auch mit meinen weiteren Büchern glücklich zu machen und falls ihr mal etwas anderes als Fantasy lesen wollt, dann versucht Euch doch an meinen Emma C. Moore Geschichten. Unter diesem Pseudonym habe ich bisher sieben locker-flockige Liebeskurzromane veröffentlicht.

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[Gast-Rezension] Federleicht: Wie der Klang der Stille (Nadine)

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‚Federleicht: Wie der Klang der Stille‘

von

Marah Woolf

FederleichtSaga #3

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Ich hatte mir verboten an ihn zu denken. Mal sehen, wie lange ich dieses Mal durch hielt. Eine Sekunde, zwei, drei … Ich könnte wetten, dass Cassian mir keine Träne nachweinte.“
Eliza ist fest entschlossen, ein ganz normales Leben zu führen und die Elfen zu vergessen. Aber dann kehrt ihr Vater unverhofft und mitten in der Nacht von einer Ausgrabung zurück. Eine geheimnisvolle Schatulle führt sie beide auf die Isle of Skye in das verborgene Dorf der dunklen Magier. Ehe sie sich versieht, wird sie in ein neues, gefährliches Abenteuer verwickelt. Plötzlich ist es Eliza, die des Beistandes der Elfen bedarf. Wird Cassian rechtzeitig zur Stelle sein und ihr helfen? Dritter Teil der erfolgreichen ElfenSaga um Eliza und Cassian. Tauche ein in neue faszinierende Abenteuer. (Source: Amazon.de)

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Auch wenn ich Freitag, den 13. nicht sonderlich mag, so habe ich diesem doch mit einiger Vorfreude entgegen gefiebert. Endlich sollte die Geschichte um Eliza und Cassian weitergehen – HURRA!
Und obgleich der Schreibstil von Frau Woolf wie immer überzeugt hat und ich hier und da gelacht und geschmunzelt habe, ist leider eine Enttäuschung zurückgeblieben.

Denn obwohl wir viel von Eliza hatten, ließ der gute Cassian doch stark auf sich warten. (Da habe ich mit Eliza absolut mitgelitten!) Aber es war nicht nur das Fehlen von dem arroganten Elfen, das mich gestört hat:
Das Buch zog sich meines Erachtens dieses Mal ganz schön hin, weil es mir zum Teil um zu viel Alltagsgeplänkel zwischendrin ging. Und auch das Rätsel um den Tod des Professors lief immer wieder über die Seiten, ohne dass es zunächst vorwärts ging. Richtig spannend wurde es, kurzzeitig, als ein neues Artefakt aufgetaucht ist und man als Leser unbedingt mehr darüber erfahren wollte. Das hielt sich bei mir aber leider auch nur für ein paar Seiten und danach zog es sich wieder und konnte mich nicht mehr so mitreißen.

Ich finde es einerseits klasse, dass die Autorin die Nebenfiguren wie Sky und Frazer und auch einige neu eingeführte Figuren nicht farblos zurücklasst, aber mir war es im Gesamtverhältnis zur eigentlichen Geschichte, und die hat mich nun mal mit Eliza und Cassian gefesselt, unausgeglichen. Auch diverse Szenen, die unser “Liebespaar” dann hatte, waren mir dann doch schon etwas, hm,…zu sehr gestellt?! Schwer zu erklären, ohne hier jetzt zu viel zu spoilern. Aber so kurz wie das alles war, hat es mir nicht passend erschienen. Zudem hätte ich mir mehr Progress gewünscht, sowohl in Elizas Entwicklung als auch in der Beziehung der beiden. Das alles trampelt gerade gewaltig auf der Stelle, finde ich. Schade daher.

Weiterhin sind mir auch einige Handlungen unlogisch aufgestoßen.

Achtung SPOILER:

Da steht allen voran der Besuch im Kerker als Eliza unbedingt dort hin möchte. Es erscheint einigermaßen sinnvoll, dass sie sich überzeugen möchte, dass es ihrem Dad gut geht. (Jeder logisch Denkende denkt sich “ Wer weiß denn aber, ob das in 30 min immer noch so ist..Willst du jetzt regelmäßig nachgucken?!”, aber ok, sie war emotional – durchaus berechtigt – nicht ganz zurechnungsfähig.) Von einem “ Ich will nur mal wissen, wie es ihm geht.”, ging es dann schon zu dem “Ich befreie dich” über. Aeeehm? Wie denn bitte? Wie sollte er da raus kommen? Und selbst wenn das gepasst hat, der Rücktransportzauber galt ja lediglich für sie? Das machte irgendwie absolut null Sinn für mich und hat auch, so wie es geschrieben war, nicht gepasst. Da war die Autorin vielleicht 2-3 Gedankensprünge schneller? Oder ich einfach für Eliza zu langsam?! Außerdem hat Eliza anfaenglich noch “nackte Zehen”, später aber “schmatzen ihre Schuhe” auf dem Boden. Hmm….?!- Aber diese Anmerkung nur am Rande.

Auch das ewige Trara um das Öffnen der Schatulle hat mich dann, als sie endlich offen war, etwas perplex zurückgelassen. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Klar, ist es spektakulär, dass aus dem Nichts ein Dorf erscheint, aber dass es erschienen ist, lag ja nicht direkt am Öffnen, sondern an der Sigille. Also fraglich was am Öffnen (durch Eliza) so dramatisch war (Erinnerung: Böses sickert ja einfach weiterhin hindurch, selbst bei (wieder)geschlossener Schatulle)? Vielleicht habe ich aber auch irgendwas nicht mitgeschnitten?

Ein letztes noch: Obwohl die Flöte ja in diesem Buch die Aureole der Aufmerksamkeit ist, ist diese leider ziemlich untergegangen. Sie war zwar an diversen Stellen vorkommend und auch wichtig, aber ihr Einsatz ist nach meinem Geschmack etwas zu kurz gekommen, weil alle zu viel mit der Schatulle zu Gange waren. Schade. 😦

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Dieses Mal in grün gehalten und ähnlich seinen Vorgängern. Ich finde es, wie immer, schön, dass die „Hauptauereole“ im Vordergrund steht, aber auch die anderen im Hintergrund etwas blasser zu sehen sind. Der Schmetterling, wie immer passend. 🙂

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Ein dritter Teil, der für mich, eher eine Art Zwischenteil gebildet hat, da er nicht viel vorangebracht, aber einige neue Dinge und Wendungen eingebracht hat, die mich auf den nächsten Teil trotzdem in freudiger Erwartung zurücklassen. Ich vermute, dass Avallach u.a. Schauplatz der Geschichte wird (sah zumindest ein wenig danach aus ;)) und hoffe/wünsche mir, dass nicht wieder zu Gunsten der anderen Figuren Eliza und Cassian (miteinander) untergehen. Ich glaube, das kann bei so einer Schule mit vielen magischen Wesen mal schnell passieren. Und auch Eliza startet ja jetzt einen neuen Lebensabschnitt. Ziemlich viel Neues und Potenzial… Also bitte bitte, liebe Frau Woolf, wenn sich vor allem der liebe Cassian (ich denke, an Eliza liegt es nicht) wieder etwas mehr einbringen würde, wären wir alle (oder vielleicht auch nur ich?!) dankbar. Vielleicht können Sie ihn ja davon überzeugen. 🙂

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(I Liked it)

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(© Woolf)

„Solche Angst hatte ich nicht mal vor dem Mantikor gehabt. Allerdings war da auch Cassian an meiner Seite gewesen. Wo war er jetzt? Er hatte doch gewusst, in welchen Schwierigkeiten ich steckte. Warum ließ er mich im Stich? Warum kam nicht irgendwer um mich zu retten? Quirin, Raven? Selbst Larimar wäre mir recht gewesen. Gerade war ich nicht sonderlich wählerisch. […]Ob es half, wenn ich mich von oben bis unten mit Salz einrieb? Mum machte das auch öfter mit so einem komischen Spezialsalz aus dem Toten Meer. Es sollte gut für die Haut sein. Wieso fiel mir das jetzt ein, dachte ich panisch und nahm zwei Fingerspitzen Salz in die Hand.”

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Liebste Grüße


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#1:     Marah Woolf – Federleicht. Wie fallender Schnee
#2:     Marah Woolf – Federleicht. Wie das Wispern der Zeit
#3:     Marah Woolf – Federleicht. Wie der Klang der Stille
#4:     Marah Woolf – Federleicht. Wie Schatten im Licht

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Marah Woolf:Marah Woolf
Marah is wife, mum of three children and a writer. She studied history and politics and realised a great dream in 2011 with the publication of her first book. Her work on the SilverMoonSaga was completed at the end of 2012. The first volume, SilverMoonLight, was an award winner. The international rights for the first part of the saga have been acquired by the renowned publisher Michel Lafon. All three volumes of the SilverMoonSaga will be available in English translation by spring 2015.

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