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[Rezension] Witches of London: Vom Teufel geküsst

German Cover

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English Cover

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‚Witches of London: Vom Teufel geküsst‘
von Laura Powell

Witches of London #1

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Aufregende Urban Fantasy: Cool, modern und überraschend!
Glory und Lucas könnten unterschiedlicher nicht sein. Glory kommt aus einer Hexenfamilie und für sie steht fest: Sobald sich ihr Fae, ihre magische Fähigkeit, entwickelt hat, wird sie die Macht der Hexen wiederherstellen. Lucas weiß, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten wird – der Inquisition beitreten, um die Hexen in London zu maßregeln. Doch was dann geschieht, konnte niemand vorhersehen. Lucas entwickelt auf einmal selbst ein Fae und muss seine Loyalität gegenüber der Inquisition unter Beweis stellen. Glory erfährt, dass ihre Tante schon seit Jahren Informantin der Inquisition ist, um gegen einen sehr mächtigen und gefährlichen Hexenzirkel zu bestehen. Glory soll ihr dabei helfen, einen Hexenagenten in den Zirkel einzuschleusen – und der ist niemand geringerer als Lucas …
(Source: Goodreads.com)

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Ich weiß zwar nicht genau, was ich erwartet habe, aber mit Sicherheit nicht das hier, sondern ganz was anderes. Schaut man sich das Cover und die Inhaltsangabe an, denkt man, hier würde eine spannende fantasiereiche Hexengeschichte erzählt, in der eine tragische Liebesgeschichte mit ihm Spiel ist: eine Liebe zwischen einer Hexe und einem Hexenjäger, einen Inquisitor – das alte Romeo und Julia Problem (nicht neu, aber manchmal gut) mit vielen kreativen Konflikten und und und. Hier gäbe es so viele grandiose Ideen, Umsetzungen und der Anfang hat auch wirklich vielversprechend begonnen, aber dann ging es rasch den Bach runter.

Denn aus der zuerst wie angenommen gut integrierten Hexengeschichte, in einer Welt, die wie unsere ist, nur dass dort seit jeher bekannt ist, dass es Hexen gibt und auch, dass diese nach mehreren Versuchen nun Teil der Gesellschaft sind, wird etwas ganz anderes. Zwar werden die Hexen gezäumt, um nicht einfach so mitten auf der Straße mit ihrem Zauber Schaden anzurichten, aber alle sind nicht glücklich mit dieser Lösung. Dennoch schaut alles nach außen hin sehr geordnet aus, zumindest auf den ersten Blick! Denn es gibt auch Hexenzirkel mit nicht registrierten Hexen, die sich nicht zäumen lassen wollen und hier fängt es an, dass der erste Funke immer mehr erlischt. Denn statt wirklicher Zauberei und atemloser Magie, beschäftigen sich diese ganzen Hexen und die Mitglieder der Zirkel fast ausschließlich mit kriminellen Machenschaften und Kleinkriegen untereinander. Wodurch ich mich erstens gefragt habe, warum es so vorurteilsvoll geschildert wird, dass alle im Hexenzirkel Kleinganoven sind. Und zweitens, weshalb diese Zirkel wie Mafiagruppen agiert haben.

Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto weniger wird wirklich auf das Hexendasein oder deren Befreiung, und auf die Liebesgeschichte wert gelegt, – Nein: es geht immer mehr darum, einen geheimen Agenten einzuschleusen, Mafiazeugs zu lesen und bla bla bla. Es hat mir ab der Hälfte immer weniger gefallen und das hat sich leider auch bis zum Ende nicht mehr geändert.
Meine Hoffnung lagen noch darauf, dass vielleicht, wenn schon die Handlung nicht passt, mich die Liebesgeschichte überzeugen kann, damit ich wenigstens etwas davon habe, aber leider war diese Romanze im ganzen Buch nicht existent. Keine Berührung, kein Kuss – kein Gefühl. Überhaupt NICHTS. :/

Leider konnte auch der Schreibstil nichts mehr retten, im Gegenteil. Er wirkt leider sehr hölzern und war gar nicht nach meinem Geschmack, und auch die Dialoge wirkten nicht echt, sondern zu konstruiert. Und die Figuren, was kann ich zu ihnen sagen, wenn sie mich nicht gepackt haben und mich irgendwie unberührt zurücklassen haben? – Nicht viel und daher auch hier nur ein kleiner halber Punkt dafür, weil zumindest der Versuch da war.

Für mich war das leider wirklich ein Fehlgriff, obwohl ich so große Erwartungen an das Buch hatte, aber das lag wohl auch an dem tollen Cover, das mich total geblendet und ‚Lies mich‘, ‚Lies mich‘ geschrien hat. Aber mehr werde ich von der Autorin wohl nicht mehr lesen, das war ein einmaliges Vergnügen.

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Das Cover ist einfach unglaublich toll und schaut in echt noch viel schicker und grandioser aus, als auf dem Bild. Ein richtiges Blender-Cover, das schon alleine einen ganzen Punkt verdient. 😀

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Was noch gut begonnen hat, war gegen Ende hin leider einfach nur enttäuschend, ging immer weiter den Bach runter. Es war leider gar nicht mein Buch, so viel ungenütztes Potential… *schade* Ständig habe ich mich gefragt, warum das nun eher zu einer Mafiageschichte wurde, als bei einer guten Hexengeschichte zu bleiben. Und auch, WIESO alle Machenschaften der Hexen im Zirkel illegal sein mussten? Und wo – wo die Liebesgeschichte blieb? Leider habe ich hier etwas ganz anderes erwartet, und dieses „Andere“ im Buch, konnte bei mir überhaupt nicht  punkten.

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1,5 of 5 points – (Not my taste)

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Liebste Grüße

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#1: Laura Powell – Vom Teufel geküsst »»
#2: Laura Powell – Witch Fire (dt. Titel unbekannt)

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(Quelle: goodreads.com)

Laura Powell:
I was born in London, but grew up in the Brecon Beacons. Our house looks across the valley to Carreg Cennen Castle, quite possibly the most romantic ruin in Wales (see the picture above!). It was a very old-fashioned country childhood, and I spent most of it with my nose in a book. I also devoted quite a lot of time plotting ways to escape school. I went to a girls’ boarding school from the age of eleven and absolutely hated it.
University was much better. I studied Classics at Bristol and Oxford, then spent five years working in the editorial departments of both adult and children’s publishers. I now live in West London. My desk is by the attic window so I can daydream over the rooftops – it’s perfect for procrastination.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Random House

 

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[Rezension] Ich bin die, die niemand sieht

Ich bin die, die niemand sieht

Geman Cover

All the Truth that's in me

English Cover

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‚Ich bin die, die niemand sieht‘ von Julie Berry

(All the Truth that’s in me)


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Inhaltsangabe:
An dem Tag, an dem ihre beste Freundin ermordet aufgefunden wurde, verschwand Judith. Jahre später kehrt sie plötzlich zurück. Stumm. Eine grausame Tat raubte ihr die Stimme. Niemand weiß, wo sie die letzten Jahre gewesen und was mit ihr geschehen ist. Sie lebt als Außenseiterin in ihrer kleinen Gemeinde. Ihre eigene Mutter kann ihr nicht in die Augen sehen und ihre große Liebe Lucas soll eine andere heiraten. Aber als ihr Dorf und die Menschen, die sie liebt, bedroht werden, muss sie ihr Schweigen brechen und ihr Geheimnis lüften. Denn nur wenn sie die Wahrheit über die schrecklichen Ereignisse in der Vergangenheit offenbart, wird sie ihr Dorf und ihre große Liebe retten können. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Der Anfang hat mich zuerst einmal inne halten lassen, was sehr an dem Schreibstil lag. Es ist etwas schwierig zu erklären, aber es ist alles in kurzen Szenen aufgeteilt, die etwas aus der Vergangenheit erzählen. Dann kommt die nächste Szene, die in der Gegenwart spielt, was mich alles am Anfang sehr verwirrt hat, weil man zu Beginn überhaupt keine Ahnung hat, wo man sich befindet, in welcher Zeit oder um was es hier überhaupt genau geht.
Erst später merkt man ein Muster, findet lose Fäden und kann sie miteinander verknüpfen, aber das dauert seine Zeit. Und auch dann war mir klar, dass es ungefähr um die Jahre 1940 spielt, was auch nicht ganz klar war und ich von der Inhaltsangabe nicht feststellen konnte. Dadurch ist verständlicherweise auch das Verhalten der Charaktere prüder und das Leben im Dorf sehr streng und nach harten Regeln. Wenn man diese nicht befolgt, kann es sogar noch vorkommen, das man an den Pranger gestellt wird. Wie bei Diebstahl oder auch kleiner Vergehen, wie wenn man längere Zeit nicht in der Kirche war. Also ein scheinbar nettes Dorf mitten am Land, wo die Idylle eher trügerisch ist.

Durch die oben genannten kurzen Sequenzen, der Wechsel in der Zeit, habe ich mir auch schwer getan, eine richtige Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Der Texte wirkte durch diesen Schreibstil sehr distanziert und ich brauche wirklich viel Zeit, um mich auf die Figuren einzulassen. Aber wie bei jeder guten Handlung, merkt man die Schreibweise der Autorin bald nicht mehr, bzw. werden auch die Rückblicke immer weniger und die Handlung geht in der Gegenwart voran. Aber durch diese Rückblicke versteht man die Beziehung und Freundschaft von Judith und Lucas einfach besser, die man sonst nicht nachvollziehen hätte können. Eine Freundschaft und Zugehörigkeit, die auch noch besteht, nachdem Judith verstümmelt ist und sich langsam, gegen Meinung aller, zurück in ihr Leben kämpft und nicht länger stumm daneben stehen möchte.

Für mich haben die Figuren eine gute Wandlung im Buch hingelegt. Allen voran Judith, die am Anfang sehr ängstlich beschrieben und von ihrer Mutter niedrig gehalten wird. Aber durch die Seiten hindurch ist sie immer weiter aus ihrer zugedachten Rolle ausgebrochen und hat Mut gezeigt. Mehr Mut als wir in unserer heutigen Zeit noch nachvollziehen können, da sie auch gegen gängige Regeln und Konventionen gehandelt hat, um sich und andere zu beschützen.

Außerdem bot das Buch ein gutes Rätselraten, wer nun der Mörder war, warum sie entführt wurde und warum er sie verstümmelt hat. Alles in allem, war es dann doch überrascht für mich, da es doch mehrere Verdächtige für mich gab und das Ende hat mir dann auch sehr gut gefallen. Nach den ersten schwierigen 30 Seiten hat es sich definitiv zu einem Page-Turner entwickelt und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Wodurch ich mitten in die Nacht gelesen habe, weil ich einfach wissen MUSSTE wie es ausgeht, was mit Judith und Lucas passiert oder ob der Mord aufgeklärt wird. Hach, es wurde wirklich noch richtig toll! 🙂

Cover:
Das englische Cover ist einfach so genial und hat mich schon länger auf das Buch aufmerksam gemacht. Außerdem passt es so grandios zum Inhalt, weil ich Judith die Zunge heraus geschnitten worden ist. Aber das deutsche Cover – was soll ich sagen? Es ist nett, aber nichtssagend und langweilig. Passt in meinen Augen leider nicht zu dem tollen Buch mit spannendem Inhalt.

All in all:
Wenn man die ersten verwirrenden Kapiteln hinter sich gelassen hat, entwickelt sich die Geschichte zu einem spannenden, mitreißenden Page-Turner, der einem nicht kalt lässt und in die Gefühlswelt einer Person zieht, die sich lange Zeit nicht verständigen kann. Auch die Zeit, in der die Geschichte spielt, mit ihren Regeln und Vorschriften, bewegt mich – aber vor allem die besondere Stärke der Hauptfigur und wie sie allen die Stirn geboten hat.

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)

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Quotes: (© Berry)

Judith: In den zwei Jahren warst du endgültig zum Mann geworden. Ich sah an mir hinunter und dachte daran, dass ich in dieser Zeit beinahe zur Frau geworden war, wenigstens fast. Aus Zurückhaltung oder Scham hätte ich mich ins Haus zurückziehen müssen, aber ich konnte es nicht. Zwei Jahre lang hatte ich an dich gedacht und nun standst du vor mir und sahst so anders aus und doch wie früher. Wir waren zu viert – die beiden Kinder von einst, standen neben den Erwachsenen, die einander fremd geworden waren.

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Judith: Warum glauben alle, dass ich nur wegen meines Makels keinen Anspruch auf Glück habe? Dass ich nichts mehr vom Leben erwarte, keine eigenen Ziele oder Sehnsüchte habe? Wann wurde entschieden, dass Menschen wie ich sich mit einem Schicksal als Stütze der Gesunden zufrieden geben müssen? Und welche Gesetze besagen, dass ein Junge ohne Fuß mehr wert ist als ein Mädchen ohne Zunge?
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(© goodreads)

About the author – Julie Berry:
Julie Berry wuchs als jüngstes von sieben Kindern auf einer Farm westlich von New York auf. Sie hat einen Abschluss in Kommunikations- wissenschaften und einen M.F.A. in „Writing for children and young adults“ am Vermont College.
Seit der Geburt ihres vierten Sohnes widmet sie sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben. Julie Berry lebt mit ihrer Familie in Massachusetts.
(Source: RandomHouse.de)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Snapshot] Easy (eng.)

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‚Easy‘ by Tammara Webber.

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(© goodreads)

My opinion:
Actually, at first I didn’t wanted to write a review to this book, but because there are too many and too good reviews out there, which are floating around on the internet, and so I couldn’t resist to get rid of my critic. Due to the fact, that I want to reach here with my review the people, who have already read the book or who want to read it, therefore I won’t say much about the synopsis.

I’ve to admit, that it was a quick and easy to read and it could also be convincing at certain places, but, unfortunately, they were the exceptions.
On one hand the writing manner was too ‚slang-like‘ for me and above all, the dialogues have snapped me totally out of my reading rhythm, with these endless ‘slang words’ and ‚cool‘ abbreviations. I found this not great or even perfect youthfully, but just irritating and often I had to roll my eyes. Moreover, after short passages there is always a time jump over and over again, without any marks or indication, which has extremely confused me, particularly at the beginning and it led to the fact that I had to read some phrase twice.

Adding to that, I couldn’t stand Jackie very much. She has irritated me so much, like no other character did for a long time, and her actions were absolutely contradictory to her experiences and thoughts. Though I’ve tried and she even stirred my interest at the beginning, because of her almost-rape, but then it got constantly downwards and I couldn’t stand her. As mentioned, Jackie almost got raped in the first chapter and escapes only, because another guy saved her. What I found very awkward and very idiotic afterwards was, that only few days after the attack she runs around totally unconcerned and she even buys herself a sexy little dress, short and a cut up till to the hips … to look sexy and ‘easy to have‘… and I don’t know how think about that, but if I just escaped an almost-rape, than I probably would be a little inhibit. But not Jackie, except if she meets briefly once again her almost-rapist – then it seems, as if she remembers again, what almost could have happened.
Don’t misunderstand me, I wouldn’t want, that she is frightened all the time or doesn’t dare to leave her room any more, but if such a brutal thing almost happens, you would thinks, that one handles oneself with a little more carefulness and has to thinks about other things, than how to the hot guy, who has saved her…

Moreover, the love story between Lucas and Jackie doesn’t develop as usually slow, by talking and where they get to know each other – but the other way around – by snuggling. Because there are almost no talks and they even don’t get along in their ‘normal‘lives, but instead they only function, while they are together to make out. I found that a great pity and I also didn’t like it at all. Though there were many love scenes in the book, but because I didn’t like the characters (except Lucas), hence the romanticism also made no difference to me and I’ve read it rather uninterested.

Furthermore the plot was very predictable (Lucas/Landon), Hello?? And all the time I‘ve guessed long in advance what will happen next and there were no real plot-highlights in the whole book. The plot simply meandered along without a central theme and that was it.

Just the end with Lucas and his background was surprising, but it was presented in a way that it hasn’t fitted for me. His stroke of fate was tragic and could have built up great emotions, but even that has the author ruined. It’s really a pity.
The longer I write, the more I notice how much this book, the plot and the characters did annoy me, so that I must reduce my rating from 3 to only 2 points. Unfortunately it didn’t function for me at all and I also wouldn’t recommend it to anybody.

If to you want to read books in the genre ‚Contemporary Romance’, please rather read Beautiful Disaster‘ or as a YA version of it: ‚Pushing the Limits‚ – there are characters with brain and charm, who will move you and don’t frustration you.

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Quotes:

Lucas: „The night we met-I’m not like that guy.“ His jaw was rigid.
„I know tha-“ He placed a finger over my lips, his expression softening.
„So I don’t want you to feel pressured. Or overpowered. But I do, absolutely, want to kiss you right now. Badly.“

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A huge Thanks for the ebook to netgalley:

© netgalley.com

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[Snapshot] Easy

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Easy‘ by Tammara Webber.

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich keine Rezension zu diesem Buch schreiben, aber da zu viele zu gute Bewertungen im Internet herumschwirren, konnte ich mich nicht zurückhalten und ich muss meine Kritik hier loswerden. Da ich hiermit eher jene ansprechen möchte, die das Buch schon gelesen haben oder die Inhaltsangabe kennen, weil es auf ihrer Wunschliste liegt, gehe ich nicht mehr besonders auf die Handlung ein.

Ich gebe zu, es war schnell und einfach zu lesen und es konnte auch an gewissen Stellen überzeugen, aber die waren leider die Ausnahme.
Zu einem war die Schreibweise etwas zu ‚slang-mäßig‘ für mich und vor allem die Dialoge haben mich total aus meinem Leserhythmus gerissen, mit diesen ewigen Slang-Wörtern und ‚coolen‘ Abkürzungen. Ich fand das nicht toll oder gar perfekt jugendlich, sondern einfach nur nervig und ich musste deswegen öfter mit den Augen rollen. Außerdem wird auch nach kurzen Passagen immer wieder  in der Zeit gewechselt, ohne einer Markierung oder Andeutung, was mich besonders am Anfang äußerst verwirrt hat und dazu führte, dass ich manche Sätze doppelt lesen musste.

Hinzu kommt, dass ich Jackie nicht wirklich leiden konnte. Sie hat mich genervt wie schon lange kein Charakter mehr und ihre Handlungen war total widersprüchlich mit ihren Erfahrungen und Gedanken. Ich habe es zwar versucht und sie hat sogar mein Interesse und Mitgefühl am Anfang erhalten, weil ihr das mit dieser fast-Vergewaltigung passiert ist, aber danach ging es fast ständig bergab.
Wie erwähnt wird Jackie im ersten Kapitel fast vergewaltigt und entkommt nur, weil ihr ein Retter zur Seite steht. Was ich aber danach komisch und sehr idiotisch fand, ist, dass sie nur wenige Tage danach wieder ganz normal durch die Gegen läuft und sich mit ihrer Freundin Kleidchen kauft, die eng, kurz und einen Schlitz bis zur Hüfte haben… um sexy und ‚leicht zu haben‘ auszusehen und ich weiß ja nicht, wie ihr dazu steht, aber wenn ich knapp aus einer fast-Vergewaltigung rauskomme, bin ich doch ‚etwas‘ gehemmt deswegen und vorsichtiger. Aber Jackie nicht, außer sie trifft kurz Mal wieder auf ihren Fast-Vergewaltiger… dann ist es so, als ob sie sich wieder daran erinnert, was fast passiert wäre.
Versteht mich nicht falsch, ich würde nicht wollen, dass sie nun verängstigt ist und sich nicht mehr aus dem Haus traut, aber wenn so etwas fast passiert, denkt man doch, dass derjenige etwas vorsichtiger mit sich umgeht und andere Gedanken hegt, als wie sie mit dem heißen Typen zusammen kommen soll, der sie gerettet hat…

Außerdem entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen Lucas und Jackie nicht wie gewöhnlich erst durch reden, kennenlernen und dann herum machen – sondern umgekehrt. Gespräche finden nämlich fast keine statt zwischen den beiden und irgendwie verstehen sie sich nicht einmal im ‚normalen‘ Leben –  sie funktionieren nur gemeinsam, wenn sie miteinander rum machen. Das fand ich sehr schade und hat mir überhaupt nicht gefallen. Es waren zwar viele Liebesszenen, aber da ich die Charaktere nicht wirklich mochte (bis auf Lucas), war mir die Romantik daher auch ziemlich egal und ich habe es eher unbeteiligt gelesen.

Weiters war die Geschichte mehr als vorhersehbar (Lucas/ Landon) Hallo?? Und ich habe die ganze Zeit lange im Voraus geahnt, was als nächstes passiert und es gab keine richtigen Handlungs-Highlights im ganzen Buch. Der Plot plätscherte ohne roten Faden einfach so dahin und das war’s auch schon.

Gerade Mal das Ende mit Lucas seinem Hintergrund war überraschend, aber dafür so präsentiert, dass es für mich nicht gepasst hat. Sein Schicksalsschlag war tragisch und hätte große Emotionen aufbauen können, aber sogar dass hat die Autorin verhunzt. Schade, schade.
Je länger ich darüber schreibe, desto mehr merke ich, wie sehr mich dieses Buch, die Handlung und die Figuren aufregen, dass ich mein Rating von 3 auf nur noch 2 Punkte verringern muss. Funktionierte leider gar nicht für mich und ich würde es auch keinem weiterempfehlen.

Wenn euch Bücher im Genre ‚Contemporary Romance’ interessieren, liest lieber ‘Beautiful Disaster‘ oder noch besser als Jugendbuch-Version davon: ‚Pushing the Limits‘ – dort sind Figuren mit Hirn und Charme, die einem bewegen und nicht dazu nötigen, das Buch aus Frustration, gegen die Wand knallen zu wollen. .

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Quotes:

Lucas: „The night we met-I’m not like that guy.“ His jaw was rigid.
„I know tha-“ He placed a finger over my lips, his expression softening.
„So I don’t want you to feel pressured. Or overpowered. But I do, absolutely, want to kiss you right now. Badly.“

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Ein Dankeschön für das eBook an:

© netgalley.com

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Review: Evernight (en.)

English/ American Cover

German Cover

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0 (no heart – which means, it doesn’t deserve one)

‚Evernight
by Claudia Gray

Evernight # 1

Synopsis:
Bianca wants to escape.
She’s been uprooted from her small hometown and enrolled at Evernight Academy, an eerie Gothic boarding school where the students are somehow too perfect: smart, sleek, and almost predatory. Bianca knows she doesn’t fit in.
Then she meets Lucas. He’s not the „Evernight type“ either, and he likes it that way. Lucas ignores the rules, stands up to the snobs, and warns Bianca to be careful—even when it comes to caring about him. But the connection between Bianca and Lucas can’t be denied. Bianca will risk anything to be with Lucas, but dark secrets are fated to tear them apart . . . and to make Bianca question everything she’s ever believed. (Quelle: goodreads.com)

My thoughts about the book:
I’ve held myself together really long and tried to read this book to the end, but with the best will I’ve to break up in the middle of it! I haven’t read something absurd like that (thanks to god) not in a very long time and I have no idea how someone is able to like this book.
Through the whole book I haven’t started to like the central figure Bianca, no notion why, but her story and also the whole plot in the book have let myself absolutely cold and have not moved my in the least or made me feel to care for any of it. This Bianca runs around like a 10-year-old girl that I only wanted to shake or slap and also the rest of it, the story, the plot and so on; all of it has already been there for 1.000 times *boring²*

Nevertheless, I have tried to get into the story or to feel anything when she has made friends with this boy named Lucas, but also this guy has not interested me at all. And all along Gray has tried to make this boarding school look dangerous or mystical, particularly for Bianca. She’s forced by her parents to go to school there, while they teach in it. However, from the beginning Bianca feels totally wrong in this place, not only in the boarding school but also among the other students who look so much better and attractive than she does. (bla bla bla, … anyhow we had all that already somewhere and parts of it I already know from countless other books…)

All along she cries and pities herself and the more she suffers and it lets the reader know it how poor she is, the less I like her. Especially because she does nothing to change anything and just runs around stupidly.

But the reason why I have stopped was the following:
!!! SPOILERS – please do not read on you still would like to read this book still!!!

Half of the book Bianca is described absolutely innocent and she feels wrong at this place and she notices that something in the Evernight boarding school is not right, or that something with her school-followers is not right. And then suddenly she bites – BIANCA bites a guy and drinks his blood! Okay, it was no surprise that there would appear vampires soon, but nevertheless it was astonishing that Bianca has behaved all the time like a small, scarred, little school child, while she KNEW that she is a vampire and has only waited to becomes also an ‚ adult‘ vampire- woman who drinks blood.

This was for me the point which was definitively too contradictory and just let me stop reading the book with rolling eyes and shaking head. For me the whole story around Bianca and particularly her behavior and her thoughts has proved no logic and in my opinion the whole plot was sucked out of the fingers. *terrible*

Cover:
Also the cover doesn’t please me at all, no matter whether the English or the German one because both are just boring and ordinary.

All in all:
This book was for me an absolute time of waste and a book which I couldn’t finish. Something which happens to me very seldom, but this book did it.

Rating:
0 of 5 points

Succession:

# 1: Claudia Gray – Evernight
# 2: Claudia Gray – Stargazer
# 3: Claudia Gray – Hourglass
# 4: Claudia Gray – Afterlife

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About the author – Claudia Gray:
Claudia Gray is not my real name. I didn’t choose a pseudonym because my real name is unpleasant (it isn’t), because I’d always dreamed of calling myself this (I haven’t) or even because I’m hiding from the remnants of that international diamond-smuggling cartel I smashed in 2003 (Interpol has taken care of them). In short, I took a pseudonym for no real reason whatsoever. Sometimes this is actually the best reason to do things.
I am a full-time novelist based in Chicago. So far, in life, I’ve been a disc jockey, a lawyer, a journalist and an extremely bad waitress, just to name a few. I especially like to spend time traveling, hiking, reading and listening to music. More than anything else, I enjoy writing. (Source:  http://claudiagray.com/index.htm)

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B*Trailer: Evernight #1

Booktrailer of:

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‚Evernight‘
by Claudia Gray

From the book series: Evernight # 1

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Fan Made Video

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Here are some different Covers:

In my opinion the Portuguese and the French Cover are the most appealing ones and I like the pictures of them. All the other Covers are just boring and not very attractive.

Meiner Meinung nach sind das portugiesische und das französische Cover die Ansprechendsten. Alle anderen Covers sind langweilig und nicht besonders schön.

English/ American Cover

Spanish Cover

German Cover

Portuguese Cover

French Cover

Catalan Cover

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Please note that all rights belong to the author and publisher.

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