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[Rezension] Beautiful

German Cover

English Cover

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‚Beautiful‘
von Christina Lauren

Beautiful Bastard # 5

Das Buch hier kaufen

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Pippa ist frustriert von der Männerwelt und braucht dringend einen Tapetenwechsel. Ein Trip nach New York zu ihrer besten Freundin scheint genau das richtige zu sein, um auf andere Gedanken zu kommen. Doch typisch Pippa: Schon im Flugzeug lernt sie einen atemberaubend schönen Geschäftsmann kennen – und macht sich vor ihm im Champagnerrausch völlig lächerlich.

Jensen lebt für seine Arbeit. Für eine Frau ist in seinem durchgeplanten Tagesablauf kein Platz. Schon gar nicht für so eine verrückte, laute Frau wie diese Engländerin, die ihm ungefragt ihre Lebensgeschichte erzählt. Leider ist sie wahnsinnig sexy – und das Schicksal führt sie immer wieder so hartnäckig zusammen, dass Jensen irgendwann Zweifel kommen, ob er der Versuchung noch lange widerstehen kann … (Source: Goodreads.com)

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Der Beginn des Buches hat mir richtig gut gefallen und obwohl ich lange Zeit mit dem männlichen Hauptcharakter Jensen nicht klargekommen bin, konnte mich die weibliche Hauptfigur Pippa gleich amüsieren und für sich gewinnen. Sie ist ein sehr impulsiver, leidenschaftlicher und witziger Mensch mit bunten Klamotten und ungefiltertem Mund. Damit das genaue Gegenteil von Jensen, dem sie zuerst in einem Flieger nach Boston begegnet. Dabei ist sie wegen Alkohol noch schlimmer als sonst und somit zu krass für den zurückhaltenden Workaholic Jensen. Aber statt die nervige Frau im Flieger nie wieder zu sehen, gehen die beißen überraschenderweise mit den gleichen Freunden auf eine zwei wöchige Wein Tour durch den Osten Amerikas. Dabei lernen sie sich nicht nur besser kennen, sondern auch zu sich selbst, um Seiten zu entdecken, die längst verloren geglaubt waren.

Ich mochte ganz gerne die Stimmung zwischen den sechs Freunden, wobei es eben zwei Pärchen und dann Pippa und Jensen als Anhang gab.  Recht viel getan hat sich ja ehrlich gesagt nicht in der Handlung und vorhersehbar war es auch. Aber wann ist es das nicht in solchen Büchern? 😉

Dafür war der Schreibstil ganz okay, wobei ich doch schon besseres gelesen habe, das irgendwie auch besser bei den Dialogen oder den Sexszenen gepasst hat. Hier war es nicht immer ganz rund, was aber nur meine Meinung ist.

Der Mittelteil mit der Anbandlung hat mir dann ganz gut und am besten gefallen. Nur leider war es gegen Ende hin zum großen Drama einfach nur arschig, wie Jensen sich verhalten hat und an Pippas Stelle hätte ich schon viel früher die Reißleine gezogen. Daher konnte ich wegen Jensens unterkühlter Art nicht so richtig mitfühlen und mich begeistert von der Geschichte mitnehmen lassen.
Dafür war es gut gemacht, dass man diesen Teil auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen konnte. Aber durch das ganze Angeschmachte der anderen Figuren mit zig Babys konnte man sich zusammenreimen, wer schon davor seine Geschichte hatte.

Das Ende kam mir dann auch leider etwas zu rasch und kurz und hat mir persönlich weniger durch die Perspektivenwechsel zu den anderen Pärchen gegeben, weil ich diese ja noch nicht kenne. Zwar überlege ich, auch die restlichen Bände zu lesen, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich so große Lust darauf habe. Das wird die Zeit später zeigen

Ein okay Cover, das auf alle Fälle die Business Attitüde von Jensen zeigt. Aber mir persönlich zu wenig romantisch ist.

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Ein nettes, kurzes Buch für teilweise erheiternde Stunden auf dem Sofa und etwas fürs Herz, auch wenn ich nicht ganz mitgenommen wurde. Das große Wow hat leider gefehlt und auch Jensens Art war nicht ganz nach meinem Geschmack.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Beautiful Bastard
#2: Beautiful Stranger
#3: Beautiful Player
#4: Beautiful Secret
#5: Beautiful

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Christina Lauren:
Christina Lauren is the combined pen name of long-time writing partners/besties/soulmates/brain-twins Christina Hobbs and Lauren Billings. The coauthor duo writes both Young Adult and Adult Fiction, and together has produced fourteen New York Times bestselling novels. Their books have been translated into 31+ languages. (Some of these books have kissing. Some of these books have A LOT of kissing.)
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Rezension] London Legends – Lass uns spielen

German Cover

English Cover

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‚London Legends – Lass uns spielen‘
von Kat Latham

London Legends # 3

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Libby Hart und Matt Ogden sind Freunde. Und auch wenn hin und wieder heftig die Funken zwischen ihnen sprühen, wissen sie, dass da nicht mehr sein kann. Matt ist Profisportler und nie länger als ein paar Tage an einem Ort. Libby, die als Pilotin nur selten zu Hause ist, sehnt sich nach einem Mann, der bereit ist, seine eigene Karriere hinten anzustellen und mit ihr eine Familie zu gründen. Matt und Libby haben keine gemeinsame Zukunft, das ist ihnen klar – bis ein Experiment dazu führt, dass ihre Freundschaft plötzlich alles andere als platonisch ist. Doch Sex ist okay, solange keine Gefühle im Spiel sind … oder? (Source: Goodreads.com)

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Das Buch habe ich spontan über netgalley bekommen und erwartet habe ich mir eine heiße, prickelnde Sportromanze mit netten Charakteren.  Und einiges davon habe ich auch bekommen, doch das meiste war irgendwie ein ziemlich oberflächlicher Einheitsbrei mit Figuren, die mich nicht ganz packen konnten.

Es handelt um die Pilotin Libby, die seit Jahren in ihren nun besten Freund, dem Rugbyspieler Matt, verliebt ist. Seit fünf Jahren wohnen sie im gleichen Wohnhaus und teilen sich seit einiger Zeit auch die Verantwortung für einen Kleinhund, weil beide einen sehr zeitintensiven Job haben. Wie gesagt, Libby ist Pilotin und oft einige Tag fort und auch Matt befindet sich wegen seines Rugbyteams nicht selten für mehrere Tage an einem anderen Ort. Daher perfekt, wenn sie gemeinsam auf den Hund achten, dumm nur, wenn wie in Libbys Fall Gefühle dazu kommen, obwohl sie doch weiß, dass Matt wegen seines Jobs nicht der Richtige für sie ist. Doch dann schwupps, hat auch Matt plötzlich Gefühle für Libby, die er sich natürlich lange vorher nicht eingestehen will, erst alles etwas anders wird. Dann kommen noch seine Flugangst dazu und auch seine Versagensängste und und und…

Nun ja, wie soll ich das sagen, ohne dass es zu hart klingt, aber obwohl Libby die Frau war, verhielt und dachte Matt sehr oft wie ein Mädchen. Dabei sollte er doch eigentlich ein harter Rugbyspieler sein, doch er war mir innerlich viel zu weich, zu unsicher, zu fragend und stand einfach für nichts so richtig ein. Nur wenn es darum ging, mit Libby rum zu machen, da wurde er zum Mann, aber sonst war er mir viel zu Soft Eis. 😀 Sorry.
Andererseits war Libby aber auch nicht mein Charakter. Irgendwie konnte ich leider mit beiden nicht so wirklich etwas anfangen, weshalb auch der Rest nur belanglos für mich war, ohne zu packen. Tja, manchmal ist es einfach so, ohne, dass man etwas dagegen machen kann. Daher auch nur die durchschnittliche Bewertung.

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Ganz okay, aber wirkt doch etwas blass. ^^

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Ein Okay-Buch, das nicht vollkommen überzeugen konnte, aber dennoch nett unterhalten hat. Leider waren die Figuren etwas zu blass ausgearbeitet und der Wow-Faktor hat einfach gefehlt.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße


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#1: Liebe kennt keine Spielregeln
#2: ein heißes Spiel
#3: Lass uns spielen
#4: Taming the Legend (dt. Titel unbekannt)

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Kat Latham:
Kat Latham writes sexy contemporary romance, including the London Legends rugby series. She’s a California girl who moved to Europe the day after graduating from UCLA, ditching her tank tops for raincoats. She spent several years teaching English in Prague followed by several more working for a humanitarian organization in London. She and her British husband now live in a small town in the rural Netherlands surrounded by miles and miles of green pasture, canals and Shetland ponies. Kat’s slowly adjusting to life in a place where bicycles and cows seem to outnumber people.
With degrees in English lit and human rights, she loves stories that reflect the humor and emotion of real life. Kat’s other career involves writing and editing for charities, and she’s had the privilege of traveling to Kenya, Ethiopia and India to write about the heroic people helping their communities survive disasters.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Gewinnspiel] Auslosung zu „Geteiltes Blut“

Hallo ihr Lieben!
Und vielen Dank für eure Teilnahme am Gewinnspiel! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und euch hoffe euch auch. 🙂 Ich habe ausgelost und die glückliche Gewinnerin ist:

Marina

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Vielen Dank an alle und ich gratuliere der Gewinnerin.
Bitte schicke mir per Mail: martina_riemer@hotmail.com deine MailAdresse und dein Wunschbuch (Teil 1 oder 2), damit wir dir das Ebook zuschicken können!
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Alles Liebe, Eure

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[Interview] Über Blut, Vampire und das Hacken + Gewinnspiel

Hallo Leute,
heute habe ich ein ganz besonderes Interview für euch, denn dabei werde ich meine Fragen an die zwei Hauptfiguren der Vampire Reihe „Geteiltes Blut“ aus der Feder des Autorendous Alena und Alexa Coletta stellen und hoffentlich ein paar sehr schaurig schöne Antworten bekommen. Ihr dürft also gespannnt sein! *whoop*whoop* :p Außerdem gibt es anschließend noch ein tolles Gewinnspiel, also stay tuned! 😉

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coletta

(Quelle: geteiltesblut.com)

Das Autorenduo:
Alena Coletta und Alexa Coletta sind Autorinnen bei Carlsen Impress. Geteiltes Blut dot Com, der erste Band der Geteiltes Blut-Reihe, ist am 5. Mai 2016 erschienen. Band 2, Geteiltes Blut Messenger, folgt am 7. Juli 2016.
Alena Coletta hat in London studiert und kurzzeitig überlegt, gleich dort zu bleiben. Letztendlich hat sie sich dagegen entschieden, lebt heute in Frankfurt am Main und schreibt dort Bücher, die in London spielen. Sie mag Geschichten mit selbstbewussten Heldinnen und ohne Happy End.
Alexa Coletta hat nach ihrem Studium in Mainz und Weimar in der Verlags- und Buchhandelsbranche sowie am Theater gearbeitet. Heute lebt sie in Frankfurt am Main, wo sie am liebsten um 6:30 mit einer ausgiebigen Joggingrunde in den Tag startet.
*Klick zur Homepage*

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Das Interview:
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1. Hallo und Dankeschön, dass ihr euch die Zeit für ein Interview genommen habt. Habt ihr Lust, euch kurz vorzustellen, damit die Leser erfahren, was sie zu erwarten haben?

Julie: Ich bin Julie, 17, kann programmieren und komme aus einer alten Vampirjägerfamilie. Nur, dass meine Eltern verbannt wurden, sodass wir jetzt als Verräter gelten.
Val: Ich bin Val, auch 17, und gehöre zu den Londoner Vampirjägern. Ich fürchte, die Ratsherrin der Vampirjäger hat mich auf dem Kieker, und ich kann leider nicht behaupten, dass es vollkommen unverdient wäre. Ich mag Bücher, meinen roten Kater Tim und Klamotten, die andere uncool finden.
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2. Julie, was hat dich dazu gebracht Hackerin zu werden?

Julie: Ich bin die Tochter zweier Verräter. Mir liegt das Jagen von Vampiren im Blut, aber ich durfte nie dazugehören. Also habe ich nach etwas anderem gesucht. Meine beste Freundin Dora ist eine Vollbluthackerin – und sie hat mir alles beigebracht, was sie weiß.
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3. Val, was ist dir durch den Kopf gegangen, als du Julie das erste Mal begegnet bist?

Val: Wir sind uns einmal im Regen begegnet, auf einem Friedhof, aber nur flüchtig. Als ich sie das erste Mal wirklich gesehen habe, durch eine Vitrine im British Museum hindurch, da dachte ich – ach so, das darf ich nicht verraten. Das erfahrt ihr erst im allerletzten Kapitel von „Geteiltes Blut dot Com“
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4. Val, was bedeutet es für dich Vampire zu jagen und Teil der Vampirjägercommunity zu sein?

Val: Alles. Auch wenn ich nicht gerade dafür bekannt bin, mich an alle Regeln zu halten.
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5. Julie, was bereust du am Meisten in deinem Leben?

Julie: Zum Glück noch nichts Großes. Aber viele kleine Dinge: Wenn ich etwas unbedingt will, vergesse ich manchmal, auf andere Leute Rücksicht zu nehmen und gehe mit dem Kopf durch die Wand. Aber meine beste Freundin Dora und mein Cousin James, die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben, haben mir zum Glück immer verziehen.
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6. Val, was ist das Peinlichste, das dir je passiert ist?

Val: Meine bisher einzige sichtbare Narbe kommt nicht von der Vampirjagd, sondern von einem Fahrradunfall.
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7. Was wolltet ihr werden, als ihr Kinder wart?

Julie: Vampirjägerin.
Val: Vermutlich Polizist. Oder Ladendieb.
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8. Habt ihr auch ein sinnloses Talent?

Julie: Viele. Zum Beispiel möglichst viel Wäsche in eine Maschine stopfen, damit man im Waschsalon nur einmal zahlen muss.
Val: Auch wenn das jetzt wahnsinnig streberhaft klingt: Ich kenne mich ein bisschen mit Archäologie aus.
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Und zum Abschluss noch ein paar Blitzfragen – entweder/ oder:

Vampir oder Werwolf?

Julie: Vampir
Val: Vampir
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Süßes (Schokolade) oder Saures (Chips)?

Julie: Süßes.
Val: Süßes.
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Fußball oder Boxen?

Julie: Boxen.
Val: Fußball.
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Diva oder Freak?

Julie: Freak.
Val: Diva.
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Kulleraugen oder Schnute?

Julie: Kulleraugen.
Val: Ha ha – was?
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Eine Liebe auf Ewig oder mehrere Partner für kürzere Dauer?

Julie: Ganz klar: Eine Liebe auf Ewig.
Val: Eine Liebe, für die Ewigkeit.

 

Die Bücher:
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Cover GeteiltesBlut.com

** Vampire kann man auf viele Arten jagen… **
Die 17-jährige Julie Turner stammt dem Zweig einer traditionellen Vampirjägerfamilie ab, der durch ihre Eltern in Ungnade gefallen ist. Während ihr Cousin zusammen mit anderen Londoner Vampirjägern die Metropole beschützt, kann sie ihren Jagdtrieb lediglich als Hackerin beim Aufspüren gut geschützter Firewalls ausleben. Dabei trifft sie auf die von einem gewissen Mephisto betriebene Bluttauschbörse »Geteiltes Blut dot Com« und wird plötzlich doch noch für die Vampirjägergilde interessant. Sollte sie diesen Mephisto aufspüren, wird die Ächtung aufgehoben, so heißt es. Aber obwohl ihr der attraktive Val Devine, einer der besten jungen Vampirjäger, zur Seite steht, scheint Mephisto ihnen immer einen Schritt voraus zu sein – und bald weiß Julie nicht mehr, ob sie die Fäden noch selbst in der Hand hält oder längst zu einer Figur in Mephistos Spiel geworden ist…

Bestellbar:  Impress | Amazon | Hugendubel | Thalia | iBooks | Google Play
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!! Achtung – Spoiler bei der Inhaltsangabe für alle, die Teil eins noch nicht gelesen haben !!
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Cover Geteiltes Blut Messenger** Das Spiel auf Leben und Blut beginnt… **
Die Londoner Unterwelt befindet sich im Kriegszustand, seit sich für Julie das Geheimnis um die geheime Tauschplattform »Geteiltes Blut dot Com« gelüftet hat und sich die Figuren auf Mephistos Schachbrett zu einer Seite bekennen müssen. Doch der eigentliche Kampf um die Stadt spielt sich ganz woanders ab – und zwar im Supernatural Players’ Incredibly Engaging London Game, kurz SPIEL genannt, ein Augmented Reality Game, dem sämtliche Vampire verfallen sind. Der Mann hinter dem brillanten Game nennt sich Dante und ist nach Julie der wohl erste Mephisto ebenbürtige Widersacher. Kein Wunder, dass das sofort Vals Aufmerksamkeit erregt und er sich abermals auf die Jagd machen will. Diesmal im SPIEL. Und sogar Julie kann ihn nicht davon abhalten …

Ab 7. Juli überall als E-Book erhältlich!

Bestellbar: Impress | Amazon | Hugendubel  | Thalia | iBooks | Google Play


Das Gewinnspiel:
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Und nun zum Gewinnspiel, bei dem ihr ein Ebook aus der Reihe „Geteiltes Blut“ gewinnen könnt (wahlweise Teil 1 oder 2)!
Das Gewinnspiel läuft bis Samstag endet somit am 09.07.2016 um 23:59 Uhr, am nächsten Tag werde ich auslosen. Um mitzumachen beantworte hier als Kommentar oder auf meiner FB-Seite folgende Frage:

Wenn du die Wahl hättest, was wärst du lieber: Hackerin oder Vampirjägerin?

 

Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen so viel Spaß wie ich beim Stellen der Fragen und dass euch dieser Post neugierig auf diese tolle Buchreihe gemacht hat! 🙂

Alles Liebe, Eure

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[Rezension] Witches of London: Vom Teufel geküsst

German Cover

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English Cover

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‚Witches of London: Vom Teufel geküsst‘
von Laura Powell

Witches of London #1

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Aufregende Urban Fantasy: Cool, modern und überraschend!
Glory und Lucas könnten unterschiedlicher nicht sein. Glory kommt aus einer Hexenfamilie und für sie steht fest: Sobald sich ihr Fae, ihre magische Fähigkeit, entwickelt hat, wird sie die Macht der Hexen wiederherstellen. Lucas weiß, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten wird – der Inquisition beitreten, um die Hexen in London zu maßregeln. Doch was dann geschieht, konnte niemand vorhersehen. Lucas entwickelt auf einmal selbst ein Fae und muss seine Loyalität gegenüber der Inquisition unter Beweis stellen. Glory erfährt, dass ihre Tante schon seit Jahren Informantin der Inquisition ist, um gegen einen sehr mächtigen und gefährlichen Hexenzirkel zu bestehen. Glory soll ihr dabei helfen, einen Hexenagenten in den Zirkel einzuschleusen – und der ist niemand geringerer als Lucas …
(Source: Goodreads.com)

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Ich weiß zwar nicht genau, was ich erwartet habe, aber mit Sicherheit nicht das hier, sondern ganz was anderes. Schaut man sich das Cover und die Inhaltsangabe an, denkt man, hier würde eine spannende fantasiereiche Hexengeschichte erzählt, in der eine tragische Liebesgeschichte mit ihm Spiel ist: eine Liebe zwischen einer Hexe und einem Hexenjäger, einen Inquisitor – das alte Romeo und Julia Problem (nicht neu, aber manchmal gut) mit vielen kreativen Konflikten und und und. Hier gäbe es so viele grandiose Ideen, Umsetzungen und der Anfang hat auch wirklich vielversprechend begonnen, aber dann ging es rasch den Bach runter.

Denn aus der zuerst wie angenommen gut integrierten Hexengeschichte, in einer Welt, die wie unsere ist, nur dass dort seit jeher bekannt ist, dass es Hexen gibt und auch, dass diese nach mehreren Versuchen nun Teil der Gesellschaft sind, wird etwas ganz anderes. Zwar werden die Hexen gezäumt, um nicht einfach so mitten auf der Straße mit ihrem Zauber Schaden anzurichten, aber alle sind nicht glücklich mit dieser Lösung. Dennoch schaut alles nach außen hin sehr geordnet aus, zumindest auf den ersten Blick! Denn es gibt auch Hexenzirkel mit nicht registrierten Hexen, die sich nicht zäumen lassen wollen und hier fängt es an, dass der erste Funke immer mehr erlischt. Denn statt wirklicher Zauberei und atemloser Magie, beschäftigen sich diese ganzen Hexen und die Mitglieder der Zirkel fast ausschließlich mit kriminellen Machenschaften und Kleinkriegen untereinander. Wodurch ich mich erstens gefragt habe, warum es so vorurteilsvoll geschildert wird, dass alle im Hexenzirkel Kleinganoven sind. Und zweitens, weshalb diese Zirkel wie Mafiagruppen agiert haben.

Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto weniger wird wirklich auf das Hexendasein oder deren Befreiung, und auf die Liebesgeschichte wert gelegt, – Nein: es geht immer mehr darum, einen geheimen Agenten einzuschleusen, Mafiazeugs zu lesen und bla bla bla. Es hat mir ab der Hälfte immer weniger gefallen und das hat sich leider auch bis zum Ende nicht mehr geändert.
Meine Hoffnung lagen noch darauf, dass vielleicht, wenn schon die Handlung nicht passt, mich die Liebesgeschichte überzeugen kann, damit ich wenigstens etwas davon habe, aber leider war diese Romanze im ganzen Buch nicht existent. Keine Berührung, kein Kuss – kein Gefühl. Überhaupt NICHTS. :/

Leider konnte auch der Schreibstil nichts mehr retten, im Gegenteil. Er wirkt leider sehr hölzern und war gar nicht nach meinem Geschmack, und auch die Dialoge wirkten nicht echt, sondern zu konstruiert. Und die Figuren, was kann ich zu ihnen sagen, wenn sie mich nicht gepackt haben und mich irgendwie unberührt zurücklassen haben? – Nicht viel und daher auch hier nur ein kleiner halber Punkt dafür, weil zumindest der Versuch da war.

Für mich war das leider wirklich ein Fehlgriff, obwohl ich so große Erwartungen an das Buch hatte, aber das lag wohl auch an dem tollen Cover, das mich total geblendet und ‚Lies mich‘, ‚Lies mich‘ geschrien hat. Aber mehr werde ich von der Autorin wohl nicht mehr lesen, das war ein einmaliges Vergnügen.

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Das Cover ist einfach unglaublich toll und schaut in echt noch viel schicker und grandioser aus, als auf dem Bild. Ein richtiges Blender-Cover, das schon alleine einen ganzen Punkt verdient. 😀

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Was noch gut begonnen hat, war gegen Ende hin leider einfach nur enttäuschend, ging immer weiter den Bach runter. Es war leider gar nicht mein Buch, so viel ungenütztes Potential… *schade* Ständig habe ich mich gefragt, warum das nun eher zu einer Mafiageschichte wurde, als bei einer guten Hexengeschichte zu bleiben. Und auch, WIESO alle Machenschaften der Hexen im Zirkel illegal sein mussten? Und wo – wo die Liebesgeschichte blieb? Leider habe ich hier etwas ganz anderes erwartet, und dieses „Andere“ im Buch, konnte bei mir überhaupt nicht  punkten.

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1,5 of 5 points – (Not my taste)

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Liebste Grüße

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#1: Laura Powell – Vom Teufel geküsst »»
#2: Laura Powell – Witch Fire (dt. Titel unbekannt)

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(Quelle: goodreads.com)

Laura Powell:
I was born in London, but grew up in the Brecon Beacons. Our house looks across the valley to Carreg Cennen Castle, quite possibly the most romantic ruin in Wales (see the picture above!). It was a very old-fashioned country childhood, and I spent most of it with my nose in a book. I also devoted quite a lot of time plotting ways to escape school. I went to a girls’ boarding school from the age of eleven and absolutely hated it.
University was much better. I studied Classics at Bristol and Oxford, then spent five years working in the editorial departments of both adult and children’s publishers. I now live in West London. My desk is by the attic window so I can daydream over the rooftops – it’s perfect for procrastination.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Random House

 

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[Rezension] A Darker Shade of Magic

Tor Books

Titan Books

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‚A Darker Shade of Magic‘
von V.E. Schwab

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Kell is one of the last Travelers—rare magicians who choose a parallel universe to visit.
Grey London is dirty, boring, lacks magic, ruled by mad King George. Red London is where life and magic are revered, and the Maresh Dynasty presides over a flourishing empire. White London is ruled by whoever has murdered their way to the throne. People fight to control magic, and the magic fights back, draining the city to its very bones. Once there was Black London—but no one speaks of that now.
Officially, Kell is the Red Traveler, personal ambassador and adopted Prince of Red London, carrying the monthly correspondences between royals of each London. Unofficially, Kell smuggles for those willing to pay for even a glimpse of a world they’ll never see. This dangerous hobby sets him up for accidental treason. Fleeing into Grey London, Kell runs afoul of Delilah Bard, a cut-purse with lofty aspirations. She robs him, saves him from a dangerous enemy, then forces him to another world for her ‚proper adventure‘.
But perilous magic is afoot, and treachery lurks at every turn. To save all of the worlds, Kell and Lila will first need to stay alive—trickier than they hoped.
(Source: Goodreads.com)

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Kell ist ein Antari, ein Blutmagier, einer der zwei letzten seiner Art. Diese Magie ermöglicht es ihm, zwischen den Welten hin und her zu reisen. So führen ihn seine Aufträge als königlicher Botschafter von seiner Heimat Red London nach White London und Grey London. Er ist Mitglied der königlichen Familie in Red London, zwar nicht blutsverwandt, aber doch geliebt wie ein zweiter Sohn neben dem Prinzen Rhy. Offiziell überbringt er jeden Monat die Korrespondenz zwischen den Königshäusern, inoffiziell schmuggelt er jedoch immer wieder interessante Waren über die Grenzen. Sein Bruder Rhy hat ihn fast dazu gebracht, dieses Hobby aufzugeben, weil es nicht nur illegal ist, sondern auch gefährlich werden kann, als er einen letzten Auftrag annimmt: Eigentlich soll er nur einen Brief transportieren, doch kaum will er ihn abliefern, bemerkt er, dass er reingelegt wurde und etwas viel schlimmeres über die Grenzen geschmuggelt hat. Auf der Flucht vor seinen Verfolgern trifft er dann auf Lila, eine Diebin, die ihm dann ausgerechnet diesen gefährlichen Gegenstand stiehlt, nicht wissend, dass sie sich damit selbst in Gefahr gebracht hat.

Victoria Schwab scheint an Türen zwischen den Welten Gefallen gefunden zu haben. Schon bei “The Archived” (Rezension von Tina) war dies das Thema und hier ist es das wieder. Während ich es aber bei “The Archived” als recht einseitig empfunden habe, war die Welt hier viel besser, vielseitiger und interessanter umgesetzt. Allein die Vorstellung von verschiedenen Londons fand ich unglaublich toll, die Wirklichkeit in der Geschichte ist sogar noch viel toller. Jedes London ist anders, mit Magie oder ohne, mit gütigen Herrschern oder gewalttätigen, mal hier und mal dort auf der Landkarte zu finden. Der Name “London” ist das einzige, was diese Städte zu verbinden scheint. Vor langer Zeit gab es außerdem ein Black London, das sich mit seiner mächtigen Magie jedoch am Ende selbst zerstört hat. Im Nachhinein wurden alle Artefakte aus dieser Welt zerstört, doch ganz verschwunden scheint diese Stadt doch nicht zu sein.

Glücklicherweise ist das world building in diesem Fantasy-Roman so gut gelungen, man kann im Vergleich zu ihrer “The Archived”-Reihe wirklich eine Verbesserung erkennen. Auch die Handlung war in großen Teilen spannend, logisch und liebevoll aufbereitet. Bei den Charakteren konnte ich allerdings leider keinen Fortschritt spüren. Wie auch bei ihren früheren Werken hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Charaktere weiterentwickeln. An sich hat jeder eine interessante Persönlichkeit, doch zum ersten Eindruck kommt leider auch nicht viel hinzu, sodass besonders die Protagonisten schnell durchschaubar werden. So gab es beispielsweise schon recht witzige Dialoge zwischen Kell und Lila, die sich vom Konzept her allerdings irgendwann nur noch wiederholten. (Nebenbei für diejenigen, die es gern wissen wollen: Dies ist keine Liebesgeschichte. 😉 ) Auch die Bösen in dieser Geschichte fand ich — naja, einfach zu böse, zu einseitig böse und damit langweilig. Antagonisten können so interessant sein, hier wurde bei den Feinden allerdings nur eine Seite der Medaille gezeigt. Daran musste dann leider auch die Handlung manchmal kranken, da auch diese an einigen Stellen vorhersehbar und am Ende für mein Gefühl viel zu gehetzt wirkte.

“A Darker Shade of Magic” wird wohl noch zwei Fortsetzungsbände haben, dennoch ist es auch möglich dieses Buch als Einzelband zu lesen. Das Ende ist abgeschlossen und hat keinen Cliffhanger, ein paar weitere Abenteuer sind aber dennoch vorstellbar.

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Ich liebe das Cover von TOR einfach abgöttisch. Es ist wunderwunderwunderschön, irgendwie schlicht und doch zeigt es so viel. Besonders amüsiert hat mich hier Kells Mantel, auch so eine faszinierende Facette an diesem Buch. Das Cover von Titan kann dagegen ja nur den Kürzeren ziehen, obwohl es natürlich auch seinen Charme hat, besonders weil es eben die Welt mindestens genauso gut abbildet.

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“A Darker Shade of Magic” ist eine Geschichte, die durch ihr interessantes world building und nicht durch ihre Charaktere besticht. Trotz meiner Kritik an den Charakteren habe ich das Buch jedoch trotzdem ziemlich genossen, weil ich die Welten einfach so gut spüren konnte. Die verschiedenen Londons sind faszinierend und die Autorin zeigt wirklich unglaublich viele Facetten dieser Schauplätze.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Schwab)

As Travars,” he said. Travel.
This time, the magic listened, and obeyed. The world rippled, and Kell stepped forward through the door and into darkness, shrugging off Grey London like a coat.

The Shadow Thief, they called her. They’d drawn her even taller and thinner than she actually was, stretched her into a wraith, black-clad and fearsome. The stuff of fairy tales. And legends.
Lila winked at the shadow before going in.

“Aren’t you afraid of dying?“ he asked Lila now.
She looked at him as if it were a strange question. And then she shook her head. „Death comes for everyone,“ she said simply. „I’m not afraid of dying. But I am afraid of dying here.“ She swept her hand over the room, the tavern, the city. „I’d rather die on an adventure than live standing still.”

“Sure I do,” countered Lila cheerfully. “There’s Dull London, Kell London, Creepy London, and Dead London,” she recited, ticking them off on her fingers. “See? I’m a fast learner.”

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Liebste Grüße


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#1: A Darker Shade of Magic
#2: A Gathering of Shadows (23. 02. 2016)
#3: Untitled

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Victoria Schwab:
Victoria is the product of a British mother, a Beverly Hills father, and a southern upbringing. Because of this, she has been known to say „tom-ah-toes,“ „like,“ and „y’all.“

She also tells stories.

She loves fairy tales, and folklore, and stories that make her wonder if the world is really as it seems.
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Silber: Das erste Buch der Träume

Silber: das erste Buch der Träume

(© goodreads)

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‚Silber: Das erste Buch der Träume‘
von
Kerstin Gier

Silber # 1

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Inhaltsangabe:

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen…  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Meine Vorfreude auf das Buch war sehr sehr groß, da ich wie viele andere ein riesiger Fan der Edelsteintrilogie bin und daher war es nur zu logisch, dass ich auch dieses Buch haben musste und lieben wollte. Zu meinem Glück wurde ich nicht enttäuscht und ich mochte es auf Anhieb. Es hat mich gleich zu Beginn gefesselt und wieder mit dem gleichen, unverkennbaren Charme und Witz verzaubert, wie ihre anderen Bücher.
Giers Schreibstil ist wirklich gelungen, gut zu lesen, mit schnellen, kurzen Sätzen, die aber trotzdem nicht plump wirken, sondern genau für Jugendliche passen – oder eben für junggebliebene Erwachsene. 😉 Es hat einen gewissen Schwung und Dynamik, dass es Spaß macht zu lesen, obwohl nicht viel Action im Buch passiert und man immer wieder Schmunzeln muss, was mir unglaublich gut gefällt und das Lesen einfach viel amüsanter macht, als manche staubtrockenen Bücher.

Im Vergleich zur Edelsteintrilogie, konnte ich mich sofort mit der Hauptfigur Olivia anfreunden, und so sehr ich die andere Reihe auch liebe, finde ich Liv hier besser als Gwenny. Liv ist zwar erst 15 –  kurz vor ihren 16 Geburtstagen – aber trotzdem wirkt sie oft viel erwachsener, bodenständiger, unabhängiger, selbständiger und intelligenter, als man mit diesem Alter erwarten würde. Was alles einfach toll ist. Natürlich ist sie nicht nur großartig, sie hat auch ihre Fehler, wie manchmal eine kleine Naivität, wenn es um Jungs oder Romanzen geht. Aber ansonsten wäre mir bei ihr nichts Negatives aufgefallen und es war ein Spaß ihre Gedanken zu lesen und ich mochte ihren Humor. Genauso fand ich ihre kleine Schwester Mia toll und hätte mich manchmal vor Lachen nicht mehr halten können – sie war klasse. Leider mochte ich dafür ihre Mutter gar nicht und war froh, dass sie dieses deutsche Kindermädchen Lottie hatten, die ich einfach nur liebe. *köstlich*

Bei den ganzen Jungs habe ich mir am Anfang schwer getan, sie auseinanderzuhalten bzw. sie zu unterscheiden, weil ja alle BLOND sind – so wie die meisten Figuren im Buch.^^ Aber es wird dann bald leichter und klar, wer Wer ist, weil sie vom Charakter her sehr unterschiedlich sind und stark in eine Richtung schwanken. Wie der hübsche Dumme, derjenige der es allen Recht machen möchte, der reiche Pragmatiker, oder der stille Grübler… aber gut, somit hat jeder seine eigene Persönlichkeit – auch wenn sie jetzt nicht besonders aus der Norm springen, sondern eher Stereotypen entsprechen. Am besten hat mir von ihnen Grayson gefallen, später aber auch Henry, obwohl er mir immer noch nicht ganz klar ist und mir noch etwas zu mysteriös vorkommt, so als ob er noch etwas Wichtiges verheimlichen würde.

Die Handlung war okay für mich, obwohl nicht sehr viel passiert ist, wurde das durch den erwähnten Humor wieder begleicht. Dafür war es schön gemacht, wie sie die Sache mit den Traumsequenzen beschrieben hat. Es war zwar nicht die kreativste Meisterleistung, aber nett und süß und genau das habe ich mir auch erwartet, nicht mehr.
Erst gegen Ende wurde dann auch der Plot interessanter und stetig spannender, bis sich der Spannungsbogen zum Ende hin aufgelöst und uns den Bösewicht präsentiert hat. Ich habe zwar nicht mit diesem Ausgang gerechnet, nicht von Anfang an zumindest, aber es war auch nicht total überraschend.

Trotzdem denke ich, dass hier noch mehr dahinter ist, als man beim ersten Blick vermuten möchte und daher freue ich mich schon sehr auf Band 2 und dann auf 3. Wie ich Gier kenne und einschätze, rechne ich stark damit, dass die weiteren Teile immer besser werden, spannender, actionreicher und natürlich mit mehr Herzschmerz und Liebelei. Wir Romantiker brauchen das eben. 😉

Cover:
Wie immer hat der Fischer Verlag ein wunderschönes Cover herbei gezaubert, das nicht nur perfekt zur Geschichte passt, sondern Außen, wie auch Innen, total umwerfend aussieht. Nicht nur die Hülle des Hardcovers ist toll, sondern auch die Gestaltung des Inneren wie zb. mit dem TittleTattle Blog oder der bedrückte innere Hardcover. *toll*

All in all:
Ein stabiler erster Teil, der zwar nicht mit einer actionreichen, spannenden Handlung punkten konnte, sondern mit seinen liebenswerten Charakteren und seinem charmanten, witzigen Humor, der einem immer wieder zum Schmunzeln und Lächeln bringt. Ein Buch, das gute Laune verbreitet und ein guter Auftakt einer mit Sicherheit noch stärker werdenden Jugendbuch-Fantasy-Reihe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle junggebliebenen YA- und Fantasy-Fans.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes: (© Kerstin Gier)

„Olivia?“, wiederholte sie. „Ich kenne mindestens zehn Olivias. Die Katze meiner Freundin heißt auch Olivia.“
Liv: „Dafür bist du die erste Persephone, die ich kennenlerne.“
Weil das ein Name ist, den man nicht mal einer Katze geben würde.

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Liv: Wenn Dad selber Deutsch mit uns sprach, neigten wir nämlich dazu, gar nicht oder auf Englisch zu antworten (beziehungsweise ich, Mia konnte zu dem Zeitpunkt noch gar nichts sagen außer »dadada«), und das entsprach so gar nicht seiner Vorstellung einer ordentlichen zweisprachigen Erziehung. Da Lottie anfangs kaum Englisch konnte, mussten wir uns bei ihr immer bemühen, Deutsch zu sprechen, und Papa frohlockte. Bis er feststellte, dass wir auch Lotties Dialekt übernahmen. Spätestens, als Klein-Mia ihm Brokkoli auf das Hemd spuckte und »Des ess i ned, host mi?« zu ihm sagte, war ihm klar, dass sein Plan doch nicht so ganz aufgegangen war.

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„Liv, hör auf damit“, zischte Mia. „Du guckst wie ein verliebtes Schaf!“
Ich zuckte zusammen. „So schlimm? Das ist ja schrecklich.“ Und dann sagte ich etwas, das ich im Laufe des Tages noch sehr bereuen würde: „Sollte ich heute noch mal so gucken, musst du mich sofort anstupsen oder etwas nach mir werfen, versprichst du mir das?“
„Mit Vergnügen“, sagte Mia, und weil sie ihre Versprechen immer zu halten pflegte, war ich drei Stunden später um die Rippengegend grün und blau und außerdem nacheinander von diversen Wurfgeschossen getroffen worden: mehreren Kastanien, einer Teelichthülle und einem Blaubeer-Muffin.

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Weltbild

Serienreihenfolge:

#1: Kerstin Gier – Das erste Buch der Träume »»
#2: Kerstin Gier – Das zweite Buch der Träume »»
#3: Kerstin Gier – Das drtitte Buch der Träume

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© Goodreads

About the author – Kerstin Gier:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln.
(Source: fischerverlage.de)

Visit her Website »»

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Copyright: Fischer FJB Verlag

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[Rezension] Clockwork Princess

(© goodreads)

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‚Clockwork Princess‘
by Cassandra Clare

Chroniken der Schattenjäger #3/
The Infernal Devices #3.

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Fir.

Inhaltsangabe:
Danger and betrayal, secrets and enchantment in the breathtaking conclusion to the Infernal Devices trilogy
Tessa Gray should be happy – aren’t all brides happy?
Yet as she prepares for her wedding, a net of shadows begins to tighten around the Shadowhunters of the London Institute.
A new demon appears, one linked by blood and secrecy to Mortmain, the man who plans to use his army of pitiless automatons, the Infernal Devices, to destroy the Shadowhunters. Mortmain needs only one last item to complete his plan. He needs Tessa. And Jem and Will, the boys who lay equal claim to Tessa’s heart, will do anything to save her… (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mir einige Tage nach dem beenden des Buches Zeit gelassen, um die Rezension zu schreiben, weil ich einfach irgendwie enttäuscht war und nicht zu streng bei meiner Rezension sein wollte. (Hat nicht ganz geklappt^^) Eigentlich war ich nach den ersten drei Bänden von Chroniken der Unterwelt ein Fan von Cassandra Clare, aber das ändert sich leider immer mehr.

Ihr Schreibstil ist zwar ähnlich, wie bei ihren anderen Büchern, aber ich finde, sie schweift immer mehr ab und ihre Umgebungsbeschreibungen werden immer länger und ausführlich, dass ich einfach manchmal ein oder zwei Seiten kurz überfliege, weil sowieso nichts passiert. Das ist mir auch schon bei Clockwork Prince oder beim fünften Teil von Chroniken der Unterwelt aufgefallen. Und auch hier bei Clockwork Princess waren unzählige, unnötige Seiten, die man besser kürzen hätte sollen. Aber anscheinend muss sich eine CC nicht  mehr kurzfassen oder das Lektorat traut sich nichts mehr zu streichen… keine Ahnung. Mir war es zu viel.

Genauso die Dramatik in der Liebesbeziehung! Geht es eigentlich noch dramatisch und aufgebauschter? Nein, ich denke, das ist fast unmöglich. Die erste Hälfte des Buches passiert quasi fast nichts in der eigentlichen Handlung, sondern es dreht sich alles nur um das Liebestriangel von Tessa, Jem und Will. Wahnsinn – und das bei einem fast 600-Seiten-Buch! Einigen hat das vielleicht gefallen, ich fand es schlecht.
Was zum größten Teil wohl daran liegt, dass ich Tessa irgendwie nicht mehr mag. Zuerst verliebt sie sich Hals über Kopf in Will, dann nimmt sie sich halt Jem als Trostpflaster, weil sie sonst nicht weiß, was sie mit ihrer Zeit anfangen soll und willigt sogar ein, in zu heiraten… nur um dann die unglückliche Verlobte spielen zu können, die sich eigentlich nach Will sehnt… *würg*

Natürlich ist Will ihr genauso verfallen *Überraschung* aber er muss seine Gefühle verstecken und unterdrücken, weil er Jem sooo sehr liebt und ihm keine Schmerzen zufügen möchte, besonders weil dieser ja bald stirbt – zum Glück für die beiden – aber daran dürfen sie ja nicht denken, weil sonst wären sie ja böse, böse Charaktere und das sind sie ja nicht. *Augen verdreh*
Ich finde, Will war nicht mehr der gleiche sarkastische, geistreiche, umwerfende Charakter, den wir in Teil eins kennengelernt haben. Keine Ahnung, aber irgendwann im Laufe der Reihe, hat er an Charme eingebüßt. Und auch Tessa fand ich in Teil eins um einiges besser. Jetzt nervt sie mich nur noch mit ihrem perfekt sein… sie ist dadurch sterbenslangweilig geworden. Oder geht es nur mir so? Tja, die drei Hauptcharas haben leider von mir nur ein Minus bekommen, dafür konnten aber die Lightwoodbrüder bei mir punkten, und auch Wills kleine Schwester Cecily fand ich toll.

Zur Handlung, die dann doch ab der Hälfte etwas ins Rollen gekommen ist, war für Clares Verhältnisse sehr mau und eher langweilig. Keine Ahnung, aber es war mehr ein Lese-Muss, als ein Lese-Wollen und es hat sich durchwegs gezogen. War der Bösewicht in Teil zwei noch jemand zum fürchten, hat auch er hier im letzten Teil sehr an seiner Stärke eingebüßt und sein Ende war auch nicht so, wie ich es erwartet hätte.

Achtung, ab hier –> !! SPOILER !!

Aber der absolute Tiefpunkt des Buches war für mich erreicht, nachdem Jem vermeintlich gestorben war und Will danach Tessa gefunden hat. Anstatt wegen ihrem gemeinsamen Freund Jem zu trauern – okay, zwei/ drei Stunden haben sie sich kurz dafür Zeit genommen – sind sie einfach miteinander in die Kiste gesprungen… ich glaub’s nicht!! Wie unsensibel kann man eigentlich sein?? … Da behauptet Tessa ständig, sie ist in beide verliebt oder liebt Jem und er ist noch nicht einmal richtig kalt und sie treibt es mit einem anderen??? Hallo? Sorry, wenn ich mich etwas grob ausdrücke, aber das ist doch ohne jeglichen Charakter, oder regt das nur mich so auf? Und das BESTE ist, dass Clary und Jace das nicht geschafft haben, in der Zeit, in der sie sich kennen und lieben, obwohl die MI-Story im Jahr 2008 spielt, aber Tessa und Will machen das im prüden, alten London. Das soll noch jemand verstehen. *tz*

Außerdem weiß ich auch nicht, was ich über das Ende sagen soll – aber es hat mich doch überrascht oder weinend zurückgelassen, aber auch verärgert… und traurig gemacht. Die ganze Zeit über rennt Tessa will nach, nachdem Jem aus dem Weg ist und sie endlich zusammen sein können, ist die Geschichte vorbei und es kommt sofort der Epilog, der x-Jahre später spielt und in dem man sofort erfährt, wie Will gestorben ist. Wieder einmal sehr sensibel, Miss Clare.
Und warum das, na damit in der Gegenwart, Tessa wieder auf Jem treffen kann, der überaschenderweise nun wieder der alte Jem ist – jung und gesund – und mit ihm nun glücklich eine Beziehung eingehen kann. Na, da hätte Tessa ja nun alles in ihrem Leben bekommen. Jipie und Tralala *Kopf schüttel*

Cover:
Schönes Cover und vom Stil her sehr ähnlich zu den beiden Vorgängern. Wobei mir der goldene Strahl aus dem Buch, es zu kitschig macht, wenn er derart schillert.

All in all:
Für manche wird es wohl ein schöner, passender Abschluss für die Reihe sein, aber ich bin nicht ganz glücklich damit gewesen. Trotzdem bin ich froh, dass diese Serie nun beendet ist und ich sie abschließen konnte. Clare überzeugt mich leider immer weniger und nachdem ich auch MI nächstes Jahr beende, werde ich wohl keine Reihe/ Buch mehr von ihr lesen.

Rating:
3 of 5 points (I liked it)

Quotes:

„A very magnanimous statement, Gideon,“ said Magnus.
„I’m Gabriel.“
Magnus waved a hand. „All Lightwoods look the same to me.“
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Will: „Life is a book and there are a thousand pages I have not yet read.“
O

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Serienreihenfolge:

# 1: Cassandra Clare – Clockwork Angel  »»
# 2: Cassandra Clare – Clockwork Prince »»
# 3: Cassandra Clare – Clockwork Princess »»
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(© goodreads.com)

About the author – Cassandra Clare:
Cassandra Clare was born to American parents in Teheran, Iran and spent much of her childhood travelling the world with her family. She lived in France, England and Switzerland before she was ten years old. Since her family moved around so much she found familiarity in books and went everywhere with a book under her arm. She spent her high school years in Los Angeles where she used to write stories to amuse her classmates.
After college, Cassie lived in Los Angeles and New York where she worked at various entertainment magazines and even some rather suspect tabloids. She started working on her YA novel, City of Bones, in 2004, inspired by the urban landscape of Manhattan, her favourite city. She turned to writing fantasy fiction full time in 2006. (Source: cassandraclare.com)

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