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[Rezension] Kopf aus, Herz an

German Cover

English Cover

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‚Kopf aus, Herz an‘
von Jo Watson

Das Buch hier kaufen

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Hör auf dein Herz und tanz unter den Sternen! 
Lillys schlimmster Albtraum wird wahr, als ihr Verlobter sie vor dem Traualtar stehen lässt. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, beschließt sie, die Hochzeitsreise nach Thailand trotzdem anzutreten – und zwar allein. Noch im Flugzeug lernt sie den attraktiven Damien kennen, der mit seinen Tattoos und der spontanen Art eigentlich genau die Art Mann ist, um die Lilly sonst einen großen Bogen machen würde. Doch jetzt, wo es nichts gibt, was sie zurückhält, lässt sie es zu, dass er sie auf eine Reise entführt – eine Reise, die ihr zeigt, was es bedeutet, auf sein Herz und nicht auf seinen Kopf zu hören. (Source: Goodreads.com)

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Der Anfang war wie so oft über eine Braut, die kurz vor der Trauung von dem Typen sitzengelassen wird. Dabei kennt keiner den Grund und den nächsten Tag verbringt Lilly verständlicherweise in Selbstmitleid, bis sie genug davon hat und sich spontan dazu entschließt, ihre Flitterwochen in Thailand alleine anzutreten. Dabei ist sie aber so durch den Wind, dass sie noch mit Tränen verronnen Gesicht, Wuschelkopf und rosa Pyjama mit Hausschlapfen in den Flieger steigt. Was nicht nur die anderen belustigt, sondern auch den dunklen Kerl ganz in schwarze und so gar nicht Lillys Typ, auf sie aufmerksam macht. Jedoch kommt es dazu, dass sie mehr Zeit miteinander verbringen und Lilly erkennt durch den Weltenbummler Damien, wie eingeschränkt ihr Leben bisher war, wie oberflächlich und was sie dich bisher alles versagt hat. Aus ihr wird quasi fast ein neuer Mensch und bald sind auch Gefühle da, die so viel echter erscheinen als jene für ihren Ex Verlobten.

Ich habe länger gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Außerdem konnte ich die ganze Zeit keine richtige Verbindung zu Lilly aufbauen oder brauchte auch eine gewisse Dauer, um mit Damien warm zu werden. Außerdem haben mich diese langen Rückblenden von Lilly bei jedem Kapitelanfang total aus der Geschichte gerissen und mich nach der Zeit eher ermüdet, anstatt mich Lilly verbundener zu fühlen.

Insgesamt fand ich die Reise der beiden zwar interessant, aber in ihre Rolle würde ich trotzdem nicht schlüpfen wollen. Da bin ich wohl zu wenig Abenteuerlustig oder habe zu große Spinnenangst.^^ Auch fand ich es schade, dass nur aus Lillys Sicht erzählt wurde. Irgendwie bin ich es schon so gewöhnt, aus beiden Sichten zu lesen, dass mir etwas abgeht, wenn dem wie hier nicht der Fall ist.

Das Ende ging dann mit dem letzten Gespräch auch viel zu schnell nach dem langen Cut und auch hier hätte ich mir mehr erhofft. Man weiß so gut wie nichts von Damien oder seiner Familie, seine Probleme werden nicht wirklich geklärt. Man weiß nur, was für ein Hengst er doch ist, gerne reist und Lilly verfallen ist. Fertig. Da wünsche ich mir schon mehr von einem Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen soll.

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Das Cover an sich hat mich irgendwie an eine ganz andere Geschichte denken lassen, die etwas jugendlicher ist. Dennoch ein schönes Bild, das erst später klar macht, dass es doch zum Buch passt.

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Ein okay Buch, das seine guten Momente hatte, mich mit den Figuren aber nicht abholen konnte. Kein Must-Read für mich, sondern eher etwas für Genre Liebhaber, die es nicht so eng sehen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Liebste Grüße

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Jo Watson:
Award-winning writer of romantic comedies. Collector of colorful, kitsch things that usually sparkle. Adidas addict, Depeche Mode devotee and proud Wattpad writer! Jo loves telling stories and above everything, considers herself a storyteller- no matter what the medium. After graduating with an honors degree in theater, she has worked in numerous creative fields. She’s mainly worked as a TV script writer and storyliner, she has written, directed and produced theater, adverts and film and has worked as a copywriter. She didn’t intend on becoming an author and „accidentally“ wrote her first book, Burning Moon, two years ago. And the rest, as they say, is history.  (Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

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[Gast-Rezension] Für Dich Soll’s Tausend Tode Regnen (Nadine)

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‚Für Dich Soll’s Tausend Tode Regnen‘
von
Anna Pfeffer

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Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen…  (Source: randomhouse.de)

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Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und nachdem ich den Rückentext gelesen hatte, war klar, dass ich es lesen muss!

Emi ist eine spannende, facettenreiche, manchmal etwas zu Teenie-artige Jugendliche mit einem sehr skurrilen Geschmack. Es war trotzdem einfach sie gernzuhaben und sich in ihre Lage zu versetzen. Zugegeben, ab und an habe ich schon die Augen verdreht, weil es doch etwas zu dramatisch-kindisch war, besonders gegenüber der neuen Freundin des Vaters, aber so ist das eben wenn man mitten in der Pubertät steckt und gerade aus seinem alten Leben gerissen wird, hab ich mir gedacht. Außerdem muss man auch etwas dramatisch sein um wirklich alles und jedem, der gerade nervt, eklig oder gemein ist einen Tod zu verpassen. 😉 Genau diese Kleinigkeit macht das Buch wirklich zu etwas Besonderem. Neben Emi mochte ich aber auch ihren Bruder Oliver ganz gern (auch wenn sie selbst das wahrscheinlich jetzt nicht hören wollen würde), denn er erinnert mich in seiner Art ganz stark an einen guten Freund, der in dem Alter ziemlich genauso war – ein typischer, junger Kerl, der ohne seine Jungs, Abenteuer und Partys einfach nicht kann. Für mich wirkte die erschaffene Familienkonstellation jedenfalls sehr authentisch.

Da wir einmal in der männlichen Fraktion sind, kommen wir nun zu Erik. Was soll ich sagen?! Er ist der klassische Fall von verwegenem Bad-Boy, der am Ende aber weniger Bad ist als man denkt. Insgesamt hätte ich mir noch ein bisschen mehr von ihm und Emi gewünscht, da die Entwicklung ihrer Geschichte doch recht schnell auf einmal von statten geht und ich mich kurz gewundert habe, warum sie denn nun plötzlich überhaupt miteinander reden!?

Aber ich möchte hier nicht die ganze Story vorweg nehmen, denn ich finde ihr solltet Emi, Erik & Co. begleiten und ihre Alltagssituationen miterleben.

Und das Ende…tja..das war dann etwas dramatisch und überzogen, wie ich finde. Klar macht man als Jugendlicher leichtsinnige Sachen, aber wie die Situation dann gelöst wurde…ich weiß nicht so recht (Ich rede hier von der Labyrinth-Szene). Das war mir etwas zu viel. Aber das kann ja jeder halten wie er will.

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Für mich war das Buch ein absoluter Cover-Kauf. Irgendwie hat es auf seine bunt-schwarz-verdrehte Art meine Aufmerksamkeit erregt. Mit den farbigen Elementen und weißen Symbolen ist das Thema des Jugendbuchs völlig getroffen.

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Ein tolles Buch für Zwischendurch, das meinen Tag auf skurrile Art verbessert und mich zum Lächeln gebracht hat. Die Geschichte von Emi ist wirklich lesenswert und zeigt auf charmante Art wie schwer es sein kann ein Teenager zu sein.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Pfeffer)

„Denn ich hatte nicht vor, dem Kaugummitypen noch länger dabei zuzusehen, wie er seiner widerwärtigen Leidenschaft nachging und dabei unter halb geschlossenen Lidern gegen das Einschlafen ankämpfte. (Er würde sich weder an einem Kaugummi verschlucken noch an Lungenkrebs sterben, nein, er würde einmal mit halbgeschlossenen Lidern in der Badewanne liegen und den Kampf verlieren.)“

„≫ Habe gar nicht gesehen, dass du reserviert hast. Wo ist dein Badetuch? ≪
„≫ Sowas brauch ich nicht. Der Platz hinten rechts ist mein Platz ≪, erwiederte er mit stoischer Gelassenheit du einer Sicherheit, die erkennen ließ, dass die Leute normalerweise aus deine Worte reagierten (spätetstens beim Streit um einen Parkplatz vorm Einkaufszentrum würde der Typ ums Leben kommen).

[…](Es wäre kein einfacher Parkplatzstreit, er würde einer Mutter mit Kind den Parkplatz wegnehmen, sich vor der wütenden Meute im Einkaufszentrum verstecken und dann von einem schweren Lebensmittelregal erschlagen werden.)“

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Liebste Grüße

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Anna Pfeffer :New_Portfioliohighres2
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman.
(Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

[Gast-Rezension] Für immer Hollyhill (Nadine)

(Bildquelle: goodreads.com)

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‚Für immer Hollyhill‘

von

Alexandra Pilz

Hollyhill #3

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Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?  (Source: Goodreads.com)

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Lange, lange, lange habe ich auf den dritten und letzten Teil der Hollyhill-Reihe gewartet, weil ich es kaum erwarten konnte, was Emily und das Zeitreisedorf dieses Mal erwartet.

Der wie gewohnt charmante, witzige und flüssige Schreibstil von Alexandra Pilz hat mir auch hier wieder viel Freude bereitet, leider konnte mich aber die Story dieses Mal nicht durchweg überzeugen. Es war immer ein Auf und Ab – ich wollte schon wissen was passiert, aber so ganz dabei war ich eben nicht und manchmal fühlte ich mich auch etwas frustriert. Ihr werdet dieses Hin-un Hergerissen-Sein wahrscheinlich auch in der Rezi bemerken…

Das Buch beginnt kurz nach dem Ende des zweiten Bands; zur Erinnerung: Emily hat Hollyhill UND MATT! verlassen und sich dazu entschieden bei ihrer Großmutter in München zu bleiben und dort ein normales Leben zu leben.

Seit ihrer Rückkehr jedoch wird sie von schrecklichen Alpträumen geplagt, zudem hinterfragt sie auch immer wieder, ob sie wohl die richtige Entscheidung getroffen hat. Leider kann sie darüber auch nicht mit ihrer besten Freundin sprechen, da diese scheinbar verschwunden ist. (Anm: Fae taucht am Ende des zweiten Bands ja in Hollyhill auf!). Als dann auch noch ganz unvermittelt Joe und Silly auf der Türmatte stehen, scheint ihr Chaos perfekt. Sie erfährt von den beiden, dass Fae in Hollyhill ist – und zwar in den 1920-ern! Kurzerhand entschließt sich Emily nach Hollyhill zurückzukehren und Fae zurückzuholen…

Bis hierhin war das für mich alles ein ziemlich guter Start, der mich sofort hat mitfiebern lassen. Allerdings kam  die Enttäuschung recht schnell.

Wie bereits am Ende von Teil 2 „angekündigt“, war es klar, dass es in diesem Teil wahrscheinlich auch um Fae gehen wird. Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass sie so in den Vordergrund rückt! Auch Fae war eine witzige und liebenswürdige Figur für mich, aber ich habe mich etwas verloren gefühlt zwischen ihr und Emily und allem Hin und Her. Das lag sicherlich daran, dass man bei Fae’s Geschichte relativ schnell reingeworfen und vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und die Entwicklung nicht so recht mitbekommen hat und weil der Anfang des Buches eher auf eine Emily-&-Matt-Geschichte hoffen ließ – die mir in diesem Teil übrigens wirklich gefehlt hat (ich hatte mich SO darauf gefreut!!!)  und als sie endlich kam, war sie irgendwie zu plump! Es war aber nicht nur die Abwesenheit von Emily-&-Matt, die mich gestört hat, generell hätte ich mir mehr Miteinander der anderen Figuren (Joe, Silly, Josh, Adam, Eve etc.) gewünscht. Für mich war es hier einfach zu weit an der Oberfläche gekratzt. Hingegen gab es mir auf der anderen Seite zu viel Fae und Geschnulz. Auch hat mich ihre Geschichte nicht fesseln können, sondern war eher so ein „Achja, hm,…ok…“. Vielleicht wäre es besser gewesen einen ganzen Band mehr oder minder Fae in Hollyhill allein zu widmen um ihre Geschichte und Entwicklung besser an den Leser zu bringen, oder eben Fae mehr in den Hintergrund zu rücken. Schade, da hätte ich mir ein bisschen mehr (oder weniger) gewünscht, vor allem, da es der letzte Band ist.

Wie ich oben schon erwähnt habe, hat mich auch der Plot nicht besonders überzeugt.

Es war interessant und merkwürdig was mit dem Dorf passiert, dass es verrückt spielt und eigenartige Sachen geschehen,  und klar wollte ich wissen was da los ist, aber insgesamt hat mir dann doch irgendwie Handlung gefehlt, da sie von den ganzen Emotionen der Mädels (Fae & Emily) überschattet wurde und am Ende auch immer noch Sachen offen gelassen haben.

Der Schauplatz bleibt in diesem Buch fast ausschließlich in Hollyhill, was einerseits sehr schön ist, andererseits fehlte mir so aber auch etwas vom Flair der 20er, den ich immer nur bekommen habe, wenn es um das Holyhome ging.

Die Sichtweisen in diesem Buch wechseln zwischen Emily und Fae und es gibt sogar 1 Kapitel aus Matts Sicht, was meines Erachtens aber entweder viel zu spät kam oder aber einfach hätte wegbleiben können, da es mir das letzte bisschen Spannung (und Vorfreude) weggenommen hat!

Achtung Spoiler: 

Und am allerschlimmsten fand ich das Ende! Klar ist es toll, dass Emily in Hollyhill bleibt und es ist auch kein Problem, dass sie zwar trotz des ganzen Traras im gesamten Buch „Bleiben oder nicht bleiben?“ am Ende ihre Entscheidung überdacht und geändert hat, aber Hallo? Wollte sie nicht auch ihre Oma aus München haben? Sie erzählt die ganze Zeit, dass sie sie nicht allein lassen will usw. Und am Ende bleibt sie in Hollyhill und es wird in KEINEM SATZ mehr an die andere Großmutter gedacht???!!! Das hat mich wirklich geärgert! Da hätte ich mir (nicht von Emily sondern von der Autorin) wirklich noch ein – zwei Zeilen erhofft. Ein Lösungsvorschlag, eine Idee, ein Gedanke – IRGENDWAS! Und wenn es einfach nur heißt „Wir finden schon eine Lösung!“.  Auch die Tatsache, dass Fae in den 20ern bleiben will um sich dort, naja, irgendwie selbst zu finden, fand ich etwas arg gewöhnungsbedürftig. Kann sie das nicht auch in der Gegenwart tun, wenn ihre Eltern doch eh so wenig von ihr mitbekommen? Klar locken die 20ies, aber ähm…hallo?! Diese Entwicklung hat mich leider auch nicht so ganz zufrieden stellen können…

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Das Cover ist ähnlich gehalten wie seine beiden Vorgänger. Der rosarote Ton des Umschlags sieht wirklich toll aus und die kleine Dame am Rand zeigt mit ihrem Fransenkleid, der  Stola und dem Chapeau bereits in welche Ära es dieses Mal geht. Auch die kleinen Details rechts finde ich treffend. Worum es dabei geht müsst ihr aber selbst lesen.

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Ein letzter Teil, der mich sehr mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Einerseits würde ich mir noch einen Teil wünschen, um nochmal ein ähnliches Flair wie in den ersten beiden Bänden zu bekommen, andererseits war in diesem Teil dann doch so wenig Handlung, dass es ok ist, dass es vorbei ist.

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3 (I Liked it)

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Liebe Grüße


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#1:     Alexandra Pilz – Zurück nach Hollyhill
#2:     Alexandra Pilz – Verliebt in Hollyhill
#3:     Alexandra Pilz – Für immer Hollyhill

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(Quelle: Random House)

Alexandra Pilz:
Alexandra Pilz hat am gleichen Tag Geburtstag wie Jane Austen. Die Journalistin liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Ihr Debütroman „Zurück nach Hollyhill“ war ein großer, von Publikum und Presse gefeierter Erfolg.
(Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Gast-Rezension] Sternenseelen (Nadine)

German Cover

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‚Sternenseelen:
Wenn die Nacht beginnt‘

von

Kerstin Pflieger

 

Sternenseelen #1

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Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …  (Source: Goodreads.com)

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Nach dem Buchcover und dem Inhalt habe ich mich hier auf eine wunderbare Fantasy-Lovestory gefreut, dem es bisher allerdings leider an Tiefe fehlt. Aber beginnen wir am Anfang.
Der Leser wird gleich zu Beginn des Buches ins Geschehen und in die Gefühlswelt der Protagonistin Lilly geworfen. Guter Start sollte man meinen, doch wegen der ständigen Gefühlswechsel, die kaum Hand und Fuß zu haben scheinen, wirkt Lilly einfach oberflächlich und keinesfalls authentisch. Ein Hoch – und Runter der Emotionen hält die Handlung ja bekanntlich am Laufen, aber für mich hatte es lediglich zur Folge, dass Lilly mich sehr stark genervt hat und ich sie am liebsten schütteln wollte.

Nachdem man einen ersten „Eindruck“ von Lilly bekommen hat, lässt auch die männliche Hauptfigur nicht lange auf sich warten und alle Mädels, die den Bad-Boy-Typ mit dunklen Haaren und hellen Augen genauso toll finden, wie ich, werden seufzen. Doch obwohl der Typ genau meinen Geschmack getroffen hat gab es auch hier keinen Moment, der irgendeine tiefergehende Bindung zur Protagonistin (oder auch zum Leser!) zuließ.

Es fehlten mir generell für das Hineinversetzen die Gedanken, Dialoge oder detailliertere Situationen, die erkennen ließen, warum eine Entscheidung SO getroffen wurde oder warum die Figur nun genau DAS fühlt.
Es sind zwar Ansätze von Reizen da, aber ich meine, wir reden hier z.B. von einer großen Liebe, die da gefunden werden soll und ich frage mich noch immer, an welcher Stelle im Buch Lilly die Chance hatte sich dermaßen intensiv zu verlieben!?!
Leider bekommt man häufig, gerade was die Protagonistin anbelangt, nur Buchstücke hingeworfen, die dazu führen, dass man eher weniger mit ihr sympathisiert. Im gesamten Buch konnte ich nur eine Entscheidung von ihr nachvollziehen und das wirkte dann aber auch so überzogen, dass es mir auch hier wieder nicht gefiel.
Im letzten Drittel des Buches bekommt man wenigstens noch ein wenig Aufschluss über die Tiefe der Idee hinter der Geschichte und diese hat mir wirklich gut gefallen; zudem sie auch wirklich ausgereifter erscheint.

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Die Covergestaltung in ihrer verspielten Art, aber dafür schlichten Farbgestaltung hat zunächst für mein Interesse an dem Buch gesorgt. Auch der farbliche Akzent beim Buchtitel hat mir gefallen. Jedoch sagt das Cover nichts über die eigentliche Geschichte aus, was ich leider selbst etwas schade finde. Aber immerhin wird so auch nicht zu viel verraten. =)

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Leider hat mir im gesamten Buch die Tiefe der Figuren und auch einiger Handlungen gefehlt, was dazu geführt hat, dass gute Handlungsstränge und Ideen ihre Wirkung verloren haben, weil sie schlicht nicht weiter beachtet oder ausgebaut worden sind. Es wurden zwischenmenschliche Beziehungen und daraus zu Tage kommende Charaktereigenschaften nicht miteinander verwoben, sondern eher „hingeworfen“. So hat mir die Lovestory ebenfalls gar nichts gegeben und die Freude oder auch Probleme der Figuren waren, wie gesagt, so schnell weggewischt, dass sich keine Spannung aufbauen konnte.
Die Idee der Geschichte ist gut und vielleicht werde ich auch den zweiten Teil lesen und hoffe, dass man dort mehr über die Figuren erfährt bzw. sich die Beziehungen besser aufbauen, sodass man versteht warum eine emotionale Bindung auf diese oder jene Weise überhaupt entstanden ist!

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2 of 5 points – (Read at own risk)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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#1:     Kerstin Pflieger – Wenn die Nacht beginnt »»
#2:     Kerstin Pflieger – Solange die Nacht uns trennt

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(© kerstin-pflieger.net)

Kerstin Pflieger:
Kerstin Pflieger wurde 1980 in eine Surferfamilie hineingeboren. Durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens lernte sie unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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