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[Rezension] Die Dreizehnte Fee: Entzaubert

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‚Die Dreizehnte Fee: Entzaubert‘

von

Julia Adrian

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Die Dreizehnte Fee #2

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„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.
Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
(Source: Goodreads.com)

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Gleich nach dem Beenden des ersten Teils, hatte ich das Privileg auch schon den zweiten Band bei mir zu haben, was ich natürlich ausgenutzt und gleich weitergelesen habe! ^^
Wie bei Band eins war ich sofort von Beginn an vom wie immer wunderschönen Schreibstil gefesselt, der sehr poetisches, etwas ganz Besonderes ist.

Dafür fand ich aber dieses Mal den Einstieg etwas schwieriger, was wohl an der Handlung lag, da Lilith nicht beim Hexenjäger ist oder sie auf Wanderschaft gehen, sondern sich ihren Schwestern in Gesprächen, bzw. vor Gericht stellen muss. Auch im Mittelteil gab es hier längere Passagen, die sich etwas gezogen haben, als Lilith zum Beispiel längere Zeit an einem Ort festsaß, ohne Hexenjäger *snief* und Kontakt zu anderen.
Dennoch gab es auch richtig schöne Szenen mit den beiden, auch wenn sie in diesem Teil viel weniger oft miteinander zu tun hatte. Was ich etwas schade fand, aber aufgrund der Handlung, nicht anders ging, welche aber sehr wichtig für Lilith war, um zu wachsen, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und um den Leser Einblicke in das „Damals“ zu geben, bevor alles den Bach runter gegangen ist…

Was mich sehr bewegt und mitgenommen hat, waren die Gefühle, die Adrian hier gekonnt transportiert. Man fühlt mit Lilith diese Schwere, die Bürde ihrer Taten, die sie tun musste, um die anderen zu beschützten. Dass sie sich quasi selbst aufgegeben, das Mädchen in sich getötet hat, um die anderen stärker zu machen, ihnen zu helfen in einer feindlichen Welt zu überleben. Umso trauriger und vom Schicksal ein perfider Plan ist es nun, dass sie es zu gut gemacht hat – die Hexen zu stark geworden sind und Lilith nun versucht, ihre Taten rückgängig zu machen und genau diese Hexen, die sie zuvor beschützen wollte, töten muss.
Also manchmal hat es mir sogar fast ein Tränchen rausgedrückt, weil das echt einfach nur traurig und total schade war. Vor allem bei den Szenen aus den Kindheitstagen…*heul* Aber sind es nicht genau diese Geschichten, die einem in Erinnerung bleiben?

Das Ende von Band zwei war zwar auch wieder ein kleiner Cliffhanger, aber zum Glück nicht so schlimm wie beim ersten! 😀 Ich mag den Hexenjäger in diesem Teil lieber, obwohl er immer noch etwas zu brutal mit ihr umgeht. Er könnte doch einfach mal sein wahres Herz zeigen, nicht immer so unnahbar sein. Und ich will endlich seinen Namen wissen! *lol* Aber ich denke, das kommt noch und erfahren wir dann hoffentlich alles in Band drei, auf den wir uns schon im Sommer freuen dürfen! *yeah*

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Das Cover ist wie zuvor ein richtig schöner Blickfang und ich muss mir das Buch auch unbedingt bald als Taschenbuch besorgen, weil es so schön ist! 😀

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Dunkle Legenden, magische Welt und alte Märchen zusammengewürfelt in einem verwunschenen, mittelalterlichen Setting, gemixt mit einer heißen Liebe, die aber auch ihre Schattenseiten hat und das Herz zum Brechen bringt. Alles fest verrührt, genüsslich zubereitet und mit einem wiedererkennbaren, einzigartig poetischen Schreibstil garniert. Hungrig? Dann stürzt euch doch auf diesen Lese-Leckerbissen! 😀

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Adrian)

Wir sind Geschichten. Ich bin eine und die Eishexe ist eine. Alle meine Schwestern, die mächtigsten Feen des Landes, der Hexenjäger und sogar Elle, das Kind, welches mein Herz im Sturm eroberte. Das Kind, mit dessen Tod auch mein Herz starb.
Wir alle sind geschaffen aus Tinte, wir sind geschaffen aus schwarzem Blut. Und mögen unsere Leben auch enden, so werden unsere Spuren auf ewig zwischen den Seiten eines Buches zu finden sein. Papier und Tinte, Schatten einer düsteren Vergangenheit.
Und jedes Mal, wenn ein Kind ein Märchenbuch aufschlägt und mit heller Stimme die Worte zum Leben erweckt, werden wir auferstehen.

 

Liebste Grüße

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#1: Julia Adrian – Erwachen
#2: Julia Adrian – Entzaubert
#3: Julia Adrian – Entschlafen.

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(Quelle: jadrian.de)

Julia Adrian:
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Die Dreizehnte Fee: Erwachen

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‚Die Dreizehnte Fee: Erwachen‘

von

Julia Adrian

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Die Dreizehnte Fee #1

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Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin.
Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.

»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.
(Source: Goodreads.com)

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Lange Zeit bin ich um das Buch herumgeschlichen und vor kurzem habe ich mich endlich herangetraut und bin froh darüber, da es mir generell sehr gut gefallen hat.
Gleich von Beginn weg, war ich vom Schreibstil gefesselt, der etwas sehr poetisches an sich hat und der mir bisher in dieser Form noch nicht oder nur selten untergekommen ist. Daher wirklich toll auch ganz besonders, mir eigenem Wiedererkennungswert.
Das Einzige, was mir daran nicht so gefallen hat, waren die Dialoge. Manchmal wirkten sie auf mich zu gestelzt oder zu übertrieben, was mir beim Lesen etwas den Spaß genommen hat.
Dafür fand ich aber gleich mal den Einstieg in die Geschichte total genial.  Man ist sofort drinnen gewesen und man will sofort wissen, wie es weitergeht, ist mitgerissen bis zum Schluss.

Was ein weiterer Pluspunkt war, wie düster und anti-Disney-märchenhaft die Geschichte präsentiert wurde. Besonders diese düstere, wehmütige Stimmung fand ich ganz toll gemacht und hat mich durchwegs mitgenommen. Auch, dass nicht lange gefackelt wird mit Sex ^^ oder auch mit brutalen Szenen, da es eben ein finsteres Märchen ist, wie bei den originalen Grimm Erzählungen. Es hat einfach gepasst, so wie es war.

Die Hauptfigur Lilith, die sogenannte dreizehnte Fee, war mir von Anfang an sympathisch und beim Hexenjäger war sofort dieser gewisse Funke da. Daher konnten mich beide Figuren von sich relativ rasch überzeugen. Wobei ich es zum Ende hin dann doch schon etwas zu viel fand, wie leidend Lilith ist, wie oft sie weint und Tränen vergisst, wobei sie doch so mächtig und gar Königin war.
Genauso ging es mir gegen Ende hin leider auch mit dem Hexenjäger. Zu Beginn hat es mich nicht so gestört, dass er keine Gefühle zeigt oder sich so abweisend, meisten schon gemein ihr gegenüber verhalten hat, obwohl er dennoch mit ihr schläft. Hier hätte ich mir eine Entwicklung bei ihm, bei beiden gewünscht, die bisher ausblieb. Aber hier hoffe ich stark auf die Folgebände. 🙂
Außerdem kam ich auch mit der ganzen Kindersache nicht so klar, weil das mit Elle einfach viel zu schnell gegangen ist. Da konnte man keine Verbindung mit ihr aufbauen und deswegen war auch ihr Schicksal jetzt nicht so der Schock.

Schön und vor allem sehr erfrischend gemacht war die Art, wie verschiedene Märchen oder andere Erzählungen, die jeder kennt, in diese Geschichte verwoben und anders interpretiert/ umgesetzt wurden. Zum Beispiel die Sache mit Eva oder Hänsel und Gretel waren zwei Ideen, die mir total gut gefallen haben. Daher bitte in den weiteren Bänden gerne mehr davon! 😀

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Das Cover ist eines der Highlights vom Buch. Wirklich schon gemacht und ich mag die kleinen, feinen Details.

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Alte Märchen und Geschichten neu erzählt, aber in einer Art und Weise, die komplett frisch und neu ist, was unglaublichen Lesespaß verspricht. Es ist wie das Gefühl von nach Hause kommen, was jedem Leser das Herz erwärmen wird. Zwar nicht immer ganz leichte Kost, da es auch brutaler wird, daher eine Empfehlung für alle Erwachsenen Märchen- und High Fantasy-Leser, zu einem Buch, das bezaubert und bei dem man ganz leicht der Sucht verfällt.

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4 of 5 points – (I really liked it)

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(© Adrian)

Es war einmal – so beginnen die Märchen und so begann mein Leben. Und es hätte tatsächlich eines werden können, doch das ist lange, lange her. So lange, dass sich die Jahre zu Staub verwandelten, zu Bruchstücken einer sich selbst vergessenden Zeit. Und nicht einmal ich kann sagen, wann mein erstes Es war einmal seinen Anfang fand.

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Helden. Jede gute Geschichte braucht Helden. Keine perfekten Helden, nein, sie dürfen Fehler machen, sie dürfen von ihrem Weg abkommen. Aber am Ende treffen sie die richtigen Entscheidungen. Sie sind gut. Sie sind, wie wir sein wollen.
Ich bin keine Heldin.
Ich bin die Antiheldin.

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Ticktack, Ticktack. Eine Stunde verrinnt, ein Tag. Ein Leben geht zu Ende, ein Neues beginnt. Und während der Tod unter den Lebenden unermüdlich seine Auswahl trifft, bleibt nur eines gewiss: Irgendwann ist jeder dran. Auch die längsten Leben werden eines Tages ihr Ende finden. Auch die Hexen. Ihre Zeit ist gekommen – ich bin zurück.

 

Liebste Grüße

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#1: Julia Adrian – Erwachen
#2: Julia Adrian – Entzaubert
#3: Julia Adrian – Entschlafen.

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(Quelle: jadrian.de)

Julia Adrian:
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
(Source: Goodreads.com)

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