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[Rezension] Die Überlebenden

German Cover

English Cover

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‚Die Überlebenden‘ von
Alexandra Bracken

 The Darkest Minds #1

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Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht …
(Source: Goodreads.com)

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Das ist wieder das typische Beispiel für mich – klein Tina muss unbedingt DAS Buch lesen, dass seit Wochen, nein – Monaten schon in aller Munde ist, als es das Buch nur auf Englisch gab… klar habe ich mich gleich gemeldet, als ich erfahren habe, dass es auch auf Deutsch rauskommen soll… Die Erwartungen waren hoch und die Enttäuschung am Ende umso größer …. *leider*leider*leider*
Es war nicht einmal so, dass ich den Anfang toll oder gut gefunden hätte und es am Ende schlecht geworden wäre oder umgekehrt. Das Buch, die Handlung und die Figuren haben leider durchwegs nicht zu mir und meinen Vorlieben gepasst.

Alles beginnt mit dem Tot von Kindern, die plötzlich ohne Grund sterben. Alle andere.. so, weiß nicht – 5% der Kinder überleben es, und werden in ein Lager gebracht, in dem sie eingesperrt werden. Als das alles passiert, ist die Hauptfigur Ruby gerade mal 10 Jahre alt und versteht die Welt nicht mehr – und ich als Leser auch nicht. Seid mir nicht böse, das Setting und vor allem dieser Anfang war doch an den Haaren herbeigezogen? Es war nicht authentisch und könnte ich mir in dieser Form nie in der Realität vorstellen. Ihr wollt wissen was ich meine? Dann hier die harte Version meiner Kritik:
Da sterben am Anfang des Geschehens die Kinder wie die Fliegen und gerade jene, die anscheinend überleben, behandelt man, als würden sie in ein KZ-Lager gesteckt werden…? Am Anfang wusste man noch nicht Bescheid und gut, einige von ihnen hatten spezielle Fähigkeiten, doch sie wussten nicht, ob es gute oder schlechte sind. Und was passiert? -> Man sperrt die Kinder ein! Wieso? Wird von den Menschen/ Erwachsenen immer zuerst das schlimmste angenommen in so einer Situation? Ich konnte das die ganze Zeit über nicht realistisch nachvollziehen.

Die Eltern/ die Erwachsenen/ die Regierung hatten Null Ahnung welche Gefahr von den Kindern ausgeht oder welche Fähigkeiten sie haben… aber das Eltern ihr Kind wegsperren oder von Soldaten abholen lassen??? WTF – nein, das kann ich gar nicht verstehen… gerade Eltern sind doch da ganz anders und wollen oft nicht das ‚Böse‘ in den eigenen Kindern sehen… wenn es denn da sein sollte, sondern erfinden Ausreden.
Ich meine, das ist das eigene Kind, das man geboren und großgezogen hat und liebt – bedingungslos. Das würde in Wirklichkeit doch total anders ablaufen. Man würde sie vielleicht untersuchen oder versuchen mit ihnen gemeinsam eine Lösung finden, aber doch nicht so, wie es hier geschildert wird. Und dann ist dieses Camp auch noch voller kranker psychopathischer Soldaten, die die Kinder/ Jugendlichen erniedrigen wollen und nur Böses im Sinn haben. Das nenne ich einmal DICK aufgetragen!
Und das würde auch nicht funktionieren, wenn – wie es hier im Buch geschildert wird – die Regierung den Menschen erzählt, es wären Rehabilitationszentren in denen die Kinder Jahre stecken, um gesund zu werden. Jup, und den Weihnachtsmann gibt es wirklich… *Kopf schüttel*
Oder auch nicht, wenn sie abgelenkt werden durch Wirtschaftskrise oder was auch immer. Und das alles wird auch nicht besser, wenn es in der Geschichte ein oder zwei Erwachsene gibt, die nicht komplett hohl in der Birne sind.

Das Ende wurde leider auch nicht viel besser und überhaupt die ganze Entwicklung. Ich fühlte mich die meiste Zeit über von dem Buch genervt.
Ehrlich, zuerst die Sache mit den Kindern/ Eltern… dann diese Arschlöcher im Lager, dann auf der Straße, dann im Kinderlager… wo am Anfang alles heile Welt schien und dann…. ups, wieder nicht. Obwohl das total absehbar war, besonders mit dem Typen an der Spitze – was nebenbei gesagt – ALLES nicht überraschend war.
Dann noch Rubys naives Verhalten gegenüber dem Typen… ne, nicht meins.
Ich mochte im Prinzip nur Liam oder Zu, das war es aber auch schon. Manche Teile konnten kurzzeitig zwar mit Action aufwarten, aber weil ich alles schon so lächerlich übertrieben und unrealistisch fand, konnten mich auch diese Stellen nicht bewegen. Leider kein Buch nach meinem Geschmack.

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Ich persönlich finde ich das Cover etwas einfallslos, aber sonst ganz okay für die Stimmung im Buch.

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Bei vielen Dingen in dem Buch, dem Verhalten der Menschen, frage ich mich: „Wo ist da der normale Hausverstand geblieben?“ Und ich verstehe leider auch nicht, wie dieses Buch zum Hype-Buch schlechthin werden konnte. Es eine Mischung aus Dystopie und hat oft an „Ashes“ erinnert, gleichzeitig ging es in Richtung Sci-Fi und man musste an „X-Men“ denken usw. usf. Lauter lose Fäden und Ideen aus verschiedenen Genres, die wild zusammengewürfelt wurden und keine befriedigendes Gesamtbild ergeben haben. *schade*

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1,5 of 5 points – (Not my taste)

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#1:     Alexandra Bracken – Die Überlebenden »»
#1,5:  Alexandra Bracken – In Time (Kurzgeschichte)
#2:     Alexandra Bracken – Furchtlose Liebe
#2,5:  Alexandra Bracken – Sparks Rise (Kurzgeschichte)
#3:     Alexandra Bracken – In the Afterlight

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(© goodreads)

Alexandra Bracken:
Alexandra Bracken wrote Brightly Woven as a birthday present for a friend, and the story grew and flourished during a year of unpredictable, wild weather. A native of Arizona, she is a recent graduate of the College of William and Mary, where she majored in History and English. She now lives in New York City.

(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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[Snapshot] Crossing

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Crossing‘ by Stacey Wallace Benffiel

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(© goodreads)

Synopsis:
He stole her lipstick…and her heart.
Twenty-year-old Dani Walker can’t believe her luck when she’s paired up with the gorgeous Liam Garrett as her Acting I scene partner – or when he ends up in her bed. Being a Plain Jane with a mouth on her hasn’t exactly served Dani well in the guy department. In fact, she’s had nothing but one night stands. Still, she lets go of her insecurities and falls for Liam, despite feeling like he’s holding something back.
When Dani finally discovers Liam’s secret, she must learn the true meaning of accepting the ones we love for who they are, or risk losing the best thing that’s ever happened to her.

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My thoughts: (Deutsche Rezension weiter unten)
It was nice and it was okay, but unfortunately also not more than that. Although I really looked forward to this book, it didn’t persuade me and it just wasn’t completely for me.

First the writing style of Benffiel has irritated me very much and I found it very chopped off, as well as messy, too bewilderingly and everything in the plot also happened much too fast – not only with the writing, but also by the development of their friendship and finally their relationship.

The characters were just like that. Nice but also not something special, so that they could moved me or touched me deeply in any chapter. For me everything was just flat and short, without depth.
Also this secret problem of Liam wasn’t really something for me, although I’m actually a tolerant person, but I don’t know whether I could live with this situation, if he would be my boyfriend. Please, don’t misunderstand me, everybody can live and be like they want, but to me as my partner I couldn’t fancy him *sorry*. Hence, it was also difficult for me to understand and to build up the connection. But Dani already had experience or had a similar past and so had less probably problems with it. At least it was turned and pointed out like that in the book.

A lot was very evident and not surprising at all, what I found a great pity. It was a 0815-plot in a not everyday love relationship. The idioms were all stereotyped and mostly I’ve waited only waited for the exact outcome, like I’ve foreseen it. It’s too bad that in my opinion she has broached this subject too superficial and inserted no new considerations.

Nice book which was written briefly and hence, it is to be read very quickly, but nevertheless no real recommendation from my side.

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Meine Meinung:
Es war nett, es war okay, aber leider auch nicht mehr. Dabei hatte ich mich wirklich darauf gefreut, aber es sollte wohl einfach nicht ganz für mich passen.

Zuerst hat mich der Schreibstil von Benffiel sehr irritiert und ich fand ihn abgehackt, wie auch durcheinander, zu verwirrend und es ging auch alles viel zu schnell. Nicht nur beim Schreiben, sondern auch bei der Entwicklung ihrer Freundschaft und dann ihrer Beziehung.

Die Figuren waren genauso. Nett aber auch nicht außergewöhnlich, sodass sie mich bewegt oder tiefgehend berührt hätten. Allesamt nur flach angeschnitten, kurz und bündig.
Auch dieses Geheimnis/ Problem von Liam war nicht wirklich etwas für mich, obwohl ich eigentlich ein toleranter Mensch bin, aber ich weiß nicht, ob ich mit dieser Situation hätte leben können, wenn ich seine Freundin wäre. Versteht mich nicht falsch, jeder kann leben und sein wie er will, aber als meinen Partner könnte ich ihn mir nicht vorstellen. Daher war es für mich auch schwer nachzuvollziehen und die Verbindung aufzubauen. Aber Dani hatte schon Erfahrung bzw. eine ähnliche Vergangenheit und hatte deswegen wahrscheinlich weniger Probleme damit. Zumindest wird es im Buch zu gedreht und darauf hingedeutet.

Vieles war sehr offensichtlich und nicht im Geringsten überraschend, was ich sehr schade fand. Eine 0815-Handlung in einer nicht alltäglichen Liebesbeziehung. Die Wendungen waren allesamt klischeehaft und man hat fast nur darauf gewartet, dass genau das passiert. Sehr schade, dass sie dieses Thema meiner Meinung nach so oberflächlich angekratzt hat und keine neuen Überlegungen einbaute.
Nettes Buch das kurz geschrieben wurde und daher rasch zu lesen ist, aber trotzdem keine richtige Leseempfehlung von mir.
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Thanks for the reviewer’s copy to:

© netgalley.com

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