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[Gast-Rezension] WandelTräume (Nadine)

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‚WandelTräume‘ von Isabella Mey

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Was ist real und was nicht – dieser Frage muss sich auch die siebzehnjährige Lia stellen, nachdem sie sich gezwungen sieht, ihr geliebtes Frankfurt zu verlassen, um in einer Patchworkfamilie in der Provinz zu landen. Hier gefällt es ihr überhaupt nicht. Ihre Stiefschwester Nicole ist ihr zu zickig, der Stiefbruder Nino zu smart, die Nachbarin zu biestig und die Schule zu fremd.
Doch das Schicksal lässt es damit nicht auf sich beruhen, sondern katapultiert Lia in immer tiefere Abgründe. Schließlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als Ninos Hilfe anzunehmen. Vielleicht ist er doch viel netter als gedacht?
Und dann sind da ja auch noch die WandelTräume, durch die sich für Lia fantastische Möglichkeiten ergeben.
Was es damit auf sich hat? Um das zu erfahren, lasst Euch entführen in eine Welt jenseits des Greifbaren.
Niemand hat mich gefragt, ob ich, Lia Schiller, die Heldin dieses Romans werden will. Genauso wenig wurde ich gefragt, ob ich von meinem geliebten Frankfurt am Main nach Waldshut am Hochrhein ziehen möchte.
Dennoch muss ich hier seit einem halben Jahr mein Dasein in einer Patchworkfamilie fristen, mit einer Stiefschwester, die ihren Ödipus-Komplex an meinem Vater auslebt und einem selbstverliebten Stiefbruder in meinem Alter. Ja, ich weiß genau, was Ihr denkt: Es ist doch immer dasselbe in diesen Romanen, erst können sie sich nicht ausstehen und am Ende verlieben sie sich doch! Aber auf so etwas habe ich überhaupt keine Lust. Dumm nur, dass man sich schlecht aus dem Weg gehen kann, wenn man zusammen lebt.
Und nachdem mein Vater während einer archäologischen Grabung ins Koma gefallen ist, kommt mein Stiefbruder durch Zufall hinter das Geheimnis der WandelTräume.
So bleibt mir nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten  (Source: Amazon.de)

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Die ersten Seiten lassen und direkt in das Leben von Lia fallen. Patchworkfamilie mit italienisch temperamentvoller Mutter, kleiner pubertierender Schwester und Bruder im gleichen Alter und fernab von alter Schule und Freunden muss sich unsere Heldin durch ihren neuen Alltag schleppen.

Der Schreibstil und die Figuren wirken auf den ersten Seiten noch richtig charmant und spritzig, versprühen gelegentliche Schmunzler im Gesicht des Lesers und versprechen viel Potenzial.
Im Verlauf der Geschichte bleibt vieles aber eher oberflächlich und die Seiten zogen sich schleppender. Tiefere Charakterzüge werden nur relativ plump erklärt und man hat das Gefühl als ginge es ein wenig nach Baukastenprinzip bei den Erläuterungen und wie sie in die Geschichte eingebaut werden. Obgleich es szenisch sicherlich an den meisten Stellen gepasst hat, hat das einfache Anfügen der Erklärungen nicht ausgereicht um die Geschichte rund werden zu lassen.

Die Storyline als solches ist durchaus interessant und hat richtig gutes Potenzial. Allerdings sind die Spannungsspitzen eher schlecht gesetzt und man fühlt sich dadurch ein wenig gestört. Frei nach dem Motto 1 Schritt vor, 3 zurück. Das hat – mir zumindest – einiges an Interesse genommen.

Auch die bereits im Cover angedeutete Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen und hätte noch ausgebauter werden müssen.  Vor allem am Anfang. Es wirkte schon ein wenig unglaubwürdig und hat sich meines Erachtens nicht wirklich entwickelt.

Das Ende des Buches soll, denke ich, eine Message enthalten, die allerdings auch eher oberflächlich eingebaut wurde.

Spoiler!

Um noch kurz ein wenig ins Detail zu gehen:

Warum fängt Nino ausgerechnet nach einem halben Jahr an Lia ganz toll zu finden und andersrum? Warum küsst sie ihn gleich und zieht ihn damit in den Wandeltraum? Warum flippt sie nicht mehr aus, das sie das kann, warum kann sie es überhaupt? Nur weil sie mehr wahrnimmt?!

Warum erzählt ihr Luna nicht mehr? Gerade bezogen auf die Message am Ende wäre es passend gewesen dahingehend vielleicht noch die ein oder andere Andeutung zu machen und es mehr in die Geschichte einzubauen? So kam die Lösung doch irgendwie aus der Luft gegriffen und fernab der eigentlichen Geschichte?!

Wieso um Himmelswillen braucht es dermaßen viele Wandelträume bis die Lösung da ist und die Handlung vorangeht? Und dann ist irgendwas „nicht schön anzusehen“ und schon ist die Flinte im Korn?!? Liebestolles Herumfliegen – mehrfach!- während der Vater im Koma liegt?! Das waren alles Dinge, die mir während des Lesens aufgestoßen sind und mir wirklich die Spannung bzw. das Interesse genommen haben.

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Scheinbar junges Liebespaar, das zu einander findet, vor nächtlicher Sternenkulisse – sieht als solches toll aus. Ich hätte mir aber noch ein paar kleine Details mit Bezug zum Inhaltlichen gewünscht.
Es gibt zudem noch eine zweite Coverversion (rechts) – die ich wesentlich unpassender und auch nichtssagender finde als die erste.

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Eine Autorin, die mit viel Fantasie und charakterauffälligen (Neben-)Figuren aufwarten kann, deren Geschichten allerdings in Länge oder viel eher Tiefe noch ausbaufähig sind. Ich denke, ich versuche mich vielleicht später nochmal an einer anderen Story aus ihrer Feder.

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2 of 5 points – (read at own risk)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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Isabella Mey:
Ich bin nicht mit dem Stift in der Hand geboren, habe nicht schon als Kind Geschichten geschrieben und auch nicht Germanistik studiert!
Und dennoch sprühe ich vor Fantasie, die mich nicht ruhen lässt, immer neue Ideen in Worte zu fassen. Ich habe viel von der Welt gesehen, extreme Höhen und Tiefen durchlebt, betrachte den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir hilft, meinen Charakteren Charakter zu verleihen.
Keiner meiner Romane entsteht jedoch nur um des Schreibens willen, sondern um meine Leser auf eine wundersame Reise zu schicken, bei der sie fremde Welten entdecken, mitleiden, mitlachen und mitfiebern können.
Meine Bücher sollen Euch vor allem Freude bringen und manchmal vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken anregen.  (Source: amazon.de)

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[Gast-Rezension] Teardrop (Nadine)

German Cover

English Cover

 

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‚Teardrop‘
von Lauren Kate

Teardrop #1

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»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen? (Source: Goodreads.com)

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Eine Geschichte in der es zur Abwechslung einmal nicht um Gestaltwandler irgendeiner Art geht sondern um eine alte Sage – klingt vielversprechend und ich war voller Vorfreude auf eine „alte–Legenden-Geschichte“.
Einen großen Pluspunkt gibt’s also von mir schon mal für die Idee dieser Geschichte, die mir gut gefallen hat und die hoffentlich noch mehr Vielschichtigkeit zeigt.

So interessant die Storyline ist, so haben mir, gleich nach dem sehr gut geschilderten Prolog, einige Figuren und Beschreibungen wirklich Probleme bereitet. Das lag nicht nur am Schreibstil, in den ich mich teilweise erst finden musste, sondern auch durch nicht-gut-im-Szene gesetzte Schilderungen und Verknüpfungen von Handlungssträngen, vorallem bei bestimmten Schlüsselereignissen und diversen Äußerungen, die mir einfach nicht den gewünschten Effekt vermittelt haben und ich mir dachte „Echt jetzt?!“

Absolut unpassend fand ich die Beschreibung der einen oder anderen Szene (in einem Jugendbuch ab 14!), die einfach dramatisch überzogen war und die den Verlauf durch ihre drastische Darstellung auch nicht voran gebracht hat. War das SO wirklich nötig? Ein bisschen weniger Input und Melodramatik hätte es hier auch getan!

Mehr Input hätte ich mir beim Zusammenspiel von Eureka und Ander gewünscht, so wie es der Prolog mit Charme versprochen hat. Es gab sicherlich einige Momente, allerdings haben sie mich nicht fesseln können und es war eher eine Art Geplänkel zwischen den beiden für mich.
Anders Beweggründe und Gefühle scheinen bisher ziemlich einleuchtend und bedürfen weniger Erklärungen. Ich hätte mir aber, in dieser Hinsicht, mehr von Eurekas Gefühlen gewünscht, sodass ihre Bindung ihm gegenüber nachvollziehbarer wird. Ein einfaches „Er ist mysteriös und – puff – ich fühle mich warum auch immer zu ihm hingezogen“ fand ich ein wenig platt und es passte auch nicht zu ihrem dargestellten, vermeintlich komplexen Charakter .
Diese Problemchen hatte ich schon recht früh mit ihr, denn sie wird zwar im ersten bzw. zweiten Kapitel als eine Protagonistin mit sehr definierten Eigenschaften und Gefühlen dargestellt, die nach dem Tod der Mutter eher wütend, traurig und depressiv sind. Ich fand wenig von dem, in der Einleitung beschriebenen, Mädchen wieder; auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht, aber auch auf diese „düstere“ Grundstimmung von Eureka konnte ich mich einlassen, musste aber bald feststellen, dass sie überhaupt nicht so agiert wie sie dargestellt wird, und ich viele Entwicklungen einfach zu überzogen und unauthentisch fand. Ich hoffe, dass die Figur sich in den verbleibenden Teilen noch weiterentwickelt und gefestigter bzw. in sich schlüssiger wird.

Zu guter Letzt, einfach weil er ER ist: Wirklich gemocht habe ich Brooks, der einige liebevoll ausgearbeitete Szenen bekommen hat und zu dem ich aber leider wegen Spoilern hier nicht mehr verraten kann. Dabei hättest du es verdient, Brooks! ❤

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Das Cover gefällt mir bei besonders gut, denn es hat mich nicht nur dazu gebracht das Buch lesen zu wollen, es spiegelt auch die Thematik wirklich sehr gut wieder und verrät einiges über den Inhalt. Ein Mädchen in und um sich selbst verloren inmitten in der dunklen Fluten zeigt bereits treffend die düstere Grundstimmung – wirklich sehr malerisch. I love it!
Das Einpflegen des Buchtitels in das Cover finde ich ebenfalls sehr gelungen und die Farbgebung ist einfach nur schön. =)

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Nachdem ich mich mit dem schönen Cover und der vielversprechenden Inhaltsangabe auf eine neue Jugendbuchstory gefreut habe, war außer dem Prolog leider Nichts dabei, was meine Erwartungen erfüllt hätte. Ich fand die Geschichte von der Idee wirklich interessant und erfrischend, jedoch scheitert es meiner Meinung nach hier an der Umsetzung und das Ineinanderflechten der einzelnen Handlungen mit den geschaffenen Figuren. Es wirkt leider vieles einfach nur abgehackt und nicht fließend. Das plötzliche Auflösen einiger Rätsel indem eine bestimmte Person zur Plaudertasche wird hat ebenso so gar nicht zum Rest der Stimmung der Figuren und der Geschichte gepasst.
Ich hoffe, es wird sich im nächsten Teil bessern und die Ereignisse und Handlungen passen besser zu den Charakteren, damit meine ich allen voran Eureka!
Da ich, wie schon erwähnt alte Legenden mag, werde ich dem zweiten Teil wahrscheinlich noch eine Chance geben und hoffe auf eine „flüssigere“ Story. Haha, Wortwitz. 🙂

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2,5 of 5 points – (it was okay)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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# 1: Lauren Kate – Teardrop »» (Nadines Rezi)
# 1: Lauren Kate – Teardrop »» (meine Rezi)
# 2: Lauren Kate – Waterfall

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(© goodreads)

Lauren Kate:
Kate grew up in Dallas, went to school in Atlanta, and started writing in New York.
She is the author of Fallen and The Betrayal of Natalie Hargrove. She lives in Laurel Canyon with her husband and hopes to work in a restaurant kitchen, get a dog, and learn how to surf.
She is currently at work on the sequel to Fallen.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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[Rezension] Kuss des Tigers

Kuss des Tigers

German Cover

Birthmarked

English Cover

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‚Kuss des Tigers‘
by Colleen Houck
Tiger’s Curse

The Tiger Saga # 1

Inhaltsangabe:
Nie im Leben hätte die achtzehnjährige Kelsey Hayes gedacht, dass sie einmal nach Indien reisen würde. Und schon gar nicht mit einem Tiger als Reisegefährten! Doch ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert ihr Leben ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, dem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt Kelsey, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht.
Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert sie keine Sekunde, ihren Schützling zu begleiten. In dem fremden Land angekommen, erfährt sie, dass Ren ein tragisches Geheimnis verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Im Laufe der Zeit hat er die Hoffnung aufgegeben, jemals Erlösung zu finden – bis er in Kelsey das Mädchen kennenlernt, das hinter die Fassade der wilden Bestie zu blicken vermag. Doch finstere Mächte wollen Rens Befreiung verhindern. Wird die Liebe Kelseys zu ihrem Tigerprinzen ausreichen, um Ren zu helfen? … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, ich meine seht euch nur das tolle Cover an und die Inhaltsangabe klang auch gut und nach etwas Neuem/ Fantastischem. Aber trotz meiner guten Vorsätze und den Willen es zu lieben, konnte ich es nicht und bin kläglich gescheitert. Wenn ich ehrlich bin, war es gegen Ende sogar eine Tortur und ich wollte damit nur noch fertig werden, damit ich etwas anderes lesen kann.

Es begann ganz nett, wenngleich auch etwas langweilig und ohne interessante Passagen, bis zu dem Zeitpunkt, als Kelsey endlich nach Indien geflogen ist und die Handlung mehr Fahrt angenommen hat. Gut war auch noch, wie sich der Tiger schlussendlich zu einem Mann verwandeln konnte und hier auf menschliche Weise eine Interaktion zwischen Kelsey und dem Mann Ren stattgefunden hat. Hier muss ich wohl nicht erwähnen, dass er wie ein Adonis oder wie ein KriegerEngel aussieht (steht auch so im Buch^^).

Aber auch wenn endlich mehr Action aufkam, war diese leider immer nur kurz und dazwischen gab es dann wieder langweiligere Passagen, die zu sehr in die Länge gezogen wurden… das Buch ist relativ dick und man hätte hier einiges kürzen, bzw. straffen können im Text, um das Lesevergnügen zu erhöhen. Trotzdem haben mir aber Houcks Umgebungsbeschreibungen gut gefallen und man konnte sich die Welt Indiens, die Farben und Gerüche gut vorstellen.

Nun zu den Punkten, die mir nicht gefallen haben:
So gut die Umgebung auch beschrieben war, umso flacher waren die Charaktere. Allen voran die Hauptfigur Kelsey, die eigentlich 18!! sein sollte und der man eine geistige, emotionale Tiefe zutrauen würde, besonders nach den ersten Kapiteln. Doch anstatt sich weiterzuentwickeln verwandelt sie sich immer weiter in ein kleines, trotziges Kind. Außerdem konnte ich NIE eine Verbindung zu ihr aufbauen und ihre Gefühlswelt – die eigentlich nach dem Tod ihrer Eltern bewegend sein sollte – war viel zu flach und nicht wirklich beschrieben bzw. total einfach, ohne eine Erklärung. (Erinnerte an ‚Mimi spielt im Garten‘) – Man weiß nicht, wie sie sich fühlt, bzw. wird es schon geschrieben, aber immer nur ganz simpel, wie zb. sie ist nervös, sie ist glücklich, sie fühlt sich traurig… bla bla bla – aber nicht genau, wie das Gefühl ist, man merkt es nicht in ihrem Handeln, oder sie hat kein Ziehen, kein Drücken in der Magengegend… Nichts, dass darauf hindeuten würde. Sie ist nur glücklich oder traurig – aber das ist zu vage und man kann so ein Gefühl nicht einfach so hin schmettern, ohne näher darauf einzugehen.

Außerdem bilde ich mir gerne selber die Meinung über einen Charakter, daher hat es mich auch gestört, dass mir Kelseys Eigenschaften in den Mund gelegt wurden. Zum Beispiel Mr. Kadam, der ältere Freund und Helfer, sagt des Öfteren zu ihr, wie mutig sie nicht ist und wie INTELLIGENT!! oO, genau! Und das, nachdem sie einfach das Offensichtliche, was er ihr gerade erzählt hat, noch einmal zusammenfasst. *wirklich?* Oder sie löst Rätsel in den Höhlen, die ein Blinder/ Tauber/ Stummer herausfinden könnte. *grml*

Aber der große Bruch kam dann gegen Ende des Buches, als sie in dieser verborgenen Affenstadt, in diesem mythisches Gebiet waren und Ren dort für längere Zeit ein Mann sein konnte. In der einen Szenen im Tunnel – vor dem sie gewarnt worden waren und darauf hingewiesen, dass sie immer zusammen bleiben sollen – geht jeder seinen eigenen Weg! und plötzlich sind beide alleine und können sich nicht mehr finden, weil Täuschungen sie verwirren. Aber durch ihr Herz und ihre Gefühle für Ren, kann sie ihn nach einiger Zeit doch wieder aufspüren und sie sind glücklich, küssen sich und bla bla bla-…. Wäre doch nicht so schlecht, oder?
Aber nein, genau an dem gleichen Abend kommt Kelsey von einer Sekunde auf die andere plötzlich der Gedanke, dass sie doch nicht zusammen sein sollten. Zuerst himmelt sie ihn ständig an, dann denkt sie, sie hat keine Chance bei ihm und dann, als er sich in sie verliebt, zieht sie sich zurück, aus Angst irgendwann in der Zukunft von ihm abgewiesen zu werden! Dabei sagt sie ihm das nicht – nein, das wäre ja viel zu reif und erwachsen für Kelsey – nein, sie stößt ihn von sich mit gemeinem, schnippischen Bemerkungen oder lässt sich nicht mehr berühren, auch nicht, wenn er ihr nur kurz über einen Baum oder dergleichen helfen möchte. Ja, ja, das ist unsere Kelsey. Habe ich schon erwähnt, dass sie bereits 18! ist?? Verdammt ja – und sie hat noch nie einen Freund gehabt, noch nie jemanden geküsst, geschweige den einen Jungen attraktiv gefunden. Und nun zu ihrer Angst vor Enttäuschung – weil ja Ren so so so toll ist – das war lächerlich … ich meine – bekommen dann Frauen keine Kinder mehr, aus Angst sie könnten sterben und ihre Kinder müssten dann ohne Mutter aufwachsen? Oder heiratet niemand mehr, aus Angst irgendwann doch alleine oder verwitwet zu sein? Das ist doch kindisch! Kelsey ist 18 und keine 14 mehr! *grml*

Das gegen Ende dann auch noch Rens Bruder aufgetaucht ist, nachdem sie Ren weg gestoßen hat, war einfach nur mehr unglaublich nervig. Bei Kishan ist sie vor Freude herum gehüpft und hat ihn gedrückt, weil sie ja vorhin in der Geschichte gerade mal drei Wörter mit ihm geredet hat. Genau! Klar, dass hier wieder eine Liebesdreiecksbeziehung kommt und das hat mir dann auch den Rest gegeben. Diese Reihe kann ich damit also ohne schlechtes Gewissen abbrechen. Es hatte seine guten, netten Momente, aber die reichten leider nicht aus, um über die Charaktere / Kelsey hinweg zu sehen. *leider*

Cover:
Das Cover ist wunderschön und es zeigt außerdem perfekt Ren in seiner Tigergestalt. Außerdem sind die Schnörkel und die Schrift sehr schön gewählt. Gefällt mir richtig gut.

All in all:
Der Phantasieteil und die Umgebungsbeschreibungen waren okay und haben auch zu den zwei Herzen in meiner Bewertung geführt, neben Ren, der auch okay war. Aber der Rest konnte mich leider nicht überzeugen und Kelsey war seit Langem wieder ein Charakter mit dem ich von Anfang an nicht warm wurde und die ich gegen Ende sogar körperliche Schmerzen zufügen wollte. Sehr kindliche Charaktere, obwohl sie bereits erwachsen sein sollten und das angedeutete Liebestriangel nahm mir die letzte Hoffnung für das Buch.

Rating:
2 of 5 points – (Read at own risk!)

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Quotes: ( © Houck)

Kelsey: „Und was ist mit den … äh .. Schlangen?“
Mr. Kadam: „Es gibt viele gefährliche Schlangen in Indien – die Kobra, die Boa, die Python, Wasserschlangen, Königkobras und sogar welche, die fliegen.“
Das klang überhaupt nicht gut. „Was meinen Sie mit fliegen?“
Mr. Kadam: „Nun, streng genommen fliegen sie nicht. Sie gleiten nur von einem Baum zum nächsten.“
Kelsey: „Wunderbar, was für eine außergewöhnliche Vielflt an giftigen Reptilien Sie hier haben.“
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Kelsey: Dann hob Ren mich sanft an und schob mir sein Hemd unter den schmerzenden Kopf, der zu sehr pochte, als dass ich Rens sonnengebräunte … wohlgeformte … muskulöse … nackte Brust gebührend hätte würdigen können.
Nun, vermutlich bin ich am Leben, wenn ich den Anblick genießen kann. Meine Güte, ich müsste wirklich tot sein, um ihn nicht zu genießen.

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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Serienreihenfolge:
# 1 : Colleen Houck – Kuss des Tigers »»
# 2 : Colleen Houck – Pfad des Tigers
# 3 : Colleen Houck – Fluch des Tigers
# 4 : Colleen Houck – Tiger’s Destiny (dt. Titel unbekannt)
# 5 : Colleen Houck – Tiger’s Dream (dt. Titel unbekannt)

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(© goodreads)

About the author – Colleen Houck:
Colleen Houck is first and foremost a reader. She loves action, adventure, sci-fi, and romance, and her favorite books include a little bit of each. After getting an Associate’s Degree from Rick’s college and transferring to the University of Arizona, she dropped out of school to go on a church mission where she met her husband. Since then, she’s had a variety of job titles including; Group Home Advocate, Donut Sprinkle Girl, Chinese Kitchen Manager, Salad Bar Maven, and more recently American Sign Language interpreter. She also considers herself an expert in the assembly of Big Macs and Big Bacon Classics and yes, the Food Network Channel is her favorite station. Colleen has lived in Arizona, Idaho, Utah, California, and North Carolina and is now permanently settled in Salem, Oregon with her husband and her giant stuffed white tiger.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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