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[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Königin der Finsternis‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 4

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Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin … (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch, dieses Buch hat es mir echt schwergemacht, an der Stange zu bleiben. Fast ganze zwei Wochen haben ich für diese Geschichte gebraucht, was schon einiges aussagt, obwohl ich sonst bei gleich dicken Büchern nur 2-4 Tage brauche, wenn ich mitgerissen, gefesselt und vollkommen in der Geschichte bin. Was – wie ihr nun annehmen könnt – hier leider nicht der Fall war.

Besonders das erste Drittel/ oder erste Hälfte hat mich sehr mit dem Buch, vor allem mit den Charakteren bzw. mit Aelins Sichtweisen hadern lassen. Ich fand diese ganze Sache mit Chaol / Rowan unter allem Niveau und kann es der Autorin nicht verzeihen, dass sie ganz einfach in den ersten Bänden Charaktere erschafft, nur um später selbst darauf zu kommen, dass sie eigentlich lieber einen anderen Love-Interest hätte und meinen geliebten Chaol zu einem unentschlossenen, wütenden, idiotischen Typen macht, nur damit alle Rowan ach so toll finden, sobald er eine Rolle für Aelin spielt. Man will ja nicht, dass Anhänger bei Chaol bleiben. *grummel*
Außerdem hat mich dieser ganze Streit zwischen Aelin und Chaol zu Beginn und ganz, ganz lange Zeit so dermaßen aufgeregt. Die beiden haben viel durchgestanden, erlebt und sind gewachsen und dann verhalten sie sich beide wie die größten Idioten oder die kleinsten Kinder. Ich konnte einfach nur den Kopf schütteln und war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen oder gegen die Wand zu knallen. Und dann plötzlich gegen Ende des Buches haben sie ein vernünftiges, klärendes Gespräch, verstehen sich auf einmal wieder blendend, nur eben als Freunde – aber ohne dass etwas Wichtiges passiert wäre, einfach nur so… na ja, damit man wohl die Leser zufriedenstellt oder keine Ahnung.

So wie die Sache mit Aelin/ Chaol angegangen wurde, so war auch manch anderes, also so gestelzt und absolut konstruiert – dass es überhaupt nicht echt wirkte. Man hat sofort immer gemerkt, warum Maas das jetzt so schreibt, bzw. die Charaktere das machen lässt – um sie zu einem bestimmen späteren Punkt hinzu bekommen, den sie haben mochte. Doch in einem Buch sollte das fließend geschehen, in der Handlung passend und wie gesagt, eben nicht konstruiert und so, dass es der Leser merkt, was der Autor vorhat. 😀 Sorry, aber ging hier gar nicht.

Was auch nicht ging und mir noch immer sauer aufstößt, ist diese ganze Caeleana / Aelin Verherrlichung. Was will Maas?? Ihr Figur einen Tempel/ Schrein / Kirche bauen und sie zur Göttin machen?? Denn falls nicht, dann merkt man das in ihrem Buch nicht, denn da beten Aelin alle an. Sie ist einfach die BESTE immer und überall, ist so richtig kick-bad ass und sieht dabei immer sooo heiß aus, dass sich alle männlichen Vertreter der Gattung Mensch oder Fae – total egal – in sie vergucken. Ich meine, hallo, sie ist ja immerhin auch sooo heiß, kein Wunder also… *würg*
Und was ich auch absolut nicht verstanden habe, war, warum jetzt plötzlich ihr erster Geliebter Sam (den sie mit 16 oder so hatte und der erste von vielen war…) jetzt wieder so ein großes Thema war, bzw. seine brutale Ermordung und all ihre zerplatzten Träume mit ihm?? WARUM? Nur damit wir jetzt auch noch Mitleid mit Aelin haben oder wie?

Tja, wie gesagt, diese ganze Aelin/ Rowan/ Chaol Sache war nichts für mich und daher auch die 1,5 Punkte Abzug. Der Rest muss ich aber sagen hat mir dann doch wieder gefallen. Vor allem die Sichtweisen von der Hexe Manon oder von Dorian und auch Elide. Die drei haben einen Softspot in meinem Herzen und ich finde Manons Wandlung genial und freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Außerdem konnte die Schreibweise wie immer überzeugen und ich mochte auch das letzte dritte des Buches viel mehr als den Anfang. Daher werde ich nun doch noch in der Reihe weiterlesen, muss aber gestehen, dass ich das hauptsächlich für die Nebenfiguren mache, was doch ein wenig schade ist. Jedoch hoffe ich, dass diese Aelin – Anpreisung im nächsten Band etwas moderater präsentiert wird, damit man es dennoch halbwegs angenehm lesen kann. Die Daumen sind also gedrückt für Band 5! 🙂

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Wie immer passendes Cover, wenn man die Herkunft von Aelin kennt.

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Die erste Hälfte konnte mich besonders aus Aelins Sichtweise nicht überzeugen, zum Glück wendete sich das Buch etwas und wurde auch zusehends spannender. Außerdem wurde oft von anderen Nebenfiguren erzählt, die mir bereits ans Herz gewachsen sind und auch der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Ein High Fantasy Buch, das ich wohl nicht jedem empfehlen würde, aber wenn man sich mit Aelin arrangieren kann und geduldig ist, wird es doch lesenswert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

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# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers
# 4 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Königin der Finsternis
# 5 : Sarah J. Maas – Empire of Storms
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© dtv Verlag

 

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[Rezension] Throne of Glass: Erbin des Feuers

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Erbin des Feuers‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 3

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Von den Salzminen Endoviers über das gläserne Schloss in Rifthold bis nach Wendlyn – ganz gleich, wohin Celaenas Weg führt, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und dem Geheimnis ihrer Herkunft. Einem Geheimnis, das alles – ihre Gegenwart und ihre Zukunft – für immer verändern wird.
(Source: Goodreads.com)

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Ich weiß wirklich nicht wie ich dieses Buch bewerten soll? :/ Ich schwanke seit Tagen zwischen 3, 3.5 oder 4 Punkten, weil mich gewisse Teile darin so furchtbar aufgeregt und gestört haben, während andere wie der Schreibstil und vor allem das Word Building wirklich große Klasse waren, dass ich es wirklich nicht weiß.

Es beginnt fast nahtlos mit dem Ende von Teil zwei, wobei ich lange Zeit nicht mehr alle Namen und Orte oder die ganz genauen Geschehnisse vom Vorgänger wusste und es etwas gedauert hat, bis ich wieder drinnen war.
Celaena ist jetzt in einem anderen Land, weil Chaol sie aufgrund ihres Erbes und ihrer wahren Identität fortgeschickt hat, um sie zu beschützen. Doch dort lässt sich Celaena komplett gehen und trauert ihrer toten Freundin und allem möglichen nach. Die erste Hälfte konnte ich mir ihr ehrlich gesagt fast nichts anfangen, sie hat mich oft genervt und ich weiß nicht wieso, aber das Gefühl bei ihr war die erste Hälfte eher immer schlecht/ ungut, und ihr Storyverlauf hat mich auch nicht sonderlich interessiert.
Was hinzu kommt ist, dass die erste Hälfte des dicken Buches nicht nur langweilig und zäher war als gedacht, sondern auch, dass plötzlich von unzählig vielen Leuten erzählt wird. Nicht nur Celaena, Chaol oder Dorian kommen zu Wort, sondern auch neue Charaktere, die man erst in diesem Band trifft und somit haben wir insgesamt fast 5-6 Erzähler, was mir eindeutig viel zu viel war. Erstens wurde es dadurch zu unübersichtlich und zweitens kam die Handlung auch nur total langsam voran, was mich am Anfang fast noch am meisten gestört hat.

Der zweite mega große Kritikpunkt an dem Buch und warum es ‚nur‘ 3,5 Punkte bekommt, war, weil ich es furchtbar fand, was Maas mit einem von mir geliebten Chara gemacht hat. Ich war fast von Anfang an ein Fan von Chaol schon im ersten Band, obwohl Dorian auch okay ist, aber ich habe nun mal eine Schwäche für Chaol und war daher sehr happy, als in Teil 2 er und Celaena zusammen gefunden haben. Ich mag eben einfach so etwas ruppige Typen, die wortkarg sind, aber ein gutes Herz haben… tja, und das Ganze hat Maas mit Rowan – einer neuen Figur, mit Fee-Öhrchen und krasser Unsterblichkeit – auf einen neuen Gipfel gehoben. Nur das Rowan eben ein mächtiger Fae Prinz ist und statt dunkle Haare, lange weiße Strähnen hat, natürlich mit schicken Tattoo im Gesicht und über den stählernen Körper und *bla bla bla*.
Klasse Frau Maas, damit hätten wir nach Sam, Dorian und *mein Herz blutet* auch Chaol, bereits den vierten Liebesanwärter für Celaena – warum auch nicht? Andere finden in ihrem Leben nicht einmal eine einzige, epische Liebe, Celaena dafür aber gleich vier innerhalb weniger Monate! Ich weiß nicht wie sie das macht, aber irgendwie hat sie die sexy Männer gepachtet wie niemand sonst. Daher konnte ich die ganze Romanze/ Liebesgeschichte nicht mehr ernst nehmen und hat mir sauer aufgestoßen (denn was mit Rowan noch kommt, wissen wir doch alle).
Es kommt mir so vor, als wäre Chaol der Autorin plötzlich langweilig geworden und sie wollte von einem Buch zum anderen lieber einen weißhaarigen Typen an Celaenas Seite… und Chaol verändern wir einfach mal zu einem unsicheren Kerl, der sich nicht entscheiden kann, und nicht weiß, was er will oder glauben soll. Da ich weiß, dass es im nächsten noch schlimmer wird, bin ich froh, dass ich Teil 4 noch länger nicht lesen kann, bevor er ebenfalls auf Deutsch erscheint.

Nichtsdestotrotz werde ich aber weiterlesen in der Reihe, da besonders das letzte Drittel wieder den gewohnten Zauber und Begeisterung, Spannung, Herz und Leid bieten konnte, was mich gepackt und neugierig auf die Gesamthandlung der Reihe gemacht hat. Wenn man bedenkt, dass noch weitere drei Teile folgen werden, freue ich mich auf diese epische Reise und gleichzeitig habe ich auch Angst davor.^^
Denn Maas ist in diesem Teil noch blutrünstiger geworden als gedacht und ich fürchte, dass wird auch weiterhin so bleiben oder schlimmer werden. Ich bange um Dorian, Chaol und Co und möchte gar nicht wissen, was die Charaktere noch alles erleiden müssen. Blöd nur, dass ich nicht so ganz mit Celaena mitfiebern konnte, denn sie war mir im Buch leider am unsympathischsten, erst gegen Ende konnte sie wieder Pluspunkte sammeln.

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Ich mag das deutsche Cover und hätte schon beim ersten Band gehofft, dass man die englischen übernimmt. Aber jetzt mittendrinn bei Teil drei auf die englischen Cover zurückzugreifen, finde ich etwas schade, da sie im Regal nun leider nicht mehr zusammen passen. :/

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Ein Band, der eine Berg-und Talfahrt war, bei dem man viele Nerven für den rasanten Schluss, aber auch viel Geduld für den langwierigen, zähen Anfang brauchte. Dennoch ein Muss für alle Maas Fans und eine bedingte Empfehlung für High Fantasy Fans, die nicht viel Wert auf eine beständige Liebesbeziehung/ Romanze legen.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Maas)

»Ich glaube«, sagte sie, kaum mehr als ein Flüstern, »das würde ich sehr gerne tun.“
Er streckte die Hand aus. »Dann also gemeinsam.« Sie blickte auf den narbenübersäten, schwieligen Handteller, dann in das tätowierte Gesicht voll düsterer Hoffnung. Jemand, der sie verstehen konnte – der wusste, wie es war, tief im Innersten verletzt zu sein, jemand, der selbst noch dabei war, Millimeter um Millimeter aus seinem Abgrund zu klettern.

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»Sag ihr«, antwortete Chaol leise, »dass ich nichts mit euch zu tun hatte. Sag ihr, dass du kaum mit mir gesprochen hast. Oder mit Dorian. Sag ihr, dass es mir in Anielle gut geht und dass wir alle in Sicherheit sind.« Aedion blieb stumm. Erst als Chaol aufstand, um zu gehen, fragte er: »Was hättest du darum gegeben, sie noch einmal wiederzusehen?« Chaol konnte sich nicht umdrehen, als er erwiderte: »Das spielt jetzt keine Rolle mehr..

 

Liebste Grüße

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# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten »»
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers »»
# 4 : Sarah J. Maas – Queen of Shadows (Dt. Titel unbekannt)
# 5 : Sarah J. Maas – Untitled
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© dtv Verlag

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[Rezension] Im Namen meines Vaters

German Cover

English Cover

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 ‚Im Namen meines Vaters‘
von Barry Lyga

Jasper Dent #3

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Das fulminante Finale der Thriller-Trilogie
Jazz Dent wurde angeschossen und totgeglaubt in New York City zurückgelassen. Seine Freundin Connie befindet sich in der Gewalt von Jazz’ Vater, dem brutalen Serienkiller Billy. Sein bester Freund Howie ist schwer verletzt und droht zu verbluten. Trotz alldem müssen die drei irgendwie wieder zusammenfinden, um Billy endlich zur Strecke zu bringen. Und dann tut Jazz genau das, wovor er sich immer am meisten gefürchtet hat. Und alle Welt fragt sich: »Ist der Sohn aus dem gleichen Holz geschnitzt wie sein Vater?
(Source: Goodreads.com)

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(Spoiler-Warnung: Ich versuche, möglichst spoilerfrei zu bleiben. Da diesem Buch schon zwei Bände voraus gegangen sind, kann es trotzdem passieren, dass kleine Dinge durchrutschen.)

Es ist nicht leicht, der Sohn des schlimmsten Serienkillers aller Zeiten zu sein. Noch dazu, wenn man von düsteren Gedanken, schrecklichen Albträumen und grausamen Erinnerungsfetzen gequält wird, die in Jasper Dent immer wieder die Frage aufwerfen: Bin ich genauso wie mein Vater? Wie mein Vater, der mich geformt, geprägt, zum Killer ausgebildet hat? Steckt sein Wahnsinn auch in meinem Blut?
Wie die Vorgängerbände auch ist Blut von meinem Blut die Geschichte eines Teenagers, der krampfhaft gegen sein dunkles Erbe ankämpft und sich nicht immer sicher ist, ob er diesen Kampf überhaupt gewinnen kann oder gar will.

Das ist natürlich nicht alles, was das Buch mit sich bringt, schließlich haben wir hier kein Psychodrama, sondern einen ausgewachsenen Thriller, der seinem Genre alle Ehre macht.
Die Story setzt da ein, wo der Vorgänger aufgehört hat – mit einem Dreifachcliffhänger – und so steckt man vom ersten Moment an knietief in Trubel, Action und Spannung. Die drei Hauptfiguren (oder auch Möchtegerndetektive) Jasper, Connie und Howie befinden sich getrennt voneinander in prekären, um nicht zu sagen todbringenden Situationen, aus denen sie sich irgendwie befreien müssen, um das kranke Spiel zu beenden, das ein gnadenloser Serienkiller, genannt Krähenkönig, gemeinsam mit seinen Serienkiller-Untertanen spielt, und um Billy Dent, Jaspers Vater (der der Krähenkönig sein könnte oder auch nicht), ein für alle Mal zu vernichten. Das ist ganz besonders Jaspers oberstes Ziel – seinen Vater ein für alle Mal zur Stecke zu bringen für das, was er ihm, seiner Freundin, seinen Opfern und offensichtlich auch seiner Mutter angetan hat. Und dafür ist Jazz bereit, sich seiner dunklen Seite hinzugeben, zu lügen, zu betrügen und all das Wissen einzusetzen, das ihm sein Vater eingetrichtert hat, und dabei alles aufs Spiel zu setzen, das ihn erdet und davon abhält, tatsächlich wie Billy Dent zu werden.
Bosheit, Tod, Verrat, bittere Wahrheiten und fiese Lügen reichen sich in diesem Buch die Hände und lassen sie nicht mehr los. Es wird ein durchgehend hohes Spannungslevel gehalten, das sich zum Ende hin sogar noch aufschaukelt, dabei ist es rasant und packend und unglaublich düster (für ein Jugendbuch jedenfalls). Aufgebrochen wird das Ganze zum Glück immer wieder durch ordentliche Portionen Sarkasmus und Humor, letzteres ist hautsächlich Jaspers Freund Howie zu verdanken.

Die Story ist clever gestrickt und wird immer wieder auf geschickte Art mit Informationen zu real existierenden Serienkillern aus Geschichte und Gegenwart ergänzt, sodass man vielleicht mehr über kranke Geister erfährt, als man eigentlich will, aber auch ein rundes und schlüssiges Bild vermittelt bekommt, das mögliche Zweifel daran, dass es Menschen wie Billy Dent und seine Fans wirklich geben könnte, verblassen lassen und tief verborgene Ängste schüren, was dem Thriller-Gedanken noch mal ordentlich Feuer unter dem Hintern macht (als ob er das nötig hätte ^^).

Die Charaktere haben mir unglaublich gut gefallen, waren facettenreich und authentisch dargestellt. Das ganze Ensemble war toll, ich werde sie alle vermissen. Allen voran natürlich die Wichtigsten.
Obwohl Jaspers Freundin Connie, bodenständig, ehrlich, direkt, und sein bester Freund Howie, durchgeknallt und furchtbar witzig und schlichtweg genial, aus gewissen Gründen diesmal nicht ganz so große Rollen spielen, tragen sie einen wichtigen Teil zur Geschichte bei und versuchen Jasper zu helfen, wo sie nur können, und ihm klarzumachen, dass er kein Psychopath, kein Monster ist.
Jasper selbst war großartig. Die Entwicklung, die er durchmacht, seine Selbstzweifel, der schmale Grat, auf dem er wandelt. In ihm tobt er wahre Kampf zwischen Gut und Böse. das hat alles so intensiv und echt gewirkt, hat den Charakter greifbar und extrem menschlich gemacht.
Am faszinierendsten war allerdings Billy Dent. Was für ein genialer Fiesling. So liebe ich mir meine Bösewichte – charismatisch, intelligent, wortgewandt, auf clevere Art manipulativ, Furcht einflößend, verdorben und durch und durch böse. Barry Lyga hat ein überzeugendes, vielseitiges Monster erschaffen.

Am Schreibstil habe ich nur wenig auszusetzen. Ein paar Satzkonstrukte haben sich sehr oft wiederholt, was allerdings auch als Stilmittel durchgehen könnte. Der Einsatz von „das Cola“ statt „die Cola“ war etwas gewöhnungsbedürftig. Ist zwar nicht falsch, klingt aber sehr fremdartig. Das war‘s auch schon.

Als Kritik könnte ich anbringen, dass sich gestandene FBI Leute und Polizisten vielleicht nicht unbedingt Hilfe von einer Horde Teenagern holen, aber irgendwie leuchtet dies dann doch ein und kann notfalls auch unter künstlerischer Freiheit verbucht werden.
Als nächstes wären da noch die Serienkiller-Jünger, die ihrem Idol nacheifern und für ihn töten. Klingt weit hergeholt, leuchtet aber ebenfalls ein, wenn man bedenkt, was zum Beispiel Charles Manson für Leute um sich geschart hat und was die für ihn getan haben.
Zuletzt wäre da noch der Punkt der Vorhersehbarkeit, denn obwohl die Geschichte mit nicht wenigen Twists glänzen konnte, war der größte davon schon meilenweit gegen den Wind zu riechen. Das ist letztendlich aber nicht weiter schlimm, weil die sich daraus ergebenden Psychospielchen immer noch nervenaufreibend genug sind.

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Das Cover ist genial und so viel schöner als das Originale. Die Krähe, die Farbgestaltung, die dürren Zweige und die wie in die Oberfläche gekratzten Buchstaben passen bestens zum Buch und fangen die Stimmung darin prima ein.

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Das Finale der Jasper Dent Trilogie ist von vorn bis hinten gelungen. Ich hatte hohe Erwartungen, welche mehr als nur erfüllt wurden. Es gab zwar kleine Schwächen und Plotbestandteile, die ein bisschen überzogen waren, aber insgesamt war nichts dabei, das das unbändige Lesevergnügen trüben, die Spannung mindern oder den Spaß verpuffen lassen konnte.
Blut von meinem Blut – der großartige Abschluss einer großartigen Jugendthriller-Reihe, dem ich auch nach einigen Tagen sacken lassen trotz der kleinen Mängel einfach nur die volle Punktzahl geben kann.

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Lyga)

Howie hatte dank des Mittels, das Dr. Mogelof ihm gespritzt hatte, den größten Teil des Abends geschlafen, und so war er jetzt hellwach.
Die Ideale Zeit zum Spionieren.
„Ich bin der beste Sidekick in der Geschichte der Sidekicks“, murmelte er vor sich hin, als er die Beine aus dem Bett schwang. „Demnächst werde ich zu einem echten Actionhelden befördert werden. So viel ist sicher.“

Schweigen. Sie hätte es gern ausgedehnt, damit er gezwungen war zu antworten. Aber sie ertrug die Stille nicht.
„Weißt du noch, was ich einmal gesagt habe? Ich habe gesagt, wenn du ihn tötest, gewinnt er.“
„Und ich habe geantwortet, wenn ich ihn töte, ist er tot.“

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Liebste Grüße

von anjaisreading.com

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#1: Barry Lyga – Ich soll nicht töten
#2: Barry Lyga – Blut von meinem Blut

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(© goodreads.com)

Barry Lyga:
Barry Lyga hat bereits mehrere in den USA gefeierte Jugendbücher geschrieben. Seit den Recherchen für seinen Debüt-Thriller Ich soll nicht töten weiß er beunruhigend gut über alle Methoden Bescheid, wie man eine Leiche verschwinden lassen kann. Der Autor lebt und arbeitet in New York City.
(Source: randomhouse.de/blanvalet)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

blanvalet

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[Rezension] Die Überlebenden

German Cover

English Cover

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‚Die Überlebenden‘ von
Alexandra Bracken

 The Darkest Minds #1

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Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht …
(Source: Goodreads.com)

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Das ist wieder das typische Beispiel für mich – klein Tina muss unbedingt DAS Buch lesen, dass seit Wochen, nein – Monaten schon in aller Munde ist, als es das Buch nur auf Englisch gab… klar habe ich mich gleich gemeldet, als ich erfahren habe, dass es auch auf Deutsch rauskommen soll… Die Erwartungen waren hoch und die Enttäuschung am Ende umso größer …. *leider*leider*leider*
Es war nicht einmal so, dass ich den Anfang toll oder gut gefunden hätte und es am Ende schlecht geworden wäre oder umgekehrt. Das Buch, die Handlung und die Figuren haben leider durchwegs nicht zu mir und meinen Vorlieben gepasst.

Alles beginnt mit dem Tot von Kindern, die plötzlich ohne Grund sterben. Alle andere.. so, weiß nicht – 5% der Kinder überleben es, und werden in ein Lager gebracht, in dem sie eingesperrt werden. Als das alles passiert, ist die Hauptfigur Ruby gerade mal 10 Jahre alt und versteht die Welt nicht mehr – und ich als Leser auch nicht. Seid mir nicht böse, das Setting und vor allem dieser Anfang war doch an den Haaren herbeigezogen? Es war nicht authentisch und könnte ich mir in dieser Form nie in der Realität vorstellen. Ihr wollt wissen was ich meine? Dann hier die harte Version meiner Kritik:
Da sterben am Anfang des Geschehens die Kinder wie die Fliegen und gerade jene, die anscheinend überleben, behandelt man, als würden sie in ein KZ-Lager gesteckt werden…? Am Anfang wusste man noch nicht Bescheid und gut, einige von ihnen hatten spezielle Fähigkeiten, doch sie wussten nicht, ob es gute oder schlechte sind. Und was passiert? -> Man sperrt die Kinder ein! Wieso? Wird von den Menschen/ Erwachsenen immer zuerst das schlimmste angenommen in so einer Situation? Ich konnte das die ganze Zeit über nicht realistisch nachvollziehen.

Die Eltern/ die Erwachsenen/ die Regierung hatten Null Ahnung welche Gefahr von den Kindern ausgeht oder welche Fähigkeiten sie haben… aber das Eltern ihr Kind wegsperren oder von Soldaten abholen lassen??? WTF – nein, das kann ich gar nicht verstehen… gerade Eltern sind doch da ganz anders und wollen oft nicht das ‚Böse‘ in den eigenen Kindern sehen… wenn es denn da sein sollte, sondern erfinden Ausreden.
Ich meine, das ist das eigene Kind, das man geboren und großgezogen hat und liebt – bedingungslos. Das würde in Wirklichkeit doch total anders ablaufen. Man würde sie vielleicht untersuchen oder versuchen mit ihnen gemeinsam eine Lösung finden, aber doch nicht so, wie es hier geschildert wird. Und dann ist dieses Camp auch noch voller kranker psychopathischer Soldaten, die die Kinder/ Jugendlichen erniedrigen wollen und nur Böses im Sinn haben. Das nenne ich einmal DICK aufgetragen!
Und das würde auch nicht funktionieren, wenn – wie es hier im Buch geschildert wird – die Regierung den Menschen erzählt, es wären Rehabilitationszentren in denen die Kinder Jahre stecken, um gesund zu werden. Jup, und den Weihnachtsmann gibt es wirklich… *Kopf schüttel*
Oder auch nicht, wenn sie abgelenkt werden durch Wirtschaftskrise oder was auch immer. Und das alles wird auch nicht besser, wenn es in der Geschichte ein oder zwei Erwachsene gibt, die nicht komplett hohl in der Birne sind.

Das Ende wurde leider auch nicht viel besser und überhaupt die ganze Entwicklung. Ich fühlte mich die meiste Zeit über von dem Buch genervt.
Ehrlich, zuerst die Sache mit den Kindern/ Eltern… dann diese Arschlöcher im Lager, dann auf der Straße, dann im Kinderlager… wo am Anfang alles heile Welt schien und dann…. ups, wieder nicht. Obwohl das total absehbar war, besonders mit dem Typen an der Spitze – was nebenbei gesagt – ALLES nicht überraschend war.
Dann noch Rubys naives Verhalten gegenüber dem Typen… ne, nicht meins.
Ich mochte im Prinzip nur Liam oder Zu, das war es aber auch schon. Manche Teile konnten kurzzeitig zwar mit Action aufwarten, aber weil ich alles schon so lächerlich übertrieben und unrealistisch fand, konnten mich auch diese Stellen nicht bewegen. Leider kein Buch nach meinem Geschmack.

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Ich persönlich finde ich das Cover etwas einfallslos, aber sonst ganz okay für die Stimmung im Buch.

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Bei vielen Dingen in dem Buch, dem Verhalten der Menschen, frage ich mich: „Wo ist da der normale Hausverstand geblieben?“ Und ich verstehe leider auch nicht, wie dieses Buch zum Hype-Buch schlechthin werden konnte. Es eine Mischung aus Dystopie und hat oft an „Ashes“ erinnert, gleichzeitig ging es in Richtung Sci-Fi und man musste an „X-Men“ denken usw. usf. Lauter lose Fäden und Ideen aus verschiedenen Genres, die wild zusammengewürfelt wurden und keine befriedigendes Gesamtbild ergeben haben. *schade*

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1,5 of 5 points – (Not my taste)

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#1:     Alexandra Bracken – Die Überlebenden »»
#1,5:  Alexandra Bracken – In Time (Kurzgeschichte)
#2:     Alexandra Bracken – Furchtlose Liebe
#2,5:  Alexandra Bracken – Sparks Rise (Kurzgeschichte)
#3:     Alexandra Bracken – In the Afterlight

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(© goodreads)

Alexandra Bracken:
Alexandra Bracken wrote Brightly Woven as a birthday present for a friend, and the story grew and flourished during a year of unpredictable, wild weather. A native of Arizona, she is a recent graduate of the College of William and Mary, where she majored in History and English. She now lives in New York City.

(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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[Rezension] Dreh dich nicht um

Geman Cover

English Cover

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‚Dreh dich nicht um‘
von Jennifer L. Armentrout


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Inhaltsangabe:
Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie. Als Samantha wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an absolut nichts erinnern – weder an das, was in den vier Tagen passiert ist, noch an ihr Leben davor. Allmählich kommt sie zu einer schockierenden Erkenntnis: In ihrem alten Leben war sie
offenbar ein echtes Miststück. Wen wundert es da, dass die Polizei immer wieder auftaucht und sie wegen Cassie verhört? Denn ihre Freundin ist und bleibt verschwunden. Eine furchtbare Frage steigt in Samantha auf: Fiel Cassie einem Verbrechen zum Opfer? Und trägt sie etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Gleich am Anfang kam mir das Konzept sehr bekannt vor – ein Mädchen, das durch einen traumatischen Schicksalsschlag ihr Gedächtnis, ihre komplette Erinnerung verliert und gemeinsam damit auch ihre Persönlichkeit und ihren Charakter vergisst. Und plötzlich ist sie innerlich nett, freundlich, integrer und erkennt, dass sie wohl bisher eine ziemliche gemeine, fiese Person war. Etwas, dass sie vorher nicht gesehen – oder verdrängt – hat, und man stellt sich die Frage, ob jeder Mensch innerlich gut ist und erst durch die Lebensumstände und Erfahrungen gemein bzw. schlecht wird… aber das gehört wohl zu einer anderen Diskussion.^^

Wie gesagt, dieses Konzept ist nicht neu, dass jemand das Gedächtnis verliert und dadurch erkennt, was er alles falsch gemacht hat und dadurch eine zweite Chance erhält. Was Armentrout daraus gemacht hat, war ein klein wenig Jugendthriller, der interessant, aber auch nicht ganz so mitreißend spannend und aufregend war, wie ich es mir von ihr erwartet habe. Was wohl daran lag, das ich relativ früh eine Ahnung hatte, in welche Richtung es geht – auch das mit dem Zettel war ziemlich rasch klar, obwohl die Aufklärung im Buch länger dauerte – und ich hatte auch schon vorher die richtige Person im Visier (wer der Übeltäter ist/ war) was ich schade fand.
Nicht nur, weil ich damit richtig lag, sondern weil es für mich etwas an den Haaren herbei gezogen war und zu dieser Person nicht gepasst hat, es sich für mich nicht ‚richtig‘ angefühlt hat. Aber man verdächtigt doch im Laufe des Buches mehrere Personen und diesen Aspekt, dieser innere Wirrwarr und das Durcheinander von Samantha fand ich gut geschildert.

Aber manchmal waren für mich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar oder ihre und Carsons Reaktionen zu übertrieben, zu unecht gestrickt, aber das ist nur mein persönliches Empfinden.

Außerdem habe ich mir etwas schwer getan, da mich das Buch am Anfang sehr an Glasgow Rain erinnert hat,… nicht jetzt so stark von der Handlung her, aber von der Konstruktion der Charaktere zueinander oder der geheimnisvollen Stimmung, dem Gefühl der Beobachtung. Zum Glück hat sich dies später wieder geändert und ich konnte das Buch vorbehaltslos weiterlesen. 😉

Generell mochte ich die Hauptfigur Sam – also die neue, veränderte Sam ^^ – aber mich nervten die meiste Zeit über die starke Betonung und das dumme/ reichte Getue von ihren Freundinnen, bzw. von ihrem früheren Ich. Außerdem ging es mir lange am Nerv, dass Sam eindeutig Gefühle für Carson hat, ihn fast küsst, aber immer noch mit diesem Dummdödel Del zusammen war. Sie hat sich zwar gefragt, warum sie eigentlich noch mit ihm zusammen ist, aber das war es dann auch. Bzw. ihre Erklärung – dass sie mit einer Trennung von ihm auch den letzten Rest der alten Sam verlieren würde – war für mich unlogisch, weil ja keiner die alte Sam leiden konnte, nicht mal die neue Sam selbst. Deshalb habe ich nicht ganz verstanden, warum sie an ihr hatte festhalten wollen.
Neben Sam mochte ich Carson natürlich als den romantischen Helden, aber ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich es schade fand, dass Carson lange Zeit nur eine heiße Sahneschnitte war und oft nicht mehr. Es hat sich zwar gebessert, aber er kommt wohl nicht auf meine Book-Boyfriend-Liste, weil er mir zu blass war, zu wenig Ecken und Kanten besaß. Außerdem war mir generell ein bisschen zu wenig prickelnde Romantik vorhanden.
Am liebsten war mir wohl Sams Bruder und seine Freundin Julie, weil sie authentisch, bodenständig, lustig und nett waren. Was wünscht man sich mehr? Der Ausgang war, wie gesagt, etwas vorhersehbar, aber ich kann damit leben und es war in Ordnung für mich.

Cover:
Ein okay-Cover, wobei ich nicht ganz davon überzeugt bin. Das englische Cover hätte mir vom Stil und auch wegen dem passenden Inhalt dazu, besser gefallen.

All in all:
„Dreh dich nicht um“ ist ein interessantes Buch, das ein wenig Gänsehaut verbreitet und an manchen Stellen doch Spannung bietet. Leider war mir die Grundspannung und das mitreißende Page-Turner-Gefühl zu gering und ich wurde auch mit den Charakteren nicht so warm, wie sonst mit Figuren von Armentrout. Ein durchschnittliches Buch, das ich Liebhabern von Jugendthriller empfehle, aber für Romantiker wie mich, wohl eher weniger.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Quotes: (© Armentrout)

Bevor ich irgendetwas darauf erwidern konnte, war Carson verschwunden. Ich wandte mich an Scott.
Sam: „Er mag mich nicht.“
Scott sah aus, als wollte er wieder losprusten. „Nein, er mag dich nicht.“
„Warum nicht?“
Seufzend erhob er sich vom Bett. „Du magst ihn auch nicht.“
Ich mochte ihn nicht? Hatte ich keinen Geschmack? Mit so einem zeugte man Kinder. „Kapier ich nicht.“

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Sam: Und plötzlich spielte es keine Rolle mehr, dass alle glaubten, ich würde nicht mehr wissen, wer ich war. Denn mit ihm – mit Carson – wusste ich, wer ich sein wollte, und nichts anderes war jetzt wichtig

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(© goodreads)

About the author – Jennifer L. Armentrout:
#1 NEW YORK TIMES and USA TODAY Bestselling author Jennifer lives in Martinsburg, West Virginia. All the rumors you’ve heard about her state aren’t true. When she’s not hard at work writing. she spends her time reading, working out, watching really bad zombie movies, pretending to write, and hanging out with her husband and her Jack Russell Loki.
Her dreams of becoming an author started in algebra class, where she spent most of her time writing short stories….which explains her dismal grades in math. Jennifer writes young adult paranormal, science fiction, fantasy, and contemporary romance. She is published with Spencer Hill Press, Entangled Teen and Brazen, Disney/Hyperion and Harlequin Teen. Her book Obsidian has been optioned for a major motion picture and her Covenant Series has been optioned for TV.
She also writes adult and New Adult romance under the name J. Lynn. She is published by Entangled Brazen and HarperCollins.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

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[Rezension] Throne of Glass: Kriegerin im Schatten

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Kriegerin im Schatten‘
by Sarah J. Maas

Throne of Glass # 2

Inhaltsangabe:
Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame Herrschaft beenden wollen. Doch statt sie aus dem Weg zu räumen, warnt Celaena seine Feinde und ermöglicht ihnen so die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie zunächst selbst vor Chaol, zu dem sie sich gegen ihren Willen immer mehr hingezogen fühlt. Wie sehr kann sie ihm vertrauen? Schließlich ist Chaol der Captain der königlichen Leibgarde. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Mit ‚Kriegerin im Schatten‘ halten wir den zweiten Band in den Händen, in dem wir uns erneut mit Celaena aufmachen dürfen, um zu morden, Rache zu üben oder doch eher auszuziehen, … um Gutes zu tun? So klar sind die Linien hier nicht gezogen und Celaena lässt überdies oft niemanden hinter ihre kalte, herzlose Fassade blicken und präsentiert sich stumpfer, als sie ist. Sie hat viel Geheimnisse, die sie er spät teilt oder gar bis zum Schluss für sich behält, und obwohl man alles aus ihrer Sicht erzählt bekommt, gab es auch für uns Leser am Ende doch noch eine Überraschung um Celaenas Herkunft. Wobei ich zugeben muss, dass ich beides schon geahnt oder gehofft habe. 🙂

Die Handlung beginnt einige Monate nach dem Ende des ersten Teil und Celaena ist bereits tatkräftig als Assassinin für den König tätig, was wiederrum Dorian oder auch Chaol nicht besonders prickelnd finden, da Celaena ganz cool mit abgeschnittenen Köpfen antanzt oder den König lose Arme mit Siegelringen präsentiert. Keiner Wunder, dass dem Prinzen Dorian bei dem Anblick grün um die Nase wird. ^^
Aber wir kennen ja Celaenas Geheimnis, wobei ich mir von Anfang an gewünscht habe, dass sie dieses Geheimnis mit ihrer Freundin, der Prinzessin Nehemia, oder Chaol teilt.

Gleich zu Beginn bekommt Celaena vom rücksichtslosen König den nächsten Auftrag und dieses Mal soll sie eine Rebellengruppe töten, wobei sie immer einen Namen vom König bekommt und wenn dieser tot ist, soll der nächste folgen… aber Celaena hat nicht damit gerechnet, dass sie die erste Person von früher kennt. Von nun an wird die Sache für sie immer verstrickter, aber sie handelt besonnen und zeigt uns eine listige Assassinin, die so einiges im Peto hat, und die sich nicht in die Karten sehen lässt.

Mir war der Anfang noch etwas zu langsam und an Stellen wurde es auch etwas zäher, da manchmal zwischen den Actionszenen zu wenig passiert ist und sich auch bei der Liebesbeziehung weniger getan hat. Aber ungefähr ab der Hälfte gab es dann in der Geschichte mit dem Tempo und auch ENDLICH bei der Beziehung zu Chaol eine Wendung, die ich einfach klasse fand ♥ und mein Herz schneller schlagen ließ. Ich habe es gewusst und ich fand es einfach nur toll… auch wenn ich schon weiß, wie es endet.
Trotzdem liebe ich Chaol mit seiner grüblerischen, eher vorsichtigen Art, – na gut, die breiten Schultern und ganzen Muskeln sind auch nicht zu vergessen ^^ – aber er passt in seinem Charakter wie der Deckel auf den Topf zu Celaena, die, wie wir ja wissen, etwas hitzköpfiger an die Sachen rann geht. Außerdem mochte ich es, dass Chaol trotz aller Enthüllungen zu ihr gestanden hat, da ich ihn doch etwas konservativer eingeschätzt hätte, aber da ist die Liebe wohl stärker. *schön*

Der Schreibstil war mal wieder perfekt, mit nicht zu viel Beschreibung, dass es langweilig geworden wäre, aber auch nicht zu wenig, dass man es noch gut vor den Augen sehen konnte. Dadurch war es locker weg zu lesen und ich war innerhalb von zwei Tagen mit dem Buch fertig, weil ich es nicht aus der Hand legen wollte, besonders gegen Ende.

Wo wir auch schon am Schluss wären, über den ich nicht sehr viel sagen kann, ohne zu spoilern, aber ich bin doch etwas traurig über die Entwicklung. Und ich muss zugeben, bei Nehemia und bei Chaol hatte ich doch kurz feuchte Augen… Hinzukommt, dass ich nun einen dritten Teil erwarte, in dem Celaena so ziemlich alleine auf sich gestellt sein wird, was bedeutet, dass ich alle liebgewonnen Charaktere schon jetzt vermisse. Aber mal sehen, ich werde mich überraschen lassen und hoffen, dass ich mit meiner Vorahnung falsch liege. ^^

Cover:
Wie auch Teil eins ganz nett gemacht und ich mag die leuchtende Farbe, trotzdem finde ich die englischen Cover viel schöner, auch, da sie Celaenas Wesen besser zeigen.

All in all:
Meiner Meinung nach kein typischer zweiter Teil, der einfach so dahin plätschert, um auf den dritten Teil hinzuarbeiten, sondern ein eigenständiger, spannender Teil, der mir an manchen Stellen besser gefallen hat, als der erste. Eine Steigerung die mich auf die nächsten Bände hoffen und mich nun wieder für ein halbes Jahr wartend zurücklässt. Empfehlung für alle, die Teil eins mochten oder durchschnittlich fanden –> es wird noch besser!

Rating:
4,5 of 5 points – (soo awesome!)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© dtv Verlag

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Serienreihenfolge:
# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte »»
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten »»
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers »»
# 4 : Sarah J. Maas – Queen of Shadows (Dt. Titel unbekannt)
# 5 : Sarah J. Maas – Untitled
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled

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(© goodreads)

About the author – Sarah J. Maas:
Sarah J. Maas lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Throne of Glass: Die Erwählte

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Die Erwählte‘
by Sarah J. Maas

Throne of Glass # 1

Inhaltsangabe:
Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Normalerweise tue ich mir oft etwas schwerer mit High Fantasy Geschichten und auch hier, hatte ich meine Zweifel, obwohl ich mich auf das Buch gefreut habe, da ich bereits einige gute Rezensionen dazu gelesen habe. Zum Glück war das Buch genau nach meinem Geschmack und ich wurde regelrecht in eine andere Welt hinein gezerrt, aus der ich gar nicht mehr auftauchen wollte.

Was nicht an der Welt selber lag, da diese trostlos war und von einem Tyrannen beherrscht wurde, der das ganze Land unterjochen möchte, sondern an den Figuren. Hauptsächlich an der Hauptfigur Celaena, die mich von Anfang an mit ihrem starken Geist, Willen und genauso tollen Humor, wie ihren sarkastischen, spitzen Bemerkungen, begeistern konnte. Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund oder buckelt nicht vor dem Kronprinzen, obwohl sie in einer Mine Sklavenarbeit vollbringen muss, da sie eine verurteilte Verbrecherin ist, aufgrund ihrer Vergangenheit als gefürchtete Assassinin von Adarlan. Nicht nur der Kronprinz Dorian verfällt ihr, sondern auch der zurückgezogene, ernste Chaol, Captain der Leibgarde. Er ist außerdem ihr Aufpasser, nachdem sie mit ihnen zum gläsernen Schloss kommt, um dort Prüfungen zu bestehen, welche sie zum Champion des Königs machen sollen, um nach vier Jahren ihre Freiheit zurück zu bekommen. Wäre das noch nicht genug, warten aber auf Celaena noch viel mehr schwere Prüfungen, die im Dunklen des Schlosses versteckt sind und ihr Leben bedrohen können – auch jenes ihrer Freunde.

Neben Celaena war auch der Kronprinz Dorian ganz nett, aber seien wir ehrlich, er passt nicht zu Celaena und mein Herz schlug ziemlich von Anfang an nur für Chaol. Er hat sie zwar nicht immer nett behandelt, aber er ist ein loyal, nachdenklicher Kerl, der weiß, was richtig ist, obwohl Celaena seine schwarz/weiße Weltanschauung gehörig ins schwanken bringt. Mir hat die Zankerei zwischen Celaena und Chaol gut gefallen und ich war immer berührt, wenn sie sich langsam angenähert haben, auch wenn nichts passiert ist. Man merkt im längeren Verlauf die Veränderung der Gefühle, und das fand ich sehr schön, da Chaol nicht von ihrer Schönheit geblendet wird, sondern durch ihren Charakter, ihr Handeln und ihr Lachen.

Das Buch ist gepickt von einer spannenden Handlung, die sich in einem hohen Spannungsbauen zum Ende hin immer weiter aufbaut. Aber es glänzt außerdem durch liebenswerte Charaktere, die Witz und Charme beweisen und auch ein wenig etwas für das Herz bieten. Leider kommt eine Romanze nur am Rande vor, da andere, wichtigere Dinge im Mittelpunkt stehen, aber es werden doch Andeutungen für den nächsten Band gemacht, auf den ich mich schon sehr freue.

Außerdem fand ich es sehr faszinierend und bewundernswert, wie es die Autorin geschafft hat, auf diese ganzen Geheimnisse und Magie zu kommen, diese zu Verknüpfen, um die Zusammenhänge zu bilden, die erst viel später im Nachhinein klar werden – für den Leser, wie auch für Celaena.
Zwar hat der erste Teil noch nicht viel Fantasy geboten, obwohl es in einer anderen Welt spielt, aber es wurden viele Andeutungen gemacht, die darauf schließen lassen, dass wir noch mit einer ganz besonderen Welt rechnen können, vollgepackt mit Dämonen, Feen oder Magie. Trotzdem war es nicht nur ein leichtes Jugendbuch, sondern bot auch Intrigen, gefährliche Geheimnisse und dunkle Bestien, die einem lebendig die Haut abziehen könnten.

Das Ende war etwas offen gehalten, obwohl die Hauptgeschichte dieses Teiles ein Ende gefunden hat. Doch der große Spannungsbogen, der wohl über alle Teile der Reihe gedehnt sein wird, befindet sich erst am Anfang. Und ich kann es kaum erwarten wieder auf die nächste Reise mit Celaena zu gehen, um weitere Proben zu bestehen und Geheimnisse zu lüften.

Cover:
Schönes Cover, das ein wenig auf das gläserne Schloss anspielt. Trotzdem muss ich gestehen, dass mir das englische Cover besser gefällt, da es den brutalen, blutrünstigen Inhalt des Buches besser wiedergibt.

All in all:
Ein High Fantasy Buch, das einem zum Träumen einlädt, obwohl es noch vieles offen lässt und einem mehr oder weniger nur auf die richtige Handlung im nächsten Band einlädt. Doch das können die vielschichtigen, abwechslungsreichen Charaktere mit ihrem Wesen wettmachen und bieten einen mitreißenden Epos für Jugendliche und Erwachsene. Der einzige Schwachpunkt war, dass es an manchen Stellen zu lange war und es mir etwas gedehnt vorkam.

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)

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Quotes: ( © Maas)

Chaol: „Seid still und verhaltet Euch normal.“
Celaena: „Ich sollte vom Pferd springen und davonrennen. Ich könnte in einer Sekunde verschwinden.“
„Ja“, sagte er, „mit drei Pfeilen im Rücken.“

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Celaena: „Und was ist verkehrt an eigensinnigen Mädchen? Außer der Tatsache, dass es keine dummen Gänse sind, die ihren Mund, um Befehle oder Klatsch von sich zu geben?“
Chaol: „Ich bevorzuge eben einen anderen Typ Frau.“
Celaena: „Und welcher Typ ist das?“
Chaol: „Keine arrogante Assasinnin.“
Sie zog einen Schmollmund. „Angenommen ich wäre keine Asassinin. Würde ich Euch dann gefallen?“
„Nein.“
„Würdet Ihr etwa Lady Kaltain den Vorzug geben?“
„Seid nicht albern.“ Es war leicht, gemein zu sein, aber allmählich wurde es auch viel zu leich, nett zu sein.

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Sie füllte einen Becher mit Wein und reichte ihn Chaol. „Auf vier Jahre bis zur Freiheit.“
Er stieß mit ihr an. „Auf Euch, Celaena.“
Ihre Blicke trafen sich, und als sie ihn angrinste, erlaubte Chaol sich ein Lächeln. Vier Jahre mit ihr wären ihm vielleicht nicht genug.

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Serienreihenfolge:
# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte »»
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# 4 : Sarah J. Maas – Queen of Shadows (Dt. Titel unbekannt)
# 5 : Sarah J. Maas – Untitled
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled

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(© goodreads)

About the author – Sarah J. Maas:
Sarah J. Maas lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Was geschah mit Mara Dyer?

Was geschah mit Mara Dyer

German Cover

The Unbecoming of Mara Dyer

English Cover

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‚Was geschah mit Mara Dyer?‘
by Michelle Hodkin
(The unbecoming of Mara Dyer)

Mara Dyer # 1

Inhaltsangabe:
Als Mara aus einem mehrtägigen Koma erwacht, erfährt sie, dass über ihr ein altes verlassenes Haus zusammengestürzt ist. Ihre beiden Freundinnen konnten nur tot geborgen werden, die Leiche ihres Freundes Jude wurde nicht gefunden. Mara hat keine Erinnerung an jene Nacht und begreift nicht, warum sie die Katastrophe als Einzige überlebt hat. Seit dem Unglück hat sie Albträume und Visionen – immer wieder sieht sie ihre toten Freunde, bis sie nicht mehr weiß, was Realität ist und was Einbildung. Als sich die mysteriösen Todesfälle in ihrer unmittelbaren Nähe mehren, sucht sie Hilfe bei ihrem Mitschüler Noah. Doch der hat ein eigenes dunkles Geheimnis…  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mich sehr lange auf dieses Buch gefreut und wollte es bereits ständig anfangen, musste aber den Leserunden-Starttermin abwarten, bis ich endlich in dieses Buch schnuppern durfte. Was mir am Anfang gleich aufgefallen ist, dass es gut zu lesen war… Nicht jetzt unbedingt total leicht, aber doch schnelllebig. Ich musste schon konzentriert lesen, da nicht so viele kurze Sätze vorkommen, wie in anderen Jugendbüchern und auch, weil es von der Handlung her nicht so einfach war, alles zu verstehen, zumindest am Anfang. Diese hat nämlich mitten im Geschehen begonnen und nur Fragen über Fragen in den Raum geworfen.

Zusammen mit Mara, unserer Hauptfigur, gehen wir auf Entdeckungsreise oder versuchen nachzubilden/ uns zu erinnern, was in dieser alles-veränderten Nacht passiert ist, in der drei ihrer Freund gestorben sind und sie als einzige, verschüttet unter einem alten Haus, überlebt hat. Aber Mara muss nicht nur damit umgehen lernen, sondern sie ziehen außerdem nach Florida, sie muss ab sofort auf eine neue Schule gehen und sie hat immer wieder Halluzinationen und Alpträume. Logisch, dass diese von ihren verstorbenen Freunden handeln und einem manchmal ganz schön Gänsehaut bereiten. Sogar mich hat es manchmal wirklich gegruselt, obwohl es eigentlich ‚nur‘ ein Jugendbuch Thriller mit mystischen Elementen ist. Ich sage hier nur – BADEWANNE! Wer das Buch schon gelesen hat, wird wissen, welche Szene ich meine. 😉

Zu den Figuren muss ich leider sagen, dass sie – bis auf Mara – doch eher klischeehaft besetzt waren. Es gab den eingebildeten, aber auch charmanten Schönling mit Schlafzimmerfrisur oder den schwulen guten Freund, der gegen die gemeine, bissige Clique lästert, die Mara fertig machen will.
Mara war dagegen anders, aber das lag vermehrt wohl daran, dass sie nie ganz wusste, ob sie normal ist oder immer mehr den Verstand verliert. Genauso wenig wusste es der Leser und immer wieder wurden neue Fragen zu ihrer Vergangenheit oder zu ihrer geistigen Psyche aufgeworfen, die nie richtig beantwortet wurden. Zwar konnte ich einen Teil von Mara vorhersehen, aber es wird bis zum Ende nicht erklärt, warum es so ist. Denke, da müssen wir wohl auf den nächsten Teil warten.

Dafür fand ich aber Noah im späteren Verlauf ganz süß mit seinem eingebildeten, aber lustigen Gehabe, auch wenn er vielleicht etwas zu dick aufgetragen hat – aber dadurch wurde alles etwas lockerer und leichtlebiger.

Die Handlung war interessant und ich fand die Idee wirklich gut, nur finde ich, dass die Umsetzung eine Spur spannender oder schnelllebiger hätte sein können. Aber was mich wohl am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass immer wieder ein interessantes Thema / eine Wendung angeschnitten wurde, von der man mehr erfahren wollte, aber dann kam davon leider nichts mehr.

Außerdem war das Ende des Buches einfach nur schlimm für mich, weil es ein glatter Cliffhanger war und es mir jetzt extrem unter den Nägeln brennt, gleich mit Teil zwei weiter zu lesen… aber ich würde lieber auf die deutsche Veröffentlichung warten. Schaut dann doch besser im Regal aus, wenn alle die gleiche Edition haben – und das bedeutet für mich leider warten und zu hoffen, dass die Übersetzung rasch vonstattengeht. 🙂

Cover:
Mitunter eines der tollsten Cover, die ich heuer in den Händen gehalten habe. Wirklich toll gemacht und ich bin froh, dass das englische Bild übernommen wurde, aber die Schrift mit Schnörkel versehen und die Farbe etwas angepasst wurde. Das Cover ist wirklich großartig – ich liebe es. 🙂

All in all:
Bin jetzt auch schon fertig und es war etwas besser, als ein durchschnittliches Buch, daher die 3,5 Punkte, weil mir doch etwas die Spannung gefehlt hat und es an manchen Stellen zu träge voran gegangen ist. Außerdem mag ich es nicht, wenn zu wenige Fragen beantwortet werden, auf die man unbedingt jetzt schon eine Antwort haben möchte und nicht erst in einem Jahr oder so, wenn der nächste Teil herauskommt. Aber ich werde sicherlich weiterlesen und empfehle es an Fans von Jugendbüchern mit einer mystischen, Thriller-Note.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Quotes: ( © Hodkin)

Anna: „Das sieht dir sooo ähnlich“, sagte sie zu Noah und drängte sich an ihn.
Noah: „Mein Mädchen hat eben Talent.“
Anna: „Quatsch.“
Noah zuckte die Achseln: „Ich bin nun mal ein eingebildeter Kerl und Mara verwöhnt mich nach Strich und Fasen.“
Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: „Ich bin nur froh, dass du ihr anderes Skizzenbuch nicht in deine dreckigen kleinen Pfoten gekriegt hast. Das wäre wirklich peinlich gewesen.“

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Mara: „Sprichst du sonst noch was?“
Noah: „Kommt darauf an, welchen Perektionsgard du meinst.“
Mara: „Egal.“
„Dann“, sagte er: „Deutsch, Spanisch, Holländisch, Mandarin und Französisch natürlich.“
Mara: „Sag etwas auf Holländisch.“
Noah: „Schede.“
„Was bedeutet das?“, fragte ich und trank.
„Vagina.“
„Super. Ist das alles, was du kannst?“
Auf Holländisch, Deutsch und Mandarin schon.“
Ich schüttelte den Kopf. „Warum, um alles in der Welt, kennst du in allen möglichen Sprachen das Wort für Vagina?“
„Weil ich als Europäer viel kultivierter bin als du.“

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

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Serienreihenfolge:

# 1 :  Michelle Hodkin – Was geschah mit Mara Dyer? »»
# 2 :  Michelle Hodkin – The Evolution of Mara Dyer (dt. Titel unbekannt)
# 3 :  Michelle Hodkin – The Retribution of Mara Dyer (dt. Titel unbekannt)

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(© goodreads)

About the author – Michelle Hodking:
At the age of sixteen, Michelle Hodkin lost the rights to her soul in a poker game with pirates just south of Natchez. Shortly thereafter, she joined an acting troupe and traveled the world performing feats of wonder and mischief. She has been seen on stages nationwide and earned rave reviews for her one woman performance of Titus Andronicus before writing the New York Times bestselling Mara Dyer Trilogy. The Unbecoming of Mara Dyer and its sequel, The Evolution of Mara Dyer are available now, and the third book in the trilogy, The Retribution of Mara Dyer, hits shelves Fall 2013. Michelle currently lives with her three pets and may or may not be a reliable narrator of her own life.
(Source: Goodreads.com)

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