Blog-Archive

[Rezension] Kopf aus, Herz an

German Cover

English Cover

..

‚Kopf aus, Herz an‘
von Jo Watson

Das Buch hier kaufen

 ..

Hör auf dein Herz und tanz unter den Sternen! 
Lillys schlimmster Albtraum wird wahr, als ihr Verlobter sie vor dem Traualtar stehen lässt. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, beschließt sie, die Hochzeitsreise nach Thailand trotzdem anzutreten – und zwar allein. Noch im Flugzeug lernt sie den attraktiven Damien kennen, der mit seinen Tattoos und der spontanen Art eigentlich genau die Art Mann ist, um die Lilly sonst einen großen Bogen machen würde. Doch jetzt, wo es nichts gibt, was sie zurückhält, lässt sie es zu, dass er sie auf eine Reise entführt – eine Reise, die ihr zeigt, was es bedeutet, auf sein Herz und nicht auf seinen Kopf zu hören. (Source: Goodreads.com)

.

Der Anfang war wie so oft über eine Braut, die kurz vor der Trauung von dem Typen sitzengelassen wird. Dabei kennt keiner den Grund und den nächsten Tag verbringt Lilly verständlicherweise in Selbstmitleid, bis sie genug davon hat und sich spontan dazu entschließt, ihre Flitterwochen in Thailand alleine anzutreten. Dabei ist sie aber so durch den Wind, dass sie noch mit Tränen verronnen Gesicht, Wuschelkopf und rosa Pyjama mit Hausschlapfen in den Flieger steigt. Was nicht nur die anderen belustigt, sondern auch den dunklen Kerl ganz in schwarze und so gar nicht Lillys Typ, auf sie aufmerksam macht. Jedoch kommt es dazu, dass sie mehr Zeit miteinander verbringen und Lilly erkennt durch den Weltenbummler Damien, wie eingeschränkt ihr Leben bisher war, wie oberflächlich und was sie dich bisher alles versagt hat. Aus ihr wird quasi fast ein neuer Mensch und bald sind auch Gefühle da, die so viel echter erscheinen als jene für ihren Ex Verlobten.

Ich habe länger gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Außerdem konnte ich die ganze Zeit keine richtige Verbindung zu Lilly aufbauen oder brauchte auch eine gewisse Dauer, um mit Damien warm zu werden. Außerdem haben mich diese langen Rückblenden von Lilly bei jedem Kapitelanfang total aus der Geschichte gerissen und mich nach der Zeit eher ermüdet, anstatt mich Lilly verbundener zu fühlen.

Insgesamt fand ich die Reise der beiden zwar interessant, aber in ihre Rolle würde ich trotzdem nicht schlüpfen wollen. Da bin ich wohl zu wenig Abenteuerlustig oder habe zu große Spinnenangst.^^ Auch fand ich es schade, dass nur aus Lillys Sicht erzählt wurde. Irgendwie bin ich es schon so gewöhnt, aus beiden Sichten zu lesen, dass mir etwas abgeht, wenn dem wie hier nicht der Fall ist.

Das Ende ging dann mit dem letzten Gespräch auch viel zu schnell nach dem langen Cut und auch hier hätte ich mir mehr erhofft. Man weiß so gut wie nichts von Damien oder seiner Familie, seine Probleme werden nicht wirklich geklärt. Man weiß nur, was für ein Hengst er doch ist, gerne reist und Lilly verfallen ist. Fertig. Da wünsche ich mir schon mehr von einem Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen soll.

.

Das Cover an sich hat mich irgendwie an eine ganz andere Geschichte denken lassen, die etwas jugendlicher ist. Dennoch ein schönes Bild, das erst später klar macht, dass es doch zum Buch passt.

.

Ein okay Buch, das seine guten Momente hatte, mich mit den Figuren aber nicht abholen konnte. Kein Must-Read für mich, sondern eher etwas für Genre Liebhaber, die es nicht so eng sehen.

.

3 of 5 points – (I liked it)

.

Liebste Grüße

.

.

Jo Watson:
Award-winning writer of romantic comedies. Collector of colorful, kitsch things that usually sparkle. Adidas addict, Depeche Mode devotee and proud Wattpad writer! Jo loves telling stories and above everything, considers herself a storyteller- no matter what the medium. After graduating with an honors degree in theater, she has worked in numerous creative fields. She’s mainly worked as a TV script writer and storyliner, she has written, directed and produced theater, adverts and film and has worked as a copywriter. She didn’t intend on becoming an author and „accidentally“ wrote her first book, Burning Moon, two years ago. And the rest, as they say, is history.  (Source: Goodreads.com)

.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

und

.

Advertisements

[Rezension] Es duftet nach Sommer

German Cover

English Cover

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.
.
‚Es duftet nach Sommer‘

von Huntley Fitzpatrick

(What I Thought was True)

 ..


Sommer, Sonne, Meer – und die erste große Liebe
Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.
(Source: Goodreads.com)

.

Ich habe das erste Buch von Fitzpatrick „Mein Sommer nebenan“ schon nur durchschnittlich gefunden und auch hier konnte es mich nicht vollends begeistern, obwohl der Anfang sehr vielversprechend begonnen hat. Was habe ich erwartet – ein gefühlvolles Sommerbuch für Jugendliche mit netten, witzigen Charakteren, die man einfach mögen muss und einer halbwegs interessanten Handlung.
Das Summerfeeling habe ich auf alle Fälle bekommen, das hat Fitzpatrick mit ihrer Geschichte auf der Insel gut eingefangen, obwohl die Hauptfigur, die dort lebt, wo andere Urlaub machen, alles andere als glücklich mit ihrer Wohnsituation, ihrem Liebesleben oder egal was – zufrieden ist… sie ist mehr der Typ, der denkt „ich habe was besseres verdient, und will hier weg.“ Wobei ich nicht ganz verstanden habe, warum das schlechtere Leben mit dem Ort, an dem sie ist, so stark zusammenhängt. Hier hat sie mich doch manchmal etwas genervt, und war alles doch sehr abwertend für die Leute, die auf der Insel leben.

Generell mochte ich Gwen nicht so besonders, bzw. nicht all ihre Facetten. Sie war zwar hilfsbereit und hat sich um ihre Freunde oder eben um ihren Cousin Nic, und vor allem um ihren kleinen Bruder gekümmert. Aber sie ist auch ein unzufriedener, jammernder Charakter, der nicht immer meine Sympathie geweckt hat. Besonders da sie auch so hin und hergerissen und mit Cass gespielt hat… noch dazu etwas naiv in ihrem denken, wobei sie im Handeln dann wieder zu frühreif war und naja, nicht lange fackelte, bevor sie jemanden das Shirt auszieht, was überhaupt nicht zum Rest ihres Charakters gepasst hat. Nein, Gwen hätte man echt besser/ sympathischer, gefestigter präsentieren können.

Genauso ihre Mum oder ihr Dad, die eher nur am Rande vorgekommen sind und auch ein, zwei Punkte hatten, die nicht zum Rest passen wollten. Ebenso Nic, der dann am Ende eher als der Arsch gezeigt wurde, um zu erklären was mit Viv – ihrer besten Freundin – los ist, wobei der Ausgang dieser Geschichte mit Viv doch total nicht zum Charakter und zum Buch gepasst hat!
Nein, leider war es an der Charakterfront so gar nicht mein Buch. Ich konnte fast keinen Chara ganz, ganz gut leiden, sondern nur Cass, der ein netter, leider auch etwas naiver Typ war, und den Gwen gar nicht verdient hat, besonders da sie ja auch nicht viel geredet hat.
Ich mag einfach keine Charas oder Geschichten, in denen die Hauptfigur nicht viel redet, weil ich mir dann immer denke „Wie kann sich der männliche Hauptchara in diese Person verlieben, er kennt sie ja nicht mal, wenn sie den Mund nicht auf bekommt und sich mitteilt“ – was in meinen Augen alles etwas oberflächlich macht.

Der Schreibstil war okay, aber nichts besonders. Es waren oft sehr kurze Sätze darin, was für mich den Lesefluss nicht erleichterte, sondern eher zum Stocken brache. Außerdem waren manchmal komische Satzstellungen oder Dialoge im Buch zu finden, die etwas aus dem Zusammenhang gerissen wurden, wobei ich nicht weiß, ob da die Übersetzung geschlampt hat oder ob das tatsächlich so geschrieben wurde.

Dafür war aber der Teil, der sich um die Gefühle drehte und auch die Annäherung der zwei Hauptchara ganz nett und ich wollte es dann doch recht schnell lesen und nicht aus der Hand legen, was ja nicht immer passiert, daher noch die 2,5 Punkte, wobei ich lange zwischen 2,5 und 3 Punkte geschwankt habe.

Das Ende war okay, wenn auch alles sehr vorhersehbar und nicht ganz nach meinem Geschmack, wenn ich an Spence, Nic und Viv denke, was so gar nicht reingepasst hat. Außerdem ist mir noch immer nicht klar, wie Gwen immer so unzufrieden sein konnte und sich alles darum gedreht hat, von der Insel wegzukommen. Pluspunkte haben, wie gesagt, das Paar und vor allem Cass bekommen.

.

Finde das Cover ganz okay, aber umhauen tut es mich leider auch nicht. Dafür finde ich aber den Titel wirklich schön und passend für das Summerfeeling gewählt.

.

Es war wieder nur ein okay Buch, aber leider nicht mehr, da einiges nicht wirklich für mich gepasst hat, obwohl ich sicher bin, dass es andere mögen werden – auch wenn es für mich nicht funktioniert hat. Ich selbst habe aber genug von Fitzpatrick gelesen und werde ich Zukunft wohl kein Buch mehr von ihr lesen, da ich doch ‚mehr‘ und nicht nur durchschnittlich möchte.

.

2,5 of 5 points – (It was okay)

.

.
(© Fitzpatrick)

Widmung von Fitzpatrick: „Für über zwangzig Jahr deiner Liebe, Treue und Freundschaft. Für alle Augenblicke, in denen Gwen, Cass oder Nic mich zur Verzweiflung getrieben haben und du leise gesagt hast: „Ich mag sie.“

.

Gwen“ Du bist diesen Sommer der Gartenboy?“, platzte ich heraus. „Wärst du nicht besser dran al – keine Ahnung – Caddy im Countryclub?“
Cass legt zwei Finger an die Stirn und salutiert sarkastisch. „Der aktuelle Lakai, zu Ihren Diensten. Garten-Mann ist mir lieber. Doch offenbar habe ich da keine Wahl. Mein Vorname ist auch gegen meinen Willen geändert worden.“
„Für Mrs Partridge seid ihr alle José. Es sei denn, du bist ein Mädchen. Dann bist du Maria.“
Er verschränkt die Arme, lehnt sich ein wenig zurück und runzelt die Stirn. „Wie flexibel sie doch ist.“.

..

.

.

© Goodreads

.
Huntley Fitzpatrick:

Fitzpatrick grew up dreamy and distracted in coastal Connecticut, attended Concord Academy and Yale. She flourished in a family of bookworms where everyone always had their nose in a book. She kept an exhaustively thorough journal which frightened her boyfriends but has proved very useful in her career as a writer. Her debut contemporary Romance, MY LIFE NEXT DOOR, was published in June of 2012 by Penguin-Dial for Young Readers. Now she laughs with and eavesdrops on her six children who provide her with perspective and material. She is represented by the amazing Christina Hogrebe of the Jane Rotrosen Agency. (Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

.

.

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

.

Review: Der Strand

(© goodreads)

.
.
‚Der Strand‘
von
Alex Garland

(The Beach).
.
.

.
.
Inhaltsangabe:

Ein junger Engländer reist als Rucksack- Tourist in Thailand umher. Über Umwege gelant er auf einen versteckten, einzigartigen Stand, der von einer keinen Gruppe junger Leute aus der ganzen Welt bewohnt wird. Er schließt sich ihnen an und ein Traum aus weißem Stand, bunten Korallen und blitzblauem Meer wird für ihn Wirklichkeit.
Doch schon bald muss er erkennen, dass auch im Paradies schreckliche Dinge geschehen, die einen vernichten können…

Meine Gedanken zum Buch:
Der Plot zum Strand war eine interessante, nicht abwegige Idee, bei der man sich ständig fragt, ob es auf dieser Welt nicht wirklich so einen abgeschiedenen Ort gibt, wo einige Menschen abgeschieden und komplett autark in einem Paradies leben. Die Frage dabei ist nur, ob dort auch auf Dauer das Glück zu finden ist, so wie es auch Garland in diesem Buch präsentiert hat – auch im Paradies kann man sein Unglück finden…
Irgendwann, wenn eine Notsituation eintritt, egal ob im Paradies, in einer Oase oder wo auch immer, verlässt man sich nur mehr auf sich selber, handelt nur mehr zu seinem eigenen Nutzen und lässt die anderen im Stich. Schnell verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse, wenn es um das eigene Überleben oder den eigenen Vorteil geht. Diese Story bringt einem zum Nachdenken, obwohl die Handlung in einer typischen ‚Urlaubsregion‘ liegt und die Geschichte voller Hoffnung beginnt. Man wird gezwungen über seine eigenen Handlungen und Werte nachzudenken…
Das Buch reißt einen als Leser mit, schon alleine deswegen weil es in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, die Charaktere gut beschrieben sind und auch nachvollziehbar handeln.
Außerdem ist es flüssig und schnell zu lesen. Die Sprache ist bildlich, sodass man alles vor Augen hat – wie ein Kino im Kopf, und sie ist aber trotzdem nicht überladen oder zu genau beschrieben. Leider fand ich das Ende ein wenig zu überstürzt, besonders die letzten 2 Seiten, die quasi als ein Epilogue fungierten.
Ansonsten für mich ein ‚must-read‘, dass man zumindest einmal gelesen haben sollte.

Cover:
Passend zur Story und natürlich, klassisch, schön.

Fazit :
Toller Roman, der Spannung verspricht und meiner Meinung nach einmal im Leben gelesen werde sollte.

Bewertung:
3 von 5 Punkten

Pan Tau Books

Ein Buchblog

Pimisbuecher

Eat - Read - Love

BOOKAHOLICS: till the End of Times

- the Days and Life of book-obsessed Girls

Die Literatouristin

Auf einer Reise durch die Seiten

Piranhapudel

Ein Büchertagebuch

Marmor und Ton - Autoren schreiben mit MUT

Vom Schreiben und Lesen - Eine Autorin und ihre wankelmütige Muse

Bianca Iosivoni

| Autorin |

AnjaIsReading

Schnuffelrudel's bookshelves

booksmiacara

Bücher, Filme, Serien und mehr ...

WIRRE WELT BERLIN

Ihr werdet euch noch wundern

Nina C. Hasse

Schreiben ist Tanzen mit Worten.

Write like a machine - Blog von Katharina V. Haderer

"Wer schreibt, will auch gelesen werden." - www.katharinavhaderer.com

Mirjam H. Hüberli

Schreibatelier & Kunstwerkstatt