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[Waiting on Wednesday]#55: Ein Thron aus Knochen und Schatten

„Waiting on Wednesday“ ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen dazu Bücher vorgestellt werden, auf die man schon ganz sehnsüchtig wartet. ♥

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Mein heutiger WOW:
„Ein Thron aus Knochen und Schatten # 2“
von Laura Labas

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(Quelle: Goodreads.com)

Inhaltsangabe:
»Sie war die Hexenkönigin, die gekommen war, um erneut ihren Thron aus Knochen und Schatten zu besteigen.«
Alisons schonungslose Ausbildung schreitet weiter voran, obwohl sie und Dorians königliches Gefolge das Lager im Reich der Kaskaden verlassen müssen.
Während sie versucht, die aufsteigenden Gefühle für ihren Trainer tief in sich zu vergraben und ihrer neuen Rolle als Anführerin gerecht zu werden, schmieden sowohl Dämonen als auch Menschen Pläne, die die Welt für immer verändern könnten. Alison muss sich endgültig entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Die der Dämonen oder die der Menschen?

(Source: Goodreads.com)

Erscheinungsdatum: Ende Februar 2017
Verlag: Drachenmond Verlag

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Warum ich darauf warte:

Weil ich bereits recht bald nach Erscheinung schon Teil 1 gelesen und richtig toll gefunden habe. Jetzt bin ich natürlich gespannt wie es weitergeht mit den Figuren und dieser Welt voller Dämonen, die vielleicht doch auch eine gute Seite haben…. 😉 Mehr will ich nicht verraten, aber ich kann euch nur empfehlen, euch den ersten Band zu holen, falls ihr die Reihe noch nicht begonnen habt 🙂

Wer von euch kennt die Reihe bereits oder für wen ist sie neu?

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.Liebste Grüße, Eure

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[Rezension] Throne of Glass: Königin der Finsternis

Throne of Glass

German Cover

Throne of Glass

English Cover

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‚Throne of Glass: Königin der Finsternis‘
von
Sarah J. Maas

Throne of Glass # 4

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Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin … (Source: Goodreads.com)

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Dieses Buch, dieses Buch hat es mir echt schwergemacht, an der Stange zu bleiben. Fast ganze zwei Wochen haben ich für diese Geschichte gebraucht, was schon einiges aussagt, obwohl ich sonst bei gleich dicken Büchern nur 2-4 Tage brauche, wenn ich mitgerissen, gefesselt und vollkommen in der Geschichte bin. Was – wie ihr nun annehmen könnt – hier leider nicht der Fall war.

Besonders das erste Drittel/ oder erste Hälfte hat mich sehr mit dem Buch, vor allem mit den Charakteren bzw. mit Aelins Sichtweisen hadern lassen. Ich fand diese ganze Sache mit Chaol / Rowan unter allem Niveau und kann es der Autorin nicht verzeihen, dass sie ganz einfach in den ersten Bänden Charaktere erschafft, nur um später selbst darauf zu kommen, dass sie eigentlich lieber einen anderen Love-Interest hätte und meinen geliebten Chaol zu einem unentschlossenen, wütenden, idiotischen Typen macht, nur damit alle Rowan ach so toll finden, sobald er eine Rolle für Aelin spielt. Man will ja nicht, dass Anhänger bei Chaol bleiben. *grummel*
Außerdem hat mich dieser ganze Streit zwischen Aelin und Chaol zu Beginn und ganz, ganz lange Zeit so dermaßen aufgeregt. Die beiden haben viel durchgestanden, erlebt und sind gewachsen und dann verhalten sie sich beide wie die größten Idioten oder die kleinsten Kinder. Ich konnte einfach nur den Kopf schütteln und war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen oder gegen die Wand zu knallen. Und dann plötzlich gegen Ende des Buches haben sie ein vernünftiges, klärendes Gespräch, verstehen sich auf einmal wieder blendend, nur eben als Freunde – aber ohne dass etwas Wichtiges passiert wäre, einfach nur so… na ja, damit man wohl die Leser zufriedenstellt oder keine Ahnung.

So wie die Sache mit Aelin/ Chaol angegangen wurde, so war auch manch anderes, also so gestelzt und absolut konstruiert – dass es überhaupt nicht echt wirkte. Man hat sofort immer gemerkt, warum Maas das jetzt so schreibt, bzw. die Charaktere das machen lässt – um sie zu einem bestimmen späteren Punkt hinzu bekommen, den sie haben mochte. Doch in einem Buch sollte das fließend geschehen, in der Handlung passend und wie gesagt, eben nicht konstruiert und so, dass es der Leser merkt, was der Autor vorhat. 😀 Sorry, aber ging hier gar nicht.

Was auch nicht ging und mir noch immer sauer aufstößt, ist diese ganze Caeleana / Aelin Verherrlichung. Was will Maas?? Ihr Figur einen Tempel/ Schrein / Kirche bauen und sie zur Göttin machen?? Denn falls nicht, dann merkt man das in ihrem Buch nicht, denn da beten Aelin alle an. Sie ist einfach die BESTE immer und überall, ist so richtig kick-bad ass und sieht dabei immer sooo heiß aus, dass sich alle männlichen Vertreter der Gattung Mensch oder Fae – total egal – in sie vergucken. Ich meine, hallo, sie ist ja immerhin auch sooo heiß, kein Wunder also… *würg*
Und was ich auch absolut nicht verstanden habe, war, warum jetzt plötzlich ihr erster Geliebter Sam (den sie mit 16 oder so hatte und der erste von vielen war…) jetzt wieder so ein großes Thema war, bzw. seine brutale Ermordung und all ihre zerplatzten Träume mit ihm?? WARUM? Nur damit wir jetzt auch noch Mitleid mit Aelin haben oder wie?

Tja, wie gesagt, diese ganze Aelin/ Rowan/ Chaol Sache war nichts für mich und daher auch die 1,5 Punkte Abzug. Der Rest muss ich aber sagen hat mir dann doch wieder gefallen. Vor allem die Sichtweisen von der Hexe Manon oder von Dorian und auch Elide. Die drei haben einen Softspot in meinem Herzen und ich finde Manons Wandlung genial und freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Außerdem konnte die Schreibweise wie immer überzeugen und ich mochte auch das letzte dritte des Buches viel mehr als den Anfang. Daher werde ich nun doch noch in der Reihe weiterlesen, muss aber gestehen, dass ich das hauptsächlich für die Nebenfiguren mache, was doch ein wenig schade ist. Jedoch hoffe ich, dass diese Aelin – Anpreisung im nächsten Band etwas moderater präsentiert wird, damit man es dennoch halbwegs angenehm lesen kann. Die Daumen sind also gedrückt für Band 5! 🙂

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Wie immer passendes Cover, wenn man die Herkunft von Aelin kennt.

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Die erste Hälfte konnte mich besonders aus Aelins Sichtweise nicht überzeugen, zum Glück wendete sich das Buch etwas und wurde auch zusehends spannender. Außerdem wurde oft von anderen Nebenfiguren erzählt, die mir bereits ans Herz gewachsen sind und auch der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen. Ein High Fantasy Buch, das ich wohl nicht jedem empfehlen würde, aber wenn man sich mit Aelin arrangieren kann und geduldig ist, wird es doch lesenswert.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Liebste Grüße

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# 1 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Die Erwählte
# 2 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Kriegerin im Schatten
# 3 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Erbin des Feuers
# 4 : Sarah J. Maas – Throne of Glass: Königin der Finsternis
# 5 : Sarah J. Maas – Empire of Storms
# 6 : Sarah J. Maas – Untitled
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(© goodreads)

Sarah J. Maas:
She lives in Southern California, and over the years, she has developed an unhealthy appreciation for Disney movies and bad pop music. She adores fairy tales and ballet, drinks too much coffee, and watches absolutely rubbish TV shows. When she’s not busy writing YA fantasy novels, she can be found exploring the California coastline.
Her debut YA epic fantasy novel, THRONE OF GLASS, will be published by Bloomsbury on August 7th, 2012.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

 

© dtv Verlag

 

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[Rezension] Haus der tausend Spiegel

German Cover

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‚Haus der tausend Spiegel‘

von

Susanne Gerdom

 

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Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss …  (Source: Goodreads.com)

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Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Denn ich hatte schon so eine Vorahnung dass ich es mit dem Buch schwer haben würde. Es hat gut angefangen mit der Hauptfigur Annik, einer jungen Hexe, die beim normalen Volk einen Sommerjob als Kindermädchen antritt. Doch sie weiß, dass es keine gewöhnlicher Job ist, da er etwas mit ihrer Aufnahmeprüfung für die magische Universität zu tun hat.

Das ist auch der Grund, warum sie wohl forscher und anders gegenüber dem strengen Chef Gabriel van Leuwen auftritt und ihre Zunge nicht im Zaum halten kann, wenn es um ihren Schützling, dem fünfjährigen Elias geht. Ein Kind, das sehr verstört ist, in einem großen Koffer lebt und nur schwer zu erreichen ist.

Das ganze Setting ist gruselig, sehr gespenstisch angehaucht, was ich auch ganz interessant gefunden haben. Es war das Gefühl von ‚Das Geheimnis des Dorian Gray‘ oder von ‚Die Frau in Schwarz‘ omnipräsent. Leider wusste ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent, in welcher Zeit die aktuelle Geschichte von Annik spielt. Es werden Jeans erwähnt und normale Shirts, also könnte es die Jetztzeit sein. Dann wieder könnte man auch glauben es spielt vor uns oder später. Genauso der Handlungsort war mir lange Zeit nicht klar, erst gegen Ende habe ich Antwerpen gelesen.

Leider wird auch nie auf das Hexensystem eingegangen. Man kann nur erahnen, wie zb. aus beiläufigen Bemerkungen, dass es wie in den Anfängen der Nazi-Zeit war, in der die jüdischen Einwohner mit einer sichtbaren Armbinde durch die Stadt gehen mussten, so wie sich hier Annik auch als Hexe zu zeigen geben muss.
Aber das war alles, zusammen mit der kurzen Information zur Uni, an die Annik gehen möchte – sonst nichts. *leider*

Der Rest/ die Hauptgeschichte spielt in dem imposanten Herrenhaus der van Leuwen. Dort passieren immer wieder unerklärbare Dinge, gruselige Szenen wechseln sich ab und ganz eigene Figuren treffen auf Annik – die Verwandten von Gabriel. Was es mit diesen Verwandten auf sich hat, ist mir leider schon bei einem Drittel des Buches bewusst gewesen, nur der Grund war bei mir ein anderer, als es dann präsentiert wurde und hat mich dann als eigenständige Tatsache überrascht.

Dennoch war es leider kein Buch für mich, nicht einmal die in meinen Augen nicht vorhandene Romanze konnte daran etwas ändern. Ich fand es eher etwas befremdlich wie sich Annik im Dunklen von einem Fremden, den sie nicht einmal sieht, wie verzaubert küssen lässt oder dass sie romantische Gefühle von 0 auf 100 für einen griesgrämigen Chef entwickelt. Sicher hatte Gabriel immer wieder diese kurzen Momente, in denen seine gute Seite zum Vorschein kam, aber daraufhin gleich verliebt in ihn zu sein… so ohne Grund und viel Zeit miteinander? Nun ja, jedem das seine 😉

Was ich jedoch süß und toll fand war, wie Annik mit dem kleinen Elias umgegangen ist. Oder generell der kleine Junge. Genauso der magische Begleiter von Annik war richtig knuffig und erinnerte mich an Gwens Wasserspeier Xemerius aus der Edelsteintrilogie. ^^

Das vermeintliche Ende hat mich dann wieder etwas zufriedener gestellt, jedoch hätte ich mir hier viel mehr Information gewünscht. Es wird einem einfach präsentiert, ohne logischer Erklärung, warum es jetzt so gekommen ist. Das hat es mir dann doch etwas verleidet, obwohl es sonst schön hätte sein können. *schade*

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Das Cover ist unglaublich toll und hat mich auch erst auf die Geschichte neugierig gemacht, gleichzeitig verrät sie leider bereits zu viel.

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Eine gute Grundidee mit schönen Gruselszenen, wunderschönem Schreibstil und eigentlich tollem Setting, das mich hätte begeistern können, wenn die Umsetzung etwas mehr nach meinem Geschmack gewesen wäre und mehr Information gegen Ende gegeben worden wäre. Hier wurde man doch etwas in der Luft hängengelassen.

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3 of 5 points – (I liked it)

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Susanne Gerdom:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.
(Source: random house.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] No Heartbeat before Coffee

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‚No Heartbeat before Coffee‘

von

Maria M. Lacroix

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Diana Cunningham # 1

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Während eines Einsatzes gegen einen dunklen Hexenclan wird Diana, kampferprobte Spezialistin des Instituts für »Research and Identification of Paranormal Activities«, mit einem tödlichen Fluch belegt. Rettung aus ihrer aussichtslosen Lage erhält sie ausgerechnet von einem Werwolf.
Obwohl auch er in ihrer Weltsicht zum Feind zählt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Jamie zu vertrauen. Und als wäre ihr Leben nicht verzwickt genug, zieht er sie stärker an, als sie sich selbst eingestehen will.
Gleichzeitig wird Seattle von einer brutalen Mordserie erschüttert, sodass Diana ihre persönlichen Probleme in den Hintergrund stellt, um sich voll und ganz der Aufklärung des Falles widmen zu können. Doch ihre Kollegen dürfen weder von ihren Gefühlen für Jamie erfahren noch, welchen Preis sie für ihr Überleben gezahlt hat…
(Source: Goodreads.com)

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Sofort von der ersten Seite an wird man mitgerissen in diese Geschichte und komplexe Welt, die Lacroix hier erschaffen hat. Diana lebt in einer Welt, ähnlich wie unserer, nur dort ist es der Fall, dass sich irgendwann übernatürliche Wesen zu erkennen gegeben haben (nach einem Vorfall mit einem Werwolf). Seitdem gibt es einige Institutionen, die solche bösartigen Wesen aus dem Verkehr ziehen oder andere – wie Magiebegabte Menschen – überwachen, damit diese mit ihrem Zauber nichts anstellen.
Gleich in der ersten Szene begleiten wir Diana mitten in einem Kampf mit einer bösartigen Hexe, die Diana verflucht und was erst dazu führt, dass sie die Hilfe eines Werwolf und eines guten Hexers annehmen muss, um zu überleben und die Handlung einige Monate später richtig einsetzt und an Fahrt aufnimmt.

Dieser Sprung war zwar von der Handlung her logisch und ging wohl auch nicht anders, aber ich muss gestehen, ein paar Probleme mit diesem Sprung in der Storyline gehabt zu haben, besonders in den ersten Kapiteln. Irgendwie wurde so viele vorneweggenommen. Zuerst kam das Kennenlernen von Diana und Jamie und dann nach Monaten sind sie bereits gute, vertraute Freunde. Ich hätte diese erste Kennenlern-Phase – auch wenn sie nur freundschaftlich ist – gerne etwas genauer miterlebt, da ich gerade diese ‚Anfänge‘ in Büchern immer total gerne lese.
Auch die fast nicht vorhandene Liebesgeschichte hat mir etwas gefehlt und kurzzeitig dachte ich, eine gewisse Sachen würde mir nicht ganz bekommen, aber zum Glück hat sich diese ‚Situation‘ dann bald geändert und der Weg für D + J war frei. Obwohl noch nichts passiert ist, konnte man das gewisse Prickeln bereits spüren und daher bin ich meega gespannt auf den zweiten Teil bzw. die weiteren Teile, denn ich denke, das könnte sich genau nach meinem Geschmack entwickeln. *hehe* :p

Denn bis auf den Teil mit der Romanze war es schon jetzt genau mein Buch und Genre! ❤ Bzw. auch die Hauptfigur Diana war total nach meinem Geschmack. Ich habe ja einen Faible für Charas, die tough sind, ne große Klappe haben und sich nach außen hin knallhart geben, aber innen drin doch einen weichen Kern haben, denn man erst ergründen muss. So ist Diana und es hat auch einen Grund, warum sie ist, wie sie ist. Außerdem hat sie einen tollen Humor und liebt wie ich Kaffee – keinen Tee! 😉
Tja, und was soll ich zu Jamie sagen außer SABBER, Schmacht und *in Ohnmacht fall*! Bitte, bitte mehr von ihm und gerne auch noch öfter Oberkörperfrei! 😀 Er ist von Anfang an ein Typ, der das Herz am rechten Fleck hat, einen guten Sinn für Humor beweist und ja, einfach mal nett ist, ohne sich ständig als Arsch zu benehmen, wie es oft in solchen Büchern vorkommt. Nein, Jamie ist einer von den Guten, auch wenn er manchmal etwas über die Stränge schlägt – seiner andere Natur eben geschuldet, wogegen man nichts machen kann und ich auch gar nichts dagegen habe… kann ruhig etwas ‚härter‘ werden^^ *hust* 😀 So, bevor ich jetzt noch rot werde, höre ich jetzt auf zu schwärmen … ja, die beiden waren toll! *hihi*

Was ich neben den Protas richtig gut fand, war der Schreibstil. Es lässt sich super angenehm lesen und man merkt von der ersten Seite an, dass Lacroix ihr Handwerk beherrscht. Toller Stil, den man gerne liest. Außerdem scheut sie sich nicht, auch brutaler zu schreiben und die Dinge beim Namen zu nennen. Das Ende kam ebenfalls überraschend und hat eine Wendung genommen, die ich nicht kommen sah! *top*

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Ich finde das neue Cover vom Drachenmond Verlag super schick und mega passend, auch wenn Diana nicht blond ist, sondern rote Locken hat. 😀 Dennoch ist die Stimmung perfekt eingefangen und macht Lust auf die Story!

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Action, Spannung, Prickeln und viel Blut mit einer toughen, aber humorvollen Heldin, die man einfach gern haben muss. Einen sexy Typen gibt es natürlich als Würze oben drauf *hrrr* -> also was will man mehr? 😉 Empfehlung für alle Urban Fantasyfans mir Erwachseneninhalt!

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Lacroix)

Ich sah von diesem unverschämt attraktiven Gesicht weg und schaute auf meine Hände. „Entschuldige“, sagte ich. „Meine Nacht war bisher echt beschissen und als ich dachte, es könnte nicht schlimmer werden, bist du aufgetaucht.
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Der Tisch, an dem circa fünfundzwanzig Leute Platz fanden, bestand aus einer runden Glasplatte, die es irgendwie schaffte, fingerabdruck- und kratzfrei zu bleiben. Einzig die Kaffeetassen der Mitarbeiter sorgten für einige Farbkleckse hier und da. Meine war knallrot. In schwarzer Schrift stand „No Heartbeat before Coffee“ darauf. ein Geschenk von Jamie, der alte Scherzkeks.

 

Liebste Grüße

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#1: Maria M. Lacroix – No Heartbeat before Coffee
#2: Maria M. Lacroix – Untitled
#3: Maria M. Lacroix – Untitled

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(Quelle: mariamlacroix.com)

Maria M. Lacroix:
Neulich hat mich die Freundin einer Freundin gefragt – nachdem sie erfuhr, dass ich schreibe –, ob ich schon immer viel gelesen und geschrieben hätte. Geschichten, Tagebücher und so. Ich antwortete „Nö“ und wir lachten alle. Vermutlich, weil das eher untypisch für einen Autor ist.
Eigentlich habe ich früher nie gerne gelesen. Ich kann euch genau sagen, welches mein erstes Buch war, das mir die Liebe und den Zugang zu Büchern eröffnet hat – und wann das war: Edgar Allan Poes „Streitgespräch mit einer Mumie und andere Erzählungen“. Meine Schwester schenkte mir das Buch zu meinem vierzehnten Geburtstag.
Mit dem Schreiben fing ich erst ziemlich spät an, so Mitte zwanzig rum, während des Studiums. Ich bin Biologin und Anthropologin und habe bereits an forensischen und historischen Fällen gearbeitet. Die Tatortbeschreibungen in meinen Büchern, inklusive der Gerüche, haptischen Wahrnehmungen und Empfindungen, beruhen alle auf meinen persönlichen Erfahrungen.
Mein Motto? Ist doch klar: No heartbeat before coffee.
(Source: Drachenmond Verlag)

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[Rezension] Die Dreizehnte Fee: Entzaubert

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‚Die Dreizehnte Fee: Entzaubert‘

von

Julia Adrian

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Die Dreizehnte Fee #2

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„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.
Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
(Source: Goodreads.com)

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Gleich nach dem Beenden des ersten Teils, hatte ich das Privileg auch schon den zweiten Band bei mir zu haben, was ich natürlich ausgenutzt und gleich weitergelesen habe! ^^
Wie bei Band eins war ich sofort von Beginn an vom wie immer wunderschönen Schreibstil gefesselt, der sehr poetisches, etwas ganz Besonderes ist.

Dafür fand ich aber dieses Mal den Einstieg etwas schwieriger, was wohl an der Handlung lag, da Lilith nicht beim Hexenjäger ist oder sie auf Wanderschaft gehen, sondern sich ihren Schwestern in Gesprächen, bzw. vor Gericht stellen muss. Auch im Mittelteil gab es hier längere Passagen, die sich etwas gezogen haben, als Lilith zum Beispiel längere Zeit an einem Ort festsaß, ohne Hexenjäger *snief* und Kontakt zu anderen.
Dennoch gab es auch richtig schöne Szenen mit den beiden, auch wenn sie in diesem Teil viel weniger oft miteinander zu tun hatte. Was ich etwas schade fand, aber aufgrund der Handlung, nicht anders ging, welche aber sehr wichtig für Lilith war, um zu wachsen, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und um den Leser Einblicke in das „Damals“ zu geben, bevor alles den Bach runter gegangen ist…

Was mich sehr bewegt und mitgenommen hat, waren die Gefühle, die Adrian hier gekonnt transportiert. Man fühlt mit Lilith diese Schwere, die Bürde ihrer Taten, die sie tun musste, um die anderen zu beschützten. Dass sie sich quasi selbst aufgegeben, das Mädchen in sich getötet hat, um die anderen stärker zu machen, ihnen zu helfen in einer feindlichen Welt zu überleben. Umso trauriger und vom Schicksal ein perfider Plan ist es nun, dass sie es zu gut gemacht hat – die Hexen zu stark geworden sind und Lilith nun versucht, ihre Taten rückgängig zu machen und genau diese Hexen, die sie zuvor beschützen wollte, töten muss.
Also manchmal hat es mir sogar fast ein Tränchen rausgedrückt, weil das echt einfach nur traurig und total schade war. Vor allem bei den Szenen aus den Kindheitstagen…*heul* Aber sind es nicht genau diese Geschichten, die einem in Erinnerung bleiben?

Das Ende von Band zwei war zwar auch wieder ein kleiner Cliffhanger, aber zum Glück nicht so schlimm wie beim ersten! 😀 Ich mag den Hexenjäger in diesem Teil lieber, obwohl er immer noch etwas zu brutal mit ihr umgeht. Er könnte doch einfach mal sein wahres Herz zeigen, nicht immer so unnahbar sein. Und ich will endlich seinen Namen wissen! *lol* Aber ich denke, das kommt noch und erfahren wir dann hoffentlich alles in Band drei, auf den wir uns schon im Sommer freuen dürfen! *yeah*

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Das Cover ist wie zuvor ein richtig schöner Blickfang und ich muss mir das Buch auch unbedingt bald als Taschenbuch besorgen, weil es so schön ist! 😀

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Dunkle Legenden, magische Welt und alte Märchen zusammengewürfelt in einem verwunschenen, mittelalterlichen Setting, gemixt mit einer heißen Liebe, die aber auch ihre Schattenseiten hat und das Herz zum Brechen bringt. Alles fest verrührt, genüsslich zubereitet und mit einem wiedererkennbaren, einzigartig poetischen Schreibstil garniert. Hungrig? Dann stürzt euch doch auf diesen Lese-Leckerbissen! 😀

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Adrian)

Wir sind Geschichten. Ich bin eine und die Eishexe ist eine. Alle meine Schwestern, die mächtigsten Feen des Landes, der Hexenjäger und sogar Elle, das Kind, welches mein Herz im Sturm eroberte. Das Kind, mit dessen Tod auch mein Herz starb.
Wir alle sind geschaffen aus Tinte, wir sind geschaffen aus schwarzem Blut. Und mögen unsere Leben auch enden, so werden unsere Spuren auf ewig zwischen den Seiten eines Buches zu finden sein. Papier und Tinte, Schatten einer düsteren Vergangenheit.
Und jedes Mal, wenn ein Kind ein Märchenbuch aufschlägt und mit heller Stimme die Worte zum Leben erweckt, werden wir auferstehen.

 

Liebste Grüße

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#1: Julia Adrian – Erwachen
#2: Julia Adrian – Entzaubert
#3: Julia Adrian – Entschlafen.

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(Quelle: jadrian.de)

Julia Adrian:
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Witches of London: Vom Teufel geküsst

German Cover

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English Cover

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‚Witches of London: Vom Teufel geküsst‘
von Laura Powell

Witches of London #1

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Aufregende Urban Fantasy: Cool, modern und überraschend!
Glory und Lucas könnten unterschiedlicher nicht sein. Glory kommt aus einer Hexenfamilie und für sie steht fest: Sobald sich ihr Fae, ihre magische Fähigkeit, entwickelt hat, wird sie die Macht der Hexen wiederherstellen. Lucas weiß, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten wird – der Inquisition beitreten, um die Hexen in London zu maßregeln. Doch was dann geschieht, konnte niemand vorhersehen. Lucas entwickelt auf einmal selbst ein Fae und muss seine Loyalität gegenüber der Inquisition unter Beweis stellen. Glory erfährt, dass ihre Tante schon seit Jahren Informantin der Inquisition ist, um gegen einen sehr mächtigen und gefährlichen Hexenzirkel zu bestehen. Glory soll ihr dabei helfen, einen Hexenagenten in den Zirkel einzuschleusen – und der ist niemand geringerer als Lucas …
(Source: Goodreads.com)

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Ich weiß zwar nicht genau, was ich erwartet habe, aber mit Sicherheit nicht das hier, sondern ganz was anderes. Schaut man sich das Cover und die Inhaltsangabe an, denkt man, hier würde eine spannende fantasiereiche Hexengeschichte erzählt, in der eine tragische Liebesgeschichte mit ihm Spiel ist: eine Liebe zwischen einer Hexe und einem Hexenjäger, einen Inquisitor – das alte Romeo und Julia Problem (nicht neu, aber manchmal gut) mit vielen kreativen Konflikten und und und. Hier gäbe es so viele grandiose Ideen, Umsetzungen und der Anfang hat auch wirklich vielversprechend begonnen, aber dann ging es rasch den Bach runter.

Denn aus der zuerst wie angenommen gut integrierten Hexengeschichte, in einer Welt, die wie unsere ist, nur dass dort seit jeher bekannt ist, dass es Hexen gibt und auch, dass diese nach mehreren Versuchen nun Teil der Gesellschaft sind, wird etwas ganz anderes. Zwar werden die Hexen gezäumt, um nicht einfach so mitten auf der Straße mit ihrem Zauber Schaden anzurichten, aber alle sind nicht glücklich mit dieser Lösung. Dennoch schaut alles nach außen hin sehr geordnet aus, zumindest auf den ersten Blick! Denn es gibt auch Hexenzirkel mit nicht registrierten Hexen, die sich nicht zäumen lassen wollen und hier fängt es an, dass der erste Funke immer mehr erlischt. Denn statt wirklicher Zauberei und atemloser Magie, beschäftigen sich diese ganzen Hexen und die Mitglieder der Zirkel fast ausschließlich mit kriminellen Machenschaften und Kleinkriegen untereinander. Wodurch ich mich erstens gefragt habe, warum es so vorurteilsvoll geschildert wird, dass alle im Hexenzirkel Kleinganoven sind. Und zweitens, weshalb diese Zirkel wie Mafiagruppen agiert haben.

Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto weniger wird wirklich auf das Hexendasein oder deren Befreiung, und auf die Liebesgeschichte wert gelegt, – Nein: es geht immer mehr darum, einen geheimen Agenten einzuschleusen, Mafiazeugs zu lesen und bla bla bla. Es hat mir ab der Hälfte immer weniger gefallen und das hat sich leider auch bis zum Ende nicht mehr geändert.
Meine Hoffnung lagen noch darauf, dass vielleicht, wenn schon die Handlung nicht passt, mich die Liebesgeschichte überzeugen kann, damit ich wenigstens etwas davon habe, aber leider war diese Romanze im ganzen Buch nicht existent. Keine Berührung, kein Kuss – kein Gefühl. Überhaupt NICHTS. :/

Leider konnte auch der Schreibstil nichts mehr retten, im Gegenteil. Er wirkt leider sehr hölzern und war gar nicht nach meinem Geschmack, und auch die Dialoge wirkten nicht echt, sondern zu konstruiert. Und die Figuren, was kann ich zu ihnen sagen, wenn sie mich nicht gepackt haben und mich irgendwie unberührt zurücklassen haben? – Nicht viel und daher auch hier nur ein kleiner halber Punkt dafür, weil zumindest der Versuch da war.

Für mich war das leider wirklich ein Fehlgriff, obwohl ich so große Erwartungen an das Buch hatte, aber das lag wohl auch an dem tollen Cover, das mich total geblendet und ‚Lies mich‘, ‚Lies mich‘ geschrien hat. Aber mehr werde ich von der Autorin wohl nicht mehr lesen, das war ein einmaliges Vergnügen.

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Das Cover ist einfach unglaublich toll und schaut in echt noch viel schicker und grandioser aus, als auf dem Bild. Ein richtiges Blender-Cover, das schon alleine einen ganzen Punkt verdient. 😀

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Was noch gut begonnen hat, war gegen Ende hin leider einfach nur enttäuschend, ging immer weiter den Bach runter. Es war leider gar nicht mein Buch, so viel ungenütztes Potential… *schade* Ständig habe ich mich gefragt, warum das nun eher zu einer Mafiageschichte wurde, als bei einer guten Hexengeschichte zu bleiben. Und auch, WIESO alle Machenschaften der Hexen im Zirkel illegal sein mussten? Und wo – wo die Liebesgeschichte blieb? Leider habe ich hier etwas ganz anderes erwartet, und dieses „Andere“ im Buch, konnte bei mir überhaupt nicht  punkten.

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1,5 of 5 points – (Not my taste)

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Liebste Grüße

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#1: Laura Powell – Vom Teufel geküsst »»
#2: Laura Powell – Witch Fire (dt. Titel unbekannt)

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(Quelle: goodreads.com)

Laura Powell:
I was born in London, but grew up in the Brecon Beacons. Our house looks across the valley to Carreg Cennen Castle, quite possibly the most romantic ruin in Wales (see the picture above!). It was a very old-fashioned country childhood, and I spent most of it with my nose in a book. I also devoted quite a lot of time plotting ways to escape school. I went to a girls’ boarding school from the age of eleven and absolutely hated it.
University was much better. I studied Classics at Bristol and Oxford, then spent five years working in the editorial departments of both adult and children’s publishers. I now live in West London. My desk is by the attic window so I can daydream over the rooftops – it’s perfect for procrastination.
(Source: Goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

 

© Random House

 

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[Rezension] Die Seelen der Nacht

English Cover

German Cover

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‚Die Seelen der Nacht‘
by Deborah Harkness

(A Discovery of Witches)

All Souls #1
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Inhaltsangabe:
Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch macht es mir wirklich äußerst schwer eine Rezension zu schreiben. Teile davon gefielen mir nämlich leider gar nicht, dafür fand ich aber andere wieder gut.
Besonders der Anfang war überhaupt nichts für mich und ich glaube erst nach dem ersten Drittel, wollte ich selbständig weiterlesen, ohne den Zwang zu haben, dass ich es lesen muss. Was bei diesem 800-Seiten-Buch bedeutet, dass ich erst nach ca. 270 Seiten ein eigenständiges Interesse gehegt habe und auch da waren immer noch Teile dabei, die es mir schwer gemacht haben, alles mit Leselust zu lesen.

Das größte Problem hatte ich mit der Detailverliebtheit der Autorin, die nicht nur die Umgebung genau geschildert hat, sondern auch alles andere. Wie zb. jedes Detail, das Diana während ihrer Recherche macht, genauso davor oder danach – einfach ALLES! Auch die Manuskripte und Schriften, die im Buch vorkommen, werden genauestens beschrieben und zitiert. Und dabei kommen einige schwierige und alte Passagen an die Reihe und auch die Diskussionen der Charaktere über die Evolution, Herkunft von Vampiren oder Hexen oder anderen Themen, wurden sehr hochtrabend und hochgestochen beschrieben und durchgespielt.
Leider hat mir dies nicht geholfen alles zu verstehen und ehrlich gesagt bin ich mir an manchen Stellen fast schon wie ein Idiot vorgekommen. Nicht nur, dass es schwer verständlich war und viel zu genau oder langweilig, nein, es kam mir auch oft sehr angeberisch vor. Eine der schlimmsten Stelle diesbezüglich war diese hier:

Diana: „Was macht ihnen solche Sorgen?“
Mr. Knox: „Mehr, als Sie begreifen können, Dr. Bishop.“
Diana: „Ich glaube durchaus, dass ich Ihnen geistig folgen kann, Mr. Knox“, erwiderte ich.
Knox‘ Mund spannte sich missmutig an, als ich ihn auf seinen fehlenden akademischen Grad hinwies.

Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber ich fühle mich dabei doch etwas reduziert. Leider geht es aus unterschiedlichen Gründen nicht, dass jeder studieren kann, aber deshalb braucht sich dieser als Person nicht minder und schlechter zu fühlen. Man merkt einfach im gesamten Buch den Hintergrund der Autorin, die Professorin für dieses und jenes ist und schon viele Stipendien und Auszeichnungen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten bekommen hat. Was toll ist für sie, ehrlich, aber diese Überheblichkeit über ihr Wissen, spiegelt sich auch in dem Buch wieder und für mich fühlt sich das ‚fehl am Platz‘ an.

Soviel dazu. Die Figuren konnten mich ebenfalls erst später für sich gewinnen, obwohl nie ganz die gleiche Begeisterung aufkam, wie bei manch anderen Charakteren.
Diana ist mir zu leicht von Matthew zu manipulieren und verzeiht ihm jede Geheimnistuerei, Unehrlichkeit und so manch anderes Getue, was mir persönlich zu Macho-mäßig ist, wenn man bedenkt wie belehrt, gebildet und alt er schon ist.
Die anderen Figuren in der Geschichte waren okay und für mich ist einer der Lieblinge Marcus geworden.

Was für mich am einfachsten hier in der Geschichte gelöst wurde, war, als die anderen gegen Ende alle zu den Bishops nachhause gekommen sind und sie sich sofort alle so grandios verstanden haben. Was sehr unwahrscheinlich wäre, nach der vorigen Beschreibung der Autorin über die jahrhundertelangen Anfeindungen und den Groll zwischen den verschiedenen Wesen. Das und auch das Ende war absehbar und ab ca. dreiviertel des Buchs nicht mehr überraschend. Außerdem zu kitschig für meinen Geschmack bzw. zu ‚alles ist gut und wir sind alle so Happy‘, was nicht zum Rest gepasst hat. Es war zu eitel Wonne und ich hätte mir mehr Konflikte bei dem Zusammentreffen der einzelnen Wesen gewünscht – was auch verständlich gewesen wäre.

Momentan reizt es mich nicht diese Reihe fortzusetzen und ich bezweifle auch, dass ich es mir irgendwann in der Zukunft antun werde, wieder so einen zähen, langen Wälzer dieser Autorin zu lesen. Hierzu werde ich einfach später einmal die Rezensionen zu den kommenden nächsten zwei Teilen lesen und es damit geistig für mich abhaken.

Cover:
Das Cover ist okay, aber das englische Cover passt hier zum Inhalt einfach besser.

All in all:
Eine langatmige, viel zu detailierte Geschichte, die hochtrabend geschrieben wurde. Leider konnte es mich nicht überzeugen und ich werde sie auch nicht weiterverfolgen.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1:  Deborah Harkness – Die Seelen der Nacht »»
#2:  Deborah Harkness – Wo die Nacht beginnt
#3:  Deborah Harkness – Untiteled
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Success.

© Vania Stoyanova

About the author – Deborah Harkness:
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).

Nach ihrem großen Erfolg Die Seelen der Nacht ist Wo die Nacht beginnt Deborah Harkness‘ zweiter Roman.
(Source: Randomhouse.de)

Visit her Website »»

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