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[Rezension] Silber: Das zweite Buch der Träume

German Cover

(© goodreads)

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‚Silber: Das zweite Buch der Träume‘

von

Kerstin Gier

Silber #2

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Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?
Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …  (Source: Goodreads.com)

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Müsste ich das Buch mit einem Wort beschreiben, komme ich immer wieder auf -> enttäuschend. Ich hatte normale Erwartungen an das Buch, da ich die Geschichte auch schon im ersten Teil etwas flach fand, aber hatte gehofft, dass es nun besser wird – ähnlich wie bei der Edelsteintrilogie. Aber nichts davon – es wird sogar alles zusammen noch banaler und die Träume kommen zwar immer wieder vor, aber nicht als Hauptstory, um darin etwas Wichtiges zu entdecken oder aufzuklären, sondern um dem Liebesdrama rund um Liv und Henry einen Raum zu geben.

Die Träumerei in den Fluren und in anderen Träumen sollte eigentlich nach Band 1 aufgehört haben – zumindest haben sie das so ausgemacht – aber Henry und Liv können die Finger nicht davon lassen. Natürlich nur um sich dort zu treffen und zu knutschen. Was mich ja nicht gestört hätte, wäre auch mal etwas anderes passiert. Und dann tut es das und es geht dabei wieder um Henry… *gähn*

Spielt die Geschichte dann doch einmal in der realen Welt und nicht in den Träumen von Liv oder Henry, geht das Liebes-Teenie Drama auf der Schule in die nächste Runde, wo es nur so von gemeinen Zicken wimmelt, die man allesamt wo einsperren möchte. Weiß ja nicht, was der Sinn hinter diesem Buch sein soll, aber es wirkte so, als wollte Gier mit ihrer eigentlichen guten Fantasieidee über das Träumen auf den Contemporary Romance Zug mit aufspringen und hat dazu vorher noch einen Gossip Girl – Marathon angetan. ^^
Womöglich um heutige Jugendliche in einer Stadt besser nachvollziehen zu können? Keine Ahnung, was sie Absicht dahinter war, aber es ist kläglich gescheitert. Wenn ich so gewesen wäre, hätte man mich wo wegsperren können, und wenn mein Kind mal so werden sollte … bekommt es Hausarrest. xD

Und ich verstehe nicht, dass bis auf das Ende, so wenig Wert auf das Träumen und die eigentliche Geschichte/ Plot gelegt wurde. Das war so schade, dass ich keine Wörter dafür finde. Der Fokus ist fast ausschließlich auf dieses hin und her von Henry und Liv gerichtet – way too much. Dabei haben sie echt andere Probleme, auf die sie sich hätten konzentrieren sollen. Bzw. waren auch diese irgendwie sehr vorhersehbar, und konnten mich wenig mitreißen oder fesseln.

Das einzig Gute an der Geschichte war der schnelle, leicht zu lesbare Schreibstil von Gier und auch der besonders Sarkasmus und Witz in dem Buch. Schmunzeln musste man immer wieder, sei es wegen Livs Gedanken, wegen Mias Kommentare, Lotties Schrulligkeit oder dem ganz normallen Wahnsinn im Hause Silver.

Trotz aller Kritik habe ich Lieblingsfiguren im Buch und auch wenn ich Henry nicht besonders mag, sind Grayson und Mia die besten und ich finde sie am coolsten, aber das war es auch schon. Florence ist einfach unausstehlich und es ist für mich komisch, dass Livs einzige Freundin in der Schule diese Persp…-wie auch immer – ist, die ständig nur quasselt und die Liv nicht einmal mag?! *unerklärlich*
Hinzu kommt, dass es total verwirrend ist, dass hier fast alle blond sind – da verwechselt man ständig alle und es ist auch etwas unrealistisch, egal ob es nun in England spielt oder nicht. 😉

Das Ende der Geschichte hat mich auch nicht umgehauen und war kein richtiger Höhepunkt, der mich positiv mit dem Schluss hätte schließen lassen. Viel zu einfach und auch teilweise langweilig – generell hatte ich immer das Gefühl, dass hier kein roter Faden war und die Autorin selbst nicht weiß, was sie mit ihrer Geschichte eigentlich sagen will. Zwar war ich nicht begeistert von dem Buch oder dem Ende, werde aber auch den dritten Teil lesen, einfach um zu wissen, wie der Abschluss ist.

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Geniales, wunderschönes Cover, das einfach nur bezaubert mit den ganzen tollen Details! ❤

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Ich in leider wirklich enttäuscht von dem zweiten Teil der Silber Reihe. Es war im Prinzip fast nur ein Liebes-Teenager-Drama – andere würden es einen Gossip Girl Abklatsch nennen, aber da ich das nie gesehen habe, kann ich das nicht bestätigen^^ – und konnte mich so gar nicht mitreißen, weil die Story dahinter gefehlt hat. Natürlich wird es auch nicht besser, wenn man immer wieder vor Augen hat, wie toll doch dagegen die Edelsteintrilogie war. Man hätte so viel MEHR aus der Idee mit den Träumen machen können, aber das passiert leider nicht. Dafür war es aber lustig, nett und schnell zu lesen, dafür die zwei Punkte. Mehr war aber leider nicht dran. Fazit: Entscheidet selbst, ob ihr auch den zweiten Teil versuchen wollt.

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2 of 5 points – (Read at own risk)

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#1: Kerstin Gier – Das erste Buch der Träume »»
#2: Kerstin Gier – Das zweite Buch der Träume »»
#3: Kerstin Gier – Das drtitte Buch der Träume

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© Goodreads

Kerstin Gier:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Source: fischerverlage.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Weltbild

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[Rezension] Silber: Das erste Buch der Träume

Silber: das erste Buch der Träume

(© goodreads)

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‚Silber: Das erste Buch der Träume‘
von
Kerstin Gier

Silber # 1

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Inhaltsangabe:

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen…  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Meine Vorfreude auf das Buch war sehr sehr groß, da ich wie viele andere ein riesiger Fan der Edelsteintrilogie bin und daher war es nur zu logisch, dass ich auch dieses Buch haben musste und lieben wollte. Zu meinem Glück wurde ich nicht enttäuscht und ich mochte es auf Anhieb. Es hat mich gleich zu Beginn gefesselt und wieder mit dem gleichen, unverkennbaren Charme und Witz verzaubert, wie ihre anderen Bücher.
Giers Schreibstil ist wirklich gelungen, gut zu lesen, mit schnellen, kurzen Sätzen, die aber trotzdem nicht plump wirken, sondern genau für Jugendliche passen – oder eben für junggebliebene Erwachsene. 😉 Es hat einen gewissen Schwung und Dynamik, dass es Spaß macht zu lesen, obwohl nicht viel Action im Buch passiert und man immer wieder Schmunzeln muss, was mir unglaublich gut gefällt und das Lesen einfach viel amüsanter macht, als manche staubtrockenen Bücher.

Im Vergleich zur Edelsteintrilogie, konnte ich mich sofort mit der Hauptfigur Olivia anfreunden, und so sehr ich die andere Reihe auch liebe, finde ich Liv hier besser als Gwenny. Liv ist zwar erst 15 –  kurz vor ihren 16 Geburtstagen – aber trotzdem wirkt sie oft viel erwachsener, bodenständiger, unabhängiger, selbständiger und intelligenter, als man mit diesem Alter erwarten würde. Was alles einfach toll ist. Natürlich ist sie nicht nur großartig, sie hat auch ihre Fehler, wie manchmal eine kleine Naivität, wenn es um Jungs oder Romanzen geht. Aber ansonsten wäre mir bei ihr nichts Negatives aufgefallen und es war ein Spaß ihre Gedanken zu lesen und ich mochte ihren Humor. Genauso fand ich ihre kleine Schwester Mia toll und hätte mich manchmal vor Lachen nicht mehr halten können – sie war klasse. Leider mochte ich dafür ihre Mutter gar nicht und war froh, dass sie dieses deutsche Kindermädchen Lottie hatten, die ich einfach nur liebe. *köstlich*

Bei den ganzen Jungs habe ich mir am Anfang schwer getan, sie auseinanderzuhalten bzw. sie zu unterscheiden, weil ja alle BLOND sind – so wie die meisten Figuren im Buch.^^ Aber es wird dann bald leichter und klar, wer Wer ist, weil sie vom Charakter her sehr unterschiedlich sind und stark in eine Richtung schwanken. Wie der hübsche Dumme, derjenige der es allen Recht machen möchte, der reiche Pragmatiker, oder der stille Grübler… aber gut, somit hat jeder seine eigene Persönlichkeit – auch wenn sie jetzt nicht besonders aus der Norm springen, sondern eher Stereotypen entsprechen. Am besten hat mir von ihnen Grayson gefallen, später aber auch Henry, obwohl er mir immer noch nicht ganz klar ist und mir noch etwas zu mysteriös vorkommt, so als ob er noch etwas Wichtiges verheimlichen würde.

Die Handlung war okay für mich, obwohl nicht sehr viel passiert ist, wurde das durch den erwähnten Humor wieder begleicht. Dafür war es schön gemacht, wie sie die Sache mit den Traumsequenzen beschrieben hat. Es war zwar nicht die kreativste Meisterleistung, aber nett und süß und genau das habe ich mir auch erwartet, nicht mehr.
Erst gegen Ende wurde dann auch der Plot interessanter und stetig spannender, bis sich der Spannungsbogen zum Ende hin aufgelöst und uns den Bösewicht präsentiert hat. Ich habe zwar nicht mit diesem Ausgang gerechnet, nicht von Anfang an zumindest, aber es war auch nicht total überraschend.

Trotzdem denke ich, dass hier noch mehr dahinter ist, als man beim ersten Blick vermuten möchte und daher freue ich mich schon sehr auf Band 2 und dann auf 3. Wie ich Gier kenne und einschätze, rechne ich stark damit, dass die weiteren Teile immer besser werden, spannender, actionreicher und natürlich mit mehr Herzschmerz und Liebelei. Wir Romantiker brauchen das eben. 😉

Cover:
Wie immer hat der Fischer Verlag ein wunderschönes Cover herbei gezaubert, das nicht nur perfekt zur Geschichte passt, sondern Außen, wie auch Innen, total umwerfend aussieht. Nicht nur die Hülle des Hardcovers ist toll, sondern auch die Gestaltung des Inneren wie zb. mit dem TittleTattle Blog oder der bedrückte innere Hardcover. *toll*

All in all:
Ein stabiler erster Teil, der zwar nicht mit einer actionreichen, spannenden Handlung punkten konnte, sondern mit seinen liebenswerten Charakteren und seinem charmanten, witzigen Humor, der einem immer wieder zum Schmunzeln und Lächeln bringt. Ein Buch, das gute Laune verbreitet und ein guter Auftakt einer mit Sicherheit noch stärker werdenden Jugendbuch-Fantasy-Reihe. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle junggebliebenen YA- und Fantasy-Fans.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes: (© Kerstin Gier)

„Olivia?“, wiederholte sie. „Ich kenne mindestens zehn Olivias. Die Katze meiner Freundin heißt auch Olivia.“
Liv: „Dafür bist du die erste Persephone, die ich kennenlerne.“
Weil das ein Name ist, den man nicht mal einer Katze geben würde.

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Liv: Wenn Dad selber Deutsch mit uns sprach, neigten wir nämlich dazu, gar nicht oder auf Englisch zu antworten (beziehungsweise ich, Mia konnte zu dem Zeitpunkt noch gar nichts sagen außer »dadada«), und das entsprach so gar nicht seiner Vorstellung einer ordentlichen zweisprachigen Erziehung. Da Lottie anfangs kaum Englisch konnte, mussten wir uns bei ihr immer bemühen, Deutsch zu sprechen, und Papa frohlockte. Bis er feststellte, dass wir auch Lotties Dialekt übernahmen. Spätestens, als Klein-Mia ihm Brokkoli auf das Hemd spuckte und »Des ess i ned, host mi?« zu ihm sagte, war ihm klar, dass sein Plan doch nicht so ganz aufgegangen war.

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„Liv, hör auf damit“, zischte Mia. „Du guckst wie ein verliebtes Schaf!“
Ich zuckte zusammen. „So schlimm? Das ist ja schrecklich.“ Und dann sagte ich etwas, das ich im Laufe des Tages noch sehr bereuen würde: „Sollte ich heute noch mal so gucken, musst du mich sofort anstupsen oder etwas nach mir werfen, versprichst du mir das?“
„Mit Vergnügen“, sagte Mia, und weil sie ihre Versprechen immer zu halten pflegte, war ich drei Stunden später um die Rippengegend grün und blau und außerdem nacheinander von diversen Wurfgeschossen getroffen worden: mehreren Kastanien, einer Teelichthülle und einem Blaubeer-Muffin.

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Weltbild

Serienreihenfolge:

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#2: Kerstin Gier – Das zweite Buch der Träume »»
#3: Kerstin Gier – Das drtitte Buch der Träume

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© Goodreads

About the author – Kerstin Gier:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln.
(Source: fischerverlage.de)

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