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[Gast-Rezension] Das Haus aus Licht – Das Magische Glas (Nadine)

https://d2t3xdwbh1v8qy.cloudfront.net/content/B0795D7JB7/resources/1066865479
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‚Das Haus aus Licht – Das Magische Glas‘

von

Mella Dumont

Lichtmagie #1.
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Normal – das sind die anderen. Seit sie vor drei Jahren beinahe in der Psychiatrie gelandet wäre, spielt Lucy ihren Mitmenschen Normalität vor. Und damit ist sie ziemlich erfolgreich. Mit der Zeit gewöhnt sie sich daran, dass sie als Einzige die Lebensenergie der anderen sehen kann. Routiniert ignoriert Lucy das lästige Leuchten – bis Rafael auftaucht, der heller strahlt als je eine Person zuvor. Hat er vielleicht eine Erklärung für das Phänomen? Doch bald muss Lucy feststellen, dass sie selbst nach den Maßstäben des jungen Magiers keineswegs normal ist.

(Source:amazon.de)

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Aufgrund des wirklichen schönen, Covers und der vielen guten Bewertungen (und meines kindle unlimited Abos) habe ich mich auf das dieses Buch gefreut. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, denn der Schreibstil der Autorin war angenehm und leicht zu lesen.

Die Protagonistin, Lucy, war mir eigentlich auch ziemlich sympathisch und es war einfach mit ihr durch ihren, durchaus nicht ganz einfachen, Alltag zu gehen. Die Storyline selbst fand ich ziemlich interessant und sie hat auch sehr viel Potenzial. Und nun sind wir auch schon beim großen Aber: Nachdem Lucy nun also Stück für Stück herausfindet, was es mit dem Haus aus Licht auf sich hat, bleiben einige wichtige Dinge weit auf der Strecke.

Sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere bleiben, meines Erachtens nach, farblos und zurück. Sowohl der Freundeskreis, den Lucy hatte (auf einmal so gut wie kein Kontakt mehr) und der neue, der sich um Lucy herum aufbaut, vor allem die „innige“ Mädelsfreundschaft, erklärt sich mir nicht und bleibt ohne viel Gestaltung, ebenso wie die „Beziehung“ zu Rafael. Und ganz plötzlich es auch ok, dass ein Freund Mitglied der vermeintlich „bösen geheimen Truppe“ ist – ohne in irgendeiner Weise darauf einzugehen oder etwas zu hinterfragen. Insgesamt wirkte alles ziemlich abrupt und hat mich nicht mitgenommen.

Da war eigentlich so viel Möglichkeit, die Geschichte lebhaft und bunt werden zu lassen, und dennoch sind in den „wenigen“ Seiten einfach die Möglichkeiten nicht ausgeschöpft worden, was angesichts der wirklich guten Idee, einfach verschenkt ist. Ich finde, ein Jugendbuch darf auch durchaus mehr als 400 Seiten haben, wenn es dem Lauf der Geschichte dienlich ist und den Leser besser abholt, sodass er mit den Figuren fiebern kann, Verhaltensweisen und Charakterzüge versteht und sich die Handlung einfach natürlich aufbaut. Das alles hat mir hier ziemlich gefehlt und war mir zu kurzweilig.

Im letzten Drittel des Buches wurde es durchaus nochmal spannend und die Aktionen haben an Tempo gewonnen – auch wenn Lucy vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas „overpowered“ ist, aber das ist sicherlich Geschmackssache.

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Eine tolle Idee mit einfachem Schreibstil, deren Ausbau eine viel rundere Geschichte abgegeben hätte. Die Charaktere waren, trotz persönlicher Eigenheiten, farblos und nicht einprägsam, viele Abhandlungen einfach zu abgehackt. In der Hoffnung, dass der zweite Teil mehr Tiefe bringt, überlege ich es auf einen weiteren Versuch ankommen zu lassen.

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2,5 von 5 Punkten (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1:   Mella Dumont – Das Haus aus Licht – Das Magische Glas
#2:   Mella Dumont – Das Haus aus Licht – Das Magische Feuer
#3:   Mella Dumont – Das Haus aus Licht  – erscheint im Sommer 2018

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Mella Dumont:
https://i0.wp.com/fantasywoche.de/wp-content/uploads/2017/01/Mella-Dumont-Portrait-723x1024.jpg

Als Autorin ist Mella Dumont hauptberuflich Schicksalsgöttin. Doch auch für sie selbst schrieb das Leben eine besondere Geschichte, denn die promovierte Naturwissenschaftlerin startete ihre Karriere ursprünglich in der Wirtschaft. Nicht einmal im Traum dachte sie ans Schreiben, dafür blieb gar keine Zeit.
Aber dann funkte das Schicksal dazwischen: Ein Sachbuch, das sie als reines Hobbyprojekt veröffentlichte, entwickelte sich zur Keimzelle für eine halbe Million Buchverkäufe und unzählige begeisterte Leser.

Mella Dumonts Belletristik-Debüt Herzensrache stürmte auf Anhieb die Top 20 der Amazon Kindle-Charts. Himbeermond, eine Geschichte über eine junge Frau, die die Gefühle der anderen Menschen sehen kann, stand für mehrere Wochen auf dem begehrten ersten Platz. Im Folgejahr wurde Mellas Roman »Als die Zeit vom Himmel fiel« aus über 1000 Einsendungen als Finalist des Kindle Storyteller Awards ausgewählt.

Beruflich hat Mella die halbe Welt besucht, von Neuseeland bis Schweden war fast alles dabei. Umso schöner ist das Zurückkommen in die eigene Heimat, die auch in ihren Büchern häufig eine Rolle spielt.
Heute reist sie bevorzugt mit Hilfe der Tastatur auf den Flügeln ihrer Fantasie. Ohne Jetlag, Sonnenbrand und Sicherheitskontrollen, dafür mit viel Kaffee, Tee und der Katze auf dem Schoß.

Club der Mondsüchtigen: www.melladumont.de/club

 

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[Gast-Rezension] Götterfunke: Verlasse mich nicht (Nadine)

GötterFunke - Verlasse mich nicht - Marah Woolf
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‚Götterfunke – Verlasse mich nicht‘

von

Marah Woolf

Götterfunke #3.
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Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist. Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln. Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?. (Source: thalia.de)

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Vorweg sei gesagt, dass ich lang mit mir gehadert habe, ob ich eine Rezension zu diesem Buch schreibe. Denn einerseits lese ich gern von dieser Autorin, zum anderen ist es furchtbar die Arbeit eines Menschen dermaßen zu kritisieren, nachdem er/ sie viel Arbeit, Zeit und Mühen in das Werk gesteckt hat. Diese Rezension soll also nicht herablassend sein, sondern lediglich informativ und kritisch bewertet, aus meiner ganz persönlichen Sichtweise. Nun geht’s aber los:

Nach dem ziemlich heftigen Cliffhanger im zweiten Band –Jess hat endlich die ganze Wahrheit über Cayden/ Prometheus erfahren, der Angriff auf dem Olymp und zu guter Letzt, die schwere Verletzung Caydens, nachdem dieser durch Jess‘ Abweisung endlich sein Ziel erreicht hat und sterblich geworden ist.  Es gab also an allen Enden und Ecken Spannungspotenzial und ich habe dem dritten Band entgegengefiebert.

Die Geschichte setzt direkt nach der Flucht aus dem Olymp an und wir sind wieder mitten im Geschehen. Zugegeben, ich habe ein wenig gebraucht bis ich mich wieder an alles erinnern konnte. Hier wäre vielleicht also vorab ein kleiner Rückblick nett gewesen, da ziemlich viel passiert war und der letzte Teil bereits 6 Monate zurückliegt.  Da ich nicht allzu viel für diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, spoilern will sei nur so viel gesagt:

Dieser Teil hat mich wahnsinnig enttäuscht.

Ich mag die Ideen und Geschichten von Marah Woolf eigentlich sehr sehr gern. Die Ideen, die sie auch in diesem Buch hatte, haben mir sehr gut gefallen und waren ansprechend. Jedoch war der Schreib- bzw. Handlungsstil dermaßen verworren und unausgeglichen, sodass ich mich einerseits frage, warum das so war (kenne ich so von der Autorin nicht) und andererseits hatte ich das Gefühl, dass es bei 50% des Buches um das ständige unsinnige Hin und Her in Jess‘ Gefühlswelt geht. Es ist ja völlig in Ordnung und sogar nachvollziehbar, dass sie in einem Gefühlschaos steckt, aber es war einfach so gar nicht „strukturiert-unstrukturiert“.  Natürlich brechen Gefühle gelegentlich einfach über einen herein, aber das war mir eindeutig zu viel Schleudertrauma und irgendwie drehte es sich dann auch immer im Kreis und hat sich ständig widersprochen. Das war wirklich sehr ermüdend und die teilweise entstandenen Logikfehler haben für mich Jess‘ und auch Athene’s Verhalten dermaßen unglaubwürdig erscheinen lassen, dass ich nicht anders konnte als mit den Augen zu rollen oder innerlich aufzustöhnen.

Wer mag, hier geht’s in die Erläuterungen mit kleinen Details zum Handlungsablauf:

Ich fand es unglaublich schade, dass Jess sich scheinbar nicht wirklich weiter entwickelt bzw. bei jedem kleinen Entwicklungsschritt hat die Autorin danach einen Rückzieher gemacht und Jess hat den gleichen Mist verzapft.  Egal ob es dabei um Cayden geht – gut, sie hat recht lang standgehalten und das war auch sehr gut so – oder bei den Entscheidungen, die sie im Rahmen der Aufgaben der Götter getroffen hat.

Die anfängliche Landung in Mytika, z.B., kann ich ja noch nachvollziehen, aber nach einem skeptischen„ Aber wir gucken nur, Leah!“, fängt sie dann selbst plötzlich an und stiefelt los, andere zu suchen und retten zu wollen. Äh..hallo?! Vollkommen planlos und sich selbst widersprechend. Es gab ja nicht mal einen authentischen Auslöser, sodass man ihre Entscheidung nachvollziehen konnte, dass sie den Rest nun wegbringen möchte. Ich hab ja anfangs noch gedacht, Klein – Eros, der die Hand seiner Mutter hält, wäre der Beschützerinstinkt-Auslöser. Wie sich später herausstellte, hat dieser aber den Körper eines 12-Jährigen. Welcher „12-Jährige“ (bzw. Jahrtausendalte Gott) hält denn noch die Hand seiner Mutter?! Ich dachte, Eros wäre noch relativ klein – so 5 Jahre alt oder so…Erschien mir also irgendwie nicht plausibel.

Genauso unstrukturiert waren für mich Jess‘ Gedankengänge bezüglich Cayden.

ACHTUNG SPOILER

Innerhalb von max. 2 Seiten will sie ihn ins Bett zerren, dann ist er ihr aber schon zu nah während er auf der Bettkante sitzt und sie will das nicht, dann soll sich aber doch zu ihr legen und sie schmiegt sich schlussendlich an ihn, sie knutschen und am Ende beschwert sie sich, es wäre wie bei Sisyphos und seinem Felsen… – alles innerhalb EINER SZENE!

SPOILER ENDE

Und diese Achterbahn-Verhaltens- bzw. Handlungssachen waren wirklich oft zugegen und nicht plausibel.

Athene war für mich Kandidatin Nummer 2, bei der ich nur den Kopf geschüttelt habe.
„Jess, bist du verrückt?! Bring dich bloß nicht für uns in Gefahr!“ und dann „Du musst deinen Kopf für uns riskieren und der Plan, um uns vielleicht zu retten ist völlig unausgereift, aber das wird schon werden…“ (So viel zur Göttin der Weisheit, Part I) und dann im selben Atemzug „..und sag  Cayden nichts. Mach ihn lieber eifersüchtig, sodass er dir fern bleibt..:“ Ähm ja…war grundsätzlich im Handlungsplot nicht notwendig (und es gibt ja auch andere Möglichkeiten) und auch wenn der Autor einen Twist zusätzlich einbauen will, dann war dieser wirklich schlecht inszeniert (und so viel zur WEISHEITS G Ö T T I N!)

Das war mir persönlich weder weise noch göttlich genug. Klar, es waren alle im Teenie-Alter unterwegs, aber dennoch erschien es mir vom Verhalten und der Logik her nicht passend.

Ich könnte mich noch über weitere Details dieser Art auslassen, aber das ist nicht Sinn und Zweck. Ich möchte nur sagen, dass die Ideen ja wirklich gut waren und Spannung reinbringen sollten, aber ich fand es eben nicht in sich stimmig und gut im Verlauf untergebracht bzw. schlecht umgesetzt.

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Ein Finale, das von der Idee her wirklich schön und gut war, jedoch im Handlungs- und Verlaufsstil, für mich, leider sehr schlecht durchdacht und umgesetzt wurde. Durch die ständigen widersprüchlichen Gedanken, Handlungen und Entscheidungen, zog sich der Teil gefühlt unnötig in die Länge und mehr als ein Augenrollen hatte ich dann leider nicht mehr ürbig. Ich bin einen strukturierteren und  durchdachteren Handlungsplot von Frau Woolf gewohnt.

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2,5 von 5 Punkten (it was okay)

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Liebste Grüße


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#1:    Marah Woolf – Götterfunke. Liebe mich nicht.
#2:   Marah Woolf – Götterfunke. Hasse mich nicht.
#3:   Marah Woolf – Götterfunke. Verlasse mich nicht.

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Marah Woolf:Marah Woolf
Marah Woolf wurde 1971 in Sachsen-Anhalt geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und drei Kindern lebt. Sie studierte Geschichte und Politik und erfüllte sich 2011 mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans einen großen Traum. Ihre Bücher wie die Federleicht-, die MondLicht- und die BookLess-Saga haben sich als E-Book oder Taschenbuch mehr als 1 Million mal verkauft. .

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[Gast-Rezension] Berühre mich. Nicht. (Nadine)

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‚Berühre mich. Nicht‘

von

Laura Kneidl

Berühre mich nicht- Reihe #1

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Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen … (Source: amazon.de)

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Das Buch war für mich aus vielerlei Hinsicht interessant und in gewisser Weise spannend, obgleich ich dem Inhalt auch sehr skeptisch gegenüberstand.

Es wird gleich zu Beginn klar, dass die Protagonistin Sage ein gewisses Angstproblem hat – scheinbar tiefer psychologischer Natur. Hier sei angemerkt, dass ich mir in der Inhaltsangabe dazu einen deutlicheren Vermerk gewünscht hätte, sodass das Buch etwas mehr heraussticht und nicht wie die klassische Liebesgeschichte klingt.

Es war „unterhaltsam“ Sage in ihrem Alltag zu folgen und wie sie sich durch das Uni-Leben schlägt mit allen Höhen und Tiefen, sich dabei ihren Ängsten stellt und sie in kleinen Schritten überwindet.  Zugegeben, das Buch ist nicht tiefer gehend psychologisch und fachlich direkt ausgerichtet, aber es vermittelt einen kleinen Eindruck.

Was mir dabei gefallen hat war, dass die Autorin Sage’s Angst immer wieder mit eingebaut hat und diese durch andere Handlungsstränge nicht verloren oder untergegangen ist. Es gab zwar gelegentlich kleinere Ungereimtheiten in ihrem Verhalten und manche Dinge, von denen ich denke, dass sie „zu früh“ waren, um authentisch zu sein, aber ich bin kein ausgebildete Psychologin – auch wenn ich hier die fachliche Richtung eher skeptisch sehe.

Schade fand ich, dass zwar der Begriff „systematische Desensibilisierung“ gefallen ist, aber dieser Handlungsstrang gar nicht weiter verfolgt wurde, sondern untergegangen ist.  Als Leser hätte ich mir hier etwas mehr Aufmerksamkeit auf die „Therapie“ gewünscht. Auch das ein oder andere Gespräch dazu wäre hilfreich gewesen, denn die Sprünge, die Sage gelegentlich machte, waren dann doch etwas groß bzw. viel und passten eben nicht immer zu ihrer eigentlichen Angststörung.

Als ein letztes noch zu diesem Thema und das ist nun meckern auf hohem Niveau – es war ziemlich absehbar woher ihre Störung kam und auch wenn es schlimm ist, wäre es „schön“ gewesen, wenn es entweder verdeckter gewesen wäre oder eben einen anderen „Auslöser“ als diesen offensichtlichen.  Aber das, wie gesagt, nur ganz oben an der Meckerspitze als Anmerkung.

Liebenswert fand ich die Charaktere, die nach und nach ein wenig Farbe bekommen haben – hier wünsche ich mir für den nächsten Teil jedoch noch etwas mehr, weil die ersten Eindrücke positiv waren und Interesse nach mehr gemacht haben.

Ein besonderer Schatz waren für mich Luca und April, die in ihrer Großzügigkeit und generell ihrer Persönlichkeit für mich überzeugt haben und bei denen ich mich auf weitere Begleitung durch den Alltag freue.

Ebenfalls bin ich natürlich interessiert, wie es mit Sage nach dem bösen Cliffhanger weitergeht und was sie wohl noch alles bewältigen muss.

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Das Buchcover ist insgesamt hüsbsch anzusehen und hat eine tolle Farbgebung. Vom Inhalt des Buches erfährt man hier zwar so nichts, aber auch das finde ich gewissermaßen passend, da es so vielleicht auch Neugier weckt. Meine jedenfalls hatte es.

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Ein Buch, das mit seiner psychologischen Note etwas von den vielen Jugend-Romance-Stories abhebt und sich dabei nicht in der Liebesgeschichte verliert.

Ein wenig mehr fachliches Input hätte ich mir gewünscht, denn dann wäre es vielleicht mit der Zielgruppe (ab 14 Jahren) sogar als Schullektüre geeignet.

Dennoch haben mich Charakter- und Handlungsentwicklung insofern überzeugt, dass ich gern den 2 Teil lesen werde.

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3 (I Liked it)

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Liebe Grüße


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#1:     Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht
#2:     Laura Kneidl – Verliere mich. Nicht

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Laura Kneidl:
Laura Kneidl schreibt Romane über unverfrorene Dämonen, rebellische Jäger, stilsichere Vampire, uniformierte Luftgeborene und sexy Bibliothekare. Sie wurde 1990 in Erlangen geboren und entwickelte bereits früh in ihrem Leben eine Vohttps://i1.wp.com/www.laura-kneidl.de/images/me2.jpgrliebe für alles Übernatürliche. Inspiriert von zahlreichen Fantasy-Romanen begann sie 2009 an ihrem ersten eigenen Buchprojekt zu arbeiten, seitdem wird ihr Alltag von Büchern, Katzen, Pinterest und Magie begleitet.
(Source: randomhouse.de)

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[Gast-Rezension] Wolkenschloss (Nadine)

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‚Wolkenschloss‘

von

Kerstin Gier

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Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

(Source: Fischerverlage.de)

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Ein absolutes Muss für alle Kerstin Gier Fans und genau richtig zur kalten Jahreszeit.

Für ein eventuell noch besseres Flair empfehle ich das Buch zur Weihnachts- oder Winterzeit zu lesen. 🙂

Während meines Aufenthalts im Wolkenschloss zwischen Waschküche im Keller, Panorama-Suite im Südflügel mit Ausblick auf die Schneeberge und auch den Kammern unterm Dach mit den 7 Hugos, habe ich mich sehr heimelig und wohl gefühlt.

Der Leser begleitet Fanny Funke, Schulabbrecherin aus Achim bei Bremen – so wird sie zumindest von einem kleinen, merkwürdig verschrobenen Gast genannt, durch ihren Alltag im Grandhotel Wolkenschloss. Die Story besticht insgesamt durch ihre liebenswerten Charaktere und deren Eigenheiten und kleinen Lebensgeschichten, sowie ein tolles Ambiente in winterlicher Kulisse.

Ich würde so gern mal dort Urlaub machen!

Fanny ist eine Protagonistin, die man einfach gern haben kann. Genau die richtige Mischung zwischen provokant, frech, liebreizend, großherzig und witzig. Aber auch die anderen Figuren bleiben neben ihr nicht blass und bekommen genügend Raum für ihre Geschichte. Das war auch absolut notwendig, denn der Leser wird gleich zu Beginn mit relativ vielen Namen konfrontiert, die aber aufgrund von diversen kleinen Details und Einschüben dennoch gut zu unterscheiden sind. Schwergetan habe ich mich hingegen mit der Zimmeraufteilung. Irgendwann hab ich da einfach den Überblick verloren, wer wo seinen Koffer ausgepackt hat. O.o

An dieser Stelle wäre es einfach toll gewesen eine Art Lageplan zu haben. (Zudem die Newsletter-Vorarbeit vom Verlag echt super war und der Leser schon in freudiger Erwartung auf seinen Check-In hingefiebert hat. Da wäre so ein Plan sicher auch drin gewesen…)

Die Handlung selbst ist nicht überragend, da wir einfach mehr durch den Alltag plätschern und am Ende noch ein kleiner Spannungsbogen kommt. Trotzdem war ich gern Gast und habe es mindestens genauso genossen wir Fanny!

Achtung SPOILER

Ich möchte euch an dieser Stelle mal die Einleitung, zur besseren Veranschaulichung, präsentieren präsentieren:

„Hier stand ich also völlig erschöpft im Schnee, während vom Ballsaal Violinenklänge zu uns hinüberwehten. Um meinen Hals trug ich einen Diamanten von fünfunddreißig Karat, der mir nicht gehörte, und in meinen Armen hielt ich ein schlafendes Kleinkind, das mir ebenfalls nicht gehörte. Irgendwo unterwegs hatte ich einen Schuh verloren.

Es heißt immer, dass man in Notlagen vor lauter Adrenalin weder Schmerz noch Kälte spürt, aber das stimmt nicht. Die Wunde an meiner Schulter pochte wie verrückt, das Blut lief den Arm hinab und tropfte in den Schnee, die Kälte biss schmerzhaft in meinen Fuß.  Meine Arm- und Schultermuskeln brannten vom Tragen des Kindes, aber ich wagte nicht, es noch einmal umzubetten, weil es sonst aufwachen und unseren Verfolgern verraten könnte, wo wir uns befanden.

Es heißt auch immer, dass der Verstand in Augenblicken höchster Gefahr am besten arbeitet und einem glasklare Einsichten schenkt. Aber das war bei mir ebenso wenig der Fall. Ich wusste nicht mehr, wer gut und wer böse war. Und die einzige glasklare Einsicht, die ich gerade vorweisen konnte, war, dass Schalldämpfer an Pistolen wirklich den Schall dämpften.

Und dass es ganz sicher bessere Momente für einen Kuss gab als diesen. Ich hatte keine Ahnung, ob der Junge, der ihn mir gab, zu den Guten oder zu den Bösen gehörte, trotzdem spürte ich, wie meine Kräfte noch einmal zurückkehrten.

»Das wollte ich schon tun, seit ich dich das erste Mal gesehen habe«, flüsterte er.“

 

Okay, das ist eine SO tolle Szene, habt ihr da nicht auch etwas Gänsehaut oder fiebert zumindest ein bisschen mit?

Ja? Denn wem es so ging, ich fühlte mich auch so! Nur um dann festzustellen, dass dieser Kuss gar nicht von der eigentlich „richtigen“ Person gegeben wurde! Das schreibe ich jetzt nicht, weil ICH einem Team angehöre, sondern weil Fanny Funke aus Achim bei Bremen, eigentlich nicht DIESEM (obiger Kuss) Team angehört! Dass manche Mädels sich eben für das andere Team entscheiden als der Leser ist ja absolut ok, aber dass diese tolle Szene emotional dann so gar nicht getroffen hatte als sie im Buch endlich passierte, war wirklich sehr enttäuschend, kann ich euch sagen. Wirklich..*tief seufz* Und dabei hatte sie so schöne Erwartungen gegeben.

Naja, aber das ist nur ein (nicht ganz sooo) kleiner Wehmutstropfen für mich.

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Das Cover ist ein ABSOLUTER TRAUM! Ich habe es gesehen und mich sofort darin verliebt. Die kleinen Details sind einfach der Wahnsinn und lassen mein Herz schon in freudiger Erwartung und verzückt zurück. Ein tolles Extra finde ich auch in den partiell angebrachten Veredelungen, z.B. bei den Vorhängen (spontan würde ich sagen es ist roségold). Einfach toll.

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Ein tolles Buch für die kalte Jahreszeit und für alle, denen ein Winterausflug zu anstrengend ist oder auch für alle die, die einen planen und noch Vorfreude brauchen – oder die, die noch Ideenanregung benötigen, wie sie ihre Kinder während eines Winterurlaubs beschäftigen. 😉 Mit meinem Aufenthalt war ich zufrieden und würde mich freuen dort noch einmal meine Zeit verbringen zu können.

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4 of 5 points – (Great Great Great)

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Liebe Grüße


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Kerstin Gier

© fischerverlag

Kerstin Gier:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Source: fischerverlage.de)

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[Gast-Rezension] New York zu verschenken (Nadine)

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‚New York zu verschenken‘

von


Anna Pfeffer
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Ein Chat-Roman über die wahre Liebe
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft … (Source: randomhouse.de)

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Im gewohnt flotten  und witzigen Schreibstil des Autorenduos haben mir Liv und Anton den Nachmittag versüßt und dabei habe ich nicht nur einmal über oder auch mit den beiden lachen können. Auf die Mädels Anna Pfeffer ist eben Verlass.

Ich war sehr begeistert davon, dass beide Protagonisten durch einen einfachen Chat doch so viel persönliche Note und Charme versprüht haben. Für mich sind hier sehr charaktereigene und lebhafte Figuren entstanden, von denen ich gern mehr wissen wollte. Dabei blieb es nicht nur bei Liv und Anton, man hat ebenfalls gute Einblicke in ihr Familienleben, von Leuten und Dingen, die ihnen wichtig sind und die sie lieben, erhaschen können.

Um dem Leser auch das Gefühl zu vermitteln genau dabei zu sein, gab es vor jedem Chateintrag kleine Zeitangaben („1 Minute später“, „23:49 Uhr“, etc.), die mir sehr in der Vorstellung geholfen haben und das ein oder andere Mal war ich stark verwundert, wie schnell die beiden eigentlich tippen konnten. 😉

Und obwohl wirklich ALLES per Chat gelaufen ist, konnte man sich trotzdem ein genaues Bild von der jeweiligen Szene und Umgebung machen, gerade so, als würde man in die Zimmer sehen.  Ich habe mich also wirklich #livdabei erlebt. 😀

Wie gerade „angemerkt“ waren auch die gelegentlich eingebauten Hashtags für mich ein kleines Schmankerl – nicht nur weil sie mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert haben, sondern sie haben den Chat glaubhaft und authentisch werden lassen. Kleines Detail, große Wirkung, würde ich sagen.

Über die Geschichte, die sich hier zwischen einzelnen Kommentaren und der möglichen New York Reise ergibt, möchte ich euch nicht allzu viel verraten – denn es ist absolut lohnenswert Liv und Anton sie selbst erzählen bzw. tippen zu lassen und so mehr über sie zu erfahren. Denn es geht, wie angepriesen, nicht nur um die riesengroße Liebe, sondern auch um andere Gefühle, wie Wut, Verantwortungsbewusstsein und das alltägliche Schwimmen im großen Teich zwischen vielen bunten Fischen.

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Das Cover lässt auf einen fröhlichen, quietschigen Roman hoffen, mit der kleinen spritzigen Extranote an Charme. Für mich mit der Story, die sich darin befindet, ziemlich genau getroffen.

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Glaubhafte Figure, witzige Kommentare, große Gefühle und nebenbei der ganz normale Wahnsinn. Ob es hier nun wirklich nur um die große Liebe hier geht, sei mal dahingestellt, aber ich mich gefreut mit Liv und Anton mitleben zu können.“#dergeilstetripdeineslebens“

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4 of 5 points – (Great Great Great)

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Liebste Grüße

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Anna Pfeffer :New_Portfioliohighres2
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman.  (Source: randomhouse.de)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

[Gast-Rezension] Die 11 Gezeichneten – Das zweite Buch der Sterne (Nadine)

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‚Die 11 Gezeichneten – Das zweite Buch der Sterne‘

von

Rose Snow.

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Ohne Dunkelheit könntest du keine Sterne sehen … Entdecke die neue Trilogie von Bestsellerautorin Rose Snow mit der mitreißenden Geschichte von Stella und Cas.
Stellas Welt liegt in Scherben. Ihr geliebter Zwillingsbruder Cas wurde vergiftet und der einzige Weg, ihn zu retten, besteht darin, mit ihren 11 Gezeichneten aufzubrechen und eine gefährliche Mission zu bestreiten. Das Problem dabei: Weder Stella, noch die von ihr geküssten Jungs fühlen sich auf die vor ihnen liegende Aufgabe vorbereitet – und die Spannungen in der Gruppe nehmen immer weiter zu. Wie sollen sie so die Mission überleben? Darüber hinaus fehlt auch noch von Ethan jede Spur und Stella fällt es zunehmend schwerer, sich von Cedric fernzuhalten …  (Source:amazon.de)

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Das Ende des ersten Teils lässt den Leser in erwartungsfreudiger Stimmung zurück. Stella muss auf ihre erste eigene Mission und das auch noch mit den 11 Begleitern, die sie irgendwann mal geküsst hat. Welch‘ ein Fest, sag ich euch!  Auch im zweiten Teil hatte ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wie man so schön sagt.

Die männlichen Gezeichneten und deren häppchenweise Einführung ist sehr gut gelungen. Obwohl es ja nun doch eine ganze Reihe an Namen und Persönlichkeiten war, ist es mir sehr leicht gefallen sie zu unterscheiden. Kurz und knackig wurden hier einprägsame Figuren erschaffen, die auch während der Handlung in ihren Charakterzügen geblieben sind und mich gelegentlich zum Schmunzeln oder Augenrollen gebracht haben – so wie Stella sicherlich auch. Fand ich wirklich gut. Ebenso war einleuchtend, dass sie, obwohl sie Stella kaum (noch) kannten, an der Uni geblieben sind.

Wir finden uns aber nicht nur mit Stella und den 11 Gezeichneten in der Geschichte wider, nein es wurden ebenso die Charaktere aus dem ersten Teil ganz wunderbar mit einbezogen und über gelegentliche szenische Berührungspunkte, dem ein oder anderen Schlagabtausch,  mit untergebracht. Die Verknüpfung hat mir dazu sehr gefallen, weil es die Geschichte abgerundet hat.

Aber nicht nur die Charaktere mit ihren unterschiedlichsten Eigenschaften haben in dem Buch für Spannung gesorgt, auch die Schauplätze und die „Abenteuer“, haben den Leser mitfiebern lassen. Endlich hat man dadurch auch einiges mehr an Vorstellung gewonnen und einen besseren Durchblick erhalten können. Auch die ein oder andere Erklärung zu den Portalen und den Missionen haben für besseres Verständnis gesorgt, ohne dabei aber die ganze Spannung zu nehmen.

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Das Cover in dieses Mal in grün. Passt für mich farblich nicht ganz, aber das ist Geschmackssache. Eine Farbe zur Mission hätte mir gut gefallen, aber ich kann jetzt nicht zu viel verraten. 😀

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Ein wirklich toller zweiter Teil, der vielleicht sogar noch ein bisschen spannender war als der erste – und das ist meines Erachtens nach eine Seltenheit! Mit neuen Charakteren und aufregenden Schauplätzen war dieser Teil ein Lesegenuss und hat sich dennoch nicht in seiner Handlung oder Figurenmenge verloren. Weiterhin macht er viel Lust auf den dritten und letzten Teil der Saga!

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5 of 5 points – (I LOVED it – buy it!)

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(© Snow)

„Und wie lange trainieren wir?“, wollte Adam wissen und trommelte mit den Fingern auf seinem Bein herum. „So lange, bis ich mir einen Eindruck verschaffen konnte“, erwiderte Mitchum stoisch. „Und wie lange ist das?“, wollte Kevin wissen. Er war ziemlich blass und sah nicht so aus, als ob er lange durchhalten würde. „So lange bis einer untergeht“, erwiderte Cedric kalt und ich sah, wie ein kurzes Grinsen über Mitchums Gesicht glitt. „Das kann schon mal vorkommen. Also strengt euch besser an.“

„Eure magischen Fähigkeiten haben sich noch nicht gezeigt?“, fragte ich.
„Noch nicht, aber ich bin total gespannt, was mich erwartet. Ob ich vielleicht fliegen kann?“ „Das wäre geil“, stimmte Kevin zu. „Oder vielleicht würde ich auf einmal unendlich stark.“ „Und grün?“, schmunzelte Adam[…].

„Nur weil du einer von diesen Wasserheinis bist, musst du dich hier nicht so wichtigmachen.“ „Wasserheinis?“ wiederholte Cedric und betrachtete mich stirnrunzelnd. „Du hast wirklich eloquente Ex-Freunde, Sternzeichnerin.“

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Liebste Grüße

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Rose Snow :
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Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 72 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.
Seit dem Sommer 2014  schreiben wir gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen.

Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.   (Source: rosesnow.de)

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[Gast-Rezension] WandelTräume (Nadine)

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‚WandelTräume‘ von Isabella Mey

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Was ist real und was nicht – dieser Frage muss sich auch die siebzehnjährige Lia stellen, nachdem sie sich gezwungen sieht, ihr geliebtes Frankfurt zu verlassen, um in einer Patchworkfamilie in der Provinz zu landen. Hier gefällt es ihr überhaupt nicht. Ihre Stiefschwester Nicole ist ihr zu zickig, der Stiefbruder Nino zu smart, die Nachbarin zu biestig und die Schule zu fremd.
Doch das Schicksal lässt es damit nicht auf sich beruhen, sondern katapultiert Lia in immer tiefere Abgründe. Schließlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als Ninos Hilfe anzunehmen. Vielleicht ist er doch viel netter als gedacht?
Und dann sind da ja auch noch die WandelTräume, durch die sich für Lia fantastische Möglichkeiten ergeben.
Was es damit auf sich hat? Um das zu erfahren, lasst Euch entführen in eine Welt jenseits des Greifbaren.
Niemand hat mich gefragt, ob ich, Lia Schiller, die Heldin dieses Romans werden will. Genauso wenig wurde ich gefragt, ob ich von meinem geliebten Frankfurt am Main nach Waldshut am Hochrhein ziehen möchte.
Dennoch muss ich hier seit einem halben Jahr mein Dasein in einer Patchworkfamilie fristen, mit einer Stiefschwester, die ihren Ödipus-Komplex an meinem Vater auslebt und einem selbstverliebten Stiefbruder in meinem Alter. Ja, ich weiß genau, was Ihr denkt: Es ist doch immer dasselbe in diesen Romanen, erst können sie sich nicht ausstehen und am Ende verlieben sie sich doch! Aber auf so etwas habe ich überhaupt keine Lust. Dumm nur, dass man sich schlecht aus dem Weg gehen kann, wenn man zusammen lebt.
Und nachdem mein Vater während einer archäologischen Grabung ins Koma gefallen ist, kommt mein Stiefbruder durch Zufall hinter das Geheimnis der WandelTräume.
So bleibt mir nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten  (Source: Amazon.de)

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Die ersten Seiten lassen und direkt in das Leben von Lia fallen. Patchworkfamilie mit italienisch temperamentvoller Mutter, kleiner pubertierender Schwester und Bruder im gleichen Alter und fernab von alter Schule und Freunden muss sich unsere Heldin durch ihren neuen Alltag schleppen.

Der Schreibstil und die Figuren wirken auf den ersten Seiten noch richtig charmant und spritzig, versprühen gelegentliche Schmunzler im Gesicht des Lesers und versprechen viel Potenzial.
Im Verlauf der Geschichte bleibt vieles aber eher oberflächlich und die Seiten zogen sich schleppender. Tiefere Charakterzüge werden nur relativ plump erklärt und man hat das Gefühl als ginge es ein wenig nach Baukastenprinzip bei den Erläuterungen und wie sie in die Geschichte eingebaut werden. Obgleich es szenisch sicherlich an den meisten Stellen gepasst hat, hat das einfache Anfügen der Erklärungen nicht ausgereicht um die Geschichte rund werden zu lassen.

Die Storyline als solches ist durchaus interessant und hat richtig gutes Potenzial. Allerdings sind die Spannungsspitzen eher schlecht gesetzt und man fühlt sich dadurch ein wenig gestört. Frei nach dem Motto 1 Schritt vor, 3 zurück. Das hat – mir zumindest – einiges an Interesse genommen.

Auch die bereits im Cover angedeutete Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen und hätte noch ausgebauter werden müssen.  Vor allem am Anfang. Es wirkte schon ein wenig unglaubwürdig und hat sich meines Erachtens nicht wirklich entwickelt.

Das Ende des Buches soll, denke ich, eine Message enthalten, die allerdings auch eher oberflächlich eingebaut wurde.

Spoiler!

Um noch kurz ein wenig ins Detail zu gehen:

Warum fängt Nino ausgerechnet nach einem halben Jahr an Lia ganz toll zu finden und andersrum? Warum küsst sie ihn gleich und zieht ihn damit in den Wandeltraum? Warum flippt sie nicht mehr aus, das sie das kann, warum kann sie es überhaupt? Nur weil sie mehr wahrnimmt?!

Warum erzählt ihr Luna nicht mehr? Gerade bezogen auf die Message am Ende wäre es passend gewesen dahingehend vielleicht noch die ein oder andere Andeutung zu machen und es mehr in die Geschichte einzubauen? So kam die Lösung doch irgendwie aus der Luft gegriffen und fernab der eigentlichen Geschichte?!

Wieso um Himmelswillen braucht es dermaßen viele Wandelträume bis die Lösung da ist und die Handlung vorangeht? Und dann ist irgendwas „nicht schön anzusehen“ und schon ist die Flinte im Korn?!? Liebestolles Herumfliegen – mehrfach!- während der Vater im Koma liegt?! Das waren alles Dinge, die mir während des Lesens aufgestoßen sind und mir wirklich die Spannung bzw. das Interesse genommen haben.

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Scheinbar junges Liebespaar, das zu einander findet, vor nächtlicher Sternenkulisse – sieht als solches toll aus. Ich hätte mir aber noch ein paar kleine Details mit Bezug zum Inhaltlichen gewünscht.
Es gibt zudem noch eine zweite Coverversion (rechts) – die ich wesentlich unpassender und auch nichtssagender finde als die erste.

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Eine Autorin, die mit viel Fantasie und charakterauffälligen (Neben-)Figuren aufwarten kann, deren Geschichten allerdings in Länge oder viel eher Tiefe noch ausbaufähig sind. Ich denke, ich versuche mich vielleicht später nochmal an einer anderen Story aus ihrer Feder.

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2 of 5 points – (read at own risk)

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Vielen Dank für diese Gastrezension von:

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Isabella Mey:
Ich bin nicht mit dem Stift in der Hand geboren, habe nicht schon als Kind Geschichten geschrieben und auch nicht Germanistik studiert!
Und dennoch sprühe ich vor Fantasie, die mich nicht ruhen lässt, immer neue Ideen in Worte zu fassen. Ich habe viel von der Welt gesehen, extreme Höhen und Tiefen durchlebt, betrachte den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven, was mir hilft, meinen Charakteren Charakter zu verleihen.
Keiner meiner Romane entsteht jedoch nur um des Schreibens willen, sondern um meine Leser auf eine wundersame Reise zu schicken, bei der sie fremde Welten entdecken, mitleiden, mitlachen und mitfiebern können.
Meine Bücher sollen Euch vor allem Freude bringen und manchmal vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken anregen.  (Source: amazon.de)

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[Gast-Snapshot] I hate you, Honey! (Nadine)

.I hate you, Honey von [Smith, Emma]

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‚I hate you, Honey‘

von

Emma Smith

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Macho-Quarterback versus Mathe-Genie. Feuer trifft auf Wasser.
Blake hasst Amber. Amber hasst Blake.
Diese Tatsache ist jedem auf dem Berkeley-College bekannt. Die Diskussionen und Machtkämpfe der beiden sind schon beinahe legendär auf dem Campus. Ihre Sicht- und Lebensweisen sind einfach zu verschieden. Denken Amber und Blake. Denken ihre Freunde.
Aber dann passiert es.
Bei einer Party hilft ausgerechnet Blake Amber aus der Patsche. Der Student, den Amber seit Beginn ihres Studiums am liebsten als Leiche irgendwo verbuddelt sehen wollte. Und Blake wäre nun mal nicht Blake, wenn er für seine gute Tat nicht entlohnt werden möchte. Amber denkt nicht mal daran und hält ihm vor allen Studenten eine Predigt, die Blake so beeindruckt, dass sich plötzlich etwas in ihm ändert.
Blake Michaels, der Typ, der kein Mädchen ein zweites Mal anruft, kämpft plötzlich um eines. Leider hat er sich dafür ausgerechnet die Einzige ausgesucht, die keinerlei Interesse daran hat, überhaupt von ihm angerufen zu werden.
Ein Zerrspiel der Gefühle beginnt … mit überraschendem Ausgang.
Das Buch ist in sich abgeschlossen.  (Source: Amazon.de)

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Die Inhaltsangabe trifft ziemlich genau, womit wir es in dem Buch zu tun haben.

Es ist eine klassische amerikanische Liebesgeschichte bei der das Rad nicht neu erfunden wurde.

Ich habe Amber und Blake’s Schlagabtäusche genossen und sie haben mich einen kurzen Nachmittag lang begleitet.

Der Schreibstil der Autorin war einfach und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind in sich stimmig und es war ein schöner Zeitvertreib ihre Geschichte zu lesen.

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Typisches Cover mit jungem Paar – ohne zu viel preis zugeben. Es unterscheidet sich nicht sehr von anderen seiner Art und passt trotzdem. =)

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Für alle, die auf eine kurze amerikanische Liebesgeschichten à la „Eine wie Keine“  stehen – nur dieses Mal ohne Wette. =)

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3 of 5 points – (I liked it)

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Vielen Dank für diesen Gast-Snap-Shot von:

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Emma Smith:
Emma Smith wurde 1988 im Ruhrgebiet  geboren und schrieb schon als 10-Jährige ihre eigenen Geschichten. Mittlerweile genießt sie im Privaten ihr Kleinstadtleben mit Mann und Kindern und erschafft zwischen Haushalt und Kinderspielzeug ihre eigene Bücherwelt rund um Liebe, Lust und Leidenschaft.
(Source: Amazon.de)

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