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[Gast-Rezension] Ein Kuss aus Sternenstaub (Nadine)

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‚Ein Kuss aus Sternenstaub‘

von

Jessica Khourey

Das Buch hier kaufen.

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»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
(Source: randomhouse.de)

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Mit dem tollen Cover und einem interessanten Klappentext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte entführt uns ins Morgenland und hat, für mich, damit nicht nur perfekt in die Sommerabendstunden gepasst, sie konnte mich durch den sehr bildhaften Schreibstil auch direkt dorthin versetzen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Dschinny, die anfangs irgendwo tief verschollen und vergraben zu sein scheint. Sie bemerkt, dass sich ihr ein Junge – der Dieb, nähert und hofft nahezu verzweifelt, dass er sie findet. Keinesfalls um ihm endlich seine Wünsche zu erfüllen, sondern sie wittert ihre einmalige Möglichkeit ihrer Verbannung zu entkommen und ihre Freiheit zurückzuerlangen. Die Flucht aus dem „Verlies“ erinnert dabei stark an den Rückweg durch die Wunderhöhle aus „Aladdin“, aber schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei keinesfalls um das klassische Märchen handelt.

Die Autorin zieht die Geschichte mit der Idee auf, dass die Dschinn nicht die netten Hilfsgeister sind und den Finder der Lampe mit dessen Wunscherfüllung unterstützen (wollen), sondern die Städte stattdessen von ihnen bedroht werden und man immer sehr genau darauf achten muss, was man sich wünscht. „Magie hat immer ihren Preis…“, sag ich da nur.

Aber nicht nur der Handlungsstrang der Gefahr der Dschinn hat durch die Geschichte geleitet, gelegentlich erfährt der Leser, in einzelnen Kapiteln, auch etwas aus der Vergangenheit der Dschinny und nach und nach stellt sich heraus, was sich einst zugetragen hat. Das hat für mich dazu geführt, dass man ihre Persönlichkeit, vor allem ihre Wankelmütigkeit besser verstehen kann. Der Dieb an ihrer Seite ist für mich anfangs charakterlich doch recht blass geblieben, sodass ich mich mit der Empathie ein wenig schwer getan habe, aber das hat sich zum Glück nach dem ersten Drittel, gelegt.

Die Geschichte war vom Plot her sehr unterhaltsam und einfach zu lesen. Ab und zu waren es mir persönlich ein paar zu viele Details und Beschreibungen, da hätte ich mir doch eher mehr Dialoge gewünscht. Auch die detaillierte Beschreibung der Wunschumsetzung war zwar mal etwas anderes und durchaus interessant, aber an einigen Stellen dann doch fast etwas abgespaced. Ich muss es genau so beschreiben. Leser der Geschichte, werden mich eventuell verstehen. ^^

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Ein wirklich traumhaftes Cover. Für mich sind Titel, Bild und Inhalt absolut stimmig getroffen und stimmen den Leser gut auf die Geschichte ein. Die englische Variante trifft es insgesamt vom Titel her noch ein wenig besser, aber beide Bilder sind wirklich gelungen!

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Eine tolle turbulente Geschichte mit mehr als nur Prinz- und Prinzessin-Geschichte. Ein sehr bildhafter Schreibstil versetzt den Leser direkt in den Orient und wir können Abenteuer mit der Dschinny , ihrem Dieb und Gefolge bestehen!

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3,5 of 5 points (I really Liked it)

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Liebe Grüße


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Jessica Khoury:
Jessica Khoury ist syrisch-schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.
(Source: Randomhouse.de)

Visit her Website »»

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.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

© Random House

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[Rezension] Die Lügen des Locke Lamora

German Cover

English Cover

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‚Die Lügen des Locke Lamora‘
von Scott Lynch

Gentlement Bastards #1

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Locke Lamora ist ein Held. Nein, eigentlich ist er das nicht: Er ist ein Dieb, ein Lügner und ein Ganove, wenn auch mit guten Manieren. Mit seiner Bande bewegt er sich in den Kanälen und engen Gassen des Herzogtums Camorr, um die Nobilität um ihre Schätze zu erleichtern. Und darin ist Locke unschlagbar, denkt er zumindest. Bis ein weiterer Verbrecher in Camorr auftaucht. Locke muss handeln – und das Abenteuer seines Lebens beginnt …

Im Stadtstaat Camorr hat man eine ganz eigene Lösung gefunden, um die Kriminalität unter Kontrolle zu halten: den „Geheimen Frieden“. Gemäß dieser Absprache zwischen dem Adel und dem Herrscher der Unterwelt dürfen Diebe mehr oder weniger ungestraft ihr Unwesen treiben, solange die Aristokratie von ihnen verschont bleibt. Doch Locke Lamora und seine Gentlemen-Ganoven halten nicht viel von Absprachen und haben es sich zur Gewohnheit gemacht, die Reichen der Stadt um ihr Geld zu erleichtern. Das funktioniert wunderbar, bis der geheimnisvolle Graue König mithilfe eines scheinbar unbesiegbaren Soldmagiers die Macht über die Unterwelt an sich reißt und droht, das sensible Herrschaftsgefüge von Camorr aus dem Gleichgewicht zu bringen – und dazu braucht er Lockes einzigartige Fähigkeiten.
(Source: Goodreads.com)

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Für mich war es ziemlich schwierig in das Buch reinzukommen, was einerseits daran liegt, dass die Erzählperspektive gerade zu Beginn sehr oft gewechselt wird und es später auch immer wieder Sprünge vor und zurück in der Zeit gab. Einmal Erzählungen aus Lockes Kindheit, dann wieder Sprung zurück zu den aktuellen Geschehnissen und dann wieder einer zu einem anderen Charakter bzw. zu einer Szene, die nicht bedingt wichtig für den weiteren Verlauf ist.

Man merkt zwar, wie sehr der Autor selbst in dieser Welt lebt, sie liebt und einfach alles davon mit dem Leser teilen möchte, was auch schön ist. Nur hat es Lynch damit für mich schon etwas übertrieben und führte bei mir stellenweise zu Langeweile bzw. Stellen, die ich nur überflogen habe, da es viel zu viel des Guten war.
Dennoch mochte ich den Schreibstil, der so richtig schön bildhaft war, wodurch man sich das Buch wie in einem Film vorstellen konnte, gemeinsam mit den Gerüchen und den Empfindungen, wenn man über die Brücken dieser Venedig-angehauchten Stadt geht. Erzählt wird hier die Geschichte einer großen Stadt, in der es ziemlich rau zugeht. Von einer Diebesbande zur nächsten, in der Mord und Totschlag nichts Ungewöhnliches ist und man sich das Leben hart erkämpfen muss. Inmitten befinden sich auch die Gentlemen Bastarde, eine kleine Gruppe Diebe, die es nicht auf gewöhnliche Einbruchstouren oder Taschendiebstahl abgesehen haben, sondern sich auf Täuschungen spezialisiert haben, um an das große Geld zu kommen. Allen voran heckt Locke diese monatelangen Pläne aus und damit konnten sie schon den einen oder anderen großen Coup landen. Doch jetzt, jetzt hat Locke und seine Band seinen Meister gefunden, der fähig ist, alles zu zerstören, was sich diese vier, fünf Freunde bisher aufgebaut haben…

Eine interessante Geschichte, die meist doch mitgerissen hat. Auch fand ich es toll, wie gewieft sich Locke aus jedem Problem herauswinden konnte. Er ist zwar nicht dieser typische, attraktive Held, dem die Herzen zu Füßen liegen, aber er kann mit seinem Durchhaltevermögen und Cleverness auf fast ganzer Linie punkten. Jedoch habe ich irgendwie nie eine richtige Beziehung zu ihm aufbauen können, irgendwie blieb er immer zu fern, zu unnahbar, was ich schade finde. Am schnellsten konnte ich die Sanza Brüder in mein Herz schließen, das noch immer für sie blutet.

Auch hat sich einiges doch immer wieder gezogen und die Handlung war jetzt nicht zum schnell weg lesen am Nachmittag. Ich habe 10 Tage dafür gebraucht und das heißt ja schon was! *g*

Leider vermisste ich in diesem Buch sehr, SEHR eine Romanze und irgendwie bin ich jetzt ganz froh, dass es zu Ende ist. Gegen dreiviertel bzw. zum Ende hin war doch nicht alles so leicht zu verdauen, denn man wurde überrascht – böse überrascht, hat gelitten, verloren und geweint. Daher, nein – keine leichte Lektüre für zwischendurch. Trotz meiner Kritik und meinem wehmütigen, verwundeten Herzen, werde hier sicher weiterlesen, aber nicht so bald! 😀 Dafür braucht man einfach mehr Zeit und Muße zum Lesen. *g*

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Das Cover passt einfach perfekt, schlichtweg PERFEKT zum Inhalt des Buches, der Stadt Camore und zu Locke. Genial! 😀

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Ein Buch, das einem an manchen Stellen unglaublich mitnimmt, einen Film vor Augen führt, Gerüche und Empfindungen näher bringt, wie kein anderes. Das aber auch an anderen Stellen etwas zu weit ausholt und zu detailliert beschrieben wurde, was mich als nicht soo High-Fantasy-Leserin etwas ermüdet hat, aber anderen durchaus gut gefallen wird. Eine Empfehlung für High Fantasy Leser, die sich nicht an genauen Umgebungsbeschreibungen gestört fühlen, auch düstere, brutale Welten mögen in dessen Mitte ein Charakter mit Intelligenz und der gewissen Gewitztheit aufwarten kann. Für romantische Herzen eher weniger, denn es kommt keine vor, wie ich selbst feststellen musste – dennoch 3,5 Punkte, was schon was bedeutet! :p

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Lynch)

Ein altes Camorri-Sprichwort besagt, dass das einzig Beständige im Leben eines Menschen die Unbeständigkeit ist. Alles kann aus der Mode kommen, sogar etwas so Nützliches wie ein mit Leichen vollgestopfter Hügel.

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„Dann kenne ich solche, die nur deshalb klauen, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt. Aber keines meiner Kinder, ich wiederhole, kein einziges, war je so begierig darauf wie dieser Junge. Wenn jemand ihm den Hals aufschlitzte und ein Arzt wäre dabei, die Wunden zu nähen, würde Lamora dem Mann Nadel und Faden stehlen und fröhlich sterben. Der Bengel … er stiehlt zu viel“, meinte der Lehrherr der Diebe.
„Er stiehlt zu viel“, sinnierte der Priester ohne Augen. „Dieser Junge stiehlt zu viel. Ich hätte nie gedacht, diesen Satz von einem Mann zu hören, der davon lebt, dass er Kinder zu Dieben ausbildet.“


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#1:   Scott Lynch – Die Lügen des Locke Lamora
#2:   Scott Lynch – Sturm über roten Wassern
#3:   Scott Lynch – Die Republik der Diebe
#4:   Scott Lynch – Das Schwert von Emberlain
#5:   Scott Lynch – The Ministry of Necessity
#6:   Scott Lynch – The Mage and the Master Spy
#7:   Scott Lynch – Inherit the Night

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(© goodreads.com)

Scott Lynch:
I was born in St. Paul, Minnesota on April 2, 1978, the first of three brothers. I’ve lived in the Minneapolis/St. Paul area my entire life; currently, just across the border in Wisconsin, about half an hour east of the Twin Cities.
The Lies of Locke Lamora, my first novel, was bought by Simon Spanton at Orion Books in August, 2004. Prior to that I had just about every job you usually see in this sort of author bio– dishwasher, busboy, waiter, web designer, office manager, prep cook, and freelance writer. I trained in basic firefighting at Anoka Technical College in 2005, and became a volunteer firefighter in June of that year. In 2007 The Lies of Locke Lamora was a World Fantasy Award finalist.  In 2008 I received the Sydney J. Bounds Best Newcomer Award from the British Fantasy Society. In 2010, I lost a marriage but gained a cat, a charming ball of ego and fuzz known as Muse (Musicus Maximus Butthead Rex I).  My partner, the lovely and critically acclaimed SF/F writer Elizabeth Bear, lives in Massachusetts.

(Source: Goodreads.com)

Visit his Website »»

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