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[Rezension] Kate Daniels #2: Die dunkle Flut

Die dunkle Flut

German Cover

Magic Burns

English Cover

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‚Die dunkle Flut‘ by Ilona Andrews
(Magic Burns)

Kate Daniels/ Stadt der Finsternis # 2

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Inhaltsangabe:

Alle sieben Jahre wird die Stadt Atlanta von einer magischen Flut heimgesucht, die das Gleichgewicht der Mächte ins Wanken bringt. Als die Söldnerin Kate Daniels auf das Mädchen Julie stößt, dessen Mutter mit ihrem gesamten Hexenzirkel vom Grund der Honeycomb-Schlucht verschwunden ist, wird ihr klar, dass diesmal weitaus mehr auf dem Spiel steht. Denn ein bodenloses Loch in der Erde kündet davon, dass eine finstere Gottheit beschworen wurde. Atlanta droht der Sturz ins Verderben… (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Auch der zweite Teil konnte mich leider noch nicht ganz hundertprozentig überzeugen, aber ich kann sagen, dass es mir noch eine Spur besser gefallen hat als Teil eins. Was die Handlung betrifft, da Kate hier auch ihre mütterliche Seite zeigen kann, da sie ein kleines Mädchen beschützt, deren Mutter verschwunden ist. Hier waren fast noch mehr Begebenheiten und Höhepunkte involviert, als im ersten Teil und ich konnte gar nicht schnell genug lesen – das Buch war innerhalb eines Tages AUSGELESEN! wow, und dabei bin ich nicht die schnellste Leserin, aber ich habe einfach nicht anderes machen können, als hier weiterzulesen und nach dem Ende hatte ich einen kleinen Book-Hangover.

Was zu einem darin liegt, dass ich mir wieder mehr in der Romanze erhofft hatte, aber wieder enttäuscht wurde. Man merkt zwar, dass sich Curran für Kate interessiert und ihr näher kommt, aber Kate sieht es nicht, hält sich selber für nicht hübsch genug bzw. für zu wenig feminin, mit ihren ganzen Muskeln, den Schwertern und Todesattacken auf ihre Feinde. Sie ist eine Frau, die austeilen und einstecken kann und genau das, können die meisten Männer nicht verdauen in einer Beziehung mit einer Frau – zumindest die schwachen Männer. Nur gut, dass Curran mehr als stark und fähig ist, was er auch sein muss als Anführer der Gestaltwandler in Atlanta. Also ja, er könnte sie ganz gut händeln… wenn sie nur etwas mehr ihre schönen Augen aufmachen würde, um seine Absichten richtig zu sehen und zu deuten. Aber ich denke, darüber werde ich mich wohl auch noch in den nächsten Büchern ärgern müssen. Kate ist nun einmal stur und muss immer die harte Tour wählen – aber ja, genau das mag ich auch an ihr, plus ihre schräge Art und ihren Humor. 🙂

Die Geschichte hat mir hier im zweiten Band besser gefallen, auch wenn dieser mythologische Hauptfeind schwieriger zu beschreiben, zu greifen war, als im ersten. Dafür war der Rest interessanter und ich fand es schön, dass auch hier ein Wiedersehen mit Derek war und hoffe, dass er weiterhin ein fester Bestandteil in der Serie bleibt. Er ist irgendwie der kleine, freche Bruder, den mag manchmal eine kleben könnte, aber insgeheim einfach nur gerne hat.

Für alle Fans: Hier wieder der LINK zu Currans POV bei der Rettung von Kate und die Suppen-Szene! 🙂

German Cover:
Das Cover ist sehr ähnlich zum Cover des ersten Bandes und gefällt mir auch wieder gut, wobei die Frau am Englischen wieder einmal besser zu Kate passt, als die Frau auf dem deutschen Cover. 😉

All in all:
Eine kleine Steigerung zum ersten, wobei es noch immer Luft nach oben lässt. Die Welt und die Charakter werden klarer und bilden sich besser heraus. Langsam versteht man auch die Zusammenhänge und die Erklärungen ergeben Sinn. Wirklich eine komplexe, großartige Welt, die sich Andrews hier zusammengebastelt hat und die ich mit Freude noch genauer erkunden werde. Teil 3 ruft nach mir… 😀

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)

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Quotes: ( © Ilona Andrews)

Kate: Wenn hier am Himmel griechische Vögel kreisten, fiel am Boden bestimmt gleich irgendein anderes griechisches Vieh über mich her. Und wenn ich weiter so viel Glück hatte, war es kein schöner griechischer Halbgott auf der Suche nach der Liebe seines Lebens oder auch nur der Liebe der nächsten zwei, drei Stunden.

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„Alles in Ordnung mit dir?“, fragte Curran. „Du bist gerade ein bisschen blass geworden.“
Nur einen Moment noch, dann würde er das ganze Theater sein lassen und mich in Stücke reißen. Wenn ich Glück hatte.
Kate: „Geheimnis? Was für ein Geheimnis?“
„Das Geheimnis, wie man es schafft, dass du mal die Klappe hältst“, erwiderte er. „Man muss dich einfach nur halb tot prügeln lassen und dir dann eine Schale Hühnersuppe reichen. Und siehe da …“ Er hob die Hände. „… himmlische Stille …“

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„Du hast ja ein Schleifchen am Slip“, sagte Curran. Ich sah hinab. Ich trug ein kurzes Trägertop – das nicht von mir stammte – und meinen blauen Slip mit schmaler weißer Spitzenborte am oberen Saum und einer kleinen weißen Schleife. War es denn wirklich zu viel verlangt gewesen, kurz nachzusehen, was ich eigentlich am Leib trug, ehe ich die Decke beiseiteschlug?
Kate: „Und? Was spricht gegen Schleifchen?“
Curran: „Nichts.“ Jetzt grinste er. „Ich hätte bloß eher Stacheldraht erwartet. Oder eine Stahlkette.“        Klugscheißer.
„Ich bin innerlich so gefestigt, dass ich äußerlich auch mal Schleifchen tragen kann. Und außerdem ist dieser Slip schön bequem und weich.“
„Das glaube ich gern.“ Jetzt schnurrte er förmlich

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Bran hielt mit beiden Händen meine Hände fest und drückte sie auf die Fensterbank. „Hallo, mein Täubchen.“
Er grinste mich an. „Jetzt schau dir das mal an: Du hast dein hübsches Messerchen nicht in der Hand, und ich halte dir die Hände fest. Was machst du jetzt?“
Ich rammte ihm meine Stirn vor die Nase.

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Serienreihenfolge:
#  1 : Ilona Andrews – Die Nacht der Magie
#  2: Ilona Andrews – Die dunkle Flut
#  3 : Ilona Andrews – Duell der Schatten
#  4 : Ilona Andrews – Magisches Blut
#  5 : Ilona Andrews – Ruf der Toten
#5,5: Ilona Andrews – Geheime Macht (Zwischenband zu Andrea & Raphael)
#  6 : Ilona Andrews – Tödliches Bündnis
#  7 : Ilona Andrews – Ein Feind aus alter Zeit
#  8 : Ilona Andrews – Ein neuer Morgen
#8,5: Ilona Andrews – Magic Stars (Kurzgeschichte zu Derek & Julie)
#  9 : Ilona Andrews – Unheiliger Bund
#9,5: Ilona Andrews – Iron & Magic (Hugh’s Kurzgeschichte)
# 10: Ilona Andrews – Magic Triumphs
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(© goodreads)

About the author – Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Schicksalsrad

English Cover

German Cover

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‚Schicksalsrad‘ by Ilona Andrews
(Fate’s Eddge)

Land der Schatten # 3 ...

Inhaltsangabe:
Die ehemalige Hochstaplerin Audrey Callahan hat ihrem kriminellen Dasein abgeschworen. Doch als ihr Bruder in Schwierigkeiten gerät, erklärt sie sich bereit, einen letzten Diebstahl zu begehen. Dabei begegnet ihr der mit allen Wassern gewaschene Kaldar, der ihr Herz schon bald höher schlagen lässt. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Auch in Schicksalsrad konnte mich die Geschichte überzeugen und ich habe das Buch innerhalb von nur zwei Tagen verschlungen. *hach*
Mir ist aufgefallen, dass Andrews Schreibweise flüssiger zu lesen ist und mir hier insgesamt ihr Schreibstil besser gefallen hat; so als hätte sie sich nun richtig eingeschriebenen. Also hier eine positive Entwicklung!

Aber dennoch bleibt der Grundton der gleiche, der mich in den anderen Bänden bereits gefesselt hat und auch der Handlungsverlauf ist so aufreibend und spannend wie zuvor. In diesem Teil begleiten wir Kaldar, der für den Spiegel einen Auftrag übernimmt, der sich wieder gegen die Hand richtet und auf den es auch Kaldar, als Rache für Murids Tod im zweiten Teil, abgesehen hat. Durch mehrere überraschende Begebenheiten, werden in diesen Auftrag auch George, Jack und Gaston hineingezogen, was ich sooo klasse fand. Aber wir lernen auch neue Figuren kennen, wie zum Beispiel die liebreizende Audrey, die mir gefallen hat, aber auch die böse Helen.

Die Charaktere im Buch waren alle zusammen sehr liebenswert und das ist auch der große Pluspunkt bei Andrews Büchern, dass die Figuren so sympathisch sind und man sie bald sehr gerne hat. Wie auch hier Kaldar, der durch sein spitzbübisches Grinsen und intelligenten Witzeleien punkten. Audrey ist eher am Boden geblieben und steht mutig für sich ein – verbal aber auch mit Körpereinsatz.
Das George und Jack ebenfalls mit von der Partie waren und nun vier Jahre älter sind, als im ersten Teil, hat mir sehr gut gefallen, weil ich die beiden einfach liebe. Daher war es auch nett, neben den Sichtweisen von Kaldar und Audrey, auch Jacks Sichtweise zu lesen. Und ich hoffe sehr, dass Andrews auch noch einen Teil für George und Jack schreiben wird. *Daumen drücken*

Bisher konnte ich nur loben und es war auch ein gutes Buch – keine Frage – besonders für Fans der Reihe. Aber dennoch war Teil eins bisher immer noch der Beste und das ist nicht nur meine Meinung, sondern das habe ich auch von anderen gehört.
Für mich liegt es daran, dass ich Liebesbeziehungen in Büchern brauche und wenn es wie hier für Erwachsene ist, dann hat man auch gewisse Erwartungen diesbezüglich. Aber nur Teil eins konnte mich in diesem Punkt zufrieden stellen. Hier entwickelt sich die Beziehung von Kaldar und Audrey extrem langsam und wenn etwas passierte, dann immer nur total kurz, mal ein Kuss oder so. Und der Höhepunkt der beiden war fast erst gegen Ende und auch hier nicht in dem Ausmaß, der wünschenswert gewesen wäre. Schade 😦
Daher war dieser Punkt derjenige, der mich am meisten gestört hat.

Außerdem war es für mich unnötig auch Kapitel aus der Sichtweise der Feinde zu schreiben. Obwohl es hier weniger oft war wie in Teil zwei.

Im nächsten Band kommt Richard an die Reihe und ich bin neugierig, was uns erwarten wird und hoffe, dass auch in seinem Buch wieder die vorherigen Figuren eine Rolle spielen werden, wenn auch nur kurz, wie hier George, Jack, Gaston, Cerise, William, Rose und Declan. Es ist immer wieder toll und eine riesige Wiedersehensfreude für mich. 🙂

German Cover:
Ich finde das englische Cover total schlecht gemacht und die Gesichter entsprechen überhaupt nicht meinem Bild von den Figuren. Hingegen sind bisher die deutschen Covers immer sehr ansprechend gestaltet, wobei ich es aber schade finde, dass nun von der Farbe Blau/ Lila auf Geld/ Gold gewechselt wurde. Passt meiner Meinung nach nicht so gut zu den anderen zwei Vorgängern. *schade*

All in all:
Ein guter dritter Teil, der vom Stil ähnlich wie seine Vorgänger ist und wieder mit zahlreichen Actionszenen und spannender Handlung trumpfen kann. Trotzdem reicht er leider nicht an den ersten Band heran.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Egmont Lyx

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Serienreihenfolge:

# 1: Ilona Andrews – Magische Begegnung »»
# 2: Ilona Andrews – Spiegeljagd »»
# 3: Ilona Andrews – Schicksalsrad »»
# 4: Ilona Andrews – Seelenträume

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(© goodreads)

About the author – Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade.  (Source: goodreads.com)

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[Review] Bayou Moon

English Cover

German Cover

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‚Bayou Moon‘ by Ilona Andrews

The Edge # 2
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Synopsis:
Cerise Mar and her unruly clan are cash poor but land rich, claiming a large swathe of the Mire, the Edge swamplands between the state of Louisiana and the Weird. When her parents vanish, her clan’s long-time rivals are suspect number one.
But all is not as it seems. Two nations of the Weird are waging a cold war fought by feint and espionage, and their conflict is about to spill over into the Edge—and Cerise’s life . William, a changeling soldier who left behind the politics of the Weird, has been forced back into service to track down a rival nation’s spymaster.
When William’s and Cerise’s missions lead them to cross paths, sparks fly—but they’ll have to work together if they want to succeed…and survive. (Source: Goodreads.com)

My thoughts about the book:
Maybe some of you can remember how much I liked and how much enthusiastic I was about the first book of Andrews’ series ‘The Edge’ and therefore I hardly couldn’t wait to read the second part, particularly because I also was already a fan of William in the first book, and secondly because I read it together with a blogger-friend in a reading-circle, which meant more fun for me or both of us. 🙂
But here in spite of all that, this book has disappointed me a little, although it’s not recognizable at the first sight, because of the average rating.

All in all it’s also not bad, and also better than other books I’ve already read so far, but if I compare it to part one, here it lacked at some places.
First of all I’ve only got very haltingly in the story and it was at first also a little bit too long-breathed to me. The surrounding area was described too detailed, many new characters were introduced and to be honest, I’ve only waited for the time, when the two central characters William and Cerise meet each other. And when they finally did it, then I even haven’t really recognized it immediately, but I don’t want to say much about it, otherwise I would spoil a lot. 😉

And although also here these two characters have fitted greatly together, I just couldn‘t feel with them, as I did with Declan and Rose in the first book. This is probably due to the fact, that both characters are very determined, stubborn and like to look out for others and rather do something to defeat the ‘bad guys’, instead of take care for their own feelings, or just identify them. Unfortunately, hence it’s also clear, that here aren’t many romantic scenes and even in the second book there is even less fun and humor in it, than in the predecessor. What I found both a great pity, particularly the abstinence of the big feelings and the pleasant prickle in the belly, when the characters fall in love with each other. Okay, yes, it was also quite nice every now and then, but the big feelings were missing.

The second point, which has led to less joy of reading, was that Andrews were very often changed between the narrative perspective, which wouldn’t have disturbed me so much, if it had been only between William and Cerise, but unfortunately many other characters also got a chance to speak. Here not only from the good figures, but also every now and then from the enemies of the story, which was for me extremely unnecessary, because these chapters revealed no important revelations, but only made the book thicker. Here it would have been better to shorten the book by some chapter and to write it exclusively from the point of the main characters – I really would have liked that more. Furthermore also the certain spark has been absent anyhow all the time and as already said, some pages in it were unnecessary and described too detailed.
Also the plot couldn’t grab me like in the first part and often the pages got filled with too many details. Added to that comes that also the description of this surrounding area in the middle of the marsh brought an unwell feeling to me and the portrayal and the world in the first part of the ‘Edge-series’ were for me much better and more pleasant.

And now we are already at the end, which has allowed me to finish this book happy and peacefully. If you haven’t read the book yet, then please stop reading now, because – SPOILER ALERT –

I namely found absolutely great, that at the end it has worked with these two, although they are both stubborn as hell, and hence it was also really sweet, as her father has helped them a little. Moreover it was very nice that I could read how the life goes on now for them in the Weird, now that they’ve settled down there. And it was even better to hear that they live close to Rose and Declan and that also the children Jack, George, Gaston and Lake spend time together. Everything sounds very peaceful and like a nice, lovely family-life with friends and exactly that, the figures have earned, after all the strains. Hence this end was perfect for me and I found it absolutely cute! 🙂

German Cover:
Also here the cover is again a feast for the eyes and I like the picture very much, although it has little relation to the plot.

All in all:
Unfortunately part two is a little weaker than the great first book, but I’m sure, that this series still has to offer a lot and that the next book will fulfill my full expectation again. Andrews simply knows how to write exciting, amorous books and therefore I remain loyal to her. 🙂

Rating:
3 of 5 points – (I liked it)

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A huge Thanks for the reviewer’s copy to:

Egmont Lyx

 

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Succession:
# 1: Ilona Andrews – On the Edge »»
# 2: Ilona Andrews – Bayou Moon »»
# 3: Ilona Andrews – Fate’s Edge
# 4: Ilona Andrews – Steel’s Edge

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(© goodreads)

About the author – Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Spiegeljagd

English Cover

German Cover

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‚Spiegeljagd‘ by Ilona Andrews

(Bayou Moon)

Land der Schatten # 2
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First Sentence:
„William trank einen Schluck Bier aus der Flasche Modelo Especial und starrte den Green Arrow unnachahmlich finster an.“

Last Sentence:
“ ‚Sparen Sie sich das‘, beschied sie ihn. ‚Ich hole nur mein Schwert. Ich bin gleich wieder da.“

Inhaltsangabe:
Der Gestaltwandler William soll in den Sümpfen Louisianas einen Spion ausfindig machen, der sein Land verraten hat. Dabei begegnet er der magisch begabten Cerise, die auf der Suche nach ihren verschleppten Eltern ist. Als klar wird, dass William und die junge Frau denselben Feind verfolgen, schließen sie sich zusammen und setzen ihre gefährliche Mission gemeinsam fort. Schon bald übt der verschlossene Mann eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Cerise aus. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Wie vielleicht einige von euch mitbekommen habe, war ich sehr begeistert vom ersten Teil dieser Reihe von Andrews und konnte es daher auch kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, besonders weil ich erstens im ersten Band schon ein Fan von William war und zweitens, weil ich es gemeinsam mit einer lieben Bloggerfreundin in einer Leserunde lesen konnte, was zusätzlich mehr Spaß bedeutete.
Aber trotz allem hat mich dieser Teil hier ein wenig enttäuscht, obwohl man das vielleicht am ersten Blick, durch die durchschnittliche Bewertung, nicht erkennen kann.

Es ist auch alles in allem nicht schlecht und schneidet auch insgesamt mit all den anderen bisher gelesenen Büchern gut ab, aber wenn man es mit Teil eins vergleicht, dann haperte es hier leider an einigen Stellen.
Zuallererst bin ich wieder nur sehr holprig in die Geschichte reingekommen und es war mir anfänglich auch etwas zu langatmig. Die Gegend wurde zu genau beschrieben, viele neue Charaktere wurden vorgestellt und ich habe im Prinzip nur gebannt darauf gewartet, dass die beiden Hauptfiguren William und Cerise endlich aufeinander treffen. Und als sie es dann wirklich taten, habe ich es sogar nicht einmal sofort mitbekommen, aber dazu kann ich jetzt nicht viel verraten. 😉

Und obwohl auch hier die zwei Charaktere gut zusammen gepasst haben, konnte ich nicht genauso mit ihnen fühlen, wie mit den Declan und Rose, aus dem ersten Teil. Das wohl zum größten Teil daran liegt, das beide Charaktere sehr verbissen sind, stur und sich nur für die anderen einsetzen und lieber etwas unternehmen möchten, um das ‚Böse‘ zu besiegen, anstatt sich um ihre eigenen Gefühle zu kümmern, bzw. diese überhaupt zu beachten. Daher ist es leider auch verständlich dass hier viel weniger romantische Szenen zustande kamen und sogar im zweiten Teil hier weniger Witz und Humor vorkam, als im Vorgänger. Was ich beides sehr schade fand, besonders diese Abstinenz der großen Gefühle und dem wohltuenden Kribbeln im Bauch, wenn sich die Charaktere ineinander verlieben. Okay, ja, es war stellenweise ganz nett, aber das große ‚Gefühlskino‘ blieb aus.

Ein zweiter Punkt, der zu weniger Leselust geführt hat war, dass sehr oft zwischen den erzählenden Personen gewechselt wurde; was mich nicht gestört hätte, wenn es nur zwischen William und Cerise gewesen wäre, aber es kamen auch viele andere Figuren zu Wort. Dabei nicht nur die ‚Guten‘, sondern auch hin und wieder die ‚Feinde‘ der Geschichte, was ich äußerst unnötig empfand, da diese Abschnitte keine wirklich wichtigen Offenbarungen preisgaben, sondern nur das Buch dicker machten. Hier hätte es gereicht, das Buch um ein paar Kapitel zu kürzen und dafür ausschließlich aus der Sicht der Hauptcharas zu schreiben. Hätte mir wirklich um einiges besser gefallen. Dadurch  hat auch irgendwie immer der gewisse Funke gefehlt und wie gesagt, einige Seiten darin waren meiner Meinung nach überflüssig und zu genau beschrieben.

Auch die Handlung konnte mich hier nicht genauso fesseln, wie im ersten Band, und oft wurde Seiten mit zu vielen Details ausgeschmückt. Hinzu kommt, dass ebenfalls diese Gegend mitten im Sumpf ständig ein ungutes Gefühl in mir hervorbrachte und ich einfach die Beschreibung und die Welt, die im ersten Teil im Edge beschrieben wurde, besser und viel angenehmer empfand.

Und nun wären wir auch schon beim Ende angelangt, dass mich dann doch wieder friedlich mit dem Buch enden ließ und für alle die das Buch noch nicht kennen – ACHTUNG SPOILER –

Ich fand es nämlich wirklich total toll, dass es am Ende doch noch geklappt hat mit den Beiden, obwohl einer sturer ist wie der andere, und daher war es auch ganz süß, wie ihr Vater hier etwas nachgeholfen hat. Außerdem war es sehr schön, dass man lesen konnte, wie das Leben nun für sie im Weird verläuft, wie sie sich eingelebt haben, dass man erfährt, dass sie nun in der Nähe von Rose und Declan leben und sich auch die Kinder Jack, George, Gaston und Lake gut verstehen und Zeit miteinander verbringen. Klingt alles nach ‚eitler Wonne‘ und einem schönen Familienlieben mit Freunden und genau das haben sich die Charas nach all den Strapazen auch verdient. Daher war dieser Ausgang für mich perfekt und fand ihn total süß! 🙂

German Cover:
Auch hier ist das Cover wieder eine Augenweide und mir gefällt das Bild sehr gut, obwohl es wenig mit der Handlung des Buches zu tun hat.

All in all:
Teil zwei ist leider ein etwas schwächerer Teil, als der tolle erste Band, aber ich bin mir sicher, dass diese Reihe noch viel zu bieten hat und, dass das nächste Buch wieder meine vollen Erwartungen erfüllen wird. Andrews weiß einfach wie man spannende, knisternde Bücher schreibt und daher bleibe ich ihr auch treu. 🙂

Rating:
3 of 5 points – (I liked it)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Egmont Lyx

.Quotes:

Cerise zu (einem naßen William): „Keine Sorge, Sie werden sich nicht auflösen. Sie sind nicht aus Zucker.“
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Cerise: ‚Sie musste ehrlich zu sich sein und die Wirklichkeit anerkennen: William, der verrückte, möderische William, hatte ihr mit seinen Bernsteinaugen und dem wölfischen Grinsen ordentlich den Kopf verdreht. Er war wie eine gefährliche Trickkiste voller Rasierklingen – ein falscher Griff, und die Klingen schnitten einem die Finger in Streifen. Und sie war die Närrin, die es nicht erwarten konnte, die Trickkiste zu öffnen und sich blutige Finger zu holen.‘
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Sie keuchte, worauf er die Stelle noch mal küsste und an ihrer Haut knabberte.
„Oh, Gott.“
Seine Augen gläntzen vor Verlangen und der Zufriedenheit eines Raubtieres: „Ich heiße William. Das verwechseln viele.“

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Serienreihenfolge:

# 1: Ilona Andrews – Magische Begegnung »»
# 2: Ilona Andrews – Spiegeljagd »»
# 3: Ilona Andrews – Schicksalsrad »»
# 4: Ilona Andrews – Seelenträume

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(© goodreads)

About the author – Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade.  (Source: goodreads.com)

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