Blog-Archive

[Snapshot] Die Nacht der Wölfin/ Befreit

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Die Nacht der Wölfin‘
von Kelley Armstrong

 Women of the Other World # 1

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich zuvor die ersten Folgen der „Bitten“-Serie geguckt habe, was ein RIESIGER FEHLER war. Bitte, wenn ihr das Buch schon lesen wollt, dann startet neutral, denn bei mir hat es mindestens die Hälfte der Zeit gedauert, bis ich endlich einmal die Charaktere, ihr Aussehen und Mimik von der Serie aus dem Kopf bekommen habe. Ich weiß nicht warum die Typen in der Filmserie so einen unsympathischen, grimmigen, überhaupt nicht dem Bild im Buch entsprechenden Clay genommen haben. Der Buch-Clay ist nett, frech, sympathisch mit blonden Locken, Südstaaten-Akzent und er grinst, er grinst ständig und macht Späße. Und ja klar, er ist auch temperamentvoll und aufbrausend mit faustdicken Wutanfällen – aber es kommt mir vor, diese letzten Aspekte seines Charakters wurde komplett und vollkommen auf den Serien-Clay geschrieben, den Rest haben sie vergessen/ geändert. Keine Ahnung warum. Also ich mochte diesen Clay hier, auch wenn mir sein ständiges „Darling“ schon ziemlich auf den Nerv gegangen ist. 😉

Und was kann ich über Elena sagen… *würgs* Wir zwei werden wohl keine, nie im Leben, Freundinnen. Sie war egoistisch, selbstbezogen, illoyal, untreu, nervig, leidend, hat die Schuld auf andere abgewälzt, war verbohrt, unnachgiebig, aufbrausend, engstirnig und so vieles mehr… Vielleicht hat sie mal kurz Hilfe angeboten oder war nett zu Jeremy, aber ach, ich mochte sie das ganze Buch hindurch nicht, da sie ständig nur gejammert oder anderen die Schuld für Gott und die Welt gegeben hat und die Sache mit Clay, mein Gott, wie lange wollte sie denn noch brauchen, bis sie die Wahrheit erkennt? *grml* 😀
Und wenn einmal der Hauptcharakter für mich nicht funktioniert, kann auch die Handlung nicht viel retten, die hier zeitweise ganz interessant war, aber mich auch nicht durchgehend fesseln konnte. Das gleiche mit dem Schreibstil, der normal war. Für mich war das ganze Buch, dem ich unbedingt eine Chance geben wollte, eine Enttäuschung. Aber wohl nur, weil ich ihre „Darkest Power“ Reihe rund um Chloe und Derek liebe und mir hier den gleichen Zauber und Begeisterung gewünscht hätte. Dem war aber nicht so, daher kann ich auch nur für wirkliche Hardcore-Armstrong-Fans eine Empfehlung geben, allen anderen nur bedingt.

.
„Befreit“
von Rebecca Lim

Mercy # 4

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich möchte mich dieses Mal wirklich ganz kurz halten – wirklich^^. Den ersten Teil der Reihe fand ich toll, Mercy war mir sympathisch, auch obwohl sie nicht wusste, wer sie wirklich ist oder was mit ihr passiert. Sie wusste nur, dass sie immer wieder in einen anderen Körper schlüpft. Hier gab es auch eine aufkeimende Liebe mit Ryan, meinem Liebling, und spannende Elemente durch die Entführung.
Teil 2 war viel schwächer und man erfuhr auch, dass Mercy ein Engel ist.
Und Teil 3 war furchtbar miserabel und die Hälfte davon drehte sich nur um Mode und nichtssagenden Schnickschnack und auch Ryan war nur ganz gegen Ende im Buch und endlich kommt auch Mercy darauf, wer ihr geliebter Luc in Wahrheit eigentlich ist, auf das man als Leser schon lange im zweiten Teil gekommen ist. *gähn*

Im vierten Teil geht es direkt nach dem Ende von Teil 3 weiter und ich habe es ehrlich nur noch gelesen, weil ich wissen wollte wie es endet. Doch es konnte mich durchwegs nicht mehr packen, da mir die Charaktere allesamt egal waren. Besonders Mercy, die mich mit ihrer Art leider gar nicht mehr überzeugen konnte. Sie hat mich meist nur genervt. Bloß Ryan war noch immer mein Lieblingscharakter, wie zu Beginn und für ihn habe ich dann auch weitergelesen.

Aber ich muss gestehen, dass ich einige Absätze nur schnell überflogen habe, da ich nur noch fertig werden wollte. Die ganze Sache mit den Engeln, mit der Apokalypse und Luzifer war mir zu hochtrabend, zu aufgebauscht, wie auch der Schreibstil an manchen Stellen, oder auch die Dialoge zu gestelzt. Es tut mir furchtbar leid, da ich wie gesagt Teil 1 wirklich gerne hatte, aber der Rest der Reihe war eher zu vergessen. *schade* Aber ich denke nicht, dass ich noch mal etwas von dieser Autorin lesen werde.

.

Liebste Grüße

.
. . .. .

[Snapshot] Finding Sky/ Versuchung der Nacht

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Finding Sky‘ von Joss Stirling

Finding Sky # 1

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Angefangen hat das Buch richtig gut und es hat sich schnell zu einem richtigen Page-Turner entwickelt, den ich nicht aus der Hand legen könnte. Besonders, da ich die Prota Sky einfach klasse fand mit ihren witzigen Gedanken, tollen Kommentaren oder mit ihren Nerd-Momenten, wenn sie sich selbst als Comicfigur gesehen hat *toll*

Doch dann kam bald mal der Love-Interest und ich hatte leider so einige Problem mit ihm. Mit ihm meine ich Zed, der zu Beginn immer nur griesgrämig und mies drauf war, fast schon gemein. Dann hat er bloß zwei oder drei Mal mit ihr geredet, etwas in ihr erkannt und plötzlich war er hin und weg von ihr. Weil es irgendwie Schicksals-mäßig war und sie sich jetzt lieben mussten – wah, nein, das kann ich gar nicht leiden… *nein*nein*

Außerdem hat auch der Mittelteil, etwas an Spannung verloren und wurde richtig zäh, was erst gegen Ende wieder besser wurde.
Ich habe leider die ganze Beziehung und die Gefühle den beiden nicht abgekauft. Sie waren von einem Moment auf den anderen für Zed da, was wohl bloß am der Tatsache des Seelenspiegels lag und er hat versucht, Sky von sich zu überzeugen. Diese Liebe war daher absolut nicht nachvollziehbar, sondern einfach vom Schicksal vorgegeben und sowas mag ich ja, wie schon gesagt, generell nicht.

Auch konnten mich bei den Charakteren nur Sky und ihre Eltern begeistert, aber sonst blieben alle anderen ziemlich neutral für mich. Außer vielleicht ein Bruder von Zed,… aber sonst. Nein. Leider nichts.
Das Ende war zwar ganz nett, aber hat mir zu viele lose Enden und zu wenig Tiefgang gebracht, was mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Momentan bin ich noch am Grübeln, ob ich die Reihe weiterlesen werde oder nicht. Bin wohl schon etwas zu alt dafür und es ist daher eher etwas für Leser ab 13?, die sich eine zarte Liebe und eine  kleine Portion Magie wünschen.

Zitate:

Mrs Green, unsere heimtückische Sportlehrerin, bereitete uns Mittwochmorgen eine kleine Überraschung. Es sollte ein Gesetz geben, das Lehrern so etwas verbietet. Wir hätten wenigstens die Chance kriegen müssen, uns eine Krankschreibung besorgen zu können. »Ladys, wie ihr wisst, haben wir sechs unserer besten Cheerleader ans College verloren, darum bin ich auf der Suche nach neuen Talenten.« Ich war nicht die Einzige, die dastand wie vom Donner gerührt »Na kommt, das ist jetzt keine angemessene Reaktion! Unser Team braucht eure Unterstützung. Wir können nicht zulassen, dass Aspen lauter singt und besser tanzt als wir, richtig?« Yes we can, sang ich leise den Obama-Refrain.

.

‚Versuchung der Nacht‘
von Larissa Ione

Demonica # 4

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Wie immer konnte mich das Buch gleich von den ersten Seiten an mitnehmen und fesseln. Besonders, da es dieses Mal um dem Halbdämon Lore ging, der kein Arzt oder sonst eine Rolle im Krankenhaus hatte, sondern ein HalbMensch – ein Assassine ist. Ein Auftragsmörder, der in diesem Teil genau jenen Menschen töten muss, den der HalbEngel Idess beschützen soll. Doch anstatt nur den Menschen zu retten, entführt Idess Lore und kommt damit in mehrere prekäre Szenen.^^ Denn Lore ist dazu auch noch der Halbbrüder der anderen drei Seminus-Dämonen, sprich Sexdämonen, die Sex brauchen, um zu überleben. Nun, jeder kann sich denken was das bedeutet, wenn ein Sexdämon gefesselt ist, aber ‚Erlösung‘ braucht…. Da kann doch so ein guter, braver Engel wie Idess ihn nicht einfach leiden lassen. :p

Ich mochte in der Geschichte Lore sehr gerne, weil er der Typ ist, der sich selbst für schlechter hält, als er ist. Solche Charas können bei mir einfach immer punkten, weil sie so etwas Leidendes an sich haben. ^^ Dafür war mir Idess mit ihrem Engelsdasein etwas zu prüde oder zu gut… weiß nicht, sie war ganz nett, ist aber auch nicht bei mir hängen geblieben.

Gut, die Geschichte war ganz okay und es hat dazwischen auch spannende Szenen gegeben, wodurch es sich schnell weg lesen ließ. Besonders die Sache mit dem Auftrag und der Schwester Sin, und der komplizierten Verstrickung mit seinen Brüdern und diesem Menschen hat es sehr gut vorangetrieben, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Dennoch sind die Bücher, obgleich sie interessant und sehr viel Erotik in sich haben, manchmal schon etwas zu derb. Zu übertrieben und zu hochdramatisch, dass sogar ich manchmal die Augen verdrehen muss, was ja schon einiges aussagt. ^^ Daher auch nicht die volle Punktezahlt, auch wenn das Happy End ganz nett war.

.

.

Liebste Grüße

.
. . .. .

[Snapshot] Mercy: Besessen/ Open Road Summer

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Mercy: Besessen‘ von Rebecca Lim

Mercy # 3

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Dieser Teil war leider so gar nicht nach meinem Geschmack. Ich fand den ersten Teil dieser Reihe ja wirklich noch total cool – dieses Souljacking und das Weiterjagen/-springen von einem Mensch zum anderen und auch die Hauptgeschichte des Teiles, war im ersten Band richtig spannend und gut. Aber nun kommt leider immer mehr diese Engelsgeschichte in den Vordergrund und außerdem war die Hauptgeschichte über ein Model! 😦 Daher war darin viel zu viel und viel zu lange Beschreibungen über die Klamotten, über die Location usw. und das alles hat mich einfach genervt und war total langweilig. Hinzu kommt das doch ewig lange vor der Auflösung klar war, wer Luc ist, oder?? Ich meine, wie engstirnig kann man sein. *sfz*
Nein, das Buch wie auch Mercy selbst, haben mir überhaupt nicht gefallen. Daher weiß ich jetzt leider auch nicht, ob ich das letzte Buch und somit die Reihe noch beenden soll. Ich würde ja gerne wissen wie es ausgeht, aber ich befürchte, dass der letzte Teil noch mehr Engelsgeschichte liefern wird und auf das habe ich momentan sowieso keine Lust. Vielleicht irgendwann mal später. Hat jemand von euch dieses Buch oder den letzten Teil gelesen? Wird der letzte wieder besser und kommt mehr Ryan vor? ^^

‚Open Road Summer‘ von Emery Lord

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Gleich vom Beginn weg, hat mir das Buch total gut gefallen. Ich hatte ein locker leichtes, luftig fluffiges Contemporary Romance Buch erwartet und genau das habe ich auch bekommen. Hier spielte besonders die Freundschaft der beiden Hauptfiguren eine wichtige Rolle, und ich mochte dieses Freundschaftsding der beiden wirklich total gerne. Besonders auch, weil ich Reagan sehr schnell ins Herz geschlossen habe und ich sie einfach toll fand. Aber ich hab eben einen besonderen Platz in meinem Herzen für ruppige Charaktere, die sagen was sie denken, handeln, kratzbürstig sind und doch ein ganz weiches Herz haben – wie ich eben. ^^ :p

Trotzdem fand ich es etwas komisch, dass mich Lilah/ Dee – die allseits bekannte Country Sängerin – mich ständig an Taylor Swift erinnert hat. Das war schon abartig schlimm – ehrlich. Die Sache mit dem Skandal oder die Folgen in der Presse… ich sah ständig Swift vor mir und ich habe mich mehrmals gefragt, ob das vielleicht ein Fan Fiction ist! 😀

Aber zum Glück kam dann endlich der Typ der Geschichte dazu und zwar der heiße Matt Finch, der früher mit seinen Brüder aufgetreten ist und mich sofort an einen Typen von den Jonah Brothers erinnert hat – definitiv Fan Fiction, oder? XD
Egal… er war wirklich süß und ich mochte auch Reagan und ihn zusammen…. Das hat einfach gepasst, auch wenn es Reagan lange nicht sehen wollte. Hier hätte ich mir gerne etwas mehr Details bei ihren jugendfreien Küssen gewünscht. ^^
Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, aber ist es das nicht oft oder fast immer bei solchen Büchern? Also stört mich das weniger.

Wie ihr seht, hat mir das Buch richtig gut gefallen, obwohl der letzte Funke dann doch noch gefällt hat… Und das Ende war wohl für mich etwas zu schnell da und wirkte nicht ganz fertig. Zuerst diese große Theater gegen ‚der Sache‘ und dann ein Gespräch, alles ist wieder gut und fertig aus. Mag es da lieber, wenn noch ein kleiner Epilog, ein Ausblick auf die Zukunft kommt… trenne mich so ungern von Charakteren, wenn ich sie mag und es gut läuft.

Eine süße Strandlektüre über eine knuffige Romanze und den wichtigen Wert einer langjährigen, innigen Freundschaft. *süß*

 Zitate:
(© Lord)

Tausende von Jungs würden sich ein Bein ausreißen, um ein einziges Mal mit Dee ausgehen zu dürfen. Aber sie will niemanden außer ihrem Cowboy – den Jungen, der gern reitet, in der Tierarztpraxis seiner Eltern aushilft und ihr jedes Jahr zum Valentinstag eine selbst gebastelte Karte geschenkt hat. Den Jungen, der sie zu sehr liebt, um bei ihr zu bleiben.

.

Er hebt eine Augenbraue. »Ist notiert.«
Seine Augen sind irgendwas zwischen grau und blau, seine Haare irgendwas zwischen braun und blond und ich bin irgendwas zwischen feindselig und fasziniert.

.

»Also hast du mit ihr Schluss gemacht?«
»Nein.« Er schüttelt sanft den Kopf, im Takt mit seinem Gitarrenspiel. »Sie mit mir. Als ich zurück an die Highschool gegangen bin, um meinen Abschluss zu machen. Sie wollte keinen ganz normalen Typen als Freund.«
»Ich würde dich nicht unbedingt als normal bezeichnen.«
Matt sieht wieder zu mir auf und lächelt, als könne er sich vorstellen, was als Nächstes kommt. »Ach, nein?«
»Ich meine, mal ehrlich, du bist offiziell volljährig und trotzdem hältst du Erdbeermilch und ein halbes Kilo Gummischnüre für eine ausgewogene Mahlzeit. Das geht ja wohl kaum als normal durch?«
»Du bist immer so liebenswürdig.«

.

Liebste Grüße

.
. . .. .

[Snapshot] Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘
von Jessica Park

Flat-Out Love # 1

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe leider sehr lange gebraucht in die Geschichte reinzukommen oder eine Verbindung mit den Charakteren aufzubauen. Besonders Julie hat es mir am Anfang sehr, sehr schwer gemacht, da sie sich mit einigen Gedanken selbst ins Abseits geschossen und sie mir total unsympathisch gemacht hat.
Vor allem die Sache, wie abwertend sie einerseits über ihren Ex denkt, aber gleichzeitig will, dass er ihren FB-Status kommentiert. *Kopf schüttel* Oder was ich noch schlimmer fand, war, wie gemein sie über ihre Freunde in Ohio denkt, sie schlecht macht usw, und die laut Julies Angaben alle mehr oder weniger leicht minderbemittelte Weibchen sind, die gedankenlos ihre sportlichen Freunde anfeuern und bei denen sie angeblich ihre Aussage auf deren geistiges Niveau herunterschrauben muss, um von ihnen verstanden zu werden. *WTF*?? Sorry – aber DAS – nein, aber das geht einfach gar nicht. :/
Ich habe das einfach nur extrem gemein gefunden und daher habe ich lange mit Julie gehadert. Auch, weil sie am Anfang abwertend von Matt gedacht hat oder seine coolen, mega Shirts verarscht hat. Was ich nicht verstanden habe…, aber gut, habe sie ja des öfteren nicht ganz nachvollziehen können.^^ Die einen verarscht sie, weil sie zu blöd sind, aber dann verarscht sie Matt, weil er ein kleiner Nerd und so intelligent ist – ging einfach nicht in meinen Kopf rein.

Aber Julie hat sich zum Glück im Laufe der Geschichte wieder etwas verbessert, indem sie auch ihre guten Seiten gezeigt hat. Hier hat mir vor allem gefallen, wie sie mit Celeste und der ganzen Situation mit der Familie umgegangen ist. Zwar hat sie sich in Dinge eingemischt, die sie nichts angegangen sind, aber das hat sie aus gutem Willen getan, und sie mir wieder sympathischer gemacht.

Auch fand ich das Ende ganz süß und wie sich die Liebesgeschichte entwickelt hat. Daher bin ich froh, dass ich es bis zum Schluss gelesen habe, da ich nach dem ersten Drittel schon beinahe abgebrochen hatte. Was ich auch nicht so gut fand, und neben dem Anfang der Grund ist, dass ich nur 2,5 Punkte geben kann, war – dass man einfach fast zu Beginn an weiß, was es mit Finn auf sich hat. Welche Rolle die Eltern oder das Auto spielen und das alles war mir viel zu vorhersehbar, um daraus am Ende einen großen Knaller daraus zu machen. Gute Ansätze, aber leider keine Ausführung, die für mich funktioniert hat. *schade*

.

Hier zwei Auszüge:
(© Park)

 Er war nicht der Richtige für sie und Julie hätte ihm schon vor Monaten den Laufpass geben sollen. Sie war selbst schuld, dass sie diese ausgelutschte Beziehung nicht früher beendet hatte. Vielleicht hätte sie keinen besorgten Kommentar von ihrem Ex erwarten sollen, aber eine freundliche Nachfrage hätte ja wohl nicht geschadet. Sie hätte sich gefreut, wenn sie wenigstens zivilisiert miteinander hätten umgehen können, aber möglicherweise war Julie auch zu sauer auf sich selbst, als dass sie das zugelassen hätte – selbst wenn Jared es versucht hätte.    Jetzt war sie nicht mehr in der kleinen Stadt in Ohio, nicht mehr in dieser unterdurchschnittlichen Highschool und nicht mehr in einem sozialen Umfeld, in dem Mädchen ihre Freunde beim Sport blindlings anfeuerten.

.

Sie konnte sein, wer sie war, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihr Vokabular auf das geistige Niveau der anderen herunterschraubte oder ihr Interesse für die Schule versteckte.

 .

Liebste Grüße

.
.. . .. .

[Snapshot] My favorite Mistake

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚My favorite Mistake: Der beste Fehler meines Lebens‘
von Chelsea M. Cameron

My favorite Mistake # 1

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Wieder ein Buch, auf das ich mich gefreut habe, aber meinen Erwartungen leider nicht gerecht werden konnte. Vielleicht habe ich auch schon zu viele gute Bücher in diesem Genre gelesen? Ich weiß es nicht. 😦
Erzählt wird die Geschichte über Taylor, die gemeinsam mit zwei Freundinnen im Studentenwohnheim einzieht und da es eine 4-er Wohnung ist, warten sie auf ein Mädchen, das ihnen die Studentenverwaltung zuteilt. Doch als Taylor die Tür öffnet, steht plötzlich ein Typ vor ihr – klar, dass er rattenscharf ist, alles kann (Wunderwuzzi) und ständig sexuelle Anspielungen macht… und ja – sofort hat er ein Auge auf sie, unsere naive Hauptprota geworfen. Klar ist auch, dass er ausgerechnet mit ihr das Zimmer teilt und logisch, dass sie auf seine Annäherungsverssuche nicht einsteigt, aber dann ständig an ihn denkt, über ihn grübelt und ihn ach so heiß findet *gähn*

Tut mir leid, aber es war mir hier leider alles viel zu einfach und auch vorhersehbar. Manchmal waren ja ganz nette Dialoge oder Szenen darin, aber diese wurden dann immer viel zu schnell wieder durch eine blöde Aktion oder Dialog von Taylor zunichte gemacht. Daher bin ich auch mit Taylor nicht klar gekommen und habe ein eher angespanntes Verhältnis zu ihr. Manchmal kam ich besser mit ihr zurecht, und manchmal nervte mich ihr Verhalten, ihr Denken nur noch, wenn sie zb. etwas sagte, aber dann etwas ganz anderes tat. Diese Widersprüchlichkeit war furchtbar. *grrr*
Außerdem soll sie eigentlich 19 sein, aber ist so kindisch und kindlich und verhält sich als wäre sie 12, und dabei zählt auch nicht die Rechtfertigung, dass es daran liegt, was ihr als Kind passiert ist. Ne, das lass ich nicht gelten. Denn okay, es war kein Zuckerschlecken, aber wie das alles aufgebauscht wurde… nein – da war Hunters Schicksalsschlag viel, viel schlimmer und er ist auch ‚normal‘ geblieben und keine um sich schlagende Zicke, die ständig herum bitched. Generell fand ich ihre Aggressivität echt schlimm und wäre ein Junge so drauf, wäre das unverzeihlich. Aber wenn ein Mädchen zur Gewalt greift, wenn sie keine Lösung mehr parat hat – ist es okay? No way!

Was mich auch gestört hat war, dass Hunter quasi der perfekte Typ, war, aber mit Biegen und Brechen als der bad-boy schlechthin dargestellt wurde. Da frage ich mich warum? Weil er Tattoos hatte oder über Sexualität offen reden kann (naja, er ist 19, was dann auch kein Wunder ist! ^^ *tz*)
Er war einfach nur nett und perfekt, was wiederrum auch ein kleiner negativer Punkt war. Er kann alles! Er kann tanzen, er kann singen, er kann Gitarre spielen, er geht mit Kindern toll um, er ist für seine Freunde da, hurrt nicht herum – wie gesagt, er ist einfach schon zu perfekt und mir fehlten seine Ecken und Kanten, um ihn realer erscheinen zu lassen. Aber sonst war es zwischenzeitlich ganz nett, aber leider auch nicht mehr.

PS: Aber ich habe jetzt schon den zweiten Teil der Reihe gelesen und dieser ist viel, viel besser!
PPS: Die Rezi zum zweiten Teil kommt dann gleich nächste Woche 😉

.

Beispiel-Auszüge:
Statt Hunter wieder tätlich anzugreifen, nahm ich einen Schluck. Erst prickelte die Cola auf der Zunge, dann kam der Rum mit seinem dunklen, feurigen und warmen Geschmack hinterher. Er schmeckte großartig. Woher wusste Hunter, dass ich den Drink mögen würde.
(oh oh, warum weiß Hunter nur, dass ein Mädchen einen süßen Trink mag… mh, … grübel grübel *naf*)
.

„Klingt aufregend“, sagte er und entschied sich schließlich für den History Channel. Sah aus wie ein Doku-Marathon über Hitler. „Bis später“, sagte ich und ging mich fertigmachen. Er erwiderte noch nicht mal was auf meine Verabschiedung, als ich wenige Minuten später aus der Tür ging. Noch nie hatte ich jemanden getroffen, dessen Laune sich so schnell änderte wie seine. Er war schlimmer als das Wetter in Maine, das mit beängstigender Geschwindigkeit umschlagen konnte.
(Äh, seit wann ist er launisch. das wurde vorher NIE dargestellt. Wenn das jemand ist, dann bitte Taylor… und das ständig!)

. . .. .

[Snapshot] Die Furcht des Weisen

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Die Furcht des Weisen‘
von Patrick Rothfuss

Die Königsmörder-Chronik #2.1 & #2.2

.

(© goodreads)

(© goodreads)

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.
Meine Meinung:
Wie ihr vielleicht noch wisst, hatte ich ja meine Probleme mit dem ersten Teil, wie so oft mit High Fantasybüchern. Diese Teile haben mir aber besser gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe um rein zu kommen, bzw. gab es für mich immer wieder längere Passagen, die etwas langweiliger waren, sich gezogen haben und ich als unnötige ansehe. Aber gut, da streiten sich ja die Geister. 😉

Was mir hier sehr gut gefallen hat, war dass man hier nicht nur eine Geschichte mit der Hauptfigur miterlebt, sondern sein gesamtes Leben mit ihm teilt. Dabei erlebt er so einige schlimme, als auch schöne Dinge. Wird von einem Kind zum Mann und erschafft die ersten Legenden rund um seine Person, seinen Namen. Und dabei ist er sich nicht zu schade, die eine oder andere Geschichte auszuschmücken oder sie fantastischer dazurstellen, als sie tatsächlich war. Wie man hier sieht, ist Kvothe ein Charakter, der sehr intelligent ist, ein unvergleichbarer Musiker, Chameur, Dichter und mit ‚Magie‘ kennt er sich auch aus, aber so schlau und grandios er auch ist, ist er dennoch nicht davor gefeit sein Ego aufzupflustern und den einen oder anderen (vielen) Blödsinn anzustellen, wobei man beim Lesen nur den Kopf schütteln kann. Aber das macht ihn nicht unsympathisch, sondern nur echter, realer – einfach menschlich, und genau dafür lieben wir ihn! ♥

Auch hat es mir gefallen, dass immer wieder der Blick auf die Gegenwart gelegt wurde und hier muss ich gestehen, dass ich diese Szenen früher nicht besonders mochte, aber mich hier jetzt schon immer mehr darauf gefreut habe. Und ich bin schon sehr, sehr gespannt, was in der Vergangenheit Schlimmes passiert ist, wodurch der Gegenwarts-Kvothe so ist, wie er dort ist. Dass er das alles – sein altes Leben und seine Großspurigkeit – verloren hat. :/

Leider war es mir trotz aller guten Dinge an manchen Stellen doch zu langatmig und zu genau geschildert, wodurch ich unliebsame Szenen etwas schneller nur überflogen habe. Auch konnte ich mit dieser Beziehung oder Freundschaft zwischen Kvothe und Denna nicht so viel anfangen. Ich finde es eher schade, wie sich Kvothe bei ihr immer verhält, dass er auf Zehenspitzen um sie herumläuft und nie etwas sagt. Das ist nach 3 Bänden wirklich ermüdend.
Dafür konnten mich seine restlichen Freunde total entschädigen, die ich alle sooo toll finde, besonders Sim oder Auri und sogar seinen Meister Elodin! *lol*

Das Ende vom dritten Teil – bevor der laaaaang erwartete letzte Teil kommt ^^ – ist mir leider etwas zu traurig, düster und viel zu offen – daher hat mich das Ende auch etwas zu unbefriedigt zurückgelassen. Ich will wissen, was da alles passiert ist, wodurch er so geworden ist. *aaah*
Ich hoffe ja eigentlich, dass Rothfuss auch noch mehr in der Gegenwart schreibt, damit Kvothe ein schöneres Ende bekommt, als jenes, das wir jetzt haben: voller Depression, Düsternis und seinen erloschenen Funken. Einge trostlose Gegenwart, in der er sich schon längst aufgegeben hat. *seufz* Aber ich weiß nicht, wie sich das alles im letzten Band ausgehen soll, wenn noch in der Vergangenheit so viel offen und nicht erzählt worden ist. Hach hach hach, schreib schnell lieber Herr Rothfuss oder hör auf es 500x zu verbessern und zu ändern. :p Wir wollen es lesen – besser früher, als später *g*

.

Zitate:

Also ja: Sie hatte ihre Macken. Aber was macht das schon, wenn es um Herzensdinge geht? Wir lieben, was wir lieben. Vernunft hat damit nichts zu tun. Die törichte Liebe ist in vieler Hinsicht die einzig wahre Liebe. Etwas aus Gründen zu lieben: Das kann jeder. Das ist so einfach wie einen Penny einzustecken. Doch etwas trotzdem zu lieben, die Fehler zu kennen und auch sie zu lieben: Das ist selten, rein und vollkommen.

.

Nur meine Laute war mir geblieben. Dennas wunderbarer Kasten hatte sich bereits zehnfach bezahlt gemacht. Er hatte mir bei einer Gelegenheit das Leben gerettet und außerdem meine Laute, Threpes Empfehlungsschreiben und Ninas so wichtige Zeichnung der Chandrian geschützt. Vielleicht fällt auf, dass ich in der Aufzählung meiner Besitztümer keine Kleider nenne. Das hat zwei gute Gründe. Einmal konnte man die Lumpen, die ich trug, kaum noch als Kleider bezeichnen, wollte man der Wahrheit nicht Gewalt antun. Zweitens hatte ich sie gestohlen und konnte sie deshalb schlecht mein Eigen nennen.

.

Bast erwiderte seinen Blick mit leeren, hoffnungslosen Augen. »Aber Reshi …«
Sein Mund bewegte sich weiter, er versuchte Worte zu finden, aber es gelang ihm nicht.Der rothaarige Wirt wies in den leeren Schankraum.
»Das hier ist das Ende der Geschichte, Bast. Das ist uns doch allen klar.«
Kvothes Stimme klang so sachlich und beiläufig, als spräche er über das gestrige Wetter.
»Ich habe ein interessantes Leben geführt, und sich nun in Erinnerungen daran zu ergehen hat etwas Köstliches. Aber …«Kvothe atmete tief durch. »… aber das hier ist kein kühnes Liebesabenteuer. Es ist kein Märchen, in dem die Toten wiederkehren. Es ist kein mitreißendes Epos, das dazu bestimmt wäre, das Blut in Wallung zu bringen. Nein. Wir wissen doch alle, was für eine Art von Geschichte das hier ist.«
Einen Moment lang schien es, als würde er noch weiter sprechen, doch stattdessen ließ er den Blick ziellos durch den Schankraum schweifen. Sein Gesichtsausdruck war gelassen, ohne eine Spur Bitterkeit oder Wut. Bast warf dem Chronisten einen Blick zu, doch diesmal loderte kein Feuer darin. Kein Zorn, kein Befehl. Vielmehr blickte Bast verzweifelt, flehend.
»Solange Ihr noch hier seid, ist es noch nicht vorbei«, sagte der Chronist. »Und solange Ihr noch lebt, ist es keine Tragödie.«. . .

. .

[Snapshot] Die Auslese

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Die Auslese: Nur die Besten überleben‘ von
Joelle Charbonneau

Die Auslese #1

.

(© goodreads)

Meine Meinung: (das ist meine SUBJEKTIVE Meinung und damit möchte ich niemand zu nahe treten)

Ich möchte mich ehrlich gesagt gar nicht lange mit einer Rezi zu diesem Buch aufhalten, aber ich muss doch ein paar Gedanken dazu festhalten. Zuerst muss ich sagen, dass ich es total witzig finde, wie unterschiedliche die Rezensionen zu diesem Buch ausfallen. Die einen lieben es und geben 5 Punkte, die anderen finden es grottenschlecht und geben nur einen Punkt. Es gibt nur wenige mittelmäßige Bewertungen dazu, und wenn man dann auf Goodreads die Rezensionen dazu liest *klick*, glaubt man zwei unterschiedliche Bücher vor sich zu haben… So viel dazu einmal am Rande.^^

Ich schlage mich zur Gruppe der Nicht-Fans/ Nicht-Versteher und weiß nicht, wie man das Buch soo toll finden kann. Es hat viele Elemente aus anderen Dystopien gestohlen – äh, *hust* geborgt und konnte wenig Neues bringen. Es war eher so, als hätte man ‚Hunger Games‘ mit ‚Divergent‘ und ‚Die Auswahl‘ usw. miteinander vermischt, ein oder zwei kleine Prisen neuer Ideen hinzugefügt, um einmal fest umzurühren und einen neuen Brei daraus zu machen, der aber fast haargleich wie der andere schmeckt, aber eben nicht hellgelb, sondern nur braun aussieht. Und ja, auch schlechter schmeckt.

Denn auch wen vieles nur ‚ähnlich‘ gewesen wäre, und der Rest gepasst hätte, hätte es vielleicht noch für 2 oder 3 Sterne gereicht, aber ich konnte leider auch wenig mit den Charakteren anfangen.
Cia war zwar intelligent, bedacht und hat gewusst was sie tut bei den wichtigen Dingen, um zu überleben. ABER sie war total naiv, was das Leben generell oder die Auslese angeht. Außerdem war sie mir soo fremd, das ganze Buch über und hier wollte sich nie eine Verbindung zu ihr aufbauen. 😦

Das gleiche war leider auch mit dem zweiten Hauptprota Tomas, der der männliche Held sein sollte, aber dann wieder im schlechten Lied dargestellt wurde, ach und ja, der ihr einen Kuss gegeben hat, als Dank für die Rettung. Klar wird das dann so erklärt, dass er schon so lange auf die gestanden ist, aber so richtig gefühlt hat man das nicht, und kam mehr aus dem Nichts – nein, hier war leider überhaupt kein Gefühl zu spüren *niente*nada*.
Wenn ich jetzt so über Tomas nachdenke, weiß ich eigentlich nichts über ihn… ich weiß nur, dass er toootal intelligent sein soll, zumindest hat mir das die Autorin am Anfang erzählt, aber gesehen habe ich das durch seine Handlungen nicht… das war nur Cia. Mh komisch.

Und über die anderen Charaktere brauche ich gar nicht zu schreiben, denn die kenne ich auch alle nicht, bzw. sind sie eh total egal, weil alle abkratzen… Also warum sich die Arbeit machen und dreidimensionale Protas schaffen? Zeitverschwendung… genau wie das Buch. *Leider* 😦. .

. .

[Snapshot] Demonica 2 / Demonica 3

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

.

.

‚Demonica: Entfesselt‘
von Larissa Ione

Demonica # 2

 

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Andere mögen solche Bücher wie die Black Dagger, Psy Changeling oder eben diese Demonica Reihe belächeln, wo viel Action, Blut, Kämpfe zwischen den verschiedensten Kreaturen vorkommen – und eben auch viel Kitsch, Liebesszenen, Testosteron und aufgeblasene Machos, die von einer milden Frau gezähmt werden und eine 180°-Wende vollführen, nur für die eine. Meistens geht es neben der Hauthandlung um ein Hauptpärchen, die sich finden und bis am Ende hin glücklich und zufrieden werden, oft gekrönt mit Hochzeit oder Kind oder der ewigen Liebe. Und man weiß von Anfang an, erstens wer zusammen kommt, da oft aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt wird und zweitens auch, dass es am Ende gut ausgeht (egal wie schlimm es auch im Mittelteil des Buches scheinen mag).

Aber hey – wisst ihr was? Genau DAS mag ich an diesen Büchern – das man DAS bekommt WAS man erwartet. Keine unnötige tote Hauptfiguren, kein gequältes Ende, das einen das Buch am liebsten im Frust in die Ecke schmeißen lässt, sondern ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zaubert. Und das ist auch manchmal richtig, richtig nett, besonders wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist und die generelle Handlung passt und es Action gibt.
Und genau das gab es hier: Viel Blut, Rätsel, Wettrennen und auch prickelnde Liebesszenen – also was will man mehr? Ich war fast vollkommen und ständig in der Geschichte mitgerissen, konnte es nur schwer aus der Hand legen und mochte auch alle Figuren darin. Runa und Shade sind beide stark und zwei Dickschädel, die sich mit Humor gezankt und später zueinander gefunden haben. Nur das Ende war mir dann doch eine kleine Spur zu perfekt und kitschig, aber das ist nur ein kleiner, halber Minuspunkt, da ich mich sonst durchgehend sehr unterhalten gefühlt habe – und das Buch/ die Reihe jedem Fan von Adult Urban Fantasy Bücher, die zwar etwas übertreiben, aber im Herzen soft sind, weiter empfehlen. Ihr werdet euren Spaß damit haben 🙂

. .

‚Demonica: Fluch des Verlangens‘
von Larissa Ione

Demonica # 3

.

(© goodreads)

Meine Meinung:
Auch der dritte Teil in der Reihe ist genauso aufgebaut wie die Vorgänger und handelt wieder von einem halb-Dämon Wraith, der gleichzeitig auch halb Vampir und ein Bruder von Eidolon und Shade ist. Dieser ist mit einem tödlichen Gift in Berührung gekommen und hat nur noch wenige Wochen zu leben, aber es gibt einen Ausweg für ihn und zwar die gesegnete Menschenfrau Selena, die ein Geschenk der Engel besitzt, das ihn retten könnte. Daher macht er sich auf dem Weg, um sie zu täuschen, sie kennen zu lernen und trifft dabei nicht nur auf seine mögliche Lebensretterin, sondern Seelenverwandte. *hach*seufz*schmacht* ^^

Oh ja, das klingt doch richtig schön und kitschig und zugeben, das war es auch. Mir war es hier ehrlich gesagt auch schon eine Spur too much rosarote Brille und „am Ende wird alles gut“-Gefühl. Auch waren mir hier die Figuren allesamt zu aalglatt und nett, besonders Wraith und obwohl gerade er in den ersten beiden Büchern noch ganz anders, viel brutaler und skrupelloser dargestellt wurde. Aber in diesem Teil ist er zahm wie ein Kätzchen und das hat mich doch gestört, da ich einfach war viel Härteres von ihm erwartet habe. Das gleiche war mit Selena, die vieles einfach zu leicht hingenommen und ihm alles verziehen hat, auch wenn er sie von Anfang an fast durchgehend belogen hat. :/

Dennoch waren die Action und die Grundhandlung wieder sehr interessant und hat sich zum Ende hin auch sehr zugespitzt mit dem bösen Widersacher, der ein echt fieser Sack war, um es deutlich zu sagen. Auch hat es mir gefallen in welche Richtung sich das Ende mit Kanin bewegt hat und dass er noch eine größere Rolle für später spielen wird. Also man darf gespannt sein, wie die Haupthandlung noch weiter geht und ich bin neugierig was die Autorin daraus machen wird...

. .

Pan Tau Books

Ein Buchblog

Pimisbuecher

Eat - Read - Love

BOOKAHOLICS: till the End of Times

- the Days and Life of book-obsessed Girls

Literatouristin

Auf einer Reise durch die Seiten

Marmor und Ton - Autoren schreiben mit MUT

Vom Schreiben und Lesen - Eine Autorin und ihre wankelmütige Muse

WIRRE WELT BERLIN

Ihr werdet euch noch wundern