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[Snapshot] Ready Player One

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Ready Player One‘
von Ernest Cline

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich bin mit relativ hohen Erwartungen in das Buch gestartet, weil meine Freundin Anja so von dem Buch geschwärmt hat und wir normalerweise auf der gleichen Lese-Wellenlänge sind. Hier hat es nicht ganz geklappt, obwohl es auch nicht schlecht war. Nur waren bei dem Buch zu viele Verweise und Anspielungen auf die Achtzigerjahre (Serien, Filme, Musik,…), was die Handlung verlangsamt hat und ich nicht alles verstanden haben. Vielleicht bin ich für das Buch auch noch einen Tick zu jung. *yeah* 😉
Es ist eine Computer-Dystopie, in der die unreale Welt das Rettungsboot vieler verlorener Seelen ist, die fast ausschließlich ihr Leben in diesem Cyberspace namens OASIS verbringen, was wohl auch daran liegt, weil die echte Welt gerade im Begriff ist, unter zu gehen.  (Ressourcenknappheit usw)
Und gerade diesen Safe Hafen wollen findige Bosse privatisieren, wodurch es sich ärmere Leute nicht mehr leisten können. Wade ist einer von diesen Armen und er hat vor, es zu retten – für sich und alle anderen. Dazu muss er sich in den unendlichen Weiten der OASIS auf eine Schnitzeljagd voller skurriler Spuren und Rätsel machen, die *Überraschung* alle mit den Dingen aus den Achtzigerjahren oder World of Warcraft zu tun haben.

Teile davon waren ja interessant oder brachten mich zum Schmunzeln. Dennoch blieb es mir die ganze Zeit über zu viel theoretisches Geplänkel mit zu viel Raum in der unreelen Welt. Obwohl die Handlung gegen Ende auch in der echten Welt stattfand und mich etwas milder gestimmt hat.
Schade fand ich auch, dass am Ende nicht mehr auf die reale Welt eingegangen oder ein kleiner Ausblick gegeben wurde, ob sie noch zu retten ist oder nicht. Da konnte mich nicht einmal mehr die kleine Mini-Romanze davon ablenken. 😉

Eine etwas andere Geschichte, die zeigt, wie detailreich und wie sehr der Autor seine erschaffene Welt liebt, aber für mich nicht ganz so funktionieren wollte. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass etwas ältere Leser, Achtzigerjahre- oder PRG RollenspielPlayer ihre Freude damit haben werden.

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Liebste Grüße, Eure

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[Snapshot] Sinners on Tour: Heiß geküsst/ In Blut geschrieben

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Sinners on Tour: Heiß geküsst‘
von Olivia Cunning

 Sinners on Tour # 2

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Zwar hatte ich meine Probleme mit Band 1, war dann aber doch neugierig genug, um mich zu fragen, wie es wohl weiter geht und wie der Bad Guy der Gruppe sein Happy End findet. Schon im ersten Teil fiel das Licht auf Sed eher negativ und man muss sich doch erst mal an ihn und seine exzessive Art gewöhnen. Aber nach und nach bemerkt man, dass eine Wunde aus der Vergangenheit ihn zu dem gemacht hat, was er ist und daran ist zum Teil auch seine Ex-Verlobte Jessica schuld, bzw. ein riesen großes Missverständnis zwischen den beiden. Und genau diese Ex-Verlobte tritt wieder in sein Leben und zwar vehementer, als beide Beteiligten zuerst gedacht hätten.
Es kommt wie es kommen muss und Sed kann die Finger nicht von ihr lassen, genauso wenig wie Jessica von ihm. Was kommt sind Marathonsex, dazwischen ein wenig Handlung, Sex, Sex, kleine Tragödie mit einem Paparazzi, Sex, Erkrankung eines Bandmitglieds und noch viel mehr Sex.
Ehrlich – die hatten ständig Sex und versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Erotikbücher oder viel Sex in einem Buch, aber dann sollten doch wenigstens die Charaktere auch mal was anderes denken als nur an Sex!? Und es ist definitiv zu viel Sex, wenn mir alleine vom Lesen alles weh tut und ich fast eine Blasenentzündung bekomme – that can‘t be healthy! :p Ne, sorry, war echt ganz nett und manches süß, mit okay- Nebencharakteren, aber leider war es zu viel Sex *Überraschung* und ich bin auch nicht so richtig mit Sed oder Jessica warm geworden. Schade für den zweiten Teil, aber mal sehen, ob der dritte Teil die Reihe für mich wieder retten kann.

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„In Blut geschrieben“
von Anne Bishop

Die Anderen # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Jetzt nach dem Ende des Buches, bin ich irgendwie total sauer deswegen. Versteht mich nicht falsch, einiges davon habe ich geliebt, aber besonders Richtung Ende verließ mich diese Begeisterung immer mehr. *heul* Zwar gab es einen tollen Start in eine brutale, interessante Welt mit sympathischen Charakteren  (liebe Meg und Sam und auch Simon, bei dem klar war, dass er zwar gerne knurrt, aber einer von den Guten ist^^). Aber das Ende war zu einfach und die Motivation des ‚Feindes‘ viel zu easy gestrickt. Außerdem versteh ich nicht, warum der Bulle Monty so wichtig war/ so viel Raum bekommen hat?!
Das letzte Drittel des Buches haben zu 80% Monty oder ‚der Feind‘ erzählt, was mich total gestört hat, nicht nur weil es dadurch zu viel verraten und die Spannung genommen hat. Sondern auch, weil ich viel lieber bei Meg und Simon geblieben wäre. Ich hätte die Veränderung ihrer Freundschaft gerne MITERLEBT, anstatt es von außen einfach so vor die Füße geworfen zu bekommen. Von Romanze gar nicht mal zu sprechen… Echt sehr viel verschwendetes Potential *schade*schade*schade* Aber ich baue auf Band 2 und 3, da es ja eine längere Reihe ist und das alles vielleicht noch kommen wird. Mal sehen – drückt mir die Daumen! 😀

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Das tickende Herz / Die Feuerkrone

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Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Das tickende Herz‘ von Rebecca Wild

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist mir gleich richtig gut gelungen und man baut auch sehr schnell eine Beziehung mit den Charakteren auf, allen voran der Hauptfigur Clock, die seit einem Unfall keine Gefühle, Emotionen oder Schmerzen – rein gar nichts fühlen kann. Was in manchen Situationen ganz praktisch ist, aber sie doch zu einem halben Leben, wie einer Hülle ihrer selbst, verdammt.
Dann jedoch trifft man auf den wagemutigen, lebensfrohen Hawk, der ein Pirat durch und durch ist, aber einer von der sexy Sorte, *hust* bei dem man gar nicht wegschauen kann und der sich unzähligen Eroberungen rühmen kann. Dass dann ausgerechnet ein menschliches Mädchen seine Welt und sein geniales Luftschschiff aus den Angeln hebt und sie sich so sonderbar verhält, dass er fast gar nicht anders kann, als sich für sie zu interessieren, ist natürlich umso spannender für den Leser. 🙂

Generell hat es mir fast die ganze Zeit sehr gut gefallen und auch der Schreibstil war richtig schön zu lesen, mit einer melodischen Sprache. Echt toll. Auch die Charaktere haben es mir angetan und ganz klar, allen voran Hawk *hach*schmacht*-Material. Zu meiner Freude konnte ich auch Clock richtig gerne leiden und sie ist ein starker Charakter, über den man gerne liest.
Nur zu den Nebenfiguren kann ich nicht sehr viel sagen, da diese eher wenig vorkamen und eher blass gehalten wurden. Auch war einiges etwas vorhersehbar, aber damit hätte ich leben können, da mir der Rest gut gefallen hat. Bis zu dreiviertel war das Buch auf einen 5-Sterne-Kurs.

Nur leider ging mir das Ende dann viel zu rasant vonstatten und auch lässt es ein unfertiges Gefühl zurück, so als ob es mitten in der Handlung vorbei war. Hier hätte ich mir mehr Information, mehr Ausblick auf die Zukunft, mehr, einfach MEHR gewünscht, da es doch zu schnell, zu einfach, zu abrupt zu Ende war. Wirklich schade, aber ich hoffe, hoffe sehr auf einen zweiten Teil, der vielleicht irgendwann kommt! ❤
3,5 gute Punkte für eine interessante Welt und gute Figuren. Nur leider hat mich dieses offene und schnell abgehandelte Ende etwas unbefriedigt zurückgelassen.

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‚Die Feuerkrone‘ von Rae Carson

Fire and Thorns #2

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich bin lange um den zweiten Teil herumgeschlichen, da ich wegen der Inhaltsangabe mit einer königlichen Intrige, langweiligen Palastkonfrontationen und Machtspielchen gerechnet habe. Und genau das habe ich auch alles in der ersten Hälfe bekommen, gewürzt mit einer Liebe, die zwischen einer Königin und einem Untergebenen nicht sein darf… tja, das kennen wir ja schon.^^
Auch war mir der religiöse Teil, diese heiligen Schriften manchmal etwas zu viel des Guten und ich habe mich die erste Zeit durchquälen müssen. Aber zum Glück, zum Glück kommt dann doch noch die Wende, die Charaktere wachsen, entwickeln sich wieder und die Handlung nimmt an Fahrt auf, bringt Spannung, Nervenkitzel und ENDLICH auch etwas für’s Herz! *yeah*

Ich mochte ja Hector schon im ersten Teil und fand es hier schade, dass die beiden so ewig lange gebraucht haben, um über die ganzen Konventionen zu stehen und sich ihre Gefühle einzugestehen. Was ich hier ja extrem unnötig fand, war die Sache gegen Ende, ihren Streit und dass es nicht sein kann und dann – plötzlich – auf der letzten Seite wird die ganze Sachen zwischen ihnen umgedreht und ihre Beziehung ist die einzige Lösung??? WTF? Warum ist der mega genialen, intelligenten Elisa diese Tatsache nicht vorher eingefallen? *urgs*

Das hat dem Buch leider einige Punkte gekostet und obwohl ich es generell gegen Ende mochte, kann ich wegen der ersten Hälfte und dieser unlogischen Sache, die mir nur Nerven gekostet hat, nur 3 Punkte vergeben. Dennoch möchte ich weiterlesen und hoffe wirklich, dass auch noch der dritte Teil auf Deutsch übersetzt wird, damit ich diese Reihe abschließen kann. Aber meine Hoffnungen sin leider gering.  😦

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Dina: Hüterin der Tore

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Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Dina: Hüterin der Tore‘ von Ilona Andrews

Dina # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Hier haben wir wieder einmal ein Buch von Ilona Andrews, und wie ihr wisst, bin ich ein riesiger Fan ihrer Werke. Das Buch ist, soweit ich weiß, mehr so ein Spaß-Neben-Projekt der Autoren gewesen, das sie einfach immer wieder regelmäßig und gratis auf ihrer Facebook-Seite angeboten haben. Daher bin ich auch mit  Vorsicht an das Buch herangegangen.

Und teilweise konnte es mich sehr gut mitnehmen, andererseits war es an manchen Stellen eher Durschnitt. Für die bessere Einschätzung kann man auch sagen, dass es die perfekte Mischung aus der ‚The Edge‘ und der „Kate Daniels“-Reihe war. Es gibt hier einen gleichen, ähnlicher Humor wie bei Kate, nur ist er weniger düster und makaber ^^, und irgendwie von der Stimmung ähnelt es aber der ‚The Edge‘-Reihe, vor allem durch die Schwerter und diesem Gefühl von Ritterehre und solchen Sachen. 😀

Daher fand ich es eigentlich ganz okay, auch wenn der gewisse Funke die ganze Zeit über nicht ganz da war. Auch die Hauptfigur Dina war okay (obwohl ich den Namen nie mochte ^^) und sie hat eigentlich einen ähnlichen Humor wie Kate hat, nur nicht so düster, was zu ihr passt, weil sie auch eine nettere, weichere Person ist. Aber es ist dennoch schön, dass wieder ähnliche witzige Gedanken, Begebenheiten und Dialoge darin waren, das macht Ilona Andrews irgendwie einfach aus, auch wenn sie nicht ganz an die Kate Daniels-Reihe herangereicht haben.

Auch konnten mich die Männer in der Story nicht ganz so begeistern wie sonst die männlichen Hauptprotas in ihren Geschichten. Hier kann ich für Sean auch wieder nur ein ‚Okay‘ verwenden, und nicht umwerfend oder perfekt oder genial. Er war mir sogar am Anfang ziemlich unsympathisch… bzw. ist mein Gefühl zu ihm eher neutral geblieben. Wohingegen ich bei Curran aus der Kate Daniels Reihe sofort gewusst habe, dass er etwas Besonderes ist, sodass ich gleich weiche Knie bekommen habe! xD
Aber das ist hier mal definitiv nicht der Fall. Auch nicht bei dem ritterlichen Vampir, die ja dann beide was von Dina wollten, obwohl nur 1-2 x kurz geknutscht wurde. Definitiv zu wenig für meinen Geschmack 😉

Was mir auch noch etwas zu viel war, war der Sci-Fi-Anteil mit den ganzen verschiedenen Planeten und den Toren dahin (was den deutschen Titel erklärt). Hier war mir das alles fast schon zu viel Kuddelmuddel auf einmal. *leider*
Zwar habe ich jetzt viel gemeckert und die Story wirkte doch noch wie eine kleine Vorgeschichte auf mich, die hätte mehr bringen können, aber generell hat es mir gefallen… Es passt gut und für schnelles Lesen zwischendurch. Nur wenn man MEHR/ oder BESSERES von den Autoren gewohnt ist, wirkt die Story leider etwas unfertig oder mau im Vergleich. Aber das ist wohl alles jammern auf hohem Niveau oder auch weil man eben viel mehr / besseres von ihnen kennt und somit zu hohe Erwartungen hat.

Ich vergebe aber dennoch noch 3,5 Punkte, wobei ich vielleicht einen halben Punkt aufgerundet habe, weil es einfach Ilona Andrews ist! *g* Und da geht ein schlechteres Rating einfach nicht! 😀

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Liebste Grüße, Eure

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[Snapshot] Das Lieder der Dunkelheit

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Das Lied der Dunkelheit‘
von Peter V. Brett

The Demon Cycle# 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Um ehrlich zu seien, habe ich mir von dem Buch mehr erwartet habe, da ich doch mit hohen Erwartungen herangegangen bin. Leider konnten mich nur Teile davon überzeugen und diese waren dafür auch richtig toll, aber was mir gar nicht gefallen hat, war andererseits wieder wirklich schlimm für mich.
Aber fangen wir mit dem positiven Dingen an, wie zum Beispiel dem Worlbuilding, das ich wirklich sehr interessant fand mit der mittelalterlichen Atmosphäre und den stetigen Dämonen, die beim Eintreten der dunkeln Nacht vom Horc aus dem Erdboden aufstehen und die Menschen terrorisieren und nach ihrem Leben lechzen. Auch war es okay, dass die Handlung langsam vor sich gegangen ist und man alle drei Hauptcharaktere für sich kennenlernen durfte, sie jahrelange begleitet hat und sich alles Schritt für Schritt entfalten konnte. Obwohl mir Teile davon zwar zu lange und detailverliebt waren und ich Abschnitte überflogen haben, war es okay, da so etwas einfach zu Adult High Fantasy gehört, ich sehe es ja ein. ^^

Auch konnten mich die Hauptfiguren langsam immer mehr für sich gewinnen. Besonders Arlen schon ganz zu Beginn, der mit seinem Mut und Wissensdurst bei mir punkten konnte. Nur später wurde er mir schon fast zu leichtsinnig oder gar zu sehr der unverwundbare Held?
Leesha – die weibliche Hauptfigur aus einer anderen Gegend – musste erst darum kämpfen, um sich in mein Herz zu kämpfen, da ihre Ansichten manchmal etwas zu antiquiert waren. Zum Glück konnte sie das Rad nochmal herum reißen, nur gegen Ende konnte ich ihre Handeln erneut nicht – überhaupt nicht- nachvollziehen.
Und dann wäre da noch der junge Arrik, den wir bereits als Kleinkind und über die Teenagerjahre kennenlernen durften. Er ist so ein la-la-Charakter und ich weiß nicht wieso, aber fast alle Nebencharaktere haben etwas an sich, das mich total gestört hat. Bzw. die ganze Gesellschaft im Buch hat etwas sehr mittelalterliches in der Einstellung, so als ob Brett Gesellschaftskritik betreibt und dabei maßlos übertreibt. Was ich sehr schade fand, da es für mich das Buch sehr zerstört hat. Hier sind Schändungen oder Vergewaltigungen gar nicht mal so schlimm, oder man muss als Frau fast damit rechnen. Tja, generell sind hier alle doch sehr Triebgesteuert^^ oder altmodisch erzogen, leben voller Angst vor den Dämonen oder verhalten sich generell komisch mit dem furchtbaren Mary Sue Gehabe.

Dennoch hat das Ende doch wieder etwas angezogen und man möchte wissen, wie es weiter geht, da es teilweise wie eine lange Vorgeschichte auf die Haupthandlung gewirkt hat, auf die ich jetzt sehr neugierig bin. Auch wenn es nicht an meine Erwartungen heran gereicht hat, konnte es durch die Idee mit den Dämonen, den Schutzzeichen und der dystopisch angehauchten Weltenaufbau bei mir teilweise punkten und vielleicht werde ich doch noch weiterlesen.

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Liebste Grüße, Eure

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[Snapshot] Rock Kiss

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Rock Kiss: Eine Nacht ist nicht genug‘
von Nalini Singh

Rock Kiss # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich fasse es selbst nicht, da ich bekennender Fan von Singh bin und ihre Psy Changeling Reihe LIEBE – diese gehört zu meinen absoluten Lieblings-Reihen EVER, fast schon besser als die Black Dagger Brotherhood. Aber was sie hier abgeliefert hat, ließ mein Herz weinen und mich schockiert zurück.

Die Geschichte beginnt gleich mit dem ersten Aufeinandertreffen bzw. -sehen der zwei Hauptfiguren, wobei es Anziehung auf den ersten Blick ist. Dabei nimmt die jungfräuliche, schüchterne, biedere Mary Sue Bibliothekarin namens Molly den super duper sexy Rockstar Fox mit nach Hause und ganz klar, sie haben den heißesten One Night Stand of all time. *Augen roll* Nach dieser Sex-Nacht ist es für Fox natürlich sofort klar, (obwohl er NICHTS von Molly weiß) dass er die rot werdende, nun nicht mehr jungfräuliche, aber für ihn Sexgöttin Molly behalten möchte, weil sie so, sooo … ja, was ist sie eigentlich?
Sie ist eher etwas Nerv tötend, naiv und ständig, ständig reitet sie auf diesem Skandal aus ihrer Jugend herum, welcher ach so schlimm war. *Pustekuchen* Und Fox? Nun ja, der zwingt sie ganz einfach mal nach zwei Wochen Dauersex, mit ihm zu gehen, dabei Arbeit und Freunde – einfach alles – für ihn stehen zu lassen. Denn wenn, dann keine halben Sachen, sondern alles. Klar, ein Rockstar weiß eben was er will und logisch, dass Molly da gleich mal mitrennt. Wieso auch nicht? –> Rockstars sind ja so ehrlich, leben immer in dauerhaften, glücklichen, treuen Beziehungen… das würde doch jede logisch denkende Frau so machen *Kopf gegen die Wand knall*
Okay, was war danach noch in der Story…? Ach ja, jede Menge Sex… kurz ein Streit, der lachhaft war, dann wieder Sex, Auftritt einer Freundin – schnelles Eifersuchtsdrama – Sex, ähm Sex und dann nochmal kurz etwas Hirnrissiges im Handlungsverlauf, um es am Ende mit einer Portion Sex abzurunden. Tadaaa… fertig ist der SoftPorno ohne jeglichen Sinn und Handlung *Applaus*

Okay, das war jetzt etwas gemein, aber was soll ich sagen? Ich bin einfach nur traurig, schockiert, sprachlos! Hat dieses Buch vorher keiner gelesen/ lektoriert oder hat sich der Verlag bei Singh nicht mehr getraut, etwas daran zu ändern oder zu meckern? Warum? Warum – WARUM???

Wie gesagt, mir blutet selbst das Herz am meisten, aber bei all meiner Begeisterung und Liebe für Singh, kann ich diesem Buch einfach nicht mehr Punkte geben, und diese sind schon sehr großzügig bewertet. Ich weiß nicht, was hier passiert ist, aber das ging gar nicht. *heul*

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Liebste Grüße

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[Snapshot] Tödliche Verlockung/ Die Enklave

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Tödliche Verlockung‘
von Larissa Ione

Demonica # 5

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Der fünfte Teil handelt über Lores Schwester Sin, die nun Anführerin eine Assassinen-Gilde ist und Aufträge an ihre Assassine verteilt. Nach außen hin gibt sie sich hart und abweisend, nur weil sie es nicht besser weiß bzw. gar nicht anders kann, da sie sich durch alles, was sie bisher erleben musste, eine meterdicke Mauer um sich aufgebaut hat. Sogar ihr Bruder Lore kennt sie nicht so gut, wie er denkt, und schon gar nicht ihre neuen Halbbrüder Eidolon, Shade oder Wraith, da sie diese nicht an sich heranlässt, so wie niemanden.
Außer den sexy Sanitäter Conall im UG und gleichzeitig Dhampir, mit dem sie einige Male zusammen ist. Gemeinsam müssen sie nämlich eine Lösung für die Seuche finden, die Sin losgelöst hat und immer mehr Werwölfe befählt. Dabei erleben sie so einige riskante Situationen, die sie zusammenschweißen und Con, der einige Vorurteile gegenüber Sin hatte, sieht dabei auch ihre verletzliche und gute Seite, die sie nie jemanden zeigt… Und er zwingt sie sogar, sich selbst anders zu sehen und ihre Gefühle zuzulassen, was für Sin gar nicht so leicht ist. Und wie gesagt, nebenbei müssen sie auch einen bösen Typen in den Reihen der Werwölfe schnappen, sich vor den Assassinen verstecken, die Sin tot sehen wollen und ein Heilmittel gegen die Seuche finden.
Also alles zusammen ziemlich viel und actionreich und sicherlich auch einer der besten Teile in der Reihe. Bis auf die Übertreibungen und das ‚too much‘ in so manchen Belangen, war es wirklich ein gutes Buch mit viel und großem Unterhaltungswert. 😀

 

‚Die Enklave‘ von Ann Aguirre

Razorland # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe eigentlich ziemlich erwartungslos mit dem Buch begonnen und wie immer, war das gut für mich, da ich doch positiv überrascht war und sehr schnell in die Handlung reingekommen bin. Es wird eine neue, brutale Welt geschildert, die sich nach dem Zusammenbruch der Welt, wie wir sie kennen, düster wieder zusammengesetzt hat. Zwei ist ein Mädchen, dass in einer Enklave unter der Erde lebt, da erzählt wird, dass man an der Oberfläche nicht überleben kann. Doch einige Umstände geschehen und schließlich nimmt alles seinen Lauf, wie man es von Anfang an erwartet, woraufhin Zwei doch genau diese gefährliche Oberfläche aufsucht. Dabei ist sie jedoch nicht alleine, hat einen Verbündeten namens Bleich und trifft auch noch auf weitere Menschen. Die einen Freund, die anderen Feind und bei einigen ist es auf den ersten Blick nicht ganz sicher, verändert sich und wird zu etwas anderem.

Mir hat die Geschichte und die Heldin und diese apokalyptische Welt gut gefallen, auch wenn sie dunkel und düster war. Außerdem war es schnell zu lesen und man konnte rasch eine Verbindung mit Zwei eingehen, auch wenn sie nach außen hin so hart wirkt. Aber im Inneren hat sie einen weichen Kern und genau solche Charas mag ich ja. Ebenso wie Bleich – wo wir auch bei meiner Kritik wären: Ich bin zu Beginn des Buches einfach nicht mit den Namen klar gekommen! 😀 Die waren doch alle sehr gewöhnungsbedürftig. Aber es wird auch erklärt und hat seinen Grund, warum sie in der Enklave nach Dingen benannt werden.

Mir hat auch der weitere Verlauf und die Suche/ ihr Weg nach Norden gefallen, wohingegen ich es etwas blöd fand, wie sich dieses Liebesdreieck, das eigentlich keines war, entwickelt hat. Ich weiß nicht, warum das immer sein muss und die Figuren in so langer Zeit nicht miteinander reden? Das hat mich genervt und ich fürchte daher jetzt schon etwas den zweiten Teil, da genau diese Konstellation auch im Mittel-Band noch eine Rolle spielen wird. Daher hat mir der erste Band zwar gut gefallen, aber ich werde ein wenig Zeit bis zum nächsten vergehen lassen. 🙂

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Liebste Grüße, Eure

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[Snapshot] Sinners on Tour: Backstage Küsse/ Nubila: Aufstand der Diener

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‚Sinners on Tour: Backstage Küsse‘
von Olivia Cunning

 Sinners on Tour # 1

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Bevor ich in das Buch gestartet bin, habe ich ungefähr gewusst, worum es geht, bzw. dass es sehr viele sexuelle Szenen beinhaltet. Tja, in dieser Sache wurde ich definitiv einmal nicht enttäuscht *lach* Hier geht es wirklich zur Sache und wer gute Erotikszenen sucht, hat hier sicher etwas Interessantes zum Lesen und wird mehr als fündig. 😀
Nur leider hat mir der Rest nicht ganz so zugesagt, wie erhofft. Die Charaktere waren mit oft viel zu übertrieben und ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar.
Besonders die Hauptfigur Myrna war leider gar nicht mein Fall und ich glaube es liegt auch an ihr, dass ich dem Buch nicht mehr als 2,5 Punkte geben konnte, weil sie mich oft einfach nur genervt hat mit ihrer Art, ihrer Denkweise und innerem Monolog. Sie war mir einfach unsympathisch und ich musste wegen ihr und ihren Gedanken oft – sehr oft – genervt und fremdschämend die Augen verdrehen. :/
Ihr Gegenpart Brian war okay, aber ich weiß nicht… auch hier hat es nicht ganz funktioniert, besonders mit der Konstellation der beiden. Immer diese heiße Liebe auf den ersten Blick/ Kuss… damit kann ich generell, wie auch hier, nur sehr wenig anfangen. Leider.
Auch war der Konflikt sehr vorhersehbar und brachte für mich wenig Überraschung. Dennoch mochte ich die Erotikpassagen, wenn man die Logik außer Acht lässt und daher werde ich der Reihe mit Teil 2 noch eine Chance geben. Daher nur eine bedingte Leseempfehlung für Erwachsenen Contemporary Romance Leser, die es gerne ‚härter‘ mögen. 😉
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„Nubila: Aufstand der Diener“
von Hannah Siebern

Nubila # 2

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Konnte mich der erste noch sehr von sich begeistern, hatte ich leider einige Probleme mit dem zweiten Teil. Zwar nicht generell mit der Handlung, aber mit der Liebesgeschichte, die bereits im ersten Band angedeutet wurde. Ich fand es zwar schön zu sehen, dass Kathleen in dieser neuen Vampirwelt auch ohne Jason ihren Weg geht und Teil einer Gruppe wird, die sie aufnimmt. Aber als er dann wieder eine Rolle gespielt hat, war ich gar nicht glücklich über die Lösung ihrer Beziehung bzw. ihrer Anziehungskraft durch diesen magischen Zauber.
Ich halte generell nichts von schicksalhafter Liebe und Verbindungen, die durch Magie verstärkt oder erst richtig erzeugt werden und so war es auch hier der Fall. Dennoch mochte ich dann die weitere Entwicklung, und dass sich die Liebe, unabhängig von der Verbindung, wieder an die Macht gekämpft hat, obwohl es dadurch das ganze Buch lang einen etwas falschen Beigeschmack gegeben hat.
Dennoch fand ich das Ende ganz toll und auch spannend, als sich die Lage mit den Dienern und den machtherrschenden Vampiren immer weiter zugspitzt hat. Die Lösung daraus bietet schon jetzt eine interessante, explosive Mischung, die es vermutlich im dritten Teil geben wird.
Generell ist die Handlung zwischen Jason und Kathleen hier zwar abgeschlossen, aber die Reihe geht dann mit der Tochter Laney weiter. Zwar werde ich es nicht so bald lesen, da andere Bücher zuvor dran kommen, aber ich werde die Reihe mit Sicherheit weiter verfolgen und kann sie auch wieder allen Vampirfans empfehlen, die keine Probleme mit schicksalhafter Liebe haben.

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Liebste Grüße

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