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[Rezension] The Iron Traitor

Unbekannter Titel

Unbekanntes Deutsches Cover

The Iron Traitor

English Cover

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‚The Iron Traitor‘ by Julie Kagawa

The Call of the Forgotten # 2
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Inhaltsangabe:
After his unexpected journey into the lands of the fey, Ethan Chase just wants to get back to normal. Well, as „normal“ as you can be when you see faeries every day of your life. Suddenly the former loner with the bad reputation has someone to try for-his girlfriend, Kenzie. Never mind that he’s forbidden to see her again.
But when your name is Ethan Chase and your sister is one of the most powerful faeries in the Nevernever, „normal“ simply isn’t to be. For Ethan’s nephew, Keirran, is missing, and may be on the verge of doing something unthinkable in the name of saving his own love. Something that will fracture the human and faery worlds forever, and give rise to the dangerous fey known as the Forgotten. As Ethan’s and Keirran’s fates entwine and Keirran slips further into darkness, Ethan’s next choice may decide the fate of them all. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Es war lange Odyssee und ich dachte das Ende kommt nie – ich habe eine gefühlte Ewigkeit zum Beenden des Buches gebraucht und das ist normalerweise nie der Fall bei Büchern von Kagawa. Aber bei diesem hier hat der entscheidende Funke gefehlt, um mich mitzureisen, mich zum weiterlesen zu motivieren.

Die Geschichte beginnt nach den Ereignissen aus Band 1 und fast sofort kommen wir wieder zurück ins Nimmernie, aber vorher müssen sie noch schnell einen Weg finden, um Annwyl länger auf dieser Welt zu halten, bevor sie für immer verschwindet. Dazu eilen wir zuerst nach New Orleans, um Keirran zu finden, der verschwunden ist, dann eilen alle gemeinsam zurück zu einem Guru, der ihnen ein Amulett zusammen bastelt, nur um daraufhin zum Sommerhof zu eilen, um dort wieder weiter zu eilen usw. usf. – ihr seht worauf ich hinaus will. Es war eine endlose Schleife und während der gesamten Handlung sind sie nur von einem Ort zum nächsten gehastet, um dort auf etwas zu treffen, dass sie bekämpfen oder töten mussten. Daher war der nächste negative Punkt, den ich bemängeln muss, der, dass mir zu viel und zu lange Kampfszenen im Buch waren, sodass ich nach einiger gewissen Zeit diese einfach weitergeblättert haben, da sie keinen Spaß mehr machten.

Dafür hat mir aber die restliche Beschreibung und die Umgebung gefallen, die Kagawa jedes mal erschafft und ich mag wie immer ihre Charaktere. Allen voran Kenzie mit ihrer sturen, selbstsicheren Art – eine weibliche Figur, über die man nur zu gerne liest und mehr erfahren möchte. Aber auch Ethan liegt mir am Herz, obwohl er manchmal etwas weicher sein könnte, aber ist halt ein ‚tough guy‘ ^^ – was soll man da machen? Keirran hat mich bis jetzt leider noch nicht überzeugt und durch seine Wandlung wird meine Meinung von ihm nicht besser.

Ein Highlight war es auf alle Fälle für mich, dass wir kurz auf Ash gestoßen sind, auch wenn dieses Wiedersehen nur von kurzer Dauer war – trotzdem habe ich mich gefreut darüber, dem dunklen Prinzen bzw. König wieder zu begegnen.

Auch wenn der generelle Handlungsverlauf im zweiten Band etwas zäher und langatmig war, konnte mich das Ende wieder überrascht zurücklassen. Obwohl diese Szene bereits von Beginn an angedeutet wurde, dachte ich nicht, dass es so passieren würde. Daher bekommt man einen fiesen Cliffhanger serviert, der einem gebahnt auf den letzten dritten Teil warten lässt… den ich hoffentlich bald, bald bekomme. Aber es wird wohl noch ein gutes Jahr bis dahin dauern. *seufz*

Englisches Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut und man kann darauf perfekt Keirran mit seinen Haaren und Augen erkennen. Auch wenn er nicht zu meinen Lieblingen zählt – das Cover schaut klasse aus!

All in all:
Es tut mir leid, dass zu sagen, aber das Buch war für mich das schlechteste, was ich bisher von Kagawa gelesen habe. Klingt jetzt furchtbar, ich weiß – aber wenn man bedenkt, das mich Kagawa bisher immer begeistern konnte, ist es verständlich, dass ein 3- Sterne Buch nun mal das schlechteste davon ist, was im allgemein gesehen ja noch immer guter Durchschnitt ist.

Rating:
3 of 5 points – (I liked it)
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Quotes: (© Kagawa)

 Ethan: ‚I won’t lie. Annwyl was beautiful. Bbig green eyes, shining brown hair, her body soft and graceful beneath her dress. I was a guy, after all, and I wasn’t blind. But seeing her didn’t make my stomach twist with nerves or the corners of my mouth want to turn up in a smile like they did with Kenzie.‘

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„Humans.“ Grimalkin’s furry head poked out of the grass, tail twiching in annoyance. „Are you coming? Or are you going to stand there and talk until the guardians return and crush your bones to powder? And as the expense of repeating myself – do not touch any of the apples as we are making our way through the orchard. Do not even look at them. Please attempt to have some semblance of self-control, as small as ist might be.“ ^^

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Serienreihenfolge:
# 1: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen/ The Lost Prince »»
# 2: Julie Kagawa – The Iron Traitor »»
# 3: Julie Kagawa – Untitled

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(© goodreads.com)

About the author – Julie Kagawa:
She was born in Sacramento, California. But nothing exciting really happened to her there. So, at the age of nine she and her family moved to Hawaii, which she soon discovered was inhabited by large carnivorous insects, colonies of house geckos, and frequent hurricanes. She spent much of her time in the ocean, when she wasn’t getting chased out of it by reef sharks, jellyfish, and the odd eel. (Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© netgalley

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[Rezension] Plötzlich Prinz

Plötzlich Prinz

German Cover

The Lost Prince

English Cover

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‚Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen‘
by Julie Kagawa

The Call of the Forgotten # 1.

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First Sentence:

„‚My name is Ethan Chase. And I may not live to see my eighteenth birthday.“

Last Sentence:
„And for the first time, I wasn’t afraid.“.

Inhaltsangabe:
Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück.
Schau dich nie nach ihnen um. Tu einfach so, als wären sie nicht da – das ist die goldene Regel, mit der Ethan Chase jeden Ärger zu vermeiden sucht. Ärger, den ihm seine ältere Schwester Meghan Chase eingehandelt hat, die in Nimmernie, dem Land der Feen, lebt und dafür gesorgt hat, dass die Grenzen zur Menschenwelt durchlässiger werden. Wo Ethan geht und steht, ereignen sich seltsame Dinge. Immer sieht es so aus, als sei er daran schuld. Wie zum Beispiel an dem mysteriösen Feuer in der Bibliothek seiner alten Schule, die er daraufhin verlassen muss. Als Ethan am ersten Tag an seiner neuen Highschool persönlich angegriffen wird, kann er die Boten Nimmernies allerdings nicht mehr länger ignorieren. Er muss sich seinem verhängnisvollen Erbe stellen, um sich und seine Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren – und um ein Mädchen zu retten, von dem er bislang nicht einmal wusste, dass er eigentlich unsterblich in sie verliebt ist … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich war wieder zurück im Nevernever und ich habe den Besuch genossen! Besonders, da es schon eine gewisse Zeit her war und ich auch einige Charaktere darin sehr vermisst habe.

Mir ist bewusst, dass ich voreingenommen bin und die Bücher von Kagawa nicht mehr objektiv bewerten kann, weil ich einfach an Fan von ihr und ihrer Welt voller Feen bin. Andere dürfte dieses Buch vielleicht nicht so gefallen wie mir, ich sehe nämlich auch die Schwachstellen in der Geschichte und bei den Charakteren, aber trotzdem war ich begeistert – so ist es wohl immer, wenn man verliebt ist, so wie ich in ihre Geschichten. Und auch ihr Schreibstil ist wie immer grandios, mit wundervollen und traumhaften Beschreibungen der Szenerie – malerisch wie auf einem Gemälde.

Dieses Buch handelt also nun von dem kleinen Bruder von Meghan, Ethan Chase, der gar nicht mehr so klein und lieb ist, wie wir ihn in der Plötzlich Fee Reihe kennengelernt haben, sondern er ist ganz schön bockig, widerspenstig und groß geworden–gut gebaut und attraktiv. (Schaut euch nur das Cover an! ^^)

Ethan kann seit jeher die Feen sehen, verheimlicht das aber, weil sie ihm nur Ärger einhandeln, mächtigen Ärger, was dazu führt, dass Ethan sich zurück gezogen hat und ein mehr oder weniger einsames, tristes Leben führt. Die einzigen die von seiner Fähigkeit wissen, sind Meghan, die in das Feenland abgehauen ist und seine Mutter, die über diese Dinge aus Angst nicht mit ihm spricht. Er ist also ganz auf sich allein gestellt. Daher ist es nachvollziehbar, dass er ein ziemlicher Miesepeter ist, zumindest zu Beginn. Natürlich ändert das seine Bekanntschaft mit Kenzie, wo wir auch schon beim weiblichen Hauptcharakter wären.

Beide, Ethan und Kenzie, haben mir sehr gut gefallen und man konnte sich gut mit ihnen einlassen. Sie gaben es gutes Pärchen ab, ein nettes hin und her. Wobei ich gestehen muss, dass Ethan mich doch sehr an Ash erinnert, mit seiner oft miesen Laune und seinem ständigen Gebrummel. Dafür ist aber Kenzie komplett anders als Meghan! Sie ist eine widerspenstige, sture, freche und starke Persönlichkeit und hat kein einziges Mal gejammert, obwohl auch sie einige harte Dinge zu bewältigen hat. Ich glaube, für mich ist sie nun eine meiner neuesten Lieblingscharaktere und ich finde sie toll, wirklich toll und ich freue mich schon auf den nächsten Teil um mehr von ihr zu lesen.

Leider konnte ich aber nicht ganz so mitfiebern, wie bei der ersten Reihe, was wohl daran liegt, dass Ethan die Geschichte erzählt und dadurch ganz klar, weniger auf die Gefühle eingegangen wird, die in ihm herrschen. Oft ist es mir auch so gegangen, dass er ständig und zu oft über das gleiche Problem grübelte, obwohl es schon besprochen wurde und ich fürchte, dass dies auch in den nächsten Teil noch so weitergehen wird.
Aber ich freue mich trotzdem darauf, besonders weil ich auch wissen will, wie es mit den anderen Charakteren weitergeht. Besonders mit Keeiran und Annwyln.

Schade finde ich aber, dass wenig von Ash, Meghan dabei war – war ja für mich klar war. Aber das auch Puck und Grimalkin sehr abwesend waren, hat mich doch überrascht. Hatte für Puck gehofft, dass er wieder eine nette Nebenrolle bekommt und dieses Mal sein Happy End kriegt, aber leider nein. Und statt Grimalkin hat diese Razor die stetigere Rolle neben den Hauptfiguren bekommen, wobei es beim ersten Mal ja noch lustig war, als er ‚Bad Kitty’ gezirpt hat, dann aber nicht mehr so. Schade, schade.

Auch ist es von der Handlung her nicht sehr überraschend gewesen, Teile habe ich voraus gesehen und wurden mir dann auch bestätigt, wie zb. Die Sache mit der Königin oder das mit Kenzie. Da hat Kagawa wohl schon zu früh darauf hingewiesen, wie auch die Sache mit den ‚Forgotten’ war kein Überraschungseffekt mehr dabei. Aber ich denke dass sehe ich eher so, weil ich die anderen Bücher schon alle gelesen habe. Für jemanden der ‚Plötzlich Fee’ noch nicht kennt, bietet das Buch mehr neues. Dafür ist aber auch die Wiedersehens-Freude bei den Charakteren aus der anderen Reihe nicht da. Also hat alles seine Vorteile.
Aber ich denke, man kann dieses Buch auch lesen, ohne vorher die Plötzlich Fee Reihe gelesen zu haben. Es wird alles erklärt und man kann der Geschichte auch ohne Vorwissen folgen.

Englisches Cover:
Wunderschönes Cover, welches Ethan darauf klasse zeigt. Wirklich wunderschön und da möchte man doch sofort beginnen zu lesen, oder? 😉

All in all:
Etwas schwächer als die ‚Plötzlich Fee’ Reihe, da vieles ähnlich auf mich wirkte, aber trotzdem noch immer ein Highlight und Kagawa schreibt für mich die besten und fantastischsten Feengeschichten.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes:

 Kenzie: „No need to be nasty,“ she said, seeming unconcerned with my aggressiveness. „I’m not asking for a date, tough guy, just your name.“

Grimalkin: „Well, well,“ answered a cool, amused voice from somewhere above us. „And here you are again. Ethan Chase, your family does have a knack for getting into trouble.“

Ethan: ‚The cat trotted briskly ahead, neither slowing down or glancing back to see if we were still there, and we had to scramble to keep up. I wondered if Meghan hat this same problem when she first came to the Nevernever.‘

Puck to Ethan: „Sit down. Geez, kid, do I look like a nurse? Why are you always bleeding whenever I see you? You’re worse than ice-boy.“..

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Ein herzliches Dankeschön für das ebook an:

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Serienreihenfolge:
# 1: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen »»
# 2: Julie Kagawa – The Iron Traitor »»
# 3: Julie Kagawa – Untitled

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(© goodreads.com)

About the author – Julie Kagawa:
She was born in Sacramento, California. But nothing exciting really happened to her there. So, at the age of nine she and her family moved to Hawaii, which she soon discovered was inhabited by large carnivorous insects, colonies of house geckos, and frequent hurricanes. She spent much of her time in the ocean, when she wasn’t getting chased out of it by reef sharks, jellyfish, and the odd eel. (Source: goodreads.com)

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Review: The Iron Knight

(© goodreads)

(© goodreads)

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‚Frühlingsnacht by Julie Kagawa

(The Iron Knight)

Plötzlich Fee Reihe # 4/
Iron Fey Serie # 4..

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First Sentence:

„‚Oy, ice-boy! You sure you know where you’re going?‘.
I  ignored  Robin  Goodfellow  as  we  wove  through  the  gray  murk  of  the  wyldwood,  pushing  farther  into  the  soggy  swamp  known  as  the  Bone Marsh.“

Last Sentence:
„Then, with a flick of its tail, it bounded into the undergrowth, a streak of gray fur in the sun, and the light swallowed it completely.“.

Inhaltsangabe:
Ash und Puck befinden sich auf der Suche nach Grimalkin um ihn um einen Gefallen zu bitten, ihnen zu helfen, damit Ash eine Seele bekommt und zum Mensch werden kann. Nach erfolgreicher Suche führt sie ihr Weg zu dritt weiter zu einer Seherin, die den Weg zum Ende der Welt kennt und sie auch in das Geheimnis einweihen kann, wie eine Fee zum Menschen wird. Doch dort angekommen stellt sich die Frage, ob Ash das noch immer möchte? Ob er auch wirklich bis zum Ende bei Meghan und im Iron Realm bleiben will? Und wenn ja -möchte er es aus eigenen Willen oder nur weil er ein Schwur abgegeben hat und dazu gezwungen wird?…

Meine Gedanken zum Buch:
Wie immer hat der Schreibstil von Julie Kagawa voll und ganz überzeugt und sie konnte durch ihre wunderschöne Beschreibung der Umgebung, mit all ihren Wundern und Farben und außergewöhnlichen Kreaturen punkten. Außerdem hat sie sich wieder einiges Spektakuläres einfallen lassen und ihre Kreativität kennt meines Erachtens keine Grenzen. Von der Handlung her finde ich, dass der ‚Iron Knight‘ einfach nur top ist und es gibt nur wenige Punkte die mich daran stören. Zu einem war der Anfang leider etwas zäher als gewohnt zu lesen, da es immer das gleiche war… Zuerst suchen sie Grimalkin, danach suchen sie die Seherin und danach suchen sie das Ende der Welt.
Natürlich hat es Kagawa nicht nur dabei belassen, sondern auch Kämpfe, wilde Kreaturen und neue Charaktere erschaffen und es durchwegs spannend gehalten. Aber trotzdem war es nicht so aufregend und frisch wie die ersten 3 Bücher in diesere Serie.
Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen und besonders toll fand ich es, dass es dieses Mal aus der Sicht von Ash geschrieben wurde (unsere Frauenherzen schlagen schneller^^ ) und wir endlich auch hinter seine Fassade blicken durften und was wir dort sahen, war einfach unbeschreiblich schön – mutig und stark mit einem eisernen Willen und trotz allem noch fähig vollends zu lieben *schmacht*.
Also wäre Ash eine echter Mann und nicht nur ein erfundener Charakter, dann gebe es für mich kein Halten mehr und ich würde alle Hebel in Bewegung setzten um auch ins Feenland Nimmernie zu gelangen! 🙂

Aber genug von Ash – wir alle wissen was wir an ihm haben. Zu den anderen Charakteren kann ich sagen, dass mir hier auch Puck wieder außerordentlich positiv ins Auge gestochen ist und ich hoffe, dass Kagawa vielleicht noch weiter schreibt mit ihm. Von mir aus auch mit anderen Hauptcharakteren, aber dass dort Puck wieder vorkommt und dort sein Happy End bekommt. Er ist so eine Frohnatur, der aber auch wenn es darauf ankommt ein guter und ernsthafter Freund sein kann, und einem immer zur Seite steht. Ich finde schon alleine deshalb hat auch er seine ‚Happily Ever After – Romanze‘ verdient.
Grimalkin und die anderen waren auch wie in den Vorgängern klasse, besonders Grimalkins spitzen Kommentare. Schade fand ich es, dass doch sehr wenig von Meghan dabei war. Sicher, sie konnte körperlich nicht anwesend sein, weil die ‚ganze Truppe‘ ja wo anders unterwegs war. Aber ich hätte mir mehr Traumphasen oder Rückblicke auf gemeinsame Momente erhofft, um sie auch aus Ash seiner Sicht zu lesen.

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Okay, ich muss jetzt leider spoilern. Also bitte nicht weiter lesen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt. Danke! SPOILER WARNUNG!!!

Das Ende war dann leider nach meinem Geschmack etwas zu schnell da, nach der ganzen Strapaze, die Ash und die anderen aufgenommen haben um dorthin zu gelangen. Ich hätte mir danach doch mehr Zweisamkeit mit Ash und Meghan gewünscht und vielleicht auch einen kleinen Ausblick auf ihre gemeinsame Zukunft mit ihrem Sohn oder was mit den anderen Höfen passiert? Ob sie ihre Eltern wieder sieht? Was mit ihrem Bruder passiert? Oder wie es mit Puck weiter geht?
Alles Fragen die unbeantwortet im Raum stehen blieben und einen kleinen, bitteren Nachgeschmack zurück ließen, wenn man das Buch ausgelesen zur Seite legte.
Außerdem war die Lösung, die Kagawa mit Ariella geliefert hat, genau das was ich mir in den vorigen Teilen schon immer gedacht habe. Ich war immer besorgt darüber, dass es die Beziehung belasten bzw. nach der Zeit verändern muss, wenn jemand so sehr an einer Toten hängt und die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann. Daher finde ich den Ausgang perfekt, wie es sich zwischen Ash und Ariella zugetragen hat und dass sie nun doch ein gemeinsames Ende bekommen haben, in dem sie sich im Guten verabschieden konnten und ohne schlechtes Gefühl. Nein – sogar noch besser, weil er einen Teil von ihr in sich mitträgt – aber, dass er sich trotzdem vorher klipp und klar für Meghan entschieden hat => das hat mir sehr gut gefallen. Obgleich ich die ganze Zeit, als Ariella aufgetaucht ist und bis zu dem Zeitpunkt, bis er sich für Meghan entschieden hat, immer mitgelitten habe.
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, als hätte ich Liebeskummer und fühlte zu sehr mit. Kagawa hat großartig mit meinen Gefühlen jongliert! Und präsentierte uns ein stetes ‚up and down‘ mit einem schönen Ende, das mich ein wenig mit traurigem Herzen (da es nun vorbei ist) aber trotzdem lächelnd zurück lässt.

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Ebenfalls Spoiler- Gefahr,  aber falls ihr das Buch schon gelesen habt, könnt ihr hier den folgenden Link klicken und ihr kommt zu einer kleinen Valentinsgeschichte von Meghan & Ash!! Enjoy it! 😀 *love it*  ♥
»» Folge dem LINK!!

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Englisches Cover:
Auch bei diesem Cover wurden wir nicht enttäuscht, denn es strahlt uns Ash entgegen (obwohl ich ihn mir ja ein wenig markanter vorgestellt habe) und es hat die gleichen feinen Linien und Verzierungen, die ich auch auf den anderen Büchern klasse finde.

All in all:
Für alle Fans dieser Serie ein absolutes Highlight und ein ‚Lese-Muss‘! Für alle anderen: beginnt mit dem ersten Teil und liest dieser Serie – ihr werdet es nicht bereuen!

Rating:
4 of 5 points..

Quotes:

Ash: „My fall began, as many stories do, with a girl.“

Grimalkin:  „Additional y, you can paint a neon sign over our heads that says, ‘Easy meal, fol ow the flashing lights.“

Ash:  „I am still yours, my queen, if you’ll  have me.”

Meghan: “’You’re here,‘ I murmured, reaching out to touch him, hardly believing this was real. ‚You came back.‘ Ash’s breath hitched, and he put his hand over mine: ‚I came home.’”
(I love this part!! And I cried like a little baby :p )

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Serienreihenfolge:

# 1: Julie Kagawa – Sommernacht (Iron King) »
# 1,5: Julie Kagawa – Winter’s Passage »
# 2: Julie Kagawa – Winternacht (Iron Daughter) »
# 3: Julie Kagawa – Herbstnacht (Iron Queen) »
# 3,5: Julie Kagawa – Summer’s Crossing »
# 4: Julie Kagawa – Frühlingsnacht (The Iron Knight) »

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Review: Summer’s Crossing

(© goodreads)

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‚Summer’s Crossing
von
Julie Kagawa

Plötzlich Fee # 3,5/
Iron Fey # 3,5

I.

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Inhaltsangabe:

Diese Kurzgeschichte erzählt von Prinz Ash und Puck, die sich eigentlich auf den Weg machen wollten um eine Lösung zu finden, die es Ash ermöglicht auch in Zukunft an Meghans Seite zu sein. Doch oft kommt es anders als man denkt, und Leanansidhe taucht auf und fordert ihren Gefallen von Ash an, der er ihr noch schuldet. Sie möchte von ihm, dass er in den Sommerhof einbricht und eine Violine stiehlt, und zwar von niemand geringeren als von Königin Titiana…

Meine Gedanken zum Buch:
Über den Schreibstil von Kagawa brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Jeder der schon mal etwas von ihr gelesen hat, weiß wie flüssig die Geschichte zu lesen ist, obwohl Kagawa viel Liebe und Arbeit in die Details und in den Aufbau des Feenland und ihrer Wesen gesteckt hat.
Die Charaktere sind wie immer charismatisch und kommen authentisch rüber und sind einfach zum mögen, man kann gar nichts dagegen unternehmen. Egal ob man jetzt Team Ash oder Team Puck angehört, so richtig kann man sich zwischen diesen beiden nicht entscheiden. Besonders in dieser Geschichte, die im Prinzip nur von diesen beiden Charakteren erzählt. Mir hat es zwar gefallen auch mal eine andere Sicht zu sehen, in diesem Fall nun aus Pucks Sicht, hätte aber gerne auch etwas aus Ash seiner Sicht gehabt. Obwohl ich glaube, dass uns das im nächsten Buch vergönnt sein wird. Die Story selber war okay, aber jetzt nicht überragend ergreifend, sondern eher lustig und brisant- typisch wenn sich Ash und Puck gemeinsam auf ein Abenteuer begeben. Einen kurzen Moment hat Kagawa auch mich rein gelegt und bei dieser gewissen Szene im Sommerhof (wer es gelesen hat, weiß was ich meine), habe ich wirklich gedacht, dass Puck das jetzt durch zieht – das hätte ich ihm dann wohl nie verziehen. Aber im Endeffekt ist alles gut ausgegangen und hat uns Leser darauf vorbereitet, was uns nun im nächsten (hoffentlich bald erscheinenden) Teil bevor steht. Ich glaube zwar nicht, dass diese Kurzgeschichte wichtig ist um den nächsten/ letzten Teil folgen zu können, aber es war trotzdem nett und hat einen kleinen Einblick auf die Freundschaft von Ash und Puck gegeben.

Cover:
Der gleiche Style wie auch bei ‚Winter’s Passage‘ und mit besonderen Augenmerk auf den schwarzen Vogel – der wie nichts anderes besser zeigen hätte können, dass dieses Buch von Pucks Sicht geschrieben wurde.

Fazit:
Nette Geschichte, gute Einblicke – zwar kein must- read aber immer noch ein Sahnestückchen für Fans dieser Buchreihe.

Bewertung:
3 von 5 Punkten

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Serienreihenfolge:

# 1: Julie Kagawa – Sommernacht (Iron King) »
# 1,5: Julie Kagawa – Winter’s Passage »
# 2: Julie Kagawa – Winternacht (Iron Daughter) »
# 3: Julie Kagawa – Herbstnacht (Iron Queen) »
# 3,5: Julie Kagawa – Summer’s Crossing »
# 4: Julie Kagawa – The Iron Knight »

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Review: Herbstnacht

(© goodreads)

(© goodreads)

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‚Herbstnacht
von Julie Kagawa
(The Iron King)

Plötzlich Fee # 3/ Iron Fey # 3  I.

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Inhaltsangabe:

Meghan und Ash machen sich auf den Weg zu ihrer Familie, nachdem sie aus dem Nimmernie aufgrund ihrer Liebe füreinander, verbannt wurden. Dort werden sie von Eisen- Feen attackiert, weil der neue Eiserne König Meghan entführen möchte, um sie dann zu töten. Daher muss Meghan einsehen, dass sie erst ein ‚normales‘ Leben führen kann, wenn sie den Eisernen König los wird und ihn umbringt – schon wieder. Ash bleibt an ihrer Seite und bald darauf kommt es, dass sich alle, sprich Meghan, Ash, Puck und Grimalkin in einem Versteck von Leandsidhe befinden, um dort ihre nächsten Schritte zu planen. Doch bald werden sie vom Sommer- und vom Winterhof aufgesucht, die Meghan bitten den Eisernen König für sie zu töten, im Austausch dafür, dass die Verbannung aufgehoben wird und sie wieder zurück ins Feenland dürfen…

First Sentence:
Eleven years ago, on my sixth birthday, my father disappeared.

Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch hat mehr als nur meine Erwartungen erfüllt und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll mit meiner Rezension… es gab soviele schöne Momente, die ich sicherlich hin und wieder re- readen werden, aber es gab auch traurige Augenblicke, die mir das Herz schwer werden ließen und mich zu Tränen gerührt haben, bis ich schlussendlich schniefend auf der Couch gesessen bin und die Tränen ungehindert meiner Wange entlang geronnen sind… *schön war das*
Begonnen hat alles mit Meghan und Ash als sie zusammen, und dieses mal ganz alleine auf sich gestellt, in der menschlichen Welt herum gewandert sind, um den einen oder anderen ‚Auftrag‘ zu erfüllen, um immer einen Schritt weiter zukommen, um schlussendlich einen Weg zu finden um den neuen ‚falschen‘ Eisernen König zu besiegen. Eigentlich wollte ja Meghan nichts mehr damit zu tun haben und wir alle haben schon gehofft nun in Ruhe die Zweisamkeit mit Meghan und Ash genießen zu können. Sollte ja nicht genug verlangt sein, nachdem sie zuerst den Eisernen König getötet hat und danach auch noch um Ash und deren Liebe kämpfen musste. Aber es wäre ja langweilig, wenn nicht wieder etwas passiert wäre, bzw. wenn Meghan und Ash nicht wieder zurück müssten nach Nimmernie um dort etlichen Gefahren und weiteren ‚Mutproben‘ entgegen zu gehen. Nein, dass alles hat es nur spannend gemacht und für manche, wie mich, eine Achterbahn der Gefühle bedeutet, wenn nicht sogar einen kleinen Herzinfarkt verursacht. Was ich damit sagen möchte, ist, dass zwar nach ein paar schleppenden Momenten im Haus von Leandsidhe, es rasanter zugegangen ist, als in allen anderen Teilen bisher. Die Kämpfe wurden blutiger und auch der Einsatz von Meghan wurde deutlich erhöht, sodass sie nun auch selber zum Schwert greift, anstatt nur daneben zu stehen und sich zu fragen „Oh, was soll ich machen?“ – was mir sehr an ihre gefallen hat. Auch ihr Gewimmere bzgl. Ash hat sie in diesem Teil drastisch reduziert, (kein Wunder, wenn man bedenkt was er alles für sie getan hat und was er immer zu ihr sagt – mehr aufrichtige Liebe geht gar nicht mehr) und sie ist sich endlich auch über ihre Gefühle gegenüber Puck klar geworden, und zwar, dass er doch nur ein Freund ist *Überraschung*. Ich mag zwar Puck allgemein sehr und er hebt einem die Stimmung und bringt einem zum Lachen, aber für eine Romanze ist er mir einfach zu überdreht, kasperhaft und zu unernst. Außerdem, seien wir ehrlich, stehen wir doch alle auf harte Muskeln, einen Sixpack, etwas längere, zerzauste Haare und auf eine harte Schale, die wir erst aufbrechen müssen um an den süßen, weichen Kern zu gelangen -> so wie es eben bei Ash der Fall ist. Kagawa hat es gemacht, wie es sich gehört: Ihn zuerst im ersten Buch unnahbar erscheinen zu lassen, eventuell als arroganten Schnösel, der keine Ahnung hat von Gefühlen oder sich einen Dreck darum schert. Aber nach und nach hat diese Fassade gebröckelt und es wurde immer mehr über ihn, seine Vergangenheit und Gefühlszustand enthüllt – und was da zum Vorschein kam, hat mir mehr als gefallen und ich bin immer noch hin und weg. Außerdem hat es Kagawa in diesem Buch geschafft, ihn zwar gefühlvoll und sensibel zu präsentieren, wenn es um Meghan gegangen ist, aber trotzdem hat er nicht an seinem Fighter-Image eingebüßt oder wurde zu weich/ sensibel, dass er etwas an seiner Stärke, Willen eingebüßt hätte – he’s still our ‚Ice-boy! 🙂
Im Prinzip bin ich eigentlich ganz froh wie sich alles gewendet hat und obwohl das Ende jetzt nicht mein happy end war, dass ich mir jetzt schon gewünscht hätte, bin ich zuversichtlich und sicher, dass Kagawa uns dieses verdiente Ende im vierten Teil gewähren wird. Und ich bin sehr froh darüber, dass ich bereits den letzten Teil bei mir habe und ich ihn bald anfangen kann um noch mehr vom Feenland, Meghan und Ash und Puck und Grimalkin zu bekommen.

Englisches Cover:
Wie jedes andere in dieser Bücherreihe, auch dieses wieder unbeschreiblich schön und mit wundervollen Details. Ebenso das Deutsche Cover, wobei mir hier besonders gut die Blätter auf den Wimpern gefallen.

Fazit:
Dieses Buch hatte ALLES was ein Buch nur haben kann – Liebe, Eifersucht, Drama, Herzschmerz, Humor, starke Charaktere und witzige Dialoge und leidenschaftliche Liebeszenen (davon hätten wir auch mehr haben können). Unbedingt LESEN!!!

Bewertung:
4,5 von 5 Punkte

Quotes:
Meghan: “We could die tomorrow,“ I whispered back. „I want to be with you tonight. I don’t want to have any regrets, when it comes to us. So, yes, I’m sure. I love you, Ash.”

Ash: „If I’d thought I would regret it,“ he said calmly, „I never would have made that oath. I knew what becoming a knight would mean. And if you asked me again, the answer would still be the same.“ He sighed, framing my face with his hands. „My life… everything I am… belongs to you.“

Qou....

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Serienreihenfolge:

# 1: Julie Kagawa     – Sommernacht (Iron King) »
# 1,5: Julie Kagawa – Winter’s Passage »
# 2: Julie Kagawa    – Winternacht (Iron Daughter) »
# 3: Julie Kagawa    – Herbstnacht (Iron Queen) »
# 3,5: Julie Kagawa – Summer’s Crossing »
# 4: Julie Kagawa     – The Iron Knight »

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Review: Winternacht

(© goodreads)

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‚Winternacht
by Julie Kagawa
(The Iron Daughter)

Plötzlich Fee # 2/ Iron Fey # 2  I.

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Inhaltsangabe:

Gleich nachdem Meghan ihren kleinen Bruder Ethan gerettet hat, taucht Prinz Ash auf um sie zum Winterhof zu bringen, so wie sie es im versprochen hat. Zuerst muss sie dort ganz alleine ausharren und sie ist sich unsicher was nun als nächstes mit ihr passiert, da der Prinz sich nie blicken lässt. Aber dann möchte Königin Mab sie sehen und zu diesem Zeitpunkt taucht auch Prinz Ash mit seinen zwei älteren Brüdern am Winterhof auf und berichten, dass sie nirgendwo Eisen Feen gefunden haben, weshalb Mab nicht wirklich Meghans und Ashs Geschichte über den Eisenkönig glauben schenkt. Eine kurze Zeit später, nachdem das Zepter der Jahreszeiten auf den Winterhof gebracht wurde, schleichen sich ein paar Eisen Feen in den Hof, stehlen das Zepter und töten dabei den ältestes Prinzen und Sohn von Königin Mab. Nach dieser Tragödie ruft Mab den Krieg gegen den Sommerhof aus, da sie davon überzeugt ist, dass Oberon etwas damit zu tun hat. Deshalb ist Ash dazu gezwungen Meghan zu befreien und zusammen flüchten sie vom Winterhof in eine ungewisse Zukunft…

Meine Gedanken zum Buch:
Zuerst war ich nicht so begeistert vom zweiten Teil, weil ich mich, so wie auch Meghan, so sehr nach Prinz Ash verzerrt habe and der Typ einfach nie aufgetaucht ist. Bzw. war auch die Erzählung am Anfang etwas schleppend, da in der Handlung nichts voran gegangen ist, weil Kagawa mehr auf die Reise zum Winterhof eingegangen ist, welche ich schon in ‚Winter’s Passage’ gelesen habe. Daher war das etwas ermüdend. Doch dann wurde es schon interessanter und spannender und auch mit Ash wurde wieder mehr Adrenalin in der Geschichte frei gesetzt. Wobei ich es dann wieder sehr schade fand, dass er nach ihrer Befreiung wieder abgehauen ist und an seiner statt Puck bei Meghan war. An sich mag ich ja den Charakter Puck, weil er lebensfroh ist und immer die positiven Seiten sieht, aber im Vergleich zu Ash, kann er eben nicht mithalten. Außerdem gefällt mir die Wendung nicht, dass er jetzt auch noch in Meghan verliebt ist, da ich generell kein Fan von Liebestriangel bin, da immer einer übrig bleibt und es einfach schon zu oft in Büchern vorkommt. Aber abseits von den Liebesverwirrungen ist sie Spannung und der Handlungsstrang wirklich spannend und einige Aspekte darin haben mir sehr zugesagt. Ich fand es interessant, wie sich der neue Charakter Leanansidhe in die Story eingefügt hat und ich bin mir sicher, dass sie noch eine wesentliche Rolle in den nächsten Büchern spielen wird.

!! SPOILER WARNUNG !!

Schon alleine, weil Leanansidhe den ‚Vater’ von Meghan vor Jahren entführt hat. Klar ist mir nur noch nicht, ob sie sich zum bösen oder zum guten wenden wird, das wird abzuwarten sein. Außerdem fand ich es klasse, wie sich Eisenpferd gewendet hat und dass er vom Feind zum Verbündeten wurde und sogar bis zu seinem Tod für ihre Sache gekämpft hat. Besonders berührt war ich von seinen letzten Worten: „It was an honor…My Queen“ – I love that part!

Generell hat Kagawa in diesen Buch wieder einige neue Verstrickungen geliefert und weiter gemacht mit ihrem Aufbau einer wunderschönen, faszinierenden und bunten Welt, bestückt mit einzigartigen Kreaturen, die einem sonst nur in Träumen begegnen. Damit hat sie mich komplett erwischt und für sich eingenommen. 🙂 Auch ihren Schreibstil finde ich wie eh und je sehr gut und schnell zu lesen, mit genau der richtigen Menge an Dialogen, Action und Gefühl (obwohl ein paar ‚intensivere’ Szenen zwischen Meghan und Ash schon reizvoll gewesen wären).

Das Ende war wirklich toll und hat mich mitgenommen und ich fand es klasse, wie Ash dem Winterhof und seiner Mutter den Rücken gekehrt hat, weil der den Eid, Meghan nie wieder zu sehen, nicht aussprechen konnte und sich für die Liebe entschieden hat. Großartig von ihm!
Ich liebe diesen Abschnitt, so wie ich auch Prinz Ash liebe und ich hoffe wirklich sehr auf noch viele schöne Momente zwischen Ash und Meghan in den nächsten Büchern.

Wo wir bei Meghan wären: Was ich an ihr in diesem Buch nicht gemocht habe, war dass sie so weinerlich geworden ist. Normalerweise ist sie ja tough, mutig und stark und denkt immer an das ‚Größere’ und nicht auf ihren eigenen Nutzen. Aber wenn es um Prinz Ash geht, verliert sie jeden klaren Verstand und ist nur mehr nervig, irritierend und so dermaßen weinerlich, dass ich ein paar Mal die Augen verdrehen mussste. Das war der schlechte Teil von ihr, der Gute war aber dafür, dass sie sich (abgesehen von Ash) weiterentwickelt hat und jetzt sogar eine neue ‚Fähigkeit’ bekam. Ich bin wirklich neugierig, wie sich ihre neue Kraft in Zukunft auswirken wird und ich fand den Teil toll, wo sie gegen diese Eisen Feen gekämpft hat und ihnen Paroli geboten hat. Ich bin mir fast zu 100 % sicher, dass diese Fähigkeit, den Eisen Zauber zu beherrschen, der Schlüssel sein wird, der auch Meghan zu einer Unsterblichen machen wird, bzw. dass deswegen die anderen Feen wieder ihre Hilfe brauchen werden und sie und Ash dadurch wieder in das Nimmernie gehen dürfen, um für das Feenland zu kämpfen. Daher scheinen die Dinge in Zukunft noch interessanter und spannender zu werden! *freu* 🙂

Englisches Cover:
Ich liebe die Covers von der Iron Fey Reihe und auch dieses ist wieder großartig und toll zum ansehen. Auch das deutsche Cover ist wie immer klasse und ansprechend.

Fazit:
Ein ‚must read’ für alle, die Feen lieben und auch für jene, welchen bereits das erste Buch gefallen hat. Obwohl das erste eine kleine Spur besser war, ist dieses immer noch Schatz.

Bewertung:
3,5 von 5 Punkten..
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Serienreihenfolge:

# 1: Julie Kagawa – Sommernacht (Iron King) »
# 1,5: Julie Kagawa – Winter’s Passage »
# 2: Julie Kagawa – Winternacht (Iron Daughter) »
# 3: Julie Kagawa – Herbstnacht (Iron Queen) »
# 3,5: Julie Kagawa – Summer’s Crossing »
# 4: Julie Kagawa – The Iron Knight »

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Review: Winter’s Passage

(© goodreads)

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‚Winter’s Passage
von
Julie Kagawa

Plötzlich Fee # 1,5/
Iron Fey # 1,5

I.

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Inhaltsangabe:

Dieses Buch ist nur eine kurze Novelle zwischen den Büchern ‚Sommernacht‘ und ‚Winternacht‘ und erzählt die Reise von Meghan und Prinz Ash zum Winterhof im Nimmernie und was sie bis dorthin alles erleben und was sie auf ihrem Weg begegnen, um ihre Mission zu beenden und sicher am Hof anzukommen.

Meine Gedanken zum Buch:
Wie schon erwähnt habe ist dieses Buch nur eine kurze Novelle/ Geschichte zwischen dem ersten und dem zweiten Teil und Kagawa hat sie auch nur als eBook veröffentlicht. Auf ihrer Website hat sie bekannt gegeben, dass sie diese Geschichte geschrieben hat um den Fans die Wartezeit auf den zweiten Teil zu verkürzen, und um ihnen etwas zum Lesen zu geben in dieser Zeit. Deshalb handelt alles darin wirklich nur vom Ende des ersten Buches bis zum Anfang des zweiten. Und ich bin mir nicht wirklich sicher, ob man es wirklich lesen muss um den weiteren Teilen folgen zu können. Es war ja ein netter Gedanke von Kagawa aber für die Handlung selber ändert sich durch diese wenigen Seiten nicht viel. Es wird im Prinzip nur auf die beginnende Freundschaft/ Beziehung von Meghan und Prinz Ash weiter eingegangen und zeigt ihre Reise und wie sie es schaffen, alles zu überstehen und gesund am Hof anzukommen, wenn sie stark sind und zusammen halten. Es war zwar nett aber auch nicht sonderlich überwältigend. Daher ist es wohl eher auch für die Hardcore Fans der Serie oder auch für alle die für Prinz Ash schwärmen. 🙂

Englisches Cover:
Ist okay aber nicht eines meiner Lieblinge in dieser Buchreihe, obwohl es den Feind darauf abgebildet hat.

Fazit:
Es ist eine kurze Lektüre zum Lesen für alle, die Prinz Ash vergöttern und noch mehr von Meghan und Ash haben wollen.

Bewertung:
3 von 5 Punkten

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Serienreihenfolge:

# 1: Julie Kagawa – Sommernacht (Iron King) »
# 1,5: Julie Kagawa – Winter’s Passage »
# 2: Julie Kagawa – Winternacht (Iron Daughter) »
# 3: Julie Kagawa – Herbstnacht (Iron Queen) »
# 3,5: Julie Kagawa – Summer’s Crossing »
# 4: Julie Kagawa – The Iron Knight »

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Review: Sommernacht

(© goodreads)

(© goodreads)

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Sommernacht‘
by Julie Kagawa
(The Iron King)

Plötzlich Fee # 1/ Iron Fey # 1  I.

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Inhaltsangabe:

Zu ihrem 16 Geburtstag ändert sich alles für Meghan Chase – und nicht wie erhofft mit dem Führerschein, sondern mit der Entführung ihres kleinen Halbbruders Ethan. Zusammen mit ihrem besten Freund, der sich als Puck aus den Nimmernie entpuppt, begibt sie sich auf die gefährliche Reise ins Feenland. Dort angekommen muss sie sich nicht nur mit Trollen oder anderen Feen herum schlagen, sondern wird auch noch von einer Cat Sidhe namens Grimalkin genervt und muss zu alledem auch eine bittere Wahrheit schlucken, und zwar das sie die Tochter des großen und mächtigen Erlkönigs Oberon ist…

Meine Gedanken zum Buch:
Der Anfang hat mich eigentlich sofort mitgerissen und ich war positiv überrascht. Nicht, weil mir das Buch noch nicht empfohlen wurde, sondern ganz im Gegenteil – weil alle immer wieder dieses Buch zu empfehlen pflegen und ich aber oftmals schon enttäuscht wurde von Büchern, die allseits beliebt sind. Doch dieses hier hält was es verspricht und ich bin wirklich sehr überrascht, wie gut es mir gefällt, obwohl es doch wieder ein eindeutiges High Fantasy und YA Buch ist, welchen ich mehr Oberflächlichkeit zugesprochen hätte. Aber das ist hier ganz und gar nicht der Fall. Obwohl es zu Beginn ein paar Ungereimtheiten beim Hauptcharakter Meghan gab, haben sich diese innerhalb des Buches immer mehr verflüchtigt und Meghan hat später doch Mut und Stärke bewiesen und trotz allem, was ihr wiederfahren ist, nie aufgegeben.

Außerdem mochte ich auch Puck sehr gerne aufgrund seiner lustigen Streiche und Dialoge und weil er es schafft immer die positive Seite an allem zu sehen und er niemals aufgibt. Ich finde er ist oftmals besorgter und auch intelligenter, als er es den anderen zeigen möchte, was mir besonders an ihm gefällt. Über Prinz Ash war ich mir längere Zeit nicht im Klaren und ich habe mich immer wieder gefragt, warum die Frauen im Bücher-Forum so derartig von ihm schwärmen. Für mich war er zu Beginn ein hochnäsiger, arroganter, wenn auch hübscher, ‚Jackass‘, welcher alles nur für seinen eigenen Vorteil tut. Doch die Handlung hat mich etwas anderes gelehrt und durch die Story hindurch hat er nicht nur Meghans Herz, sondern auch meines, erobert und nun muss ich zugeben, bin ich ihm ebenfalls ziemlich verfallen. Er hat eine intensive Art, die im ersten Anschein arrogant, kühl wirkt, aber die ihm auch zu einem ‚Bad-Boy‘ werden lässt, dem man ‚bearbeiten‘ muss um an sein reines und gutes Herz zu gelangen – kitschig aber wahr. Und genau darum geht es doch in solchen Büchern… In Wirklichkeit würden wir auf Dauer mit solchen Typen nicht glücklich, weil sie uns im Endeffekt das Herz brechen würden, aber hier in den Jugendbüchern, funktioniert es einfach – und das außerordentlich gut.

Einen weiteren Charakter der mir besonders am Anfang nicht zugesagt hat, der mich aber immer mehr durch seine Äußerungen und Handlungen doch überzeugt hat, war die Sidhe Cat Grimalkin. Ich fand ihn zusehends immer witziger und obwohl er noch nicht so toll ist, erinnert er mich doch ein wenig an den Wasserspeier Xemerxius aus der Edelsteintrilogie – Liebe geht durch alle Zeiten, den ich geliebt habe. Deshalb hoffe ich, dass er noch öfter in den nächsten Teil vorkommt. Über Königin Mab kann ich mir jetzt noch keine Meinung bilden, da sie nur kurz erwähnt wurde, obwohl ich vermute, dass sie in den nächsten Teil einen wichtigen Part spielen wird.
Das Ende kam mit dann doch etwas zu lasch vor im Vergleich zur restlichen Geschichte. Es war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht ganz toll, eher durchschnittlich und es hat einen bitteren Geschmack im Mund hinterlassen… mal sehen wie es nun weitergeht.
Was mir an diesem Buch wirklich außerordentlich gut gefallen hat war die großartige Beschreibung der Landschaft mit all ihren Schönheiten und Facetten dieser anderen Welt der Feen, so gut, dass man glaubte sich selber darin zu befinden. Kagawa hat dabei wirklich einen klasse Job abgeliefert und eine Welt/ Buch erschaffen, das einen Ängste und Sorgen für einen Moment vergessen und dafür Träumen lässt – ich habe mich wirklich gefühlt wie bei ‚lost in space/ world‘ und ich habe es genossen.

Englisches Cover:
Dieses Cover ist wirklich wieder einmal eine wahre Augenweide und ich kann mich daran gar nicht satt sehen. Es entspringt förmlich dieser fantastischen einzigartigen Feenwelt und lässt einem augenblicklich träumen von anderen Welten. Wobei ich sagen muss, dass mir beide, das Englische und auch das deutsche Cover, sehr gut gefallen.

Fazit:
Ein Buch, das mir sehr gefesselt hat und einem zum Träumen anregt und alle Sorgen auf einmal vergessen lässt. Eine eindeutige Buchempfehlung von mir – ein ‚Must-Read‘!

Bewertung:
4 von 5 Punkten..
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Serienreihenfolge:

# 1: Julie Kagawa –    Sommernacht (Iron King) »
# 1,5: Julie Kagawa – Winter’s Passage »
# 2: Julie Kagawa –    Winternacht (Iron Daughter) »
# 3: Julie Kagawa –    Herbstnacht (Iron Queen) »
# 3,5: Julie Kagawa – Summer’s Crossing »
# 4: Julie Kagawa –    The Iron Knight »

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