Archiv der Kategorie: Roman/ Klassik

[Snapshot] Das Bildnis des Dorian Gray

Kurz-Rezension

© martina bookaholic

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen,  wie mir ein Buch generell gefallen hat.

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‘Das Bildnis des Dorian Gray’
by Oscar Wilde

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(© goodreads)

First Sentence:
“Das Atelier war von einem reichen Rosenduft durchtränkt, und sooft der leichte Sommerwind durch die Bäume des Gartens wehte, drang durch die offene Tür der betäubende Geruch des Flieders, untermischt mit dem Parfüm eines blühenden Nelkenbaumes, in den Raum.”

Last Sentence:
“Seine Identität mit Dorian Gray konnte nur anhand der Ringe, die dieser zu tragen pflegte, festgestellt werden.”

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich für die ‚Book2Movie‘ Challenge gelesen und ich wollte damit endlich auch mal wieder einen Klassiker hinter mich bringen, damit ich meine Leseliste nicht immer nur mit moderner Literatur füttere.
Wie ihr vielleicht schon in anderen Rezensionen von mir gelesen habt, ist aber leider genau dieser Schreibstil von Klassikern, von Büchern aus dem 18/ 19. Jahrhundert für mich nicht sonderlich leicht zu verdauen. Keine Ahnung woran das liegt, aber ich tu mir hier immer besonders schwer in die Geschichte zu finden, da mich der übertriebene, wohlformulierte Schreibstil zu sehr ablenkt und ich mich daher zu sehr auf das Geschriebene konzentrieren muss, anstatt mich einfach in der Handlung zu verlieren.

Auch hier hatte ich meine Probleme, besonders zu Beginn war es für mich sehr zäh zu lesen, was an der altertümlichen, klassischen Wortwahl von Wilde lag und seinen ewig langen Sätzen, sowie seinen Dialogen, bei denen manche seitenlang waren. Und wer das Buch kennt, weiß, dass ich hier nicht übertreibe.

Aber irgendwann kam der Punkt, an dem Dorian etwas passiert ist, bzw. er etwas getan hat oder zumindest Mitschuld war, das dann doch mein Interesse geweckt hat und mich zum Weiterlesen veranlasste. Ich sage nur soviel, dass es mit der jungen, bezaubernden Sibyl Vane zu tun hat.
Ab diesem Zeitpunkt war doch etwas mehr Dramatik gegeben und man wollte wissen, wie es sich mit Dorian weiter entwickelt, wie es ihn verändert und was es für einen Weg mit ihm nimmt. Aber leider kann ich nicht viel über den Handlungsverlauf erzählen, da dieser phasenweise nicht stattgefunden hat. Vielmehr vergingen oft Jahre zwischen den einzelnen Kapiteln und Dorian hat im Nachhinein berichtet, wie er das Leben nun sieht, wie sich seine Einstellungen verändert haben oder in welche Leidenschaften er sich gestürzt hat, egal ob nun in die Musik, in das Sammeln seltener Steine oder in die Literatur. Oft philosophierte Dorian stundenlang über die Vergangenheit, wie er sich und seine Weltanschauung nun anders warhnimmt, aber er ging nicht wirklich darauf ein, was er alles gemacht hat, was er alles angestellt oder getan hat – was eigentlich passiert ist – sondern nur auf seinen derzeitigen Lebenszustand.

Es war zwar teilweise interessant zu lesen, wie Dorian oder auch Lord Henry über die Künste der Leidenschaft und des Lebens philosophiert haben, aber ich habe doch mit einem Buch gerechnet, das mehr Handlung besitzt und nicht fast schon wie ein Philosophiebuch erscheint, das den Sinn des Daseins diskutiert. Sicher regt es zum Nachdenken an und hat seine Berechtigung und es bewegt einem – ohne Frage – aber wenn man im Voraus nicht weiß, worum es hier geht und ein normales Buch mit linearer Handlung und Geschehnissen, die auch im Jetzt passieren, erwartet, dann wird man hier enttäuscht oder zumindest überrascht.

Außerdem hätte ich mir zum Schluss etwas mehr Vollendendung gewünscht. Dorian tut ‚es‘ zwar selber, aber es passiert aus einem Unfall heraus und nicht weil er es bewusst tut oder seiner Selbst überdrüssig ist oder genug von dem Leben hat, sondern weil er aus einem Affekt aus handelt und die Schuld an dem Verderb seiner Seele dem Bild gibt. Ich hätte mir hier einfach mehr Eingeständnis, Erkenntnis und vielleicht Reue gewünscht, aber wie unten im Zitat zu lesen ist, tut er auch die guten Dinge zum Schluss sehr wahrscheinlich nur mehr aus seiner eigenen Eitelkeit heraus und nicht aus dem einfachen Grundbedürfnis, Gutes zu tun.

Das Buch erscheint zuerst als eine Lobeshymne an die Ausdehnung der eigenen Grenzen, an dem vollkommenen Erliegen und Begehren aller möglichen Leidenschaften und Genüsse. Es stachelt dazu an, soviel wie möglich in einem Leben zu erfahren/ zu erleben, egal für welchen Preis, auch wenn man damit andere in den Ruin treibt, ihren Namen besudelt oder zum Selbstmord treibt.
Dorian, wie auch Lord Henry, der ihn auf diese Ideen bringt, sind darauf aus, so viele Erfahrungen, Sinnesempfindungen und Emotionen wie möglich zu erfahren und Dorian treibt es dabei viel zu weit, ohne es selber zu erkennen.
Erst gegen Ende werden die Folgen, die aus seinen Sünden entstehen, deutlich sichtbar und stellt den Leser selbst vor die Frage, was der Sinn des Lebens ist, wie weit man für die Auslebung seiner eigenen Wünsche und Begierden gehen darf. Ob Reue oder der Versuch es wieder gut zu machen einen noch retten können, wenn die Seele bereits besudelt ist. Gibt es ein Zurück für die Seele und den Geist oder bleiben alle schlechten Taten, die wir im Laufe unseres Lebens begehen, ewig als Pranger auf unser Gewissen gezeichnet?

Diskussion: Was denkt ihr zu diesem Thema?
Gibt es Erlösung oder Absolution bei Einsicht und Reue seiner eigenen Schandtaten? Oder muss man von vornherein ein anständiges Leben führen, um sich seinen Seelenfrieden zu sichern?

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Quotes: (© Wilde)

“Denn es liegt sogar in der Rückerinnerung an ein freudiges Ereignis etwas Bitteres, und selbst die Erinnerung an einen Genuß ist mit Schmerzen verbunden.”
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“Dorian Gray war durch ein Buch vergiftet worden. Es gab für ihn Momente, wo er dsa Verbrechen nur als ein Mittel betrachtete, das ihm die Möglichkeit gewährte, seine Schönheitsidee zu verwirklichen.”
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“War es denn nur die Eitelkeit, die ihn zu einer guten Tag angespornt hatte? Oder das Verlangen nach einer neuen Emotion, wie Lord Henry durch sein spöttisches Lächeln angedeutet hatte? Oder war es jener innere Antrieb, der uns nicht selten gegen unseren Willen gute Taten begehen lässt? Vielleicht wirkten auch alle diese Umstände dahin zusammen.”

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[Snapshot] Jane Eyre

Kurz-Rezension

© martina bookaholic

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen,  wie mir ein Buch generell gefallen hat.

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‘Jane Eyre’ by Charlotte Brontë

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(© goodreads)

First Sentence:
“Es war ganz unmöglich, an diesem Tage einen Sparziergang zu machen.”

Last Sentence:
“Gewiss, ich komme bald!” und stündlich antworte ich Ihm sehnsuchtsvoller: – “So komme, Jesus Christus! In Ewigkeit, Amen.”

Meine Meinung:
Ich gestehe es gleich: ich und Klassiker aus dem 19. Jahrhundert sind keine gute Kombination und oft vertragen wir uns schlecht oder nicht auf Anhieb. So war es auch hier mit Jane Eyre, welche ich gratis von Amazon für das Handy Kindle App bekomme habe.

Meist liegt es an der altertümlichen Sprache, diesen Altdeutsch aus dem 19. Jahrhundert, mit den ewig langen Sätzen und diesem untypischen Sprachgebrauch, den wir in der heutigen Zeit nicht mehr verwenden oder kennen. Daher ist auch das Lesen meist mühsam, vor allem am Beginn.
Dieses mühsame Lesen hat sich zusätzlich erhöht, weil auch in der Handlung am Anfang wenig passiert ist und hier alles sehr lange gezogen, die Szenen ins endlose verlängert wurden.

Aber zum Glück kam die Handlung in Aufschwung, als Jane endlich in der Kinderheim Lowood gekommen ist und dort Freundschaft mit Helen Burns geschlossen hat. Beide waren nur kleine, verwaiste Mädchen, aber mit Stolz und Haltung in ihrem Leben, die uns heutzutage beschämen lässt, da wir dieser stolzen Standhaftigkeit nicht mehr vermögen.
Doch erst später, als Jane erwachsen wurde und auf Mr. Rochester traf, hat es mich vollends überzeugen können und gebahnt und danach habe ich es auch innerhalb weniger Tage zu Ende gelesen. Daher waren auch jene Kapitel meine Liebsten, in denen Jane und Mr. Rochester vorkamen. Ich mochte Janes Verhalten ihm gegenüber, dass sie ihm immer wieder konter geboten hat, egal welche ungleiche, soziale Stellung sie auch zueinander hatten.

Jane war durchwegs ein Charakter der mich zu begeistern wusste und der besonders in der damaligen Zeit eine Eigenständigkeit, Sturheit und starken Willen präsentiert hat, die man nur selten antrifft. Sie hat sich nie unterkriegen lassen, auch in den schlimmsten Zeiten, wo ich schon längst das Handtuch geworfen hätte. Manchmal hätte ich anders gehandelt als Jane, ganz einfach, weil ich vielleicht nicht so eine reine Persönlichkeit wie sie bin oder ich nicht auf Gottes Pfaden wandle, wie Jane Eyre. Aber ich bin zum Ende hin dann froh gewesen, dass sie den harten Weg gewählt hat, denn dieser hat sie nur liebenswerter und stärker gemacht. Erst wer entbehrt hat, kann später das Glück richtig schätzen, so wie es hier der Fall war.

Zu Beginn dachte ich nicht, dass ich mich mit dem Buch noch anfreunden würde, aber das habe ich getan und bin nun im Endeffekt doch froh, dass ich es gelesen habe, wie schwer der Anfang auch war. Jane war ein großartiger Charakter und auch Mr. Rochester oder Helen Burns werden mir in Erinnerung bleiben, genauso wie die zarten, gefühlvollen Liebesschwüre der beiden Verliebten. Hach, ja, das war schon nett. :)

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Quotes: (© Brontë)

Helen: “Ich sterbe jung – aber ich werde auch vielen Leiden entgehen.”
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Jane: ‘Niemals hatte er so oft und andauernd meine Gesellschaft verlangt: niemals war er gütiger und liebevoller gewesen – ach! Und niemals hatte ich ihn inniger geliebt.”
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Jane: “Und nun, Sir?”
Mr. Rochester: “Wenn du neugierig wirst, Jane, muss ich stets lächeln. Du öffnest die Augen wie ein aufgescheuchter Vogel und machst dann und wann eine ruhelose Bewegung. Es ist, als kämen die Antworten und Aufklärungen dir nicht schnell genug und als wolltest du dem Sprecher bis ins innerste Herz sehen.”
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Jane: ‘Beieinander sein bedeutet für uns so froh sein wie in großer Gesellschaft – so frei wie in absoluter Einsamkeit.’

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[Snapshot] Speak/ Sprich

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Speak’ / ‘Sprich’
by Laurie Halse Anderson.

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(The German review is further down/
Die Deutsche Rezension ist weiter unten)

(© goodreads)

I don’t know exactly how I should rate this book, because it has moved me very much from the topic and partly has also caught very well the emotions. But unfortunately, I couldn’t get along with Anderson’s writing style, which has seemed to me in English even much bumpier than the German translation of her books. I can say that, because I’ve read already read ‘Wintergirls’ by Anderson, which also deals with a very serious subject. But like there, also here the writing is too unbalanced, chopped off and also with the dialogues I had to get used to – especially here in this case where Mel not really talks, but only has internal monologues or communicates with others by nods or very short sentences.

For me these are also the main reasons, why the book has only got 2.5 points. Besides I also haven’t liked it, that then the end came too suddenly, after the read has trembled so long with Mel and was worried about her. It would have interested me, how it goes on afterwards, and don’t want only to see a small highlight at the end and then after half a page later the book just ends – this was way too quick.

Moreover, I have relatively soon figured out what the big mystery and her secret was. Unfortunately I was right with my guess and it let me feel sick, like it did to Mel.
And yeah, here partly it has also fitted like Anderson has wrote the book, but nevertheless I would have liked it to read it in a more liquid form, without the constantly disturbing of my reading fluency, because of the short, clunky sentences.

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Ich weiß nicht genau, wie ich dieses Buch bewerten soll, da es mich vom Thema her sehr bewegt hat und auch teilweise gut die Emotionen eingefangen hat. Aber leider kam ich überhaupt nicht zu Recht mit Andersons Schreibweise, die mir auf Englisch noch viel holpriger vorgekommen ist, als eine deutsche Übersetzung ihrer Bücher. Ich habe nämlich bereits ‘Wintermädchen’ von Anderson gelesen, welches sich ebenfalls mit einem sehr ernsten Thema beschäftigt. Aber wie dort, so auch hier, ist der Text zu unausgeglichen, abgehackt und auch die Dialoge sind sehr gewöhnungsbedürftig – besonders hier in diesem Fall, wo Mel nicht wirklich redet, sondern die ganze Zeit nur innere Monologe führt oder mit den anderen durch nicken oder ganz kurzen Sätzen kommuniziert.

Das sind für mich auch die Hauptgründe, warum das Buch nur 2,5 Punkte bekommen hat. Nebenbei hat es mir auch nicht gefallen, dass das Ende dann zu abrupt kam, nachdem man so lange mit Mel gezittert und sich um sie gesorgt hat. Mich hätte es einfach interessiert, wie es dann weiter geht und nicht nur ein kleines Highlight am Ende und dann noch eine halbe Seite, bevor das Buch zu Ende ist – das war mir viel zu rasch.

Außerdem habe ich relativ bald geahnt, was das große Mysterium und ihr Geheimnis war. Leider bin ich damit richtig gelegen und es hat mir selber die Übelkeit aufsteigen lassen.
Und ja, zum Teil hat es hier auch gepasst wie Anderson das Buch angelegt hat, trotzdem hätte ich es in einer flüssigeren Form lieber gelesen, ohne dass ständig mein Lesefluss durch die kurzen, hölzernen Sätze gestört wird.

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Quotes:

Mel: ‘How could she know this? I don’t know what I’m doing in the next five minutes and she has the next ten years figured out. I’ll worry about making it out of ninth grade alive. Then I’ll think about a career path.’

Mel: ‘It’s easier not to say anything. Shut your trap, button your lip, can it. All that crap you hear on TV about communication and expressing feelings is a lie. Nobody really wants to hear what you have to say.’

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I’ve read this book for the ‘Book2Movie – Challenge 2012
Ich habe dieses Buch für die ‘Book2Movie – Challenge’ 2012 gelesen!

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Movie Tailer:

(Source: FBTrailers)

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Snapshot: Alles, was wir geben mussten

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Alles, was wir geben mussten’
by Kazuo Ishiguro.

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(© goodreads)

Dieses Buch erzählt von einer Welt, in der die Menschen es geschafft haben vollständige menschliche Klone zu erschaffen. Damit bewirkte die Menschheit, die meisten todbringenden Krankheiten zu heilen und ein langes gesundes Leben zu garantieren. Die menschlichen Klone werden daher quasi nur ‚produziert‘ um später, wenn sie erwachsenen sind, immer wieder Operationen über sich ergehen zu lassen, in denen sie ihre Organe spenden, solange bis sie ‚completed‘ sind, sprich bis zum Tod.
Nur handelt diese Geschichte nicht über die Menschen, die durch diese neue ‚Errungenschaft‘ ein besseres Leben bekommen haben, sondern von den menschlichen Klonen. Die Geschichte wird aus der Sicht der 31-jährigen Kathy erzählt, die nach 12 Jahren als ‚Betreuerin‘ kurz davor steht ebenfalls eine Spenderin zu werden.

Das ganze Buch über lässt Kathy nun ihre Vergangenheit Revue passieren: Angefangen mit ihrer Kindheit in dem Internat in Hailsham, über ihre Jugendzeit in den Cottages und später ihre Betreuerzeit. Aber es steht nicht die Frage der Spende und des unvermeidbaren Todes im Zentrum der Thematik, sondern vor allem die Freundschaft und Liebe zwischen den drei Hauptfiguren Kathy, Ruth und Tommy, welche alle drei gemeinsam in Hailsham aufwachsen. Ihnen wird bereits als Kinder immer wieder der Grund für ihr Dasein erklärt, aber nie wirklich die ganze Information, sondern immer nur Bruchstücke davon.
So verhält es sich auch im gesamten Buch. Kathy erzählt immer wieder Anekdoten, Rückblenden und es zieht sich kein richtiger roter Faden durch das Buch, sondern es ist ein hin und her Wechsel von einer Zeit in die nächste, in die Gegenwart und wieder zurück zu einem Zeitpunkt 2 Jahre davor oder 3 Jahre danach.

Ich weiß nicht, wie es das Buch geschafft hat 2005 für den höchsten britischen Buchpreis, den ‚Booker Prize‘, nominiert zu werden oder warum es von der ‚Time‘ in deren Liste der hundert besten englischsprachigen Romane von 1923 bis 2005 aufgenommen wurde. Vielleicht haben die dort das Buch nicht komplett gelesen, sondern nur die Inhaltsangabe. Wer weiß!? ^^

Für mich hat das Buch leider überhaupt nicht funktioniert, obwohl ich die Beschreibung und auch die Umstände die im Buch herrschten sehr interessant gefunden habe. Außerdem wäre es von der Thematik her ein wirklich spannendes Buch für Gruppendiskussionen oder für Schulklassen, weil es viele Fragen aufwirft, wie zb. wie wir mit einem unvermeidbaren Tod umgehen würden, wenn wir Klone wären. Oder die Frage, ob wir ebenfalls die Augen davor verschließen würden, wie man diese ‚Klone‘ behandelt, wenn man selber ein Organempfänger wäre und es um das eigene Überleben geht. Wer hat mehr Recht zu leben und wer entscheidet welche Methoden man verwenden darf um den Kollektiv Gesundheit zu verschaffen? Darf man dafür ‚Menschen‘ klonen, nur um ihr Organe dann zu ernten wie reife Früchte? Was ist ein vertretbarer Fortschritt der Wissenschaft oder was ist moralisch falsch?
Wie gesagt, es ist ein sehr diskussionsfreudiges Buch und das Thema lässt einem wirklich nicht kalt und zwingt einem dazu, seine eigene Meinung zu überdenken und das Für und Wieder abzuwägen.
Daher auch die zwei Punkte für das Buch, aufgrund der Thematisierung und die Konfliktbereitstellung.

ABER nun zu den Dingen, die mir im Buch nicht gefallen haben und die Bewertung so drastisch reduziert haben: Die Schreibweise war okay und die Formulierungen auch ziemlich flüssig zu lesen, doch die Erzählweise war furchtbar und diese ganze Rückblenden und Zeitsprünge waren der Horror. Ich mochte diese ganzen Sprünge in der Zeit überhaupt nicht. Erstens war es verwirrend und man kam in keinen Lesefluss, sondern es war viel zu abgehackt und zusammenhanglos. Weites wurde dadurch die ganze Spannung und die Motivation wie bei anderen Büchern genommen, wo man so schnell wie möglich weiter liest, weil man wissen möchte, was passiert jetzt danach. Aber Kathy hat immer zuerst erzählt was daraus resultiert war und erst danach wie es dazu gekommen ist. Daher war es nie wirklich spannend weiter zu lesen, weil man schon bevor wieder eine Erinnerung gekommen ist, gewusst hat, was daraufhin passiert. Klingt jetzt verwirrend und das war es ja auch, dazu noch nervig und unnatürlich obendrein. Wäre das Buch nicht für meine ‚Book2Movie‘ Challenge gewesen, hätte ich es wohl mehrmals zwischendurch abgebrochen.
Für mich war es sehr mühsam zu lesen und ich musste mich immer wieder dazu zwingen. Aber etwas nach der Hälfte wollte ich einfach wissen, wie es ausgeht. Nicht, weil ich mich mit den Charakteren so verbunden gefüllt habe, (das war gar nicht der Fall und diese beste Freundin Ruth war in meinen Augen sowieso ein rücksichtsloses, mieses Stück, der ich kein einziges Geheimnis erzählt hätte), sondern um zu wissen was das ganze Buch jetzt eigentlich sollte. Ich wollte nach den ganzen Strapazen einfach befriedigende Antworten nach unzähligen vagen Andeutungen und dem zeitlichen Sprüngen, aber sogar dabei wurde ich enttäuscht. Auch wenn hin und wieder sensible Passagen waren, die besonders die Freundschaft der drei Charaktere beschrieben hat, bzw. die Sicht auf ‚das Leben‘ generell und aus welchen Gründen die Menschen reagieren, was aus welchen Taten resultiert, wurde nie eine richtige Verbindung zur Hauptfigur Kathy geknüpft, weil sie nie erzählte wie sie sich dabei gefühlt hat. Sie hat einen nicht hinein schauen lassen, sie hat einfach nur ihre Erinnerungen erzählt und mehr nicht und dabei nicht viel von ihr selber als Person gegeben.
Ich habe gedacht das Buch verfolgt irgendeinen höheren Zweck, dass am Ende eine Lösung oder der gleiches Präsentiert wird, eine Ende, dass einen Aha-Effekt gibt, aber nicht einmal das hat man bekommen. Es wurde einfach beendet und man wurde als Leser quasi ‚in der Luft‘ hängen gelassen.

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Ich habe dieses Buch für die ‘Book2Movie – Challenge’ 2012 gelesen!

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Review: Zerbrechlich

(© goodreads)

(© goodreads)

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‘Zerbrechlich’
by Jodi Picoult

(Handle With Care)

Inhaltsangabe:
Charlotte und Sean wären mit ihren zwei Töchtern eine ganz normale, glückliche Familie in New Hampshire, wäre da nicht die angeborene Krankheit ihrer kleineren Tochter Willow, welche an Osteogenesis imperfecta, kurz OI genannt oder auch als Glasknochenkrankheit bekannt, leidet. Alles verändert sich für die Familie als Charlotte die Idee eingepflanzt bekommt, sie könnte die damals zuständige Gynäkologin klagen, welche gleichzeitig auch ihre beste Freundin ist, um somit genügend Schadensersatz ausbezahlt zu bekommen, um Willow und ihrer Familie ein besseres Leben zu gewährleisten, welche jeden Cent dreimal umdrehen müssen um über die Runden zu kommen. Doch so eine Klage gegen die beste Freundin und mit der Aussage, dass sie abgetrieben hätte, wenn sie von der Krankheit früher gewusst hätte, lässt niemanden kalt und ruhig auf seinem Stuhl sitzen… die Wogen schlagen hoch, und das nicht nur bei den Journalisten und bei Behindertenverbänden, sondern auch innerhalb ihrer Freundschaft und ihrer eigenen Familie…

First Sentence:
“Ständig brechen oder zerbrechen irgendwelche Dinge.”

Meine Gedanken zum Buch:
Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben fehlt mir schwer und ich schiebe es bereits seit ein paar Tagen vor mich hin. Das zu einem daran liegt, dass ich sowohl positive als auch negative Gefühle mit mir rumschleppe, wenn ich an dieses Buch und an diese Geschichte denke.
Zu allererst kam ich sehr schwer in die Geschichte rein, da das Buch ein Briefroman ist, und somit jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben wird, was zufolge hat, dass es manchmal auch verwirrend wird. Außerdem dauert es aufgrund dessen, doch ein wenig bis man in das Lesen hinein kommt, und weil es auch schleppend beginnt und erst langsam alles ins Rollen kommt. Noch dazu ist die Schreibweise von Picoult, nach unzähligen Büchern im YA Bereich, doch etwas anders als für mich gewöhnt und dadurch konnte ich es nicht flüssig lesen. Nicht, dass sie keine schöne Sprache verwendet, in der sie gut die Gefühle ausdrückt und einem das Leid und den Schmerz fühlen lässt, aber es hat doch etwas am Lesefluss gehapert, wodurch die 600 Seiten zeitweise mühsam zu lesen waren und ein- oder zweimal eine Überwindung darstellten, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.
Warum ich mir außerdem so schwer tue diese Buch zu bewerten, ist die Tatsache, dass ich mir die Frage stelle: ‚Was ist ein gutes Buch?‘ Ist es die Tatsache, dass es mich zum lächeln bringt? … mich unterhaltet? … mich in die Charaktere verlieben lässt? Oder ist ein gutes Buch eines, dass einem eine traurige, mitreißende Geschichte präsentiert, in der man mit jedem Schmerz mitfühlt und sich dabei selber tieftraurig und verstimmt fühlt, weil man sieht welch Leid es wirklich gibt? Sind gute Bücher, welche die einem wachrütteln und das Leben wieder schätzen lehren? Oder Bücher die uns vom bereits grausamen Alltag ablenken und uns in eine bezaubernde Welt entführen, in der es zwar Bösewichte gibt, welche aber immer besiegt werden und außerdem nicht real sind? Jeder sollte sich diese Frage wohl selber mal beantworten können, um dieses Buch entweder sehr gut oder eher nicht so gut zu empfinden. Ich denke, ich gehöre wohl eher zur Gruppe, die bei einem Buch lieber entspannen möchte und die positiven Seiten des Lebens sehen und lesen will – ansonsten kann ich mir genauso gut eine Zeitung nehmen oder die Nachrichten ansehen, um mir das Leid das tagtäglich in unsere Welt herrscht vor Augen zu führen. Daher bekommt das Buch von mir nur 2,5 Punkte, da ich von einem Buch unterhalten werden möchte und nicht bei jeder dritten Seite selber winseln und meine Tränen trockenen, die wie Bäche kullern, weil ich zu sehr mitfühle.
Aber zurück zum Thema: Die Geschichte und der Plot waren wirklich gut und auch sicherlich sehr gut recherchiert und mit Herz geschrieben. Auch wie die Protagonisten in der Story gehandelt haben, war leider Gottes mehr als nur realistisch und authentisch. Und daher ist das richtige Genre für dieses Buch wohl auch Drama, anstatt Unterhaltung.

SPOILER!!
Wobei ich zugeben muss, dass ich mich mit dem Buch noch angefreundet hätte… wenn dann dieses Ende nicht gekommen wäre. Wie kann Picoult das alles eine Familie (bzw. auch anderen) aufbürden und nachdem sie alles überstanden haben und sich durch kämpfen – so ein Ende präsentieren. War es dazu gedacht die Leser noch mal schnell durch zu rütteln oder zu schocken, damit man sich denk *wow* das habe ich nicht kommen sehen. Wollte sie damit originell und nicht vorhersehbar wirken? Ich kann mir keinen Reim darauf machen. Das einzige, was sie mit dem Ende des Buchs bei mir erreicht hat war, dass ich kein Buch mehr von ihr Lesen werde. Zumindest in den nächsten Zeit nicht mehr und ich werde es auch nicht leichtfertig weiter empfehlen, sondern nur hartgesottenen Lesefreunden vorschlagen.

Deutsches Cover:
Das Cover hat mich fasziniert und es war auch ein Grund es mir auszuborgen und es zu lesen. Anfangs dachte ich es wäre eine Frau am Cover, aber wenn man genau hinsieht merkt man, dass es ein kleines Mädchen ist, dass allen Widrigkeiten trotzt – Willow.

All in all:
Ein Buch das sicherlich zu Diskussionen anregt und viele zu Tränen rühren wird. Es hilft zwar auf die Krankheit OI hinzuweisen und die betroffenen Menschen zu unterstützen, aber trotzdem ist das Ende weiterhin fraglich, das Picoult gewählt hat.

Rating:
2,5 of 5 points

Quotes:

Willow: “When you love someone, you say their name different. Like it’s safe inside your mouth.”

Sean: “People always say that, when you love someone, nothing in the world matters. But that’s not true, is it? You know, and I know, that when you love someone, everything in the world matters a little bit more.”

Charlotte: “You know how sometimes, your life is so perfect you’re afraid for the next moment, because it couldn’t possibly be quite as good? That’s what it felt like.”Qou..

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About the author – Jodi Picoult:
Picoult studied creative writing with Mary Morris at Princeton, and had two short stories published in Seventeen magazine while still a student.

She married Tim Van Leer, whom she had known at Princeton, and it was while she was pregnant with her first child that she wrote her first novel,
Songs of the Humpback Whale.

In 2003 she was awarded the New England Bookseller Award for Fiction….

She and Tim and their three children live in Hanover, New Hampshire with three Springer spaniels, two donkeys, two geese, eight ducks, five chickens, and the occasional Holstein. (Source: http://www.jodipicoult.com.au)

Visit her Website »»

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Review: Wintermädchen

(© goodreads)

(© goodreads)

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‘Wintermädchen’
by Laurie Halse Anderson
(Wintergirls).

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Inhaltsangabe:
Lia und Cassie waren beste Freundinnen und haben sich einmal in einer kalten Silvesternacht geschworen, die dünnsten Mädchen der Schule zu werden. Heute haben sie keinen Kontakt mehr miteinander, aber trotzdem zerbricht etwas im Inneren von Lia, als sie erfährt, dass Cassia alleine in einem Motel tot aufgefunden wurde. Lia muss von nun an gegen die Trauer arbeiten, sowie weiterhin ihren Kampf gegen Magersucht weiterführen, den sie immer mehr zu verlieren droht, da sie mit der ganzen Situation nicht mehr klar kommt. Sie hat nicht nur ihre beste Freundin an eine grausame Krankheit verloren, sondern muss auch die Streitereien ihrer geschiedenen Eltern ertragen und ihr Stiefmutter aushalten. Die Situation spitzt sich zu und die Mauer zwischen Leben und Tod wird immer dünner…

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war wirklich brutal – dieses Wort beschreibt es wohl am kürzesten und passendsten. Obwohl ich den Schreibweise von Andersons nicht sehr gemocht habe, da er teilweise sehr abgehackt war und er einen Stil hatte, den ich bislang noch nicht gelesen habe, war aber die Geschichte selber sehr gut erzählt.

Andersons schaffte es die Gefühle und die Verzweiflung auf Papier zu bekommen. Durch das ganze Buch hindurch fühlte man die Depression, Verzweiflung und Trostlosigkeit.
Es war wirklich schwer: für Lia, das Mädchen im Buch – und gleichzeitig auch für mich, während des Lesens. Ich glaube Andersons traf genau den Punkt des Leides, die in solchen Mädchen mit solch einer schweren Krankheit vor sich geht, und die Leser bekamen einen Blick in ihre Köpfe, und Seelen, um ein wenig besser deren Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit zu verstehen, welche sie zu ihren Taten treiben.

Es war wie bereits gesagt, schwer zu lesen, da es teilweise sehr brutal beschrieben war, aber ich finde, dass Anderson einen tolle Job mit dieser Geschichte gemacht hat.

Warum das Buch von mir nur 3 Punkte bekommt, liegt zu einem an dem Schreibstil, der mir nicht zugesagt hat, wegen der bereits erwähnten gründe und weil mir das Ende nicht zu sagte. Mir ging es zum Ende hin ein wenig zu schnell und die Lösung/ Heilung des Problems wurde nicht ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach, hätte sich das Ende ein wenig länger hinziehen können und genauer beschrieben werden.

Englisches Cover:
Schön, aber auch dezent gestaltet, mit einem Bild, das perfekt zum Titel aber auch zur Geschichte selber passt.

Fazit:
Ein Buch das nicht einfühlsam auf das Problem von Magersucht eingeht, sondern einen mitnimmt und wach rüttelt. Intensive Gefühle und angespannte Lesestunden sind hier vorprogrammiert.

Bewertung:
3 von 5 Punkten

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Review: Der verborgene Garten

(© goodreads)

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‘Der verborgene Garten’
von
Kate Morton

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(The Forgotten Garden).
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Inhaltsangabe:
Die ca. 30 jährige Cassandra erbt von ihrer Großmutter, bei der sie Langezeit gelebt hat, alles was sie besessen hatte. Darunter befindet sich auch ein Cottage in England, von dem bis dato noch nie jemand von der Familie gehört hat. Bei ihrer Reise dorthin entdeckt Cassandra viele Geheimnisse über die Herkunft ihrer Großmutter, sowie werden einige traurige, schicksalshafte Leben erkundet.

Meine Gedanken zum Buch:
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich anfangs eine harte Zeit beim Lesen hatte und ich des Öfteren überlegt habe, ob ich aufhören sollte. Es war für mich schwer mich in die Geschichte einzuleben, weil oft Zeiten-/ und Ortswechsel statt gefunden haben und alles verwirrend war und man immer nur einzelne Teile bekommen hatte… Doch nach einer gewissen Zeit konnte man anfangen diese Bausteine zu etwas größeren zusammen zu bauen und den Faden dahinter erkennen, sodass es spannend wurde und die Schicksale und die Geschichten der einzelnen Charaktere und Zeiten sich zu etwas Größeren und Verblüffenden zusammen fügten.
Daher würde ich dieses Buch empfehlen, wenn es einem nichts ausmacht etwas länger zu warten bis man den Faden aufgenommen hat und es Spaß macht und die Spannung steigt. Außerdem ist es keine Geschichte, die einem zum Schmunzeln oder zum Lachen bringt, sondern eher zum nachdenken und es ist auch immer ein trauriger Unterton vorhanden, den man nie ganz abschütteln kann… also nicht für Depressiv-gefährdete zu empfehlen.
Es ist meines Erachtens ein Buch voller tragischer Schicksale die aufgearbeitet werden, ein Buch gefüllt mit betrübten Leben, welches mir einige Tränen entlockt und daher auch sehr berührt hat.

Cover:
Ist nicht ganz mein Geschmack vom Design her, aber es vermittelt gekonnt ein Gefühl von ‚gut behüteten‘ Geheimnissen und Mysterien.

Fazit:
Eine tiefgehende Geschichte, die einem nicht kalt lässt, aber dafür auch nicht geeignet ist, wenn man eine leichte Lektüre wünscht.

Bewertung:
2,5 von 5 Punkten


Review: Die Stadt der Blinden

(© goodreads)

.‘Die Stadt der Blinden’
von José Saramago
(Blindness)
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Inhaltsangabe:
In einer Großstadt, wie in jeder gewöhnlichen uns bekannten, verliert ein Mann plötzlich ohne Erklärung sein Augenlicht. Kurze Zeit später erblinden immer mehr Menschen, bis bemerkt wird, dass die Blindheit ansteckend ist. Somit werden die bereits erblindeten Menschen in eine Anstalt gesperrt um sie so von den anderen Abzuschirmen und nicht noch mehr erblindende Menschen zu bekommen. In dieser Anstalt kommen immer mehr Blinde und nur eine einzige Frau kann sehen – die Frau des Mannes, der zuerst erblindete, nur verheimlicht sie es, nur um bei ihm bleiben zu können. Das Buch erzählt die Geschichte wie sich die Menschen in Notsituationen verhalten und in tierische Verhaltensformen gleiten, wenn alle Kontrolle aufgehoben worden und sie autark, ohne Regeln leben.


Meine Gedanken zum Buch:

Die Geschichte hat eigentlich unspektakulär angefangen und hat aber an Intensität, je weiter man im Buch vorankam, zugenommen. Es war sehr bildlich und interessant dargestellt wie Menschen reagieren können, wenn sie ohne Kontrolle und Regeln leben und wie grausam wir Menschen doch sein können. Es ist auf alle Fälle ein Buch das einen große Denkanstoß gibt für seine eigenen Handlungen und Werte, und man hofft, dass man selber in Krisen und Notsituationen einfach ‚menschlicher’ mit anderen umgeht.

Cover:
Meiner Meinung nach ziemlich ‘nichts- sagend’ und lässt auch wenig Schlüsse auf den Inhalt des Buches zu. Erinnert mich ein wenig an die Bilder von Salvador Dali.

Fazit:
Ein interessantes Buch, wenn man etwas sozialkritisches, zum nachdenken anregendes Lesen möchte. Für pure Unterhaltung zum ‚abschalten’ ist es nicht geeignet und nur bedingt weiter zu empfehlen. Kommt immer auf die Vorlieben eines Lesers an.

Bewertung:
3 von 5 Punkten


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