[Rezension] Arya & Finn: Im Sonnenlicht

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‚Arya & Finn: Im Sonnenlicht‘

von Lisa Rosenbecker

Die Chroniken von Maljonar # 1

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Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft.
Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr. Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.

(Source: Goodreads.com)

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Ich hatte schon einmal vor längerer Zeit in die Geschichte auf Wattpad reingelesen, die mir auf Anhieb mit dem Schreibstil gut gefallen hat. Dementsprechend bin ich auch nicht ganz ohne Vorwissen oder Erwartungen in das Buch gestartet. Wie bereits erwähnt, war der Schreibstil gleich von Beginn weg etwas, das mir positiv ins Auge gefallen und für einen Debütroman wirklich große Klasse ist. Er ist trotz bildhafter Sprache schnell zu lesen und leicht verständlich, perfekt für eine High Fantasy Jugendbuchgeschichte, wie wir sie hier präsentiert bekommen.

Das Buch erzählt einerseits die Geschichte von Arya, einer zur Leibwächterin ausgebildeten jungen Frau, die gerade ihren Onkel verloren hat, der aber mehr wie ein Vater für sie war. Arya soll ab ihrem einundzwanzigsten Geburtstag die Leibwache von der Prinzessin Elena sein, von der eigentlich niemand weiß und mit der sie nicht nur eine Arbeitsbeziehung verbindet, sondern eine echte, tiefe Freundschaft. Besonders diese Freundschaft der beiden jungen Frauen fand ich sehr gut und überzeugend gemacht. Beide sind äußerst sympathisch und konnten mich rasch überzeugen: Elena vor allem durch ihre Herzlichkeit und Mut; Arya durch ihre Aufopferung, das Wohl anderer vor ihres zu stellen, ihrer frechen, sturen Art und gewürzt mit einem weichen Herz, das man erst einmal ausgraben muss. ^^

Gleichzeitig wechselt Rosenbecker die Sichtweise auch zu dem männlichen Held Finn, der so etwas wie ein Bote/ Schmuggler/ Transporteur ist – je nachdem, wie man das sehen möchte. ^^ Er war mir vom ersten Erscheinen fast sofort sympathisch mit seiner vorlauten, aber sehr charmanten Art und Weise, die einfach um den Finger zu wickeln weiß. Da bleibt kein Frauenherz unberührt, wenn Finn einmal den Mund aufmacht und seinen Charme spielen lässt. Aber er war nicht nur ein Frauenheld, sondern auch witzig und manchmal sogar ein wenig tollpatschig, was ich unglaublich süß fand und ihn ‚echter‘ erscheinen ließ, als wenn er zu perfekt gewesen wäre. Hach ja, Finn.

Es kommt wie es kommen muss und die beiden begeben sich gemeinsam mit ihren jeweiligen Freunden auf eine Reise, eingefädelt von Prinzessin Elena. Dabei erleben sie einige Abenteuer, kommen sich gleichzeitig näher und na ja, mehr will ich jetzt gar nicht verraten – lest es selbst – nur, dass ihnen nicht jeder etwas Gutes wünscht…

Im Buch mochte ich die Charaktere am liebsten– vor allem Ilias, der kleine Junge, war auch ein Herz der Geschichte – daher ja, die Figuren waren das absolute Highlight. Auch die Handlung konnte die meiste Zeit überzeugen, nur gegen Mitte war es mir manchmal etwas zu lang, hier hätte man etwas mehr ‚Action‘ einbauen können (im verzauberten Wald oder generell auf ihrem Weg). Das gleiche muss ich leider auch über das Ende sagen, da es mir etwas zu ‚einfach‘ war oder wie soll ich sagen? – zu glatt ging, wenn man bedenkt, wie ‚böse‘ der Widersacher zuerst präsentiert worden ist. Auch sein Motiv war für mich nicht ganz stimmig bzw. logisch, obwohl versucht wurde, es in langen Dialogen zu erklären. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ein schönes YA-Buch, das zwar etwas mehr Romanze/ explizitere Liebesszenen hätte haben können, aber Lust auf mehr aus der Feder von Rosenbecker macht. Und für mich steht schon jetzt fest: Teil zwei über Ilias, wenn er dann groß und erwachsen ist, wird ganz bestimmt auch verschlungen.

 

Das Cover war das Erste, was mir aufgefallen ist und mich in seinen Bann gezogen hat. Einfach unglaublich schön und so passend zur Geschichte, wie zur Stimmung im Buch. *seufz*

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Süßes, etwas ruhigeres YA-High Fantasy-Buch zwischendurch, das so einige Mädchenherzen höher schlagen lassen wird. Es besticht durch einen verträumten, angenehmen Schreibstil, herzensguten Figuren, einer nur kleinen Romanze, aber dafür mit viel Freundschaft – was eine sehr schöne Message verbreitet. *zauberhaft*

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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Liebste Grüße


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#  1 : Lisa Rosenbecker –  Arya & Finn: Im Sonnenlicht
#  2 : Lisa Rosenbecker – Ilias & Mai: Wie Tag und Nacht
#2,5: Lisa Rosenbecker – Isabel & Noah: Wie ein Blatt im Wind (KG)
#  3 : Lisa Rosenbecker – Samuel & Rhea: Nur ein Augenblick

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(Source: Goodreads.com)

Lisa Rosenbecker:
Biologie studieren, Blog betreiben, Bücher schreiben – So entwickelte sich die Liebe zum Schreiben bei Lisa Rosenbecker. Gelesen hat sie schon immer gerne, aber das Erschaffen von eigenen Welten wurde erst im Studium ein Thema, nachdem sie schon einige Jahre über Literatur gebloggt hatte. In ihrem Lieblingsfach Bio fehlte neben all dem theoretischen Wissen die Magie, die sie daraufhin kurzerhand einfach selbst erschuf und in ihre Bücher verpackte. Heute kann sie sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen.
(Source: Carlsen.de)

Visit her Website »»

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Veröffentlicht am 19.08.2016 in * Deutsche Rezis, Fantasiebücher, Fremde Welten, Jugendbücher, Liebesgeschichte und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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