[Rezension] Die Lichtbringer von Enés

 

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‚Die Lichtbringer von Enés‘
von
Susanne Förster

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Und eines Tages wurde es einfach nicht mehr hell …
Seit sich Layla erinnern kann, herrscht in ihrer Heimat völlige Dunkelheit. In dieser Welt ohne Sonnenlicht besucht sie die Akademie für Sphärenmagier – jenen Menschen, die aus dem Nichts Licht erschaffen können.
Layla konzentriert sich völlig auf ihr Studium und lässt sich auch von dem gut aussehenden Frauenhelden Aris nicht ablenken. Bis sie ein Gerücht hört, dass ihr verschollener Bruder Zahid noch am Leben sein soll.
Gemeinsam mit Aris begibt sie sich auf eine abenteuerliche Suche in die unbekannte Finsternis. Dort erfährt sie Dinge über sich und ihre Familie, die sie nie für möglich gehalten hätte. Und auch Aris scheint nicht der oberflächliche, privilegierte Lehrersohn zu sein, für den sie ihn gehalten hat … 
(Source: Goodreads.com)

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Ich hatte damals die Ehre dieses Buch der Autorin schon vorab in der Rohfassung zu lesen, um auf Fehlersuche zu gehen, oder auch ein paar Anmerkungen zu machen. Daher war ich sehr gespannt, ob mache Vorschläge umgesetzt wurden oder inwiefern es sich verändert hat.
Was ich interessant fand, war, dass mir vieles von der Handlung noch sehr gut im Gedächtnis gewesen ist, was ich als gutes Zeichen sehe.🙂 Auch hat es mir gefallen, dass es nach dem Ende, dass ich bereits kannte, es noch ein längeres Kapitel gab, was einen runderen Abschluss gegeben hat.

Aber zurück zum Buch und der Handlung, die uns ins eine magische Wüstenstadt entführt, in der seit Jahren ewige Dunkelheit herrscht, in der es aber magische Sphären gibt, die mit ihrem zauberhaften Licht alles mit einem Schimmer verzaubern. In der Schule der Spährenmagier wird Layla ebenfalls zu einer Spährenmagierin ausgebildet, ist sogar Jahrgangsbeste, doch anstatt sich richtig darüber freuen zu können, liegt ein Schatten über ihrem Leben, denn ihr Bruder Zahid wurde vor Jahren entführt. Gerüchte kommen auf, dass Zahid vielleicht doch noch lebt und in Layla keimt Hoffnung, die sich verstärkt, als ihr der Frauenheld und Aufschneider Aris seine Hilfe anbietet und ihr tatsächlich bald einige Hinweise zu ihrem Bruder und dessen Entführung beschaffen kann. Obwohl sie Aris anfänglich ablehnt, merkt Layla bald, dass sie ihn braucht, wenn sie ihren Bruder finden möchte. Besonders, wenn sie sich dazu in die dunkle Wüste aufmachen muss.

Wie ihr seht ein magisches, spannendes Spektakel, das zuerst hauptsächlich von den Recherchearbeiten der beiden und der Einführung in die Welt geprägt ist, später aber rasanter wird und besonders im letzten Drittel so richtig spannend wird, als sich alles immer weiter zuspitzt.

Was mir super gut gefallen hat, war der Schreibstil, der sehr bildlich ist und bei dem man sich die Oasenstädte oder die Märkte in Enés total gut vor sich vorstellen kann, als sei man selbst dort. Aber es ist nicht zu beladen, wodurch er gut für ein Jugendbuch geeignet ist.

Auch die Charaktere waren stimmig und ich mochte die Hauptfiguren Layla, weil sie mutig war, Dinge angepackt hat und nicht auf den Mund gefallen ist. Ein bisschen mehr von diesem Mut und Durchhaltevermögen gegen Ende wäre toll gewesen. Und Aris ist sowieso ein Womanzier erster Güte und weiß, wie er seine Reize und Charme einsetzten muss.😀 Nur hätte ich mir von ihm auch etwas mehr Gefühl erhofft, besonders in Betracht auf Layla. Dennoch zwei sehr sympathische Figuren. Die Nebenfiguren sind leider nicht oft vorgekommen, aufgrund er Handlung und blieben auch etwas blass. Bzw. Hana war leider so gar nicht mein Charakter, mochte sie nicht wirklich.^^

Was mir leider nicht so gut gefallen hat, war, dass für mich noch immer zu wenig Romanze mit im Spiel war, bzw. ich das Gefühl zwischen den beiden nicht wirklich fühlen konnte oder Dinge nicht ausgesprochen wurden. Aber da bin ich wohl eigen, und andere stört das weniger. ^^
Auch ging mir das Ende dann etwas zu flott und ich hatte am auch ein wenig das Gefühl, als wäre noch etwas offen oder noch nicht ganz fertig erzählt, besonders die Sache mit dem Teppich…. Daher hier ein kleiner Seitenhieb an die Autorin –>> ich möchte mein Interesse bekunden, einen zweiten Teil dazu zu lesen!😀 Bitte, bitte schreib noch mal in dieser Welt und erzähle uns von den Leuten mit den Teppichen! ^^ Danke❤

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Das Cover passt so unglaublich gut zur Geschichte, dass es gar nicht mehr besser geht. Außerdem gefällt mir das dunkle Violett, die leuchtende Kugel in der Mitte, sowie die Verzierungen am Rand des Covers. *schön*

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Ein tolles, magisches Jugendbuch-Debüt, das ich mit Freude gelesen habe und sehr viele tolle Ideen eingebaut hat. Ich bin mir sicher, wir werden noch einiges von Frau Förster lesen, denn schreiben kann sie. Man darf also gespannt sein! Eine klare Empfehlung für alle Jugendbuch-Freunde, die es magisch, fantastisch wollen, die eine Geschichte suchen, die in einer Welt von Aladin & Co spielt und in der Romantik nicht zu dick aufgetragen ist.

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4 of 5 points – (Great, Great, Great)

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(© Förster)

Zara starrte sie mit offenem Mund an. „Du bist eine Sphärenmagierin?“, fragte sie leise und Layla lächelte schwach.
„In Ausbildung, wenn man es ganz genau nimmt.“
„Danke“, sagte Omar und riss den Blick nur schwer von der Helligkeit los. „Das ist ein unbeschreiblich großzügiges Geschenk. Siehst du“, wandte er sich an seine Frau, „es kommt auch Gutes aus der Dunkelheit.“

 

Liebste Grüße, Eure

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(Quelle: Goodreads.com)

Susanne Förster:
Susanne Förster wurde 1984 in Salzburg geboren. Schon während ihrer Schulzeit zog sie Buchstaben Zahlen vor, was dazu führte, dass sie sich auch privat näher mit ihnen beschäftigte. Deshalb schreibt sie in jeder freien Minute an eigenen Geschichten, während sie in den nicht freien Minuten die Geschichten anderer Leute verkauft.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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❤ Vielen Dank für das signierte Taschenbuch❤

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Veröffentlicht am 09.05.2016 in * Deutsche Rezis, Fantasiebücher, Fremde Welten, Jugendbücher und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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