[Rezension] Midnight Girl: Das Lied des Feuervogels

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‚Midnight Girl:
Das Lied des Feuervogels‘

von Melissa Grey

Midnight Girl #1

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Unter den Straßen von Manhattan existiert eine geheime Welt, zu der noch nie ein Mensch durchgedrungen ist. Mit einer Ausnahme: Die 17-jährige Echo, eine Ausreißerin, lebt beim magischen Volk der Avicen. Sie hält sich durch Taschendiebstahl und nicht immer legale Botengänge über Wasser, wobei ihr die magischen Portale der Avicen in alle Welt sehr gelegen kommen. Als ein uralter Zwist der magischen Völker ihre Existenz bedroht, macht sich Echo auf die Suche nach dem legendären Feuervogel, denn der Legende nach kann allein er die Fehde beenden. Doch auch im verfeindeten Volk der Drakhari gibt es jemanden, der an den Feuervogel glaubt und nach ihm sucht. Schon bald steht Echo ihm gegenüber: Caius mit den unglaublich grünen Augen, der offenbar von seinem eigenen Volk gejagt wird. Sie ahnt nicht, wer er in Wirklichkeit ist…  (Source: Goodreads.com)

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Erzählt wird hier die Geschichte eines jahrhundertealten Krieges zwischen den Avicen, magiebegabte Wesen die unter den Straßen von New York leben und am Kopf, sowie Handrücken Federn haben – und den Drakhari, ebenfalls magische Wesen die durch ihre Schuppen an den Wangenknochen etwas von einem Drachen haben. Mittendrin befindet sich ein gewöhnliches, menschliches Mädchen, das der Schlüssel für eine Veränderung sein kann.

Die Erzählweise ist angenehm und die Perspektive wechselt immer wieder zwischen mehreren Charakteren, wodurch man einen Einblick von vielen Sichten hat. Aber am häufigsten von Echo, die jenes Menschenmädchen ist, das alles verändern kann. Eigentlich wird sie nur ausgeschickt, um eine alte Frau nach dem Feuervogel zu befragen, bekommt dabei aber ein Amulett ausgehändigt, muss vor den Feinden flüchten, mit denen sie später zusammen arbeiten muss und geht auf eine spannende Schnitzeljagd rund um magische Gegenstände. Es tut sich also gleich von Anfang an relativ viel. ^^

Generell hat mir der Anfang daher wirklich genial gut gefallen und ich dachte schon – yeah, das wird dein 5-Punkte-Buch. Der Schreibstil war nämlich wirklich gut und Echo mit ihrer großspurigen, witzigen Art wari mir außerdem sofort sympathisch. Nur erinnerte es bei einigen Details sofort an Laini Taylor und ihre Zwischen den Welten Reihe. Es gab Portal, durch die man rasch woanders hin gelangen konnte, es gibt zwei verfeindete Völker, ohne dass man weiß, warum sie sich bekriegen und mittendrin steht ein scheinbar normales Mädchen.
Zwar haben mich diese Ähnlichkeiten nicht so sehr gestört zu Beginn, aber man hat es dennoch bemerkt. Dafür ist es aber im weiteren Verlauf in eine ganz andere Richtung gegangen und ich war neugierig, was Echo auf ihrer Suche nach dem Feuervogel noch so alles entdecken wird. Außerdem fand ich es interessant, wie sie sich Caius angenähert hat und bald wollte ich die beiden als Paar sehen. Oh ja, ich alte Romantikerin – was soll ich sagen, ist eben so. ^^ Auch die weiteren Charaktere waren stimmig und passten in die Geschichte hinein.

Bis zu dreiviertel des Buches war es daher auf einen 5-Punkte weg, doch dann passierte genau DAS, was ich fast von Anfang an geahnt, aber gehofft hatte, dass es nicht so kommt – aber genau so passiert es leider.😦 Diese Wendung war nicht nur wenig überraschend, es hat leider auch den ganzen Spaß am Buch genommen und der Beziehung einen falschen Beigeschmack gegeben, was ich äußerst schade fand.

Es ist wirklich erschreckend, wie sehr ein für mich schlechteres Ende, leider die ganze Freude über das gesamte Buch dämpfen kann. Aber statt 5, kann ich wegen angeführter Punkte nur noch 3,5 geben. Dennoch werde ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben und hoffe, dass es darin wieder bergauf geht. *Daumen drück*

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Das Motiv ist zwar nett und die Feder passt zum Feuervogel, aber eine andere Farbe oder ein etwas magischeres Motiv wäre auch nett gewesen, da auch die Geschichte magisch angehaucht ist.

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Daher ein wirklicher genialer Anfang mit sympathischen Charakteren, ein guter Mittelteil mit angenehmen Schreibstil, aber leider ein schlechteres Ende, mit einer Wendung, die ich geahnt, aber zu gerne vermieden hätte. Wenn man Laini Taylors Reihe noch nicht kennt, macht das Buch sicherlich mehr Spaß, aber ansonsten eher mit Vorsicht zu genießen aufgrund der Ähnlichkeiten.

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3,5 of 5 points – (I really liked it)

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(© Grey)

Die Antwort schien dem Mädchen einzuleuchten. „Was machst du hier? Ich bin vorher noch nie jemanden nachts in der Bibliothek begegnet.“
„Manchmal“, sagte die Ale, „wenn ich traurig bin, bin ich gerne bei all den Büchern. Sie helfen einem, die eigenen Probleme zu vergessen. Es ist, als hätte man eine Million Freunde – in Papier verpackt und mit Tinte bekritzelt.“

 

Liebste Grüße

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#1: Melissa Grey – Das Lied des Feuervogels »»
#2: Melissa Grey – The Shadow Hour (dt. Titel unbekannt)
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Melissa Grey:
Melissa Grey penned her first short story at the age of twelve and hasn’t stopped writing since. As an undergrad at Yale, she learned how ride a horse and shoot a bow and arrow at the same time, but hasn’t had much use for that skill since graduating in 2008.
Her debut novel, THE GIRL AT MIDNIGHT (Delacorte/Random House), is out now. The second book in the trilogy, THE SHADOW HOUR, will be published July 2016. The third and final book of the series will come out summer 2017.
To learn more about Melissa, visit melissa-grey.com and follow her on Twitter @meligrey.  (Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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Veröffentlicht am 04.01.2016 in * Deutsche Rezis, Auch für Männer, Fantasiebücher, Jugendbücher, Urban Fantasie und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Ich kann deine Meinung nur unterschreiben, mir ging es leider exakt geanuso. Ich mochte das Buch wirklich gerne und dann boom zack so eine „Wendung“. Total lieblos und hat die Glaubwürdigkeit des ganzen Buches umgeworfen. Da frage ich mich, wie kann das so durchs Lektorat kommen? Das muss doch auffallen?

    Ehrlich gesagt bin ich noch immer so angefressen, dass ich wohl nicht mehr weiterlesen werde. Außer vielleicht deine Meinung hat mich so vom Hocker ;D

    Liebe Grüße
    Tina

    • Und Tina die zweite ^^😀
      jaaa, total. Bis zu dieser Wende war ich fast durchwegs begeistert, auch wenn die Begeisterung im Mittelteil schon etwas nachgelassen hat, aber die Wende hat alles noch um das dreifache verschlimmert😦
      Nun ja, vielleicht hat der Lektorin gerade diese Wendung gut gefallen, weil es so ‚überraschend kam‘ *Pustekuchen* und sie das Buch von Laini Taylor nicht gelesen hatte? Keine Ahnung😀

      haha, klasse, jetzt darf ich wieder zuerst den Tester spielen? na gut, dafür hast du das ja auch schon öfter übernommen. ^^
      Lg Tina

  2. Hehe, genau ich lass dich einfach mal vorkosten äh vorlesen😛

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