Snapshot: Die Frau in Schwarz

. .Snapshots sind kurz-Rezis zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, was mir an dem Buch gefallen hat und was nicht, oder ob es empfehlenswert ist.

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‚Die Frau in Schwarz‘
by Susan Hill.

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(© goodreads)

Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll. Ich habe das das englische Original gelesen, und obwohl ich sonst nie Probleme mit der englischen Sprache habe, ist mir dieses Buch schwer gefallen. Die Schreibweise war überhaupt nicht flüssig, sondern hatte viele Schachtelsätzen, mit denen ich mich nicht anfreunden konnte, obwohl es nach einiger Zeit des Einlesens, etwas besser geworden ist.

Außerdem war es besonders am Anfang so, dass viel aus der Vergangenheit erzählt wurde, also Dinge die diesen Arthur Kipps schon passiert sind und er rückblickend schildert. Davon war ich noch nie ein Fan und das mochte ich auch hier nicht. Zum Glück änderte sich das aber im Verlauf der Geschichte und es wird dadurch auch besser.

Teile der Handlung waren wirklich nicht schlecht und zeitweise habe ich mich auch gegruselt und war hin und wieder einige Seiten gespannt dabei und wollte wissen was als nächstes passiert. Aber des Öfteren war es nur ein Lesen, um das Buch zu beenden. Ich merke daran, dass mir ein Buch nicht so gefällt, wenn ich öfters auf die Seitenanzahl blicke und mir ausrechne, wie viele ich noch lesen muss. Wenn ich einmal so anfange, dann ist das nicht gut – und hier war das leider zum größten Teil der Fall.

Außerdem wurde der Aufbau des Spannungsbogen, wenn es gruselig wurde, viel zu sehr betont und dann flachte es einfach, ohne dass etwas ‚Richtiges‘ passierte, wieder ab… die gespenstische Situation ging vorbei und das war’s dann. *sehr komisch*

Auch das Ende war für mich – das einzig schockierende- den der Rest mit dem Kind und die ungefähren Familienverhältnisse, konnte man sich relativ früh selber zusammen reimen. Aber dass es wirklich so ausgeht – okay, war auch nicht sonderlich überraschend – aber was hart daran war, ist, dass es so schlagartig kam und danach einfach aus war. Es passierte etwas und dann war das Buch einfach zu Ende, ohne irgendeinen Schlusssatz oder –kapitel und das fand ich etwas plump. Noch dazu hat es sich für mich oft gezogen und daher nur die zwei Punkte.

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.Ich habe dieses Buch für die ‘Book2Movie – Challenge’ 2012 gelesen!.

Veröffentlicht am 04.06.2012 in * Deutsche Rezis, Auch für Männer, Erwachsen/Erotik, Historische +Fant., Thriller/ Horror und mit , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Ich fand das Buch an sich ganz okay, muss aber dazu sagen, dass der Film um Klassen besser war. Den fand ich so richtig schön gruselig und oldschool.

    • Finde auch den Film um einiges ansprechender bzw. vor allem viel gruseliger weil ich mich doch im Film sehr oft erschrocken habe und diese düstere Stimmung viel besser rüber kam als im Buch.
      Obwohl der Film viel zu vorhersehbar war und zu schnell gelöst wurde was das Rätsel um die Frau in Schwarz ist. Ende war im Film okay, naja, im Buch hat es mir besser gefallen.🙂
      Und dir?

      • Das Ende fand ich ein wenig erschreckend, zumindest im Film, denn ich wusste nicht so ganz, was ich damit anfangen sollte, weil es zu plötzlich kam und im Prinzip dann doch kein wirkliches Ende war.
        Aber ich fand die Darstellung des Hauses und der Halbinsel soooo schön.

        • Finde das Ende im Buch auch angenehmer, obwohl es ja für Frau und Kind gleich ausgeht, aber ich habe es besser gefunden, weil ich es gar nicht gerne lese/ sehe wenn Kinder sterben… aber zumindest hatte Arthur noch ein weiteres Leben im Buch…
          JA- das stimm… naja schön würd ich nicht sagen, eher gespenstisch! *g*

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